Ausgabe 
31.8.1903 Erstes Blatt
 
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Nr. »03

©rfdjeittt tSgttch außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gietzener Familien- blätter viermal in der

Woche beigelegt«

Rotationsdruck u. Ver­lag der BrühNichen Untvers^Buch-u.Stein- druckerei (Pietsch Erben- Redaktion, Expedition und Druckerei:

Schulstratze 7.

Adreffe für Depeschem «nzeiger Gtetze«.

Fernsprechanschluß Nr. 51. «MWWWMWMMM

Erstes Blatt. 153. Jahrgang Montag 31. August 1903

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Glthener Anzeiger

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Geueral-Aiyerger w «.^ä.

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen MWZ

_______ -eigenteil: tzanS Beck.

Bekanntmachung.

Betr.: Gefechtsschießen 1903.

In der Zeit vom 29. August bis 2. September L J§. findet im Gelände von Groß-Rechtenbach von vormittags 6 Uhr bis nachmittags 6 Uhr gefechtsmäßiges Schießen der 50. Infanterie brigade statt.

Das in Betracht kommende Gelände wird von den Ort­schaften Groß-Rechtenbach, Münchholzhausen, Allendorf und Lützellinden begrenzt.

Vor dem Betreten desselben während der Schießübungen wird gewarnt.

Gießen, den 1b. August 1903.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Dr. Breidert.

Aus dem Hrimt.

Die Pforte erklärt, der amerikanische Konsul in Beirut sei weder ermordet, noch Gegenstand eines Anschlages ge­wesen. Als der Kvnsull am 23. August abends im Wagen zurückkehrte, gab ein Teilnehmer an einer Hochzeitsfeier in der Nähe des! Konsulates, dem Gebrauche des Landes gemäß, einen Schuß in die Luft ab. Der Konsul glaubte, daß der Schuß gegen ihn gerichtet sei. Dieser Vorfall gab den Anlaß ~ zu den falschen Gerüchten.

Das Ausnahme gerächt in Monastir verurteilte zweiBulga renzumT o d e. Aus Türken und Griechen, gebildete Kommissionen gingen von Monastir in das Innere des Landes ab, um die Bevölkerung zur Rückkehr in ihre Heimatsdörser zu bewegen. Aus Rache gegen das Treiben der Komitees zerstörten türkische Truppen meh­re r e D ö r f e r in d en Bezirken Resjnä, Presta und Ochrida > Komtteebanden zerstörten dagegen türkische^ Meierhöfe. Tie Pforte erhielt vertrauliche Mitteilungen, nach welchen bei der jüngsten Verteilung' der bulgarischen Truppen die Grenzgebiete insgeheim durch fünf Infanterie- und drei Kavallerieregimenter verstärkt wurden. Infolge der strengen Maßregeln des Tivisionsgerrerals Schlurft Pascha und des Gouverneurs hat die Disziplinlosigkeit bei den albanischen Rediefs aufgehört.

Amtlich wird folgendes bekannt gegeben: Mit Rücksicht darauf, daß gewisse, jeder Menschlichkeit bare Leute jüngst mittelst Dynamits Verbrechen gegen Gisenbahnreisende und andere Personen zu verüben sich unterfingen, verbietet ein kaiserliches Jrade, um die polizeiliche lieber wachung wirksamer zu gestalten, die Verwendung von Feüer- werk anläßlich des Jahrestages der Thronbesteigung des Sultans. Tas Jrade bestimmt, daß das Geld, welches dafür verwendet werden sollte, einer Spezialkonrmission über­mittelt werde, welche den bei dem Airschlag auf den Orierch- zug Verwundeten und den Familien der Getöteten eine materielle Unterstützung angedeihen lassen soll.

In Athen wurden fünf Bulgaren verhaftet, welche zwei Fässer mit Dynamit nach Dedcaghatsch schicken wollten.

In einer gestern (Sonntag) in Belgr ad abgehaltenen von 800 Personen besuchten Versammlung, in welcher meh­rere Reden von Serben aus Altserbien und von Monte­negrinern gehalten wurden, ist eine Resolution angenommen worden, in welcher die Versanrmlung erllärt, Serbien wünsche auch fernerhin keine Verwicklungen im europäischen Orient heraufzubeschwören, könne aber gegenüber den Slaven bei der gefahrdrohenden Lage in Macedonien und Altserbien nicht gleichgiltig bleiben. Es hatte daher die 5) e r st e l l u n g der Ordnung in Macedonien am besten erreichbar, wenn damtt unter Wahrung der Souve­ränität des Sultans die interessierten Balkan staaten betraut würden, deren jedem nach erzielten Einver­nehmen seine Rolle in dieser Angelegenheit zuge- wiesen werden würde. Mit dem Auftrage für die Ver­wirklichung der Resolution solle ein Ausschuß betraut werden. Während der Versammlung wurde ein Telegramm aus Vranja verlesen, nach welchem das Kloster Pro hör Psinski an der serbischen Grenze von türkischen Argo­nauten zerstört und die Bewohger getötet worden seien. Hauptsächlich wären Nizams darmr beteittgt gewesem Amtlich ist keine Meldung darüber ersolgr. Nach Schluß der Versammlung versuchten halbwüchsige Burschen felnd- liche Kundgebungen vor der türkischen Gesandtschaft, uv» dessen kam Lis infolge der Sicherheitsmaßregeln und des Eingreifens Besonnener zu keiner nennenswerten Ruhe­

Nach einer Meldung aus Sofia haben dre Aufstandrschen nach schweren Känlpfen den Paß von Demirk apu, welcher den ganzen Verkehr zwischen dem Innern Ma.cedorn.ens und« Salonitt beherrscht, besetzt.

Uolitische Tagesschau.

Eine neue Form landwirtschaftlichen Betriebs.

In der nationalsozialen Zeit teilt der Führer der Bodenreformbewegung in Deutschland, Adolf Damasch re, einen bemerkenswerten Schritt der preußischen Domanen- verwaltung mit. c ...

Im Kreise Rothenburg an der ^-ulda hegt das Dorf Reuters Hausen. Etwa 800 Einwohner sind merst Handwerker, Zwergbauern und Bergleute. -L-er seit dem 16. Jahrhundert bettiebene Kupferbergbau hat wegen Er­schöpfung der Lager eingestellt werden urufien, und dre noch vorhandenen Schwerspatgruben sind beschrankt; des­halb ist die Gemeinde, die noch 1864 1200 Einwohner zählte, an Menschen mW Wohlstand ständig.zurückgegangen. In der Nähe dieses Dorfes liegt die königliche Domäne Dannenberg. Sie wurde an einzelne verpachtet, urw zwar "äetzt für 2516 Mark Jahrespacht einschließlich^ der ^zagd-

pacht. Aber kein Pachter konnte sich bei diesem Preise halten, und die beiden letzten sind durch die Pacht leistz- ungsunsähig geworden.

Nun hctt die Domänenverwattung zunächst 30 Hektar Acker und 2,5 Hektar Weide von der Domäne, die bisher 139, Hektar groß war, abgezweigt und samt dem Gehöft der Forstverwaltting obste Gegenleistung überwiesen. Den übrigblerbenden Teil oer Domäne aber hat sie, wie es heißt, auf Anregung des Oberpräsidenten Grafen v. Zedlitz auf 18 Jahre an die Gemeinde verpachtet. Der Staat macht dabei ein gutes Geschäft. Er hat zunächst, wie gesagt, der Forstver Wallung wertvolles Gebiet gesichert; er hat die Jagd für sich, behalten und erhält außerdem 3000 Mark Pacht, also etwa 500 Mark, mehr als früher für das ganze Gebiet. Größer und wichtiger aber ist der Vorteil der Gemeinde. Obwohl die Gemeinde einen Ausschlag zur Pacht von 400 Mark für Vermessungskosten ujw. genommen hat, konnte doch den einzelnen Einwohneren ein Morgen Land für 10 Mark Pacht gegeben werden, während der sonst übliche Pachtpreis um etwa 50 Proz. höher ist. Von entscheidender Bedeutung war die Art d e r V e r pa ch t - un g. Es wurde das Land nicht den Meistbietenden' ge­geben, sondern der Preis von 10 Mark wurde festgehalten. Zunächst wurden die Ansprüche der lleinen Leute befriedigt und daun erst kamen die größeren Besitzer an die Reihe. Der Erfolg ist ein außerordentlich guter. Die Bergleute, die bisher nur 1 ß-is 2 Morgen Land besaßen, können jetzt 4 bis 5 Morgen bewirtschaften, sind demnach in der Lage, sich eine Kuh zu halten und so ihre Lebenshaltung außer­ordentlich zu verbessern. Die kleinen Bescher und Hand­werker, 'die bisher 3 bis 5 Morgen besaßen, haben jetzt 15 bis 16 Morgen. Sie können vier Kühe hatten und sich durch, Milch- und Butterwirtschaft eine gesicherte Existenz erwerben.

Deutsches Reich.

Berlin, 30. Aug. Gestern abend trafen auf dem Anhalter Bahnhof der Groß Herzog und die Großher­zogin von Sachsen-Weimar ein. Zum Empfang er­schienen der Kars er, Prinzeß ^Friedrich Leopold, der Kron­prinz und alle hier und in Potsdam weilenden Prinzen, die Generalität und die diplomatische Verttetung Wei­mars. Nach herzlicher Begrüßung begaben sich' die Fürst­lichkeiten in das Schloß, wo sie von der Kaiserin empfangen würden. Nachher fand Familientafel statt. Heute mittag fand im Zeughause in Gegenwart des Kaisers und der Kaiserin, des Großherzogs und der Großherzogin von Sachsen-Weimar, des Herzogs von Koburg, des Fürsten von Waldeck-Pyrmont und der anderen hier weilenden Fürstlich ketten, der Prinzen und Prinzessnrnen die feierliche Nagelung und Woche der mit neuen Tüchern beliehenen Fahnen und Standarten des vierten und elften Armee­korps statt.

Einer Kieler Depesche zufolge meldet nunmehr das Kommando der Ostseestation amtlich, daß der Besuch des dänischen Geschwaders im'Kieler Kriegshafen ausfällt.

Dresden, 30. Aug. Heute mittag fand die Ent­hüllung des Bi sm ar ck d en km als statt. In Ver­ttetung des erkrankten Königs wohnten derselben der Kronprinz Friedrich August bei.

Mannheim, 3(1 Aug. Der Verttetertag des Reichs- vepbandes der nationalliberalen Jugend nahm ein Erllärung an, nach welcher die Schaffung von Kauf­mann sger ich teu, tunlichst unter Anschluß an die Ge- werbegerich.te, als dringende Notwendigkeü und berechtigte Forderung der Handlungsgehilfen betrachtet wttd, weil der bisher für Stteitfülle im kaufmännischen Dienstver­hältnis vorgeschriebene orderttliche Rechtsweg seines um- ständlichen und kostspieligen Verfahrens"wegen nicht genüge. Der Vorstand soll dahin Sie nationalliberale Reichstags­fraktion auffordern, sofort nach Zusammenttitt des Reichs­tages eine oarauf bezügliche Interpellation einzubringen und, wenn nötig, den Initiativantrag zu stellen.

Kcer und Ilotte.

Der Kaiser hat den nachbenannten Offizieren die Er­laubnis zur Anlegrmg der chnen verliehenen Großh. Hess. Orden erteilt und zwar des Komturtteuzes 1. Klasse des Verdienstordens Phttipps des Großmütigen dem General­major z, D. Bigge zu Koblenz; des Komturkreuzes 2. Klasse desselben Ordens dem Generalmajor Freiherrn von Maercken zu Geerath, Kommandeur der 79. Infan­terie-Brigade; des Ehrentteuzes desselben Ordens dem Obersten John v. Frey end, Kommandeur des Infan­terie-Regiments Prinz Moritz von Anhalt-Dessau (5. Pom- merschen) Nr. 42; des Rittertteuzes 1. Klasse mit der Krone desselbm Ordens dem Major Müller, Bataillonskom­mandeur im 2. Unterelsässischen Infanterie-Regiment Nr. 137; des Ritterkreuzes 1. Klasse desselben Ordens dem Hauptmann Freiherrn v. Tincklage im 3. Garde-Feld- Ärtillerieregiment; des Ritterkreuzes 2. Klasse desselben Ordens dem Oberleutnant v. Hirschfeld, Flügeladju- tanten Se. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Sachsen; des Silbernen Kreuzes desselben Ordens dem Musikdirigenten Drehmann im 5. Thüringischen Infanterieregiment Nr. 94 (Großherzog von Sachsen). , r r o

Nach einer Meldung aus Metz find rn Ars sechs T ep o t - A r b c i t e r, der De Pot-Feldwebel und ein Sergeant unter dem Verdachte verhaftet worden, eine int Depot fehlende Granate und einen Zünder neue­sten Systems an Frankreich ausgeliefert zu haben.

Eislebeu, 29. Aug. Bei den Division smaupf' Vern der 7. Division ist heute früh in der Nähe von Schraplau ein D r a ch e n b a l l o n der Manöver-Lustschiffer- abteilung infolge starken boeigen Mndes abgerissen. In der Gondel befanden sich zwei Offiziere. Beim Losreißen wurden zwei Soldaten schwer verwundet. Der Ballon landete um IO34 Uhr vormittags sehr glatt bei Treuen- britzen.

Ausland.

London, 29. August. Nach einer vom 28. August tatterten Meldung derTimes" aus Tokio beschäftigt sich die japanische Regierung mit dem Plan einer durch­greifenden Umgestaltung des Systems der Besteuerung des Nationalgettankes Sake und des Tabaks, durch welche die Staatseinnahmen um 50 Millionen 9)en, ohne Erhöhung der Lasten des Volkes, erhöht würden. Die hieraus bezüg­lichen Gesetzentwürfe würden dem Parlamente in der nächsten Session vorgelegt werden und der erzielte Ueber- schuß zur Herabsetzung oer direkten Steuern und für die össenttrchen Arbeiten verwendet werden.

Die Blätter erklären einstimmig, daß das von der Kriegskommission weiter veröffentlichte Beweismate­rial den Eindruck der surchtb arenVorbereitungs- lojigkeit Englands und der Unfähigkeit der meisten verantwo rtlichen Persönlichkeiten nur erhöhen kann. Namentlich der damalige Kriegsminister, jetzige Mi­nister des Aeußern Lord Lansdowne gttt als schwer kompromittiert. DieTimes" heben hervor, daß wahrscheinlich England .bei Ausbruch eines neuen Krieges genau ebenso für chtbar unvorbereitet sein würde, wie damals, wenn nicht das ganze System der obersten Kriegsleitung ge ändert wird.

Paris, 30. Aug. Blättermeldungen zufolge erfolgt die Reise des Präsidenten Loubet nach Rom an den ersten Tagen des Februar n. I. Es unterliege keinem Zweifel, daß der Papst den Präsidenten empfangen werde.

Ter Generalrat des Jchone-Depactements hat ein- stirmnig derc Wunsch ausgedrückt, Pas französische Parla­ment möge sich mit den übrigen auswärttgen Parlameuten in Verbindung setzen zwecks Aufstellung eines Friedens­programm s. Für dasselbe sollen folgende Punkte ins Auge gefaßt werden: 1. obligatorisches internationale^ Schiedsverfahren; 2. endgilttge Beschränkung der Armee- und Marineausgaben; 3. progressive Verminderung der Effektivbestände. Auch tritt der ehemalige Marineminister Lamessan für die Verminder­ung der Präsenzstärke ein und macht geltend- daß die Ver­ringerung der Zahl das Material verbessere uud> eine höhere Lebenshaltung und modernere Ausrüstung ermögliche.

Rom, 30. Aug. Gerüchte, daß der Papst cm Gicht leide und deshalb die Spaziergäng.e in den vatikanischen Gärten eingestellt habe, sind unbegründet. Er hat sich nur eine leichte Fußverletzung zu gezogen, befindet sich aber sonst ganz wohl und wird heute seine Sommerwohnung im Schloßrurnr Leos IV. beziehen.

Budapest, 30. Aug. Fürst Ferdinand von Bul­garien ist heute abend hier erngettoffen und nach Sofia wettergereist.

Belgrad, 29. Aug. TerNarotni List" richtet zum zweitenmale an den Minister des Aeußern die Anfrage, ob es wahr sei, daß ernt Tage nach derErmordungdes Königspaares einem serbischen Kaufmann, welcher offenbar eine Vermittlerrolle bei dem Attentat ge- spiett hat, 300 000Fv anks aus dem Dispositious»- fonds des Ministeriums ausgezählt worden seien.

Petersburg, 30. Aug. Die russische Telegraphen- agentür berichtet aus Port Arthur vom 26. August: Muh- richten aus Japan zufolge ist der Handels vertrag zwischen England und China vom Kaiser von China bestättgt. Die Japaner dehnten die Schiffahrt auf dem Jantsekiang bedeutend aus und bedrohen erustlich die englis ch.eu Interessen. Durch das Zusammen­stößen der Interessen wttd das englisch -japanische Bündnis geschwächt. In Korea wachst die Unzu- sriedenh eit gegen die Japaner im Volk' und bei öen1 Beamten. Die koreanische Regierung bittet den japanischen Konsul um Ausllärung, in welchem Verhältnis das in Korea umlaufende japanische Papiergeld zum tatsächlichen Ban^n- kapital stehe. Nachrichten aus China zufolge fielen in der Provinz Kuangtti einige Städte in die .Hände der Rebellen; der Ausstand breite sich auf das neue Gebiet aus.

In der Kommissttn des deutsch-russischen Handelsvertrages fand heute die erste Lesung' des Entwurfes statt.

Durch kaiserliches Reskript wurde gestern der Fincm-' Minister Witte zum Präsidenten des Mini ster- ko mite es ernannt. Ihm wurde gleichzeitig zur unver­zögerten und erfolgreichen Beendigung der Verhand­lungen über den russis ch-deutschen .Handelsver­trag, um seine nahe Bekanntschaft mit allen Bedürfnissen des Handels und der Jndusttie Rußlands fernerhin zu be­nutzen, die Weiterführung der im Finanzministerium statt- sindenden Verhandlungen mit Deutschland übertragen. Der Regierungsbote" gibt die Ernennung des Verwesers der Staatsbank, Geheimrats Pleske, zum Verweser des Fi- nanzministeriums bekannt.

Großfürst Michael Nikolajewitsch verlor infolge eines Schlaganf alls die Sprache. (Der Groß­fürst, Geueralfeldmarschall und Präsident des Reichsrates, geb. 1832, ist verheiratet mit der Prinzessin Zäglie von Baden.),