Mitbürger!
Wähler
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Wilhelm Wallenfels, LMmttimttt.
machen würde, ihre Stimmen aus die unten genannten Herren zu vereinigen.
Cs sind dies:
Martin Dörr, Wssnimßn Dr. Karl Ebel, Wlichckr August Faber, gtnötserorbneter Max Friedberger, Sanfinm August Gabriel, Adrikmt Kßijnt Dr. Qutflaisob, Sfilhtnriiet« jRrtijiitlrit Dr. Hab er körn, Srtibrjt Tneodor Haubach, gtaMotroriurttr SoinmtrjitHMt Heichelheim, gtdlimrhtkr H. jti. Jughardt, StnMorrorbnctct Jean Kirch, gfiMitnrtirttr Eduard Krumm, Sliifittirhtltr Karl Loos, Slütitrireidtt Louis Fetri II., Stüiitrerhtkr Georg Simon, tiniwirt, Alibnßrchc
aller Stände und Parteien!
Die von der ersten allgemeinen Gießener Bürgerversammlung im „Löwen^ berufene Wahlkommijsion hat sich gemeinsam mit den geladenen Vertretern der namhaftesten wirtschaftlichen und Standesvereinigungen der Stadt in gründlicher Arbeit ihrer Aufgabe entledigt. Sie ist bemüht gewesen, qu§ allen Ständen der Bevölkerung, unbekümmert um die Parteistellung, solche Männer herauszulesen, denen die Wählerschaft das Zutrauen entgegenbringen darf, daß sie das wichtige Amt des Stadtverordneten mit dem erforderlichen Pflichtgefühle, mit Selbstlosigkeit und sozialer Wärme bekleiden werden.
Die Kommission glaubt in eindringenden Besprechungen mit den Vertretern jener Wirtschafts- und Berufsgruppen eine geeignete Grundlage gefunden zu haben für ein einträchtiges Zusammengehen der gesamten Bürgerschaft, sofern diese sich bewußt geblieben ist, daß Sonderinteressen wohl zu berücksichtigen, aber dem Wohle des Ganzen in verständiger Mäßigung einzllordnen sind. Sie fordert in solcher Erwägung die Mitbürger auf, unter Vermeidung nutzloser Stinunenzersplitterung, die nur den unvernünftigen Zufall zum Herrscher
Aic io« irr erste« Kürzrr- vü MhlrrmsmiMsz eiiigellsttr pj'.liowiilio«.
Stadtverordneten-
wahl!
Am Dienstag, dem 13. November, von vormittags 11 bis 7 Uhr abends finden die Ergänzungswahlen zur Stadtverordnetenversammlung statt. Von 30 Mitgliedern des Stadtvorstandes sind 16, also über die Hälfte, neu zu wählen.
Mitbürger! Bevor Ihr zur Wahl geht, Prüft und wägt die Euch so Zahlreich vorgeschlagenen Kandidaten. Partei-, Konfessions-, Bezirks- und Berufs- Interessen haben zurückzutreten, wenn es gilt, das Wohl unserer lieben Vaterstadt zu wahren und zu fördern. Fortgesetzt wachsen die Aufgaben der deutschen Städte, und ein heftiger Wettbewerb ist unter denselben entbrannt. Auch unsere Stadt hat in der nächsten Zeit große Aufgaben zu erfüllen, und gilt es, Männer zu wählen, die bei weitem Blick doch die nötige Sparsamkeit üben, alle überflüssigen Ausgaben vermeiden, nicht aber in der Verweigerung des Notwendigen der Entwicklung unserer aufstrebenden Stadt hindernd in den Weg treten.
In unseren zahlreich besuchten Generalversammlungen wurden nachstehende Herren mit sehr großer Majorität als Kandidaten bezeichnet:
Carl Aug. Haber, Stiitirnriidrt
WM Dr. Gutsieisch, Theodor Haubach, Komerzimat Heichelheim, H. E. Jughardt, Jean Kirch, Ed. Krumm, Carl Loos, Louis Petri II., Will). Wallenfels,
Hermann Eichenauer, giirifnt Max Friedberger, Siifim M.-A Dr. Haberkorn, Kreisarzt Friedrich Habenicht, Ämipnm, »fw Friedr. Helm, Mch'üler Dr. Wimmenauer, llmerWtzrssessor.
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Zur Keachtung!
Um Verwechslungen zu vermeiden die Erklärung, daß mit dem vorgeschlagenen Stadtverordneten-Kandidat Gern, Simon, luiwirt
Grabeustraße
Wir empfehlen hiermit unseren Wählem in erster Linie die Wiederwahl der seitherigen Stadtverordneten, die ausnahmslos ihre Pflicht im weitesten Maße erfüllt haben, und denen man durch ihre Wiederwahl den Dank und die Anerkennung der Einwohnerschaft bekunden soll. Im Ucbrigen schlagen wir Männer aus den verschiedensten Berufszweigen und Bezirken der Stadt vor, von denen wir überzeugt sind, und die durch ihr seitheriges Wirken Gewähr dafür bieten, daß sie auf Grund ihrer Erfahrungen und ihres Wissens mit Eifer und Pflichttreue ihres Amtes walten werden.
Wenn cs uns auch nicht gelungen sein wird, alle Wünsche der einzelnen Bürgerkrcise zu> befriedigen, so bitten wir doch solche vielleicht wohlberechtigtc Einzelwünsche zurncktreten zu lassen und mit aller Entschiedenheit für die Wahl der genannten Herren einzutreten, damit eine das Gemeinwohl schädigende Stimmenzcrsplittcrung vermieden wird. ve/u
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