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30.11.1903 Erstes Blatt
 
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-^er zweite Referent^ Generalsekretär v. Neumann, verbreitet sich über die Art, wie Kornhausgenossenschasten zu bilden seien. Nicht bestehende Bezugs- und Verkaufs-! genossenschaften sollen als solche sich an der Kvrnhaus- genossenschast beteiligen, sondern Mitglieder dieser Ge­nossenschaften mit anderen treten zu einer besonderen Korn- hausgenossenschast zusammen und leiten die Verwaltung ihres Kornhauses. Der Verkauf des Getreides sämtlicher Lagerhäuser der Provinz geschieht von einer Stelle durch eine tüchtige kaufmännisch gebildete und mit dem Getreide­handel vertraute Kraft.

Nachdem beide Referenten gesprochen hatten, eröffnet der Vorsitzende die Diskussion über die Frage und teilt seine Beobachtungen über einzelne badische und bayrische Getreidehäufer mit, die er Gelegenheit hatte, im Betriebe zu sehen. In solchen kleinen Getreidelagerhäusern, an denen oft nur lechs Dorfgemeinden beteiligt sind, Dorf­gemeinden, in denen nur kleinere Landwirte, jedenfalls reine Großgrundbesitzer wohnen, herrscht zur Zeit der Ernte, bis in den Winter hinein, außerordentlich reges Leben. Tie Zufuhr zu diesen Getreidelagerhäusern ist oft so be­deutend, daß diese die Abnahme von Getreide periodisch einstellen müssen, um durch den Verkauf erst wieder Platz zu schaffen, d. h. diese kleineren Getreidelagerhäuser er­weisen sich D[t zu klein. Mit diesen Getreidehäusern ist stets ein mäßig großes Lager von Bedarfsartikeln der Genossen verbunden, so daß diese in der Lage sind, jedes Quantum Dünger- oder Kraftfuttermittel am Lagerhaus in Empfang zu nehmen. Tie Genossenschaft kauft und verkauft also, der einzelne Landwirt kann, wenn er will, den Heuchler mechen und steht sich gut dabei. Der Vize­präsident des Vereins, Kr e i s r a t Dr. W a l l a u, nimmt hierauf das Wort: Wem das Messer an der Kehle steht, wer im Wasser liegt und Gefahr läuft zu ertrinken, der greift nach jedem Hilfsmittel, um sich zu retten, er greift nach dem vorüb erschwrmmenden Balken, um sich darauf zu sehen, und wenn schon einer daraus sitzt, so stößt er rhn herunter. In dieser Lage ist der Landwirt. Die Getreidelagerhäuser können ihm den Verkauf seiner Frucht zu besseren Preisen erleichtern und den Ankauf seiner Bedarfsartikel verbilligen, das sind Hilfsmittel, nad), denen der Landwirt in seiner schwierigen Lage greifen muß, um sich über Wasser zu halten. Brauereibesitzer St ein- häuser-Frieoberg warnt vor übertriebenen Hoffnungen, er ist im ganzen ein Freund der Getrechelag er Häuser und möchte mit diejen besonders erreichen, daß die gut behandelte oberhessische Gerste die Getreidelagerhäuser fülle, für die das Brauereigewerbe stets ein guter Abnehmer sein werde.

Bürgermeister Gondolf von O b er w ö llst ädt rät zur Bedachtsamkeit. Ihm und vielen anderen liege noch der Krach der Molkereigenossenschaft Niederwöllstädt in den Gliedern und mache sie vorsichtig in der Bildung von ähnlichen Unternehmungen. Die Gründung von Kornhaus- genossenschasten sei gewiß sehr empfehlenswert, und er würde fortgesetzt angegangen von Interessenten seiner Kreise in der in Frage stehenden Angelegenheit. Aber er sage dreimal Vorsicht und noch einmal Vorsicht.- Ter Abgeordnete Hirschel ist dagegen, daß man den Händlern das Monopol des Getreidehandels lasse, man solle in der Kornhausfrage gewiß vorsichtig vorgehen, aber nicht aus übertriebener Vorsicht Zeit und Gelegen­heit vergessen. Nachdem in den süddeutschen Staatep. durch die neuesten Anlagen von Lagerhäusern die beste Art der Einrichtung, der Verwaltung gesunden sei, könne man nun endlich auch bei uns vor gehen. Zum Schlüsse sprach in markigen Worten der Geh. Regierungsrat Haas, der Verbandsdirektor der hessischen landwirtschaftlichen Ge­nossenschaften über die Frage. Man solle nicht Hals über Kopf, aber, wenn man in Oberhessen entschlossen sei, ein­heitlich vorgehen. Nicht etwa mit einem kleinen Ge­treidelag erhaus irgendwo anfangen; wenn man mit dem bischen Getreide an den Markt käme, würde man aus­gelacht. Es könnten an vier, fünf, sechs geeigneten Punkten in der Provinz gleichzeitig Getreidelagerhauser errichtet werden, der Verkauf des Getreides dieser Lagerhäuser müsse in einer Hand liegen; mit solchen Getreidemengen finde man Beachtung am Frankfurter, AUrunheimer Getreidemarkt, mit dieser geradezu veredelten Ware schlage man manche Kon- Lurrenz aus dem Felde und verwerte das Getreide am höchsten Auch die Abgabe' der landwirtschaftlichen Konsumartikel sei von diesen über die Provinz verteilten Lagerhäusern er­leichtert und verbillige den Bezug aufs äußerste. GeLb zum Bau der Getreidelagerhäujer sei vorhanden, man brauche deswegen die Regierung nicht anzugehen, wenn diese nur in anderer Weise die Bestrebungen der Landwirte in dieser Richtung fördere. Tie Lagerhausgenossenschaften müßten auf sicherer Grundlage beruhen, zahlreiche Ge­nossen, Landwirte, müssen Die Unternehmer sein und die Verwaltung aus das einfachste und billigste gestalten. Das Unternehmen gelinge, wenn nur die Landwirte einig feien und sich nicht auseinandertreiben ließen durch Interessenten,

di natürlich scheel das Vorhaben betrachteten und mit allen Mitteln zu Hintertreiben suchen würden.

Nach diesen Worten wurde die Diskussion geschlossen. Der Vorsitzende dankte den Referenten und nicht zuletzt dem Begründer des deutschen Genossenschaftsswesens Geh. M- gierungsrat Haas, für seine Vorschläge und die in Aussicht gestellte Mitwirkung.

Anträge auf Errichtting von Getreidelagerhäusern sind an den Verband der hessischen Genossenschaften in Da.rm- stadt zu richten. Der Vorsitzende schloß die Versammlung mit guten Wünschen für das kommende Vereinsjahr und aus Wiedersehen in der nächstjährigen Hauptversammlung.

Aus Stadl und Kauö.

Gießen, 30. November 1903.

*' Dem verstorbenen Zigarrenfabrikanten C. Kling spar widmet dieSüdd. Tabakztg." folgenden Nachruf:

Am 26. d. Mts. verstarb in Gießen nach kurzem, aber schwerem Krankenlager, infolge eines Lungenschlages, der Seniorchef der Zigarrenfabrik C. Klingspor, Herr Earl Klingspor, im Alter von 64 Jahren. Zwei seiner Sohne haben den herben Verlust ihres väterlichen Teilhabers und Mitarbeiters zu beklagen. Der Ver­storbene, ein Mann von hervorragenden Charaktereigenschaften und vielseitigen Kenntnissen, bekleidete lange Jahre u. a. das Amt eines Handelsrichters. Er war mit einer der vornehmsten Repräsentanten der Zigarrenfabrikation nicht allein in seinem engeren Vaterlande Hessen, sondern in unserer ganzen heimischen Industrie. Sein Ge­schäft verstand er durch Jntelligeiiz und Tatkraft auf eine bedeutende, Achtung gebietende Höhe zu bringen. Bei seinen Mitbürgern hoch angesehen' und vor: jedermann, der mit ihm in Berührung zu kommen Gelegenheit hatte, wegen seines lauteren, biederen Wesens geschätzt und verehrt, betrauern seine zahlreichen Angestellteii und Arbeiter in ihm einen fürsorglichen, väterlichen Ehef und Be­rater. Sein Name wird lange in ehrendem Andenken fortleben!

|| Lollar, 29. Nov. Die Telegraphen- und Fern sprech-Di en st stund en des hiesigen Postamts werden vom 1. Dezember ab an Werktagen um die Zeit von 12 bis 2 Uhr nachmittags verlängert.

Kirtorf, 26. Nov. Gestern fand hier eine Ver­sammlung des weiteren Ei s e n b a hn k o m i t e e s und der Vertreter der beteiligten Gemeinden der Linie Alsfeld-Schweinsberg statt, die bekanntlich eine Fortsetzung bilden soll der Linie Marburg-Wittels'berg- Schweinsberg. Es waren ca. 50 Vertreter erschienen. Ter Schriftführer Seebinger referierte über den Stand der Eisen- bahnangelegenhett und ersuchte um eine offene, ehrliche Erklärung darüber, ob die beteiligten Gemeinden an der Strecke dem Projekte Schweinsberg-Alsfeld oder einem anderen, das inzwischen aufgetaucht sei, das den Anschluß von Alsfeld nach Kirchhain bezweckt, sympathischer gegen­überstehen. Dann sprach Pft. Bolitsch von Kirtorf. Seine Ausführungen, die von einem großen Teil der Versamm­lung unterstützt wurden, bewiesen, daß an der Herstellung einer Verbindungsbahn zwischen der Oberhessischen und der Main wes ettbahn außerordentlich viel gelegen sei. Doch könnten sich die an dem Bau einer solchen Bahn Inter­essierten heute noch nicht schlüssig machen, für welches Projekt sie sich entscheiden könnten, und man bäte deshalb darum, den Beschluß einer Versammlung abzuwarten, die man in Bälde einberusen werde. Tie Herren Grün und Bürgermeister Prediger von Kirchhain traten für ihr Pro­jekt ein, das schon seit einem halben Jahrhundert auf dem Papier stehe und dessen Verwirklichung in der nächsten Zeit zu erreichen sei, umsomehr, als ihnen die Fortsetzung der Linie Herh-feld-Alsfeld-Kirtorf-Niederklein-Kirchhain durch das Wohrathal in das Ruhrgebiet von höherer Stelle aus zugesichert sei. Tie Versammlung beschloß, über die Entscheidung für das eine oder andere Projekt eine Ver­sammlung in Kirtorf einzuberufen und den beiden Ko­mitees Kirchhain und Marburg Mitteilung zu machen. (H.

Gerichtssaal.

Vor der Strafkammer in Hildesheim hatten kch acht Bergakadeniiker aus E l a us t h a l wegen Zwei- stampfes mit tätlichen Waffen zu verantworten. Tie Angeklagten gestanden, daß sie am 7. März d. I. zu Goslar vier Schläger­mensuren unter Anwendung der üblichen Schutzvorrichtungen ausgefochten haben. Es handelt sich um sog. Bestunmungs- und Freimdschaftsmensuren. Unter Berufung auf eine neuere Veröffent­lichung des Oberreichsanwalts Dr. Olshausen erkannte das Gericht, abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des Reichsgerichts, auf Freisprechung, mit der Begründung, daß die benutzten Waffen nicht bestimmt gewesen feien, tötliche Verletzungen herbei­zuführen. Es könne sich also nur noch um die Frage handeln, ob Körperverletzung vorliege. Eine Verurteilimg wegen Körperverletz­ung sei aber nach dem Strafgesetzbuch beim Duell nicht zulässig.

Warschau, 27. Nov. Hier findet gegenwärtig ein sensatio­neller Falschmünzerprozeß statt. 32 Personen, darunter mehrere Bankiers, sind an geklagt, Banknoten ge­fälscht und m Verkehr gebracht zu haben. Die erforderlichen Platten wurden von dem Berliner Lithograph Schröder geliefert.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

= Glänzendes Geschäft! Man schreibt uns: Als em Be­weis dafür, in welch eiiormer Weise ine deutschen J ua et- ta nj uni ent en durch das nun zur Auflösung gekommene Zuckerkartell geschröpft worden sind, mag die^.aksache^ gelten, daß die Hildesheimer Zuckerraffinerie, deren Fabrikat in hiesiger Gegend bevorzugt wird, nie das abgelaufene Jahr eine Dividende von sage und schreibe 75 Prozent zur Nerleuung bringt gegen 2 5 Prozent im SXaßre vorher. Glückliche Aktionäre!*./«» - t \

Reichsbank. Am 1. Dezember wird in Hör d e (Westfalen) eine von der Reichsbankhauptstelle in Dortmund abhängige Reichs- banfnebenftelle mit Kasseneinrichtung und beschrämktem Giroverkebr eröffnet werden. __

Briefkasten der Redaktion.

(Anonhme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

Zwei Wettende. Ein Lehrling, welcher in einem hessischen Otte lernt und auch gleichzeitig wohnt, hat die Fortbildungs­schule nicht in dem preußischen, sondern in dem bett'. hessischen Orte zii besuchen. Wohnt der Lehrling jedoch in einem preußi­schen Otte trotz seiner Lehre in einem hessischen Orte, so muß er die Fortbildungsschule des betreffenden vreußischen Ortes besuchen.

P. N. Wenn hier nicht besondere Umstände vorliegen, ist der Vertrag g i l t i g.

W. L. in K.Der Kompas" erscheint in Berlin.

§pielplan der oerenugten Frankfurter Ztadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 1. Dezembr*):Ter Bajazzo." Canio: Herr Karl Pfann als Gast. Hleratif:Cavalleria rusticana. Mittwoch den 2. Dezember: 3. Abonnements - Konzert. Donnerstag den 3. Dezember:Oberon." Freitag den 4. Dezember:Die Puppe." Samstag den 5. Dezember:Ter Troubadour." Sonntag den 6. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr:Zar und Zimmermann/ Abends 7 Uhr:Samson und Dalila." Montag den 7. Dezember: Konzert des Herrn Jan Kubelck unter Mitwirkung des Frl. Eva Leßmaiin.

Schauspielhaus.

Dienstag den 1. Dezember*):Das Glück im Winkel." Mitt» woch den 2. Dezember:Zapfenstreich." Doiinerstag den 3. Dez.: Tie Jungfrau von Orleans." Freitag den 4. Dezember:Zapfen­streich." Samstag den 5. Dexember: Zum ersten Male:Das große Geheimnis." Sonntag den 6. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr:Alt-Frankfurt." Abends 7 Uhr:Das große Ge­heimnis." Montag den 7. Dezember:Zapfenstreich."

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

(Tipp-Topp.) Die Firma P. Henning Frankfurt a. M., Taunus str e 3 0, hat den Vertrieb eines Vervielfälti­gungs-ApparatesTipp-Topp" übernommen, welcher alles was inan bis jetzt in Vervielfältigungs-Apparaten kannte, übertrifft. Vor allem fällt die seitherige umständliche und kostspielige Hand­habung der älteren Systeme vollständig weg; jedes Konzeptpapier fann für die Herstellung des Originals verwandt werden. Der Tipp-Topp" soll keinen Apparat efietzen, mit dem man größere Auflagen also 2001000 Abzüge und mehr aniertigt, sondern er ist dort unersetzlich, wo jederzeit schnell und ohne Umstände mit wenig Kosten 10, 20, 50150 Abzüge benötigt werden, bei denen das Ori­ginal ebenfalls erhalten bleibt. Tie jeweilig zu erreichenden Abzüge sind 10150 Abzüge mit Tipp-Topv-Tintenschwarz, blau, violett, grün ober rot ; 50 Abzüge mit Schreibmaschinenschrift mit hekto- graphischem Farbband, 20 Abzüge von Kopierstift, 20 Abzüge von Kopiertinte, 20 Abzüge von Schreibmaschinen-Schrift mit kopieren­den Farbband. Tie Schrift selbst wird nie verlausen nur die Ab­züge rollen sich nicht; em Beschmutzen der Finger oder der Kleidung ist ausgeschlossen, dabei ist das Verfahren ein billiges, indem 100 Abzüge höchstens 5 Vfg. kosten. Ein fernerer nicht zu unterschätzen­der Vorzug ist, daß oie Masse keinem Witterungs-Einfluß unterliegt und selbst bei längerem Nichtgebrauch sich weder zersetzt oder schlecht wird. Die Handhabmig ist so einfach, daß jede ungeübte Person, welche den Apparat znm ersten Male in die Hand bekommt, sofort tadellose Abzüge Herstellen kann, zumal der Apparat stets sofort wieder gebrauchsfertig ist für neue Abzüge. Der Anschaffungs­preis ist em billiger zu nennen, indem die Brief- und Aktengröße Druckfläche 24><36 Zentimeter 24 Mark, und das Doppel­format Druckfläche 26x48 Zentimeter 40 Mark kostet. Durch den billigen Preis unb seine vorzüglichen Eigenschaften wird sich der Apparat überall leicht einführen, da er fast von allen Ständen mid Berufen verwandt werden kann; so z. B. können die Restau­rants und Hotels ihre Speisekarten, die seither, was Schärfe und Sauberkeit anbelangt, sehr zu wünschen übrig ließen, darauf leicht unb schnell Herstellen, Architekten unb Bauunternehmer ihre Kosten­anschläge, Zeichnungen, Berechnungeli u. s. w. Aus allem geht hervor, daß dem Apparat eine große Zukunft bevorsteht und wollen wir deshalb nicht unterlaffen, unsere L es e r mit demselben bekannt zu machen.

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Herr San.-itiai; Dr. msd. B. schreibt: Habe Oberweyer's Herba-Seife gegen Hautleiben unb Hautunreinigkeiten an einen Patienten abgegeben. Ich war mit den Erfolgen sehr zufrieden. Herba-Seife z. h. Apoth. Drog, und Parf. 5956

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TieNeue Bad. Laubes-Zeitung", Mannheim, schreibt: Bei dem Dachstuhlbrande, der gestern im Kasinogebäube zum Ausbruch gekommen, hat die städtische Berufsseuerwehr einen Feuerlösch-Apparat Minirnax" benutzt unb damit ein vollkommen zu­friedenstellendes Löschresultat erzielt. Der Apparat Mmimax", welcher schon seit längerer Zeit auf einemFahrzeug der Berufsfeuerwehr ständig mitgeführt wird, konnte sofort beim Eintreffen der Wehr in Betrieb gesetzt werden und junftionierte tadellos.

BetarmMmchunr).

Der Borauschlag der Gemeinde Röthges für das Jahr 1904/05 liegt vom 4. Dezember 1903 an acf)t Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Inter­essenten offen. ä oonn

Röthges, den 29. November 1903. 8899

Großherzogllche Bürgermeisterei Röthges.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Liudcus.ruth für das Jahr 1904,05 hegt vom 4. Dezember ds. Js. an acht Tage lang am dem Bürgermeisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Interessenten offen.

Lindenstruth, den 30. November 1903. 8890

Großherzogllche Bürgermeisterei Lmdenstruth.

_____________________Scheid. _____________________

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Die Auszahlung der Renten für 1903 findet im Dezember an jedem Dienstag unb Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 2 bis 5 Uhr statt. Stammler, Ober-Postsekretär, 8886 Wilhelwttraße!

ZM- ui LeMe Gieße«.

Es wird hierdurch zur öffentlichen KenntniZ gebracht, daß unsere Kaffe vom 3. bis einschließlich 8. Dezember l. Js. geschlossen ist. Im übrigen werden im Laufe des Monats Dezember jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag unb Samstag von vormittags 8 bis 12 und von nachmittags 2 bis 4 Uhr Geschäftstage abgehalten.

Gießen, am 21. November 1903.

Der Direktor der Spar- und Leihkaffe Gießen.

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Mittwoch den 2. Dezbr. d. I., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'jchen Saale Möbel aller Art versteigert.

8892 Geißler, Gerichtsvollzieher.

Mittwoch den 2. Dezbr. d. I., nachmittags l1/, Uhr, werden im Bieker'schen Saale, Neustadt 55, eine große Partie Zigaretten zwangsiveise ver­steigert.

Die Versteigerung findet be­stimmt^ statt. 8893

Geißler, Gettchtsvvllzieher.

Versteigerung

DieuStag, 1. Dez. d. I.

Nachm. 2 Uhr versteigere ich 9teustadt 53 dahier gegen Barzahlung

1. Farbwaren als Oelgrün, Kalkgrün u. Mennige.

2. 4 Ladenschränke, 2Lhettn u. Möbel aller Art

Versteigerung zu 1. bestimmt.

Vorn, Gettchtsvvllzieher.

Um mein großes Lager etwas zu räumen, gewähre ich auf sämtliches Schuhzeug von jetzt bis Weihnachten 8384

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J. Happel.