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Telephonischer Kursbericht«
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Deft Kredit. Deutsche Barr? Darmstädter Bank Bochumer Guß .
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* Hetzer den Brand in Baltimore wird noch berichtet: Bereits um 6 Uhr abends war die Hitze so groß, daß die Feuerwehr nickt in die Nähe der brennenden Gebäude kommen konnte. Nauck und Staub waren so stark, daß die Löschmannschaft zu Dutzenden erkrankte. In den Hospitälern liegen bereits mehr als 100 Verletzte, darunter der Chef der Feuerwehr, der unter eine zusammenstürzende Mauer geriet. Die Stadt ist taghell erleuchtet, obwohl die gesamte künstliche Beleuchtung versagt. Der vom Brande verursachte Luftdruck trägt die Feuerbrände in entlegene Stadtviertel und setzt dort weitere Gebäude in Flammen. Mehrere Banken sind
grrrcrvn- ^nr^oeryainmg skUT Tvegen vergütend« Ttn r er- schlagungen und Urkundenfälschungen Bei dem Eichamte in Oppenheim erfolgt sein.
Mainz, 8. Febr. Eine junge Dame auS der ersten hiesigen Gesellschaft wollte, wie das „M. Tgbl." berichtet, an einem der letzten Abende einen Ball besuchen, der in einem nicht weit von ihrer elterlichen Wohnung entfernten Hause abgehalten wurde. Die junge Dame stieg in ihrem Ballstaat in eine Droschke, die den Auftrag hatte, sie die kurze Entfernung bis zu dem betreffenden Haus zu fahren. Statt besten fuhr der Kutscher nach der Rheinallee; er beachtete die Zurufe der Dame nicht, sondern raste immer weiter bis nach der Jngelseimer Au. Dort sah die Wageninsastin in einer Kantine Licht und in ihrer unbeschreiblichen Angst sprang sie aus dem Wagen, um sich in das erleuchtete Häuschen zu retten. Zwei darin weilende Arbeiter nahmen sie sofort in Schutz und brachten das Mädchen, das sich durch ihren mutigen Entschluß aus einer sehr gefährlichen Lage befreit hatte, zu ihren Eltern nach Hans. Der Kutscher war mit Wagen inzwischen davongejagt. Der Mensch soll sinnlos betrunken gewesen sein.
Nieder-Ingelheim, 7. Febr. Vor einiger Zeit wurden auf einem dem Obst- und Gartenbau-Verein der beiden Ingelheim gemeinsamen Versuchsfelde vorschiedene Male zusammen weit über 100 Frühobst bäume vernichtet. Neuerdings fand man auf mehreren Obstfeldern hier an der Steig 10 sehr kräftige Obstbäume von oben bis unten vollständig geschält. Hier scheint kein Racheakt, sondern krankhafteZerstörungswut vorzuliegen.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und tzen Nachbarstaaten. In Frankfurt verunglückte ein junger Italiener namens Pelligrini dadurch, daß er bei dem Versuch, einem Trambahnwagen nachzulaufen, gegen einen Hydranten rannte. Ec trug so schwere innere Verletzungen davon, daß er nach kurzer Zeit verstarb. — In Oberndorf feierte am 7. Februar Gemeindevorsteher Diehl sein 25jähriges Amtsjubiläum. — Das Schweinefleisch ist in Worm S, wie aus einer Anzeige der Fleischerinnung heroor- geht, etwas billiger geworden. Es kostet von jetzt ab bei allen der Innung angehörigen Fleischern nur noch 60 Pfg. per Pfund. — In Bieber bei Rodheim wurde für die Oberförsterei Strupbach die erste Brennholzversteigerung abgehalten, welche ziemlich stark besucht war. Der Raummeter Buchenscheitholz wurde durchschnittlich mit 8 Mark bezahlt. — Der „Reichsanz." veröffentlicht die Verleihung des Roten Adler-Ordens zweiter Klaffe mit Eichenlaub dem Polizei- Präsidenten Frhrn von Müffling in Frankfurt. — In Wetzlar wird die KarnevalSgesellschast ,®u Merkst Du was" am kommenden Sonntag nachmittag eine Kappenfahrt durch die Stadt unternehmen; die städtische Kapelle ist hierzu bereits gewonnen, ebenso haben einige Fuhrunternehmer ihre Wagen zur Verfügung gestellt. — In Leihgestern hielt am letzten Samstag abend der Kriegerverein „Hassia" seinen Familienabend, verbunden mit Kaisers Geburtstagsfeier in dem prachtvoll dekorierten Saale des Wirtes Arnold ab.
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der fahrlässigen Tötung seines eigenen Kinde- angeklagt. Der Angeschuldigte nahm in der Nacht des 11. November sein 2 Monate altes Zwillingskind Katharina zu sich in sein Bett. Seine Frau warnte ihn noch, ja acht zu geben, damit das Kind nicht ersticke und unter die Bettdecke gekate. Am anderen Morgen lag das Kind unter der Bettdecke mit dem Gesicht auf der Matratze und war tot. Der Sachverständige Dr. Fr es en ius- Worms führte in seinem Gutachten ans, daß der Tot des Kindes durch Ersticken eingetreten. Der Angeklagte wurde für seinen Leichtsinn mit 3 Monaten Gefängnis bestraft.
Wegen Herausforderung zrim Zweikampf auf Säbel ohne Binden und Bandagen verurteilte die Karlsruher Strafkammer den Studenten Heinr. Holomoucky auS Köstritz (Neuß j. L.) zu zwei Wochen Festungshaft. Der Student Fritz Meiß aus Lörrach erhielt wegen Kartelltragens drei Tage.
Vermischtes.
♦ Lübeck, 8. Febr. Ein 24jähriger Diensttnecht ans Westfalen wurde in Lützenb-urg ermordet auf gefunden.
* Budapest, 8. Febr. In Agram beging eine Schar Artilleristen Ausschreitungen. Es führte zu Zusammenstoß mit der Menge. Die Artilleristen zogen blank, die Polizei schritt ein. Letztere sowie die Volksmassen verfolgten die flüchtenden Soldaten bis zur Kaserne, wo sie die Auslieferung der Exzedenten forderten. Ein Unteroffizier verweigerte dies, ein Soldat schlug den Poli- zei chef mit dem Seitengewehr, daß dieser schwerverletzt wurde. Der Soldat tmrrde festgenommen.
* Graz, 8. Febr. Auf dem Hanseberge in Obersteier- mark wurden 5 Holzknechte von einer Lawineverschüt-
8.
8.
W.
Harpener
Tendenz: schwach.
Sandel und Verkehr. Dolksmirtschast.
Berliner Börse vom 7. Februar 1904.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Japan
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt auer unter Dtcfer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Lang-Göns, den 8. Februar.
Kunst und WiffenschasL
— Aus Frankfurt wird uns heute mitgeteilt, daß Wilhelm Jordan zu fernem 85. Geburtstage vom L a n d g r a f en Ale^s von Hessen einen prachtvollen Blumenkorb erhielt. — Das Befinden'des greisen Dichters ist heute weniger znirleden- stellend. — In unserem gestrigen Artikel rst ein sinnstörender Druckfehler enthalten; es heißt von den Nwelungen" rrchtrg: „Drese geniale Dichtung hat durch ihre ko ossa e Gedankenwucht, durch die u n o e r g l e i ch l i ch e (statt „unglaubliche") Verbindung re. ac.
auf derartige Äußerlichkeiten sonst nicht zu achten. Das Verhalten des Blochmann siel jedoch auf, und als er den Dienstraum verlaffen und man die Tür hinter ihm geschloffen hatte, bemerkte der Stationsvorsteher zu einem Beamten: „Man sollte doch ein Schild anbringen: Bitte, den Hut ab» .zunehmen!" Blochmann hörte dies draußen durch die dünne Glastür, brüllte laut: Was wollen Sie? und wollte den Dienstraum wieder betreten. Der Beamte antwortete ihm ruhig: „Die Sache ist erledigt, bitte, gehen Sie nur. Man sollte von einem Herrn mit Ihrer Bildung erwarten, daß er in einem könig lichen Dienstraum den Hut abnimmt." Die in anmaßendem Ton gegebene Antwort war: „Ach, 'haben Sie sich nur nicht so mit Ihrem „Königlichen", Sie Flegel!" Der beleidigte Beamte verlangte nun von dem Stationsvorsteher die Feststellung des Beleidigers. Der Vorsteher ersuchte den Blochmann nunmehr vier mal, den Hut abzunehmen, da er sich in einem königlichen Dienstraum befände. Blochmann antwortete jedoch mit „Rein!", worauf der Stationsvorsteher bemerkte: „Wenn Sie den Hut nicht abnehmen wollen, werde ich ihn abnehmen', er ergriff den Hut mit zwei Fingern, nahm ihm die Kopfbedeckung ab und legte diese auf den Tisch. Blochmann erhob nach dieser Entblößung seines Hauptes ein großes Geschrei, rief: -Fassen Sie mich nicht an, sonst werde ich tätlich", riß den Hut an sich und versetzte dem Stationsvorsteher mit geballter Faust drei Schläge ins linke Auge und gegen die Schläfe. (Roch nach vier Tagen waren am Kopfe des Beamten starke Anschwellungen benterkbar.) Die anderen Beamten rissen nun Blochmann zurück, und hierbei mag er wohl auch eine erklärliche Schramme oder Beule abbekommen haben. Darauf ließ man den „unartenlosen" Doktor ruhig seiner 'Wege gehen, der beim Verlassen des Raumes noch die Bemerkung machte: „So etwas kann einem nur bei königlichen ^Beamten passieren."
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tet Nur 2 wurden gerettet.
• Ein Dr. Blochmann auS Berlin soll, wie vor ein paar Tagen gemeldet wurde, in Kaulsdorf, als er im Stationsgebäude eine Zuschlagskarte löste, ohne den Hut abzunehmen, in grober Weise von dem dortigen Stationsvorsteher und mehreren Beamten wörtlich und tätlich beleidigt worden sein. Die antisemitische „Staatsb.-Ztg.", die alsbald feststellte, daß Dr. Bl. Israelit ist, gibt nun folgende Darstellung von dem Vorgänge: „Blochmann betrat das Stationsgebäude mit brennender Zigarre im Munde und dem Hut nach orientalischer Manier auf dem Kopfe. Die mit Arbeit überlasteten Beamten der Station pflegen
$lriir|te Meldungen.
Originaldrahtmeldungeu des Gießener Anzeigers.
Harpener Bergbau . . 196.25
Tendenz: Matt.
Kerichlssaal.
ä M ainz, 6. Febr. Vorder Strafkammer war der 23jährige Fabrikarbeiter August Kragus aus Worms
Ludwig Alter
Hof-Möbelfabrik
PREIS-PLAKETTE, rx . „ GOLD
DARMSTADT DARMSTADT. MEDAILLE 1901. —> -es TVRIH1902.
verbrannt. Direktoren und Angestellte schaffen eifrig Wertpapiere und Bücher weg, indessen werde für das Stahlgewölbe der Banken, das große Summen an Papiergeld enthält, Befürchtungen gehegt, daß es der Rotglühhitze zum Opfer fallen wird. Die Gesamtzahl der niedergebrannten Käufer beträgt 700. Montag nachmittag wütete das Feuer immer noch Gebäude auf einem Raum von 140 Morgen sind niedergebrannt. Tie Straßen sind an vielen Stellen zehn Fuß hoch mit Trümmern bedeckt. Eine mili-l Die H u n st a d en st r a ß e in unserem Ort ist in einem torische Bewachung ist eingerichtet. Die Ordnung ist nicht schrecklichen Zustand, daß Abhilfe dringend geboten erscheint. Die gestört. Aus Washington sind Pioniere mit großen Mengen Bewohner der Straße haben seit Langem darunter zu leiden und Schießbaumwolle unterwegs, um durch Sprengung dem hoffen, daß der Ortsvorstand die Sache endlich in die Sand nimmt. Feuer die Nahrung zu entziehen und so die Weiterausdehn- Es wurden früher für die Nmbessernng der vunstadenstraße 6000 unq zu hemmen. Bürger aller Klassen verlassen die Stadt, Mark vorgesehen, aber bis heute hat noch niemand wieder daran Hunderte von Äfiffen, die in dem Hafen liegen, gingen gedacht. ^iehrere Bewohner.
in See, um den Flammen zu entgehen. Der bisher an- ■—— ~ ,
gerichtete Schaden wird auf 200 bis 300 Millionen Meteorol0stNme Beobachtungen Dollars geschätzt. der Station Gießen.
und Rußland führte heute zu einem Verkaufsandrang, wie er hier : kaum erwartet worden war. Verstimmend wirkte dazu noch die 8 | Veröffentlichung des englischen Blaubuchs in der Tibet-Angelegen- 8‘ heit und die Nachrichten vom Balkan. Da auch der Kaffamarkt l g' allseitige scharfe Rückgänge aufwies und die anfängliche Deckungs-1 lust Londons durch forcierte hiesige und Pariser Abgaben erschöpst wurde, schließt man hier nahezu zu den niedrigsten Kursen. Arn besten behauptet blieben amerikanische Werte, für welche offenbar in London Kaufordres vorlagen. Wir unterlassen es heute, Prämien- offerten zu machen, da die Sätze bei den großen Schwankungen zu unverlaffig sind und bitten eventuell um gefl. feste Ordres.
Privat-Diskont 21/, Prozent.
Anfangs- u. Schlußkurse.
Gotenburg, 9. Febr. Ein Liebesdrama hat sich hier abgespielt. Ter Kapitän Lindbom gab sich und seiner Geliebten durch Gift den Tod.
Paris, 9. Febr. Telcassä empfing den japanische« Gesandten, der sich dahin äußerte, er habe zwar nicht _ „ o ,r . . m ,, - ..-.^i offiziell eine Bestätigung der Geriichte erhalten, wonach
Berlin, 8. Febr. Der Abschluß der Nationalbank für Handelsschiffe unter russischer
587171 *33 ™b sMbw bÄXÄilSU j.J« v°n>°n J'°Pan-ru ^genommen w°r. ein verfügbarer Reingewinn von 3 703174.65 Mk. Der für den den feien, erklärte aber daß der Kriegszustand t a t- 26. März er. cinguberufenben Generalversammlung wird die Ver-I sächlich begonnen habe.
teilung einer Dividende von 5 Proz., die Zuweisung von Wien, 9. Fabr. Der Kommandant des österreichischen 40 000 Mark an d-n Bearntenpensions- und Unterstützungs-Wachtpostens in Peking telegraphierte, daß die russische sonds und ein nach Abzug der Tantiemen rc. verbleibenderGe- Flotte aus Port Arthur ausgelaufen sei und winnvortrag aus neue Rechnung mit 312 080.84 Mk. vorgeschlagen ^e japanische Regierung auf 40 Schiffen iverben. ... , . <n „, die japanische Garde und zwei Divisionen nach
Berlin, 8, Febr. Heute vormittag begann der elfte Der -1
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röte o. JoucguiöreS vom Reichsamt des Innern, von der Hagen Pathie für Rußland aus. Die „Wetscherna Posta" fordert vom Handelsministerium rc. Die Versammlung nahm einstimmig sogar auf, die bulgarische Armee zu mobili- eine Resolution an, welche die Regierueg ersucht, sie möge bem fieren, um Mazedonien in Schach zu halten.
für deutsche Kauffahrteischiffe durch kaiserlichen Erlaß vorn 1. April Konstantinopel, 9. Febr. Ein Jrade des Sultans 1905 an oorgeschriebenen Ruderkommando internationale£®iltig- 5e«cblt dem 2. Armeekorps sofort zwei neue strate- text verschaffen und die Lootsen anwelsen, auf ihren Schiffen nur . ,, <g,trafeen im Vilajet Adrianopel zu bauen und
Sn’bertmH^'s^ung des A-Mch,s-at°S die alten Straßen in eirren solchen Instand zu versetz^, daß der Leipziger Feuerversicherungsan st alt wurde be- dreselben für den Transport von Kriegsmaterial chloffen, der am 29. Februar abzuhaltenden ordentlichen General- geeignet sind.
Versammlung für 1903 wie hn Vorjahre die Verteilung einer Peking, 9. Febr. Die chinesische Regierung sandte Dividende von 2 7 5 Mk. für die Aktie bei reichlichen Rück- schleunigst Truppen an die Grenze von Petschfii und erließ tellungen vorzuschlagen. Instruktionen an die Provinzbehörden für den Fall, daß
- Die Petroleumindustrie und die Großbanke«. Aus Ehrend des Krieges Unruhen ausbrechen sollten. — den Vorgängen in den österrerchlschen und rumamschen Petrolerlm-iDeutschland hat die Frage der Bezahlung der remeren und innerhalb der dortigen großen Petrolenrnguellen- , . f-1- jt . Gr i e a 5 f diu t b in Gold wieder aufae-
Betriebsgesellschasten geht hervor, daß verschiedene deutsche Banken es:fchen Jtrtcg» ) tyuLD in Wieser ausge-
o festen Fuß geiaht haben; jedenfalls suchen sich die DeutscheInommen. « ,o
Bank und die Diskonto-Geselffchaft gegenseitig den Rang abzulaufen. Newyork, 8. Febr. Unterstaatssekretär ^oomise^ Wir haben schon anfangs vergangener Woche kurz darauf hin- llärte dem russischen Botschafter heute wiederum,^ daß gewiesen, daß die Petroleumgesellschast Bustenari dmrh eine Ver- die Vereinigten Staaten völlige Neutralität be* einigung mit der Pepeline-Gesellschast und den Erwerb mehrerer obachten. — Beim Repräsentantenhaus wird die Bewilligguter Privatterrains ihr Kapital von 2 auf 10 Mill. Lei erhöhte. ung einer Million Dollars zur Unterstützung ba: Diese neuen Aktien werden von der Diskontogesellschaft und der burdl, beu Brand in Baltimore Geschädigten bean- holländischen Gruppe .Aurora" übernommen. Dre Gesellschast .77 Bustenan ist die bestrentierende Petroleumgesellschast Rumäniens "“B1- und verteilte pro 1902 30 Prozent Dividende auf die Vorzugsaktien ------
und 71/, Proz. auf die Stammaktien. Was nun die Pipeline-Gesellschaft betrifft, so ist dieselbe Besitzerin von Rohrleitungen wie der amerrkanische Standard Oil Trust, der einen großen Teil seiner 3i/ao/0 Erfolge dem Umstande zuzuschreiben hat, daß er das Petroleum 8o/o durch eigene unterirdische Rohrleitungen, sogen. Pipelines, cheßen 8V,°/o laßt. Jedenfalls hat sich die Diskonto-Gesellschaft in Rurnämen 8o/n neues Terrain erobert. Grund genug, auch die Deutsche Bank zu 8»/Bo/o
neuen Taten anzuspornen. --------- . .
— Die Bereinigten Schnhstosffabriken Akt.-Ges. ^nlba 14% Oeeterr. Goldrente, beruft auf den 29. März eine außerordentliche Generalversammlung 4'/,% Oesterr. Silberrente ein, in welcher über Herabsetzung des Aktienkapitals um 280 000 Mk. 14% Unerar. Goldrente . durch Pari-Rückkauf auf 1 Million Beschluß gefaßt werden soll. 40/c Italien. Rente . .
Markt«. Portugieser » .
Gießen, 9.Febr. MarktberichL Auf heutigem Wochenmarkt 1 M/ Portugiesen. . . . kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90—1.00 Mk., Hühnereier 1 SL 7—8 Vfg. 1% C Türken . . .
2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Mg., Enteneier8—0 Pfg., Käse kurkenlose . . . . pr.Stck. 0-8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr. Liter 21 Pfg., 4°/» Griech. Monopol -Anl. Ärrsenpr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—l,00Mk., Hühner pr. SL 4V,% äussere Argentiner 1,30—1,40 Mk., Hahne pr. Stuck 0,80—1,70 ML, Enten pr. Stuck —;■--------------■.«
1,70—2,20 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—70 Pfg^ Ochsenfleisch pr. Pfund --------------------
68—78 Pfg^ Kr,h- Ttni> Rindfleisch pr. Pfund 62—66 Pfg., Schweme- fleisch pr. Pfund 66—76 Pfg., Schweinefleffch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 64—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 65—74 Pfg_ Kartoffeln pr. 100 Kgr. 5,50-6,00 Mk., Weißkraut per Stück 5—7 Pfg^ per Zentner 1.3Ö—1.60 ML, Zwiebeln pr. Zentner 4^0—5,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 20 bis 25 ML, in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 35—40Pfg.


