Ausgabe 
8.12.1904 Zweites Blatt
 
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Donnerstag 8. Dezember 1904

Nr. 289

154. Jahrgang

Zweites BlE

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger, Amts- und Rnzeigeblatt für den Kreis Giehen

NittergulSbesitzer v. Brauchitsch (font) 5940,

(Sog.) 6703

Zwischen beiden ersteren

Wohlfarth (Antis.) 2575 Stimmen.

RotaNsnSdruck und Verlag der Brühl'schen UmversttätLdruckeret. R. Lang«, Gieße«.

Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.V.

Tel. Sh. 61. Telegr^Adr. » Anzeiger Giehen.

Erscheint tSgltch mit Ausnahme des Sonntags.

DieGiehener KamMenblütler" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «Htjstjche Landwirt*' ericheMt monatlich einmal.

Zeitung" weiterzu führen.

Der Bundesrat überwies beute den Entwurf einer

^Twnnerok, 7. Dez. Pfarrer Röschen hier feien nächsten Montag, den 12. d. M., das Jubiläum seiner 5 0jährigen Wirksamkeit in unserer Pfarrei, O'rennde und Verehrer des Jubilars, der schon vor vier Jahren das Jubiläum seiner 50 jährigen geistlichen Amtstätigkeit über­

erfahren wir, daß sich an seinen Augen Staaroilvüng infolge vorgeschrittener Dia bete s zeigt. Die tägliche Zucker­ausscheidung hat bisweilen bereits 600 Gramm betragen. Unter diesen Umständen kann der alte Parlamentarier an eine Wiederaufnahme seiner Tätigkeit nicht mehr denken. In den Kreisen seiner Freunde ist man ernstlich besorgt.

Wie dasKl. Js erfährt, wird der Selbstmord des Husarenleutnants Dietz in Mainz zu einer Interpellation im Reichstage führen. Der Kom­mandeur des Regiments, v. Blumenthal, ist ein Sohn des Feldmarschalls Grafen Blumenthal.

Der Preußisch e Städtetag beriet heute die Wohnungsfrage und nahm nach längerer Debatte fast einstimmig den Antrag Zweigert an, nach welchem das Ein­greifen der Gesetzgebung zur Beseitigung der auf dem Gebiete des Wohnungswesens herrschenden Uebelstände notwendig er­klärt und zugleich anerkannt wird, daß die in den Artikeln 4 und 5 des Gesetzentwurfs über den Erlas; von Wohnungs­ordnungen und über Einführung einer kommunalen Woh- nungsbeaussichtigung gegebenen Vorschriften eine geeignete Grundlage für gesetzliche Regelung gelten können. Den vor- geschtagenen Abänderungen der Fluchtlinien und des Kommu­nalabgabengesetzes könne dagegen nicht zugestimmt werden, da die Beschränkung der Selbstverwaltung die größten Be-! denken erwecke und eine gedeihlige Städteerweiterung gefährde

Reichsarzneitaxe einem Ausschüsse.

Lübeck, 7. Dez. Der S ta a t s - V er t ra g zwischen Preußen und Lübeck betreffend die L otteriegemein- schast wurde heute abgeschloffen.

Burg, 7. Dez. (Amtlich.) Bei der Reichstags- Ersatzwahl im 3. Magdeburger Wahlkreise wurden im ganzen 34 831 Stimmen abgegeben. Davon erhielten: Lehrer

Hierauf wurde der Städtetag geschloffen.

DieRat. Ztg." meldet: Die heutige Eeneralver- sammluug der Akticngesellschast derR a t i o n a l - Z e i t u n g" beschloß den Verkauf des Gesamtunternehmens an eine neue Gesellschaft, welche die Absicht hat, die »Natianal-

städtischeS Krankenhaus, 23; Heppenheim a. d. B., Grotz- herzogl. Landesirrenanstalt bei Heppenheim, 4;. Goddelau, Großh.' LandesirrenanstaltPhilippshospital" bei Goddelau, 2; Mainz, städtisches Krankenhaus St. Rochus, 2; Stadt Mainz, Großh. Entbindungsanstalt Mainz, 1; Offenbach a. M., 2; Sandbach, Ernst-Ludwigheilstätte (für Lungenkranke), 1; Worms, Stadtkrankenhaus, 2; Alzey, KreiSkrankenhauS, 1.

** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Es ist von vielen Selten der Direktion der Wunsch aus­gesprochen worden, Blumenthals SchauspielDer tote Löwe" noch einmal zur Aufführung zu bringen. Ed findet nun am n ä ch st e n F r e i t a g als sechste FreitagSabonnementS- vorstellung eine letzte Aiifführung des Werkes statt. Jeder­mann sei auf diese letzte Gelegenheit hingewiesen, daS Stück, das so viel Staub aufgewirbelt hat, kennen zu lernen. Be- > merkt sei übrigens, daß die Premiere deS Stückes von einem i sehr zahlreichen Piiblikum mit Interesse ausgenommen wurde.

'? Lich, 7. Dez. Zu dem vor dem hiesigen Schlosse geplanten Denkmal für den früheren Fürsten Ludwig von Solms-Hohensolms-Lich sind bereits rund 8000 Mk. gesammelt; es sind dies größtenteils Beitrage au§ dem Solmser Land. Daß Denkmal, ein Standbild, kommt auf den vor dem Schloßgarten gelegenen Schloßplatz. Unter der Schuljugend treten gegenwärtig Masern, Keu ch- I husten und Scharlach auf. Die unterste ^chulltaffe \\t

Frim Bi'rmann contra Ruhftr-t.

DieOldenb. Nachrichten füc Stadt und Land' teilen Mit, das, der Kellner Meyer, als er weyen Meme.ds- Verdachts in Hast aenommen wurde, weinend den Sentmnncn folflie und Frau Biermann zurief:DaS hat man davon, wenn man die volle Wahrheit sagt!

Hrau Biermann hat seht in einer öffentlichen Erklärung aeaen Er,eilens Nuhstrat Stellung g-naminen. Der M,n, ter hatte bekanntlich als Erzablung der Frau ®:,rnmnn b°- houpfet, Rechtsanwalt Dr. Sprenger stehe selbst mit den in» kriminierten Artikeln in Zusammenhang. Frau Bicrmann

Berlin, 7. Dez. Der Kaiser traf um 7.30 Uhr abends von Wernigerode hier ein.

Ueber die Krankheit des Abg. Eugen Richter

All unser Gehorsam und unsere Geduld mit den Deut­schen hilft uns nichts, denn sie schießen jeden Tag einen Mann für nichts tot, und lassen Sie, mein Bruder, nicht Ihr erstes Wort gelten, um von dem Aufstande abzustehen, sondern ganz Afrika gegen die D e u t s ch e n s e ch - ten und uns lieber zusammen sterben, aber nicht sterben durch Mißhandlung, Gefängnis und auf allerlei andere Weise. Ferner machen Sie es allen Kapitänen da unten bekannt, daß sie aus st eh en und arbeiten. Ich schließe meinen Brief mit herzlichsten und mit dem Ver­trauen, daß der Kapitän meinen Wunsch erfüllen wird. Und schicken Sie mir noch vier von Ihren Männern, daß wir von Mund zu Mund sprechen, verhindern Sie den Krieg des Gouverneurs, daß er nicht vorbei kommt. Und machen Sie schnell, daß wir Windhuk stürmen, dann haben wir Munition." . ...

Zu dem zweiten Briefe (vom 11. Januars schreibt er: Ich mache Dir bekannt, daß die Weißen ihren Frie- Z) en mit mir gebrochen haben. Und halt es gut fest, so als wir hören. Und wir sollen für unseren Teil in unserer Schwachheit tun, was wir können. Und wenn es Gottes Wille ist, laß die Arbeit im Namaqualand nicht Mrückgehen. Es bleibt noch übrig, daß Tu kommst, um nach Swakopmund zu gehen, um zu sehen, was sie dort machen. Und ich bin ohne Munition. Wenn ihr Mu­nition bekommen habt, helft mir und gebt mrr zwei eng­lische und zwei deutsche Gewehre, denn ich bin ohne Ge­wehr. Das ist alles. Grüße. Ich bin der Kapitän der Hereros Samuel Maharero."

Jin einem Briefe vom 2. Januar an den Bastardkapitan van Wyk schreibt er n. o.: , , . , .

Hier auf Okahandja haben wrr dreimal gefochten nnt Maschinen (gemeint ist mit Gewehren), und ich habe ge­wonnen. Weiter will ich Sie benachrichtigen, daß mein Wunsch ist, daß wir schwache N ati o n e n Vong a n z Afrika au ssteh en gegen die Dentschen, laß Sie uns lieber aufreiben. Weiter habe ich alle Händler ermordet außer Hälbig, Dannert, Redecker, <mren und Engländer."

Am Typhus gestorben:

pie Reiter Guhlke, Enyelhardt; UnterofsiMr< Tromp-er Otto Hofsmann, die Retter Röder und Trominer, die be­freiten Bungenstock und Ulrich, Reiter Schaak. Vermißt : Unterofsi-ier B o d en stein.

Südweftafrika.

General v. Trotha

Meldet unter dem 6. Dezember: Offiz.ierpatr ouillei aus Hoachanas, auf Raris am weißen Fluß vorgesandt, e r h i e lt bei Anichaebib Feuer.

Amtlich: Auf Patrouille bei Anichaebib (Datum nicht gemeldet^ gefallen: Leutniant Fritz Roßbach, ge­boren 1878 zu Leipzig; Unteroffizier Bcmmcmn, geboren 1880; Reiter Friedrich Keiner, geboren 1883 zu Hausen a. d. Zaber.

Englische Schikanen.

ImRotterdamschen Eourant" findet sich eine Nach­richt aus Südafrika, die das Benehmen der Engländer gegen die Deutschen in Südwestafrika wieder in eigentüm­lichem Lichte zeigt: Am 3. November erhielt man in Viktoria West die Nachricht, daß Hunderte von Ochsen und Eseln durch Agenten von der deutschen Regierung gekauft, seien und über Kenhardt nach Deutsch-Südwest versandt würden. Sie kamen aber bald wieder zurück, da die Kap-Regierung den Begleitern nicht zugestehen wollte, Waffen zu tragen, und ein Durchaueren jener Gebiete ohne Waffen in jetziger Zeit zu gefährlich ist.

Samuel Maharero und Hendrik W'tboi.

Vier Briese Samuel Mahareros hat, wie die Denkschrift über Südwestasrika mitteilt, der Rehoboter Bastardkapitän Hermanns van Wvk dem dortigen Tistrikts- amt ausgeliefert, von denen je zwei an ihn selbst nnt) an Hendrik Witboi gerichtet waren. Die Briefe, die zwar nicht von Samuel selbst unterschrieben, aber nach Ansicht des Gouverneurs Leutwein mit seiner Zustimmung abge­sandt sind, zeigen, wie sich Samuel bemüht hat, den tzerero- aufstand zu einem allgemeinen Aufstand aller Eingebo­renen zu erweitern. Sie stammen aus dem Januar dieses Jahres, aus einer Zeit also, wo der Hereroausftand in voller Entfaltung war. Bemerkenswert ist auch, daß Hendrik Witboi.dem Gouvernemmt von diesen Briefen keine Anzeige machte. Er sann also schon damals aus Empörung. Ter erste Bries, bei dem das Datum imd der Anfang fehlt,

$ Nom '7' Dez. Aus guter Quelle verlautet, daß im Gegensatz zu'anderen Versionen in der Unterhaltung des Prinzen'Albrecht mit dem Papst keinerlei poli­tisch e F r a ge n erörtert worden sind. Ebensowenig wurde ein Handschreiben des Kaisers überaeben. Die Unterhaltung trug' jedoch daS Gepräge größter persönlicher Herzlichkeit und der Papst gab seiner Freude Uber den Besuch, der ein neuer Sv m p a th r e-Be we i s des Kai­sers sei, lebhaften Ausdruck. Es heißt tm Vatikan, daß man die gegenwärtigen Annäherungen zwischen Kirche un Staat in Italien - in den leitenden Berliner Kreisen mit | großer Genugtuung verfolge. !

Prinz Albrecht von Preußen ist heute nach­mittag von hier ab gereist.

Prinz Arthur von Eonnaught wurde heute mittafl vom Papste cmpfan g e n Er besuchte spater den Kardinalstaatssckretär Merrp des Bal.

Sofia, 7. Dez. DieAg. Telegr. Bulg." erklärt. Ist letzter Zeit werden griechische Banden unter griechi­schen Ojfiziercn oder llnterofsmeren und zusammengesttzt aus Sdldncrn öfter Liinder, besonders °us der Türkei, ausgerüstet, verpflegt aus Mitteln, die den Bischöfen und Konsuln von Komitees zuaestcllt werden, was von der; türki­schen Regierung amtlich sestnestellt worden ist. ^wse gr,eck)r- fchen Banden greisen bulgarische Notabeln an, die sich

weigern, dem griechischen Patriarchat Gehorsam zu leisten. Tas war auch der Fall in Ze len ich. Während eines Hochzeitsmahles im Hause eines bulgarischen No- tabeln drang eine 70 Mann starke grichische Bande in dus Haus ein, verschloß alle Eingänge, tötete 30 Pers onen und verwundete 5 schwer. Nach der Bluttat begaben sich zehn Mann der Bande in das Haus des bulgarischen Priesters, nm auch diesen zu töten, und ver­wüsteten, als sie den Priester nicht vorfanden, das Haus. Tie türkischen Behörden haben bei dieser Gelegen­heit gezeigt, daß sie mit den griechischen Bauden im Ein­verständnis stehen. Zelenich liegt zwei Kilometer von Nevesca entfernt, wo sich der Sitz eines Unterpräfektenl befindet und wo 250 Mann Militär liegen. Tie Einwohner von Nevesca hörten acht bis zehn Schüsse, welche die Bande abgab. Trotzdem rührten sich der Unterpräfekt und der militärische Befehlshaber nicht, sondern begaben sich erst am nächsten Tage nach Zelenich, als die Banden bereits verschwunden waren. Der Mali von Monastir, der sofort nach Eingang der Nachricht von den Konsuln gefragt wurde, erwiderte, daß alles auf Erfindung beruhe, und fügte hinzu, es handle sich nur um einen Schritt zwischen be­trunkenen Bulgaren bei einer Hochzeit, bei dem einige Per­sonen verwundet worden seien. Die Konsuln mußten sich an Ort und Stelle begeben, um sich durch Augenschein zu überzeugen, was geschehen war, und um die unrichtigen Angaben >d>es Waii festzustellen.

Bukarest, 7. Dez. Tie Kammer genehmigte den Ge. setzentwurf, mit welchem eine Staatsgarantie bis zum Be­trage von 20 Mill. Francs für die von der Nutional- bank an die Volksbankcn zu gewährenden Vorschüsse über­nommen wird, die zum Ankäufe von Mais unb Futter zur Linderung der Notlage des Bauernstandes

dienen f oHctt. t

Petersburg, 7. Dez. Ter Mörder Plehweö ist von seinen bei der Bombenexplosion erlittenen V^letz- imgen an der Stirn und am Unterleib wieder her- g e stellt. (T-amit wird also die Meldung von seiner Flucht dementiert.) t Q

Kaluga lRußl.), 7. Dez. Tie L an d ch a f t s v e r. sammlnng beschloß, eine Ergebenheitsadresse an den Kaiser abzusenden, in der daraus hingewiesen wird, daß nur einfreiesWort, Aufrichtigkeit der wirklich gleich­berechtigten Personen und Un v er le tzli ck) keit d er u. - m , .Bürger produktiv seien. Fulls der Kaiser ermstt die

Mertens (freis. Volksp ) 6251, Stadtverordneter Voia i Volksvertreter zur Mitarbeit beriefe, wurden diese

G7O3, Rittergutsbesitzer v. Branchitsch (kons.) 5940, cine starke Macht um den M o n ar d) rn: bitben unb

«, ... , |G:rÄi£.« K«.Ä

Köln. 7. Dc,. 5Bie die »Köln. Ztq.' onS Wnthmoton ch für die Beibehaltung der jetzig««

von heute meldet, überreichte der Kongreßabg. Wllson tm 3uft ä1) e aussprach, wurde von dem Publikum auS- ^lifftrage des ältesten Gesangvereins in Brooklyn dem deutschen gepfiffen.

Botschafter Freiberrn Speck von Sternberg ein Pracht-1 ____, , - 1 , ust

al bum mit einer Adresse an den Kaiser, sowie die irvs 1T

Partitur zur Festkaniate Dr. Jägers, die der Wlllandburger §11101 !Ld) UuNU.

Sängerbund zu seinem 50. StistlingSfest ausfübrt. (Sieben 8 Dezember 1904.

schafter dankte und erklärte, die Gabe werde jedensaüs den Gießen, 8. Dez mver 1904

Kaiser sehr erfreuen. "> Personalien. S. K. H. der Großberzog haben

Fameck, 7 Dez. Der Gemeinderat hat vorgestern in ben Amtsrichter bei dem Amtsaericht Lorsch, Stracks zum einer außerordentlichen Sitzung offiziell Kenntnis von der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Friedberg mit Wirkung Entscheidung erhalten, die der Bezirkspräsident in der Fried- 00m 15. Dezember 1904, den Gerichtsassefsor Dr. H a nsu lt Hofs-Angelegenheit getroffen hat. DemLorrain" jn Ulrichstein zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Ulrtch- ,zufolge soll er geneigt sein, die Sache zur endgiltigen Ent-1 ftetn und den Gerichtsassessor Gros in Alsfeld zum AmtS- stpeidung vor den Kaiserlichen Rat zu bringen. Auch die Achter bei dem Amtsgericht Lorsch ernannt.

Stimmung der Bevölkerung fei durchaus gegen die Ent- "Empfänge. S. K.H. der Großherzog mipfingen frhpibitna am 7. Dezember n. a. den Oberstleutnant Zahn, Komman-

. tau des Großh. Gendarmerie-Distrikts Oberheffen, den

Attsland. Rechnungsrat Petry von Gießen und den Bürgermeister

Paris, 7. Dez. (Senat.) Die Beratung des idhe Sßvciftifctnten. Gemäß derPrüfungS-

mter9 bei TeX "Vf 6 -Ert?D°s ordm.ng für A-rzt- LffentW der Reichskanzler ein Vor-

kommen daß das Bündnis mit Rußland be- zeichnis derjenigen Krankenhäuser und medizmiich-wiffen- st ä^N g t und befestigt, führte der Minister aus, wird Frank- schaftlichen Institute im deutschen Reich, die biS auf weiteres reich gestatten, Vorteil ans seinem großen Kolonial- Annahme von Praktikanten ermächtigt smd. In Heffen reich zu ziehen. Nm mit den anderen Weltmächten zu fotnenbe mit der beigefügten Anzahl: Darmstadt,

einem Einverständnis gelangen zu können, mußten er ft btc ftäbti^e6 Krankenhaus, 23; Heppenheim a. d. B., Groß- Streitfragen eine Regeliing erfahren, die zwischen England und Frankreich bestehen konnten. Als Entgelt für die von uns gemachten Zugeständnisse erhalten wir w i ch t t g e V o r- teile in Westasrik«. Der Minister legt dann dar, daß England und Frankreich nicht Nebenbuhler sein dürfen. Frankreich habe das einzige Bestreben, sein Kolo­nialreich nutzbrrngend zu gestalten. Das frattwriirfKug* liche Abkommen wird schließlich mit 215 gegen 37 Stimmen

^^^^daß das^vom Minister Ruhstrat angeblich ^hörte und vor A?tikA im^Ädenzb^ vo?Heirn" Dr^Sprenger vorher gelegen hat, eulstand." -------------