Nr. H Viertes Blatt.
Samstag 9. Januar 1994
154. Jahrgang
Erschein, täglich mit Ausnahme des Sonntags.
D „Giehe.v. Familienblätter" werden dem »Anzeige. viermal wöchentlich beigelegt. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.
Eichener Anzeiger
Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: H. Beck.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Untverfuätsdruckerei (Pietsch Erben), Gießen.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
Mitarbeiters der „KreuMitung" jetzt so.weit geklärt, daß sich keineswegs wesentliche Forderungen aus den englischen Niederlagen und aus den Versuchen mit der sog. Burentaktik ergeben h-aben. Er meint je dock)- daß die Ansicht zu-
Kie Deutsche Wehrmacht im Jahre 1903.
Die von der „Köln. Ztg." verbreitete Nachricht, daß eine Aenderung der Farbe der Uniform der Infanterie und eine solche an der Feldbinde der Offiziere und der Litewka beabsichtigt seien, wird offiziell von der
Aus Stad! und AmS.
Gießen, den 9. Januar 1904.
Kriegsschiffsbestandes eingetreten. Es sind die beiden Linienschiffe ,Mecklenburg" und „Schwaben" als letzte der 5 Schiffe starken Wittelsbachklasse fertig und in Dienst gestellt worden. Ebenso sind die großen Panzerkreuzer „Prinz Heinrich" und „Friedrich ft'arl", die kleinen Kreuzer, „Arkona", „Frauenlob" und „Undine" in Dienst gestellt worden. Vom deutschen Flotten-
Bau sind ferner der große Panzerkreuzer „Roon" und die kleineren Kreuzer „Hamburg", „Bremen" und „Berlin" — im Umbau sind die 4 Linienschiffe der „Brandenburg- klasse", bis vor kurzem noch unsere stolzesten Schiffe, jetzt schon unmodern — und die schon länger unmodern gewordenen 4 Schiffe der Siegfriedklasse.
Nach Vollendung des Flottengesetzes werden wir im ganzen 17 Linienschiffe, 4 große und 12 kleine Kreuzer sowie 2 Dorpedobootsflottillen zu je 20 Hochseetorpedobooten nebst 8 Reserve-Linienschiffen, 2 großen und 6 kleinen Reservekreuzern haben, doch toar schon im vergangenen Jahre die Bilduirg einer „akttven Schlachb- slotte" als eül.es dauernden Verbandes statt der früheren nur aus vier Schiffen bestehendem Einzelgeschwader möglich. An sie sind sämtliche Auftlärungsschftfe und die Torpedoflotte angegliedert, alle zusammen können jetzt während des ganzen Jahres größere flottentaktische Hebungen ab halten. — Neuorganisiert wurde endlich aus besonderen Anwärtern das Marineingenieurkorps, das sich stärkdes deutschen Landheeres (nach dem'Gesetz vöm früher nur aus dem Maschinenunteroffizierpersonal er- 25. März 1899) ans 193600 Mann, außerdem 24 380 Ossi- gärizte. — Daß die Flotte auch ihren praktischen Aufgaben ziere, 82 000 Unteroffiziere und 8090 Einjährig-Freiwillige, gewachsen ist, und zwar besser als die Diplomatie den sodaß die Gesamtstürte weit mehr als Million, nämlich chrigen — dafür hat sie bei den Venezuelawirren noch im rund 610000 Köpfe beträgt. vergangenen Jahre sehr erfreuliche Proben abgelegt.
Vermehrungen dieses Bestandes waren im vergangenen • e
--ähre nur in unwesentlichem Umsang zu verzeichnen. Nach schreibt uns aus Berlin, 8. Januar:
einer zusammenfassenden Darstellung m der ,Areuzztg. Es entbehrt nicht der pikanten Eigenart, daß die beschrankte sre stch aus bie Mrtartechntsche üka- ^,ö<u heute von der noch offiziöseren „Nordd. Allg. demre, dre zum 1. Oktober mv-ebeil trat und zu deren & „ Ordnung gerufen wird. Man fragt sich, wie
Untereidjt in Äffen*, ^ngenisitx-, Veruhrswcsen und in # ^tg.", die sonst vorsichtig in der Ausnahme von
der Konslruktronslehre die .wkoMlnanoterungen durch da^ Ustleilungen ist, zumal von solchen, die in maßgebenden Generalkommando aus alten vorzugsweise aber aus Kreisen Anstoß erregen könnten, das Opfer der „gröblichen den technischen ^ruppen erfolgen. Aus technifchem Gebtete ^hftififation" geworden ist? Die zweifellos vor sehr hoher sind ferner die Versuchs mtr der drahtlosen Tele- ^lle veranlaßte Notiz der „Nordd .Allg. Ztg." macht st^llphie fortgefetz. worden, wahrend da» Slutomobil öer ^(nei.|n mit ernster Mißbilligung die Unterlassung sich vorläufig nur noch muner als Per,onenvefordernngs- genauer Prüfung der falschen Gerüchte zum Vornmrf. Das Mittel nützlich erwiesen hat. heißt wohl: die ,Föln. Ztg." hätte die Verbindungen, die
?cn ^u^^^utigen im inne reu dienst sind außer -u Berlin zur Verfügung stehen, vor Entsendung dieser dem Wechsel rni KrtegsmiNisterium, die Neubesetzungen ^f^rdings alarmierenden Meldung zur Einholung von Erder Kommando^ de» 16., 6., o., 4., 0. und lo. Armeekorps, funi)i.gTnigen benutzen sollen. Niöglicherweise wird nach ferner der Wechsel in der Generalinspektion des Ül.llstar- diesem „rollenwidrigen Seitensprung" der „Köln. Ztg." der erziehungs-, und. Bildnusstvesens, und im Präsidium des off ziöse Brotkorb höher gehängt.
Reichsmilitargerichts zu verzeichnen. Die Erfahrungen des ’
Burenkrieges haben sich nach, der Ansicht des- militärischen —~
verein im Auslände wurde das Fluß-Kanonenboot „Vaterland" gestiftet, das zusammen mit dem Boote „Tsingtau" in den chinesischen Flüssen für die Sicherheit des deutschen Handels sorgt. Ein drittes Fluß-Kanonenboot „Eber" wurde ebenfalls für den Dienst im Ausland bestimmt.
Somit besteht gegenwärtig die deutsche Flotte, abgesehen /on den kleineren Schiffen, aus 10 Linienschiffen, 6 Küsten- panzerschiffen, 3 großen Panzerkreuzern, 2 sog. geschützten Kreuzern und 11 kleinen Kreuzern.
In naher Zukunft wird eine weitere Reche großer Schlachtschiffe striiggestE werden. „Braunschweig", „Elsaß", „Preußen" und „Hessen" — vier große erhflasftge Linienschiffe harren ihrer Vollendung. „Elsaß" und „Braunschweig" werden schon in diesem, die beiden andern im nächsten Jahre fertig werden. Außerdem liegen noch auf Stapel die Linienschiffe „M" und „91", die Panzerkreuzer „Ersatz Deutschland" und „Ersatz Merkur". Im
„Nordd. Allgem. Ztg." mit der Behauptung, daß eine „gröbliche Mystifikation" vorliege, für durchaus unbegründet erklärt. Für die Mari nc werden aber Uniformüiiberungen beabsichtigt. Es sollen u. a. die Stabsoffiziere und Admiräle eine andere Mütze erhallen, auf deren Schirm sich Stickereien befinden, an denen man ihren Rang erkennen kann. Jedenfalls sind die letzten Verordnungen über diese Dinge dazu angetan, einen Jtück- blick auf den gegenwärtigen Zustand unserer Wehrmacht zu Wasser und zu Lande, besonders aber auf Veränderungen erwünscht erscheinen zn lassen, die diese Rüstung im soeben abgclausenen Jahre erfahren hat.
Gegenwärtig beziffert sich die Friede nspräsenz-
„ „ . . . ** Wohltätigkeits-Konzert des Kron en-
träse, daß der Kavallerie im Felde nicht nur die Auf- bauer'schen Quartett-Vereins. Auch in diesem gäbe der Aufklärung, sondern allerdings auch wesentliche Juhre rüsten sich, die Mllglieder der bekannten Männer- Antellncchme an der Schlacht selbst zufatlen könne, sodaß gefang-Vereinigung, um am Sonntag den 31. Januar ihr sie demnach im Frieden auch hierauf vorzubereiten ist. Konzert mit (Sirren bestehen zu können. Ex^. Gnauth gab
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Ob das zweckmäßig durchs die Kavalleriemassenattacken ge- vor "einigen Jahren als unser damaliger Oberbürgermeister schieht, ist freilich eine ganz andere Frage. bie Anregung hie. zu, aber auch Ooerbürgermeister Mecum,
eNuerungen waren dagegen in umsangreicher Weise unser jetziges Stadtoberhaupt, rechnet mit Bestimmthell wieder auf dem Gebiet der Unifomänber ungen auch daraus, daß ihm auch in diesem Winter ein namhafter Zu- im Jahre 1903 zu verzeichnen. Der Train erhielt Helm »chuß zu dem Liebeswerk, das den Kindern unserer beöürf- ftatt Tschako — wohl nur zu dem Zweck, die Ansicht von tigen Mitbürger gilt, zuteil werde. Im Laufe der Zett seiner militärischen Minderwerllgkeit durch diese Aeußer- haben sich noch andere gefunden, die demselben Zwecke lichkeit zu bekämpfen. Neue Uniformen erhielten die neu- sich dienstbar machen wollen, ihre Mitarbeit sei will-kom- gebildeten Gardemaschinen-Gcweyrabteilungen. Für die men; dem Quartett-Verein wird darum kein Hörer suhlen Offiziere der Fußtruppen wurde der blaue, für die und das Mehr, was jene aufbringen, macht die verfügbare der Jäger der grüne Ueberrock, für alle die graue Li- Summe größer. Tas Konzert-Programm wlld, neben tewka neu eingeführt, von deren Wiederabschafsung schon schönen, auserlesenen Vo l ks lie o ern, wieder ein jetzt bereits dunkle Gerüchte auftauchen. Die Hüte der größeres Chorwerk enthalten, in welchem sich bedeutungs- bayrischen Generäle wurden durch den Helm ersetzt, die volle Soli (Sopran und Baß) befinden, zu deren Ansführ- Hüte tragen nur noch bis Generäle ä la suite des Königs ung bereits hervorragende Berufssänger verpflichtet sind, von Bayern. Hinzugekommen ilsti ferner die Anbringung Nicht allein soll dadurch eine tadellose Aufführung ge- der Achselstücke auf den Offiziersmänteln, die zwar sichert, sondern auch dem Konzert eine besondere Anzieh- wünschenswert war, aber ebenfalls nach der Meinung dcs ungskrast verschafft werden. Ausführliches hierüber wer- genannten Militärs bnrch Sterne oder Litzen auf den Kragen den wir demnächst in. einem weiteren Artikel bringen. Wie einfacher, praktischer und fl^L.igcr hätten h.rgestellt werden alljährlich lvird auch diesmal eine Liste zirkulieren, jedoch können. ist auch Herr Challier ermächtigt, Vormerkungen ent-»
Weil man der Ansicht war, daß die bisherigen inneren gegenzunehmen.
Stadtumwallungen der Festungen doch dann nicht mehr a. Marbur g, 8. Jan. In der gestrigen Sitzung des stand halten würden, weim die äußere Umwallung erst Hessischen Geschich tsv er eins teilte der Vorsitzende einmal dem Feind zum Opfer gefallen ist, wurde vom mit, daß für die aus Anlaß der 4 00-Jahrfeier des Kaiser vielen Städten, wie Metz, Diedenhofen, Thorn, Geb ur t s t a ges P h ilipPs d e s Gr o ßrnü tig en hier Posen, Glogau und Spandau zur Erweiterung ihres Bau- stattgehabte Hauptversammlung des Vereins für hessische areals die Niederlegung ihrer inneren Fest- Geschichte und ä^andeskunde als Zeitpunkt der 3., 4. und ungswerke gestattet. Ebenso wurde das Fort Fnstern- 5. August in Aussicht genommen sei. Auf der Tagesord- berg bei Wesel und die linksrheinischen Forts bei Koblenz nung standen Heinere historische Mitteilungen. Prof. Dr. niedergelegt. Die Festungen Graudenz und Marienburg Wenck behandelte einige Aeußerungen aus dem 13. und dagegen güigen weiter ihrer Vollendung entgegen. 14. Jahrhundert, die sich auf den Leumund des Hessenlandes
Ganz anders stellt sich das Bild dar, das auf dem betreffs der Friedenswahrung beziehen, und die Umstände, Gebiete unserer Rüstung zur See das Jahr 1903 ergibt, die dauernd und vorübergehend der festen Wahrung von Hier ist die Vollendung der durch das Flottengesetz vom Recht üstd Frieden mehr als anderwärts entgegengestanden Jahre 1900 vorgesehenen Schiffsbauten lvieder sehr rüftig haben. Apotheker Strippe! sprach über den leider zu früh vorangeschritten, und eine beträchtliche Vermehrung unseres verstorbenen und nur zu wenig beachteten hessischen Dichter :cc=r.k,= ...—(»: untz Schriftsteller Karl Lynker.' Bibliothekar Dr. Maur- Ni ann machte im Anschluß an die Sd)ucf)^arbt■^d)e Publikation in Heft 4 des Llllas vorgeschichtlickier Befestigungen in Niedersachsen Angaben über die Landwehrreste im Fürstentum Waldeck, die einen fortlaufenden Zug von der Fulda bis zur Diemelquette sicher stellen.
0 Marburg, 8. Jan. Ter heutigen Sitzung der S t a d t v e r o r d n e t e n v e r s a m m l u n g sah man allenthalben mit größtem Interesse entgegen, Stand doch wieder einmal der in letzter Sitzung gefallene Antrag des Ma- gisllats, dem Arckiixekten Schlump aus Eharlollenburg für •2500 Mart die Anfertigung der detaillierten Pläne zum Neubau eines 24 FI affigen Schn lh aus es zu übertragen, auf der Tagesordnung. Wie schon erwähnt, hat Schlump beim Preisausschreiben für Entwürfe den 1. Preis in Höhe von 1000 AAark bekommen und nad> diesem Entwurf fall er nun für 2300 Mark die Detailpläne machen, während die Leitung des Baues selbst einem möglichst akade- miscki gebildeten Baumeiüer anerlannt werden soll. Hiergegen hat nun der hetannte Marburger Arcksttekc Tauber in einer Eingabe an die Stadtverordneten Beschwerde geführt, den p»eisg.etcönien Entwurf frilijicrt und behauptet, daß Beeinflussungen des sowieso nickst aus Fachleuten zusmmneugesetzten Preisrichter-KöllegiuntS statt-
oefunden hüllen. Der Erfolg war, daß in voriger Sitzung Dem Vertrage mit Schlumpe nicht zugestimmt wirrde. Während letzterer inzwischen mit dem Oberbürgermeister und anderen Mitgliedern des städtischen Körpers bei einem nochmaligen Hiersein Rücksprache betreffs seines Projektes genommen, hat Tauber eine weitere Eingabe gemacht, in der er seine ftüher erhobenen Einwände gegen Schlump und das Preisgerickst wiederholt, während zwei wellere Marburger Archllekten namens Schenk und Spahr ebenfalls in Eingaben wünschen, daß der Schulhausbau heimischen Arcksttetten übertragen wird. In der heutigen Sitzung wurde die Angelegenhell noch einmal ausführlich erörtert. Ter Oberbürgermeister verteidigte sich energisch gegen die gemacksten Vorwürfe und beutete an, daß er sich weitere gerichtliche Schritte Vorbehalten würde. Tie Stadtverordneten genehmigten dann den früher gestellten Ma-> gisllatsantrag.
VerinLschter.
• Laibach, 8. Jan. In Birnbaum, Bezirk RadmannS* dorf, erkrankten sieben beim Bau des Karawankentunnels beschäftigte mazedonische Arbeiter an Blattern, wovon drei bereits gestorben sind. Alle Arbeiter, sowie die Bevölkerung der Umgebung wurden geimpft. Auch sonst sind alle Vorsichtsmaßregeln getroffen, um em Ausbreiten der Epidemie zu verhindern. In Laibach selbst oder sonst irgendwo in Krain ist kein Fall von Erkrankung an Blattern vorgekommen.
* Mord einesDeutschen aufKorsika. Im Stadt- walde von Ajaccio wurde Dr. Diayer, Gymnasialdirektor aus Baden, ermordet. Der als mutmaßlicher Mörder verhaftete Tiemann leugnet energisch, doch sollen die bei ihm vorgefundenen Papiere fegr belastend fein. Es heißt, daß ein Racheakt vorliege.
• Die Hochzeit der Prinzessin Alice von Albany wird, wie die Londoner Wochenschrift „Truth" zu bestätigen weiß, am 10. Februar in Windsor gefeiert werden. Der Erzbischof von Canterbury wird die Trauung vollziehen, und der König und die Königin, sowie alle Mitglieder der königlichen Familie werden anwesend fein. Eine große Anzahl Einladungen zur Feier sind bereits erlassen worden, und die aus London kommenden Gäste werden in einem Extrazug von hier aus befördert werden, der in der Nähe der Kapelle halten wird, sodaß die Gäste nicht erst nach dem Schloß zu kommen brauchen. Nach Schluß der kirchlichen Feier werden zunächst das neuvermählte Paar, dann der König und die Königm und dann die Mitglieder der königlichen Famckie nach dem Schloß fahren, während die anderen Gäste sich zu Fuß dorthin begeben werden. In der Waterlow Chamber wird dann ein Luncheon stattfinden, während die königliche Familie in dem Eßiaal speisen wird. Im Laufe des Nachmittags wird sich das neuvermählte Paar dann nach Brockett Hall begeben, dem Schloß, das ihnen von Lord und Lady Ntount Stephen nach englischer Sitte für den „Joney moon" zur Verfügung gestellt worden ist. Ta die Hochzeit kein« offizielle Feier ist, werden von dem diplomatischen Korps nur diejenigen bevollmächtigten Minister emgclaben werden, die in besonderen Beziehungen zu der königlichen Familie stehen, unter ihnen der deutsche Botschafter. Unter den eingeladenen fremden Fürsllichkeiten befinden sich der König und die Königin von Württemberg, die Königin-Witwe der Niederlande, der Fürst und die Fürstin von Waldeck-Pyrmont, der Erbprinz und die Erbprinzessm von Wied, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Prinz und Prinzessin von Bentheim und der Graf und die Gräsin von Erbach-Schönberg. Diese fremden Fürstlichkeiten sind auf drei Tage eingeladen und werden während dieser Zeit in Schloß Windsor Wohnung nehmen. Am Abend vor dem Hochzeitstage wird der König in der St. Georgshalle ein Bankett geben, zu dem besondere Einladungen ergangen sind. Brautjungfern werden die Töchter des Herzogs und der Herzogin von Connaught und des Herzogs und der Herzogin von Fife und Prinzessin Viktoria sein.
Arlmterliewegimg.
Crimmitschau, 8. Jan. Der „Crumn. Anz." meldet, daß in den letzten Tagen von auswärts kommende Arbeiter und Arbeilermnen aus dem Bahnhöfe von Streitenden mit Gewalt am Einsteigen der bereit stehenden Wagen gehindert ivurben. Vor den Fabriken, in denen neu angekommene Arbeiter beschäftigt werden, sanden größere Zusammen- r ottungen statt. Es erfolgten mehrere Verhaftungen.
Eingesandt.
(Für Form und Juha.t tmi. ......l owscr Rubrik stehender Artikel übernimmt Die Redaktion Dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, den 8. Januar.
Es wäre wünschensioert, daß der S e l t e r s w e g einmal gründlich gereinigt würde. Wegen des Schmutzes kann man kaum über die Straße gehen. Einige Anivohner.
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