Nr. £ Erstes Blatt.
154. Jahrgang
Montag S. Januar 1904
Erschein« «Sgltch auüei SonnlagL.
Dem (Äletzener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Lamtlien« blätter viermal in der Woche beigclegL
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v
Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Deutsches Reich.
Berlin, 2 Jan. Bei der gestrigen Pa'vv le-Ausgabe richtete der Kaiser an die versammelten Offiziere eine Ansprache, in der er ohne den Korbacher Fall zu betonen, d a s O f f i z i e r -- K o r p s e r- ,nahnte, die gute Tradition des Heeres auch o u r ch eine w ü r d i g e Lebenshaltung f o r t z u - setzen und den Untergebenen und der Bevölkerung durch gute Beispiele voran zu gehen und die ernsthafteste Sorge zu tragen, daß die Soldaten-Mißhandlungen au?gerottet werden.
— In Jinanzkreisen wird eine Aeußeunng des Kaisers zum Admiral Hollmann kolportiert, wonach der Kaiser auf die Aufrechterhaltung des Friedens vertraue.
— Tie alljährliche Vereinigung der kommandierenden Generale am Neujahrstage zu einem ge- meinsamen Festmahle fand am 1. Januar im Hotel Kaiserhof statt. Ten Ehrenplatz an der Tafel hatte Generalfeldmarschall Graf Waldersee, der auch das Hoch auf den Kaiser ausbrachte.
— Am 1. Januar abends 9 Uhr entstand im Neuen königlichen Operntheater Kurzschluß, und zwar 'während der Vorstellung. Der Kurzschluß war in einem sog. Steckkontakt in einer Garderobe, anscheinend durch Einschalten der elektrischen Leitung- ohne gleichzeitig die Beleuchtungskörper zu öffnen, entstanden. Tie amveiende Feuerwache des Theaters bemerkte die Gefahr und beseitigte sie o hne Beunruhigung des Publikums. Heute vormittag fand eine außerordentliche Revision des königlichen Opernthcaters statt, an der u. a. der Polizeipräsident und der Branddirektor Giers- berg tei (nahmen.
‘ — Die Jahressitzung des Vorstandes des deut- /chen Sprachvereins, die unter dem Vorsitz des Geh. Oberbaurats Sarrazin heute hier stattfand, war aus ganz Deutschland stark besucht. Ms neugewählte Mitglieder nahmen OberlandesgerichLsrat Erl er aus Marienvoerder, Professor Sch e ff aus Braunschweig und Geheimrat Wil- manus aus Bonn an den Beratungen teil. Diese betrafen zumeist innere Angelegenheiten des Sprachvereins, der dauernd in kräftigem Wachsen begrif'cn ist und gegenwärtig Über 250 Zweigvercine mit mehr als 25 000 Mitgliedern umfaßt.
— Der „Lokalanz." hört, so sei entschieden, daß die Kaufmannsgerickite an die Gewerbegericbte angegliedert werden sollen, obschon der formelle Beschluß der Bundesstaaten noch aussteye.
— Der Handelsminister hat entschieden, daß juristische Personen nicht verpflichtet sind, den Zwangs- inunn gen ihres Gewerbes beizutreten.
— Die durch den Uebertritt des Oberpostdirektors Griesbach in den Nuhestand frei werdende Oberpostdirektor- stelle in Berlin ist zum 1. April dss. Js. dem Oberpostdirektor Geh. Oberposlrat Röhrig in Leipzig übertragen worden.
Lemberg, 3. Jan. Die Behörden sind einer weit verzweigten Svionenbande, welche im Dienste Rußlands steht, auf die Spur gekommen. In Przcmpsl wurden ein Förster und ein Mittelschüler verhaftet. Bei beiden fand man Photographien und Zeichnungen von Festungswerken und Bahnanlagen.
Dessau, 1. Jan. Nach dem preußischen Vorgehen hat jetzt, wie wir in der „Franks. Ztg." lesen, das anh attische Staatsministerium die Oberbürgermeister und Kreisdirektorenaufgefordert, dafür zu sorgen, daß die Reden, die der Reichskanzler in den Reichstagssitzungen vom 10. und 14. Dezember gegen die Sozialdemokratie gehalten hat, die weiteste Verbreitung finden.
Karlsruhe, 3. Jan. Finanzminister Buchenberger, der an Gallenstein erkrankt ist, unterzog sich einer Operation durch die Profesioren Czerny und Beck, die gut verlaufen ist. DaS Befinden ist bisher befriedigend, wenngleich die Lebensgefahr noch- nicht ausgeschlossen ist.
Straßburg, 3. Jan. Am Dienstag den o. Januar 1904 findet in den Morgenstunden eine internationale wissenschaftlicheBallonfahrt statt. Es steigen Drachen, bemannte und unbemannte Ballons auf in Scotland Crinan, Trappes, Jtteville, Calais - Meudon, Guadalajara, Rom, Zürich, Straßburg i. E., Friedrichshafen, München, Barmen, Hamburg, Berlin, Wien, Petersburg, Kasan, Torbino, Blue Hill U. S. A. Der Finder eines jeden unbemannten BallonS erhält eine Belohnung, wenn er der jedem Ballon beigegebenen Instruktion gemäß den Ballon und die Instrumente sorgfältig birgt und an die angegebene Adresse sofort telegraphisch Nachricht sendet. Auf eine vorsichtige Behandlung der Instrumente usw. wird besonders aufmerksam gemacht.
Keer und Motte.
— Uniformierung. Aus militärischen Kreisen wird der „Nationalzg.^ mitgeteilt, daß zum 27. Januar abermals eine entscheidende Uniformänderung in Aussicht steht. ES wird von einer Wiederabschaff ungderneuenLitewka, ober ouch von einer großen Neu ei nfü h r un g gesprochen.
Kolonialpost.
Zur Frage der Buren-Einwanderung nach deutsch»Sudwestafrika erfährt das „B. daß der deutsche Konsul in Pretoria von der deutschen Re- nierutta beauftragt worden sei, Hand in Hand mit den
englischen Behörden alle Einzelheiten festzusetzen, um eine Duren Einwanderung nach Tcutsch-Damaraland in die Wege zu leiten. Verschiedene ehemalige Duren- Führer seien neuerdings mit der Reichsregierung in Unterhandlungen eingetreten. Mehrere tausend Buren sollen bereit sein, ihre Uebersicdelungzubewerk- stclligen.
Auslanö.
Newyork, 3. Jan. Tamany Hall hat den ersten Tag ihrer Verwaltung der Stadt Newhork mit der OffenHaltung sämtlicherSchaustätten entgegen den Bestimmungen des Gesetzes gefeiert. Ter Bürgermeister Mac Chellan ignorierte die Deutschen bei seinen Ernennungen völlig. Seine Verwaltung schließt namentlich bei der Polizei stark kompromittierte Personen in sich Die Staatszeitung nennt die neue Behördenliste einfach scheußlich.
— Für die Reise des östreichischeu Kaisers nach London sind alle Vorbereitungen getroffen. Der Besuch dürfte im April oder Mai stattfinden.
O l m ü tz, 2. Jan. Wie das „Mährische Tagebl." meldet, ist die Angelegenheit des Erzbischofs Dr. Kohn in ein kritisches Stadium getreten und steht für ihn sehr schlecht. Tie Untersuchung wegen Verleitung zürn Bruch des Beicht-Geheimnisses wird von Kardinal Gotte geleitet.
Budapest, 3. Jan. Neuerliche Nachrichten aus Bilet schildern nach der „Frkf. Ztg." die Erregung unter den dort garni sanierend en drittjährigen Soldaten, die zu weiterem Dienste zurückbehalten werden, als überaus groß. Zahlreiche Soldaten, auch Chargen, haben, wie der „Pesti Hirlap" meldet, die Waffen w egge wvrf en, durchzogen lärmend die Straßen und verübten allerlei Unfug. Die in den Kasernen befindlichen Bilder des Königs und andere wurden zerstört. Bisher sind etwa 70 Verhaftungen von Soldaten des 69. und 32. Infanterieregiments erfolgt. Eine strenge Untersuchung ist im Zuge.
Paris, 3. Jan. Wie die Blätter melden, wird der König von Spanien demnächst auf speziellen Wunsch Kaiser Franz Josefs dieseur einen Besuch in Wien abstatten. Der König wird auf seiner Reise nach Oesterreich auch einige Tage in Paris verweilen.
— P r i n z e s s i n M a t h i l d e B o n a p a r t e ist gestern abend um 7 Uhr im 84. Lebensjahre in Paris gestorben. Kaiserin Eugenie und Prinzessin Clothilde weilten an dem Sterbelager. General Louis Bonaparte wird heute aus Tiflis in Paris eintreffen. (Die Prinzessin war das zweite Kind Jerome Bonapartes, des späteren Königs von Westfalen.)
Buenos Aires, 3. Jan. Ein Telegramm aus Montevideo meldet, im Teportement Maldonado sei ein Aufstand ausgebrochen.
Santo D om i n go, 3. Jan. Die Aufständischen aus der Provinz Azua belagern die Hauptstadt,
Thronrede des Königs von H*oriugak.
In der Thronrede, mit der die Cortes am Samstag eröffnet wurden, äußerte der König zunächst sein Bedauern über das Hinscheiden des Papstes und wies dann auf die herzlichen Beziehungen zu den fremden Mächten und auf den Besuch des Königs Eduard hin, des Souverains einer Nation, deren Verbindung mit Portugal auf alte Verträge gegründet sei. Die Rede erwähnt den Besuch des Königs von Spanien, der dadurch seine Hochachtung vor Portugal kundgegeben habe, das diese aufrichtig erwidere. Wester gab der König den Dank desPräsidentenNoose- v e lt f ü r den Besuch der Fkotte bekannt und kündigte ein Hebe r- etnfommen mit England hinsichtlich der Abgrenzung Angolas an, demzufolge die Frage dem Schiedsspruch des Königs von Italien unterworfen werde, der bereits einge- willigt habe. Die Thronrede gab dann der Hoffnung Ausdruck, daß die Grundlagen für die Abgrenzung der portugiesischen und hölländischen Gebiete bald vorgelegt werden könnten und betonte das stetige Anwachsen des portugiesischen Kolonialbesitze?, sowie die Zunahme der Staatseinkünfte.
5>ie «Lage in Knasten
ist uuüeräubert. Der stellv er tretende Sekretär des Staatsdepartements in Washington soll von den Vertretern der Vereinigten Staaten im Auslande ywchrichten nichtamtlichen Charakters erhalten haben, nach denen man in amtlichen Kreisen der europäischen Hauptstädte der Ansicht sei, daß ein Krieg zwischen Rußland und Japan vermieden werden könne. .
Die chinesische Regierung ist, so lautet eine Reutermeldung, entschlossen, neutral zu bl-eiben, sie erkennt aber die Mö glich keit an, in denKriegver- wickelt zu werden. Juanschikai bat, ihn von allen Unterämtern zu entbinden, um in der Sage zu sein, seine gcknze Tatkraft der Reorganisation des Heeres widmen zu können. — Die Pariser Ausgabe des „New- Bork Herold" veröffentlicht eine mit Zweifel und Vorsicht aufzunehmende Unterredung seines Petersburger Korrespondenten mit einem russischen General, welcher eine hohe amtliche Stellung einnimmt. Dieser äußerte sich dahin, daß ein Krieg mit Japan unvermeidlich sei und erklärte wörtlich: Was auch die Mätter sagen, wir, die wir hinter die Kulissen sehen, wissen besser Bescheid. (Das Hingt wie ein Ausspruch des Wachtmeisters im „Wallenstein".) Man meint, die japanische Flotte sei stärker als die unsriae, unsere moderne Flotte wird schon Spuren hinterlassen. Ter Schlußakt des Krieges wird
auf dem Festlande vor sich gehen. Die Antwort Ruß-, lands an Japan wird ein kurze sein und zwar ein kategorisches „non poflumus" und dieses wird zum Kriege führen. — Aus London kommt eine Nachricht, derzufolge in dem englischen Häf en Anstalten getroffen werden, um etwa vom Mittelmeergeschwader nach dem fernen Osten zu entsendende Schiffe durch andere sofort zu ersetzen. Die Spannung und Aufregung, was die nächsten Tage über den japanisch-russischen Konflikt bringen werden, geht durch alle Gesellschaftskreise, und nicht einmal der furchtbare Theaterbrand in Chicago hat das Gespräch über den Konflikt im fernen Osten gründlich aolösen können.
Aum Hhcaterörand iß ßyicago widersprechen sich noch die Meldungen über die ZahO der Um gekommenen. Eine Meldung sagt, daß bie* Gesamtzahl der bei dem Brand Umgekommenen 587 betrage;, dagegen soll die Polizei in Chicago nunmehr die Zahl, der Opfer auf 690 Tote, 200 schwer Verwundete und 306’. Verletzte angegeben haben. 70 Prozent der Opfer sind infolge des Gedränges um gekommen. 50 junge Choristinnew konnten sich in einen' «Mertaum flüchten und wurden ge», rettet. — Das Verhör der Zeugen hat bereits vor dem Untersuchungsausschuß begonnen. Dieser besichtigte am SamK» tag eingehend die Brandstätte. Chicagoer Blättern zufolge ist festgestellt worden, daß der Schutzvorhang nicht heruntergelassen werden konnte, da ein auf der Bühne- aus irgend einem Grunde aufgespannter Draht dies verhinderte. Tie Eigentümer des Theaters behaupten, daß sie von dessen Feuersicherheit vollständig überzeugt gewesen seien, was sich schon daraus ergab, daß das Theater nur mit 10 000 Dollar versichert gewesen sei, während der jetzt entstandene Schaden sich auf über 200 000 Dollars belaufe. — In Chicago bewegten sich am 1. Januar Leichenzüge aufLeichenzüge durch die Straßen, sodaß die L e i ch e n-> wagen und Kutschen nicht ausreichten, ebenso die Geistlichen. Der Bürgermeister inspizierte selbst das Jroquois-Theater; er fand die Ncotausgänge nicht erkenn-- bar gemacht und aus dekorativen Grünoen durch Vorhänge verhängt. Ter Bürgermeister sagt, die Haupmrsachen seien die Mängel des so^en. Dsbeftvorhanges und das Fehlen des vorgeschriebenen Luftschachtes über der Bühne zum Doch, welcher den Rauch und die Flammen vom Zuschauerraum fernhielt. Die Chicagoer Bürger verlangen entschieden, daß die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden. Bisher, sind die Behörden noch lässig, da vorläufig nur untergeordnete Angestellte verhaftet, die Theaterleiter aber nach kurzem Verhör auf freien Fuß gesetzt wurden. Der Chicagoer; neue Polizeichef veranlage eine genaue Inspektion sämtlicher Theater. — Nicht genug des Unglücks wird nun noch bekannt, daß in der Nacht zum 2. Januar in Chicago das Louvre Hotel niederbrannte. Es entstand eine, große Panik unter den Gästen. Drei sind verbrannt, bret schwerverletzt.
Aus Stadt und KauS.
Gießen, den 4. Januar 1903.
** Amtstage in Grünberg und Hungen. SamS^ tag den 9. Januar, vormittags 9*/* Uhr, findet im Raihause«. zu Grün berg, und Mittwoch den 13, Januar, vormittags- 9V2 Uhr, im Natbanse zu Hungen ein Amtstag Großh.^ Krcisamts Gießen statt. Anliegen der Kreiseingesessenen au& den Amtsgerichtsbezirken Grünberg, Homberg und Laubach können am Amtstage in Grün berg, Anliegen der Kreiseingesessenen aus den Amtsgerichtsbezirken Hungen, Lich und- Nidda am Amtstage in Hungen vorgebracht werden.
** Das Grohh. Oberkonsistorium hat, wie wiv in der „Darmst. Ztg." lesen, für die bisher weniger gekaufte Oktavausgabe desGesangbuchs (ohne Noten) den Ladenpreis für ein gebundenes Exemplar, soweit der vorhandene Vorrat reicht' auf 1 Mk. ermäßigt.
*» AnS dem Bureau des S t a d t t h e a t e r S. Die letzte Theaternotiz vom Samstag den 2. Januar ist so richtig zu stellen, daß die Volksvorstellung des „Grbförficr1 Dienstag den 5. Januar staitsindet. Am Mittwoch den 6. Januar ist bekanntlich Theatervereinsvorstellung.
** Eissport. Das Konzert auf der Eisbahn des Eisvereins gestern nachmittag war außerordentl!ck> nut besucht. Tie Eisbahn war vorzüglich Die Musik unserer Regiments- kapelle spielte noch einige Stücke über die im Programm vorgesetzte Zeit binaus, b;§ die Dunkelheit hereinbrach und die Sckstittschuhläuser absckmallten.
** Dilettanten ko nzert Direktion Dax. DaK schon in einer ftüheren Nummer erwähnte Tilettanten- konzert zu Gunsten des Reservefonds für daS warme Frühstück armer Schulkinder wird nunmehr bestimmt am 13. Januar abends 8 Uhr im Neuen Saalbau stattfindcn. D^r Eintrittspreis beträgt im Vorverkauf in der Musikalienhandlung des Herrn Challier lvorn 8. Januar ab) 50 Pfg., abends an der Kasse 75 Pfennig. Näheres ist aus dem nächster Tage erscheinenden Inserat zu ersehen. Dem Herrn Schroedel sei an dieser Stelle für die gütige Ueberlassung des Saales und Herrn Challier für die unentgeltliche Uebemahme des Verkaufs der Dillets der Kapelle herzluher Tank ausgesprochen.
** Ein interessanter Besitzwechsel wird uns aus Lollar berichtet. Es handelt sich um die Wirtschaft Germania. Ter frühere Besitzer Geißler hatte das Besitztum vor ca. 2y. Jahren für 46 500 Mk. an Fritz Krämer veräußert, welcher vor ca. 1V? Jahren die Wirtschaft durch Vemittelung des Jmmobiliaragenten Jekob-Gießen an die Kübler'sch-en Eheleute, nachdem dafür 60 000 Mk. gefordert worden waren, für 55000 Mk. abgab. Küblers haben in*


