Israelitische Religionsgesellschaft.
Telephonischer Kursbericht.
®x/l*/o Reicheenleihe
SVo
do.
8f/tö/o Konsole
3%
do.
Mk. 5.-
Ein Börsen Telegramm be-
zösssche Regier Poljzeidircftyr
richtet, das
Monti gny und
Gesellen .
vom Wladiwostokgeschwader gekapert
wurde.
bestimmt und unAweifelhaft Gigeutum der japanischen Re-
. 100.10 . 103.50 . 61.80 . 61.00
4% Oesterr. Goldrente . . 100.95
4x!6% Oeeterr. Silberrente 100.45
130.00
49.00
44 45!
Samstag wurden 5 0 japanische Spione an einem bisher nicht genannten Orte verhaftet. Die Zuge verkehren dis auf 16 Meilen vor Port Arthur.
Geselle je die Hälfte zu entrichten hat. 6. Juli 1904.
4% Ungrar. Goldrente . 4Ö/O Italien. Rente . .
4Portugieser » .
8% Portugiesen. . . .
1% C. Türken . . .
Türkenloee .
4% Grieoh. Monopol.-Änl.
41% Süssere ArffenHnor
sich, in Shrmonoseki ernschiffcn.
Antwerpen, 7. Juli. (
Lik. 3.—
, 2.- , 1.50
Anna Milstcr, ein 18 jähriges Mädchen, ist bei dem Angeklagten Hausmädchen gewesen. Wenn Lieferanten kamen, £at sie, nach ihrer Instruktion, sagen muffen, daß die Herrschaft nicht zu Hause sei, und die Lieferanten die Ware da lassen und sich „morgen oder übermorgen" das Geld holen sollten. ,Aus dem Zeugnisse dieser Zeugin geht chervor, daß
japanischenTransportschiffeOtarumarn und Fusamaru in den Grund gebohrt, weil sie Kriegs- koutrebaude zwischen Tsckemnlpo mrd Fobe führten.
Petersburg, 7. Juli. Eine Spezial-Depesche aus Madiwvstok besagte Gestern ist in Wladiwostok mit russischer Besatzung ein englischer Dampfer von 9000 Tonnen mit Eisenbahmnaterial eiugeläufen, der neuerdings
Tokio, 6. Juli. (Reuter.) Marschall Oyama, der Oberbefehlshaber dar japanischen Streitkräfte, ist heute mit den Generalen Kodama und Fukushima, sowie zahlreichen Staabsoffizieren, nach der Armee abgeg-angen und wird
Samstag vormittags: 8.00 Uhr.
Nachmittags 4 Uhr.
SVe0/#) Hessen 3‘/i% Oberhessen
3% Mexikaner . . 4Vz0/- Chinesen . . Electric. Sch ackert . Nbrdd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handekges. Oeeterr. Staatsbahn , Lombarden . . . Gotthardbahn . , , Laurahütte .... Bochum .... Harpener ....
Tendenz: fest.
Sabbathausgang 9.35 Uhr.
Wochengottesdienft: morgens 6.30 Uhr, abends 8.00 Ubr.
chottesdienst.
Sabbathieier am 9. Juli 1904.
Freitag abend: 8.00 Ubr.
London, 7. Juli. In der letzten Sitzung des Verteidigungs-Ausschusses nnrrbcn unter Zustimmung des Kriegsministers einige Abänderungen des Reorganisationsplanes für die Armee vovgenonmren, wodurch die Miliz derartig reduziert wird, daß sie praktisch verschwindet. Di.e frei werdeirden Mittel sollen zur Unterstützung der Offiziere und Freiwilligen der regulären Armee verwendet werden. Tie Zahl der Freiwilligen soll um 25 Prozent vermindert wer-
o
* ■
, , 3.
wovon Meister imb
Gießen, den
Wladiwostok-Geschwader habe die
des beziffert. Die Russen blieben in ihren Stellungen.
Paris, 7. Juli. „Echo de Perris meldet aus Petersburg: Nach Meldungen aus Korea befinden sich in Söul nicht, wie angegeben, 20 000, sondern nur 5000 Javaner. Der Kais er ist Gegenstand schärfster Bewachung durch die Japaner. Er wird wahrscheinlich nach dem alten Palast übersiedeln, welcher vier Kilometer von ben fremden Gesandtschaften entfernt liegt. Der Kronprinz ist wach Japan in Gefangenschaft geführt worden.
Aröeitervewegung.
* Witten (Ruhr), 6.^Juli. lieber 100 Bergleute der Zeche „Bergmann" waren unlängst in Ausstand getreten, weil ihnen der Lohn per Mm, ^uni nicht gezahlt werden konnte. Tieserhalb smd heute Termin beim hiesigen Amtsgericht statt, doch hatte dre Zeche, um einen Konflikt zu vermeiden, inzwischen den rück-
. . 102.10 . . 90.40 . . 102.00 . . 90.40
. . 100.60
. . 99.20
Renkontres duellrert hEen. wegen Körperverletzung sowie wegen Raushandels auf 200 Kronen Geldstrafe.
dem Kriegsgericht der 8. Bayerischen Jnf.-Brrgade m Metz hatte sich der Oberleutnant Bal- vom L Bayerischen Infanterie-Regiment wegen Zwerkampfes mit tödllchen Waffen zu verantworten. (Wahrend der Verhandlung war die Oeffentlichkeit ausgeschlossen.) Ter Angeklagte hatte mrt einem Kameraden einen Wortstreit, der in Beleidigungen ausartete. Hagen forderte infolgedessen seinen Gegner auf Pistolen. Ter Kampf wurde auf dem Exerzierplatz von FreScaty ausgefochten, hatte aber einen unblutigen Ausgang. Ter Angeklagte wuiHe zu zwei Monaten Festungshaft verurteilt und hat ferne Strafe bereits angetreten.
. 27.70 . 89.75 . 105.60 . 102.00 . 201.90 . 188.00 . 138.40 . 150.80 . 153.80 . 136.75 . 17.50 . 187.50 . 245.00
. 188.40 . 198.00
GroßherzogUcheS Tolipeiamt Gießen. Herberg.
eine Herrschaft in Gießen
2. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts . . .
(Frau Heßler, Geißel und Opper Mk. 5),
das Ehepaar Meyer eine zeitlang im Hotel Westminster gewohnt K SÄ
hat, obwohl sie ihre Wohnung hatten. Ter Vorsitzende legt MIagc
dem Angeklagten die Frage vor, ob dieser Auszug nach dem wieder ^die Arbeit ^elegschast 4o Mann
Hotel nicht darauf zurückzusühren sei, daß er sich vor Gläubigern > —b,c ausgenommen haben.
nicht mehr retten konnte. Ter Angellagte bestreitet dies. Er
Bekanntmachung.
B et r.: Die Ausführung der Verordnung vom 5. Februar 1901, daS Gewerbe der Gestndevermieter und Stellenvermittler betr.
Bestehender Bestirmmnrg gemäß bringen wir nachstehend den Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Albdruck.
Die Gebühr einer Gesindevernneterin beträgt:
1. Für Vermittlung eines Dienstboten an
wovon der Dienstbote jeweils Mk. 2.— zu entrichten hat. Die Gebühr de§ StellenvermütlerS Germann beträgt: Für einen 1.
vermischte».
* München, 6. Juli. Die Kranken- und Sterbekaffe Bayerische Versorgungsanstalt ist in Zahl- ungsschwierigkeiterr geraten. Heber 8000 Gläubiger find bereits zur Anmeldung gelangt. Geschädigt sind viele Tausende kleinerer Leute.
* Trient, 6. Juli. Ein Jnfanterfft der Garnison Cavalese ist beim Edelweiß suchen in den Fleimstaler Bergen ab gestürzt und ist tot.
* Wien, 5. Jüll. Prager Tschechenblätter veröffent- lichen Berichte über ein greuliches Martyrium eines Kindes. In Pardubitz ehelichte vor einigen Fahren ein dortiger Bürgerschullehrer Vodak eine Witwe, die
sei zuckerkrank und überaus stark beschäftigt gewesen, so daß er über Mittag nicht den Weg nach Hause machen konnte. — Auf Befragen des Staatsanwalts bestätigt die Zeugin, daß es sich bei den Gesellschaften, die bei Meyers stattfanden, picht um Besuche von Geschäftsfreunden, sondern um junge, lustige Leute handelte, die sich amüsierten: Frau Meyer sang und bewirtete die Gäste auf ihre Kosten. Tie Zeugin bestreitet auf Vorhalt des Staatsanwalts, daß sie bei ihren Hinauskomplimentierungen der Gläubiger, die sie nach Ansicht des Staatscnrwalts ,mit hervorragender Geschicklichkeit bewerkstelligte, sich etwas Böses gedacht, habe. Professor Meyer habe gesagt, daß er sehr bald eine! größere Geldsumme erhalte.
Tie Verbandluna wird fortgesetzt.
des Adnnruls Skrydlow die Nordküste entlang und ist^da^i Koreastraße vorge^mgen^^ fjjjf. bte japanische Flotte stieß und von dieser beschossen Kreuzer wichen dem Kampfe mü ^etrtfc,e aus, erwiderten aber das Feuer Torpedoboote sollen unter die Schüsse des eigenen Geschwaders geraten sein, weil-sie irrtümlich für russische ^oate gehalten wurden. Gleichzeitig lief eine Abteiluna rufjrscher Torpedoboote Gensan an. Nach den ersten L-chuffen, verbarg sich die dortige Garnison in den Hausern Em klemerer Dampfer wurde versenkt.
L 35011 französischer militärischer Seite wird rmt Nachdruck betont, daß die K r i e g s o p e r a t i o - neu derJapaner^ seit einigen Tagen eine gewisse Zer- fahrenhert aufweifen. Anstatt bei Verfolgung der Di- vrswn Stacke'lberg mit allen Mitteln die Besetzung von Karpin g und Niutschwang anzustreben, um mit China ut Kontakt £ii treten, Mafien bie, Japaner keinerlei Expedi- tron gegen Talienwan und Haitschjeng unternommen. Durcb dreien Mißerfolg sind sie im Angesicht des nahezu unmög- aus ferner Stellung zu verdrängenden Feindes in eine yerkle Lage geraten. Man gewinnt aus dieser Beurteilung tewre aus ähnlichen anscheinend inspirierten Erörterungen den Eindruck, daß Japan der Vermittelungs-Idee zuaäua- licher gematch werden soll.
r^„ Petersburg, 7. Juli. Hohe militärische Kreise beschäftigen sich schon eifrig mit den Umständen, die einem eventuellen Fri e d ens s ch luß vorausgehen sollen. Einen -- . zweiten Berliner Kongreß will Rußland dabei nicht erleben. Gietzener landwirtschaftlicher Wetterdienst. I Es wird jede Einmischung der Mächte abzuwehren wissen BorauSfichtliche Witterung in Hessen für Freitaq ben I hervorragende Quellen wissen, durch Momlte
8. Juli 1904: Zeitweise wolkig, Temperatur wenig verändert, slerung des ganzen russischen Heeres unmittelbar vor dem
schwul, vrelervrts Gewitterregen. Friedensschluß, was sehr viel Geld kosten würde, aber
Näheres d,rrch dre Gießener Wetterkarte. , immerhin den Vorteil selbständiger Handlungsweise bei
--den Friedensbedingungen garantieren soll — Ms dem ^tlülulinncn. Zaren mitgeteilt wurde, daß Rußland im fernen Osten nur
Darmstadt, 7. Juki. Laut ^Darmst. Ztg." mttrbc 28 d^rggeschütze verfüge, hielt er dies für sehr der ordentliche Professor der Mineralogie an der QQnbe§- ^wahrscheinlich. Es wurde bei der Putilow-Fabrik in Universität Gießen, Dr. Reinhart Brauns, aus dem ob di-^Bestellung
Dr. dolf Schmidt zum Drrektor der Hofbrbltothek war, doch niemand dachte an die Beförderung ernannt. nach dem Kriegsschauplatz. Dieser Tage sind die
tZ. Darmstadt, 7. Julu (Eigener Draht- Geschütze endlich an den Bestimmungsort abgegangen. Einbericht.) In der 2. Kammer wurde heute vom geweihte Kreise glauben, daß die Position des Generals Abg. Möllmger der Antrag des Finanzausschusses eingebracht, Altvater durch diese Geschützlieferung erschüttert sei. Der die Regierungsvorlage über die neuen Forderungen für über die bodenlose Gleichgiltigkeit sehr er-
- - zürnt. — Ein Telegramm aus Liaujang besagt, daß die
Aus Antens bos Shaner Port Arthur nunmehr vollständig um- ' . Antrag oe§ .tn<I€rf babem Weiter wird
Inhalt eines Briefes, und die Angeklagte gibt zu, die 20 Mark behalten zu haben.
Eine endlose Reihe von Lieferanten treten vor den Zeugen- Issch pnd schildern die Nnmöglickfkeit, von dem Ehepaar Meyer für die gelieferten Waren Geld zu erlangen.
Ter Zeuge Stamm ist Privatsekretär des Angellagten bis zn dessen Verheiratemg gewesen. Er bekundet, daß die „Finanzielle Rurrdschau" eilte schwankende Abonnentenzahl gehabt habe, die anfangs wohl 250, zuletzt nur 100 betrug. Tie Hauptsache dabei seien die Inserate gewesen. Ter Angeklagte habe aus dieser Zeitschrift und aus feiner „Reichs-Korrespondenz" Neber- schüsse von mehreren tausend Mark gehabt. — Rechtsanw. Caro: Hat Professor Meyer nicht fortdauernd Schulden äbbezahlt? — Zeuge: Jawohl.
ernenn sechsjährigen Knaben von ihrem ersten Gatten in die
Ehe brachte. Frau Vodak faßte gegen das Wnd einen un-Bad-Nau heim als dringlich zn behandeln nnd mündlichen Werwindlichm Haß wnd sperrte e? volle elf Fahre in Bericht darüber entgegen zu nehmen. Auf Änrraq m- o. .-----
eine dunkle Kammer em, wo der in Lumpen gehüllte Knabe Dr. Schmidt lehnte die Kammer iedmb die Drtensi<4lkpit totT^ 2ianj<mg berichtet, em
auf Streu la» bei Mecht-em Wasser nud schiurmeligem arnf,er Wbrb tt ah . 9 mit her Cftarmee W ^ojang
Brot. Sein chhrelamM Mwrtpriwrn' endete infolge S ^sschuß schnstlrche 80 Mtrst vo» Liaujang stattgefunden. Gegen Wend sollen
anonymen Anzeige bei der Behörde. Als die Gericht^-- LS?^^onn auch Fmanzmmnter Gnauth und d^ Russen nach längerem Feuerkampf eine j apanische organe in die Kammer traten, bot sich, ihnen ein schreck- T^g. Wmdeckvr irm größte Beschleumgung dnngend ersucht Stellung mit dem Bajonett erstürmt nnd die liches Bild dar. In dem engen Raum herrschte eine furcht- hatten. Bei der Weiterberatung der Wahlrechtsvorlage Japaner vertr'eben haben. Die russischen Ver- bare Atmosphäre, der Knabe lag auf dem mit Unrat be- 9enehmigte das HauS zunächst Artikel 2 und darauf ;u?c 'Barben aus 100 Tote und 300 Verwundete deckten Boden, der Wrper war gänzllch mit eitrigen Wun- die Artikel 5—18, meist nach den Anträgen 1 04~ en.-«-™.,
den bedeckt. Ans den Wunden krochen Würmer hervor, die Ausschusses. Bei Artikel 1 5 (Wählbarkeit der waren verfilzt, die Gliednmsten angeschwollen und Beamten, worüber wir uns heute an anderer Stelle aus-
Rabenmutter und deren gesprochen haben) wurde der RnSschutzanttag auf Streichung (Satte wurden sofort verhastet. !de« Wortes .größtenteils' abgelehnt und dei
Nniversitäts-Machrichten. ! Artikel nach der RegiermrgSvorlage angenommen. Um
Straßburg, 5. Juli. Ter Senior der hiestgert evangelssch V« \ Uhr wurde die Sitzrmg geschlossen. Die Verhandlmrgen IheolvAischen Fakultät, Professor Dr. H. I. Holtzmann ttrirb «xerben morgen 9 Uhr fortgesetzt.
mü Schluß des Semesters aus feiner Lehrtätigkeit ansscheü>en. Budapest, 7. Juli. Ter Leutnant des 32. Jnfanterie- E. v. Tvbschütz-Jena, außerordentlicher Professor, ist nunmehr Regiments Gustav Schmidt brachte spat abends rm Restaurant als ordentlicher Professor nach Straßburg berufen worden und hat des Stadlwäldchens dem Gutsbesitzer Ronay ssowie dem den Ruf anaenonnnen. Er wird als der gemäßigten Richtung an- Beamten Schach durch Säbelhiebe schwere Ver- gehörig, geschildert. .Professor von Dobschütz ist 1870 geboren, letzungeN bei .Die Verletzten hatten den Offizier insultiert!
Innsbruck, 6. Juli. Bei der heutigen Staatsprüf- nnd ihn einen „feigen Rekruten" genannt.
ung italienischer Juristen im Hörsaal der Universität Moskau, 7. Juli. Nach Blättermeldungen wurde der machten zahlreiche herbei gekommene rtalienische Studenten arohrn Brücken-Auffeher, welcher die Brücke bei Sache im Amurgebiet Skandal, weil eine deutscher Professor den Vorsitz führte. beanffickGaen hatte, verhaftet, weil er zwei japanischen Offi- - -•*- — >v^
..warfen Stühle und Banke um, und schrieen: „Nieder zieren die Erlaubnis gegeben hatte, die Brücke zu photographieren ben, wodurch man besseres Material zu erhalten hofft. Die Schiffner!' der eben Vorsitzender war. In der beutschen Studen- Auch wurde fn seinem Besitz eine Höllenmaschine gefunden Ersparnisse sollen dazu verwendet werden, die Kosten für den tenschaft herrscht darüber große Entrüstung, umsomehr als in Newnork, 7. Juki. Der Dampfer Kaiser rw ; I von der Kommsssion geforderten ,Gen eralstab zu decken, dem Krawall ein Vrrk.sser einen Schlag erhalten halxn sollsi.^ n.' hat wieder einen Rekkord gemacht. Er bat die " -------- ------------------------
Sport. IReise von Bremen .nach Newyork in fünf Tagen
Fußballwettspiel in Gießen. Nächsten Sonntag,! stunden 10 Minuten zurückgelegt.
den 10. Juli, nachmittags 3 Uhr firrdet zwischen dem Gießeneri Newyork, 7. Juli. Ein schwerer Cyklon hat im §n^8?ub 1900 und dem neugegründeteu Gießener Ballspiel-tStaate Illinois große Verheerunaen anaerichtet. Ein Eisen- " Wit ÄteMJ’Ä aktive Offiziere "Z Abhang h.nabgostürzt, wobei
des Heeres und der Flotte in Homburg .am 25. Juli mtb cme W0” getötet und 20 verwundet wurden, folgende Tage ein großes Lawntennis-Turnier statt,! *
zu dem der Kaiser einen Ehrenpreis stiftet. Bom Kvicge.
Juli Die Preise d°s dcutschen K°iTientsin, 6. Zull. Das Tarpedabovt „Leutnant Bnrukeff- fers für die Royal Jacht.Squadrou Regatta m Cowes sind Hnw k . o. ’ ,
angekomlnen. Ter erste Preis ist ein massiver silberner Pokal, I J. 0111 ^bnntag von Riutschwang kommend m Port der zweite und dritte Preis sind hervorragende Kunstwerke aus! A r t h v r emgetroffen. Am Sonntag abend 9 Uhr machten bet königlichen Porzellanmanufakttrr. japanische Torpedoboote einen Versuch, in den Hafen
Ltrtf üon Port Arthur zu gelangen, sie wurden jedoch von den
n et 1 \ ' Q ck 's« k Seitenbatterien bemerkt. Ein Torpedoboot wurde am Fuße
Aachen, 6. Juli. Ghn Student hatte im Zustande berIkeS . . m ' I
Trunkenheü zwei Offiziere in einem Restmirant und später l^oldenen Hügels, ein z wert es unterhalb der Batterie 2^
auf der Straße gröblich beleidigt. Ter Handel nnirbc vor I Sinken gebracht, dem dritten wurde der Schorn-
Gericht geschlichtet. ,Tie Strafkammer verurteilte den Beleidiger stein fortges chofsen. Das letzte Boot zog sich zurück. Am zu 400 Mark Geldstrafe oder 40 Tagen Geängnis. ' ~ ... — I
Gleiwitz, 6. Julü T-as Schwurgericht verurteilte den Ge- meindekasfenrendanten Wvllek aus Zabrze zu einem ^ahre Gefängnis. Terselbe. hatte 36000 Mark an-s der Gemeinde kasse entwendet.
Leipzig, v. Juli. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts begann die Verhandlung gegen den Schlosser Julius Davot aus lleckingen bei Diedenhvfen wegen Spion-age. Tie Anklage behauptet, daß Davot ackst! ^holographische Aufnahmen der Festung Tiedenhofen an die ftan- Uwch^ Regierung geliefert habe. Tavot bestreitet seine Schuld.
Zahn -Straßburg, Polizeckommissar Bethmann- - --- Wachtmeister Best-Metz erklären, nur in nicht
öffentlicher Sitzung Aussagen machen zu dürfen. Ter Angeklagte hatte in Metz Schlosserarbeit mrgenomwen, um Zutritt zu den Forts zu haben. Nach der Mitta^pause wurde der vom Ober- reick)sanwatt beantragte Ausschluß der Oeffentlichkeit wegen Gefährdung der Staatssicherheit während ber Vernehmung ber Zeugen Zahn, Betbmcmn und Best, sowie der militärischen Sackwerständigen bes^'lssseu. Mit dieser Vernchnrung wurde die Verhandlung geschlossen. . ,,h
Graz, 6. Juli. Tas Bezirksgericht erkannte gegen den Nach der Aussage des Kapitäns Uxrrcn die Materialien zum Baron Rokitansky und gegen ben Chefredakteur desIBau einer Eisenbahn im Rücken der japMischeu Armee Grazer Tageblattes, Kienzl, die sich iissolge eines prstitischen I l
Kinder-Betten Cb Röhr & Co-
IlklllUOE MM V ® i>.Ä i in grosser Auswahl. 44 Bahnhofstrasse 44.


