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31.8.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. 203

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfifchen Landwitt die Siebener Samtlien« blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Untvers.-Buch- u.Steir> druckeret (Pietsch Erden-

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Gchnlstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Kernsprechanschluß Nr. 51.

Zweites Blatt. 153. Jahrgang Montag 31. August 1903

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monotli^75Pf.,viertel-

Eichener Anzeiger ,

General-Anzeiger w Berantwortli^^Le

Amts- und Anzeigeblatt str den Ureis Gietzen MM

Air yeulige Wummer umfaßt 8 Seiteu.

eilen.

Das Aufstands gebiet im Orient hat sich in den letzten Tagen wieder gewaltig ausgedehnt, ja bis nach Kleinasien und Syrien sich erstreckt. Allerdings hat ich herau^gestellt, daß der amerikanische Bicekousul in Beirut nicht getötet worden ist. Es liegt bei der ersten Meldung ein Jrrymn Lor, der durch die Uebertragung desj chiffrierten Telegramms hervorgerüfen wurde. Es ist nur richtig, daß ein Attentat versucht wurde. Der Attentäter ist verhaftet, seine Persönlichkeit jedoch noch nicht fest- gestellt worden. Er sott auf den Vize-Konsul einen Gewehr- chuß abgefeuert haben, ohne zu treffen. Der Vati begab ich zum amerikanischen Vize-Konsul, um ihm sein Be- rauern über den Zwischenfall auszudrücken mit dem Ver­brechen, alle Maßregeln zur Bestrafung der Schuldigen m treffen. Wie der amerikanische Gesandte Leishman aus Konstantinopel berichtet, hat sich'nach Duldungen der Kon­suln in Kharput und Beirut die dorttge Lage weniger ernst gestaltet. Der Gesandte hat aber doch die Weisung erhalten, der Türkei amttich mitzuteilen, daß sie für jede gegen amerikanische Staatsangehörige begangene Ausschreitung als verantwortlich angesehen toürbe.

Oe st erreich könnte bei internationaler Verwicklung heute kaum wagen, einzugreisen, denn ttüber als heute hat es seit dem Unglücksjahr 1866 in seinen inneren Ver­hältnissen nicht ausgesehen, trüber hat Kaiser Franz Josef, der sich anll Samstag von Budapest nach Wien begeben hat, noch niemals in seiner langen Regierungszeit der politischen Winter kampagne entgegen geschaut. Es ist leicht erklärlich, daß man erzählt, der alte Herr wäre durch die Los-von-Oesterreich-3iufe, die rings um ihn aus ungarischen, tschechischen, polnischen und kroattschen Kehlen ertönen, mürbe gemacht und spräche von Abdankungsabsichten. Man fürchtet für seine Gesundheit. Es läßt sich auch für ihn ttotz aller Beratungen absolut kein Ausweg erblrcken, dem Terrorismus der magyarischen Minderheit zu entfliehen. Seine Armee-Konzessionen sind der Obstruktion der Kossuchisten zu geringfügig, sie verlangen auch das Preis- aeben der deutschen Kommando spräche, die der Kaiser als ein noli me tangere betrachtet. Das allerschlimmste aber ist, daß die Zugeständnisse an Ungarn von den Tschechen und Polen unterstützt werden, narr weil sie hoffen, dann dieselben Zugeständnisse, namentlich Abschaffung der deut­schen Amtssprache, verlangen zu dürfen. Damit wäre der Zerfall der Reichseinheit und das E n de d e r ü st e r r e i ch - ungarischen Großmachtstellung endgilttg b^ siegelt. Bezüglich Ungarns stimmen übrigens auch die deutsche Landwirtschaft und die deutsche In­dustrie Oesterreichs und mit ihnen maßgebende poli- ttsche Persönlichkeiten für eine baldige Trennung von Un­garn, dessen erdrückender Uebermacht im politischen Leben, die in gar keinem Verhältnis steht zu seinen Leistungen für den Gesamtstaat, man schon lange gründlich überdrüssig ist. Werden die ungarischen Forderungen bezüglich des Ausgleichs bewilligt, so steht das sieht Minifterpräsidensl v. Körber klar vor Augen und cp hat den Monarchen darüber nicht in Zweifel gelassen ein berechtigter Sturm der Entrüstung in Oesterreich bevor. Die Lage ist also un-

Aer uatiorralsoziale Parteitag.

> Unparttipolitis ches Stimmungsbild von Dr. Richard Wrede.)

(Nachdruck verboten.

Nach den zahlreichen und teilweise recht heftigen Er­örterungen, die nicht'nur in der nattonalsozialen Partei über die Frage der Auflösung sich entspannen, konnte man von dem 8. nationalsozialen Vertretertag, der am 29. und 30. August in Göttingen stattgefunden hat, manche Sen­sation oder doch Ueberraschung erwarten. Aber diese Vor­aussicht ist nicht in Erfüllung gegangen. Es lag von Anfang an eine resignierte, müde Stimmung über der recht statt­lichen Versammlung; die gewitterschwüle Spannung, die sonst großen Ereignissen vorherzugehen pflegt, fehlte. Zu­schauer aus der Fremde waren so gut wie gar nicht er­schienen, und von den nationalsozialen Kihrern ward mancher vermißt. Geheimrat Prof. S o h m aus Leipzig, der Bodenreformer Damaschke, der nunmehrige Hospi­tant der Freisinnigen Vereinigung H. v. Ger lach und natürlich der Gründer der Partei Dr. Fr. Naumann, das wären die bekannteren namenllich zu Erwähnenden, die

anwesend waren.

Von dem interessantesten Punkt der Tagesordnung, der sich unter dem Deckmantel ,Mittellungen über die finan­zielle Lage des Vereins, verbarg, war selbst die .Presse ausgeschlossen; aber allerorten konnte man kurz nach der geschlossenen Sitzung der Vertreter" es hören:die Par­teiorganisation wird aufgelöst; Naumann hat das zu Wege gebracht." Und so kam es denn auch. Der Anttag des Vorstandes, den Hauptverein aufzu­lösen, wurde am folgenden Tage einstimmig angenom­men. Die Gründe, warum die einzelnen Vertreter dafür stimmten, waren ganz verschiedenartige, sich wider­sprechende. Dr. Naumann hatte erklärt: die National- sozialen haben keinepavteiblldende Kraft"; die A r b e i t e r, die man hauptsächlich gewinnen wollte, lehnen einen nationalen" Sozialismus ab; eine Kon­kurrenz gegen die Sozialdemokratie i st un-- möglich." Rian hat Naumann von links und rechts wreder- hvtt vorgeworfen, ' er feil kein Politiker, und das sagen ihm mit anderen Worten auch seine Freunde, die seine fehlende Ausdauer und sein rasches Versagen lebhaft be­klagten und verurteilten. Ein empftudsamer, sentimentaler Qug ist Naumann eigen; manchmal blitzten aber dre Augen so hell und ein vergnügtes Schmunzeln gMg über das Gesicht, wie bei einem, der ein g u t e s G e s ch a f t gemach^ hat Der überraschend schnelle und unerwartete Entschluß Naumanns, zu liquidieren, nachdem man erst sieben Jahre öffentlich selbständige Polittk gemacht, kann auch als Au kühner Trick angesehen werten. Große polrtrsche Fra- aen müssen aber sub specie aeterur und nicht nach 7 Zähren beurteilt werden, diaumanns weitere Entwicklung wird erst die wahren psychologischen Motive seines llebergangs zum Wahlverein der Liberalen erkennen lllssrnr. Em merk­würdiger Mann, auf dessen Athletengestcht ern gutmuttg --«Ä&Wh*. ««BSE nannte, hat etwas erreicht, was er «Alte, dre Auslösung seines Hauptvereins; aber er hat den Anschluß ferner gesamten A n häng er an denVahlverern der Liberalen" durchMsetzen nrcht vermocht. Es srnd sehr harte Worte gegen diesen Bereut, dessen parlamenta­rische Vertretung die Freisinnige Vereinigung rst, ebenso gegen dsenbürgerlichen Liberalismus" gefallen und nur 111 von den er schienenen 209 Vertretern haben sich dem liberalen Wah.lverern angeh schlossen. Eine starke Minorität ließ erklär«,, daß sie in national sozialen Gruppen und Ortsver- bänden bestehen bleiben und engere Fühlung nut ein­

ander nehmen wolle.

Tie Nationalsozialen hatten sich gewohnt, rn 8^1»^ Naumann ihren einzigen Führer zu seh«, »nd auch «n ziemlichen Personenkult nut ihm getrieben. D^e unb^

sich überall mit Tatsachen, polttrschenRealrwten abzn-

als Nationalsda^ab« er roonte auserstehen als ern neuerund gr ß ~

Tas ist ihm nicht ganz gelungen. Güvrß wird ferne^ Arvert -nickt verloren sein, ein spaterer Historiker tviro vrei von den Nattonalsozialen als ,Mlwrdünger" reden Sen^ Mentalität darf es in der Politik ergerstlrcknrcht geben und wissenschaftlich-technische Urterle müssen erlaubt fern.

Es wurde manches Auge feucht, als Naumanri W 5-cklunwort smack. Dos war aber auch' alles. Dhi tiutt ist man Morben; nicht urttnüMgl. nrcht cheatralrsch!, mit Resignation, weil der Führer und Gründer es wollte.

werhaupt ohne Reisende. Dafür aber sprengten sre euren sogenannten Konventioncllzug in die Luft, m dem 18 türkische Reisende den Dynumitbomben der Banden zum Opfer gef-allen sind. Das Attentat hat nur deshalb eine relativ geringe Zahl von Opfern gefordert, well die Höllenmaschine, die wahrscheinlich jo gestellt war, daß die Explosion auf einer Brücke hatte eintreten müssen, durch Verspätung des Zuges auf einer anderen Stelle ex­plodierte. Die Verletzungen der Verunglückten waren meist schwerer Natur. Der Vorfall hat in türkischen Regierungs- * kreisen natürlich sehr deprimierend gewirkt, da man Ver­wickelungen mit den Mächten voraussieht. Der Bahu- verkehr ist bereits wiederhergestellt. Der Ernst der Lrge erhellt auch daraus, daß in der türkischen Mllrtarschule gju Panaldi alte Schüler der letzten Jahrgänge ohne Examen zu Offizieren ernannt wurden, um den Truppenteilen über­wiesen zu werden. Welcher Geist in diesen fortwährend neue Dörfer von Aufständischen zerstörenden türkischen Truppen steckt, die sich mit ihren anarchisttschen Stteichen hinter den Macedoniern nicht zu verkriechen brauchen, zeigt u. a dre frei­lich sofort wieder amtlich dementierte Meldung, daß von Sol­daten eines am österreichischen Ko ns ul a t in Ues- küb vorüberziehenden Bataillons türkischer Truppen mehrere Male in das Fenster des Konsulats geschossen worden sein soll. Tie Sprache gewisser bulgarischer opposittoneller Blätter ivird inzwischen gleichfalls immer drohender gegen den Fürsten Ferdinand, dem antt- nationäle Politik und russenseindliche Gesinnung vor­geworfen wird, die leicht zum Verlust seiner Krone führen könnte, und eine Privatmeldung aus Sofia be­richtet, daß dort ein Komplott gegen den Mrsten Ferdi­nand entdeckt worden sei. Man habe festgestellt, daß das fürstliche P wlais unterminiert sei. Die Polizei teilt diese Tatsache zwar in Abrede, doch hält die Be­völkerung sie für lvahr. Die Aufregung ist infolgedessen sehr groß. Ferner hat üt_ Konstantinopel die Polizei Ju- formattonen erhalten, daß ani Dienstag, dem Tage der Thronbesteigung des Sultans, von Bulgaren Attentate dort und in der Provinz geplant wären. Es wurden daher die umfassendsten Sicherheitsmaßregeln getroffen. Alle an­kommenden und abreisenden Fremden in Konstantinopel werden einer strengen Durchsuchung unterworfen. Fürst

i Nikita von Montenegro äußerte sich bei BespreAmg ; der Lage in Macedonien, daß, wenn es der türtts^n Re- ; gierung nicht gelingen sollte, ihre eigenen Soldaten und : die Albanesen vor Gewalltättgketten zurückKuhalten, Serben und Montenegro sich nicht der heiligen Pflicht erreichen könnten, ihren bedrängten Glaubensgenossen zu Hllfe zu

schvn jetzt falls der Blamierte dazustehen, alles auftecht 1 erhält. Später, wenn er auf die Anklage des Herrn von 1 Trotha, Hosmarschalls des Kronprinzen, Gelegenheit - haben wird, sein Wort einzuMen, und sein Redatteur Leid 1 vermutlich kleinlaut um mildernde Umstände bittet, ist i das Interesse an dieser Hunds tags geschichte schon wieder : so stark äbgeflaut, daß die Blamage dann nicht so schmerz­lich' ist. Die Anllage wegen Majestätsbeleidigung gegen denVorwärts", sowie die Beleidigungsllage des 5)of- marschalls v. Trotha werden jedenfalls die sehr erwünschte Klarheit über die Angelegenhell bringen.

Von den großen Kavallerieübungen in Alten­grab ow reiste der Kaiser zu Truppenübungen nach Mainz, dem Exerzieren auf dem MainzerSand" folgte die Parade des kurhessischen Armeekorps und die Parade­tafel im Kasseler Schlosse, wo der Kaiser seine schöne, allerdings bei dem Passus von seiner Verantwortlichkeit mit der Verfassung nicht Leicht in Einklang zu bringende Rede von der Arbeit und zum Lobe des Oberpräsibenten Grasen Zedlitz hielt. Aus den Worten des Kaisers übrigens, daß, wenn die Not am höchsten ist, der Fürst zu dem Manne greifen müsse, der ihm der Rechte an Ort und Stelle zu sein scheine, glauben dieBert. N. Nachr." ent- nehnien zu dürfen/ daß an maßgebender Stelle die Pole n- gefahr in Schles ien jetzt sehr e r n st genommen wird und die Ueberzeugung herrsche, der neue Oberpräsident Graf Zedlitz, müsse ihr energischer entgegentteten, als es sein Vorgänger Fürst Hatzfeld getan habe.

Sorgen wegen Ministerernennungen macht sich der Kaiser zurzeit nicht, nachdem er die Ernennung des baju- varischen und als solchen wohl biersteuerfeindlichen und vermutlich agrarsreundlichen Frhrn. v. Stengel zum Staatssekretär des Reichsschatzamts vollzogen hat. Baron von Stengel wird Mitte September aus seinem Urlaub nach Berlin zurückkehren und dann die Amtsgeschäfte über­nehmen. Sein Vorgänger Freiherr v. Thielmann hat nicht nur den Rang, sondern auch den Titel eines preußi­schen Staatsministers erhalten.

Die Spekulationen auf eine Spaltung des Zentrums sind schon ost genug fchlgeschlagen und auch! über die Nippen ' des Zolltarifs hinweg hat das Zentrum seine Scharen geschlossen hinübergerettet in die 50. Jubel- Versammlung, die im schönen Köln über die Einheit und Größe der Zenttumssache schwelgte. Alljährlich bringen diese Kattzolikeutage dasselbe polittsche und geistige Menu ein wenig aktuell hergerichtet, das die Anhänger des Zentrums in Deutschland das Jahr über zu kosten haben. Besonders warm telegraphierte man entsprechend dem vorzüglichen Verhältnis zur Regierung an den Kaiser, und er hat auch etwas wärmer als sonst geantwortet. Pius X., der sich noch immer sehr sorgfältig für seine erste Encyklika an die Bischöfe mit dem Kardiualskollegium berät, hat der Versammlung wohl seinen Segen erteilt, sonst ober vorsichtig, wie er ist, geantwortet, ohne sonder­liche Neigung für Deutschland und die deutschen Katholiken zum Ausdruck zu bringen, die chrerseits mit Recht in An­spruch nehmen, die unterwürfiMen Anhänger der durch den Papst, dargestellten Einheit der Kirche unter allen Ka­tholiken zu sein.

Abgesehen von der Lebhaftigkeit des Katholikentages ging es still in Deutschland her. Mit Genugtuung würde auch in Heereskreisen davon Notiz genommen, daß der überraschend milde, nur auf Festungshaft lautende Ur- teilssprüch über den Fähnrich Hüsjener, der den Kano­nier Hartmann in Essen ohne ersichtlichen Grund er­stochen hat, vom Neichsmilitärgericht in Berlin als inner­lich unhaltbar an die Vorinstauz zurückverwiesen worden ist,' Ob die Frage desVorwärts" berechtigt ist, daß es von dem 19 jährigen Fähnrich jedenfalls zu viel ver­langt war, seine Befugnisse bei der Untat zu überblicken, da nachträglich drei militärische Gerichte wochenlang sich darüber den Kopf zerbrochen haben, bleibe.dahingestellt. Für die Klarheit der betr. Vorschriften spricht der Wider­spruch zwischen 3 Instanzen jedenfalls nicht. Aber anderer­seits^ rechnen diese Vorschriften auch mit dem Takt und der sittlichen Reife des milttärischen Vorgesetzten. Und qerade in dem Fehlen dieser Eigenschaften lagen ja bei Hüssener die tieferen Ursachen seiner unsinnig ftwolen Handlungsweise. Es wäre von größter Gefahr, wenn Cha­raktere in der Armee häufiger wären, die wie Hüssener aus dem Kriegshandwerk einfach die Freiheit zum Spiele mit Menschenleben abzuleiten suchen. Kriegsminister v. Emern ist der Rauheit und Roheit in Kasernen, wie sie die letzten Prozesse über Soldatenmißhandlungen zu­tage gefördert haben, mit.Schärfe entgegengetreten. Er hat ein persönlich mitfühlenies Verhalten namentlich gegen die eben in das Kasernenleben eingezogeuen Rekruten allen Vorgesetzten zu dringender Pflicht gemacht Veran­lassung dazu bot ihm die Selbstmordstatistik im Heere die Ziffern auswies, die geeignet waren, den Ru und die'Popularität der Armee zu veeinttächtigen. Hoffent­lich^ beachten alle Instanzen diesen Erlaß. Er kann unserer Armee nur von Nutzen sein. . .

Wie aus dem Kriegshandwerk bei Barbaren eine wüste Mordbrennerei werden kann, dafür führen die jetzt wieder äu viel größerer Stärke angewach enen mmce- donstchen Nanden grauenvolle Leisp.cle auf Ganze Tistrikle äschern sie ein und aubern |te nut Pulver und Llei von Männern, Weibern -md Kindern Neuerdrn^ liabcn sie in der Gegend von Ucslub Gendarmen, Fcld- arbeiter und friedliche Mohammedaner ermordet, den L e u ch 11 u r m von Jniada, der Hafenstadt, oen die russifche Flotte jetzt verlassen hat, rn die Luft gesprengt usw. Ter Orientcxpreßzug von Wien nach Konstantrnopel wurde allicklicherweisc tagelang wegen mangelnden Vedarfs^uber- haupt nicht abgelassen und verkehrte m den letzten ^agen

politische Wochenschau.

Tamit der Unterhaltungsstoff in Mler Zeit mcht aus- aebe hat derVorwärts" ferne Hofllatch)geschichte uver das famose K - i s e r i n s e l P r ° j e k t auch noch w dre letzte Woche hinüvergeschleppt. Ob überhaupt etwai> daran rst, schwebt heute noch im Ungewissen. TerVorwärts mm Ito ar alles beweisen, aber die Vermutung liegt nur allgU , nahe, daß er gründlich mystifiziert ist und nur, um nicht