Frankfurt, 6. Scht. Aas bwt KirrAjeA fiter statt- findenden.Chemikerita ge hielt der Gerichts ch^miker Dr. Popp einen Dorttpg >Mer die Beobachtung und Deut- una von Blutspuren in Krintinalfällen". Jetzt ’üft es möglich, genau festzustellen, ob ein Mutfleck aus Menschen- oder Tierblut besteht. Ein Blutspritzer auf dem Hemdtragen des ermordeten Lichtenstern lieferte den Beweis, daß ein ebenfalls auf diesem! Hemdkragen befindlicher Fingerabdruck von deut Mörder her- ruhren mußte, und dieser Fingerabdruck wurde als der des Bruno Groß erkannt. Denn Hand in Hand mit der chemischen Untersuchung muß die Daktyloskopie gehen, d. h. die Untersuchung der Fingerspitzen und ihrer Abdrucke, die einen ganz sicheren Schluß auf eine bestimmte Persönlichkeit zulassen. In China ist dieses Verfahren langst in Uebung. Dem Vortragenden ist es in dem Mordfalle Lichtenstein gelungen, nachzuweisen, daß ein anderer auf einem Zettel gefundener blutiger Fingerabdruck voM linken Daumen des Atafforst herrührt, ebenso konnte nach- aewiesen werden, daß Groß seine blutigen Hände an dem Handtuch des Lichtenstein abgewischt hat. Noch wichtiger waren die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung in^ dem zu Darmstadt verhandelten Fall Rothermel. Ebenso wurde Dr. Popp in dem Kindesmord in Eberstadt bei Butzbach — den der Ab g. Köhler-Lan gsdorf in der hessischen Zwetten Kammer zur Sprache brachte — mit einer Untersuchung bettaut und der Dau- ntenab druck, den er an einem Knopfstiefel der An- geschuldigten Görlach entdeckte, wird in der bevorstehenden Gerichts Verhandlung gleichfalls eine wichtige Rolle spielen.
Sandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Hibernia. In offizieller Form hatte der Vorstand der Bergwerksgesellschaft dem Handelsminister Möller mitgeteüt, das; der Verstaaklichungsantraa der preußischen Regierung von der Mehrheit der Aktionäre abgelehnt worden ist. Darauf hat der Handelsminister ebenso offiziell erwidett, daß er erst den AuSgang des Rechtsstreits abwatten müffe, ehe er den Beschluß der Generalversammlung als rechtskräftig anerkennen könne. — Der Minister soll der iesten Ueberzeugung sein, daß der Kamps noch weiter geht und für ihn noch nicht verloren ist.
Märkte.
i Gießen, 6. Sept. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 1.10—1.15 Mk., Hühnereier 1 St. 7—0 Vfg. 2 Stck. 15—00 Vfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 7—0 Pfg., Käse vr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar 0,80 — 0,90 Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,60—1,20 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 00—80 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg„ Schweinefleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 68-76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfmrd 50—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—8,00 Mk., Weißkraut per Stück 30—40 Pfg., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,00—10,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 00 bis 00 Mk., in Körben 00-00 Pfg. Nüsse 100 St. 00-00 Pfg. Kirschen per Pfd. 00—00 Pfg. Marktzeit 7—1 Uhr.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Offenes Briefchen an den Herr« Berfaffer des „Eingesandt" in Nr. 206 d. Bl.
Hochverehrter Mitbürger und Zeitgenoffe!
Auf Ihr von echt großstädtischem Geiste durchwehtes „Eingesandt" in Folgendem ganz kurz meine Meinung.
I. Im allgemeinen: 81 tacuisses etc.
II. Im besonderen:
a. Trotz des besten Willens — und auf diesem engherzigen und kleinbürgerlichen Standpunkt stehen wohl all die „bösen Musikfeinde" die Ihr Eingesandt geißelt — kann ich mich nicht aufschwingen zu der idealen Höhe großstädtischen Musikverständnisses, daß ich die windschiefen Klänge eines „schlecht disponierten" Orchestrions oder den dröhnenden Schall des Feuenvehrmarsches, der von 6 bis 8 Trommlern und Pfeffern durch die engen Gassen „getönt" wird, besonders bet nachtschlafender Zeit für einen hohen Kunstgenuß halten kann.
b. Ihre Aufdeckung der verblüffenden Wahrheit, daß Musik „doch wirklich etwas Schönes" ist, verdient heißen Dank; ich habe das seither noch nicht gewußt. Wieviel kann man von einem gewesenen Großstädter doch noch lernen!
c. Auf Ihre stolze Frage: „Was gibt's Schöneres in dieses Daseins Dunkel?" antworte ich in kleinstädtischer Einfalt : „Einen gesunden Schlaf", besonders nachts um 2 Uhr, wo ihn sicher auch der Herr Regiments
kommandeur im allgemeinen den rührendsten musikalischen Ergüssen seiner „strammen 116 er" vorziehen dürfte!
d. Wenn, wie es Ihre Ansicht zu sein scheint, „Gebimmel", , . Bumbum und Täterätä das Großstädtische, ich meine den Geist, auSmachen, dann nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich im stillen von meinem engherzigen, kleinbürger- * K T lick)en und altmodischen Standpunkt aus tagtäglich den stillen Wunsch wiederhole: Der Himmel bewahre in ' ' • Gnaden unser liebes, stilles und bcmtm so anheimelndes
Gießen vor dem großstädtischen Geist!
e. Im übrigen können wir nach meiner Meinung das , ■; Kriegsbeil ruhig begraben und die ganze Angelegenheit, > die sich ja doch nicht um Liebhaberei von Musik und bergt, sondern um billige Rücksichtnahme auf die Mit- , bürger dreht, ruhig dem Taktgefühl der Beteiligten über- ■ r lassen ; denn Takt und Bildung waren von jeher die beste
Polizei und werden sie auch bleiben. Wollen Sie ober fortfahren, so lassen wohl alle bösen Musikfeinde Sie „schöne Eingesandt gern machen". —
Ein böser Musikfeind, der ober schon oft mit oufrichtiger Dank- barkeit den munteren Weisen unserer wackeren Feuerwehrkapelle gelauscht und schon manchen Taler geopfert hat, um sich von den strammen 116 ern „gute Musik machen zu lassen" — am rechten Ort, zu rechter Zeit!
J ♦
Gießen, 5. Sept.
Gestatten Sie mir, aus dem Verlauf der gestrigen Radrennen einige Einzelheiten hervorzuheben, die nicht geeignet erscheinen, ein uneingeschränktes Wohlgefallen zu erregen.
Es dürfte im Interesse sportlicher Veranstaltungen dem Publikum zu empfehlen sein, den weniger glücklichen Fahrern gegenüber eine etwas größere Reserve an den Tag legen. Durch Rufe aber, wie „BravoI* „Gut gemacht!* „All Heil!" oder gar „Hipp' eninn!" dem unterlegenen Fahrer die Teilnahme auszudrücken, ist ein Verfahren, das zu den weniger geschmackvollen gerechnet werden dürfte. Ein zweiter Punkt: Es war bei einem der letzten Rennen. In scharfem Endspurt geht der Sieger durchs Ziel; große Begeisterung, lauter Beifall; die Musik setzt ein und spielt: . . . . „Heil Dir im Siegerkranz! !* So geschehen zu Gießen am 4. September 1904. w.
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Klein-Linden, 6. Sept.
Die geehrte Redaktion wolle auch mir das Wort zu dem „Eingesandt aus Klern-Linden" in Nr. 207 Ihres geschätzten Blattes gestatten. Durch Kurzsichttgkeit des Ottsvorstandes soll die Gemeinde Klem-Lrnden beim Bahnumbau zum Schaden gekommen fein. Worin aber dieser Schaden bestehen soll, ist mir ganz unverständlich, denn jeher hiesige Ortseinwohner dürste doch wissen, daß durch das Vorhandensein einiger Wohnhäuser, ohne diese meterhoch zu verschütten, die Brücke überhaupt nicht anders zu bauen war. Bei Erweiterung pes 'Gießener Rangierbahnhofs sind die Kleinlindener Grundbesitzer doch entsprechend entschädigt worden. Der 'OttSvorstand hat nicht starr am Alten ^hangen, Wohl aber da, wo es nöttg war, Sparsamkeit geübt. Der konservative Ottsvorstand war aber fortschrittlich genug, vielleicht auch zu sehr liberal gesinnt, als er vor mehreren Jahren die Vikariatsstelle dem verheirateten Schulverwalter zu Gunsten in eine definitive (dritte) Schulstelle umwandelte. Wenn eine Gemeinde für Schule u-nb Lehrer mehr tut, als das Gesetz verlangt, .dann kann von einem langen Schlafe doch 'wahrlich keine Rede sein. ,Unb auf welche Art wurden die Mehrkosten, welche dadurch entstanden, daß ' der verheiratete Schulverwalter zu einem definitiven Lehrer ernannt wurde, bezahlt? Der Bürgermeister, am Alten starr hängend, ließ sich seine Bureaukosten nicht nach den eingefühtten Sätzen erhöhen, sondern begnügte sich mit einem niedrigeren Satz und hat somit durch diese freiwillige Verzichtleistung indirekt die Mehrkosten für die de- sinittv besetzte dritte Lehrerstelle bezahlt. Die Gemeinde Klein- Linden als solche ist leider arm; fie hat keinen Wald, wohl aber Schulden genug. Bei dieser Vermögenslage formte man die projektierte elektrische Sttaßenbeleuchtung, die 13 000 Mark Kosten verursacht haben würde, vorerst nicht einführen, denn die Steuerzahler haben in Klein-Linden gerade gemtg zu zahlen. Tie Stadt Gießen kommt mit 114 Prozent Zuschlag aus, Klein- Linden muß sogar 163 Prozent erheben. Unter dieser Sachlage ist die größte Sparsamkeit geboten. Bezahlt doch mancher Nein- Lindener heute schon an Gemeindesteuer täglich mehr als 1 Mark. Wem eS aber auf das Zahlen nicht ankommt, wer gerne noch mehr Gemeindesteuer gibt, der wähle am 7. September den Kandidaten der Fortschrittspartei. Schaum
Bürgermeister.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
BorauSfichtttche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 7. September: Zunächst leichte Bewölkung und stellenweise (besonders im Süden) Gewitter, dann wieder heiter und fortdauernd ttocken, bei milderer Nacht tagsüber warm.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Kriefkasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
oand. phil. Paul Gr. Freundlichen Dank für Ihren liebenswürdigen Brief. Wir haben allerdings die Absicht, von Zeit zu Zeit ähnliche Preisfragen zu stellen zur Förderung des ästhetischen Gefühls tn weiten Kreisen.
Krvetteröewegung.
'5. Sept. Aas Ausstandskomitee der Dock arbeit er wurde von der Genueser Ärbeitsbörse verständigt, r^aß die dortigen Kohlenverlader beschlossen haben, mit den M arseiller Ausständigen insofern gemeinsame Sache zrr machen, als sie sicb weigern würden, an Bord der wegen des .Streikesanstatt in Marseille in Genua anlaufenden Schiffe zu arbeiten.1 Gerüchtweise, verlautet, daß auch die Genueser Tockarbeiter geneigt seien, .im Falle einer längeren Dauer der Marseiller Stterk- bewegung die Arbeit einzustellen. .Die Bäcker gaben der Bevölkerung , bekannt, daß sie infolge der Schließung der Damps- mühlen nicht mehr auf Kredit verkaufen können und wegen Mehlmangels vielleicht in Kürze genötigt sein würden ihre Säben' zu sperren. Die Genossenschaft der Dockarbeiter will die ausständigen Fuhrleute ermächtigen, den Transport des für die Bäckereien erforderl^en MeW zu besorgen.
Nnielst Meldungen. '
Gelbensande, 6. Sept. Der Kronprin verbrachte den gestrigen Tag in denr Kreise der großh erzogtichett' Fanrine. Am Abend wurde dem hohen Brautpaare von! den Einwohnern in Gelbensande ein Fackelzug gebracht;,' int Zuge befanden sich etwa 200 Fackelträger. Forstmeister v. Oertzen gab in einer! Ansprache der Freude über die Verlobung und den Wünschen für das Brautpaar Aufdruck. Der Kronprinz dankte mit herzlichen Worten.
B e r l i n, 6. Sept. Wie der „Vorwärts" berichtet, wurde gestern abend eine von etwa 700 Personen besuchte Volks- versammlung, in welcher der Schriftsteller Adolf Brand über das Thema: „Kaplan Dasbach und die Freundeslieb6" sprgch, wegen unzüchtiger Worte deA Red-, ners polHeilich aufgelöst.
Petersburgs. September. Der Zar besichtigte gestern in Kronstadt das baltische Geschwader, welches in acht Tagen nach Ostasien abgehen soll. Dasselbe wird aus der Reise auf der Höhe von Algier Rast mvchen. Sollte brs dahin Port Arthur in die Hände der Japaner! gefallen sein, so werde das Geschwader nach Rußland KU- Äckkehren.
Petersburg, 6. September. Wie aus" Liaujang berichtet wirjd, mutzten sich die russischen Truppen nördlich von Liaujang ntittePft. Bajonett einen Weg durch die japanischen Truppen bahnen, wobei "sie 5000 Mann verloren. Die Sprengung der Pulvertürme von- Liaujang hat ungeheuren Schaden verursacht. Amtlich wird berichtet, daß die Russischen Truppen sich nördlich von! Jentai konzentrieren. Eine starbe Kolorrne befestigt den Platz.
Tschifu, 6. Sept. Die japanische BeiagerrmgsarNtee von Port Arthur soll stark an Ruhr und Fieber leiden. Die Blockade von Port Artthur ist eine sehr lockere. Die Garnison kann sich leicht verproviantteren, doch beginnt die Munitton auszugehen. Die Japaner erwarten täglich einen neuen Ausfall der im Hafen liegenden russischen Kriegsschiffe. Die japanischen Verluste bei Liaujang sollen sich auf 20 000 Mann belaufen. Die Japaner werden wahrscheinlich bei Mukden Merwintern.
New York, 6. Sept. Unter den 38 Bewerbern bei den olympischen Spielen auf der Weltausstellung' in St. Louis tnugen die Amerikaner 34 Siege davon, während die Vertreter Deutschlands, Kanadas, Griechen- lands und Irlands je einmal siegtem
Telephonischer Kursbericht-
8‘/eo/o Reiohßanleihe . . 102.20 30/0 do. ... 89.75 3V,6/o KoneolB .... 102.05 8°/n do......89.85
3Ve% Hessen .... 100.20 8l/,% Oberhessen . . . —.— 4% Oesterr. Goldrente . . 101.90 4xh% Oesterr. Silberrente 100.40 4% Ungar. Goldrente . . 100.15 40/9 Italien. Rente . . . 104.80 4*/,96 Portugieser , . . 62.00 8% Portugiesen, .... 61.50 \ % C. Türken .... —.— ITirkonlose......129.50
4% Griech. Monopol.-Anl 47.60 41/. H Äussere Argentiner 44.50
80/0 Mexikaner .... 27.7G. 41/ao/o Chinesen .... 90.10 Electric. Sehnckert . . . 117.10
Nordd. Lloyd . . . . 103 80
Kreditaktien ..... 204.50 Diskonto-Kommandii. . . 191.75 Darmstädter Bank . t ; . 143.50 Dresdener Bank . . . . 155.40 Berliner Handelsges. . : . 162.00 Oesterr. Staatsbahn . . . 187JG Lombarden • . « • . 18.60; Gotthardbahn . . . . « 189,50 Lanrahütte ...... 253.00 Bochum ....... 209.30 Harpen er ...... 219.60
Tendenz: fest.
Feinde der Schönheit deswegen^ auch die Quelle steten Verdrusses für schönheitslrebende Damen. Man meide daher ängstlich minderwertige Seifen und benütze dafür ausschließlich die aus den edelsten Materialien hergestellte Eulen-Seife. Diese Sette ist so rem, so fettreich, so mild, daß die zarte Haut des Müdes biej Waschungen mit stetem Wohlbehagen empfindet. Schöne Frauen, verständige Mütter sollten diesen Wink beherzigen und nie zugeben, daß in ihrem Wirkungskreise eine andere Seife für die Toillet ; Verwendung finde als Doering's Eulen-Seife, zumal fie nur 40 Pf^' im Ankauf kostet. hv9/,^/
Nochmalige endgiltige
Immoöilien-Wersteigerung.
Freitag den 16. September 1904, nachmittags 3 Uhr, lassen die Witwe und die Kinder des Ludwig Christoph Rüb- sameu zu Gießen ihre nachstehend näher verzeichneten Liegenschaften in der Stadt und Gemarkung Gießen auf Großh. OrtS- geeicht Gießen auseinandersetzungshalber öffentlich meistbietend freiwillig versteigern.
1. Alicestraße 13, Wohnhaus mit 3 Etagen zu je 7 Zimmer und geräumiger Mansarde, großem Hof mit Stallgebäude und Garten
Flur 5, Nr. 27 und 87 = 1056 qm.
2. Lahnstrabe 11, Wohnhaus mit 2 Etagen (auch zum Alleinbewohnen), mit Vorgarten, Veranda, Hof mit Stallgebäude und großem Nutzgarten
Flur 38, Nr. 21,1, 21,5 und 20,1 — 1517 qm.
3. Hammstraße 12, Wohnhaus, Doppelhaus mit 6x3 Zimmer- wohnunaen, Hof und Grabgarten
Flur 38, Nr. 32,6 und 35,2 — 884 qm.
4. Grabgatten am Mühlweggarten und am Hamm, am Neustädter Tor iBaugelände)
Flur 38, Nr. 32,2 = 1257 qm.
5. Flur 24, Nr. 92,5 = 2021 qm Acker am grünen Weg.
6. „ 26, „ 7 = 2268 qm Acker rechts am grünen Weg.
7. „ 27, „ 29 — 4782 qm Acker an der Steinkaute gegen die Hohl.
8. „ 27, „ 46 — 4645 qm Acker daselbst.
q f w 27, „ 113,5 — 406 qm Hosraite üb. d. Schäferbrunnen.
* I „ 27, „ 118,1 -- 3793 qm Acker daselbst.
Die Verkaufsbedingungen können bei dem unterzeichneten Ortsgericht eingesehen werden.
Gießen, September 1904. B%
Großh. Ortsgericht Gießen.
Gros.
IHoselthal
(hießen, Blcichstraße 5.
Dezente Bedienung.
Separate Salons. 0400fl ff. Biere und Weine.
Iwikbelkuchcn
Montag, Mittwoch u. Freitag von 9 Uhr ab. 6501
Fr. Moll, Mäusvurg.
Bekanntmachung.
Das gesamte zum Nachlaß der Heinr. Fviedr. Reit Eheleute zu Großen-Buseck gehörige Mobiliar, bestehend in Uhren aller Art, vollständiges Uhrinacherhandwerkzeug, Möbel, Betten, Weißzeug, Schmucksachen, Kleider, Küchen- und Hausgeräte pp. soll Donnerstag den 8. und ed. Freitag den 9. September 1904, von vormittags 9 Uhr ab, in Großen-Buseck öffentlich meistbietend gegen Barzahlung verkauft werden. 7192
Gießen, 6. September 1904.
Versteigerung.
Donnerstag den 8. Sept. L I. vorm. 11 Uhr versteigere ich Ttefeuweg 3 dahier gegen Baarzahlung:
1 vollständiges Bett, 1 Wanduhr, 1 Tisch, 1 Kommode, 1 Spiegel, Herrenkleider u. Wäsche, 1 Häckselschneidmaschine, 1 Haferkasten, Pferde-u. Schlittendecken, Chaisen- lat?rnen, Ketten, Pferdegeschirr- Teile u. s. w.
Die Versteigerung findet bestimmt statt. 7194
Born, Gerichtsvollzieher.
Versteigerung.
Morgen Mittwoch den 7. d. M., nachm. 3 Uhr versteigere ich srei- willig im Gasthaus zum Pfau, Neustadt 55: Betten, Kleiderschränke , Konunoden, Sopha, Nähmaschine, sowie eine größere PartiePorzellan, Glas u.Einaille- waren und Eßservice rc.
Die Vccsteigerung ist beftimmt. 7193 Simon.
Wttchctzkmg in der Gemarkung Eberstadt. Dienstag, den 13. September soll das Gemeinde-Obst, sowie dasjenige des fürstlichen Hof- konsortiumS, bestehend in gutem Wirtschafts- und vorzüglichem Tafelobst öffentlich nieiftbietenb versteigert werden. 7144
Anfang vormitt. 9^ Uhr auf der Dreispitze.
Eberstadt, am l.Sept. 1904. Großh. Bürgermeisterei.
Görlach.
Erstaunlich
war die Wirkung Ihrer Decktet»- Bat teil k u c h e n. Senden Sie mir noch 5 Dosen zu 1.50 TJf.
Ktttlewo b. Gr.-W., 18.9.00. E.H. Tose 0.50, 1.— u. 1.50 Mk.
Zu haben in der Hirschapotheke und bei Otto Schaaf. [Du/e
Sekaimtmachiing.
Sämtliche zum Nachlaß des Sattlermeisters L. Kühne zu Gießen gehörigen Warenvorräte, als: 1 Partie Kinderwagen, Koffer, Luxusartikel, Geschirre, Peitschen, Jagdutensilien usw. sollen
Mittwoch d. 7. September von vorm. 9 Uhr ab in den Kuhne'schen Geschäftsräumen, Asierweg 2, freihändig verkauft werden, wozu Kaufliebhaber hierdurch höflichst eingeladen werden. 7136
Gießen, den 3. Sept. 1904. Der Nachlaßverwalter
I. L ö b e r m a n n.
MM den W.U 7166] rmchmittags 2 Uhr versteigere ich im Bieker'schen Saale — Neustadt 55 — L Sopbas, Kommoden, 1 Glasschrank, 1 Pia- nmo, 1 elsg. Bitcherschrank, einen Horrsnschreibtrfch lEichen), 1 Bild, 1 Spiegel, 1 Chaiselongue, zwei geschn. Eichenstämme u. a. — II. 1 Sopha, 2 Bilder, 2 Hau§- segen, 1 Nähmaschine und 2 Revolver. — Die Versteigerung sub II findet bestimmt statt.
Geißler, Gerichtsvollzieher.
Wäsche
gebügelt bei 04077
Fr. Otto, Liebigstraße 63.
Fußboden- anstrich
Bcrusteiulackfarbe, lose gew.
90 Pfg., über Nacht ttocken, Spirituslackfarbe, lose gew.
80 Pfg„ sofott trocken, sowie alle Ceifarben, Pinsel re. Pitchpineöl, staubfreies Fuß-
bodenöl, in 1-Liter-Krüge,:
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