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heutige Yummer umfaßt 16 Seiten.
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mischen Fe strande in Ansicht, eine Feststellung, seit Jahren in verschiedenen deutschen Zeitungen 3nferate, 'icklich die Ausdehnungsbesirebuugen ihre iatsäch- worin sie Kavalieren und Offtzieren, oder auch Guts-
ingang
°n Neuheiten,
Valiiische Tagesschau.
Die bommerfahrt des Kaisers. PZttm schreibt uns von besonderer Seite:
Das Kaiser-Gedenkblatt, welches nach einem Entwürfe des Monarchen von dem Marinemaler Hans Bohrdt ausgeführt worden ist und an die Hinterbliebenen der in den Kämpfen gegen die Hereros Gefallenen verteilt werden soll, weist ein stimmungsvolles Motiv auf. An der linken Seite des in Großformat gehaltenen Blattes erblickt man eine gewappnete Germania, die Kaiserkrone auf dem Haupte, die rechte Hand leicht auf den mit dem Reichsadler geschmückten Schild ge-
lwllärt schon der Umstand, daß Kaiser Wilhelm noch NlÄoi^leszent ist, die lange Dauer der Mittelmeer- f ('Hirt,, so erscheint vielleicht zur weiteren Entkräftung dcl il sstreuungen englischer Blätter über den (Helund-
ligsh»
10 UprU von 4 BF
(01894)
Au ; Deir finden, also Mittelschlesien aufs Korn nehmen, lich ge daei. zl2:chzeitig von der posenschen Grenze aus bearbeitet mann. Wewckn Sann. Mit ihrem größeren Teil freilich liegt diese Oi trm e un Niederschlesien, und das Uebergreifen des pol- nij« cha t lements in diesen vor gar nicht langer Zeit noch reri Mtlcchen Landstrich vollzieht sich zwar in aller Stille, abeer uw erstaunlichem Zielbewußtsein und in besorgnis- erri^Mlldum Umfang. Es ist im preußischen Abgeordnetenhaus neuerdings angeregt worden, in den Geltungs- beirti- des Ansiedlungsfonds, der sich bekanntlich nur auf Pos Vn utJ) Westpreußen erstreckt, auch die Provinz Schlesien e.u; Mzichen. Die preußische Regierung verhält sich euist- well^n ckülehnend. Wenn etwas geeignet ist, sie andern Liu stö M machen, dann ist es die Gestaltung der land- iahe w Leiitzverhalmisse im nördlichen Niederschlesien. Herr v. Hobt iei5 rt, der Landwirtschaftsminister, täte gut,! dies epi Seiend einen Besuch abzustatten, in der seit Men-! scher ngitenken kein preußrscher Verwaltungschef gesehen wor- oeu - ijL Dort reift seit einiger Zeit ein polnisches Kon- sort'Mu umher, das, mit Geldmitteln reichlich ausgestattet, gingen hundert Bauernwirtschaften au f- g e k Wils i: hat. Tie deutschen Bauern sind offenbar utnj so Inster geneigt, sich ihres Besitzes zu entäußern, als der iSaiijjCl an Berkehrsgelegenhecten ihnen das Wohnen und: Lalijchaften dort verleidet. Deshalb ist aus national gesirhuM Kreisen Niederschlesiens die Aufforderung an die Regi^ciuis; ergangen, durch den Ban einer etwa 30 Kilo-1
x Aneg zwl chen Zapau uvd Kußtaud. ~ w 8; ^rcxL
' , .. , Vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts spielt
-mm vom Großen Generalstab herausgegebenen sich zurzeit ein Wucher- und Betrugs-Prozeß ab Vieriilll^sheft für Truppenfubrung und Heereskunde wird der das weitgehendste Interesse erregen dürfte, da die von ei-t Ab:des Hauptmanns Löffler über den russisch- den Angeklagten gerupften Leichtgläubigen sich über ganz fapan2.'!s-w Krieg veröffentlicht. Der militärische Mitarbeiter Deutschland verteilen. Die Hauptangeklagten sind zwei dcr Allg. Ztg." macht auf diese Darlegung besonders Brüder, der Bautechniker und Agent Jakob Rötzel aus aufineÄmn, weil dem Gerieralstabe ein reichhaltiges Ma- London, der auch unter dem Rainen Dr. F. Engel und F terial:-piiüße, dessen zuverlässige Bearbeitung außer allem Arbaces auftrat, und der Schriftscher Heinrich Rötzel Zweift-r^iekhe. Nach den Ausführungen LöMers zu schließen alias Henry Engel und A. Areabes aus London. Daneben scheu.ir in unseren leitenden militärischen Streifen nach wie sind noch angeklagt: der Kaufmann Georg Kaupert-Heerdt, vor t/2 Situation Rußlands als eine kritische betrachtet Kaufmann Karl seröger-Remscheid, Kommis Karl Kegler- zu ivc*.. Zwar wird der etwaige Gedanke Japans, die Düsseldorf, der frühere Rechtsanwalt Dr. jur. August russisch -..acht im europäischen Rußland aufzusuchen, als Rolden-Essen, Kaufmann Arnold Kbchling-Köln, Kaufmann ein Ä„it, merlichcr, nicht ernschast zu erörternder be- Wilhelm Maltz, zuletzt in Frankfurt a. M. und Hannover äsichn?!L Mer man dürfe wohl auch die Aussichten eines ansässig, der Kellner Ernst Dünctel-Haniburg, der Agent rusfifcH ..infalls in Japan als gering ansehen. Vermutlich Max Wildenow-Berlin u. a. Die Mehrzahl der Angeklagtem stecte Rußland überhaupt iiicht dieses große Ziel. An befindet sich feit vorigem Jahre in Untersuchungshaft, die | Steue^«: -Niederwerfung des Gegner fei ihm wahr- Haupiangeklagten Rötzel sind im Jahre 1901 noch langen lcheinl-ii messen Abwehr vom Festlande genug. Es stehe l Verhandlungen von England ausgeliefert worden und seit- i)ayec 1 lvßes Ausringen der beiderseitigen Kräfte auf dem in llntersuchungshaft. Die Hauprangeklagten erließen
c I'h-muischen Jestlande in Aussicht, eine Feststellung, seit Jahren in verschiedenen deutschen Zeitungen Inserate, wo ar-.: Mälich die Ausdehnungsbesirebungen chre tatsäch- worin sie Kavalieren und Offizieren, oder aiutj Guts^ liche (Ä..:^e erreichen. Das ist allerdings kein großes besitzern, Fabrikanten, Kaufleuten Gold auf Wechsel und ■y ZiÄ. ?L:: wenn auch Rußlands Tatenlust weiter ginge, l gegen Bürgschaft zu soliden Bedingungen anboten. Daraus- . / so ist r rmfähig, Japan niederzmoerfen, weil die ruisi- hin meldeten sich zahlreiche Getobedürftige, die Wechsel - scheu c-Slflaeitkrääe dazu nicht ausreichen. Löffler schreibt, I hergaben und später einlösen mußten, ohne auch nur einen!
Meternlu.gen Nebenbahn dem Mißstande abzuhelfen. Leider verg «a.i^ die Regierung will die Herstellung des Schienenwege de.: privaten Initiative anheimgeben. Letztere wird aber r vohll auf sich warten lassen, denn es ist sehr zweisel- , v ttv
haft,?. A laie Bahn sich rentiert, in absehbarer Zeit wenig-! stützt, die linke" weit rorge(&^ uS’^inm1 to6eerfraUin stensr. hier steht eben ein Staatsinteresse in Frage. Wenn leicht herabneigend. Ein von dem Kranze herabwallender die Sb^iung das nicht entiprechend bewertet, dann wird Schleier trägt die Widmung: „Gedenkblatt ur (Fr, Düä :wtm.sche Kaufkonsorturm bald in die Lage kommen, innerung an . . . (folgen Name, Gebnrts- und Todes-, der ÖbeÄ^ntae^^afe'S uu.-u ien deutschen Gutsbeschern auf dem linken, durch- tag des Gefallenen). Er starb für Kaiser und Reich, l-ätte sich erst informieren sollen. Ärleu^mt weg :et pafugen ^den aufweisenden Od^user seine lieber- Ehre seinem Andenken." Aus dem' unteren DritL Mter1 sämttiche WechL^mL^' XeM .viurntunii äu erproben^ Die Gefahr der Poloniirerang des Gedenkblattes erbllckt man das leicht gekräuselte Meer, ellien Pfennig dafür erhalt zu W ®
|i::..i>arften, in lahrhandertelmiger Arbeit mit deut-1 Auf ihm nähert sich in langsamer Fahrt ein vollgetakeltes Nach dn Vernehmung von^Jat^b Rötzel acht der Bor- iu. Htu ccfcjroeiB gebangten ^,eite§ ixr Provinz Sa)lesien Segelschiff mit der halbmast gesenkten Flagge und dem sitzende zur Bespreeyung einer Reihe von Betruasfällen
erfiLjc-.u: alst' nahergeruckt. Die Regierung sollte ihr langen Heimatswinipel, dem heimischen Gestade, von bem über, die nicht zur Anklage stehen, well Rötzel weaen dieser
5l*l,c !I L °aUL.«e ,n cllgercm das Licht des Leuchtturmes herilbersirahlt. etirn und Fuß Fülle nicht ausaelicjeit iuordcu iit. Roßet will sich Oder
«tun t!»!S Portes rlü^en. Was helfen O>tmarkcuzlltagen, des Blattes schmücken die Symbole des christlichen Mau-netzt an alle diese Fülle nicht meur erinnern er acht nur
llkademegruichnng und Schnellzugverbi^ung dec Städte, bcns: oben das Kreuz mit der flammenden Sonne, unten IM allgemeinen an, daß er die Geschäfte gemacht und den
Um, m der benachbarten Provinz den deut- der Chrytuskops mit der Dornenkrone. Daneben steht die Leuten iruxe von Herlltl-z.Geher geliefert^
icyen tlmichbesttz ungestört an .sich bringen könne»? Die Tröstung des Evangelisten Johannes: „Niemand hat Es folgte die Besprechung eines Falles in dem ein
polnr IK ^fafc betagt Schlenen so osscnstchtllch, mrd größere Liebe dem- die, daß er sein Leben lasset für seine Ämtsjechetar um 1300 Mk. betrogen ^rän ist Di-fZ
die lM"r verhehlen ihren „historisch begründeten" An- Freunde." „MMt“ ift wn »tuentti SZZta fS.
m-u-tr :r.h aus d.efe Provinz so wenig, daß eine Der---- rich Ritzel angebllch i^ Mstraa?N^srz Stacht
W m dlitvehr verhängnisvoll erscheint. \ fein internationaler Wucher- und ZZctrugspkozeß. worben. Die Berhanblung ergibt, ^ß dem Amtsse§etär
----------------------1 ’ K 1 für zwei Wechsel über 13U0 All. zwei Kuxe von Herkules-
Geyer gesandt wurden, die dieser nicht verwenden konnte. Der Amtssekretär mußte sich später, als die Wechsel eingeklagt wurden, zu Abschlagszahlungen verpflichten. 2luch er hat keinen Pfennig erhalten. Zum Schluß der Sitzung wurde festgestellt, daß Jakob Rötzel sich in London al^ Finanzier bezeichnete, seine Briefvogen trugen die lieber»1 jdjrift: „Kuxen-, Effekten- und Finanzierungsgeschäft der Steinkohlen-, Braunlohlen-, Erz- und Zement-Industrie. Vertreter in Wien, Petersburg, München, Brüssel, Paris ic/' Auf Visitenkarten bezeichnete er sich auch als Generaldirektor von Golbbergwerten.
n. innen Eiche Qjt und Mannor Mk V” lliM» hL ünder-Bellsteli ickbetlen und I sen.
iW sse 35.
Aus Stadl uilö Kaaö.
Gießen, den 9. April 1904.
•* Von der Landes Universität. Der Großherzog hat, wie uns aus 5)armfmbt gedrahtet wirb, am 31. März be« Prioatbozenten an der Umoersttät Bonn, Professor Dr. Max Lebrecht Strack zum außerorbentlichesn Professor der Geschichte in ber philosophischen Fakultät der Landesrmioersttät mit Wirkung vom 16. April 1904 ernannt.
** Personalien. In den Ruhestand versetzt wurden ber Bahnwärter in der Hess.-Prcuß. Eisenbahngemeinschaft Georg Wolf zu Richen und ber Weichensteller Lndwia Kilian zn Reinheim. “
e§ fet mehr als fraglich, ob fte jemals ein entscheidendes > Pfennig Geld erhalten zu haben. Statt dessen erhielten sie Ueber^wicht zu erringen vermochten. Und wenn dies Ziel wertlose Kuxe- ober Anteilsck-eine. In ber Regel traten An toaroat sollte, so tikfe durchaus in den die Angeklagten als Selbstgeber auf, obgleich sie völlü»
Berich der Möglichkeit, daß aud«:e Gegner den zum Schlag mittellos waren. Die übrigen Angeklagten sollen den erhobenen Arm aufhalten, nm das Verschwinden Japans Hauptangeklagten nach den öerfdjiebenften Richtungen Bei- vom offenen Meere und etnen Einbruch in Japan zu Der- hllfe geleistet haben.
Inderm Ten Vorsitz in der Verhandlung, zu der 74 Zeugen,
xxxxajt des russischen Ministers des Jimern darunter eine Anzahl Offiziere und Mitglieder der Arisll>> tu r^e s or Dorfgemeinden, 5300 fratie ans ganz Deutschland geladen sind, führt 2anb»
Svnbel, die fte als Entschädigung für Grundstücke, die für gerichtsdirettor Dr. Saannaim, die Anklage vertreten die
*5’11 83 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Samstag ».April 1904
t : irrt täglich mit Ausnahme des Sonntags. Ä V V
------ f ‘ A ÄA jA AA A AA AA A a X A. vk j^a Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen
Ni ^Siehemr FamMenblStier- werden dem H S » KZ » gij JT Hv U /TT Unwersitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.
ktääsä:
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen.
bei ;Uftreuungen englischer Blätter über den Gesund- vbn Bau von Eistubahnen enteignet waren, erhiellen, für Staatsanwälte Althaus unb Branberiburg/die Angeklagten hct iiöju iand bc5 Kaisers die Mitteilung geeignet, daß, wie!K*iegsbedu rfnisfe spenden zu tuirfen, bemerkte! Dr. Nolden imb Hofsmann werden durch Rechtsanwalt Dr. Io ui eis ihren, die N o rd l a nd f a h r t auch in diesem Jahre 5er af r c x g e n l) a n b i g: ,Zch danke für die Spenden, Niemeyer-Essen, der Angeklagte Köchling durch Rechtsanwalt
>uc btc üblichen Ausdehnung stallfiiiden wird. Böte das aber m die Annahme nicht willigen. Tie llm- v. Cölln aus Köln verteidigt. Als Sachverstänbige sind ge-
ifehiuau des Kaisers in ber Tat Anlaß zu schwerwiegenden I gegenwärtigen Augenblick nicht Opfer I laben bie Bergräte Menzel-Dillenburg, v. Dassel-Koblenz
SMmfcn, so würde von bem längeren Aufenthalt in ber JiuBlanb, die die Grundlagen des Volkswohlstandes und Dr. Schulz-Heddersdorf, Markscheider Franz-: LiuidbS Nordens, der in diesem Fall einem angreisenden berühren. Gießen und ber Prokurist ber Bergisch-Märkischen Bank^
Klc iMvechsel gleichkärne, ärzllicherseits von vornherein ab»\ c c.. Vizekonig von Nanking beschloß die Be- Lang Hoff-Bochum.
geMeu worben sein. Das ist nicht geschehe^. sestigungstoerle am unteren Yoiigtse zu vermehren und biel 9äard) Verlesung ber umfangreichen Anklageschrift wird
------ I durch gruppen zu verstärken, bie von Europäern I zunächst ber Angeklagte Bautechniker Jakob Rötzel au3 Die Polen in Schlesien. aU w»» «• v”*- - . „ , w London vernommen. Rötzel, ber wegen Betrugs in 18 Fällen
Man schreibt uns aus Schlesien- c.1kUI Delegr.-Agentur ge- angeklagt ish ist 1871 in Niederhofheim, Kreis Höchst, ge»
T e Derteibmunasstelluna in die felbü die kotbollsche daß die aus Iwubon herrührenbeu ^ckick)richten über baren. Er hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich und ist pUn9/ ln ,Dlc stlvst die katholische I einen Angriff ber Chunchusen auf bie Stadt und bie badurch bäufia mit ben Straiaeletzen in Konflikt aeraten Er hat gs 2- 'i - sieh^is^urch bei?GniA^mii^inCT ^^b*1 l ^ I ^T’ac^^ Beschädigung ber Drahtverbindung unb des zunächst in Kassel als Schreiber beinernem Rechtsanürnll gXXi zum Abschln^Iwla^atm Vrc^ be^llsfbllÄ« und andere Folgen der Begründung ent- gearbeitet und ist bann in einem technischen Bureau und
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rsaaw8 «.w&artg'-"feg 2ÄÄ.ÄSS SÄ S be? P^oz's^s AeutschsüdwchaftlLanischcs. I erscheint er in Berlin als Generalagent eine? renor^mierteu
bes«°Ki., im Interesse bes Deutschtums beoaunt werden. Einen interessanten Brief des Sberhäuptlings ^eine
. 1 'icyen Agitatoren werden jetzt zuverftchtlicher denn ber Herer o s, Samuel Mahar er o, aus bem hervor- chäftiate er ?llü auch mi? de? Sfuno !k. ^r ihre Tätigkeit woil baw Oberschlesien, gelft, daß bie Aufruhrpläne auch vor den Mssionäre.? ängst- M-äften. J^S ?898^ V
^er5afenf ^rofientlicht Missionär Brock- m Lauenburg zum Preise von 125 000 Mk., befand sich aber $er Bries lautet in Ueberfefcung: meistens in Berlin und anderen Großstädten. Eine Aus-
nX. ,o ^kahandra, 11 Januar 1904. tunst ber Berliner Polizei über ihn ans dem Jahre 1899
Großleute meines Landes. Ich bin der Ober- lautet bereits: Rötzel sei ein bekannter Schieber von haupiluig der H«eros, Sam Maharero. Ich habe ein Kavalier wechseln. Es werden bann die einzelnen (Sefefc erlas,en und eni rechts Wort und ^stimme es für Betrugsfälle des Angellagten Jakob Rötzel bebandelt Aw alle meine Leute, daß sie nicht ihre Hande legen an jangs des Jahres 19OO erließ ber Angeklagte eine Anzeige folgende: nämlich Missionare, Englanber, Bastarb, Berg- loorauf er Kavalieren uno Offizieren Darlehen anbot Nntek bamara, Joama, öuren. An diese alle legen wir unsere anderem meldete sich ein Leutnant Graf K. aus Berlin. Hande nicht Tu! diese Sache nicht! Ich habe einen ber 10 000 Mk. aus ein halbes Jahr gegen Wechsel suchte ^d dazu getan, daß diese Sache nicht offenbar werde, Rötzel antwortete, er könne ein Darlehen auf vier bis aua, nicht den Missionaren. Genug. Ich bin der Häupt- sechs Monate gewähren, er habe zurzeit Verwendung für Okahandja. . Wiere. Vielleicht könne Graf K. chu unter Wahrung b3
~ daran gezweifelt hatte, daß der Diskretion auch feinen Kameraden empfehlen, wofür er;
^oharero der ,piritus rector des besonders dankbar wäre. Die Korrespondenz wurde unter Aufstandes in Südwestafrlla gewesen ist, durste durch diesen I oem Namen Arbaces geführt. — Präs.: Sie wollten doch Brief eines Besseren belehrt fein. I damals schon lein Geld, sondern Herkuleskuxe schicken.
o I ein Niensch ein Darlehen haben will, daun will er bodr
Gouverneur Leutwein meldet aus Okahandja, daß Geld unb keine Effekten.
& Hauptabteilnn g am 7. April, nachmittags 4 Uhr, Der zwelle Betrugsfall betrifft einen Ober* ben Vormarsch auf jDtjo f a, u angetreten hat. fleutnant in Butzbach. Dieser ersuchte ben Angeklagten im Jahre 1901 auf eine Annonce hin um ein Darlehen von 6000 Mk. Rötzel schrieb ihm unter bem Namen F. ArbaceS, aus 9lotterbam, daß er das Gell) gegen Akzepte und zehn^ Prozent Provision haben könne, er solle zwei Akzepte über je 3000 Mk. unb ein Akzept über 600 Mk. einfenben. Der Oberleutnant verlangte vorherige Sendung bes Geldes, Rötzel lehnte dies aber ab, forderte Vertrauen und gab einen Kurdirektor unb einen Grafen ix P. als Referenzen cm. Er erhiell barauf bie Akzepte, sandte aber statt baren Geldes neun Herkules-Geyer-Kuxe. Als ber Oberleutnant diese verkaufen wollte, stellte sich heraus, daß die Kuxe^ wertlos waren. Er teilte dies Ltötzel mit und verlangte das in Aussicht gestellte bare Geld. Rötzel behauptete


