Ausgabe 
3.3.1904 Erstes Blatt
 
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Lieferung von Lehrmitteln für die Volksschulen.

Zur Gewährung freier Lehrmittel an den Volksschulen werden für das kommende Schuljahr annähernd erforderlich:

750 Lesebücher

550 Rechenbücher

200 Biblische Geschichte

200 Gesangbücher

50 Bibeln

50 Neues Testament

200 Katechismen

1200 Schiefertafeln mit

Schwämmchen

5000 Schreibhefte mit Schoner und je 2 Löschblättern

180 Atlanten

1000 Oktavhestchen (liniiert mit je 2 Löschblättern)

40 Gros Stahlfedern

400 Stück Federhalter

180 Griffelkasten

400 Zeichenblöcke

800 Bleistifte

900 Stück Radiergummi

4000 Griffeln

sowie eine größere Menge von Materialien für den Handarbeits- unterricf)t in der Stadtmädchenschule.

Die Lieferung dieser Dedürfniffe soll im Wege schriftlichen An­gebotes und vorbehaltlich der Verteilung größerer Lieferungen an 2 oder 3 Bieter vergeben werden.

Muster der zu liefernden Gegenstände, welche von bett Schülern der beiden Schulgruppen benutzt werden, liegen bei dem Rektor der Volksschulen im Schulgebäude der Stadtknabenschule und Muster der Materialien für den Handarbeitsunterricht bei dem Hauptlehrer der Stadtmädchenschule bis emschließlich 12. März, vormittags von 1112 Uhr, offen.

Angebote zu welchen Formularien bei dem Rektor in der Stadtknabenschule erhältlich sind sind bis spätestens 14. März d. Js. bei der ttnterzeichneten Stelle verschlossen und mit ent­sprechender Aufschrift versehen einzureichen.

Gießen, den 2. März 1904. 2125

.Großherzogluhe ürgermeifterei Gießen.

Mecum.

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2103

Telephonischer Kursbericht»

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Tendenz:

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Die Älo|«l leitungen und ten Häusern m

London, 3. März. Persönlichkeit erhielt aus wonach die Türkei die nellen verstärke und russischen Ueberrrimpelung

Reiohsanleihe do.

Konsole . do . .

Hessen OherhesRon

(Fine hiefige vertrauenswürdige Konstantinopel ein Telegramm, Befestigung der Tarda- Minen lege, um sich vor einer zu schützen.

Petersburg, 3. März. Beim hiesigen Militär Bezirksgericht begann ein Sensationsprozeß gegen den berüchtigten Anarchisten Gorschuni, einen ehemaligen Juristen. Er ist mit Komplizen angeklagt, seiner Zeit bei der Ermordung des früheren Ministers des Innern Sipjagin direkten Anteil genommen zu haben. Außerdem wird ihm noch eine Reihe anderer Staatsverbrechen zur Last gelegt.

Kiew, 3. März. Ter Gouverneur berief die ange­sehensten Juden zu sich und sagte ihnen, er habe er- fahren, daß sich die Juden im allgemeinen über die Miß­erfolge der russischen Armee in Ostasien freuen. Die russische Bevölkerung befinde sich in einem Zustande größter Aufregung und er könne daher für die Sicherheit der Juden in Kiew nicht einstehen, wenn sie ihre Gesinnung nicht änderten und aus den Kischinewer Vorgängen nicht eine Lehre ziehen würden. (??)

119.00

41.80

42 80

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgcmcinde. Gottesdienst in der Synagoge, Siidaulage.

Samstag, den 5. März 1904. Vorabend: 6.00 ll h r. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr.

Schrifterklärnug.

Sabbathausgang 7.05 Uhr.

4 % O'*sterr. Go'drente 4' .% Oesterr. Silberrente 4% Unrat. Goldrente, . . 4*1' Italien Rente , . .

41 Portupiestr , . .

xn' Portugiesen. . . . .

1 % C. Türken . . . .

I'iirkenlose . . . .

4°/q Griech. Monopol - Anl 4* , % äussere Arsrontinm

Vom Kriege.

Petersburg, 3. März. Nach einem Telegramm des Generals Pslug von gestern stießen die russischen Pa­trouillen bis Phjoengjan aus dem Wege nach Gensan auf keinen Feind. Pbjoengjang sei von einer 6000 Mann starken Abteilung besetzt, wovon 200 Mann Ka­vallerie seien, lieber die Stärke der Artillerie habe er keine Kenntnis. Die koreanischen Truppen in Stärke von 1000 bis 2000 Mann wurden von Phjoengjang nach Soeul zurückgeschickt. Wie es in dem Telegramm weiter heißt, ist in Port Arthur alles ruhig, ebenso in der Mandschurei. Aus Wladiwostok wird gemeldet, daß koreanischen Berichten zufolge, eine aus 2500 Japanern bestehende Abteilung ohne Artillerie in Tschandsch-un lan­dete und am 19. Februar nach Maserdschan abmarschierte. Im Süden der Mandschurei und in Port Arthur ist in den letzten Tagen v i e l S ch n e e gefallen. In Port Arthur sank die Temperatur aus 10 Grad unter Null. In Wladi­wostok herrscht Schneesturm.

Petersburg, 3. März. Ter chinesische Gene­ral Ma soll sich mit 10 000 Mann nur noch 70 Kilometer von Mukden befinden und zwar int Bezirk Schimm tun, durch den der ganze Handel aus Peking seinen Weg nach der Ost-Mongolei und nach Mukden nimmt. Ter Bize- könig Juantschikai steht mit 15 000 Manu im Norden von Shanhaikwan. Man vermutet, daß die Japaner bei Niutschwang Truppen landen werden, um die Eisenbahnstrecke von Port Arthur nach Mukden abzuschnei­den und zwar sobald die Bucht von Liaotung eisfrei sein wird, was demnächst zu erwarten steht.

11 Hielte itlrlinuuirn.

Originalbrahtmelbnngcn des Gießener Anzeigers.

dem dte näh eren Voranschläge ausgestellt sind. Ein Theaterumbau nach diesen Plänen würde die spielfreie Zeit von drei Jahren erfordern.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachaarstaaten. Bei der Bürgermeisterwahl in B ön- stadt wurde Beigeordneter Fr. Wagner mit 106 Stimmen gewählt. Der seitherige Bürgermeister Hofmann, der 18 Jahre Ortsoberhaupt war, legte mit Rücksicht auf sein hohes Alter daS Amt nieder. Die Staatsanwaltschaft in Hanau er­läßt ein Ausschreiben, wonach an einem vor einigen Tagen bei Rothenbergen im Kreise Gelnhausen als Leiche geländeten unbekannten Manne mit rötlich-blondem Vollbart vermutlich ein Raubmord begangen worden ist. Der Tod ist an­scheinend durch einen gegen den Kopf des Mannes geführten Schlag mit einem Hammer verursacht worden. Die Leiche hat anscheinend schon mehrere Wochen im Master gelegen. In der Volksschule in Mombach wurden in den letzten 9 Monaten laut Rechnung etwa 21/, Zentner Kreide und 135 Schwämme verbraucht, eine Leistungsfähigkeit, mit der man manche Großstadt übertreffen könnte. Doch ist die Sache ein bischen anders. Bürgermeistereisekretär Antweiler, der, wie wir berichteten, verhaftet worden ist, hat auch hier seine Hand im Spiele gehabt. Mit großer Kunstfertigkeit fälschte er Unterschriften des Bürgermeisters und von den Lieferanten und ließ auch die so gewonnenen Beträge in seine Tasche fließen. Seit Mittwoch den 24. Februar abends ist der Gastwirt Johann Antony VII. aus Bechtheim spurlos verschwunden. Gesehen wurde er zum letztenmal auf dem Wege von Bechtheim nach Osthosen

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1. Kassenkonto

2, Warenlonto 3. GcschästSutei 4, Debitoren^

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Aus Stadt und Land.

Gießen, den 8. März 1904.

AuS dem Bureau des Stadttheaters. Am Freitag den 4. März geht als 11. und vorletzte Volks­vorstellung Shakespeare?Othello" in Szene. Die ab­gerundete Vorstellung, die bei Preste wie Publikum sich gleicher Anerkennung zu erfreuen hatte, dürfte sicherlich starken Besuch zu erwarten haben. Der Sonntag, 6. März, bringt GoethesEgmont^ mit Beethovens Musik. Diese An­kündigung sollte entschieden ein volles SonntagshauS erzielen, damit die Direktion für die außerordentlichen Aufwendungen, die diese Vorstellung bedingt, einigermaßen entschädigt wird. Die Beethoven'sche Musik wird bei verstärktem Orchester von Musikdirektor Krauße geleitet, die Regie führt Direktor Steingoetter. DaS Klärchen wird ein Gast, Frl. Vilma Dülfer, z. Z. am Stadttheater in Kaiserslautern, spielen. Die Dame kommt für nächstes Jahr eventuell für das Fach der Sentimentalen in Betracht.

** Kammersänger Hans Buff-Gießen, der im morgigen Kirchen-Konzert mitwirken wird, hat gestern in Friedberg vor ausverkauftem Hause mit größtem künst­lerischem Erfolge einen Lieder-Abend abqehalten. Richt enden wollender Beifall, sowie Kranz- und Blumenspenden wurden dem Künstler zu teil. Das Arrangement des Konzertes war von Gießen aus durch Herrn Challier ausgeführt.

* Ein zw eiter Fleischbeschauerkursus begann im hiesigen Schlachthaus. Der Kursus wird von etwa 80 Fleischbeschauern aus allen Teilen Oberhessens besucht.

Die S a tzung en der Landes Universität sind, wie wir schon mitteilten, im Großh. Regierungsblatt kürzlich veröffentlicht worden. Wesentliche Veränderungen in den Ver­ordnungen sind nicht zu verzeichnen gewesen, und auch über die Zulassung der Frauen, über die einzelne Blätter berichten, ist etwas neues nicht bestimmt worden. Es handelte sich nur um eine verbesserte Redaktion der Satzungen.

v. Lich, 2. März. Bei der am 14. Oktober v. IS. stattgehabten Beigeordnetenwahl erhielt der seitherige Beigeordnete Dörrn er von 365 abgegebenen Stimmen 240. Infolge der Reklamation der gegnerischen Seite wurde die Wahl kassiert. Heute fand die Neuwahl statt, bei welcher der Beigeordnete Dörmer von 335 abgegebenen Stimmen 282 erhielt, der Gegner 52 Stimmen.

)( Queckborn, 2. März. Schwere Diebstähle sind hier in letzter Zeit verübt worden. Verhaftungen haben bereits stattgefunden, und eS stehen noch weitere bevor. Sogar Schüler, welche angeblich von ihren Eltern zum Dieb­stahl angehalten wurden, sind in die Sache verwickelt. In der Gemeinde herrscht deshalb große Erregung. Die Gen­darmerie führt täglich weitere Untersuchungen.

r. Mainz, 2. März. Der vor einigen Wochen unter dem dringenden Verdacht, seine Frau erdrosselt zu haben, gefänglich eingezogene Schlosser Gallert von hier wurde jetzt von dem Gefängnis in das Irrenhaus trans­portiert, da während der Untersuchung sich Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit eingestellt haben.

Mainz, 2. März. Zur Entfestigung von Mainz hatte die Reichsregierung einen Betrag von 200,000 Mark für Vorarbeiten 2c. angefordert. Nach einer hierhergelangten telegraphischen Nachricht hat die Budgetkommission des Reichs- tags diesen Betrag für Mainz-Kastel glatt bewilligt. Damit ist jetzt sicher, daß die in Aussicht gestellte Entfestigung zu­stande kommt. Für einen vollständigen Theater­umbau legte in einer gestern abgehaltenen Sitzung der Theaterdeputation und des Bauausschusses Bauinspektor GeliuS die Pläne vor, die allgemeinen Beifall sanden und auch der Stadtverordnetenversammlung unterbreitet werden sollen, nach-

3. März.

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. . 126.25

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Daher S taimiilli

Hottesdilnst brr israelitischen ReligionsgelrUschaft. Sabbathfeier am 5. Mörz 1904.

Freitagabend 5.45 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr.

Nachmittag 4.00 Uhr.

Sabbathansgang 7.05 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 6.00 Uhr.

Gerichtssaal.

Frankfurt, 2 März. Wegen Beleidigung durch die Vresfe stand nach der Kl. Presse der Redakteur der sozialdemo­kratischenVolksstimme", Wilhelm Zander, vor (Bericht In einem Artikel vom 8. Dezember wurde unter der RubrikGe° meiuderätliches" dem Bürgermeister und dem Gemeinderat von Eckartshausen vorgeworfen, es sei ein gänzlich unbrguchbarer Holz­setzer, der auf Eintrag eines sozialdemokratischen Gemeinderats nicht wieder angenommen werden sollte, doch bebalten worden, weil er wahrend der Reichstagswahl fleißig Flugblätter und Stimmzettel für den Grgfen O r i o l a ausgetragen habe. Die Beweisaufnahme ergab, daß die Wiederanktelllmg des Holzsetzers vom Gemeinderat einstimmig befchioffen worden ist. Das Urteil lautete unter An­rechnung einer gegen Zgnder jüngst wegen Beleidigung erkannten eimnonatigen Gefängnisstrafe auf einen Monat zwei Wochen Gefängnis.

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Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Garterrstraße 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu oemiittelu.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis ü Uhr geöffnet.

Es können eingestellt werden: 2127

1 lktndwirtschaftl. Magd, 4 Schmiede, 1 Schlaffer, 1 jüngerer Tapezierer, 2 Schreiner, 1 Küfer, 1 Friseur, 2 Schneider (auswärts), 2 jüngere Hausburschen, 1 Buchhalter, 1 Küchenmädchen, 1 Köchin (Aushilfe), 6 Dienstmädchen, 2 Kauffrauen, 1 Laufmäochen.

Lehrlinge:

2 Schlaffer, 2 Buchbinder, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 1 Drechs­ler, 3 Bäcker, 1 Metzger, 1 Friseur, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Weißbinder und Lackierer, 1 Kaufmann.

ES suchen Arbeit:

1 landwirtschaftl. Knecht, 1 Schlaffer oder Installateur, 2 Schrei­ner, 1 Lauffrau, 2 Bureaugehilsen, 1 Wochenpflegerin (auch nach auswärts).

Lehrlinge:

1 Spengler, 2 Mechaniker, 1 Schreiner.

Bekanntmachung.

Nachdem der seitherige Wasemneister den mit mm abgeschloffen Vertrag aufgekündigt hat, ist ein neuer Wasenmeister ztl bestellen. Der Wasenmeister bezieht eine jährliche Vergütung von 830 Mark aus der Stadtkaffe und außerdem Gebühren für die ihm von Pri­vatpersonen zttgewiesenen Auftrage nach einem feststehenden Tarif. Meldungen sind bis zum 15. März d. I. einzureicheir.

Nähere Auskunft wird auf unserem Sekretariate erteilt.

Gießen, den 2. März 1904. 2126

Großherzv" i Büroei mciiterei Gießen.

__________________I. V.: Curschmann._________________

Bekanntmachung.

Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß wieder eine Prämiirung von Dienstboten des Sparkasscnbezirks stattfinden soll. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Jahre kann nur dann im letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haus­halts oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch er­heben zu können, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienst­bücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkaffenbuches bei unserer Kaffe oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 5. März l. I. zu melden. 1846

Gteßen, den 20. Februar 1904.

Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gteßen. Wiener.

Holzversieigermrg

im Gemeindewald Hochelheim Mittwoch bett 9. März, Beginn vormittags 81/» Uhr, Distrikt 10, Hohe Birken.

Eichen: 2 Stämme III. Kl. 2,09 fm, 32 rm Nutz-, 34 rm Derb-, 6 rm Stock- und 125 rm Reiserholz, Buchen: 1325 rm Derb-, 11 rm Stock- u. 605 rm Reiserholz, Weich Holz: 354 rm Reiser,

Nadelholz: 24 Stämme III. und IV. Kl. = 9,05 fm, 335 Stangen I. bis III. Kl., 18 rm Nutz-, 46,5 rm Derb-, 11 rm Stock- und 576 rm Reiserholz.

Groß-Rechtenbach, den 1. März 1904. 2104

DaS Bürgermrifteramt.

Submission.

Für die Großh. chirurgische und Angen-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1904 auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden:

1. Die Lieferung von Backwaren, Spezereiwaren, Mineralwasser, Sutter, Eier, Bier,

2. das Reinigen der Oefen

Eis, Schreibmaterialien, Bürstenwaren, Putzmaterialien und Porzellan und Glaswaren, Herde,

3. das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen

des Kehrichts,

4. die Abgabe von Knochen, leeren Flaschen, Lumpen und Gespül.

Die Bedingungen und der Ministerialcrlaß vom 16. Juni 1893 liegen auf dem Verwaltungsbüreau an den Wochen­tagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen.

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrfft

versehen bis zum

14. Marz b. I., vormittags 12 Nhr, auf dem erwähnten Bürau abzugcben. Zu der angegebenen Zeit werden die Offerten eröffnet. Der Zuschlag erfolgt bis zum 15. März d. I.

Gießen, den 1. März 1904. 2094

Großh. Direktion der chirurgischen und Augen-Klimk.

Poppert. Voss ins.

Holzversteigernng.

Montag ben 7. März b. I. werden m dem Lützel- lindener Markwald, Distrikt Rodland, versteigert:

Stämme: 3 Eichen von 2634 cm Durchm. und 3,58 m Länge ----- 1,43 fm, 3 Nadel von 1819 cm Durchm. und 1114 m Länge ---- 1,07 fm, Derbstangen: 2 Eichen mit 0,15 fm, Scheiter: 6 rm Eichen, hiervon 2 rm zu Werkholz geeignet, Knüppel: 46 rm Buchen, 107 rm Eichen, hiervon 92 rm v. 2,5 m Länge, 1 rm Nadel, Reisig: 350 Wellen Buchen, 2410 Wellen Eichen und 450 Wellen- Weichholz, Stöcke: 80 rm Eichen und 1 rm Nadel.

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr im Distrikt Rodland, bei Abzählungsnummer 202.

Groß-Rechtenbach, den 1. März 1904. 2105

DaS Bürgermeisteramt.

Lose geteilt vei

Zeichnung des Architekten Mittagsstunden daselbst gegen

Angebote dem Bureau de

Gießen, d

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