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6.5.1904 Zweites Blatt
 
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Nr. 106 Zweites Blatt.

154. Jahrgang

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

DieSiebener Zamilienblätter- werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «hessische Landwirt- erscheint monatlich einmal

Gießener Anzeiger

Freitag 6. Mai 1004

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttätsdruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.^

Tel Nr. 61. Telegr.-Adr. r Anzeiger Gießen.

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen.

Ale heutige Mmmer umfaßt 10 Seite«.

Gießen, am 4. Mai 1904.

Betr.: Maßregeln gegen das Ueberhandnehmen rabenartiger Vögel.

Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen

an die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises.

Soweit Sie noch mit Erledigung unserer Auflage vom 9. März l. Js. (Kreisblatt Nr. 32) im Rückstände sind, werden Sie hieran erinnert.

__________________I. V.: Hechler. _____________

Kekanntmachung.

Betr. r Die Schweinepest zu Utphe.

Unter den Schweinen des Pachters Jacobi zu Utphe ist die Schweinepest auSgebrochen. Gehäftsperre ist ver- 'l'ingt.

Gießen, den 6. Mai 1904.

Großher-ogliches Kreiscrmt Gießen.

____________________I . V.: Hech l e r._____________________ Gießen, 4. Mai 1904.

Betr.: Die Ausführung der Reichsgewerbeordnung; hier: am die Ausstellung von Duplikatarbeitsbücher.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

«N die Grotzh. Bürgermeistereien deS SretßeA.

Soweit Sie unserer Auflage vorn 5. April l. Js. (Kreis­blatt Nr. 44) noch nicht entsprochen haben, werden Sie an deren Erledigung erinnert.

___________I. B.: Dr. Kranzbühler.____________

Kekanntmachung.

Betr.: Den Schutz der Singvögel.

Wir bringen in Erinnerung, daß nach § 1 des ReichS- ...^tzeS vom 22. März 1888 (R.-G.-B. S. m) das Zer­stören und Ansheben von Restern oder Brutstätten der Singvögel, das Zerstören und Ausnehmen von Eiern, das Ausnehmen und Töten von Jungen ver­boten ist. In gleicher Weise ist das Fcilbieten und der Verkauf der gegen dieses Verbot erlangten Eier und Jungen untersagt.

Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafe bis zu 150 Mk. O'T mit Hast bestraft. Diese Strafe trifft insbesondere auch denjenigen, der es unterläßt, Kinder oder andere unter seiner Gewalt stehende Personen, welche seiner Aus­sicht untergeben find und zu seiner Hausgenossen- haft gehören, von solche« Zuwiderhandlungen ab- zuhalten.

DaS Aufsichtspersonal ist angewiesen, auf die Befolgung der vorstehenden Bestimmungen ein scharfes Augenmerk zu haben und jede Zuwiderhandlung behufs Herbeiführung der gerichtlichen Bestrafung zur Anzeige zu bringen.

Gießen, den 5. Mai 1904.

GroßyerzogUches Pollzeiamt Gießen.

_____________ Herberg._________________

Kekanntmachung.

Die Sonnen st raße, zwischen Schulstraße und Kanzlei­berg, wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahr- ladverkehr gesperrt.

Gießen, den 6. Mai 1904.

Großherzogliaws Vottzeiamt Gießen.

Herberg.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Feierabendstunde für offene Verkaufsstellen und Mindestruhezeit der Gehilfen in solchen; hier: Festsetzung der Ausnahmetage.

Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Interessenten, daß am 11., 19., 20. und 21. Mai l. IS. die Vor­schriften über die Mivdestruhezeit und Mittagspause der Ge­hilfen, Lehrlingen und Arbeiter (§ 139 c der Gewerbeordnung) keine Anwendung zu finden haben und die Läden, sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offengehalten werden dürfen.

Gießen, den 5. Mai 1904.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg.

Kotttische Tagesschau.

Dritter Tag der Kaualdebatte in Preußen.

Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 5. Mai:

Wie doch die begründetsten Voraussetzungen auch in der Politik täuschen können! Alle Welt hatte eine beiße Kanal­schlacht erwartet, und nun plätschert man heure schon den dritten Tag im seichten Kanalwasser, leidenschaftslos, phleg­matisch. Von der Erregung der vergangenen Debatten nicht eme Spur. ParlamentarischePlauderstündchen" vor einem Parkett von zeitweilig drei oder vier Dutzend Hörern. Oben aus den Tribünen ein paar verwunderte Gäste. Am Mi- nisterlische Handelsminister Möller in stiller Resignation. Der Redner, der an der Reihe ist, gelassen, in bequemer Haltung, ohne sonderliche Anstrengung für die Steno­graphen und die Presse sprechend nicht für die politischen Freunde, die alles, was gesagt werden Lmn, hundertmal gehört oder gelesen haben, und sich mit Konversation, Zeitungslesen, Briefschreiben angenehmer die Zeit kürzen. So ungefähr sieht das Bild aus. Wozu es leugnen wollen/? Tein Abgeordnetenhause sind die Kanäle ziemlich gleichgiltig geworden. Die Kanalsreunde sind erkaltet durch den Herausbruch des Mittellandkanals, die Kanalgegner

halten es auch nicht für der Mühe wert, sich geistig in Unkosten zu stürzen. Die Regierung wird keinemKanal­rebellen" der Rechten, keinem oppositionellen Landrat noch­mals etwas zu Leide (und nachträglich etwas zu gute) tun. Also man läßt die Dinge kühl an sich herankommen und verschiebt die praktischen Erörterungen und Entschließ­ungen bis zur Kommissionsberatung. Möglicherweise bat Graf Bülow gewollt, daß die Debatte so nüchtern als mög­lich sich gestalte, und ist zu diesem Zweck dem Hause fern geblieben Bekanntlich beobachtete auch beim Zolltarif Graf Bülow die Politik äußerster Zurückhaltung; er erschien in keiner Kommissionssitzung, ließ die Staatssekretäre reden, die Parteiführer reden, um dann, als alle sich ausgesprochen batten, durch die Konferenzen im Kanzlerpalais rasch das Ziel zu sichern. Etwas ähnliches liegt vielleicht auch jetzt in der Absicht des Grasen Bülow.

Die heutige Sitzung im Abgeordnetenhause bot wenig Bemerkenswertes. Allenfalls, daß der wildkonservative Abg. v. Bodelschwingh, der sich als in parlamentarischen Künsten unerfahren bezeichnete, das Haus durch zahlreiche Proben unfreiwilligen Humors erheiterte.

Herr v. Bodelschwingh spielt zunächst auf den Redner des Zentrums an und meinte von dessen Ausführungen: Ich habe alles verstanden, aber am Ende wußte ich doch nicht, was er wollte. (Stürmische Heiterkeit.) Und Du, freisinnige Volkspartei! Du sandtest einen, der war erst auS dem Schiff gestiegen, dann wollte er nicht wieder einsteigen, und schließlich stieg er doch ein. (Stürmische Heiterkeit.) Zch meine, an die, die des Tages Last und Hiße ertragen, meine Brüder von der Land­straße, die Kanalarbeiter, muß man denken! ©iel) mal das Aktenstück über die Eisenbahnbauten (des Ministers) an! (Heiterkeit.) Es gibt jetzt Aktiengesellschaften, die sich um ihre Arbeiter nicht kümmern. Sie sind auch nicht immer germanisch! (Stürmische Heiterkeit.) Aber Du, liebe Landwirtschaft,, mutzt nun auch etwas tun! (Heiterkeit!) Sie, lieber Herr Minister Rheinbaben, werden Ihr Geld nirgends besser anlegen, als in Arbeiterheimen. Auch der Landwirtschaft kommt das zugute. Du mußt nur mit dem albernen Gerede aufhören: Ich will mir durch den Kanal keine Läuse in den Pelz setzen! (Stürmische Heiterkeit.)

Herr v. Bodelschwingh forderte auch die Landwirt­schaft auf,nicht mehr zu schreien". Handels- mrnister Möller stellte daraus den lSmst der Situation wieder her durch Ausführungen, die in der Hoffnung auf Verständigung gipfelten. Gon den Nationalliberalen sprachen die Abgg. Meyer-Diepholz, Wallbrecht und Zuckschwerbt. Der Letztgenannte äußerte unter lmrggezogenen Ohos der Rechten, nur die Erwägung, daß eine neue Ablehnung der Kanalvorlage das An­sehen der Regierung schädigen müsse, könne die Annahme dieses halben Werkes veranlassen. Auch der volks­parteiliche Abß. Redakteur O e s e r aus Frankfurt gab dem Bedauern über das Fallenlassen des Mittellandkanals Aus­druck. Abg. v. Quistorp (kons.) bekannte sich als ent­schiedener Gegner des Großschiffahrtweges Berlin-Stettin. Abg. Graf Moltke (frt) erklärte, es erfasse ihn große Bitterkeit, daß die Kanalpläne schon seit sechs Jahren den Landtag fruchtlos beschäftigen. «Er stehe auf dem Boden des Ausspruchs des Feldmarschalls Grafen Moltke:Ich glaube, daß Eisenbahnen urid Kanäle sich gegenseitig er­gänzen." Da seine politischen Freunde dafür gesorgt hätten, daß er nicht in der Kommission dieser seiner kanal- freundlichen Ansicht Ausdruck geben könne, so tue er es heute im Plenum. . . .

Die Politik der Westmächte.

Man schreibt uns aus Berlin, 5. Mai:

Die Erinnerung- tm den Besuch des Präsidenten Sou- bet in Rom verweht ebenso schnell wie im vorigen Jahr diejenige an den Besuch des italienischen Königspaares in Paris. Das ist am iEnde nicht verwunderlich, da eine poli­tische Sensation weder damals noch jetzt Begleit- oder unmittelbare Folgeersckeinung war. Mnes Tages aber dürste sich zeigen^ daß oiese Steifen der politisch-Praktischen Wirkung nicht ermangeln. Nach der Auffassung diploma­tischer Kreise steht ein Zusammengehen der Wtzst- mächte England, Frankreich und Italien für die Zukunft außer Frage, ohne daß damit auf feiten des letzteren eine breibundfeinbliche Tendenz verquickt wäre. Es wird sich vielmehr in der Hauptsache um die Festlegung und Sicherung der nordafrikanischen Interessen­sphäre Italiens handeln, mit anderen Worten, um die Sta- tuierung der Vorherrschaft Italiens in dem türkischen W-i- laiet Tripolis, wodurch das englisch-französische Mittelmeer- Abkommen ergänzt unb vervollständigt werden würde. Die nordafrikanische Welt ist aus Grund des Marokko-Ver­trages weggegeben: Frankreich hat außer in Algier und Tunis jetzt f^ie Hand in Marokko. England ist des un­gestörten Besitzes Gibraltars versichert und kann in Egyp­ten nach Belieben schalten und walten. Als am Mittel­meer direkt interessierte Macht muß Italien den Mangel einer Einslußsphäre in Nordafrika peinlich empfinden. Es ist deshalb wohl begreiflich, daß es Fühlung suchte mit Frankreich und England, denn wenn es des Einverständ­nisses dieser Leiden Mächte gewiß ist, dann kann es seine Ansprüche aus Tripolis mit Nachdruck und mit größerer Aussicht auf Erfolg geltend machen. Die Pforte würde nicht rn der Lage/sein, einer Koalition der Mittelmeer­mächte gegenüber Widerstand zu leisten. Von der italieni­schen Presse ist die Forderung nach Festsetzung in Tripo­lis wiederholt erhoben worden. Die öffentliche Meinung Italiens will nicht, daß das Königreich auch in der Mittel­meerpolitik ins Hintertreffen gerate, nachdem sein Versuch, in der Meltpolitik Boden zu gewinnen Erwerbung der Scnv-Mun-Bai, so unrühmlich gescheitert ist. wird abzuwar den sein, wann Italien den "Augenblick zur Aus­rollung der tripolitanischen Frage für gekommen hält. Seine Zugehörigkeit zum Dreibund wird, wie gesagt, von dieser Angelegenheit nicht berührt.

Aas Stadt mib Land.

Gießen, den 6. Mai 1904.

*' Versendung von Paketen während der P fing st zeit. Die Vereinigung mehrerer Pakete zu einer Postpaketadresse ist für die Zeit vom 16. bis einschließlich

22. Mai im inneren deutschen Verkehr nicht gestattet. Auch für den Auslandsverkehr empfiehlt es sich im Interests des Publikums, während dieser Zeit zu jedem Pakete besondere Begleitpapiere auszufertigen.

L. U. Promotionen. Im Monat April 1904 haben an der Landes-Universität promoviert: Zum Dr. med.: Emil WillemS, approbierter Arzt aus Grünberg, Ferdinand Hegemann, approbierter Arzt aus Warstein, Alfted Albrecht, approbierter Arzt aus Nieder-Tschirnau, Karl Stein, approbierter Arzt aus Krotoschin, Reinhard Ohm, Kgl. Astistenzarzt im Westfäl. Fußartillerie-Regiment Nr. 7 auS Münster i. W., Hubert Basten, approbierter Arzt auS Köln. Zum Dr. med. vet.: RadoSlaw Georgewitsch, approbierter Tierarzt auS Zabara, Hans May, städtischer Tierarzt auS Dresden, Max Junack, approbierter Tierarzt aus Berlin. Zum Dr. pliil.: Wilhelm Zang, cand. rer. nat. aus Darmstadt, Georg Labion, Landwirtschaftslehrer aus Sistig.

Nationaler GesangSwettstreit. Wie wir ver­nehmen, ist erfreulicherweise eine ganze Reihe von Ehren­preisen für denNationalen Gesangswettstreit" durch Private und Gesellschaften bereits gestiftet worden; da stets neben Geldpreisen auch Ehrenpreise ausgesetzt sind, ist der Bedarf an solchen Preisen allerdings nicht gering. Die Uebungen zu den Gesamtchören, die von hiesigen Gesangvereinen zur Auf­führung gelangen, haben bereits begonnen. An den Aufführ* ungen nehmen teil: Bürgergesellschaft, Concordia, Heiterkeit, Liederkranz, Männergesangverein, Maschinenbauergesangverein, Sängerchor des Turnvereins und Sängerkranz. Auch der Festzug zu Ehren des Wettstreits ist durch zahlreiche An­meldungen hiesiger Vereine über 30 haben bis jetzt ihre Teilnahme angemeldet gesichert. Es dürfte ohne Frage ein imposanter Aufzug werden, wie er dem groß angelegten Fest entsprechen wird. Samstag abend findet die erste Gesamtprobe der vereinigten Gesangvereine im neuen Saal­bau statt, (s. Inserat.)

s. Heuchelheim, 5. Mai. Die diesjährige Früh­jahrskonferenz der Lehrer des Bezirks Gießen- Land tagte heute hier unter dem Vorsitz des Kreisschul­inspektors Kleinschmidt. Nachdem der Vorsitzende in der hiesigen oberen Knabenklasse eine Probelektion auS dem Gebiete des deutschen Unterrichts gehalten hatte, begaben sich die Konferenzteilnehmer nach dem Wind Hof. Medt»- «nahmt Dr. Haberkorn hielt hier einen sehr belehren­den Vortrag über Jnsektionskranicheiten, hierbei besonders die bei den Kindern auftretenden KrankhÄten, wie Diph­therie, Scharlach, Masern rc. Hervorhebung und ersuchte am Schlüsse seiner Ausführungen die Lehrer, alles zu tun, was dem Eindringen der KrankheitSkeime in die Schule hinderlich sei. Dann erledigt der Vorsitzende noch eine Reihe von Fragen über Schulangeleaenhellen und schließt die Versammlung. An die Konferenz schloß sich ein gemein­sames Mittagessen an, während dessen KreiSschulinspektvr Kleinschmidt Veranlassung nahm, nach schwungvollen Wor­ten ein Hoch auf Küiser und Großherzog auszubringen, in welches die Versammlung begeistert einstimmte. Auch Medizinalrat Dr. Haberkorn wurde vom Vorsitzenden für seine lehrreichen Darbietungen durch eine Ansprache Dank gezollt, dem sich die Versammlung durch ein ausgeLrachteS Hoch anschloß.

Hanau, 5. Mai. Die Verträge über die Hergabe der Grunderwerbskosten für die Nebenbahn Vilbel-Höchst a. d. Nidder sind nach langen Verhandlungen zum Ab­schluß gelangt. Zu der von den Interessenten im Landkreise aufzubringenden Pauschsumme von 267 000 Mk. tragen bei: Die Gemeinden Gronau 19 000 Mk., Niederdorfelden 29 600 Mk., Oberdorfelden 11000 Mk., Kilianstädten 36 600 Mark, Windecken 10 000 Mk., Eichen 56 000 Mk., der Land­graf v. Hessen 5000 Mk., der Kreis 12 000Mk., der Bezirks­verband 89 000 Mk. Von der Pauschsumme ist eine erste Teilzahlung von 70 000 Mk. an die Eisenbahndirektion ab­geführt worden. Die Inangriffnahme des Baues ist durch die beim Grunderwerb entstandenen Schwierigkeiten etwas ver­zögert worden.

Universitäts-Nachrichten.

DerVorwärts berichtet eine sonderbar llingende Geschichte aus Petersburg, wo die mit der Universität verbundene Bergakademie geschlossen wurde, weil der Rekwr dieser Anstalt ein Bild Bebels, das er in dem Speisesaal der Berg­akademie fand, gewaltsam entfernen ließ. Darauf hätten die Studenten gegen das Vorgehen des Direktors Protest erhoben, ihrem Protest hätten sich auch 5 Professoren und 4 Assistenten angeschlosfen, welche die Entlassung des Direktors forderten. Daraufhin sei dann die Bergakademie geschlossen worden.

Königsberg i. Pr., 5. Mai. Heute wurde an der hiesigen Universität der 1000. Student, Ortwin Robitzki, feierlichst immatrikuliert. Morgen findet eine große Feier statt. Die Universität hat geflaggt.

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