154, Jahrgang
Drittes Blatt
Nr. 1
General-Anzeiger, Ami;- und Anzeigebiatl für den Kreis Eiehen
SRotattonSbnicT und 43erlaq txr ©eß b* Uniücrfudtobrudetei ('iiveildj Letxnt» Greden»
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ErlLktn täglich mit Du?nahme befl konnragS.
Di Lietzener Fomtlienblätter- werben bem Anzeiger viermal wöchentlich betqclegL Ter »hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal
£89 O ° verantwortlich tßt den orCaemetnm lettt
Gtetzeker Anzeiger..................
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guuen Deranüalten.
Katholische Gemeinde.
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m, w11 lit )i-esa)iassLtiyeit man srn) lebya.t vor- v erregte nicoX ßctinßc ^eiLdeit umer der ttcu) m.t uen armen Si’jibern,
Volililche Tagesschau
Sechs Kanonen gestohlen.
Kirchliche Kachrichlen.
In vcr JohanneSkirche.
Sonntag nach Neujahr, den 3. Januar.
Tornnllags 91/, Uhr: Piarrer T r. 91 a u in a n n. benbs b Uhr: Eiehe SlablUrche.
Dioniaq den 4. Januar, Abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konstiinandcnsaal der Johannestirche Gaiaierbiie', Kap. 3, 1—14.
Piarrer Tr. 91 a u m a n n.
Nächstfolgenden Sonntag, den 10. Januar L an d e s » M i s s i« onsie st. 9lach allen Gottesdiensten Sammlung iür die Helden-
Aus §kiiit und Kauö.
Gießen, den 1. Januar 1903.
Sonntag, den 3. Jan u a r 1904. Sonntag n a ch Neujahr.
VormittagZ von 6’,', Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
e um 7 Uhr: Tie erste heil. Diene, vor und m derselben Austeilung der heil. Kommunion.
w „ 8 Uhr: Tie zweite heil. Dlelie.
„ um 9Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Andacht. ,
ui öle,cm Aufzug a/f- ^uUeraii i^re P stichle n za erinnern tanuiu Ein lAuu nrdaß oer tleinc P-t^.r nichts ia>ue ;ujt können aoer Kairoer, ine derart
LllSjllg bvs dru slüMksamlsrrtzljlttll der Brasil LittzkL Aufgebote.
Am 29. Tez. Dr. phil. Wilhelm Friedrich Karl Orth, Chemiker dahier mit Marie Katharine Ctife Lony hierseldst.
C'heschlieüungeu.
Am 28. Tez. Heinrich Haas, Schreiber dahier nut Katharine Diehl m Frankfurt a. Dl. Arn 30. Tez. Heinrich Christoph August Bues, Sanltäts-Unteroffizier dahier mit Sophie Klinge hierfelbit.
Geborene.
Arn 22. Tez. Dem Küfer Philipp Commerkorn Zwillinge, Henriette und Katharine. Am 22. Tez. Tern Schreiner Gustav Vooie em Sohn, Ludwig Friedrich. Arn 22. Tez. Tern SU’üer Julius WohUnamm eine Tochter, Ida Irma. Dm 22. Tez. Tem Fuhrmann Johannes Cmrich eine Tochter. Am 23. Tez. Tem Kaufmann August Waag eine Tochter, Clifabelh Katharine ^utje« Aui 4. Tez. Tem Bahnarbeiler Konrad P'ciffer eine <sobu, Heinrich Arthur Willy. Am 25. Tez. Tem Poslfchas.ner Georg Tehus em Lohn, Christian Wilhelm. Am 26. Tez. Dem Busjetier Wilhelm Kraushaar eine Tochter.
Gestorbene.
Am 24. Dez. Katharine und Henriette Sommerkoru 1 und L Tage alt, Töchter des Küfers Philipp Eommerkoin dahier. Am 27.'Tez. Katharine Dlüllev geb. Fohrst 74 Jahre alt, Witwe des Schreiners Crbanus DliiUer dahier. Am 27. Tez. Paul Johannes Bcllosf, 1 Jahr alt, Sohn des Taglöhners Karl Bclloff dahier. Am 27. Tez. Philivpine Keßler, geb. Horii, 67 Jahre alt, Witwe des Weißbinders Konrad Keßler dahter. Am 29. Tez. Johannes Becker, 69 Jahre alt, ohne Berni dahier. Am 29. Tez. Wilhelm Fey, 81 Jahre alt, Landmann dahier. Ain 30. Tez. Helene Wou, geb. Nahrgang, 29 Jahre alt, C hei rau des Lchlofjers 'Juibolt Wol, dahier. Am 31. Tez. Torethea Koch, geb. Henrich, Witwe des Schlossers Friedrich Koch dahier.
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Aus London berichtet das Wiener „Teut'che Vol"Zol.": Ter britischen dNilitär Verwaltung ist wieder euimal etwas Unglaubliches passiert. „Gewöhnliche Diebe" haben ihm nämlich sechs Geschütze gestohlen. Die Sache ist deswegen besonders interessant, weil sie wieder eiitmal zeigt, wie nachlässig hier in der Armee alles gehandhabt wird. Tickst neben der Kaserne in Wroiwich zwischen den Festungswerken liegt ein kleines, rundes Bauwerk, die Rotunde genannt; darin werden eine Anzahl alter, wertvoller Geschähe und einige Trophäen aus Schlachten auigeljobcn, in denen die WoolwickM Regimenter siegr.a- gerne । en sind. Allerlei sonderbare Gegenstände sind da zu sehen. Da ist zum Beispiel ein Stein, der den Mauern von Jerusalem entnommen wurde und der aus der Zeit vor Christi Geburt stammt, dann der vordere Teil eines japanischen Kanonenrohres, in dem sich eine Menge Platin befindet, sodaß dem Kriegsministerium für diesen GZchützteil schon GO000 Pfund geboten worden sind. Die Rotunde ist längst bis in den lepten Winkel gefällt, und die Militärbehörden haben daher eine Anzahl Sachen, die nicht mehr hinein- gingen, einfach außerhalb des Gebäudes in das hohe Gras gelegt, wo die alten, interessanten Geschütze beinahe vollständig versteckt, aber Wind und Wetter ausgesetzt sind. Auch unter diesen Gegenständen beenden sich sehr interessante Tinge. Unter anderem ein altes Geschütz, das bei Waterlvo den Franzosen abgenommen wurde. Ferner liegt da ein kleiner eiserner Ofen, den Napoleon mitzunehmen pflegte, wenn er auf Reisen war. Alles ist natürlich verrostet und hat durch Regen und Wetter viel gelitten. Am Tage wurden diese Gegenstände, um die manches Museum die Woolwicher Garnison beneiden würde, von einem alten pensionierten Sergeanten bewacht, der sich gern ein Trinkgeld verdient, wenn einmal ein Fremder nach Woolwich kommt und sich das „Museum" ansieht; aber abends, wenn die Dunkelheit eintritt, schließt er die Rotunde ab und geht gemütlich nach Hause. Sonst pflegt man wertvolle Plätze und Gegenstände zu allererst in der Nacht zu bewachen, hier macht man es aber ganz anders, man läßt die Tinge des nachts unbewacht und hütet sie am Tage. In der vorigen Woche erschienen im Dunkel der Nacht die Diebe, nahmen zwei Geschütze aus der Umzäunung heraus, die sie soweit wie notwendig niedergebrochen hatten, und rollten die Geschütze einen Abhang hinunter, wo der,- Wagen wartete, mit dem sie fortgebracU wurden. Am pck. Großen-Linden, 31. Dez. Auch m diesem nächsten Morgen merkte der alte Sergeant, daß ihm zwei Jahre wurde unsere hiestge Kleinkinderschule mit einer seiner Kanonen fehlten, und er meldete vorschriftsmäßig schönen Weihnachtsgabe (150 Mark) von dem früheren die Angelegenheit. Da aber die Diebe den Dienstweg der Besitzer des Braunsteinbergwerks, Herrn C. W. B. Fernie in englischen Armee offenbar gut kannten, sagten sie M), daß London, durch Vermittelung seines Bevollmächtigten, des sie niemals sicherer als in der kommenden Nacht fein $jcejtoc§ Pascoe in Gießen bedacht. Der hochherzige Geber «Ä - ;»> “ «"<■»" “ “ •»
Seit Georgs III. Sämtliche Geschütze waren aus Brynze Grünberg wurde ge|tern dem hiestgen Wlejenwarter angefertigt und wogen mindestens jedes drei Zentner, sodaß Menz das ihm von Sr. Llgl. Hoheit dem Großherzog ver- das Fort,ch.leppen nicht ganz leicht gewesen sein kann. Mau liehene Allgemeine Ehrenzeichen „Fär treue Ar- fürchtet natürlich, daß die Geschütze von den Dieben sofortbeit* überreicht. Der Ausgezeichnete versieht nun schon 47 einegschmolzen werden und daß man niemals wieder etwas Jahre ununterbrochen feinen Dienst.
von denselben sehen toirb.________________________________| uqa / 31. Tez. In Gegenwart der Mitglieder des
Ortsgerichtes wurde dem hie.igen Orlsgerichrsvorsteher T ö l l durch Amisriaster Nispet von Schatten unter warmen Worten der Anerkennung die silberne Verdienstmedaille für langjährige treue Tinste überreicht. .Herr
I.Töll, der zweimal a.s Bürgermeister der hiestgen G.mcrude gewählt worden war, verwaltet das Cr^geLiajt }eit bem 5. Januar 1ö<5. Sem Sohn, der naü), iipn vor 9 Zähren zum Bürgermeister gewählt worden war, hac )em
Großh. Hess. Garde-Unterosfiziers-Kompagnie; den Ober- hielt der dortige Ge,angverein eine .^"^unterhaltuiig macliiLmeiuern Lein, Nüfser, Schumacher und bem ab. Auch die warnen der Vereinsmitglicder nahmen an Waa>tmeister Beck, sämtliche vier im Großh. Hess. Gen-kder F-estlichkeit teil, und b.e ^temmung war gegen Diitter- darmerie-Korps; ferner dem Martin Flamm in Alzey, nacht aus bem Hohepuntt angelang., «me ber an bem Christian Tonqes in Friedberg utid dem Theooor wesenden Familienmutter etwa» p^mia), ube^r^s^t Zeunges in Bingen, letztere drei Bezirks-Vorsitzende in wurde. Sie hatte ihre „Sorge f^r-diesen Mend zu Hause der Krieaerkameradschaft „Hassia". — Dem Forsiwart der gelassen, nämlich ein ^.ererchen von 0, eine Äa Forstwartei Elbenrod (Oberförsterei Eudorf), Förster Peter t hink a von 3 und das lungfte Svynaien von /s I a h r, werkel zu Elbenrod wurde aus Anlaß seiner Versetzung ui und-zwar allein. Sre hatte \a ^nb ^ure gut
ben Ruhe staub das Silberne Kreuz bes Verdienstorde. s verschios.en unb bie Ämber tonnten niujl ge^ljl.en roerben. Philipps des Großmütigen verlwhew — Am 24. Dezember Nacyts gegen 12 Uhr erwachsten bie bewen ältesten Ander, wurde der Stellenanwür.er Balthasar We i m a r aus Klein- offenbar uisolge des .ScyreietiI und ^il.unerus des «einen Gump en zum Diinisterialkanzlisten bei. dem Ministerium Brüderchens. Ter kleine Peter wag sich kaum Rat, er sieht per Finanzen ernannt. — Dem Gemeindesorstwart Christoph I sich, vielleicht zum er^en Male, in einer peinlichen Nvt- Krautwurst zu Klein-Umstadt wurde aus Anlaß seiner läge, auf seinen eigenen SaM,s,nn gewrejen und satzt
mit Wirkung vom 1. Januar 1904 erfolgenden Versetzung in den ihm alle Chre machenden Enischlup, die Mutter, die
den Ruhestand der Charakter als „Förster" verliehen. nicht zu Hause ist, am Ort der ^stlicyLeit zu suchen. So
** Wintersport. Tie Eisbahn des Eisvereins war gut es eben geht, kleiden sich die beiden ulteren Kinder cm
in den l.tz.en Tagen außerordentlich gut besucht; es s.nd und schließlich auch ihr lung^-. Luderchen.. """UNiochte
mklreiche Anmeldungen a.s Mitglieder erfolgt. Morgen, der Heine Peter ui so unheimlicher Nacht den Weg^ nicht knniiLai nackmriltag konzertiert, wie aus dem Jnieratenteil machen. Er brauchte dabei wenigstens sein dreijähriges ZML L-eiÜst. bcab J W-ter^n. Sa aber ft and er wieder vor -merh-Men
liaiti'at ber S.r,^no das im vergangenen Jahre zur Feier Saei,e: et tonnte doch nich feini jxubera.n_ flaaj allein bei L,Selchen Stiflungsieftes borge,eyene aber au.gefallene feinem t^laijen, unb bc^er rnaa^te et auu) die,eS
ß'-iÄteft demnächst ab au halten. reijeiertig. Selbst bei der dritten oragu, Die an ^cur
J-k £er Hess. Fechtverein „Waisenschu tz", herantriit, ist er nicht verlegen: die Tur rst verschloss en, <weiaverein G eßen, beging am Sonnlag, den 27. Dezember also muhen wir burajp v^Ni^r. Peter ubernimuir nun, in Toi üs Bierkeller ferne diesiäh.ize Wechnachtsfei.r. Der nachdem er je men bewen iLicsu>wis.ei.chen _ bura) bie gimx’ 6'Dr .genbe Bauunternehmer Wmn, Iciicie bie Feier burch lick)erweise nicht sehr eryohten F-enster aus bie ^raßo ge= S fi Ävrache eich wobei er besonders bie hohen Holsen hat, die Führung, Glücklich gelangen die feinen hieb’ »velche nay b.e über bas ganze Großherz-ogtum er- aus ihrer nächtlichen axinberuiig zu betst Orte, wo bie ‘eilte des tze.fKJi gesteal Mutter sich so sorg-nfrei Ter,Auftritt in
haben, hervviyob. Herr Sa-rapeuborg, ais Becir^er ber einem KoseiiM, besser Lbersech.etoi Mainz, denchttte in zu H.rzen geh^iwer Wci, erstellen kann, erregte ^ lule chr 5^e,j. Fechi.oe.ein „Waijeus^u^ jedie Wi.ij>ups.c^e ^estgi-sellsL-cht,^ amr auch llusubt, ivie es Dem Berem ver^nnt sei, in dL^,ein oie i iiüt) £) .IviJv.iiuii ben Weilst.a..,tvvuum anzu^üiiven, ui<.u bap 11.------- ------
bcrcus jctzi uns Kosten oes io er ein» lu Jiniber in Waiicu-1 Dummes b.gmg.
* Der Kronprinz und sein c cm a 1 i g e t Flügelmann. Cin Weihnachtsgeschenk durch Den Kron- prlnzen wurde dem Refervi..en luo S^iuiw, Sohn des -oür erni-i, ers von Steinbräcken, zu teil- D^r,unge Henrich, Der \ni ve.sl. ,senen Herbst vom udlitäc eninijni »ourde. Diente bei der 2. Kompagnie des 1. Garderegiuients z. F. und war Flügelmann, vei dieser Kompagnie stand als Führer des ersten Zuges unser Krouprii-.z. ... s olngel- mann marschierte He.w.ch mbai dein Dyroiiso.g.r, und so wurde iistii Lie bes. mn e Cbre zuteil, von Diesem naher geiannt und geachtet zu werden; unter anderem ließ der nronpiinz den Gefreiti.n Henrich wahrend seiner Dienstzeit wiederholt malen, uls Weihuachn.. gvichbul und a.s Auer- wnuuiig liest nun der Kronprinz jetzt dem Reservisten Henrich uu.ien eigenes Wru,rbiiD z: g y.n. a,as ui einem puicfc ligen sjnu;men »^.W)altcne, etwa 1 Dieter hoye Bitd ist m Oel gemalt uno iru-g.c iie eigenhändige tlnzeriaj.rift des hohen Spenders. Ter ehemalige Flügelmann des Kronprinzen ist in der historischen Grenlldier^Kopfbedeckung oargestellt. , „ ,, . .
* Auf schreckliche Weise verungluate in der Nacht zum er,.cn Weiistiachjtsfeieriage der Händler Eickel von Paderborn. Am späten Abend fuhr er mehrere Fremde nach dem etwa ac.st Kilometer enifermen Torf Dahl. Nachdem er den Rückweg dngetreten, geriet er unweit des Torfes in der Luuletlstit in den Clieibach Tas Pferd kam zu Fall, er selbst stürzte bei der Hilstleistung g.eichfalls und konnte sich nicht wieder aufr.chlrn, sodaß er, halb im Waster beEndlich, erfrieren mußte, während das Pferd beim Versuche, sich zu befreien, sich selbst erdrosselte.
pflege untergebracht seien. Er ermun.erte bie Mitglieder,sich Jelbft überlassen werden, in unheilvollste, Weise zu allseitiger vermehrter Fechtsreudigkeit, damit in nicht allzu ferner Zeit das höchste Ziel des Vereins, die Erbauung eines eigenen Kinderheims, vrrwul- licht werden tonne. Deklamationen emigcr Mädchen uno Knaben trugen dazu bei, über 32 Kindern c.ne Weihnachls- be.cherung zu g.wahren. Außerdem wi.rben auch oamilien, in denen haloverwaiste Kinder ,ich bejinucn, mit 23.iiual.eii bedacht. Urner Miiwirrung von Jrämem rack, des H-ercn Roscher, sowie des Geiangoe^eins „Hecke^leir" gestaltow ,i, der Rest des Abeiws zu einem gemütlichen Zu.ammenseui der Mitglieder und deren zahlreichen Gä^e.
*• Jnvalideukarien. DieQinitungskartenderLandcs- vcrsicherungsanslalten, die im Jahre 19u2 ausgestellt worden sind, mässen zur Vermeidung ihrer Ungälligkeit innerhalb des Jahres 1904 der zuständigen Behörde zur Aufrechnung und zum Umtausch vorgelegt werden, ohne Rückstcht darauf, ob sie vollgeklebt sind oder nicht. In Betracht kommt für den Ablauf der Gültigkeit das Dalum der Ausstellung; eine z. B. am 4. Januar 1902 ausgestellte QuittungSkarte muß also auch spätestens am 4. Januar 1904 umgelauscht werden.
- LichtbllderausdemGebiete desSeewesens iverden zur 9lbhaltung von Projeklionsvorträgen nicht nur von den Ortsgruppen des Flotten-Bereins, sondern von zahlreichen anderen geselligen, wissenschaftlichen, technischen, kaufmännischen u. s. w. Bereinigungen in steigendem Dinge verlangt. Diesem Bedürfnis komnit der Deutsche Flotten - Verein Berlin NW. 7, entgegen, indem er in die Neuauflage des bereits bekannten Heftes /Allerlei Fingerzeige für Flotten-Vereinsabende" ein Verzeichnis seiner ^ichlbilder- jnnunlimg veröffentlicht, die in 35 Bilderreihen eingeteilt ist. Zu jeder Reihe sind gedruckte Vorträge oder ausführliche Erläuterungen aus sachkundiger Feder vorhanden; die Diapositive besitzen eine Bildweite von 8,5 zu 10 cm. Die Einteilung der Bilderreihen ist so geschickt getroffen, daß man zu jedem Spezialthema aus dem weiten Gebiet des Lee- ivesens eine paffende Bilderreihe mit Vortrag erhalten kann. Wünschen um Ueberlassung von Bilderreihen und Vorträgen wird bereitwilligsl Rechnuiig getragen, im allgemeinen gegen eine Leihgebühr von Dif. 5.—, an wenig bemittelte Vereine u. s. w. auch unentgeltlich. Wie wir hören, wird die hiesige Gruppe des Flottenvereins Dhtte Februar einige Vorführ-


