Ausgabe 
8.11.1904 Zweites Blatt
 
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Nr. 263 Zweites Blatt.

154. Jahrgang

Dienstag 8. November 1904

Erscheint tvgNch mit Ausnahme des Sonntags.

$.ieSiebener Samtltenblätter werden dem /^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der

»hesfische LandVirf erscheint monatlich einmal.

Gießener Anzeiger

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universttätsdruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.7.

Tel. Nr. bl. Telegr^Adr.» Anzeiger Gießen.

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen.

Wv&tf'k

Kais c r befahl die unveränderte

Von etwa

A usfü h r u ii g

Kaiser Kenntnis v

Naturgemäß zerfiel die Tagung in einen geschäftlichen und einen praktischen Teil. Der Leiter, Generalstaats- anwalt Prätorius, dürfte bei der Eröffnung der Versamm­lung einem vollauf berechtigten Gefühle der Genugtuung über den Umfang der Beteiligung an dem Unternehmen Ausdruck geben. Prof. Sommer schloß hieran einen ge­drängten Ueberblick^ über das Gebiet, dessen Bearbeitung die Ausgabe der Bereinigung sein solle. Der Sinn der Aus­führung ist zu finden in der Beantwortung der beiden Fragen: Welche Mittet schassen wir uns, um die Personen, die im Strafprozeß an uns herantreten, psychologisch zu erfassen? und dann: Welches ist das Wesen des unsozialen Individuums und wie bekämpfen wir seine unsozialen Neig­ungen? Denn in letzterer Beziehung ist die Strafe nur ein einzelnes Mittel, dem eben andere ebenbürtig zur Seite stehen. Solche methodische Forschung schützt am besten gegen den Dogmatismus, der die Urteilsfähigkeit des Menschen als unweigerlich feststehend annimmt, und dem Skepticrs- mus, der an gar nichts mehr glaubt. Ms den E-ebieten, auf denen Meinungsverschiedenheiten zwischen Psychopatho­logen und Strafrichter entstehen, sind als wichtigste hervor­zuheben der angeborene Schwachsinn, der Alkoholismus und die Epilepsie.

Dem Vorträge folgte alsdann durch 'den Mund des Geheimrat Pückel der Ausdruck des Interesses, das die Regierung an dem Unternehmen nimmt.

Aus den Statuten, die nun verlesen wurden, sei da herausgehoben, welchen Umfang die Vereinigung haben soll Sie soll sich zunächst auf Juristen, Medizinalbeamte, Leiter von Haftanstalten usw. ershrecken, sich dann aber ausdehnen aus alle Personen, die an dem Arbeitsfelde der Bereinigung interessiert sind.

Nach diesen Vorbesprechungen konnte die Vereinigung als gegründet erklärt werden, und es traten ihr wohl alle Anwesenden ohne Ausnahme, d. h. ungefähr 80 Personnen

Ich verstehe Sie nicht mehr."

Ich glaube es wohl", sagte sich auf dem Grabe nieder.

Wollen Sie sich nicht näher

und zwar drei aus jeder Provinz. Die nächste Tagung sollen! Mainz stattsinden.

Im zweiten Teile der Vormittagssitzung und in der Nachrnittagssitzung wurde die praktische Arbeit der Tagung? geleistet mit den Vorträgen von Prof. Mittermaier und Prof. Sommer.

Pros. Mittermaier entwickelte in ausführlicher Rede eine Kritik des modernen Strafprozesses und!

Daß in einer denen es sich um die

.. «Jfee von forensischen'Füllen, bei als Mitglieder Sei, deren Zahl sich nachmittags noch ver-!

Frage der Verantwortlichkeit oder mehrte Der Vorstand setzt sich aus 9 Mrtglredcrn zu,ammen I von chm

Aercinigung für gerichtliche Psychologie und Dlych'.atrie

Gießen, 7. Nov.

Lippe.

DerKöln. Ztg." )virb aus Berlin telegraphiert^Hoch- rrfreulicheriveise ist nunmehr in dem Lippeschen Erbfolgestrert zwischen der Lippe-Biefterfelder und der Lippe- Schaumburger Linie eine Einigung von weit­tragender Bedeutung erzielt worden. Des Reichskanzlers glücklicher, erfolgreicher Hand, die schon einmal entwirrend in den unliebsamen Streit eingegriffen Hal, ist es auch diesmal ge­lungen, die Tinge auf einen friedlichen, versöhnlichen Weg hinuberzuleiten. Tie Vertreter der Lipye-Schaumburger und der Lippe-Biesterfelder Linie haben einen S ch i e d s v e r t r a g unter­zeichnet, dessen Hauptinhalt dahin geht: Ter Bunde 3 rat wird von den beiderseitigen Regierungen unter Verzicht auf die früheren .Anträge ersucht, sich mit der schiedsgerichtlichen

In der Nachmittagssitzung, die in dem Hörsaale der psychiatrischen Klinik stattsand, machte Prof. Sommer die P s y ch o l o g i e d e r Au s s a g e zum Gegenstand seiner Aus­führungen. Tas Material, dessen man zu einer Urteils­bildung über diese Frage bedarf, erhält der Psychologe ein­mal durch einfache klinische und strafrechtliche Fälle, dann aber, und dabei macht er sich frei vorn? Zufall, -der ihm seine Fälle liefert, durch das Experiment, das die Beurteil­ung der Zuverlässigkeit von Wahrnehmung und Reproduk­tion zum Gegenstände hat. Die falsche Aussage nun? hat verschiedene Ursachen. Zunächst kann sie durch Geistes­störungen bedingt sein, z. B. durch krankhafte und wahr­hafte Verkennung der Umgebung, durch Sinnestäuschungen, durch die phantastische Lügenhaftigkeit der Schwachsinnigen, durch hysterische Suggestibilität, durch nachträgliche Aus­füllung von Erinnerungslücken, die durch vorübergehende Bewußtlosigkeit -bedingt ist, u. a. Eine zweite Ursache falscher Aussagen ist die kriminelle, die dem Begriff des Meineides zu Grunde liegt. Am wichtigsten aber für den gerichtlichen Psychologen ist die falsche Aussage, die von ganz normalen und ohne das geringste Bewußtsein von ihrer Falschheit gemacht wird. Hier tritt das Experiment in seine Rechte und lehrt die Mangelhaftigkeit unserer Seelenfähigkeiten durch den Nachweis der ?Verfälschung, die ein Erlebnis in unserer Seele erleidet vom Augenblick der Wahrnehmung bis zur Reproduktion durch die Aussage. Zu diesem Zwecke hatte der Redner ein Momentbild eine bestimmte Zeit hindurch den Augen von drei Versuchs­personen auf eine weiße Wand projiciert und das Wahr­genommene alsbald schriftlich reproduzieren sowie bestimmte I von ihm an die Versuchspersonen gerichtete Fragen über

Bertha lächelnd und kauerte erklären?"

die Notwendigkeit einer Reform. An allen Teilen des' Strafprozesses, an Vorverfahren, Voruntersuchung, Haupt- verhaudlung, an den Institutionen des Staatsanwaltes,? des Untersuchungsrichters, des Verteidigers, überall ent­decken wir Mängel. Ter Staatsanwalt ist abhängig von den Leistungen der Polizeiorgane, über die er doch viel zu unvollkommen verfügen kann; der Untersuchungsrichter kann sich wohl einen klaren Blick über einen Strafsall schassen, aber dann in der Hauptverhandlung selbst seine Anschauung nicht vertreten; die Ha.uptverhandlung bietet oft kein ge­nügend klares Bild eures Falles; die Art der Untersuchung besindet gar vielfach den Angeklagten, sich Beweismittel zu schaffen, und der Verteidiger, mit dem! Klienten genügend- frei'zu verkehren. Alle Mängel des Prozesses finden ihren prägnanten Ausdruck in dem Satze, daß unser System des Strafprozesses das des Mißtrauens, der Umständlichkeit und der Kraftvergeudung sei. Was not tut, das ist dre Psycho­logische Kunst des Strafverfahrens. Hier liegt das Inter­esse, ' das dem Strafrechtsthevretiker die neue Vereinigung bietet. Anregen soll sie zu psychologischen Studien und die Notwendigkeit klar machen, daß der Jurist schon als Student Psychologie höre, so wie auch das zweite juristische Examen nicht gemacht werden dürfte ohne ein psychologisches Prak­tikum. Was man aus der Praxis allein an psychologischen Kenntnissen erwirbt, das reicht nicht aus. Allen Ausführ­ungen des Kritikers des Strasprozesses müssen nun die .Vorschläge des Reformators entsprechen. Redner selbst befürwortet eine maßvolle Reform an Haupt und Gliedern des Strasprozesses. An Stelle des Mißtrauens gegen Staatsanwalt, (Verteidiger und Angeklagten muß das des Vertrauens treten. Kontradiktorische Voruntersuchung und kontradiktorisches Eröfsnungsverfahren sind Mittel und Wege, die zur Erreichung des Zieles vorgeschlagen worden sind. Untersuchungsrichter .und Staatsanwalt können zum Teil beseitigt werden, zum Teil zu einer einzigen Institu­tion zusammengezogen .werden. Ter lange Weg von Vor­verfahren, Eröffnung und Hauptverhandlung kann zweifel­los gekürzt werden und der Vorschläge zur Reform sind viele, klar aber ist, daß überhaupt eine Reform herbeigeführt werden muß. Hebhafter Beifall dankte dem Redner für seine Ausführungen.

Toten hier." ... M v r _.

Ah ist es möglich! Nun glaube ich Ihnen, daß Sic nicht seine Mörderin sind . . . nun begreife ich Ihren Schmerz, Ihre Verzweiflung, Ihren Zorn gegen du. vermeintliche Neben­buhlerin. Anss Innigste bemitleide, ich Sie kommen Sie, Bertha, gehen Sie mit mir Sw haben Schweres erduldet, Sie tragen am Schwersten von uns an diesem Tode,^ kommen Sie mit mir zu meinem Vater. Ihm lÜnnen ^ie Ihr Herz ausschütten er wird Sie verstehen und trösten Und dann lassen Sie uns/gemeinsam nach dem Gehernmrs forschen.

Bertha schüttelte das Haupt.

Prinz Adolf von Schanmburn-Lippe.

der bestrittenen Rechtsansprüche mrbedingt ausgeschlossen wird. Nachdem die Vollziehung des Schiedsvertragcs unter Gegenzeich­nung der Landesminister vom Fürsten Georg und Grasen Leopold erfolgt und der Antrag der beiden Landesregierungen beim Bundes­rat eingegangen ist, wird der Reichskanzler eine Entschließung des Bundesrats herbeiführen und, sofern der Bundesrat zustimmt, nnverweilt das Reichsgericht mit der Eröffnung des ichiedsgerrch-t- lichen Verfahrens beauftragen.

Nichtverantwortlichkeit eines' Kriminellen für seine Tat handelt, zu Differenzen in den Betrachtungsweisen des Ju­risten und des Psychiaters kommt, sei es, daß letzterer als Gutachter seine Ansicht über den Fall zu deponieren hat, sei es, daß er als Zeitungsleser seine persönliche Kritik an der Bewertung eines Falles übt, ist eine bekannte Tatsache. Es liegt dies daran, daß der Psychiater verwöge seiner praktischen Schulung und Erfahrung so oft die pathologische Grundlage eines Vorgehens anerkennt, wo der Laie die Seelenzustünde, aus denen eine strafbare Tat entsprang, wie 'Egoismus, Zorn, Haß, Leichtsinn, einfach als durchaus in der Breite des Normalen liegend begreift. Aus diesem Zwiespalt der Urteilsvermögen entspringt der gegen den Psychiater so oft schon erhobene Vorwurf, der Strasgewalt an vielen Punkten ein unberechtigtesHalt" zurufen zu wollen, und" eine Verständigung zwischen rein juristischer und psychiatrischer Anschauungsweise erwies sich schon längst als eine' Notwendigkeit.

Indessen, nicht nur die Frage nach der Ursache des Ver­brechens, die Bewertung der Zeugenaussage, die ein Ver­brechen nachweisen soll, ist vielfach Meinungsverschieden­heiten zwischen Juristen und Psychologen begegnet. Tie Beurteilung der Glaubwürdigkeit eines Zeugen erfordert in vielen Fällen ebensosehr eine Kenntnis der pathologischen Seelenzustände wie jene der Verantwortlichkeit, und auch hier wird eine Verständigung notwendig sein, um dem Wunsche nach 'einem Maximum von Zuverlässigkeit des Beweismaterials gerecht zu werden.

Diese Verständigung anzubahneu, hat sich dieVer­einigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie" zum Ziele gesetzt, als sie am 5. November in der Aula der Uni­versität zusammentrat. Tie Anregung zu ihrer Gründung war ausgegangen von der akademischen Psychiatrie und Strafrcchtslehre, deren Vertreter an unserer Universität, die Herren Pros. Sommer, Privatdozent Tannemann und Pros. Mittermaier, sich 'vereinigten, um ihre Vereinrgung auf die praktischen Vertreter ihrer Disziplinen zu pro- jieieren. Ihre Einladung fand bei Regierung und Beamten­schaft des Großherzogtums den verständnisvollsten Wieder­hall, und die ganz unerwartet starke Beteiligung bei der Gründungstagung beweist, daß auch die Praktiker der Psy­chiatrie und Jurisprudenz die Notwendigkeit der Verstän­digung klar erkannt hatten.

Graf Leopold von Lippe-Biefterfeld.

Erledigung der Sache durch das Reichsgericht ein­verstanden zu erklären. Tas Schiedsgericht soll unter dem Vorsitze des Reichsgerichts aus 15 Mitgliedern des 4. und des 7. Zivilsenates bestehen. Tas Schiedsgericht soll über die Frage entscheiden, ob und inwieweit die Mit - glieder der Linie Lippe-Biest er selb zur Thron­folge berufen sind. ,

Nach derNordd. Allg. Ztg." haben die beiderseitigen Re­gierungen an den Bundesrat auch das Ersuchen gerichtet, daß dieser den aus dem Schiedsspruch 'sich ergebenden Rechtszustand im voraus anerkennen wolle. Tie Entscheidung soll un­anfechtbar und für beide Teile auf immer bin­dend sein, sodaß damit eine etwaige, spätere Wiederaufnahme

Ich'"gch7"nicht mehr"»»» hier fort", sagte fie.Mer wo ick dem Tode nahe, wäre cs em Verbrechen,, wollte

Tas Kaiserpaar bei Reinhold Begas. Am Samstag nachmittag erschien das Kaiserpaar im Atelier deo Prof. Begas in Berlin zur Besichtigung des B i S m a r a - S a r k o p h a g s für die Gedenkhalle des neuen Domes. Tas Werk ist int großen Modell vollendet. Auf einem Postament, das sich unmittelbar aus dem niedrigen Sarkophag erhebt, fitzt die Reckengestalt Bts- marcks in der R ü st u n g eines ulten b c u t f ch e n Ritte r s. Ten Sarkophag umgeben zwei Gestalten:die Geschichte", dte ihren Blick auf ein Buch richtet, undder Jüngling", der Bts- marcks Ruhm mit der Posaune verkündet. Durch Linporheben des Schleiers enthüllt er zugleich das Relief an der ötuWitc des Sarkophags: die Einigung Teutschlands. Da thront dte Ger­mania; hinter ihr steht ein Friedensgenius. Unter den deutschen Fürsten, die int feierlichen Zuge nahen, erkennt man Kvntg Lud wig II. von Bayern, König Alben von Sachsen und den Groß Herzog von Baden: vor ihnen reicht ein Page knieend der Ger mania die. Kaiserkrone bar. Las ganze Werk hat eine Höhe

Lastet er nicht viel schwerer auf mir selbst? Er hat mich die Jahre hindurch verfolgt und jetzt hat er mich von der Stätte des Friedens, des Glückes, von der Seite des Mannes, den ich wie meinen Vater liebe, von der Seite meines Kindes fort- getrieben bis zu diesem Grabe. .Hier aber i)t das Ende hier will ich sterben." ... . . ± , f c ,. . . ...

Sie verhüllte das Haupt m den Mantel und sank tief m sich zusammen. p , f

Sie sind verheiratet?" fragte Käthe.Sie besitzen em Kind und wollen doch 'sterben?" ,

Verheiratet bin ich nicht mein Kind ist der Sohn des

jetzt, wo ich dem Tode nahe, wäre cs cm Verbrechen, wollte ich meine Schuld mit in das Grab nehmen, ohne ein Geständnis abgelegt zu buben. Lasten Sie unS auf der Bank dort Platz nehmen. Ich will Ihnen alles sagen." .

Sic setzten sich auf die Bank, irnd mit gespannter Ammeri- samicit lauschte Käthe den Worten Berthas.

Ja, wir liebten uns", Hub die,c leise an. >,Seine Worte, Versprechungen, Schwüre betörten mein leidenschaftliches, nach Liebe sich sehnendes einsames Herz, ich glaubte ihm. Er wollte mich zum Altar führen, so schwur er mir. Aber die Zeit ver­ging, er erfüllte seinen Schwur nicht ancy nickst, als ich ihn beschwor, mich vor Schmach und Schande zu retten. Eine andere Liehe hatte von seinem flatterhaften Herzen d-amals Besitz ge-

nomnien ... die Liebe zu Ihnen. Er sagte mir auch mit spöttischer Offenheit, baß er mich nicht heiraten könne, er wollte Sie heiraten. . . und ich schwur ihm Rache. Noch einmal aber bat ich ihn um eine Unterredung; er schlug mir spöttisch sein Zimmer zum Zweck dieser Unterredung vor, ich weigerte mich und bat ihn, mich im Walde zu erwarten. Er versprach cs. In der Nacht ging ich zur verabredeten Stelle; ich be­nutzte den Ausgang durch 'sein Zimmer über die Veranda. . . als ich durch den Park schritt, hörte ich rasch hinter einander zwei Schüsse fallen, ick eilte vorwärts, eine bange Ahnung trieb mich an, und meine Ahnung hatte mich liicht betrogen, als ich an der verabredeten Stelle ankam, fand ich 'ihn tot in seinem Blute liegen. Ich selbst habe ihn in den Tod getrieben . . durch meine Bitte, mich im Walde zu erwarten." . . .

(Fortsetzung folgt.)

Ker King.

Kriminal-Noman von O. Elster.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

Schon mancher wünschte zu sterben und lebte.

Ja, der Tod ist unbarmherzig, auaj gegen die, welche lyn herbeisehnen." ,

Weshalb sehnen Sie den Tod herbei, wenn Sic schuldlos finb ?" .

Wer sagt Ihnen, daß ich schuldlos bin r

Sie selbst behaupten es." t r

Ach ja Sie haben recht! Schuldlos und doch schuldig.

narischem Marmor. , Ferner nahm der urlfchreilen des Kais er *'$' Hrich-

Wozu?" j

Um endlich das Geheimnis des Todes Franz Grollers zu enthüllen, das uns alle unglücklich gcmackst."

Auch Sie? Ach ja Sie sagten mir ja, baß Sie Ferdi­nand Groller geliebt nun, ich habe diesen hier geliebt, der hier ruht wir sind beide unglücklich aber Sie werden noch glücklich werden ich kann nur noch sterben."

Aber so sagen Sie dock!"

Ich sagte Ihnen schon, daß ich das Geheimnis nicht kenne."

Aber Sie kennen den Zusammenhang. Einst sagten Sie nur: um Ihretwillen mußte er sterben. . . Sie wissen daher, wie er starb." ...

Das weiß Jeder. Er wurde im Walde erschossen. . . .An Oer Stelle, wohin ich ihn bestellt hatte, zu einer Unterredung."

Sie wissen mehr! Ich lasse Sie zücht ucehr fort. Endlich mäsfcil Sie sich erklären! Wissen Sic nicht, wie schwer der Fluch iescs Geheimnisses auf Ferdinand Groller lastet.?"