Ausgabe 
31.12.1903 Zweites Blatt
 
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Sonnenschein Hell. Hinunel

Dezember

1903.

4,6'0.

9,0* C.

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nicht ge()Ört<* verschlossen und sich beim Passieren der scharten Kurve von selbst öffnete. Eine von der »Süddeutschen Eisenbahngesell- schatt" von Hofmann Dcvlamite Entschädigung wurde von der Bahngescllschast nut dem Einwand abgelehnt, das; der Ver- imfl(ncfie selbst das Aistgehen des Verschlusses an der Perrontür des Wagens und somit auch feinen Sturz von dem letzteren ver­schuldet habe. Eine hieraus nepeu die ^Süddeutsche Eiseubahn- geseUschatt" angeslreugte Enlschädiqungsklage hatte langwierige Zeugenvernehmungen zur Folge. Das von dein Landgericht in Wiesbaden erlassene Urteil wies Honnaan mit seiner Klage a b, indem das Gericht Selbstverichuldcn des Klägers annahm. Wie iv ir höreii, hat Hosmaiin joiort gegen das Urteil Berufung bei dem LberlandesgerictU m Frauknirt ergriffen.

Kirchliche Knchrichlen.

Israelitische Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Synagoge, Sudanlage.

Samstag, den 2. Januar 1904. Vorabend: 4.30 Uhr. Dtorgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr.

Schrifterkläruug.

Sabbathausgang 5L5 Uhr.

bis 30.

30.

NE.

NE.

NE.

Meteor oiotztsa-e rveobachruugen der Station Gießen.

Liligcsandt.

Mr Form und Juha^ . ...... ^..ser Rubrik stehenden 21ttitel übernimmt öie Redattion dem Pnblitum gegenüber teinerlei Verantwortung.)

Gießen, 31. Dezember.

Die Reinigung der Straßen.

In allen gröberen Städten ist die Einrichtung getroffen, daß die Straßen entweder in der Rocht oder ivenigsleus zu emer Zen gereinigt iverden, iuo die Pafianten keinerlei Belästigung dadurch eriahren löimcn. Hier in Gießen sind die mit der Straßenreinigung beauslragleu Leute bei helllichtem Tage am Werk, ja es fcheiut, dav mit BoUiebe die Stunden gewählt iverden, ,vo der lebhafteste Ver­kehr durch die Straßen flutet. Tas Publikum wird durch diese wenig rücksichtsvolle Art mld Weise außerordentlich b e l ä st i g t und auch die hygienische Seile der Sache verdient die größte Beachtung, denn gar mancher, der durch die Sraubivolkeii hindurchmarschleren muß, läuft Gefahr, etwas einzuatmen, was ihn an Leben und Gefundheit schädigen kann. Tie Klage über diese Mißstände ist so allgemein, daß es endlich an der Zeit iväre, e»ne Wandlung zum Besseren eintreten zu lassen. X.

gniiiuuiitldjiifl.

Deu tsch lando evorzugt. Eine große Liesernng Samen, Knollen und Pflanzen nir Washington, und die Vereuiigten Staaten, wurde in Teutichland durch den kaiserlichen Bolschasler in Auftrag gegeben. Tie Lleferung wurde Al. Peterseim's Blumgärtnereien m ^iimt zur Erledigung übergeben.

Hottesdienii der israelitischen Aelitzionsgesellschast.

Sabbathseier am 2. Januar 1904.

Freitagabend 4.10 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr.

Nachmittag 3.30 Uhr.

Niedrigste Temperatur am 29. Dez.

Höchste - 29. r

Haus in Flammen stand. Tie im dritten Stock des bren­nenden Gebäudes wohnende Familie Basset schwebte in größter Lebensgefahr. Herr Bresset lvarf in der Verzweif­lung seine Kruder aus dem Fenster hinab, seine Fran sprang nacl> Da geeignete Rettungsgeräte nicht zur Stelle waren, fing das Publikum die Kinder aus, die auch unverletzt vlieben, während die Mutter schwere 23er-- letzungen davon trug.

* Nachklänge zum K i s ch i n e w p ro z e ß. Aus Odessa lviro telegraphiert: Hier ist das Gerücht verbreitet, daß gegen die BerieuRger im Kijchinewprozeß neue Ge­walt tu a ß r e g e l n zur Ausführung gelangt sind. Dem R e ch t S a .t w a l t K a l m o n o w i t s ch soll' die Ausübuilg seiner Praxis für zwei Jahre verboten sein und der Mi tarb eiter des Rechtsanwalts soll auf ö Jahre in die Verbannung ge.'chiat jen. Tie Beunruhigung auch christlicher Kreise. >ei im Wachsen begrissen. Emer Netvyorier Depesche zu,olge meldet die Newyorter Tribüne aus Wa.hincjMit, dag das Kabinett beschlos,en l)aoe, von Schritten in der Kijchinew-Angelegenh.ir aozuseyen. Im Kabmetlsrat l-ade Kriegs,et'.e.är b.v-ot darauf h.ngewiejen, daß namentlich augcf.ch.s der ge^arm.en Lage in Of.a.ien Rußlatid irgendwelche Bors.ei.ungen zu G..npen der K.schi- nelver Juden als eine unireunviiche H^noiung betrachten muß te.

Kunst und yji||i?u|d)iDi.

Aus Frankfurt a. 9)1 schreibt man uns: Dienen arrangierte Januar-Ausstellung des Kunsisalons Hermes ent­hält Sonder-Ausstellungen des Frankfurter Proieffors Peter Becker und des Münchener Zügel-Schülers Rudolf Schramm-Zillau, dem dieies Jahr in Venedig neben Lenbach die große goldene 9)iebailie verliehen wurde. Eine reichhaltige Anzahl von Eiuzelwerken nuferer 9)<eifier vervollständigen die umfangreiche Auösiellung.

y niuru litäts-y ädj richten.

Ter heivorragenoe Berliner Zooioge Prof. Dr. Möbtils erhielt anläßlich feines bOjähr igen Tokioriubiläums den Kronen - orden 2. Klage nut der Zahl öo.

Tüsseldorf, 3u. Tez. Ter 9)?afliflrat unlerbreitete den Sladtverordneien den Antrag auf Errichtung einer Akademie Hi v praktische Med ' ziu, m Verbindung mit einem neuen städtischen Kranleuhauie. Tre Gesauiikosten belaufen sich aui ö1/, fUnUioncn 9Jit, die durch Anleihen gedeckt werden folietu Als erste Rate iverden 3 800 000 Alk. gefordert.

Ter König von Italien hat den römischen Unwersitats- profehor Tr. Atoxmiilian Elaar m längerer Privataudlenz em- piangen und ihm feine Ernennung zum Ritter des Mauritius- und Lazarus-Lrdeiis miujeieiU Proießor Tr. Elaar i|t der -Lohn des Frautiurler Schamplelintendanlen Emil Elaar.

Handel und yeilirijr. yuliivuinlschnst.

Ludwig s h a , en, uu. uui yeui.gni ^>.uu-

bigerve^ainnckung des in Konkurs beftnolichrm Ban t- gefchäftü S. Lederle in Ludwigshafen wurde von dem Kontursverwalter mitge^eilt, duß nach dem provi­sorisch ausgemachten Siarns öu Uüü SJLutt Aktiven 1 uuO lOj Mart Pas.iva gegenüb>.rpehen. ES wurde ein Gläubiger- aus schuß befallt and die tiächste Gen eraiv er, am ml-ung auf den 1. Februar 1b04 sestge.etzt.

Tie Stadl Frunifurt a M. beabsich-tigt dem­nächst mit der Ausgabe einer neuen Stadtanleihe vorzugehen.

Reue Deutsch e Reich sanleihen. Wenn die neue deutsche Zieichsanleihe von 215 Milt. Mark an den Markt bommeu wi.d, wird lvoht alles gejchehen sein, waS den veilen E^mg guLaimeu. TicS muß man weiiig- üenS nach all dem was man darüber liest, annehmen. Auf der einen Seite sott der unumfrogliche se>re Wicke be­stehen, von den vielen erteilten Ra^chlägen nur die befielt auszuwählen und aus der anderen Seite sollen die nach Tugenden zahlenden Vorschläge jo ziemlich a.le gleich vortrefflich fein. Ter letzten einer stammt vomHann. Kurien' unb läuft daraus hinaus, tle Liiere Stüae ars bisher auszugeoen. Wenn einzettie 5).,pothekei.b'anken die kleinsten Stuae ihrer Pjandbrieje auf 75, ja auf VU Mart beineijen, dann fottten auai unjere Staarspapiere in solchen kleinen Stücken zu haben sein.

K. La u b ach, 5U. Tez. Tas ehemals sehr berühmte Br a u n t o h t e n b e r gw e r kHe,senbrullerhammer" bei M ünster foll nächnes Frühjahr wieder neu erstehen, nachdem es vor ea. 12 Jahren feinen Betrieb emstetlte. Tie bisljerige Gesellschaft har die Mutung an eine Ber­liner AkliengeseUschQft für OOu Mark verkauft. Tie neue Gesettschajt l-ur 5o uuü Mark zu den Bo.arveilen und Auj- räumuiigSarbeilen vorgejehen. Tie Bevolterung begrugi dies mir Freuden. Tas alte Berg-verk hatte mehreren hunderr Ardenern Verdienst geboren, mußte jedoch wegen der hohen Transportkosten seinen Betrieb einstellen. Tie geplanre Bahn fr recte Lich-Grünberg wird in der sjuiije des Bergwerks vor bei führ en. Auch bei Wetterfeld ist man auf Braunkohlenlager gesroßen.

Märkte.

Glcßcn, 31. Tez. Mark tbe via)i. Aus heutigem Wockenmarkt fofieien; Butter pr. Pfd. 0,951.0b Ack., Hühnereier 1 St. 810 Big. 2 eia. 00-00 Pfg., Ganseeier 0000 Pfg., Enteneier 80 Pfg., Maie pr. ^ta. 68 Pf., Kasematte2 Stct. b0 Pig., Erdieu pr.Liier 21P|g., Linsen pr. Liter 32 Pig., Tauben pv.Paav0,8ul,OU'JJlf., Hühtter pr. <su 1,301,40 Ack., Hayne pr. Sma 0,801,70 Aik., Enten pr. Stück 1,702,20 Atk., Gan,e pr. Pfd. 6070 Pig., Lchienfleifch pr. Pfund 6878 Pig., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6266 Pfg., Schweiiie- fleifcl) pr. Pfund 6676 Pfg., Schwetnefleija), gesalzen, pr. Pfund' 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 7076 Pfg., pamnielfleifO) pr. Pfund 6574 Pfg., Kariofjeln pr. 100 Kgr. b,öO6,00 Akk., Weißkraut per Stück 57 Pfg., per Zentner 1.3o1.60 Aik., Zwiebeln pr. Zentner

5,00 Aik., AtilO) per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 16 bis 20 Hif., m Körben 0000 Pfg. Rupe 100 St. 3540Pfg.

Limburg a. i>. L., 30. Dezember. F r n d) t m a r t l Lurch- schnmspreife pr. Malter-. Roter Welzen 13.40 Dit, altes Korn 0.00 Act., neues Korn 00.00 sJJif., Gevfie 8.82 Alf., Haier 6.o6 Alf., Haier aller 0.00 Alf., Erbsen O.Oo Alf., Kartoffeln 0.00 Alf.

Gcriqibjuiu.

k- Biebrich, 30. Tez. In später Abendstunde im Mai verfloßenen Jahres ist der Fabrikant Hofmann von hier, von Wiesbaden kommend, vor Awsbach in einer scharien Kurve von dem Perron eines Wagens der Lokalbahn Wiesbaden-Biebnd) h e r u ti t e r g e s ch l e u d e r t worden, wobei er |o unglücklich zu fallen kam, daß ihm der rechte Arm von dem Zuge abgefahren ivnide. Wadi der Angabe des Verunglückteti wurde sein Sturz dadurch verjd)uldet, weil die Gittertür an dem Perron des Wagens

30.

2

750,5

4,7

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749,6

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2,5

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f? 16

747,2

8,3

2,4

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Sabbathausgang 5.15 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 7.10 Uhr, abends 4.00 Uhr.

^amiliriilliidfridftfii.

Gestorben: Frau Anna Katharina Schmidt, geb. Freitag, in Butzbad).

yrurjtr jtlrluniuiriu

Originaldrahtmeldungeu des Gicbener Anzeigers-

München-Gladbach, 31. Dez. Der Vorstand deS Verbandes rheinisch-westfälischer BatimwoUspinner erhielt em Telegramm der Spinnereiverelnigung in Manchester, ivonad) die englischen Baummollspinnec die Verkürzung der Arbeitszeit einstimmig angenommen haben.

Budapest, 31. Tez. Bet einem Bankett im Kauf mannshause machte der Abg. Polonr)i die Aussehen erregende Aiitteilung, raß die Obstrultiotuiten sich von der Unfrucht­barkeit ihres Beginnes überzeugt und den Beschluß gefaßt hätten, die Obstrutlion e inzu sl e l l en.

Petersburg, 31. Dez. 'Aus allen Landesteilen treffen Meldungen von rapidem Sinken der Temperatur em. Aus dem Norden kommen kolossale Eisberge nach der Küfte.

Ehicago, 31. Dez. Nach dem Bericht des Leichen­beschauers sind bis jetzt 730 Leichen geborgen worden. Tie Herausschassung der Todlen aus den verkohlenden Theater- trünuiicrn dauert fort.

Telephonischer Kursbericht.

tnu>ktiiri ». j«.. 31. Dezember t«u3.

371% Reichttanleihe . . 102.10

3"/o do. ... 91.75

37.°/ Koneola . . . . 101.80

30/d do. 91.80

-l/8% Hvsaen .... 101 15

*/, % Oberneiecn . . . 99.50

4% Oesterr. Go drente . 102.55

4' b% Ütisterr. iaiiberrente 101.00 496 Ungar. Goldrente . . 100.20

4U/ Italien Rente , . . 103-80 4s% Portag)ed<r , . . 63.00 °/ r urtugiesen. .... 32.30

1 % C. Türaen .... 37.60 l'ürkenlose .... 140 40 4°/e Uneoh. Monopo -Anl 44.05 4X,% äussere Aryentiner 4315

3u/o Mexikaner . . . 26.00

471 / Chinesen . . . 89.30

Electric, ooi uckert . . . 106.00

Nordd Lloyd . . . . 105 00

Kreditaktien . . < . 216.20

Diskonto-Kommandit. . 196.10

Darmstädter Bank . . 146.00

Dresdener Bank .... 158.10 Ber iner Haudelsgee. . . 163.10 üusterr. btaatsbahn . . , 145.00 Lombarden . . , . . 16.60 üottiiarubahn .... 194.00

Laurauütte ..... 238.00 Bochum 191.30 Harpener 206.00 Tendenz: still.

Hessische Landes-Hypolheken-Bank.

3 V2 % Pfandbriefe:

. Cours 100 %

3 V2 % Communal-Obllgationen: Cours 100.30 %

Verzinsung vom hessischen Staate garan* tiert und im ganzen deutschen Reich mündel- sicher.

Ais direkte Verkaufsstelle der hessischen Landes-Hypotheken-Bank in Dannsiadt halten wir vor­stehende Werte stets in grossen Beträgen auf Lager und berechnen solche franko Provision.

Bank für Handel und Industrie

Depositenkasse Giessen 9446

(Darmstädter Bank).

Ziehung 3. Klaffe der 3. Hessisch-Thüringischen (Mitteldeutschen) Staatslotterie beginnt bereits am 5. nächsten Monats. Es wird hiermit au die sofortige LoS- Erneuerung zu dieser Klaffe erinnert. 9755

Linde's

feinster Kaffee-Zusatz

in Packetchen zu

10 u. 20 Pfennig

in allen besseren Kolonialwarenhandlungen zu haben.

WhclMg uon Nciisahrsgiillkiiiuiiiihcii SittH Wt| miS Marien. Ncchljr 1994.

Nachbenannle Herren und Damen haben zu dem bezeichneten Zweck unserer Kteinfinder-Bewahranstalt weiter Gaben gespendet:

56. Kaufmann F. Nassauer und Frau. 57. Weinhändler Küchel und Frau. 58. Lehrer Traulmann. 59. Frau Enut Lotz Witwe. 60. Georg Lotz. 61. Zeichenlehrer Gerhard und Frau. 62. Weiß- bmdermeisler Phil. Schäfer. 63. Alaler Groß und Frau. 64.Backer- meisler Hennings und Frau. 65. Familie Aielchior Schäfer. 66. Rentner Heil. 67. Apothekenbesitzer 1-r. Eaesar. 68. P. W. Wilson. 69. Gymnasiallehrer Harlmami 70. Brandversicherungs. Assi,lenk Nickolaus und Frau. 71. Hauptlehrer Knauß. 72. Frau Wilhelm Seipp Witwe. 73. Bauunternehmer Will). Seipp III. und Frau 74. Lberbürgerineister Aiecmn. 75. Emil Horst. 76. Wilhelm Hornberger und 'Frau. 77. Stadtverordneter Friedr. Helfrich 78 Realgymnasiallehrer Albach. 79. Stadtverordneter Bruck und Kaufmann Karl Texlor. 80. Sladlverordneter Jughardt. 81. Privatier 3iichard Scharff. 82. Elisabeth Plank Witwe. 83 Julius Ratlmann sen. und Julius Naumann jun, 84. «ladt- verordneler Faber. 85. Kommerzienrat Worlmann. 86. Hermann Aiettenheliner und Frau. 87. Ortsgerlchtsmalin Karl Stemberger und Frau. 88. Fabrikant Georg Schmält. 89. Sladtverordneler Schmall. 90. Kaufmann Ernst Blodner und Frau. 91. Emil Schmält (Hessischer Hoi). 92. Heinrich MyliuS und Frau. 93 Avothefenbefitzer Dornberger und ^rau. 94. Rechtsanwalt e,ftlAVQt »Die« niib Frau. 95. Weinhandler Auguft Schwan. 96. Aaljnar»! W. Mocf). 87. 3ngemeur Är-udach und tiftau. 9« Fabrikant «boli Vioil und Stau. 99. flienmer Lyncker. lob 'Hrcbiteft L!su-r und fyvau. 101. Rentner L. «lein und >xrau. 1U2' Haunmum Huppet und grau. 103. Fadritant truaen Kann- innn 104. Buchhalter Konrad Bramni. 10j. Galitied ittanheinier imö .Iran 106. Kaunnann tiouis Sund Heun. 107. Privaiüozent Dr jtocpve loS. Adott Fischer und Fran. 109. Maunnaim Sinti Hülcb und Fran. 110. vo-etvesiher Hett. 111. Haufnmnn yennann Ach und^Fran. 112. Stauimami Karl Walther undrau.

113. Kaufmann Alex. Ringet und Frau. 114. Kaufmann Benner und Krumm. 115. Heinrich Himmelreich und Frau. 116. Gym­nasiallehrer Haggenmüller und Frau. 117. Stadtverordneter Pirr und Frau. 118. Kommerzienrat Georgi. 119. Regierungsrat Dr. Heinrichs. 120. Architekt Gustav Hamanir. 121. Schloffermeister Julius Stohr. 122. Robert Haffe und Frau. 123. L. Bernhardt und Frau (Schuhgeschäft). 124. Frau Kart Reiber und Familie. 125. Kart Weidig und Faniilie. 126. Louis Lotz. 127. Architekt v. Seiling. 128. Weißbinderrneister Christoph Schmidt und Frau. 129. Philipp Schwlnn und Frau. 130. Oskar Gutmann und Frau.

Auch flir die Gaben der Vorgenannten sprecheii wir uiiseren herzlichsten Tank aus. w ,

Die Flamen weiterer Spender von Reufahrsgaben sollen am 2. Januar n. I. veröffeiitlicht werden; auch die Angabe der Ge- samlsuniine aller Gaben.

Gießen, den 31. Dezember 1903.

Der Vorstand der Kleiukiuder-Bewahraustalt.

l>r. Rauinann.

Achtung! Achtung!

Sskinsev ^os.

Grob«»

Prei$-o.XonKiirre6z$chie$$«i Elegante Preise.

Erster Preis: Ein Bertikow.

ES laden freundlichst ein 06299

Die Unternehmer.

ZllöttPllvlltklligesche des Friedrich Frey in Wieseck, Privatklägers,

gegen

Heinrich Weller X. daselbst, Angeklagten,

wegen Belobigung, hat da§ Großh. Schöffengericht in Gießen am 10. November 1903 für Recht erkannt:

Der Angeklagte ist schuldig der Beleidigung im Sinne der §§ 18q, 200 St. G. B. und wird deshalb zu einer Geld­strafe von fünfundzwanzig Mark, eventuell fünf Tage Gefängnis, sowie in die Kosten des Verfahrens, einschließlich der vom PrwatklSger er­wachsenen ndtiverrdigen Aus­lagen verurteilt.

Dem Privatkläger wird die Befugnis zugesprochen, den ent­scheidenden Teil deS Urteils innerhalb einer Woche nach Rechtskraft desselben auf Kosten des Angeklagten einmal im Gießener Anzeiger^ zu ver­öffentlichen.

Das Plakat, durch dessen Anbringung die Beleidigung begangen wurde, wird ein^ gezogen.

Die Richtigkeit der Ab« schrift der Urteilsformel wird beglaubigt und die Vollstreck­barkeit des Urteils bescheinigt.

Gießen, den 30. Dez. 1903.

(L. S.) gez. Dosch, Gerichtsschreiber des

Großherzoglichen Landgerichte.

Für die Abschrift:

Die Vertreter des Prwalklägers: Für die Rechtsanwälte

H. 51atz und E. 51aufmann Katz, 9776 Rechrsanwalt.

Donnerstag den 7. Jau. 1904. nachmittags 3 Uhr werden auf dem hiesigen Orts- gerietst die vor den 9lameii von Earl Senunler und Ehefrau gei. Gimdel m Gießen stehenden Grundstücke

Flur 1 1294 = 216 qm Hofraum mit Stallung i. d.Zozelsgasse,

Flur 1'1299 83 qm Hofrailhg in der Walltorslraße

öffentlich meisibielend versteige^ werden. 9385

Gießen, den 15. Dezember 1906. Großyerzogl. OrlSgericht Gießen.

Gros.