Ausgabe 
6.4.1904 Drittes Blatt
 
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krcheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für Len Kreis Liehen

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D tuGiehener Familienblätter" werden dem . jliT.eiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^e lßische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

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will bei aller liebenden Hingabe doch als eigene Per­sönlichkeit bewertet werden und beansprucht demgemäß eine Freiheit der Bewegung und Selbständigkeit des Ver­haltens, die in Japan völlig unzulässig erscheint. Tie Ja­panerin ist der Schmuck des Hauses, sonst nichts. Ihre einzige Pflicht ist die Anmut, die ihr als förmliche Kunst anerzogen wird und in der sie der Europäerin über­legen ist, während sie an eigentlicher Herzensbildung weit unter ihr steht. Tie Rückreise des Ehepaars nach Berlin zu dauernden: Aufenthalt bringt die Versöhnung. Ter Verfasser gibt in seinen Vergleichen der deutschen und der japanischen Frau nicht bloß ein Sittenbild des einen, sondeni: auch des andern Teiles und bringt manchen schönen Gedanken über die Frauen überhaupt zum Ausdruck.

Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit. Von Prof. Tr. O. Weise. Zweite, ver­besserte Auslage. Mit 37 Abbildungen. (Aus Natur und Geisteswelt". Sammlung wissenschaftlich gemeinverständ­licher Tarstelluirgen aus allen Gebieten des Wissens.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. 152 S. Preis geb. 1.25 In dem vorliegenden Büchlein ist es dem Verfasser vor­züglich gelungen, das wichtige Gebiet des Schrrft- und Buchwesens üi seinen wesentlichen Punttcn darzustellen und somit den: Leser cn: abgerundetes Bild der Entwicklung der wichtigsten Mittel getst:ger Kultur vorzuführen. Zu den sieben Kapiteln der ersten (Schrift- und Schreibwerk­zeuge, Buchdruckereiwesen, Briefwesen, Zeitungen und Zeit­schriften, Inschriften, Buchhandel, Bibliothekwesen) ist in der vorliegenden zweiten Anlage ein neues, über Bücher­liebhaberei and Sanrineleiser «Exlibris, Postkarten, Brief­marken usw.) hinzugefügt^ luoröen. Ter Text ist gründlich durchgesehen uni) dem Stande der neuesten Forschungen entsprechend umgeslaltel worden. So möge denn das reich illustrierte Büchlein zahlreiche Leser finden!

Mittwoch 6. April 1904

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition u.Drilckerei: Schulstr.T« Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr. r Anzeiger Gießen.

und gutgewählten Programm, und der Musikverein trat mit seinem ersten Konzert an die Qcffentlichkeit, wobei den Darbietungen der strebsamen Kapelle der wohlverdiente Bei­fall zuteil wurde.

Mainz, 4. April. Der Verein für Feuer­bestattung hatte am Donnerstag abend imRatskeller" seine diesjährige Generalversammlung. Aus dem Geschäfts­bericht sind nachstehende Zahlen zu verzeichnen: Für Mit- gliederbeiträge sind im Jahre 1903 Mk. 1255 eingegangen; Ende 1903 betrug der Mitglledcrftand des Vereins 369 gegen 239 Ende 1902. Für 90 Einäscherungen vom 3. Mai bis Ende Dezember 1903 wurden Mk. 7530 vereinnahmt, für Eintrittskarten Mk. 531.75. Aus dem Ueberschuß des Be­triebskontos wurde der von der Stadt vorgeschriebene Ainortisationsfonds erstmalig gebildet und er erreichte Ende 1903 die Summe von Mk. 3930. Durch den Verkauf von Nischen und Grabstätten wurden bis Ende 1903 Mk. 10 924.50 erzielt; die Stadt bezog insgesamt an Gebühren: für 90 Ein­äscherungen zu Mk. 4 Mk. 360 und für verkaufte Nischen und Grabstätten Mk. 215, im ganzen also Alk. 575. Für den eigentlichen Bau des Crematoriums inkl. Nischenwand wurden bis Ende 1903 Mk. 101 999.81 verausgabt, hierzu kommen noch restliche Mk. 2678.09, welche in den nächsten Monaten zu zahlen sind. Das Mobiliarkonto (Einrichtung des Crematoriums) stand Ende 1903 mit Mk. 2614.15 zu Buch, so daß die Gesamtaufwendungen für Bau, Einrichtung, Nischenwand Mk. 107 292.05 betragen werden kleine Ab­weichungen natürlich vorbehalten. Dagegen bestehen Ende 1903 an Bamberger u. Co. noch Mk. 11.420, und an den Wiesbadener Schwesterverein nach wie vor die unverzins­lichen Mk. 30 000 Schulden, wovon die zuletzt genannten im Laufe von 15 Jahren, beginnend mit dem 1. Juli d. Js., zurückzuzahlen sind. Weitere Verbindlichkeiten bestehen nicht.

xer Krieg zwischen Japan und Außlaud.

Die erste japaniscbc Armee, bestehend aus der 1 Muliichen Garde, der zweiten und zwölften Tivision, die i «iutvschu konzentriert ist, rückt jetzt auf drei Straßen nach £ 2 i j d) u vor, das von den Russen verlassen wurde. In S Mchu und Tschinamfu werden Lebensrnittel gelandet und v .« hort in Dschunken nach. Andschu befördert. Ebenso f 5a) Pferde, deren jede Division 5200 hat, gelandet rt*a. Sie find in schlechter Verfassung. Ta j M iPferd geführt werden muß, muß eine gleiche Anzahl ^'Mi.ichaften von dem jetzigen Esfektivbestcnwe in Abrech»- r Müc, .gebracht werden. T-ie Truppen leiden viel an e ufii.renen Füßen. T:e Russen überschätzen t'iie Störte der japanischen Streitkräfte im £«otbm von Korea und ziehen sich deshalb zurück, rii|pe die natürlichen Vorteile des Landes aiusMnutzen. Tie Japaner befestigen Fusan lud die Insel Köds ch e, um Masampho verteidigen und i tb vraße von .Korea beherrschen zu rönnen. Tie Japaner 1 jätn ihre militärische Basis in die Gegend nördlich von ^Aixr ng verlegt. In Pingyang sind nur wenige Truppen zMü cbheben. Tie Landung japanischer Truppen in IHyumfu hat aufgehört. Ter Hafen wird von einer

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firnen Flotte bewacht.

lliber den japanischen Fe ldzu g splan melden < Äii g^iaier Trahtuug^ n, daß d r e: j ap an is che Ar m ee n, j töt : 00 000 Mann stark, gleichzeitig einen Vor- j ;ofe machen werden. Die erste Armee sei in Nordwest- S irre gelandet und werde wahrscheinlich eine Umgehungs- b i^i.-ing machen, um die russischen Streitkräfte in Norbost- Kllrrt. abzuschneioen. Tie zweite Armee werde an einem fönnti t der mandschurischen Küste westlich der Jalu-Münd- u Ig lcmden, während die dritte Armee versuchen werde, uaiDiLi dhutschwang zu landen.

Lin Telegramm aus Petersburg berietet, daß das Eis amr Mündung des Liau-Flusses vollständig abgegangen i* H 2i Russen haben im Hasen und im Golf von Liao- t ninjlbei Yingtau zahlreiche Minen gelegt. Es wird ver- si uta:, daß die Verteidigung von Mutschwang nunmehr vsckicknd verstärkt worden ist.

v russischen Behörden empfingen aus.Part Arthur fLÄgkildes Telegramm: Admiral Alexejew inspizierte acht T'ij- lang Port Arthur und hc alle Befestigungswerke itn-njnicbigenbcm. Zustande vorgef cn. Ter durch die ver- scW-:-en Bombardements der Japaner angerichiete Scha>- dist bedeutend. Alexejew k J v

zurück. Großfürst BIris Wladimiro wittirso» reifte zur aktiven Armee a

Lach- Wladiwostok kehret: viele Eiuwohner, die fort- gbWgcr waren, wieder zurück. Tie Ussuribahn befördert ,v Mer Privatfrachten.

Bettora hf in Lull, iSfityung bettel r ick, e-vriwdplatz M

Alls Stadt und Zand.

Gießen, den 6. April 1904.

** Personali en. Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern wurde der Regierungsassessor Theodor Reinhart in Worms mit der Aushilfeleistung bei dem Kreisamt Dieburg beauftragt. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr in Schotten Heinrich Arkularins, Wilhelm Arkularius, Heinrich Bechtold, Theodor Cellarins, Heinrich Faatz II., Georg Konrad Hofmann II., Adam Hau, Georg Hupfer, Heinrich Kromm, Georg Kromm II., Heinrich Kromm XII., Karl Kromm IV., Johann Georg Heinrich Kromm, Georg K i ß n e r I., Karl Friedrich M e i s k i, Wilhelm P r ö s ch e r IV., Johannes Heinrich Rühl, Christian Schlörb III., Konrad Schlörb VIII., Karl S chlörb V., Georg Adam Sch midt, Heinrich Spanier II., Karl Straub, Wilhelm Wolf- schmidt III., Heinrich Weitz IV., Johannes Wetzl er und Johannes Zins er und dem Mitglied der freiroiQigcn Feuer­wehr zu Dieburg Friedrich Wohlfarth. Ernannt wurden am 28. März die Wärter am Arbeitshaus zu Dieburg Peter Ohl, Georg Häffner, Michael Müller und Josef Kern zu Aufsehern an dieser Anstalt mit Wirkung vom 1. April 1904 an. Dem Hauptsteueramtsrendanten bei dem Haupt- steueramt Worms, Rechnungsrat Georg Balzer, wurde aus Anlaß seines 50 jährigen Dienstjubiläums die Krone zum Ritterkreuz zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Der Lokomotivführer in der Hess. Preuß. Eisenbachngemeinschaft Ludwig Voll Hardt zu Darm­stadt wurde auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand ver­setzt. In den Ruhestand versetzt wurden ferner die Weichen­steller in der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft Franz Steinmetz zu Alzey und Rosely Backes zu Kettenheim, und die Bahnwärter Philipp Albert zu Alzey und Adam Scharf zu Monsheim.

** Der Heilstättenverein für dasGroßherzog- tum Hessen, der z. Zt. bei Wintertasten eine Heilstätte für weibliche Lungenkranke erbaut, erhielt am 30. o. Mts. die stattliche Spende von über 4700 Mk. für feinen Bau über­wiesen, als Ertrag eines Konzertes, das der Mainzer Männer- gesangverein zum Besten der Heilstätte in der Mainzer Stadt­halle abgehalten hat.

)( Grünberg, 4. April. Eine angenehme Entschädigung für das schlechte Aprilwetter der Feiertage boten heute abend zwei Veranstaltungen. Der Turnvere in arrangierte in der Turnhalle eine Abendunterhaltung mit einem reichhaltigen

Kompagnie fast fämtlicfie Pferde und Esel fort- geschwemmt worden und vier Mam: sind ertrunken. Tie Gegend von Bethanien, Keetmanshoop und Bersaba im Süden des Schutzgebietes schildert er als die elendeste der ganzen Kolonie. Tort wächst nicht einmal Gras, Vieh und Pferde können nur mit größter Mühe vor dem Hungertode bewahrt werden.

Im Juni 1899 trat unser Gewährsmann die Rück­reise nach Europa an. Tamals war Moddersontein, jetzt ist Windhoek die Endstation der Bahn, die 60 Cm. breit ist. Eine kleine Maschine setzte den Zug in Bewegung, der aus einem Kohlenwagen, einem Wasserwagen und zwei Fracht­wagen bestand. Schon nacy 8 Km. entgleiste der Zug. Tie Reisenden fielen sämtlich in großem Bogen aus dem offenen Wagen heraus, trugen aber nur geringe Verletz­ungen davon. In Swakopmund gings dann zu Schiss. Mancher atmete erleichtert auf, als das Land, das uns reiche Erinnerungen mit auf die Reise gab, unseren Blicken entschwand." lieber die Verpflegung und Behandlung auf dem Schiffe klagt unser Gewährsmann in seinem Tage­buche sehr. Als überraschende Kuriosität erzählt er, daß jeder der Soldaten, der sich unterwegs in Las Palmas auf den Kanarischen Inseln einen Kanarienvogel gekauft hatte, 5 Mk. Frachtgeld für sein Tierchen zahlen mußte!

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Taß es, wohl schon seiner temperamentvollen Form wegen, in weiteren Kreisen Beachtung gefunden hat, beweist diese Zusendung.

Gotz Krafft, die Geschichte einer Jugend, nennt sich bescheiden das Buch, mit den: der Landsmann Goethes, Edward Stilgebauer, soeben vor das Publikum tritt (Verlag von Rich. Bong, Berlin W., 416 S. brosch. 4 Mk.) Vor unseren Augen entrollt sich ein packen­des, mit leuchtenden Farben und technischer Meisterschaft gen:altes Kulturbild aus der Zeit Wilhelms II. In Götz Krafft, seinen Allersgenossen, Freunden und Gegnern, treten typische Vertreter der Jugend unserer Tage uns gegenüber. Mit warmem, hoffnungsfrohem .Herzen schildert Edward Stilgebauer in diesem Roman den Entwicklungsgang eines eben die Schulstube Verlassenden, der schon im ersten, am Genfer See verbrachten Semester in das Getriebe der Klassen- uni> Rassen-Kämpfe gerät. Es ist ein Roman, der in poesie- voller Form eine Fülle von Lebenswahrheiten birgt.

Bei Karl Tunker in Berlin ist der japanische Ro m a n ,,Fr au I z u na" von Star 1 Jan er a erschienen, der angesichts bea.- gegenwärtigen Ereignisse in Ostasien die Aufmerksamkeit des Publikums erwecken dürfte. Es handelt sich um die für den slltenschilbemden Zweck des Romans geschickt ersonnene und keineswegs unwahrscheinliche, son­dern vielmehr durchaus plausible Tatsache, daß ein in Berlin lebender Japaner die Erkenntnis der würdigeren Stellung der europäischen Frau gewinnt und sich mit einer jungen Tarne verheiratet, um, von ihr unterstütz:, in seiner .Heimat eine Fraueilfrage anzuregen. Je mehr aber die tzeimatluft auf dc Japaner wirk:, desto mehr wandeln sich wieder seine ciuungen, und von dem Einfluß der

Verwandten getriei. begehrt er von seiner Frau, im Gegensatz zu seinen früheren Absichten, daß sie sich zur Japanerin nnttvcmble. Ta werden denn die grundsätzlick)en Gegensätze sehr fesselnd dargestellt. Tie deutsche' Frau

Kunst und c£iftetatur.

-Der Stern". Mit dem Poststempel Offenbach gc H «ms eine Nummer des Petersburger ,^Herold" vom 15i.fiflh^ zu, I in der wir folgenden Passus angestrichen firck::

Italienische Oper. Die gestrige Aufführung Mignon" hatte die Rollenbesetzung wie die erste: S ; ir i i) Arnoldjon, Fräulein Borouat, die Herren 2 )iinoto, Navarini usw. Wir nehmen aber doch Notiz . to: dieser Vorstellung, da es zum 200. Mal war, daß < Btrjr) Arnoldson dieMignon" sang. Wir können nur ' nixr sagen, daß wir uns keine bessere Mignon vorstellen ' fcert, als die von Frau Sigrid Amolbson. 'Noch nie ] W.n: wir bas Träumerische, Schwermütige dieser wun- i ioe.-xren Gestalt so verkörpert gesehen, wie durch Frau l S;:ti) Amolbson. Auch Herr Ssobinow, chr Parrner, 1 M iiwn dem Spiel der Frau Sigrid Amolbson so hin- $ Äjfam, daß er einmal selber das Signal zum Beifall- 1 Wchzen gab. Taß eine Menge der duftigsten Blumen- s ip.^n nicht fehlte, versteht sich an diesem Tage von f eti. i. Es ist keine kleine Kunstgemeiude, »oelche die c Künstlerin sich erworben hat, eine Kunftgemeinbe, i » mit warmem Tank an all das Schöne unb Große -- yt^ibentt, das uns Frau Sigrid Amolbson geboten l;at, i M. böte noch viele ebele Genüsse von ihrer Kunst erhofft.

Ar: wissen nicht, ob diese Notiz bes Petersburger !BlM.- em fingiertes Inserat ist, bas reuer bezahl: würbe, kviae js auch bei uerfa)liebenen deutschen Groß,rabrblättern beiMiiülL ist, ober die ehrlick)L Memung eines Petersburger Mu^jqerentefn. Es ist auch nicht, ausgeschlossen, daß Fr^D:Lrnoldsoi: heute noch eine sehr tüchtige Opem- säi ist, Konzertgesm.g ist bekamlllich ganz etwas andttiU Dem Eingesandt cines Gieße:wr Mufitverständigen veW-.Ptz jedm falls hierburm urcht der germgfte Eintrag.

Drittes Blatt. 154. Jahrgang

Gießener Anzeiger

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Keut^chsüdWestasrrLanisches.

tofangene Hereroweiber sagten aus, Kapitän Tetjo habe inlliim Gefecht bei Owikokorero vom 13. März zwei Sohne di rÄorew und außerdem 12 Tote und 13 Verwundete gehabt.

Mr Verstärtung der Schutztruppe für Südwestafrika qi -ü hceute (Mittwoch) von Berlin ein Transport von 26 O Mic? en unb 350 K'tänn ab. Von Hamburg erfolgt die A uiuiiie nach Swakopmund am 7. April auf dem Dampfer LMir Wörmann". (Wieder eine v i e l z u k le in e Tr u p- p ;s; j « 3 a 1) 1, mit der noch immer nichts von Belang nr.itfo rmsgerichtet werden können.)

. Teer zweite Transport argentinischer Reittiere mit 547 PMem und 253 Maultieren ist in Swakopmund ein- gechoifem.__________________________________________________________

Aus dem Tagebuch eines Aeutschsüdwestafrika - Kämpfers n.

LW den weiteren Aufzeichnungen unseres Gewährs- m -K . verdient zunächst erwähnt zu werden, daß M a - icün.j. unter den Mannschaften und Rinderpest unter de M i>'ieh sehr häufig sind. Auch Wolkenbrüche sind in ite i eiten. Bei einem solchen sind im Jahre 1898 einer

Vernritzctztes.

* Köln a. Rh., 5. April. Ockern nachmittag stürzte eine Tan: e beim Besteigen eines Eisenbahnzuges in­folge Fehltritts so unglücklich ab, daß sie tödliche Ver- fe tz un gen davontrug.

* Hamburg, 5. April. Ter Lumpenhändler August Geiger tötete nachts seine Frau durch zwei Revolver­schüsse und beging darauf Se lbstmord durch Erhängen.

* Kiel, 5. April. Bei einer Kahnpartie im Kriegs- Hafen verunglückten gestern zwei Lehrlinge. Das Segel­boot, in dem sie sich befanden, kenterte und beide er­tranken.

* Innsbruck, 5. April. Eine Gesellschaft von Tou­risten beiderlei Geschlechits, die von Silz eine Partie aus den Grieskogel uiiteruahm, wurde bei der Aniz-Hütte von einer Lawine überrascht. Der Maschinist Müller wurde getötet, während die übrigen unverletzt blieben._____

Spirlplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Dttltwoch den 6. April, abends halb 8 Uhr:Orpheus in der Unterwelt." Donnerstag den 7. April*):Dell." Freitag den 8. April:Tie Jlederinaus. Samstag den 9. Jlpril: Neu ein­studiert:Josepb und seine Brüder." Sonntag den 10. April: Robert der Teuiel". Montag den 11. April geschlossen. Tienstag den 12. April:Die Afrikanerin."

Schauspielhaus.

Mittwoch den 6. April *):Fedora." Donnerstag den 7. April: _Tie Jungfrau von Orleans." Freitag den 8. April: Mooella d'Andrca." Samstag den 9. April:lckebesmanöver." Sonntag den 10. April, nachmittags halb 4 Uhr:Fedora." Abends 7 Uhr:Zapfenstreich." Montag den 11. April: Zum erste« Riale: ,Rose Bernd."

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

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