Ausgabe 
12.7.1904 Erstes Blatt
 
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sozialdemokratische

11. Juli.

Mainz,

Tie Kriegrkorrespovdevleu und Japaner.

deutschen

bisher beim Hauptquartier Kurokis

N. Fr. Pr.* meldet auS

Entwurf enthielt bekanntlich eine solche Bestimmung nicht. Man würde eine solche Einfügung in weiten Kreisen als sehr

Tie Polizei trieb die Menge Verhaftungen vorgenommen war die Ruhe wieder her-

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Kriege- die Erlaubnis, an teilzunehmen, während sie -urückbleiben mußten.

Rußland

WahlkreiSkonserenz für Mainz-Oppenheim beschloß gestern, wie die.Mainzer VolkSztg.' mittcilt, eine Resolution, in der sie sich einer in öffentlicher Gewerkschaftsversammlung ausgesprochenen Anregung, die Maifeier aus die Abhaltung von Versammlungen am Abend deS 1. Mai und auf Volks­fest l ich ke i t e n am ersten Sonntag im Mai zu be-

**rbr; daß btt Kinder ohne Unterschied der Religion in der Schule beisammen sitzen, werde ich nie und nimmer zugeben.

Karlsruhe, 11. Juli. In der Zweiten Kammer er* Harte StaatSniinister v. Brauer über die Frage der Ver- sassung-revision, die Regierung sei mit den letzten Beschlüssen der VerfasiungSkomnussion einverstanden. Die Beschlüsse wurden darauf mit 48 gegen 14 Stimmen der Sozialdemokraten. Demokraten und Freisinnigen angenommen. Die letzte Entscheidung hängt nunmehr von dem Votum der Ersten Kammer ab. Da die vorhandenen Differenzpunkte, wie der Minister auSführte, von geringer Bedeutung sind, hofft man auf da- Zustandekommen der BerfaffunaSre^orm.

beim Bürgermeister. Am

Messerstecherei kam eS in der vergangenen Nacht in einem LogierShansc der Altstadt. Zwei HauSburschen namens Anton Pappenberger auS Ochsenfurt und Aloiß Bartosch aus Lochawa i. B. wurden von zwei Ausländern, die sich in dem Gastbause einlogiert hatten, durch Messerstiche schwer verletzt. Die Verletzungen des zuerst Genannten sind lebensgefährlich. Die Ursache der Mefferstecherei soll darin liegen, daß sich die beiden Fremden den Anordnungen der HauSburschen wider­setzten. Mehrere, den Gestochenen zu Hilfe eilende Personen Irrigen ebenfalls Stichwunden davon. Pappenberger wurde ins Krankenhaus überfuhrt. Einer der Ausländer eS sollen Böhmen sein wurde während der Schlägerei tobsüchtig und mußte inS IrrenhauS überführt werden, während der andere verhaftet wurde. Heute früh brachte sich in einem Hotel in der Kronprinzenstraße ein 21 Jahre alter unbe­kannter Kaufmann einen Schuß in den Unterleib bei. Er er­litt eine schwere Verletzung der Leber.

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<Sttr und Alotte.

Berlin. 11. Juli. Der Kaiser bat br.i Major- unb Ba- tonlons-Kormnandcur deS Grenadier-Regiment- König Friedrich Dilbelm TV.. Ernst Shirt Morgen, in den erblichen Adel-- st a n d erbeben.

Liste versprachen, liegt doch eine Spaltung der demo-1kurrenzeröffnungen.

tratische n Partei nahe. Die radikalen Massen verlangen ** Militärisch eS. Heute liegt die 21. Kavallerie- die »Bekämpfung der Plutokratie* nach BryanS Forderung Brigade (Ulanen-Regt. Nr. 6 und Husaren-Regt. Nr. 13) in und wollen »feine Kompromisse mit der Börsenwelt*. Der Gießen und Umgegend. Sie befindet sich auf dem Rück­demokratische Kandidat für die Vizepräsidentschast DaviS marsch von der Senne. Bei dieser Gelegenheit finden Aus­ist der ausgesprochenste Golddemokrat. Er besitzt mindesten- kläningSübungen mit den Garnisonen Gießen, Butzbach, Hom- .30 000 000 Dollars. bürg und Frankfurt statt. Gestern und heute hielt daS dritte

Universität in Triest!* auseinander, wobei dreizehn wurden. Nach zwei Stunden gestellt.

Wien, 11. Juli. Die

vermischte».

Köln a. Rh., 11. Juli. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde am Dom ein Postgehilse von einem schnell daher sausenden Automobil überfahren. Et erlitt einen Schadelbruch. Sein Zustand ist bedenklich. Die Namen der Insassen des Automobils sind festgestellt.

Kolonialpust.

Die »Köln. Zig.* gibt an leitender Stelle einem angeb­lich auS der Kapkolonie stammenden, den .Raffenkampf in Südafrika* besprechenden Artikel Raum, in dem der Ge­währsmann auf Grund von allerlei sich bemerkbar machenden Zeichen versichert, daß der große Entscheidungskamps derSchwarzen gegen die Weißen in Vorberettun g begriffen sei. Auch Deutschland müsse für den All- gemeinkampf der Eingeborenen gerüstet sein, unb wenn nicht die gründliche Entwaffnung aller Ein* gedorenenstämmc bouentb erhalten werden könne, künftig eine größere Echutztruppe für die Kolonie bewilligen. Der Artikel fordert alle Weißen und Kolonialmächte zu einmütigem Zusammengehen auf. Internationale Maßnahmen müßten ergriffen werden und die allerstrengsten Strafen jintreten, falls moderne Feuerwaffen und Munition an die Schwarzen verkauft werden.

Em Telegramm des fudwestafrikanischen HauptquartterS vom 10. Juli meldet: Gefreiter Otto Hoffmann auS Läßwiy Kreis Liegnitz) ist am 8. Juli im Lazarett zu Okahandja am DarmtyphuS verstorben.

Ausland.

Kopenhagen, 11. Juli. Einer brieflichen Mitteilung KuS HelfingforS zufolge wurde der Bankdireklor und Stadtv. Emil Schpbergson, nachdem Haussuchung bei ihm abgehalten worden war, am 7. Juli verhaftet und über Dvborg nach Rußland gebracht. Bei dem Professor für vergleichende Sprachforschung Otto DonneS, bei deffen Eltern imb bei dem Professor der Astronomie Anders DonneS wurden Haussuchungen m der Nacht vom 4. Juli vor­genommen. Profeffor Ho men und Dozent Estländer werden in Petersburg in strenger Untersuchungshaft gehalten.

Plymouth, 11. Juli. Heute frühstückte ein Teil der

Ter Zar segnet.

Petersburg, 11. 3ult. Auf bau Bahnhöfe Pensa, wo Kaiser Nikolaus mit dem Großsürftenthronsolger vormittags kurzen Aufenthalt nahm, erwiderte der Kaiser auf eine Ansprache des Adclsmarschatts, er weile letzt hier, um die in den 'iTitfl ziehen den Tnippen zu segnen, damit der ftriyi zu einem günstigen und Rußlands würdigen EraebniS führe. Spater nahm der Kaiser auf dem Exerzierplätze die Parade über die Truppen ab. Danach trat er vor die ivront der Soldaten, wünschte unten nlütflidK Fahrt und segnete sie mit Heiligen bilde r n, indem er ben Mannschaften wünschte, sie möchten gesund und wohlbehalten in ihre Heimstätten zurückkehren.

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London, 11. Juli.---, »

beute km Wortlaut einen geheimen Bericht Kuropatk ns an den Zar/n über eine etwa vorzunehmende russische Invasion nach Indien, (lieber die Authentizität dieses geheimen Staat»* dokuments, das zwar von Kuropatkin gezeichnet ist, aber lein Datum trägt, darf man begründete Zweifel haben.)

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Söul, 11. Juli. Tie KriegSkorrefpvndenten unb fremben MstitärattacheeS erhielten zum ersten Male seit Ausdruck deS dem Bormarsch der iapanifdxn Armee

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Aus Stadt und Land.

Gießen, den 12. Juli 1904.

- Personalien. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben den Oberst A la suite der Artillerie Prinz Ludwig von Battenberg, Durch!., zum Generalmajor

tmtb noch grmrtirt: Erst nach erbittertem Kampfe.

verIwe^s-lteu Stürmen, denen die Russen hartnäskigen $8iber» | roilirommen anieden.

Abend fand zu Ehren der deutschen Gäste ein großes Fest­esten beim Admiral Seymour statt. Die umfangreichen Sonder­berichte der Blätter sprechen sich über ben Ein brück, ben bie deutschen Schiffe auf die englischen Beobachter machten, ebenso sympathisch wie anerkennend auS.

Paris, 11. Juli. Die Vertreter der Parteien der Linken in der Kammer einigten sich dahin, die von der Karthäuser - Untersuchungskommission gestellten| Schlußfolgerungen abzulehnen und eine Tagesordnung zu beantragen, bie eine Branbmarkung ber Derleumber! enthält.

Die »Lanterne* spricht bie Befürchtung an6, daß Frankreich demnächst einen Feldzug gegen Amerika unternehmen werde. Wie daS genannte Blatt berichtet, seien mehrere Missionen in der Organisation begriffen, an deren Spitze Oberst Marchand stehen soll. Tas Blatt protestiert im Voraus gegen diesbezügliche Machenschaften.

Rom 11. Juli. Auf gerichtliche Anordnung wurde der ruhere Bersaqlten-vauptmann Mancinelli unter dem Verdachte, Mitschuldiger deS wegen Spionage verhafteten Kapitäns Ercoleffi zu {ein, fest genommen.

Triest, 11. Juli. Heute abend sammelten sich mehrere Hundert junge Leute vor einem hiesigen Kaffeehause an und veranstalteten eine Kundgebung gegen die Innsbrucker Vor­gänge. Sie stießen deutschfeindliche und österreichfeindliche Ruse auS und schrien: »Wir wollen eine italien ische

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geht nach Indien?

TerTailn Expreß" veröffentlicht

stand leisteten, gelang eS ('kutenü Ofn, am SamStag mittag Kai ping zu nehmen unb die Ruffen zürn Rückzug auf Haitscheng ui Uviugen Die Rusten hatten die Anhöhen hstbkreisarti^ befestigt. Mehr als 30000 Mann sind an - '----...

Ter Vertreter deS rustischen BlattesBirSletviia Wiedomosti"

schränken, sympathisch gegenüberstellt.

Frankfurt a. M., 11. Juli. Zu einer schweren

Eine Rabenmutter.

Braunschweigs 11. Juli.

Frau SOI a i o r v. SYdo m ist wegen g e f ä h r l i cf) c t Körperverletzung in fünf Fall en zu vier Mona­ten 0^ e s ä n g n i s verurteilt worden unb, es wurden ihr bie gesamten kosten 2k» VersahrenS zur Last gelegt.

richte los ist davon ausgegangen, daß die Angeklagte i h r K in d. die letzt zwölfjährige Ämrrmarie, in unjäbltg ötelen Fallen körperlich m t 6 h a n"b e 11 hat. Die Mane von Beweisen habe, so beißt es in der Urteilsbegründung, bei dem Gericht Nickt den geringsten Zweifel daran auskommen lauen, daß die Angeklagte in unzähligen Fällen das Zücktigungsrecht überschritten habe, ia, man möchte sagen, die Angeklagte ici in geradezu grausamer De'se gegen das Kind vorgegangen. Das Wcrictn hat das Motiv der Angeklagten in einer gewwen Lieblosigkeit gesunden: ihr bat das Kind nicht gepaßt. Tie Angeklagte ist, darin stimmt das Gericht mit dem ^admerüänbi* gen, Phhsikus Tr. Müller, völlig überein, eine kalte Natur, bei der die Vernunft stärker ist, als ihr Gefühl. Zur Bestranmg übing blieben nach Ansicht des Gerichts fünf Fälle, und zwar zuerst diejenigen, ipc das Kind von der Angeklagten mit dein Kops gegen hatte Gegenstände gestoßen worden sei. In zweien dieser folle hat das Gericht auf Grund her konkreten Umstande seststellen müssen, daß eine das Leben des K i n d e s g e - sährdende Behandlung vorliegt und in einem weiteren Falle habe das Gericht g e m e i n scha f 11 i ck e r ve r-B e r letzung angenommen. In dieser Beziehung kann das Geriert der Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht völlig beitreten, baß dies Gericht mit dem Major v. Svdow gar nichts zu tun habe. Richtig ist allerdings, daß dieser an und für sich einer anberen Gerichtsbarkeit untersteht, dock hat das Gericht bei ber richter­lichen Beweiswürdigung auch die Handlungen des Mators in Betracht gezogen, soweit sie mit dem Handeln der Angeklagten^ zusammenfallen .Einen solchen Fall hat das Gericht angenom­men, als der Major das Kind geschlagen und, nachdem er es auf den Fußboden geworfen und mit Füßen getreten habe Hier hat die Angeklagte nach einer dem Gerichte glaubhaft erschienenen Zeugenaussage zu dem Kinde gesagt, es feile liegen bleiben, sonst erhalte es noch einen Fuß­tritt, unb damit hat die Angeklagte sich zur Mittäterin gemacht. Mittätett'chaft der Angl-klogten liegt umgekehrt nach Ansicht des | Gerichts auch in den Fällen vor, wo sie den Major ausforderte, daS Kind zu schlagen und die Uebersckreitting des Züchtigungs­rechts alsdann in ihrer Gegenwart geschehen ließ. Bei der großen Anzahl ber Mißhandlungen, und weil der Grnnd dafür fast lebig« lid) Lieblosigkeit gewissermaßen sogar P r ü g e l s n ck t gewesen sei, um dem Kinde Nebles znznsügen, so mußte das Gericht non der Zubilligung mildernder Umstände, ab­sehen. Richtig ist, daß die angesehenstem Stande angehöriae Angeklagte eine Gefängnisstrafe viel schwerer trifft. a'S jemanden, der dieiem Stand nicht angehört, aber gerade ihr hoher Stand habe ber Angeklagten Veranlassung geben müssen, sich um so mehr in acht zu nehmen.

Die Angeklagte nahm das Urteil in aufrechter Haltung ohne merkliche Erregung entgegen. Im Publikum erschollen, u ick- bem der Präsident bie Sitzung für geschlossen erklärte, laute Bravorufe, woraus die anwesenden Gendarmen Mir 5Kännt* itng der Zuyörerränme schritten.

mug| § Oueckborn, 11. Juki. Sett einigen Tagen ist bei FliirschNh L. spurlo« verschwunden. Man vermutet, daß Crtr?uanbt6t?iTe cr l'ch ein Leid zuqesllgt hat.

pH 4- Stockheim, tl. Juli. Genen R Uhr abend« brach meldet ans Tasckitsckiao vorn: 9. Juli: Die Armee dcS Gem^rals in der Hvfraite deS H. Gürtling hier plötzlich Feuer auS. Kuroki hat sich offenbar auf der Linie ^Foen.vvaiigtsckieng- febr kurzer Zeit war das Gebäude, in welchem Heu- und Sui an konzentriert. Die Hauptmacht steht in ^sujan. -je ^rince ^fro[)vorräte lagerte, anSgebrannt. Die angrenzenden ©taü» in^der Räl)^t)Pn Se^uttoeir^dVacb^ufan hinzieht Der Kern "ngen des J. Mm brannten gleichfalls nieder. Die enge der Armee steht gegenüber Kaiping bei der Hügelkette von Ung- Straße war für die Verbreitung deS FeuerS günstig, und tschang Ans diese Weise haben die Hauptstreitkräfte ber Javaner vcrfcfycbcne Nachbarseuettvehren sanden vollauf Arbeit, die eine lanxK Linie besetzt, bie vorn Meer bis ^njan reicht, "ud Gebäude zu schützen. Die Beteiligten sind ver-

«*.*? «s*. « .yisss Japaner von großer Bedeutung, megen der Versorgung der Büdingen, 11. Juli. In seiner letzten iLltzung hat Armee mit Lebensmitteln. In der Helenabad wurden kürzlich Gemein berat beschlossen, die Anlage eines Elektri- 150 Boote, gesehen, die offenbar Getreide für bit; wpumMjlUtatBroertefl für die Stadt der Firma ElektrizitätS-Aktien- LL £!Ä ~*-**»,*

Schwierigkeiten verbniiden ist. Ein entsckn'idender Schlag dürste vorausgesetzt, daß ein noch zu entwerfender Vertrag, der bafrer in allernächster Zeit nock nicht zu envarten sein. Die Detailfragen und insbesondere die Hausinstallationen umfaßt, japanischen Stteitkräfte auf der Linie Sijun-Kaiping werden beiderseitige Einwilligung erhält. Die städtische Anlage aUfa,1??. Ä «Ä Kaipiuas bureb die Japaner mN. HauSanschlüsse mit stationärem Dampfbetrieb kostet etwa rief bei ben diesigen Russensreunden fichtlirf* Bestürzung her- Mk. 83 600, nut Sauggaöcmlage etwa Mk. 94 000. lieber vor. Dock hofft man, daß cS dcn Russen gelinge,! werbe, SanggaS oder Dampf ist der Gememderat noch nicht schlüssig. Daschitsckiao und baburd) auch Riutschwang zu hatten. Die sozia- Ebenso wird immer noch nach einem geeigneten Bauplan listisck-radikalen Russenfeinde dagegen selben bereits den dal- Zentrale errichtet wird,

digen F-all RintschwangS. Port Attlmrs, ein unaufhaltsames Salicyl, wo Sie ^enrraie errm)ier wiro.

Vorrücken der Japaner bi- Mukd-n. fomic die Besetzung Wladi- r. Ntoinz, 11. Juli. Nach einer telegraphischen Meld- wostoks der Amnrprovinz, der Insel Sachalin und die. end- Ung nu5 Berlin kommt der Kaiser auch dieses Jahr gütige Vernicklung der russischen Vormacht am Stiften Ozean wwLwr 5U einer großen Truppenschau hierher. Die voraus. Qn tffhflu I Truppenschau wird Ende dcS nächsten Monats auf dem

_ 1 J , H »großen Sande* hier stattfinden. DaS Niederlegen der

Truppen in voller Ordnung nach Kaitsckou zurück, indem ,ie Militär zu interessanten Hebungen benutzt. Durch Trup- ben Feind aufhielten der mit etwa vier Divisionen vonücftc. pen ber hiesigen, Kasteler und Wiesbadener Garnisonen wird Die Verluste sind noch nickt genau seugesteltt, ^ber c» imb nicht - ctn vollständiger Belagerungsangriff gemacht, wo- M '«m »b?nbbM Mto'berSrinb nuf b« bci DOn fbcn M°"'°"nFestungSnräb-n gezogen unb die Wäll- im Norden von Kaitsckou. Die iolgende Nackt war ruhig, und wnsttgen FellungSwerke 1at,achlich gesprengt werden.^

I Morgens wurde sestgestellt. daß bedeutende seindlicke Streit- Mainz, 11. Juli. Tie s härte sick in der Umgegend von Maolingon, acht Werft nord östlich von Kaitsckou zusammengezogen hatten Bis zum 10. Juli mittags unternahm der Feind keinen Angriff. Am Morgen des 9. Juli stellte eine russische Stteisivacke in einem Tale südöstlich von dem Paß, der sich aus dem Dege Siaop^tin-Siandian be­findet. fest, daß m:brerr iapanZche Kompagnien dort vorrückten.

Mittags wurde ferner bemerkt, daß eine iapanijehe Abteilung von 6 Kompagnien unb 2 Geschützen südllck der schwarzen Bereu' in der Umgebung von Siandian vorrückte. Der Feind ging in Stärke von einer Brigade Infanterie und zwei Batterien vom Indatinpaß unb von Erldagoii konzenttisck huf Siandian vor. Nackmittago begann das Ges eckt und bauerte bis zum Eintritt der Dunkelheit Die Ruffen jtoetn sich abends 6 Uhr westlich m den Paß zurück Aus russischer Seite wurden zwei Offiziere und 15 Mann verwundet und vier getötet. Auf der Linie Haitscheng-Ssiujan keine Peränder- ,'Ngcn. Einer Sotnie gelang eS, an, einer Rekognoszierung bei Sibeian auf der Linie Liauiang-Saimatt'i eine feindliche Eska­dron in einen Hinterhalt zu locken. Die Javaner verloren 20 Tote und Verwundete unb 1 Gefangenen.

ä la suite der Artillerie befördert. DaS Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wnrde verliehen den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Malchen Christian Steinmetz und Karl Merz, ferner den Mitgliedern der Riftowatz: Der K onventi onalzug S a 1 onik - Wien er-1 freiwilligen Feuerwehr zu Beerfelden Leonhard Jäger, Hein- litt heute bei Amatono eine zweistündige Iahrtunter-1 rich Beysel, Isaak Rosenthal, Friedrich Neff, Joses brechung. Un'ache war die Aussindung von 15 Kilogramm! Rosent Hal und Adam Eifert.

Dynamit, daS auf das Geleise gelegt worden war. Tie ** Das Großh. Regierungsblatt, Beilage 21, Nachtzüge zwischen UeSkub und Salonik sind von heute ab!enthält: 1. Bekanntmachung, die Ausbringung der eingestellt. Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Land-

Newyork, 11. Juli. Täe Populisten und judenschaft der Provinz Oberhessen betreffend. 2. Or- Sozialisten sowie die Prohibitionisten haben eigene denSverleihungen. 3. Ermächtigung zur Annahme und zum Präsidentschaftskandidaten ausgestellt. Trotzdem so- Tragen fremder Orden. 4. NamenSveränderung. 5. Zu­wohl Bryan wieHearst die Unterstützung der demokratischen I laffungen zur Rechtsanwaltschaft. 6. Dienstnachrichten. 7. Sion*

JVitaillon unseres Regiments alS Gegner der Kavallerie-Bri-

Der Arieg zwillften 2vapün und 2!ußland Labe die Wieseck- und Lahnübergänge zwischen Großen-Buseck Pott Arthur. und Wetzlar beseht, und eS kam an mehreren Lahn- und

Tokio, 11. Juli. Am Samstag fuhren die russischen Wieseck-Uebergängen zu kleinen Gefechten. Am 13. und 14. f reu$er ,.Bajan",Tiana"Pallaoa" undNovik", ^tvei gu(t marschiert die Kavallerie-Brigade gegen Franksurt. Tnanenboote unb sieben Torveboboots^etttörer a us bem| .. M-rtru mockSsteuer Nack 'der Franks. >^ta.* 6of,n °<ni P-rt flrtbur h-raus. "ieschwaber. ix-m eine . . . ° " w a ch SU - u e r. ; g

atfm mpi-r >ut >11» T "\n n-rr. b-r zurzeit IN Umarbrttnng»Nmdltch« ecff|entwutf,

-urb* d o r der japanischen Torpebodoo tsslottillel betreffend die in einbe Umlagen, eine Bestimmung ent* 7 nqegri' sen unb zog s i ck am Nachmittag in ben Hasen ,.alten, die den Städten die autonome Befugnis verleiht, ui - 4 . ^ r ( 7oflo ber rftet, daß bie j apan 11 d>e ^lot*l ine ^qen. Wertzuwachssteuer zu erheben. Der ursprüngliche

lieber die Kämpfe bei Kaiping