Ausgabe 
9.4.1904 Erstes Blatt
 
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. 26.30

3°/o Mexikaner

Hessen

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Wetter

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10,4-6.

2,8 ° 0.

April 1904.

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Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

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3'/, 56 Oberhossen . . .

4% Ousterr. Goldrente . .

4l/6% Oesterr. Silberrente

4% Ungar. Goldrente, . .

4®/ Italien. Rente , . . 41',% Portugieser , . , 80/ Portugiesen. . . .

19L C. Türken . . .

Türkenlose......

4°/q Griech. Monopol.-Anl.

41'. % äussere Argontiner

4</e% Chinesen . . Electric. Sehackert . Nordd Lloyd . . Kredite ktien .

Diskonto-Komwnndit.

. 101 90

. 90.40

. 102.15

. 87.70 . 1O3J0 . 10800 . 200JO . 184.10 . 1865» . 147.70 . 162 JO . 13600 . 14J0 . 19250

288 8

63 | W.

86 iWSW.

Landwirtschaft

p. Friedberg, 9. April. Es wird barauf aufmerksam gemacht, das; an der hiesigen Obstbauschu le am 25. April ein Obstbaukursus beginnt, welcher speziell für Freunde des Obst­baues eingerichtet ist.

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§

Z

Sport.

Im Interesse der allgemeinen Sicherheit und des Zustande­kommens des Gordo n-B e n n e tt-R e n n e n s weist der deutsche Automobilklub schon jebt darauf hin, daß die allgemein gültigen Polizeibestimmungen mit Ausnahme des Renntages, auf der Renn­strecke strengstens beobachtet werden müssen. Fahrer, die gegen die Polizeiverordnung verstoßen, setzen sich sonst dem aus, daß ihnen seitens der Polizeibehörde die Fahrerlaubnis und die Nummer entzogen werden.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungerr des Gießener Anzeigers.

Berlin, 9. April. Die seitens der Regierung des Freistaates Guatemala ausgesprochene Kündigung bcs Freundschafts-, Handels-, SchiffahrtS- und Konsular-Bertrages zwischen dem Deutschen Reiche und der Republik Guatemala vom 20. September 1887 ist von der genannten Regierung dahin abgeändert worden, daß der Vertrag am 22. Juni 1904 außer Kraft tritt.

Wiesbaden, 9. April. Während der Anwesenbn. des Kaisers aus Anlaß der Einweihung der neuen Eisen. bahnbrücke findet auf Befehl des Kaisers am 1. Mai m hiesigen Königlichen Schauspielhause eine Festvorstellung statt, und zwar gelangt in völlig neuer Einrichtung AubettS lonM OperMaurer und Schlosser" unter Mitwirkung hickt^ und Berliner Kräfte zur Aufführung.

London, 9. April.Daily Mail" meldet au8 6duk Nachrichten aus Soentschoen zufolge sehen die Russen dew Vordringen der Japaner keinen ernsten Wider­stand entgegen. Japanische Vorposten drangen am 29. März in Widju ein.

Paris, 9. April. Die Königin Isabella von Spanien ist heute vormittag 98/< Uhr hier gestorben.

Rom, 9. April. Auf dem Sozialisten-Kongrei> stießen die entgegengesetzten Richtungen heftig auf einander, so daß es mehrfach zu stürmischen Auftritten fnm. wobei die revolutionäre Richtung die Oberhand

8.

8.

9.

Kerichtslaal.

Mainflingen, 7. April. Ein am Seligenstadter Amts­gericht -anhängigerG ockelhahnprozeh" wird gegenwärtig in unserer Umgebung vielfach erörtert. Einem Landwirte aus der Nachbarschaft wurde nämlich kürzlich em Hühnerhahn meuchel- mörderisch umgebracht. DerFrühwecker" soll sich häufig in einer fremden Hosratte umbergetrieben und dabei sein Leben eingebübt haben. Ta gütliche Dereinbarungsversuche wegen Entrichtung eines imbebeulenben Entschädiguägsbetrages erfolglos blieben, rief bet Gockelbahnbeützer richterliche Enstcheidung an. Beide Parteien sind durch Rechtsbeistände vertreten. Tein bereits abgehaltenen Gerichts­termine dürften voraussichtlich noch verschiedene andere folgen. Einfetter Gickelsvrozeß" steht also in ziemlich sicherer Ansicht; aberRecht muß Recht bleiben"!

90.55

100.40

101 70

100.70

100.10

103.00

59.40

59.20

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43.80 00 00 s

Meteoroloqisckle Beobachtungen

der Station Gießen.

Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelstres. Oesterr. Staatebahn . Lombarden . Gottbardbahn . - Lanrabtltte . - - Bochum.....

Harponer .

Tendenz: stui.

4 | Beb. Himmel

2

2 i Regen

' . . 19010 ; . . 198.10-

colleginm.

^Iniversttäts-Uachrichtev.

lieber bic Ehicagoer Universitätsfeier wirb uns unterm 29. Marz geschrieben: Es ist ganz erstaunlich, was die deutschen Professoren, von denen doch keiner mehr ein Jüngling ist, a u s h a l t e n können. Die amerika­nischen Professoren, welche ihnen als Begleiter beigegeben waren, find völlig schachmatt und wißen heute bic Bebeutnng des deutschen SprüchworteS zu würdigen:Nichts ift schwerer nt ertragen, als .eine Reihe von guten Tagen." Die deut chen Professoren bngegen tfnb noch io frisch und vergnügt, als ob die Feier eben erst be­gonnen hotte Bei dem gestrigen Bankett gab Professor Small der Befürchtung Ausdruck, daß man vielleicht den lieben Besuchern aus dem alten Vaterlande ein wenig zu viel zugemutet habe. Die deutschen Gelehrten protestierten aber energisch gegen die Idee, als ob die paar Diners, Banketts usw. sie schon außer Aktion gesetzt hätten. Sie seien bereit, wieder von vorn anzufangen. Das Ein- vornehmen zwischen den deutschen und den amerikanischen Pro» sessorcm war außerordentlich herzlich und der gemutliclrr £mmor, welcher viele der Reden erfüllte, verlieh deut Bankett einen eigenen Reiz. Einigermaßen verwundert ist man in Ehieago, bau der -deutsche Botschafter noch nicht einmal eine Nacht in Chicago

Bekanntmachung.

Bktr.: Feldbcreinigung in der Gemarkung Gießen, rechi^ Nachstehende Bekanntmachung bringen wir hurmi »

Kenntnis. SWS

Gießen, ben 8. April 1904. . «-.6^

ts>rosjyerzogliche 'ürgermerfierei VW*-

Mecum.

Offenbach, 8. April. Wir lesen tn derOffenb. Ztg.*: Pfarrassistent Schmoll verläßt in dieser Woche unsere -Stadt, um in Gießen die Stelle eines Reliqions- lehrerS an dem Realgymnasium und der Realschule zu ^versehen. Unsere Gemeinde, um die er sich durch rastlose treue Pflichterfüllung als Prediger und Seelsorger bleibende Verdienste erworben hat, sieht Herrn Schmoll sehr ungern -scheiden.

Main-, 8. April. Dem chemischen Untersuchungsamt 'sind im letzten Jahre 775 Milchprober, vorgelegt wor­den, von denen 106 beanstandet werden mußten. Das Amt bemerkt hieran in seiner Jabrosübersicht, daß die -Milch, wie auch in den früheren Jdyren, die größte Bean- Mandungsziffer ergab, und Mar handelte es sich in den '.meisten Fällen um zum Teil recht erhebliche W-asserzusätze. ^Auf Fleisch und Fleischwaren entsinn 51 Proben, iwelche mit Ausnahme von einer Probe Hackfleisch, in der ffchweflige Saure enthalten war, normale Beschaffenheit be- isaßen. 'Bei den Wurstwaren, von welchen 453 Proben zur ^Untersuchung gelangten, ist bezüglich des Zusatzes von 'Stärkenrehl entschieden eine Besserung zu verzeichnen. Auch .ein übermäßiger Wassergehalt, namentlich bei denFleisch- loürsten, wurde nur selten beobachtet.

Kleine M i t t c i l r n n e u a n s .«dessen und den 'Nachbarstaaten. In O b e ru r s e l s ch o ß sich der Sohn des Theaterdirektors Hahn in der Wehnung einer Schau­spielerin wegen unglücklicher Liebe eine Ku­gel in den Kopf und verletzte sich schwer.

Kunst und Wissenschaft.

Ein hübsches Beispiel von verschämter . Dichtereitelkeit finden wir in dem Briefwechsel zwi­schen Theodor Storm und Gottfried Keller, den Albert Köster jüngst herausgegeben hat. Es knüpft an die gefährlichste Versuchung an, die der Eitelkeit eines berühm­ten Mannes nahen kann, das Autographensammeln. Gtzm- nasiasten und höhere Töchter, die sieh in ungezügelter Be­geisterung an alle Koryphäen ihrer Zeit mit der Bitte um ein eigenhändig geschriebenes Allmmblatt wenden, würden ohne die liebe Eitelkeit dieser hervorragenden Zeitgenossen schlechte Geschäfte machen. Auch der Leipziger Sekundaner, der im Jahre 1890 sein dickleib ges Album mit bet gleichen Bitte an alle großen Männer sandte, hat in diesem Punkt eine anerkennenswerte Menschenkenntnis bewiesen. Weder Storm noch Keller haben es übers Herz gebracht, sich aus der Walhalla des Sekundaners auszuschließen. Storm .schreibt darüber an Keller am 23. Dezember 1880:Neulich begegnete ich Ihnen in einem viele Pfttnde schweren Album, das jener Leipziger Sekundaner die Nnverfrorenheit hat, nmherzuschicken; ich schrieb mich dicht hinter Ihnen ein; das war mir wie ein stiller Gruß. H e y s e sand ich nicht ob er's demJüngen abgeschlagen? Dagegen strahlte Jor­dan in seiner ganzen Herrlichkeit." Dieser Spott über Wilh. Jordan, den Storm nicht leiden mochte, weil er einmal mit ihm bei dem beide Poeten gleich verehrenden Gymnasialdirektor Keck in Husum zusammengetroffen war, wirkt kostbar, da der Dichter der Nibelunge doch nichts anderes getan hat, als Storm selbst. In seiner Antwort hat /Keller bestätigt, daß er sich in das Sekundaneralbum einge­tragen hat, indem er an Storm schreibt:Das kolossale Album des Leipziger Sekundaners hat Sie also auch heim­gesucht. Jeh biu auf dem Punkt gewesen, dasselbe unbe­schrieben oder, mit einer Grobheit versehen, zurückzuschicken: denn diese Sache fängt an, unheimlich zu werden mit dem Schülerpack, wenn man Pakete machen, versiegeln und mit den nötigen Deklarationen versehen soll!" lieber Jor­dans Eintrag in das Album, das der Herausgeber Köster in Leipzig selbst gesehen hat, erfahren wir aus einer An­merkung, daß jener am 10. Dezember 1879 ein Gedicht beigesteuert hat, in dem er sich zwar gegen das Autographen­schreiben sträubte, er hat auch 'wiederholt in seinen Letzten Liedern" das Autographensammeln scharf getadelt ober nichtsdestoweniger zwei ganze Seiten spendete. So haben also Storm, Keller und Jordan teils ärgerlich, teils widerstrebend, unter Spotten und Schelten doch schließlich dem Leipziger Sekundaner den Willen getan. Tres faciunt

vermischter.

* Mörs, 8. April. In Büderich wurde der Marketender Strickmann mit gespaltenem Schädel ausgefunden. Es liegt Mord vor. , ,

* Waldenburg,8. April. Nachts begann ein starkes Schneetreiben, das vormittags weiter zunahm. Das ganze Gebirge ist mit Schnee bedeckt.

* Washington,8. April. Hier wurde ein S ch w i n d- ler verhaftet, der sich den Namen des Bakteriologen Pro­fessor Koch beilegte und Lungenkuren mit Tuberkulin zu immensen Preisen ausführte.

* Soll man Kinder prügeln? lieber dieses, die weitesten Kreise interessierende Thema, das durch die zahl­reichen, aufsehenerregenden Fälle von Kindermißhaudlungen in der letzten Zeit soviel erörtert wurde, hat die illustrierte WochenschriftFr a u en-R u n d s ch a u" eine Umfrage ver­anstaltet und die den neuesten Heften dieser Zeitschrift wieder gegebenen zahlreichen Aeußerungen aus Eltern-, Lehrer- und Ae^tekreisen brachten eine Menge äußerst be­merkenswerter Beiträge zur modernen Pädagogik. Auch sonst bieten die neuesten Hefte dieser beliebten Zeitschrift wieder eine große Zahl für weibliche Kreise aller Stände interessanter und "belehrender Aufsätze, und jede bilbungs- bedürftige Frau, der dieFrauen-Rundschau" noch unbe­kannt ist, sollte es nicht verabsäumen, sich von der Ge­schäftsstelle dieser Zeitschrift, die mittlerweile nach Berlin SW., Tempelhvfer Ufer 29, I übwg siedelt ist, ein Probeheft /gratis und franko kommen zu lassen.

verweilt hat. Gr sollte programmgemäß eigentlich baS ganze Fest I Peter Margolf. Fuhrmann bahier mit Margarethe Wirt bierlefhft mitmachen unb verschiebene Reben halten. Bor allen Dingen aber Hermann Teuster, Schreiner bahier mit Marie Honig in Avvenr^' hatte man mit Sicherheit barauf gerechnet, baß er bem Bankett - Friebrich Gustav Wittmann, Gärtner bahier mit Anna beiwohnen unb sich bort über bic Beziehungen zwischen Deutsch- Hierselbst. Lugo Herbert, Portier rn Friedberg mit Elisa Mimw land unb Amerika vernehmen laßen würbe, EL herrschte baher Reibelrng Hierselbst. August Gottschalk, Gefangenauischer w allgemein- Enttäuschung, als Präsident Harper ankündigte, daß der Butzbach mit Johanna Bellas dahier. Heinrich Theodor Rudo" Botschafter bereits um 6 Uhr wieder die westliche Metropole ver- Weber, Kunst- und Handelsgartner dahier mit Katharine Anna lassen habe. Es kann sich hier niemand eine rechte Vorstellung Margarete Bintz hierselbst. Arn 6. April. Gustav Emil Lndwu machen von den wichtigen Depeschen, welche ihn so eilig Konrad Kullmann, Bankbeamter m München mit Elothilde Louilk nach Washington zurückgerufen haben könnten, allein Wilhelmine von Kreß dahier.

man glaubt doch, daß kein ernstliches Unbeil entstanden wäre, Geborene.

wenn der Botschafter dem Bankett beigewohnt und seine Abreise <Hm 27. März. Dem Schlosser Friedrich Diehl ein -0Sn auf den nächsten Morgen verschoben hätte._ Die deutschen Gäste 9i(m 28. März. Dem Arbeiter Friedrich Volz ein Sohn ftriebri* haben sich mit ihrer schlichten Liebenswürdigkeit viele warme ftarl. Am 31. März. Dem Kellner Ludwig Riehl eine Tortur Freunde erworben und ihre amerikanische Reise wird nicht allem Rosa Toni Hedwig Lucio. An, 2. Avril. Dem Lokomotivsükn-r der Freimdschaft zwischen den deutschen unb ben amerikanischen Arnold Hanbloser ein Sohn Friebrich Wilhelm Arnold. 5.-, Universitäten zu Gute kommen, sondern auch baut beftragen, die Sergeanten Karl Gottsrieb Burger ein Sohn Erich August Km beiben Rationen einanber näher zu bringen. Ricmanb hat bie _ Dem Schreiner Ferdinanb Sauer ein Sohn August Ronrnb Tragweite bet Feier bester erkannt als Präsident Roosevelt, bestenDeut Viehhänbler Karl Johannes Born ein Sohn. Am 6. Avni Kundgebung ungeheures Aufsehen erregt, ba es wohl noch nie vor-1 Dem Fuhrmann Heinrich Weinberger eine Tochter.

gekommen ist, daß ein amerikanischer Präsibent in so nachdrück-1 Gestorbene.

sicher Weise die Verbienste einer eingewanderten Rationalität Am 1. Avril. Johann Georg Lauer, 45 Jahre alt, Witt d«. betonte.______________________ , hier. Eduard Hanau, 55 Jahre alt, Seifenfabrikant dahier,

~~ ----3. April. Balthaser Müller, 51 Jahre alt, Schutzmann bahier

AröeileröeiveflNNfl. Am 5. April. Margarete Zinn, geb. Gerhardt, 51 Jahre alt

- SRoubair, 8. Avril. $««-6 11 e i f - St) n b 11« t teilt tmi des Sir-chmkehr-^ ffleovq Zm" dahier Am «.Avril, bleich mit hnfi hin Streikenden den Kampf a ufaeben 1500 Strei- I Halfer, 65 Jahre alt, Landwirt dahier. Ehristoph Ludwig bknv sende haben die Arbeit wieder aufgenommen. In Toureoing bat f9 ^n^e. alLm ®Ii*0,

bie Zahl der durch den Streik beschäftigungslos gewordenen Ar- bethe Wemrich, 2 Jahre alt, Tochter des Küfers -ubrotg Weinnch beiter zugenommen. Andere Gruppen Ausständiger in Stärke von j bnbicr.

2 bis 3000 Aiann begaben sich vor bie Fabriken, wo noch gc- arbeitet wurde und wollten bie Arbeiter zwingen, bie Arbeit einzu- stellen. Kavallerie-Patrouillen mußten einschreiten unb die Kund- geber zertrenen. In Lille beschloß eine Versammlung von Aus­ständigen, die Arbeit am nächsten 'Diontag wieder aufzunehmen, nachdem sie eine Lohnerhöhung von 370 erzielt haben, die von den 'Arbeitgebern versiichsweise eingeführt wird.

746,5 + 9,7 , 747,8 4- 7,2 |

Bekanntmachung.

58dT" 'Montagig. April.

noch nicht überwiesrnen Ersavgrundstucke bc

rechts der Lahn an Ort und Stelle statt flm g<hla<hthnU'

Zusammenkuuft vormittags » /, Termin befand Die lleberweisunq ersolqt vorbehaM ch d» nn

gebenden weiteren Bedingungen unter 10'3^. ^ ®run^-

1. Meliorationsarbeiten können ans den u°er

auch fernerhin vorgenominen werden ^fübruiig »

2. Gigtntnm4t>cranbming<n, unb

Meliorationsarbeiten, der An ag dieser

dergleichen innerhalb der Zett xj^ntstmer dulben. notwendig werden, müffeu di 6on Gelände «n^

hierdurch bedingter Ad- und Zug f vergütet dej neuen Eigentümer nach dem -sonua geschrieben.

Friedber-g, den 30. Marz

Telephonischer KursberCcht

Frnnktnrt a. «i APri)"

behielt. Mau hält gegen jedes Kompromiß mit btn bürg:i- lichen Parteien einen Beschluß für unausbleiblich.

Mailand, 9. April. Eine große rufsische Stftll- schäft hat nach einer Nachricht aus Genua ben

. _. c ,Hohenzollern* des Norddeutschen Lloyd grkau'l. ?a Zandel und Yerketsr. Unlkswirtschast. Dampfer unterbricht seine Fahrt in Neapel, um bann ux

9. April (»roMberiAO. Tonisch- «i-rbra....«.- °uMch°n D°sellsch->st Üb-r9-b°n ,u werden .

aesevschaft Aktien. Die Silbskriptton wurde wegen Ueberzeichmmg Wien, 9. April. Der ^Ezernowttzer^Al g. ö bereits vormittags geschlosten. aus Kischinem gemeldet, daß unter der dortigen r-

Die Gefahr eine« Stilllegens von Kohlenzechen, ötr ißeuölferung infolge der fortbanemben Agitation grob- haben bereits mitgeteilt, baft bureb baS ©tiniegen ^ablre^d)er flemerer I r un herrscht. Man befürchtet allen Emstes bm 9lu.^ Zechen große Bennruhigirng in ben betr. Arbetterkreisen hervor- 9 9 0 ) . 2

genifen wurde, da die Bewohner vieler westfälischer Lanbgememden druck) von Ill d en-M assa kres. ....

geschädigt werden. Die Landgemeinden, wie bie Verwaltung der Athen, 9. April. Die Leitung ber polizeilichen l letzteren haben mit Recht zu gewärtigen, daß bie preußische Staats- Aufsicht während der Anwesenheit des Kaisers in Ro[t- regienmg eingreift. Der Bergwerksbesitz ist namheb nach § Go be§ _ bcm Polizeidirektor von Athen anoertraut worben.

Berggesetzes verpflichtet, bas Bergwerk zu betreiben, wenn ber « <, ± ^nhninn des ProscssotS

Unterlassung oder Einstellung des Betriebes nach der Entscheidung Der Kaiser wirb vielleicht unter Führung des Oberdergamtes überwiegenbe Grünbe bes öffentlichen Interesses Doerpfeld auch die Ruinenstatte von entgegenfteben. Das Oberbergamt hat in biesem Fall bie Best,gnis, suchen den Eigentümer zur Jnbetriebsetzimg des Bergwerks ober zur Fort- t---'------------

setzung bes unterbrochenen Betriebes binnen einer Frist von 6 Monaten auszufordern, evtl, er bie Entziehung des Dergwerks- eiqentum? unter Uniständen zit gewärtigen hat. Wie praktisch dem Kohlenspndikat daher auch vom geschäftlichen Standpiinkt aus ein, Reichsanleihe zeitweiliges Stilllegen von Zechen erscheinen mag, so setzen fttf) I x/,8 .

dadurch' doch die Eigentümer ber Gefahr aus baß ihnen bas ° Konfloll Bergwerkseigentum überhaupt entzogen wirb, unb auf den Fiskus I /0 do übergeht. 1 '

Gießener- landwirtschaftlicher Wetterdienst

YorauSfichiliche Witterung in Ober besten für Sonntag, ben 10. April 1904. Windig, zeitweise heiter, etwas kühler, nur stellenweise geringer Regen. In Starkenburg kein Regen.

Näheres bnrch die Gießener Wetterkarte.____________

Alwfl, im 6tn ishmärMutterteifltrn der Stall »itßNl.

Rnfgebote.

Am 2. April. Karl Restelbreher, Solbat bahier mit Marie Sckiimk in $icud)cl()cim. Otto Paul Hoffmann, Kaiser!. Laub- viebter in Zabern mit Elisabeth Schäcker bahier. Am 5. April. Heinrich Eise, Lackierer dahier mit Karoline Johanna Elisabeth Löder hierselbst. Easpar Joseph Schmitt, Lehramtsastestor in Worms mit Jol)anna Maria Theresia Eichenauer bahier. Karl Ji.Iius Philipp, Uhrmacher dahier mit Rosa Franziska Katharina Volz in Schwetzingen. Ludwig Firn, Bierbrauer dalner mit dimm Gertraud Biirk in Biedenkopf. Am 6. April. Karl Keil, Weißbinder dahier mit Elisadethe Mein. geb. Kühn, hierselbst. Am 7. April. Friedrich Heiiimch Förster, Optiker in Wetzlar mit Helene Hammel dahier. Wilbeliii Liih, Lokomotio-HilfSheizer dahier mit Emma Dorothea Geist in Fulda.

Eheschließungen.

Am 2. April. Gustav Franz Hennig, Schriftsetzer dahier nut Elisabetbe Eick, in Frankfurt a. M. Ludwig 4ldolf Hahn, Grab­steinhändler in Gladenbach mit Dina Marie Langsdorf dahier.