Nr. 256
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Greßener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Eichener Familien» blätter Diesmal in der Woche beigelegt
RolaltonSdruck u. Verlag der Brühl'schen Unwers.-Buch- il Stern- bruderet (Pietsch Erben) Redaktion. Expedition und Ärucreret:
Schulstratze 7.
Adresie für Depeschenr Anzeiger Gießen.
Ferniprkchanschluß 9tt. 51.
drittes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 31. Oktober 1N03
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” General-Anzeiger **
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen MW
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Nslitische Tagesschau.
Wie man Oberprafideut wird
oder aushört, es zu fein, in Preußen, darüber erhalt der „&ann. Cour." aus Königsberg einige interessante geschichtliche Erinnerungen üb-errnittelt. Graf Udo zu Sto lb er g- Wernigerode wurde voraussichtlich noch an der Spitze der hannöverschen Provftrzialverwaltung stehen, wenn er nicht zu Anfang des Jahres 1895 jenen verhängnisvollen, durch eine Jndrskretton an die Öffentlichkeit gelangten Brief abgesendet Hütte, durchs den er sichs — entgegen feinem früheren Verhalten — ,chern agrarischen Teufel verschrieb." Er wurde damals durch eine Depesche aus dem königlichen Zivilkabinett zur sofortigen Einreichung seines Abschiedsgesuches aufgefordert. Er hatte fein Amt kaum vier Jahre innegehavt. Die Ernennung seines Nachfolgers vollzog sich nicht glatt Auf der Vorschlagsliste, die aus dem Ministerium des Innern ans Zivilkabinett ging, stand neben zwei anderen Namen der des Regierungspräsidenten v. Heyoebranid in Breslau. Nach! einer Audienz beim Kaiser glaubte Minister v. Köller die Ernennung des Herrn v. Heydebrond für so sicher halten zu können, daß er diesen zu seiner Beförderung telegraphisch beglückwünschte. Inzwischen hatte jedoch der Monarch eine andere Entscheidung getroffen. Der achtzigste Geburtstag des Altreichskanzlers stand bevor, und der Kaiser kam in letzter Stunde auf den Gedanken, ihm als Vater noch eine besondere Freude zu bereiten durch die Ernennung des Grasen Wilhelm Bismarck zum Oberpräsidenten von Ostpreußen. Dieser, damals bekanntlich seit einer Reihe von Jahren Regierungspräsident in Hannover, hatte nicht auf der Vorschlagsliste gestanden, hatte auch persönlich keine Ahnung von der ihm zugedachten Auszeichnung. Er erfuhr davon erst durch ein Friedrichsruher Telegramm, welches lautete: „Ich gratuliere Dir zur &= nennuug zum Oberpräsidenten in Königsberg, den Du annimmst. Dein Vater." Sein Nachfolger wurde der bisherige Regierungspräsident in Köln Freiherr v. Richt- Hofen. »Diesem war einige Jahre vorher das Ministerium des Innern: angeboten worden, er hatte Nachfolger des Herrn v. Köller werden sollen. Herr v. Richthofen war zu diesem Behuf nach Berlin gerufen worden, kehrte jedoch wider Erwarten nach Köln zurück und gab einem dortigen Freunde auf die verwunderte Frage, ob er nicht Minyter des Innern geworden sei, die hübsche Antwort: „Nein, das habe icfy aus meinen Kollegen in Düsseldorf abgewälzt!" So wurde Frhr. v. d. Recke Nachfolger des Herrn v. Köller.
Koloniale Tage.
Man schreibt uns aus Berlin:
Kurz vor dem Zusammentritt des Reichstages werden der Kolonialrat und die Vorstandsmitglieder der Deutschen Kolonialgesellschaft in der Reichs!)auptstadt sich versammeln. Der Reichsetat liegt um diese Zeit schon dem Bundesrat vor; es ist also kaum anzunehmen, daß die Beschlüsse der erstgenannten, begutachtenden Körperschaft noch auf den Etat sich beziehen. Sie wird sich wohl mit Spezialangelegenheiten befassen, von denen ja die neue Bergbauordnung für Südwestafrika bereits namhaft gemacht ist. Dagegen dürfte die andere volkstümlichere Vereinigung, die Kolonialgesellschaft, sich mehr mit der parlamentarischen Seite der Kolonialpolitik beschäftigen, so mit den Eisenbahnfragen, deren Behandlung seitens des alten Reichstages, z. B. Ostafrika, nach, dem Urteil der dortigen Pflanzer und Kaufleute, wie es jüngst in einer Versammlung zu Dar-es-Salaam zum Ausdruck kam, einer schweren wirtschaftlichen Krisis entgegengeführt hat.
Aus Stadl und Sand.
Gießen, den 31. Oktober 1903.
** Ausbirdungskurse für im Groß h e rzo g- tum Hessen ansässige Handwerksmeister sowie für ältere Gesellen sog. Meisterkurse werden von Großh. Zentralstelle für die Gewerbe wiederum während dieses Muters in größerer Zahl veranstaltet. Soweit durch diese Kurse eine vollkommenere handwerksmäßige Ausbildung in verschiedenen Berussarten gefördert werden soll, liegt die Unterrichtserteilung in den Händen von in ihrem Berufe aU tüchtig anerkannten Handwerksmeistern, dagegen läßt es sich nickt umgehen, auch einige Kurse von Beamten abhalten zu lassen, welch' letztere jedoch durch den Verkehr mit Handwerkern genügend praktische Erfahrung besitzen, um dem Lernbehürfnisse der Handwerker in jeder Weise gerecht zu werden. Der Erfolg bei einem Besuch dieser Kurse steht daher außer aller Frage, durchschlagend wird der Erfolg nur dann sein, wenn eine tüchtige Ausbildung im Berufe bereits vorausgegangen ist. Die Meisterkurse werden also nicht veranstaltet, um jüngere, wenig befähigte Handwerker auszubilden, im Ge- genteil soll tüchtigen Handwerkern, auch Handwerksmeistern Gelegenheit geboten werden, sich diejenigen Kenntnisse und Handgeschicklichkeiten anzueignen, welche sie sich weder in der Schule noch in der Lehr- und Gesellenzeit anzueignen vermochten. Die von früheren Kursteilnehmern an die Großherzogliche Zentralstelle für die Gewerbe gerichteten Dankschreiben bezeugen, daß das erstrebte Ziel bei den in den Vorjahren abgehaltenen Kursen wirklich erreicht worden ist. Auch der Umstand, daß eine Anzahl Teilnehmer einen Meisterkurs wiederholt besucht haben, vermag hieran Abbruch nicht zu tun, vielmehr ist hieraus nur zu schließen, daß die Vorbildung beim erstmaligen Besuche eines Kurses wahrscheinlich keine ausreichende war, der betr. Teilnehmer aber von dem Vorteil, der mit dem nochmaligen Besuche des gleichen Kursus verknüpft ist, vollständig überzeugt war. Ein Kurs im Holzschnitzen für Schreiner und Zimmerleute sollte Mitte Oktober l. I. beginnen. Die in letzter Stunde eingelaufenen Anmeldungen waren aber so groß, daß der in Aussicht genommene Unterrichtssaal reicht ausreichte und noch ein weiterer Saal für den Unterricht hergerichtet und dem Fachlehrer ein Assistent beigegeben weroen mußte. Dieser Unterricht wird an Samstag-Nachmittigen in Reinheim den ganzen Winter hindurch erteilt. Weiterhin werden abgehalten mehrere dreiwixhige Kurse für Schuhmacher uno Schneider, vierzehntägige Kurse für Sattler, in -der Anfertigung von Kummeten, ebensolche für Schreiner im Auffärben, Durchfärben unb Beizen von Hölzern, ferner achttägige Kurse für Maler und Lackierer im Schriftenmalen, sowie im Auffärben von Hölzern, Prüfen von Erdfarben usw., schließlich auch Unterrichtskurse in gewerblicher Buchhaltung und Lehrkurse über das Handwerker- Genossenschaftsweien. Zu den Buchhaltungskursen werden auch die Frauen, sowie die erwachsenen Söhne und Töchter der Handwerksmeister zugelassen, während die zuletzt angeführte:: Lehrkurse sowohl für Handwerksmeister, als auch für sonstige Interessenten des.Handwerker-Genossenschaftswesens bestimmt s:nd. Gelegenheit zur Weiterbildung ist also einer ganzen Anzahl von Berufsarten bereits gegeben; an bei: Handwerkern ist es nunmehr, sich recht zahlreich zu den vorgenannten Kursen einzufinden und aus der gebotenen Gelegenheit möglichst großen stützen zu ziehen. Die Beteiligung an den Kursen wird auch unbemittelten Teilnehmern durch Gewährung von Äechilfen ermöglicht. Die Möglichkeit, sich weiter auszubilden, ist
also jedem Teilnehmer geboten. Zur AusLrnstserteilnnA ist die Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt jederzeit bereit
(-Schotten, 29. Okt. Die diesjährige DekanatssYnrHe im Dekanate Schotten fand am 28. Oktober statt. Sie wurde eröffnet durch einen Gottesdienst in der Stadtkirche zu Schotten, in dem Pfarrer Muhl, Bobenhauseu II, über Luc. 12, 32 predigte. Nach Beendigung des Gottesdienstes! wurden die weiteren Verhandlungen im Rathaussaale geführt Dekan Münch begrüßte die erschienenen Mitglieder der Synode und gedachte des langjährigen Mitgliedes des Hofpredigers Heinrichs von Gedern, der im Frühjahre dieses Jahres gestorben ist Sein Andenken ehrt Die Synode durch Erheben von den Sitzen. Er verlas dann den Bescheid des Großh. Oberkonsistoriums auf die Beschlüsse der vorjährigen Synode und erstattete ferner den Bericht über den religiösen und sittlichen Zustand der Gemeinden, des Dekanates. Nach Vorlage und Prüfung der Rechnungen des Erziehungsvereines und des MissionsVereines, wurden die nötigen Wahlen vorgenommen. Die Wahl zum Dekanstel'lvertreter lehnte Pfarrer Michel-Gonterskirchen, ab, nachdem er mehrere Jahre dieses Amt geführt hatte. An seine Stelle wurde Pfarrer Volp-Laubach gewählt. Eine Wiederwahl in den Dekanatsausschuß chatte aus Gesundheitsrücksichten Altbürgermeister Ritter-Laubach abgelehnt, ebenso hatte er niedergelegt das Amt eines weltlichen Abgeordneten zur Landessynode. Auch Bürgermeister Weidner-Herchenhain, verzichtete aus diversen Gründen auf eine Wiederwahl in den Dekauatsausschuß und als Stellvertreter des weltlichen Abgeordneten zur Landessynode. In den Dekanatsausschuß wurden neugewählt als geistliches Mitglied Pfarrer Michel-Gonterskirchen, als Welt-, liche Mitglieder Forstmeister DieffenbachSchotten und Bürgermeister Lehr-Ruppertsburg. Zu Ersatzmännern wurden gewählt Pfarrer Koller-Hercherchain und Bürgermeister Viehl-Rainrod. Weltlicher Abgeordneter zur Landessynode wurde Fabrikant Römheld von der Friedrichshütte bei Laubach und dessen Stellvertreter Forstmeister Dieffenbach- Schotteu. Da infolge der vielen Wahlen die Zeit schon sehr weit vorgeschritten war, mußte das Referat von Pfarrer Peters-Ulfa, über die Frage: „Was können die kirchlichen Organe zur Verschönerung der Gotteshäuser beitragend aus die Tagesordnung der Synode im nächsten Jahre gesetzt werden. Mit einem Gebet, gesprochen von Pfarrvikar Laut-Sckotteu, schloß die Synode.
Schiffsnachrichten.
Red Star Linie.
Der Postdcnnpier „Zeeland" der Red Star-Linie, in Antwerpen, ist laut Telegramm am 26. Oktober wohlbehalten m New-Port angekommen.__________________________________
feinster Kaffee-Zusatz
in Packetchen zu
fO u. Pfennig
in allen besseren Kolonialwarenhandlungen zu haben.
Kustav v. Woser -j-.
Nachdruck verboten.
Von Paul Witt ko.
(Schluß.)
Inzwischen hatte Moser sein 60. Lebensjahr erreicht. Und er begann feine alte Spannkraft zu verlieren. Sech- zehn stattliche Bände umfaßten bereits seine „Lustspiele". „Der Salontiroler", „Der Bure au trat', „Mit Vergnügen" waren noch die amüsantesten Produkte des alten ehemaligen Moser'schen Humors. Eine ganze Reihe anderer Stücke aber versank sofort nach Erscheinen für immer in der Versenkung. Erst das Jahr 1891 war ihm wieder etwas fteuudlicher. Er stellte einen „L ebe- rnann" auf die Bühne. Das war für die damaligen Durchschnittstheaterbesucher einmal eine kleine Abwechselung Sie hatten bisher wohl manche „Frau mit einer Vergangenheit" auf den Brettern gesehen, hier sahen sie nun einen „Mann mit einer Vergangenheit", einen falschen Heiligen, der in der Ehe Wasser predigt, nachdem er als Junggeselle feurigen Wein in nicht immer unzweifelhafter Gesellschaft in reichlichen Mengen getrunken hat. Dieses Stück enthält sogar wieder ein Problem, nämlich das, ob ein Mann der Braut seine Vergangenheit offenbaren oder verheimlichen soll. Jü diesem Stück sprudelte wieder etwas von dem ftischen Quell, herzliche:: Humors aus Mofers besten Jahren; ober er geriet hier doch schon strichweise in fenile Sentimentalität. Und wenn der alternde Herr gar geistreich zu sein den^ Versuch machte, dann stand ihm das ziemlich übel zu Gesicht.
Und immer ärmer wurde seine (Äfindungsgaoe. Nichts mehr wollte recht einschlagen. Moser hatte sich ausgeschrieben. Da assoziierte er sich mitbem Hauptmann v. Trotha aus Zittau. Zunächst nahm, erben um ein Merteljahrhundert Jünaeren nur als stillen Teilhaber an. Das Lustspiel „Schulden", dessen Idee ganz von Herrn v. Trotha her- rühren soll, war von einigem Glück begiinftigt, und so
erschien denn der Sozius bei dem Einakter „Militär- fromm" (1893) offen auf dem Theaterzettel. Launig angelegt und durchgeftchrt, erlvies er sich als sehr wirkungsvoll, er hatte aber auch ein paar Bombenrollen in der resoluten Kanadierin, die nod); Europas übertünchten Militarismus nicht kennt und trotzdem einen preußische:: Leutnant heiratet, und in einem schneidigen jungen Fähnrich, dem großen Regimentsbaby. Der Einakter soll auch unserem Kaiser sehr gefallen haben. Und die literarischie Mcki- täreffettensabrik, die da „v. Moser und v. Trotha" firmierte, blühte munter weiter. Zwar die „Frau Müller" der Doppelftrma, eine verschämte Drastik, die auf einer Variante von Charleys Tante beruhte, enthält eigentlich! nur eine gut gezeichnete Figur, einen famosen Mchen- bragoner. Wer „D e r M.i lit ä r fta a t" hatte wieder eine Idee, er wollte zeigen, wie Militär und Zivil in sozialer Beziehung wie auch im Alltagsleben einander gegenüber* stehen, und der 5Aöhepunkt des Schwankes war der Moment, in dem ein Unteroffizier auf mutigem Stahlroß den Bühnenraum umrabelte und barm, ohne abzusetzen, einen Ganzen — fünf Zehntel unb nicht geschnitten — hinuntertrank. Das war wieder einmal sehr schön gedichtet. Um so sckMnmer aber trieben es die beiden Herren mit ihrem Schwanke „Aus Str a f ur t aub". Da hatten sie in geschäftsmäßigen: Kompagn:ebetriebe ein Stücklein übler Unkunst heraestellt, und sich dabei noch obendrein zweier Delikte schukbrn genracht, nämlich nicht nur ein aller Logik entbehrendes MackMerk der Oeffentlichkeit übergeben, sondern auch sich selbst so sehr plagiiert, daß ein öffentlicher Ankläger einen strafbaren Nachdruck barm hätte erblicken können. Mit ihren alten abgebrauchte:: Figuren, deren Hilfe das deutsche Lustspiel" ein Menschenalter lang nicht hat entbehren können, bis auf unsere Tage, da die Neuen kamen, fielen die beiden Herren so gründliche ab, daß sie die Auslosung der Firma alsbald als Uotwendig erkannten.
Noch zwei andere Assozies hat Moser gehabt, Ludwig Schaper, der einst Redakteur der „Wvr:user Ztg." war uno jetzt irgendwo anders verdienswoll für die nationalliberale
Partei tätig ist, und Robert Misch, der später als Dramatiker! seine eigenen Wege gegangen ist. Das Manuskript, ba£, ihm Schaper ins Haus trug, „Blaues Blut" benamst, erwies sich als ein kümmerlicher Fehlschlag Der von Misch unb Moser besorgte Mischmasch aber war ein ganz niedlicher Einakter, der belustigend nachwies, daß manche unserer schönen Lebensgefährtinnen einen „sechsten Sinn" haben, den SpürsUu:, vermöge dessen sie unrechte Gattenschleichwege zu ermitteln imstande sind.
Was Moser in dem letzten Lustrum seines Lebens produziert hat, ist nicht mehr der Rede wert. Der lübenswürbige Grandseigneur des deutschen Sck)wankes hatte sich mit seinen dramatisierten Militärhumoresken überlebt Der alte Herr verfiel in einen dornrösch-enhaften 'Schlaf. Die neue Zeit verstand er nicht und sie verstcu:d ihn nicht Wenn er noch mal im stillen Görlitz aus seinen: Nukerchen erwachte, einen „Schiffskapitän" auf die Bretter schickte oder uralten „M o st" an zapfte, dann erlebte er die kummervolle Stunde gründlichen Mißerfolges.
Nun er dahingegangen ist, wollen wir auch von feinen Werken enbgiltigen Abschied nehmen. Sie haben Jahrzehnte lang ihren guten Zweck erfüllt, sie haben uns mit ihrem frischen, kecken Hmnor ergötzt. Deß wollen wir ihm bantbar gedenken. Wer nun ist es an der Zeit, wieder einmal von der Kunsterziehungsaufgabe der Bühne zu reden, die wohl im wesentlichen darin befteJjt, Werke großer Dichter, die für die Masse meist tote Schätze sind, zu Übendem Besitz zu wandeln. Man hat dem alten SoLatenlustspieldichter allenthalben im deutschen Reiche ein wenig über Verdienst gehuldigt, ufr.b zwar auf Kosten der großen dramatisch-en Heroen, der Shakespeare und Mokiöre, der Ibsen und Björnson, der Grillparzer und Anzengruber, der Hebbel und Ludwig.
Das ist die Mahnung, die Freund Hein angesichts des Todes Gustav v. Mosers an die deutsch^en Mchnen- regenten richtet.


