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Meyerhoff
Goslar
Kleiderstoffen, Damen- «»a Kinder-Konfek Lion
zeigen an
Den
Eingang der FrOhjahrs-Neuhelten
in
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Kreuzplatz 13. Inblber; s. Kreuzplatz 13.
tmö errette an ewigen «steilen ö*2 israv. unter vielen Umständen wurde das Innere der Galerie geradezu ein Hochofen. Indessen werden sich noch größere Schwierigkeiten zeigen. Die schlimmste ist in der Tiefe von 9 573 Metern festgestellt worden, gerade zu der Zeit, als das Unternehmen mit dem Schweizerbund den Kontrakt unterzeichnet hatte, der die 45 Millionen Franken, die für die Ausführung der Arbeiten bestimmt waren, noch um 9 Millionen vermehrte. Die Arbeiten sollen am 30. April 1905 beendet sein. An dieser Stelle des Tunnels, auf dem zehnten Kilometer, beginnt die Rampe auch Jselle zu, mit einer Neigung von 7:1000 Metern. Die Schwierigkeiten, die so erheblich geworden sind, daß während zweier Monate die Bohrungen von der Nordseite vollständig aufgegeben sind, waren zunächst das Antreffen einer Quelle, die zu verschütten gelungen ist, aber nun sprang eine zweite Quelle auf dieser Strecke hervor, die sehr reichlich ist und eine Temperatur hat, die zwischen 50 und 60 Grad schwankt. Den Minierem, die an der vordersten Stelle waren, wurden die Füße verbrannt. Die Quelle, die 70 Liter in der Sekunde liefert, machte den Aufenthalt im Stollen unmöglich. Mau mußte darauf versuchen, die Temperatur herabzudrücken und das Wasser wegzuschaffen. Man kanalisierte es in der zweiten parallelen Galerie mittels einer starken Säugpumpe. Das Sinken der Temperatur erreichte man durch Versprengen von Wasserstaub. Jetzt fürchtet man, daß, um das Unglück vollzumachen, eine neue heiße Quelle an der Angriffsseite der Nebengalerie ausbricht. Die Folgen solcher Hindernisse sind nicht leicht zu übersehen. Wenn eS gelingt, die Brunnen der ersten Galerie zu verstopfen und die Quelle der parallelen Galerie zu verschütten, so werden die Bohrungen fortgesetzt und das Wasser nach Brieg kanalisiert werden. Aber selbst bei dieser optimistischen Annahme kann man den Zeitpunkt des Wiederbeginns der Arbeit nicht voraussehen. Das Felsgestein ist ein Nest von Überraschungen, und die Jngenieurkunst ist nicht im stände, ihnen zuvorzukommen/
* Ehegatte und Modistin. In den Reihen der Londoner Modistinnen herrscht Zähneklappern, denn Richter PhiMmore hat soeben in dem Prozesse einer Schmeiderin gegen einen Herrn Lucas und dessen Frau entschieden, daß der Ehemann nicht verpflichtet sei, Toiletteschiulden seiner Gattin zu berichtigen, wenn er der Frau genügende Mittel gegeben habe, um sich standesgemäß zu kleiden, und ihr untersagt habe, Kredit für ihre Toilettenbedürfnisse in Anspruch zu nehmen. Herr Lucas erklärte vor Gericht, daß er seiner Gattin 2400 Mk. jährlich zur Bestreitung ihrer Toilette bewilligt habe, daß er seinen beiden erwachsenen Töchtern für gleiche Zwecke je 1000 Mk. jährlich gewähre und seinem zehnjährigen Töchterchen 400 Mk.; auch habe er seiner Gemahlin streng verboten, Kredit in Anspruch zu nehmen. Dennoch schuldete die Dame ihrer Schneiderin 2000 Mk., die den Gegenstand der Klage bildeten. Der Richter erklärte, es sei zwar hart, daß die Klägerin die Summe verlieren solle, aber wenn ein achtbarer Ehemann seiner beiseren Hälfte, wie im vorliegenden Falle, genügende Barmittel zur Bestreitung ihrer Toilettenbedürfnisse gewährt, und ihr die Inanspruchnahme von Kredit untersagt habe, so könne ein anderes Urteil nicht erfolgen. Nur auf diese Art könne ein achtbarer Kaufmann vor dem Bankerott bewahrt werden.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Kleine Finanzchronik. Die Süddeutsche Bank in Mannheim zahlt eine Dividende von 15 pCt. (i. V. 4 pCt.) — Der Status der i a l l i t e n Bankfirma Jean Fränkel in Berlin zeigt ein recht trübes Bild. Geboten wurde unter Garantie einer Verwandten des Schuldners den Gläubigern 15 pCt. in baar, 10 pCt. in Wechseln und den Rest in Besserungsscheinen. — Ter Großvater des insolventen Würzburger B a n k i e r s Dornberger hat ein Vermögen von 5 Mill. Mk. hinterlassen. Der größte Teil dieses Vermögens ist dttrch unglückliche Finanzoperationen verloren gegangen und dürften den Passiven des jetzt Falliten Hauses keine großen Aktiven gegenübcrstehen.
— Deutsche Oclindustrie. Wie on§ Hannover gemeldet wird, dürste die Produktion Wietzes für das Jahr 1903 auf 45 000 t. im Werte von ea. 3 Mill. Mt. zu schätzen sein. Die Produktion ist dort gegenwärtig fortgesetzt steigend. Wietze liefert den gesamten Bedarf für Deutschlands Eisenbahnen an Schmieröl. Die Statistik für Deutschland gibt für 1902 eine Gesamterzeugung von 49 725 t im Werte von 3 350 000 Mk. an. Daran ist Elsaß
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Firma Th. Brück, Giessen.
Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80—l,00Mk., Hühner pr. St. 1,30—1,40 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stück 1,70—2,20 Mk., Gänse pr. Psd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68—78 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 64—70 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 64—74 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 Mk., Weißkraut per Stück 9—12 Pfa., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,00—10,00 Alk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 20 bis 25 Alk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 35-40 Pfg.
eine Tochter Luise Ellsabeth Katharine, gev. den 23. Dez. — Dem Heizer Friedrich Schupp ein Sohn Friedrich Peter Georg Emil Herbert, geb. den 11. Jan. — Johannesgemeinde. Ten 14. Febr. Ein unehelicher Sohn Karl Hugo, geb. den 24. Jan. — Dem Schlosser Max Schicker eine Tochter Katharine Margarethe, gev. den 29. Nov. — Dem Lehrer an der höheren Mädchenschule' Heinrich Sames eine Tochter Erna Emma Ottilie Elisabeth, g^i. den 13. Dez. — 21. Dem Taglölmer Ehristof Balßer ein Sohn Willy, geb. den 22. Jan.— Dem Weißbinder Karl Käs eine Tochter Helene, geb. den 22. Jan. — Dem Eisendreher Adam Büttner eine Tochter Elisabetha, geb. den 3. Jan. — Eine uneheliche Tochter Anna Elisabeth, geb. den 7. Febr.
Beerdigte. Matthä usgemeinde. Ten 17. Februar. Marie Erb, geb. Löber, Ehefrau des Schuhmachermeisters Jeaii Erb, 65 Jahre alt, starb den 15. Febr. — Johannesgemeinde. Den 13. Febr. Heinrich Fcußer, Weißbinder, 51 Jahre alt, starb den 11. Febr. — 15. Minna Seng, geb. Uöhler, Ehefrau des Kaufmanns Georg Emil Seng, 29 Jahre alt, starb den 12. Febr.
Briefkasten der Redaktion.
(-luonnme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
,,Schwee". Ihre Dialekt-Versehen sind ja ganz niedlich pointiert, aber Sie machen da eine Sache lächerlich, die ernsthafter ist, als Sie zu ahnen scheinen. Darum müssen mir auf den Abdruck verzichten. Schicken Sie doch einmal andere scherzhafte Ereignisse Ihrer Muse ein.
Obiges Anerkennungsschreiben spricht für die Güte meiner Lieferungen. Meine Geschäftsprinzip seit Geschäftsgründung 1858: Beste Arbeit, billigste Preise sichert mir die Zufriedenheit meiner geschätzten Auftraggeber auch für die Zukunft.
Th. El*Ückt Möbelfabrik mit besteingerichtetem Maschinenbetrieb. Grösstes Möbellager am Platze. Permanente Ausstellung von 100 Salons, SpeiseHerren- und Schlafzimmern, vorwiegend eigenes Fabrikat. 10 Schaufenster. 1200 qm neuerbaute Ausstellungsräume. Lieferung franko jeder Bahnstation. Telephon 373.
Ecke Schlossgasse-Kanzleiberg-Brandpl. Fabrik Kaplaneigasse.
mit zu uoo, Preußen mit 29 000 t beteiligt, vte fajr allem aus Wiehe fallen.
Eisenwerke Lollar, Akticn-Gescllschaft. Aus dem nun vnrlieqenden Geschäftsbericht für 1903 heben wir Folgendes hervor : Am 1. Januar v. Js. wurde das Hirzenhainer Werk für M k. 1.84 Mill, verkauft. Es wurden dabei Mk. 3.60 Mill. Vorzugs- und Stammaktien auf Mk. 2.h Mill. Stammaktien vermindert und die alten Anleihen von Mk. 1.,. Mill, ersetzt durch eine 4' ,proz. von Mk. l.1n Mill, erststellig und binnen 28 Jahren zu 102 Proz. rückzahlbar. Der Buchgewinn aus der Kapital- reduktion mit Mk. 240 000 diente mit Mk. 72 078 für die Kosten der Anlehenskonversion, mit den übrigen Mk. 167 922 für Extra- Abschreibungen. Davon wurden Alk. 20 000 auf die Geleise ab- gesetzt, die ganzen übrigen Mk. 147 922 auf die Zementfabrik. lieber den Gewinn aus 1903 ergiebt sich, daß an Betriebsertrag ohne Hirzenhain Mk. 63 000 weniger als im Vorjahr erzielt wurden; daneben jedoch Mk. 7416 Steuerrückvergütung und aus dem Vorjahr standen Mk. 43 000 mehr zur Verfügung. An Reingewinn sind sodann Mk. 112 000 mehr verfügbar. Zur Dividende von 8 Proz. (1902 nur die Vorzugsaktien 6 Proz) werden Mk. 63 000 mehr gebraucht, für Tantiemen Mk. 16 000 mehr; die Rücklage von Mk.30 000 als Spezialreserve soll für sinanzielle Stabilität dienen. Die Bilanz zeigt 9)1 E. 179 000 neue Anschaffungen. Die Schulden betrugen Mk. 301 000, Bar und Wechsel Mk. 70 000, Ausstände mit Bankguthaben Mk. 931 000, Waren und Materialien Mk. 386 000. Tie Reserve enthält Mk. 64 562. Für das laufende Jahr sei ein annähernd gleiches Resultat zu erwarten, sofern der Ertrag aus Roheisen den Erwartungen nur einigermaßen entspreche
Rcichsschatzscheinc. Wie die „F. Z." authentisch erfährt, werden die per 1. April und 1. Juli 1904 fälligen Schatzscheine im Betrage von je 20 Mill, nicht zurückgezahlt sondern in SV?0 „ konvertiert werden, lieber die Art dieser Konvertierung, die direkt oder durch Banken vorgenommen werden soll, schweben noch Verhandlungen. Abgesehen von diesen Schahscheinen werden je nach Bedarf von der Reichsbank Schatzscheine übernommen, von denen voraussichtlich wieder ein Teil der Börse angeboten wird. Tie Ausnahme einer Rcichsanleihe ist dadurch auf längere Zeit unnötig.
Märkte.
Auszug aus btn Kirchklibüchtta du Stabt Kicken.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. Matthäusgemeinde. Den 20. Februar. Heinrich Euler, Zuschneider zu Gießen, mit Wilhelmine Kunz, Tochter des verstorbenen Küfers Wilhelm Kunz zu Vatel. — Lukas- gemeinde. Den 11. Febr. Heinrich Gröninger, Maler und Lackierer zu Gießen, und Emilie Kümmel, Tochter des Musikers Theodor Kümmel zu Lollar. — Johannesgemeinde. Den 20. Febr. Karl Lang, Wärter im Provinziäl-Siechenhaus zu Gießen, und 9Imia Christine Hcnß, Tochter des verstorbenen Tagelöhners Jakob Henß IL zu Beuern.
Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 21. Februar. Dem Friseur Jakob Dany ein Sohn Rudolf Hans Otto, geboren den 14. Januar. — Dem Schlosser Karl Wilke ein Sohn Heinrich Otto, geb. den 12. Jan. — Mark usgemeinde. Ten 15. Febr. Ein unehelicher Sohn Wilhelm, geb. den 24. Jan. — 21. Dem Lohgerber Heinrich Velten ein Sohn Willy, geb. den 20. Nov. — Lnkasgemeinde. Den 14. Febr. Dem Eisenbahn- Assistent Adolf Höcher eine Tochter Emma Minna Pauline Gertrud, geb, den 13. Dez. — 21. Dem Kaufmann Attgnst Waag I
Die mir von Ihnen seit dem Jahre 1872 gemachten diversen zum Teil recht umfangreichen Lieferungen, die sowohl hier wie in Darmstadt Verwendung gefunden haben, sind stets zu meiner vollen Zufriedenheit ausgefallen und haben sich während des langjährigen Gebrauches als solid und dauerhaft erwiesen.
Auch die mir gelieferten Dekorationsarbeiten muss ich als geschmackvoll und solide anerkennen.
Giessen, 25. 2. 02. ... dt, Kommerzienrat.
Gießen,5. März. Ma rk tbericht. Auf hetttigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Psd. 0,90—1.00 Mk., Hühnereier 1 St. 6—7Vfg< Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier00—00 Pfg., Euteneier8—0 Pfg., Käse -. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg.,
Forman (Schnupfenäther) klinisch erprobt und ärztlicherseits mehrfach als geradezu ideales Schrrupfenmittel bezeichnet! Bei gewöhnlichem Schnupfe?. Forman-Wattc (Dose 30 Pf.). Bei starkem Schnupfen Forman- Pastillen (50 Pf.) zum Inhalieren mittels Riechgläschens. Wirkung frappant: Bei be- ginnendem Schnupfen fast unfehlbar. In allen Apotheken. Man frage seinen Arzt. [2167


