Ausgabe 
31.7.1903 Zweites Blatt
 
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1902/03 in Gesamthöhe von 549.30 Mk. werden nachträglich

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ihm stehender Sohn erlitt eine Beinlähmung.

Vermischtes.

Würden. Stadtv. Hei

schienen, großen Schrecken.

Zusammenbruch einer Cementdecke im 4. Stock zwei Ar­beiter in die Tiefe gerissen und verschüttet. Schwer verletzt wurden sie von der Feuerwehr aus den Trümmern hervorgezogen. Ein dritter unten stehender Arbeiter wurde gleichfalls erheblich verletzt.

* Dresden, 30. Juli. Die direkte Veranlassung zur

Fremde darüber klagen hören. Oberbgm. Mecum bemerkt, er wolle diese letzte Angelegenheit vormerken. Stadtv. Haubach bringt die Klagen, die aus der inneren Stadt! über üble'Gerüche der St ad tb ach laut geworden seien, zur Sprache und fordert Abhilfe, wobei ihti Stadtv. Krumm'unterstützt, der bemerkt, man müsse für Wasser und guten Aöfluß sorgen. Auch Stadtv. Hanau bringt Beschwerden der Bewohner des Kreuzplatzes vor. Oberbgm. Mecum antwortet, bis die Kanalisation fertig sei, könne eine gänzliche Beseitigung der üblen Gerüche nicht erreicht werden, verspricht aber, der Sache näherzutreten und durch größeren Wasjerzufluß auf Pie Besserung der Uebclstände emzuwirken.

Auf eine Bemerkung des Stadtv. Schmält über die | Vorkommnisse bei der Friedhofseröffnung ersucht Oberbgm.

* Breslau, 30. Juli. Heute vormittag wurden ans einem Neubau, Ecke der Antonien- und Neuschestraße, durch

Verhaftung des Geh. Kommerzienrats Hahn bildet Fluchtverdacht. Eine Beschwerde wegen der Jnhaftier-

der sich erledigt, da eine Benennung der von der Mar- , burgerstraße abzweigenden Querstraße sich nicht als nötig erweist, weil vorderhand nur ein Haus dort steht.

Die Beleuchtung des Platzes neben der Johanneskirche war schon in der letzten Sitzung der Stadtverordneten Gegenstand einer Debatte. Nach Einsicht­nahme an Ort und Stelle beantragt die Gas- und Wasser­werks-Deputation die Aufstellung emerLaterne. Stv. Hanau meint dazu, diese Laterne würde nicht überall hinleuchten, und man möge die P ol iz ei zur Ueberwachung der Zustände dort in Anspruch nehmen. Stv. Haubach steht auf dem Standpunkt der Deputation, Stv. JugHardt nicht, indem er äußert, es seien noch viel andere dunkle Plätze in der Stadt vorhanden, deren Ueberwachung man der Polizei über­laden möge. Stv. Sch mall betrachtet es als ganz selbst­verständlich, daß, um dem Uebelstande an der Johannes- kirche abzuhelfen, der Antrag der Deputation zu genehmigen sei. Stv. Löb er spricht sich in gleichem Sinn aus. Schließ­lich, nachdem noch Stv. Gaffty dafür gesprochen hatte, wurde der Antrag zur Aufstellung einer Laterne und Ueber- nahme der Kosten datür auf die Stadt mit großer Mehrheit angenommen.

Den Straßenkostenbeitrag für den Platz neben seinem Vereinshaus will der Kaufmännische Verein in jährlichen Raten von 100 Mark unter Verzinsung des je­weiligen Restes mit 4 Prozent bezahlen, was von der Ver­sammlung genehmigt wird.

Der Straßenkostenbeitrag von I. L. Spieß für ven Mittelweg, zusammen 199.44 Mk., soll nach dessen An­trag am 1. Oktober d. Js. in Höhe von 100 Mk., und der Rest nächstes Jahr eingezogen werden. Diese Frist wird dem Gesuchsteller unter der Bedingung gewährt, daß er die Zinsen vom Tage des Verzugs an, vom 1. April 1901 ab, bezahlt. Stv. Huhn sprach bei dem Anlaß den Wunsch aus, daß die Stadtverwaltung ein Verzeichnis aufstellen möchte, aus dem Interessenten ersehen könnten, ob und m welcher Höhe sie zu Straßenkostenbeiträgen verpflichtet seien. Oberbgm. Mecum erwidert darauf, daß eine Verfügung, die^m Wunsche ent­sprechend, bereits erlassen sei. Er könne jedoch für noch nicht angelegte und noch nicht in den Kosten verrechnete Straßen solche Verzeichnisse nicht anordnen.

Das Gesuch des hiesigen Ziegenzuchtvereins um Ueberlassung des städtischen Viehmarktplatzes zu einer am 8. August ös. Js. slaltsindenden Ziegenjchäu wurde ge­nehmigt.

Handabgaben aus den städt. Waldungen für

Univcrlltäts Nachrichten.

Freiburg i. B., 30. Juli. Der Prlvatdozent an der hiesigen Universitär, Dr. Wilhelm van E a l k e r, der joeben den Ruf als ord. Professor der Rechte nach Gießen angenommen hat, wurde geboren am 1. Mm 1869 zu Reutin in Baden, absolvierte (1887) das Gymnasium zu Kempten, studierte in München unb Berlin ulid bestand 1891 die erste juristische Prüfung. Tann widmete er sich 3 Jahre der juristischen Praxis mit) legte 1895 die zweite Prüfung für den höheren Justiz- und Verwaltungsdienst in Bayern ab. 18961897 besuchte van Ealker die landwirtschasilichen Aka­demien Weihenslephan und Hohenheim. 1898 ward er Bezirksamts­assessor. Am 8. November 1900 promovierte er in Freiburg i. Br. mit einer Dissertation:Die Anfänge des badischen Budgerrechls'. Auf Grund einer Schrift:Tas dadische Budgetrecht in seinen , Grundzügen, I.Teil: Geschichtliche Entwicklung" habilitierte er stch

Geruch bei der Südanlage, «um ~ ~ .-;m - , , .. , . r -

Unreinlichkeit des Wagens, der zum Abfahren des Kehrichts fluchteten nach Rolora und verbreiteten überall, wo )ie er- dient und den er einUnikum" nennt. Er hätte schon schienen, großen schrecken.

anlaße betrifft einen Bauplan, der btc tteberiüölbung Schoorgrabens erforderlich machen würde. Die Gesuchsteuer wollen das auf eigene Kosten machen, aber die Baudeputatton will das Gesuch zur Zeit nicht befürworten, da der Plan schwebt, die Mühlgasse bis zur Westanlage durchzuführen und das durch Genehmigung des Gesuches erjchivert würde. Die Versammlung beschließt demgemäß.

PH. Reitzel will in der Bahnhofstraße fern Hotel ver­größern ; er bedarf für Anlage eines Erkers und zweier Balkone eines Dispenses. Es besteht nun die Bestimmung, daß Erker oder Ballon mindestens 3 Meter vom Nachbar- hause entfernt sein muß, damit dieses nicht benachteiligt wird. Danach beantragt die Baudeputation die Genehmigung zur Erbauung des Erkers und des Mittelbalkons, dagegcii die Ablehnung des Gesuches wegen des anderen Balkons.

Beim Gesuche von M. A b e r m a n n, der in der Plock- /traße 2 Hauser zu errichten beabsichtigt, verhält sich die Sache ähnlich. Zur Anlage eines Erkers und eines Balkons bedarf er eines Disp ens es, der ihm für den Erker erteilt, dagegen für den Balkon aus demselben oben angeführten Grunde versagt wird.

Ein Baudispens des Evangelischen Arbeiter­vereins für den Wetzlarer Weg, wobei es sich um einen Dispens von § 18 des Ortsbaustatuts handelt, wird ohne wetteres genehmigt.

Einige neu eingegangene Gesuche werden in die Tages­ordnung ausgenommen.

Ein Gesuch von W. Nachtigall für Errichtung emes Hintergebäudes in der Weserstraße ruft eine kleine Debatte hervor. Nach den Baustatuten müßte die Stadt Bürgschaft dafür verlangen, daß auch ein Vorderhaus errichtet werde. Der Archttekt des Gesuchstellers hat eine Bürgschaft dafür angeboten, daß anstelle des alten Vorderhauses ein neues ge­baut werde, was einige Stadtverordnete veranlaßt, die For­derung zu betonen, der Gesuchsteller selbst in erster Linie solle genügende Bürgschaft stellen. Auf Antrag des Beige­ordneten Georgi wurde über das Gesuch heute keine Entscheidung getroffen, sondern es soll vielmehr vorher der Baudeputatton zur Erwägung überwiesen werden. Bei dieser Gelegenheit spricht Stadtv. Kirch den Wunsch^ aus, daß man solche Gesuche nicht einfach ohne vorherige Orien­tierung der Stadtverordneteu in die Tagesordnung einschieben solle, worauf der Vorsitzende erwidert, er sei bereit, diesem Wunsche entgegenzukommen.

Ein Baugesuch von W. Rudolf, der am Schoorgraben beim Selterstor zwei Fenster nach dem städtischen Gelände anlegen will, wird gegen eine jährliche Anerkennungsgebühr genehmigt.

Ein Gesuch von K. Heinzerling, der am Schiffen- bergerweg zwei Häuser nebeneinander zu erbauen gedenkt, ersucht um Dispens von z 5 und § 18 des Ortsbaustatuts. Der von § 5 wird genehmigt, der von § 18 nicht.

Die Gesuche von L. Hellmold, die die verlängerte Wesersttaße angehen, werden abgeschlagen, da man Schwierig- feiten für den späteren Bauplan in der Schwarzlach be­fürchtet.

Ein Gesuch des Rechtsanwalts Fung, das ein Wohn- yaus mit Erker und Balkon betrifft, wird von der Versamm­lung abgelehnt.

Der Müller W. Möser will in der Nähe seiner Mühle an der Rodheimersrraße eine Lagerhalle errichten, wozu er eines Dispenses bedarf, der ihm zu gesagt wird.

Zur Anlage einer Rohrleitung zum Ablassen der Eisteiche gewährt die Versammlung nach dem Antrag des Bauausjchusses widerrufliche Genehmigung gegen eine jähr­liche kleine Entschädigung unter den vom Tiesbauamt vorge­schlagenen Bedingungen.

Darauf tritt man'zu Punkt 10 der Tagesordnung über,

Oberbgm. Mecum antwortet, die Anordnung der Polizei gehe feines Erachtens viel zu weit. Er habe mit dem Polizeiamtmann seinerzeit eine gemeinsame lokale Be- ichttgung vereinbart, aber nun sei der Amtmann doch auf eigene Faust vorgegangen. Welche Techniker ihm dabei zur Sette standen, wisse er nid)t. Er halte es für genügend, daß man zusammenhängende (nicht sestgeschrauvte) Sitze verlange, für die nötige Breite der Gänge und bergt mehr _ . . _

orge. Er sei auch der Meinung, der Polizeiamtmann sei ung ist seitens Hahns eingelegt worden, zur Erlassung einer derartigen Verfügung gar nicht zu- * Antwerpen, 30. Juli. Bei der gestern vorgenom- tändig. Er (Der Oberbgm.) werde einen Polizeibefehl er- menen Spannung des Wracks des von dem schwedischen assen, und dann werde sich durch die Entscheidung der DampferUdo" in Grund gebohrten DampfersHudders- höheren Behörde Herausstellen, wer in der Sache zuständig vieid" sind 14 Leichen entdeckt worden. Sechs konnten ei. Stadtv. Kirch bemerkte daraus, er sei von dieser Aus- geborgen werden, die übrigen wurden von der L-tromung sührung des Oberbürgermeisters besriedigt und beruhigt, sortgeschwemmt. . .

aber er bitte doch im Interesse der in der Entwicklung be- * Rom, 30. Juli. Wie hiesige Blätter berichten, forscht griffenen hiesigen Theaterverhältnisje an geeigneter Stelle die Polizeibehörde eifrig nach dem Baron Palazzetto, vorstellig zu werden, worauf Oberbgm. Mecum erwiderte, einem Neffen ,d cs Kardinals Rampolla, welcher er sei dazu gern bereit und freue sich, wenn die Stadtver- im Jahre 1898 in contumaciam zu 12 Jahren Gefäng- ordneten ihn zu diesem Schritt ermächtigen würden. Diese nis verurteilt wurde, weil er gemeinsam mit anderen ein Anfrage an die Versammlung ergab, daß man wohl ein- falsches Testament des Barons Sgadari unterge- stimmig sich dem Wunsche des Stadtv. Kirch anschließt. schoben hatte. Die Polizei nimmt an, daß Palazzetto sich

Stadtv. Jann beklagt es, daß die Felddieb- im Vatikan verborgen hält und läßt die Ausgänge stähle sich immer mehr mehrten. Ob die Jeldpolizei nicht bes Vattrans rm Geheimen betvachen.

auf dem Platze sei ober bie Bezirke für bie einzelnen a p e st, 30. ^uli. - Die Hatvaner Fabrik bei

Felbschützen zu groß seien, könne er nicht beurteilen. Jeben- uugaschen Äaggon-^erhge,ell;chaft steht in Flammen, falls sei eine baldige Abhilfe geboten. Oberbgm. M e c um 7.0 äpaggonladungen Holz, große .Ragazine und^Wertstatteil erwiderte, durch die beretts in die Wege geleitete Anstellung ttnd abgebrannt. Die Bevolterung und die ^-euerweyre^ eines Ober schützen werde hoffentlich eine Besserung ein- der umliegenden ^bnken arbeiten an der Bewältigung dc^ treten Brandes, um eine Wetterverbreitung zu verhindern^

Von verschiedenen Stadtv. wird endlich noch lebhaft dar- * N e w y 0 rk, 30. Juli. Aus dem Gefängnis zu Telson über geklagt, daß die üblen Gerüche an v er sch ie- (Kalifornien) sind le> 'Ltraslinge auv gebrochen, denen Orten der Stadt höchst lästig empfunden nachdem sic z w ei W e i ß e e r m 0 r d et unb einen britten würden. Stadtv. Heichelheim klagt über penetrantens schwer verwundet hatten. Durch die die Ausbrecher vee- Geruch bei der Südanlage, unb Stabtv. Pirr über bie solgenben Truppen wurden drei erschossen, die übrigen

genehmigt. .

Ein Gesuch des A. Geisse um Zuruckerstatt­ung von Kosten der elektrischen Zuleitung zu seinem Hause am Seltersweg wird nach dem Antrag der Gas- und Wasserwerksdeputativn grundsätzlich und weil iiach ein­gehenderer Erwägung der Angelegenheit erhebliche Mehr­kosten dem Antragsteller nicht erwachsen seien, ab ge­lehnt. Stadtv. Sch mall bemerkt, daß man sich wohl Hütte denken können, daß an jenem Ort noch mehr An- chlüsse erforderlich wi^'den und daß der Strang durch die ganze Katzlansgasse Hütte gelegt werden können. Oberbgm. Mecum nimmt das Elektrizitätswerk in schütz, iiidein er erklärt, es seien wiederholt Aufforderungen ergangen zur Anmeldung der Anschlüsse bis zu einem bestimmten Termin. Wäre man dagegen nach bloßen Mutmaßungen Verfahren, so hätte man eine Menge Anlagen unnütz gemacht.

Drei Angelegenheiten, die nachträglich in die Tages­ordnung eingeschoben worden sind, werden erledigt.

H e r st e l l u ii g en im Bourgeois scheu Hause am

Kirchemplatz, wofür der Antragder ubebutaticmcimm 1 Bürgerschaft bereits unternommenen Schritte haben ergeben, Bedingung, daß eine "nähere Prüfung die Notwendigkeit das; einer folgen «crnnitnltung Sntcrefie und Unterftü|ung dieser Herstellungen ergibt cntgegengcbracht wird. Wertvolle Ehrengaben wurden schon

Für die Sielbauten werden Lieferungen von überwiesen. Es wird der Festausschuß sich daruni auch zur Schachtdeckeln, Steigeisen und Spülbrunnenrohren nach dem Aufgabe machen, den Teilnehmern des Festes einen Genuß Antrag der Baudeputation genehmigt. Dabei machte Lu bereiten, welcher hier auf diesem Gebiete noch nicht ge- Stadtv. Leib auf anscheinend salsche Konstruktion der Deckel boten wurde. Hoffentlich erhält der Verein auch die nötige der Einsteigschachte aufmerksam, indem er erwähnt, daß Unterftütjung der anderen Gießener Vereine.

es mehrfach vorgekomnicn sei, daß Pferde beim Ueber- DerSänaerkranz" schloß sein Jahresprogramm Mg"daraus^^ine'ernsten^Fo^gen^ntstandeir'seien. Ter gestern .mt emem gemutlichen Abend, der gut besucht waj Oberbürgermeister will über die Sache mit dem , Butzbach, 30. Juli. Oie et. Markuskirche Leiter des Tiefbauamtes sprechen und eventuell Abhilfe wird gegenwärtig emer Renovierung unterzogen. Die schaffen. Arbeiten wurden im vorigen Winter begonnen und sollen

Die Uebernahme der Unterhaltung des Er bb e-voraussichtlich um Neujahr beendet (ein. Der Voranschlag gräbnisses der Wwe. H. Winter erfolgt gegen Zahlung beläuft sich auf rund 75 000 Mk. Gegenwärtig werden die von 2100 Mk. an die Stadt. .... . Gottesdienste in der St. Wendelskirche abgehalten. Arn

Znui Gesuch der Frau Friedr. Schäfer um Er- £$. wird Artillerie hier einquartiert werden,

laubnis jum ©d) an tmir t fd) a f t» b e t r 1 e b im meldhe sich von hier aus ins Aianöver über Braunfels nach

MUr,nlä,ra8C üernelnt unb ^Pem Westerwald begiebt.

Auch das Gesuch der Wwe. § ein r. Bellos in der ke. Mainz, 30. Jul. Der RaubmürderD etr 0 i t Wesersttaße 8 um Genehmigung zum Wir tsch a f tsb e- sitzt im Untersuchungsgefängnis m Einzelhaft und ist m Ketten trieb wird ab gelehnt mit dem Bemerken, daß in der gelegt worden, da er mit einem anderen Verbrecher den Plan, Umgebung schon sechs Wirtschaften vorhanden seien. auszubrechen, verabredet hatte.

Das Gesuch des Louis Bello f zum Brannt- ^Wiesbaden, 30. Juli. Heute vormittag explodierte wein verkauf über die Straße im Hause Neuenbäue 10 ber Färberei und chemischen Waschanstalt Lauesen u. Häber- wird, da auch der Vorbesitzer schon die Konzession hatte, ge-L e|n Dampfkessel, wodurch Großfeuer entstand. Ein ne^i®at(6 wurde der Wirtschaftsbetrieb im H«Z°r h°t schwere Brandwunden erlstten, ebenso andere Neuenweg 28 ebenfalls genehmigt. Angestellte. /r> r

Mit der Genehmigung der Gesuche des Karl Pepp-I Hanau, 31. Juli. (Originaltelegramm des ler um Konzession zum Wir t s ch a s t sb e t r ie b in derGieß. Anz."). Gestern abend 10^, Uhr entgleiste beim Grünbergerstraße 22 und des Ludwig Stieh l in der Einfahren in den hiesigen Ostbahnhof die Lokomotive und KLofdorferstraße 7 war die Tagesordnung der öffentlichen 2 nachfolgende Wagen eines von Eberbach kommenden Sitzung erschöpft. Güterzuges. Verkehrsstörungen sind nicht vorgekommen..

Vor Eintritt in die nichtöffentliche Sitzung bringt Der Materialschaden ist gering.

Stadtv. Kirch die Gießener Theater frage zur Wetzlar, 35. Juli. Der Kaufmann und Kommissionär Sprache, indem er den Polizeibefehl gegen die Einrichtung,^Hermann Jakob ist demWetzl. Anz." zufolge mit Hinter- »TÄTÄ. S5. Sn- »» 8-*"6e*u,b'Ä

überhaupt ohne Theater. All die schöne Arbeit, die man Gr ^at auch eme Reihe von Wechselfalfchungen verübt, man z. B zur Berufung eines neuen Direktors schon getan habe, spricht von insgesamt 40oO 000 Mk., die verloren fein wäre damit vergebens. Käme die Sache an den Kreisaus- sollen.

schuß, so würde dieser wohl keine Verantwortung über- Limburg, 31. Juli. (Originaltelegramm des nehmen wollen. Es sei ja betannt, daß die hiesigen Theater-1,Gieß. Anz."). Zwischen Ostheim und Niederhadamar Verhältnisse schlecht seien. Aber nachdem man sie so lange rourbe HA dem gestrigen Gewitter ein auf dem Feld geduldet habe, könne man doch auch noch ein oder zwei ^^peitender Landmann vom Blitz erschlagen. Sein neben Jahre weiter zusehen. Die Anordnung, die Sitze m dem1 seitherigen Theatersaale festzuschrauben, würde zur Folge haben, daß der Besitzer des Saales ihn zu den Theater­vorstellungen nicht mehr hergeben wird. .Er schlage des­halb vor, an geeigneter Stelle in dieser Angelegenheit vor­stellig zu werden.

Mecum, in dieser Sitzung von einer Erörterung Meier Angelegenheit abzusehen.

Damit trat man in die geheime Sitzung ein. In dieser wurden wie wir erfahren,, Perfonalangelegenheiten be- handelt.

( Aus Stadt und Land.

Gießen, den 31. Juli 1903.

L. U. Dem Assistenten am physikalijchen Institut Dr. Willy Schmidt wurde die venia legendi bei der philosophischen Fakultät für das Fach der Physik erteilt.

** Der Maschinenbauer-Gesangverein Gießen j hielt, wie man uns schreibt, gestern abend eine außerordent­liche Generalversammlung mit der Tagesordnung:Feier des 20jährigen Stiftungsfestes" ab. Der Verein, welcher sich unter Leitung seines Dirigenten W. Gernhard zu einem sehr leistungsfähigen Mannerchor herangebildet hat, beschloß ein­mütig, seine Jubiläumsfeier mit einem großen nationalen Gesangs-Wettstreit abzuhalten. Die hierfür innerhalb der