Gedenket der hungernden Vögel!
t Wirkunci vom 1. Januar war, daß {ie lüitue<e Zelt auj der Zuaerp.amage gearbeitet Ma e des Verdienstorden« und sich gut geführt l,d.ten. Lergebcus vers icherten mehrere des ^roicniw Beamte und zahrrciche Dewoyner der Orychaft, daß diese
kaust:
Stück,
Vermischtem
ungen (Hemslojd) hergestellt werden. Diese Friese zeigen
* Hamburg, 30. Tez. Amtlich wird gemeldet: DiÄ ustratwnen zu dem Buey« „Jerusalem", die « eigen. Untersuchung der an Bord des Dampfers „Cordoba" abartiger und gemütvoller äfci|c von der Künstlerin H. Miet, aelundenen Ratten bestätigte den Pestverdacht, gren entworicn wurden. ^.ir>c kunsivollen L-eberclenbieten Untersuchung des Sä)e scs wird voraussichtlich heutk einen wundervollen Schmuck für das Heim oer beliebten endet. Sic erfolgt um« amtlicher Aufsicht. Erkraukun > Schriftstellerin, die zu Falun m der Provinz T^lame wohnt, der Mannjcha t sind nicht vorgekommen. Eine Gefahrw ui welcher Provinz der erste Test von „Jerufalcin" seinen
Schauplatz hat.
1
werden."
Seilersweg 2d.
Telephon 265.
em
uer zucuiui tym-i-i |iuu niu/i ........ v.a,
die Oefsenrlichkeit ist angesichts der getroffenen BorsiS- matzregeln und der isolierten Lage des Schisses nicht
Anin.: Tie in SUainmern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kowinen.
können, n4 ihrem völligen Ausbau aber die doppelte Zahl. Wa end die Beheizung eines NaummeterS in studti- >ch,en G-b^en einschließlich Bedienung, Unterhaltung und Ab schreib'9 jährlich 24i/2 Pfg. kostet, würde sich der Aufwand bi ^erni-eizung einschließlich der gesamten Anlage (Rohrne Hausleitung usw.) nur auf 19h2 P,6- pro Jahr stellen, ei Hundertlausenöen von Raummercrn, die hier in Betchk kommen, eine sehr wesentliche Ersparnis.
Mchkutlitzr iledklsicht i>cr LodrsMe in irr Sinit Mtijtii
52. Woche. Vom 20.-26. Dezember 1903.
Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (infl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 27,06, nach Abzug von 7 Ortsfremden: 13,53 °/co.
Kinder
Frisch eiujfelroueu;
Ananas, Geflügel, Caviar, Austern
CaH So^wob5 Hofdelikatesseniiantilung.
* Kaiserslautern, 30. Dez. Der „Pfälzisches- zufolge wurden auf der Grube Nordfeld bei Wastopr bei einem Unfall sechs Bergleute verletzt, d<urer einige lebensgefährlich. .
* Paris, 30. Dez. Vier der einflußreichsts glieder des Fachvereins der Arbeiter in den Mungs- mittelbranchen, darunter Generalsekretär.ons- quet, wurden unter der Beschuldigung verhaK, «n der Plünderung der Genossenjchafts aerer
SchiffslUttyrichNll.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Earl LooS, Kirchenplatz.
Bremen, 22. Dez. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben - Posldampser „Alain", Kapitän E. v. Borell, vom 9torddeutschen Lloyd in Bremen, gestern 10 Uhr abends wohlbehalten m Vtewyork angekommen.
Bremen, 22. Dez. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Posldampser „Ehemmtz", Kapitän I. Jantzen, vom 9lorddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 20. Dezember 12 Uhr Mittags wohlbehalten in Galveston angekommen.
mählig zu v ~
finden, das politische Reife allen bürgerlichen äugenden voran,etzt. Dann kann dem neuen Jahre getrost die Last des alien Jahres aufgebürdet werden. Aber, wie Eato sagte, nicht durch Gelübde, nicht durch weibisches Flehen gewinnt man den Beistand der Götter, Nur „wenn wir weiter wirken in wauerer Arbeit, dann j , „
Jordan in dem Schmßgesange zu einer seiner Nibelungen^ Rhap,odieu — werden nufere Wünsche zur Wahrheit
Indianer an den Diebstählen m^chuldig seien, und umjonst verbürgten sie sich für jLe. Leutnant Avalos ließ die Indianer, die nicht im geringsten Widerstand leisteten, ui Form einer Kette immer abwemKnd. K a rr n und Weib zu- , a m m e n b i n d e n und t^nn siel die argentinische Abpeil- una über die Unglücklicher her und t ö t e t e s i e s ä m t l i ch durch Lanzen und Säbel, diur die Kinder wurden verschont, uud die,e wie die Kieiouiigsiiuae und Lebens- nüuel der Indianer nehmen die Baroaren mit sich fort."
* Das Prv jelt einer Fern - Warmwasserheizung wiro in uer näbiimicn BerivaAung Dresdens erwogen. Wie der Mtionalzeitung" von dort gcjajrieben wird, geht der Stadtmt mit dem Plane um, das in den Kouoeuiatoren der stwvischen GlekirizKutswerte erwärmte Wasser auf etwa 8t Gr. Neaumur erhitzen und in eine Fern-Warmwafserhei,ung einfuhren z,t, lassen, au toclcije gewerbliche Anlage: und Wohnhäuser in einem Umkreis uon icOu bis luU Meter ange,chtos,en werden könnten. Aiit dieser Warnlvas,eryriz.uug wurde in j.dem Hause mittels Anschlusses an die Was^erwimng ohne b.sonvere Schwierigkeiten e-re Warmwais.röereimugsaulage za verbinden sein, fobö warmes Nutzwasser zum Wa,chLn, Baden und Kochen üvertl zu haben w^re. Nachdem sich in den zu beheizenden Ge-^uden das Wasser abgrtühlt hat, würde es in den Bouarmer zurüllgeschafst werden, um so den Kreislauf vonueuem zu beginnen. Die Hin- und Rück- leituug durchdas Ziährennep wurde durch ein Pumpwerk ju geschehen rben. In den Vereinigten Staaten hat man in einer gaydit Anzahl von Städten bereits die besten Ersahrungeyulik solchen Fern-Warmwas,erheizungoaulagen gemacht. D städtischen Elekir.zitätswerie in Dresden wür- oen etwa 1U Wohnhäuser mit fünf Etagen bequem beheizen
** Personal nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 23. 'November der Gemeinde- hcbannne Katharina Förster zu Bechenheim nn Kreise Alzey die Silberne 'Medaille des Ludewigs-Ordens nut der Inschrift „Für fünfzigjährige treue Dienste" zu verleihen. — In den Ruhesland wurde versetzt am 16. Dezember der Oekonom am Landeszuchthaus Marienschloß Heinrich Jakob Ulrich aus sein Nachsuchen und unter, Auerkennung^ stnner langjährigen treuen Dienste mit ni nnnm
1904 und ihm das Ritterkreuz 2.
Aus Stadt uui) Kaud.
Gießen, den 31. Dezember 1903.
1902 : 2 451 651 „
Die Zahlen beweisen, daß die Kartenbriefe immer weniger gekauft werden. Zur Massenmwbreitung eignet sich der Kartenbrief nicht wegen seiner Zwitterstellung zwischen Brief und Postkarte; er ist eigentlich nur ein Notbehelf. Wer eme kurze rasche Mitteilung zu machen hat und sich der offenen Poukarte aus irgend einem Grunde nicht bedienen will, greift zum Kartenbrief, den er am Postschalter haben kann. Deshalb hat der Kartenbrief wesentlich den Beziehungen des privaten Lebens zu dienen, auf der Reise oder auch nur bei Abwesenheit vom häuslichen Schreibtisch. Doch können wir nur immer wieder die Wiedereinführung des früheren größeren Formates als wünschenswert bezeichnen.
».Krofdorf, 29. Dez. Förster Lukas hat auf Grund Allerhöchsten Erlasses in Anerkennung seiner langjährigen, pflichttreuen und guten Dienslsührung das Recht erhallen, zur Uniform ein goldenes Portepee am Hirschfänger
Philipps des Großmütigen verliehen.
•* Eiskonzerk. Bei anhaltender günstiger Witterung wird kommenden Sonntag nachmittag von 21/2 bis 4l/2 Uhr die hiesige Regimentskapelle auf der Eisbahn konzertieren.
** D i e B e s e i t i g u n g des K a r t e u b r ic f e s fleht noch nicht bevor; aber wenn der Verbrauch so weiter abnimmt, wie seither, so verschwindet er von selbst. Es wurden ver
taten abgesandten militärischen Expedition berichtete, wie der Köln Ztg." mitgeteilt wird, auf Grund )emer Ermitt. lunaen folgendes: „Tie Arbeit in einer Zuclerwohrplantage bei Ledesma in der Provinz Salta war beendet, und mehrere Gruppen von Indianern, die dort gearbeitet hatten, kehrten mit Weibern und Kindern nach dem Ehaoo zuruck. Sie hatten einen großen Teil ihres Lohnes in. Kleidungsstücken und Lebensmitteln angelegt, die sie mit in die Heimat nehmen wollten. Als sie nach der kl-einen Ortschaft Victoria an* Departement Rivadcwia kamen, traf eine Gruppe von etloa ; 100 dieser Indianer mit dem Leutnant Avalos vom fünften argentinischen K wallerieregimeut,'der 25 Wann bei sich hatte, zusammen. Der Lemnant ließ die friedlich in der Nähe der genannten Ortschaft mit Weibern und Kindern lagernden Indianer umzingeln und beschuldigte sie, auf ihrem Mar.che Viehdieb,mhle begangen zu haben. Die Indianer wiesen zunächst ihre Zengni>se vor, worin zu lesen
werden können. . .
Morgen tritt das neue Kinderschutz-Gesetz in Kraft, über das wir in den letzten Tagen an die,er Stelle aus ührlich gesprochen haben. Es bedeutet einen der wichtigsten Fortschritte des Arbeiterschutzes. Auch das Gesetz über das Verbot des weißen Phosphors, das vom Bundesrat und Reichstag im April d. I. angenommen worden ist und der ent.etzlichen >.hr>sphvrnekrose em Ziel setzt, verdient hervorgeyoben zu werden, wenngleich es | erst am 1. Januar 1907 in Kraft treten soll. Von den weiteren großen, grundlegenden Fragen des Arbeiterschutzes haben nur die Arb e i t s z e 11 v er kür zun g nnd die kaufmännischen Schiedsgerichte von der Regierung eine gewisse Förderung erfahren. Erstere insofern, als die Enquete der Fabrikin.pekroren über den Zehnstundentag für Fabrikarbeiterinnen abgeschlossen worden ist und eine unbedingte Bejahungder Möglichkeit wie der deotwendigkeit des Zehnstundentages ergeben hat, die Kaufmannsgerichte insofern als die Thronrede bei Eröffnung des neuen Reichstags die Vorlage eines neuen Gesetzentwurfes für diese in naher Zukunft in Aus-
1897 : 6 202 208
1898 : 8 111 657
1899: 4299136
1900 : 3 065 668
1901 : 2 025 509
Traft verdankt daS TcutfM Reich bie Machtsülle, deren eS bislanq nr außen hm teill.astrg war. Die,e Fülle ruht aus dem Fleiße und dem daraus resul wrenden L^vbl- stande des deutschen D-anncs, denn Wohlstand tft Macht, daS gilt im Leben des einzelnen wec ui dem der Ge- sarntheit. Und nur wenn der Einzelne dein Anderen Hilft, wenn ein Erwcrbszweig den anderen zu sordern und nicht zu unterdrücken. stets tatbereit ist, können Wohlstand und Macht gedeihen. Darum müssen sters ^tadt und Land zuiammengelstw, Lauer und Bürger emmider helfen, und es dürfen nicht von einem einzelnen Stande vor allen anderen immer wieder neue Erleichterungen gewun',cht unb verlangt werden, die dem anderen Eriverbsz.veige die Ei-istenz nur erschweren. .
Wir Deutsche sind nachgerade daran gewohnt, im Aus fände als verhaßte Koukiirreuten a.:f dem Weltmärkte an- aeselien zu werden, den sicy jeder, nameuiUch aber unsere lieben Brüder" jenseits des Kanals und jenseits des "großen Teiches", bemuh-t, immer in Verivickelungen^zu stürzen, die seine Weitdeiverbsiähigleit lähmen sollen, -rap so etwas nicht tröstlich wirkt, ist ohne weiteres klar, und daß es erbitten, je mehr es sich uns schädlich erweist, leuchtet ebenfalls ein, ,odaß es testier weiteren Begründ- > ung bedarf.
Bitter i,st es auch daß wenn auch sticht bei uns in Hessen, fonbern sehen wir das gesamte Re.») an, die Sozialdemokratie als Triumphamr aus den Reichs tagswahlen hervorgegaugen ist. Dte jüngsten Reden des Grafen Bülow haben zwar luicbcr eoimai d.e innere Ho hi-1 beit der sozialistischen Theorien, iijre llnubcrlragibarteo in die Praxis gezeigt, aber die „Blasse" halt doch noch I immer die is.ar.ei ihrer U.iier,.ütz..ug am wi.rdigswn, du am meisten von sich reden zu machen welß. wce sozial-1 bemorraiie hat den Erfolg aufzuweifen, daß sie aliu Dekämpfung ungeachtet den bürgerlichen,Parteien zwe. Dutzend Mandate aozunehmen vermochte, tao bie|C Parteien eben.o wie d.e Regierung enisistch mit ihr rechnen, und das genügt, ihr auerp für die nächste Zeit eine reiche Gejolg.chast zu sichern.
Uni jo erfreulicher ist es, daß Deutschland mit bei Trilogie feiner V e r s i ch er u n g s g e s e tz g e b u n g noch heute allen anderen Sraa.en überlegen ist, obgleich auch hier in den letzten Jahren ein gewisser Sstlistand euu getreten ist. Zwar hat das Jahr 1903 eine Noveste zum Krankenversicherungsgesetz gebracht, die morgen, am 1. Januar, in £ajt tritt und cm^e kleine ^ort,Mitte darstellt; die von der Regierung versprochene organische Reiorrn ist sie nicht. Tie H i n t e r b 1 ie b e n c n f ü r f o r ge hat nach der Annahme des Antrags Trimborn, der einen Teil der zu erwartenden Einnahmen aus dem neuen Zolltarif zur Ansammlung eines Fonds bestimmt, aus dem vom Jahre 1910 ab die Mittel zur Einführung dieser Versicherung genommen werden sollen, eine weitere Förderung nicht erfahren. Auch die Arbeitslofen-Ver- sicherung hat positive Fortschritte seit der Reichsiagv- resolutiou im Januar d. I., welche die Prüfung dieser Frage durch eine Sliommifjion verlangte, kaum mehr gemacht. Die Regierung hat in Ausführung des Reichstags^ beschlusses das Kaiserliche Statisti.che Amt mit der Sammlung des einschlägtgen Materials betraut und der Arbeits- beirat im 91oDember d. I. einem hierfür ausgestellten Plan luqeftimmt. _ t
Lasfen sich auf dem begrenzten Gebiete der Arbeiter- Versicherung die Fortschritte der Gesetzgebung in engem Rahmen übersichtlich zusammensasten, so bietet sw) bei der Arbeiterschutzgesetzgebung em fo buntes Bild von neuen Gesetzen, Auschhruiigsbestimmiingen, Verord- nungen und Erlassen in allen möglichen Industriezweigen, daß nur die wichtigsten mit einigen Srrichen her aus gehoben
sicht gestellt hat.
Begreifliche Aufmerksamkeit hat die Reichsregierung wie die der Einzelstaaten auch im Jahre 1903 der s o - zialen Hygiene, namentlich der Bekämpfung der großen Volks trau kheiten wie Tuberkulose und Ty- v
phus zu gewendet. Desowdere Mittel find hierfür in den teil genommen zu haben.
Etat eincefiellt, hervorragende Gelehrte mit Untersuchung * Prag, 30. Dez. Ter Absolvent der hresu.Eer und Erfor.chung der Seuchenherde betraut worden. Be- Akademie, Franz Metzner, welcher die Gattin u>mgi- sondere Maßregeln erforderte die epidemisch auftretende stralsbeam.en mit Lubesanträgeii verfolgte unüu Wurmkrancheit. Durch energische Bekämpfung scheint es Dolche bedroht hatte, stürzte sich gesternus. o em gelungen zu sein, ihre Ausbreitung zum Stillstand zu I e n st e r seiner im zweiten Stock belegenen B'aung uno bringen. Eng mit der sozialen Hygiene verbmiden, hat verletzte sich schwer. .
die bei uns in Hessen zuerst gesu)affene Wohnungs- Lemberg, 30. Dez. Bei einem Bra>c rn einer Gesetzgebung weitere Fortschritte gemacht. Gemein- hiesigen Fabrik kam eine Arbeiterin in, P J1* vützigen Lauge,ellschaften sind Mittel zu niedrigem Zins- nren u m und drei andere erlitten schwer>erietzuugon. uß zur Verchgung gestellt worden. Kurz hiugewiesen wer- * Die größte Fabrik Heideergs, oie den mag noch auf die Vorbereitungen zur Strasprozeß- mnstwollfabrik von Gebrüder ip a o- reform, die in der Bearbeitung befindliche Regelung gebrannt. Am Mittwoch nachmittag 2 der Verhältnisse in der Tabakindustrie, die Kartell- lIt dem Spinnereibau der Kunstwollfabrik s enquete und die Schaffung des Reichsarbeitsblattes. aufgeklärte Weise der Brand, der so rasum sich grisi.
Die vorstehenden Ausführungen geben nur einen ge- daß an ein Löschen nicht ju denken toar/us ^yeuer jano /»ränoten Ueberbiict, sie bemetfen aber, wie wenigstens die den großen Warevbeständen reichlichiayrung. 9mch- foziarpolitische Gesetzgebung in for.scheuender Enuvicklung dem der steinerne Bau ausgebranm h- TieL ilCL) begrificn ist und das Bestreben be,reht, die überall vor- vollständig zusammen. Tie euerro handet.en Lücken zu schließen und Unvollkommenheiten a.l- Tätigkeit auf die gegenüberliegenden 5)er imo ^aouren mählig zu beseitigen. Möge das neue Jahr ein Geschlecht beschränken, die in größter Gefahr schien. Der (Lchaoen lft ^Mnde't-s Schifß LMlllegEifcher Nach, richt aus 5^ongkong strandete der derwrddeut.chen Llmch gehörige Dampfer „Eilen Rickmers" den Paracels. Die Nachricht wurde durch einen in W angenommenen so sagt Wilhelm Dampier überbracht. Inzwischen die b-ereitv Hilfe nach ner Nibelungen- der Unfallstelle ab gegangen sein.'verlautet, daß das - Schiff mit vollem Werte durch Bcherung geschützt ist.
^Unerhörte Grausamtten fmd von dem Führer einer argentinifchen M-lerie-Äbteriung und
eitten Leuten gegenüber w e hr >e n n b i a n e r n bestätigen morden. Ler Chef einer Untersuchung der Un-
Kunst und lUilTrnfdjufL
.Ein e । u/ e ii i । u r e i ui u. ^agerlöf. Ein über^ sinniges Geschenk von nationaler Eigenart hat eine sjingl schwedischer Frauen ihrer gefeierten Schr.fr^eUerin ; (5,efa Lag er lös gernachit, deren zweibändiger Roman „Jeru- i sah" (in ticuifajier Ausgabe bei Albert Langen in Mauchen [ Ö-Bienen) in den letzten Jahren das am meisten gelesene » B-)' der nordischen Literatur war. Konnte doch die früher ' q Lehrerin in bescheidenen Verhältnissen lebende Berberin neuerdings ihr Einkommen bei der seit einem [ ihre in Schweden üblichen Selosteiuschätzung au, 36 100 ronen angeben. Das Geschenk besteht in drei Wand- ■ ;ie(en, wie sie in Schweden allgemein beliebt sind, und ion den Weberinnen der verschiedenen Haussieiß-Bereinig-
zu tragen.
Darmstadt, 30. Dez. S. K. H. der Großherzog begaben Sich heute Vormittag, einer Einladung ^des Frhru. Heyl zu Herrnsheim zur Jagd folgend, nach Stockstadt und werden am Abend hierher zurückkehren. (Tarmst. Ztg.)
-k- Mainz, 30. Dez. Die Temperatur ist oerfloffene Nacht hier auf 9 Grad unter Null heruntergegangen. Der Main bringt feit heute Morgen und der Sieckar seit Nachmittag starkes Treibeis. Die Wehren im Main sind feit gestern niedergelegt.
Frankfurt, 30. Dez. Hier in Franksurt a. M. soll dem Erfinder des Telephons Philipp Reis bekanntlich ein Denkmal errichtet werden. Nun hat sich aber ein Streit darüber erhoben, ob Ph. Reis mit Schnurr- oder Vollbart ! darzustellen fei. Getragen hat er sowohl den einen wie den anderen. In dieser Ang^egenheit teilt jetzt der Sohn des Erfinders mit, daß er seinen Vater nur mit Vollbart gekannt hat. Denoch wird diese weltbewegende Angelegenheit wohl zur allgemeiner Zufriedenheit erledigt werden.
Es starben an: Zusammen: Erwachsene
1.
im vom
Lebensjahr: 2.—15. Jahr
Tuberkulose der Gelenke
1(1)
1(1)
_ _
Masern
2
1 1
Lebensschwäche
4(2)
—
4(2) -
Lungenentzündung
1 (1)
Kl)
—- —
Lungenerweiterung Blinddarm-Ent-- züiidung
2
2
— —
1(D
Kl)
——
Krebs
1
1
—
Wundbrand
1(1)
1(D
—
Selbstmord
KD
1 (1)
- —
Summa:
14 (7)
8 (ö)
“572) I


