Ausgabe 
30.7.1903 Zweites Blatt
 
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Kunst und Wissenschaft.

großen Üniversitätsjubiläum von 1886 darstellen.

Kandwirtfchast

Telephonischer Kursbericht.

-Frankfurt ». J1M 30. Juli

476% Oesterr. Silberrento 100.80 4% Ungar. Goldrente , . 101.45

372% 3% 3V,% 3%

102.40

91.00

102.20

91.05

101.00

102*90

Reichsanleihe do.

Konsois .

do. . .

Schiffsnachrichten.

Norddeutscher Lloyd.

Kleidung im Stiche lassen. Eine Kälte von 20 Grad machte den Aufenthalt in den Booten bedenklich, da man noch weit von Häfen entfernt war. Beim Kap Jork liegen zwar einige Hütten, doch sind diese nur vorübergehend bewohnt, weshalb die Schiffbrüchigen sich entschlossen, die weiter südlich gelegenen dänischen Kolonien aufzusuchen. Ein Boot erreichte nach 4 Tagen Umanak, ein anderes nach 5 Tagen Ritenback und die beiden letzten erst nach vollen 8 Tagen Godthaab. Alle 45, Mann waren sehr leidend. Gesicht, Hände und Füße waren erfroren; doch genasen sie unter der Pflege der dänischen Kolonisten und eines Arztes. Der DampferNor" überführte 14 Mann der schottischen Gesellschaft nach Kopenhagen, und der DampferGodthaab" nimmt weitere 20 Mann mit nach " Schottland. Der Rest der Besatzung verblieb noch in der Offenbach, 29. Juli. Der Großherzog wohnte Pflege in Grönland und wird erst später befördert werden

dessen mit ungebeugtem Mut die medizinischen Wissenschaften weiter.

für ihre Darlegungen den Beifall der Konferenz. Die sich daran anschließende Debatte nahm einen sehr regen Verlauf. Mit einem kurzen Bericht über den Stand der Kreislehrer­bibliothek durch Rektor Luerssen-Wetzlar schloß der amtliche Teil der Konferenz.

werdend Die beiden Referenten Söhngen-Bonbaden und Hofmann-Neukirchen aus der Inspektion Braunfels ernteten

gestern nachmittag prähistorischen Ausgrabungen in der Ro» | fönneMn* berstadt bei.

genommen worden. Anfang der Rennen nachmittags 4 Uhr. Texas Tex hat seine werte Person und seine 5 amerika- schen Pferde auf Textors Terrasse bereits untergebracht. Am Freilag und Samstag nachmittag wird man die beiden Herren auf dem Sportplätze trainieren sehen können.

oo« 40 -warm Forderung, sich Fr eitag 5 Uhr nachmittags in der Pauli- m nischen Kapelle des Vatikans gammeln, nm sich zum Konklave zu begeben.

Huthändler und stud. med. DerBayerische Kurier" bringt folgende Notiz: Unter den Herren, die dieser Tage in München die sämtlichen medizinischen Examina be­standen haben, befindet sich auch ein junger Mann, der durch eisernen Fleiß und seltene Ausdauer im Kampfe gegen alle Hindernisse endlich sein Ziel erreicht hat. Der junge Mann war nämlich infolge verschiedener Schicksalsschläge genötigt, bisher ein kleines Hutgeschäft zu führen, studierte aber unter-

r. Mainz, 29. Juli. Die hiesige Stadtverord­netenversammlung genehmigte heute abend in geheimer Sitzung gemäß den Anträgen des Finanz- und Bauauschusses den Ankauf der Mainzer Pferdebahn von der ^Süd­deutschen Eisenbahngesellschaft" in Darmstadt. Einschließlich eines großen, der Süddeutschen Eisenbahngesellschast gehörigen Grundstückes in der Neustadt hier beträgt der Kaufpreis 1400 000 Mk. Die Pferdebahn geht am 14. Juli 1904 an die Stadt über, die jetzt vollständig freie Hand zur Anlage ihrer elektrischen Bahnen hat. Daß der friedliche Ausgleich zwischen der Stadt und der Süddeutschen Eisenbahngesellschast i zustande gekommen ist, ist hauptsächlich dem Abgeordneten! Dr. Schmitt zu danken, der bei zahlreichen Verhandlungen die streitige Sache in Wege zu leiten wußte, die einen An­kauf durch die Stadt ermöglichten. Als Vertreter der Stadt Mainz auf dem Städtetag in Dresden wählten die Stadtverordneten Oberbgm. Dr. Gaßner, Dr. Bamberger und Baumeister Rühl.

3u/o Mexikaner . . . 472% Chinesen . . . Electric, bchuckert . . Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien . . .

Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatebahn . . Lombarden .... Gotthardbahn .... Laurahütte.....

Bochum . , , ... Harpener ....

Tendenz: fest.

372% Hessen . . .

373% Oberhessen . .

4% Oesterr. Goldrente .

1903.

. 26.75

. 92.50 . 88.20 . 98.00 . 208.50 . 187.90 . 136.70 . 147.50 . 154.20 , 143.70 . 17.50 . 191.00 . 220.50 . 181.00

. 181.00

Wetzlar, 29. Juli. Auf dem heute abgehaltenen V i e h - markt waren 180 Stück Rindvieh und 660 Schweine auf­getrieben.

X. U l r i ch st e i n, 29. Juli. UnseremI a k 0 b i m a r k t e" ist Jupiter pluvius von jeher sprichwörtlich hold gewesen; die­jenigen Jahre ohne seinen nassen Segen auf diesem Markt gehörten immer zu den Ausnahmen. Auch gestern regnete es und vor­gestern und ganz besonders stark am heutigen dritten Markttage. Die Auffahrt am Rindviehmarkt wurde durch das Regenwetter in den frühen Morgenstunden des ersten und zweiten Markttages ganz bedeutend abgeschwächt. Wer mochte auch aus der Umgegend sein I Marktoieh dem strömenden Regen preisgeben? An Handelsleuten. fehlte es nicht. Die Preise waren für die wenig vorhandenen Stücke, die raschen Absatz fanden, hoch. Des schlechten Wetters ungeachtet war der gestrige zweite Markttag mit Schweinen recht gut befahren. Die Händler hatten nicht mehr unter dem Quarantäne- gebot der Seuchengefahr zu leiden und infolge dessen ihre gewohnten gefüllten Parks mit Ferkeln aufgestellt. Trotz des starken Angebots hielten sich die Preise auf der Höhe. Das Paar Jungschweine galt 45 bis 50 bis 55 Mk., zweiter Sorte 40 bis 42 bis 45 Mk.; Läufer kosteten pro Paar 80 bis 90 Mk. und 90 bis 100 Alk. Der heutige dritte Markttag ist ein Volksfesttag für die nähere und weitere Umgebung, der trotz aller anderen Feste seine besondere

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesrllschaft.

Sabbathfeier am 1. August 1903.

Freitagabend 7L0 Uhr. Samstag Vormittag 8 Uhr.

Nachmittag 4 Uhr. J

Sabbathausgang 8.55 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6 Uhr, abends 7.30 Uhr.

Kriefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

H. B.Das von dem und dem innehabende Logis ist m m^?leten" l1t ein schauerlich falsches Deutsch. Ein Logis wrrd rlntle gehabt, h a t aber selber doch nichts anderes inne als hrtaQ <erdL wichtig allein ist:Das bewohnte Logis", oder Ebenso der oder der z. Z. inne hat, ist zu vermieten",

i ft CVfr "£te da und da stattgefundene Sitzung", denn sie Llnl s ;J0l^,ern ,Te bat stattgefunden. Von einem Mörder sagt * r "der gemordete Verbrecher", denn er ist nicht ge- mordet, sondern er h a t gemordet. 8

größte chemische Fabrik der Erde und zwar ist es die Badische Anilin- Un« -Fabrik in Ludwigshafen am Rhein. Sie beschäftigt 148 ÄKwJfcbeüer. G,)emiter' 75 Ingenieure und Techniker

r. Vom Rhein, 29. Juli. Anfangs nächsten Monats finden bei Koblenz größere Pionier-Uebungen statt, bei welchen anl 7. August der Rhein bei Weißenthurm, am 10. August bei Boppard und am 11. August bei Braubach überbrückt wird. Während dieser drei Tage ist der Schiffs­verkehr auf dem Rhein an den angegebenen Orten bedeutend beschränkt und der Floßverkehr ganz untersagt.

w. Wetzlar, 29. Juli. Am Dienstag wurde im Schützen­garten hier die diesjährige General-Lehrerkonserenz abgehalten, die sich eines außerordentlichen Besuches zu er­freuen hatte. Trotz der ungünstigen Witterung war nicht nur gesamte Lehrerschaft, sondern auch viele der Herren Geist­lichen des Bezirks zur Konferenz erschienen. Von der vor­gesetzten Behörde wohnten Geheimrat Anderson-Eoblenz, der Verwalter des hiesigen Landratsamtes Freiherr v. Braun! sowie die drei Kreisschulinspektoren des Kreises der Konferenz | bei. Allgemein wurde es mit Freuden begrüßt, daß auch Leiter und Lehrer des hier neubegründeten Seminars und der Präparandenanstalt der Kreiskonferenz beiwohnten. Nach gemeinschaftlichem Gesang dreier Verse des Liedes:Wenn ich o Schöpfer deine Macht" kam das von der K. Negierung gestellte Thema zur eingehenden Besprechung:Wie kann rocui.te umyt.ULm durch die einzelnen Unterrichtsfächer der Volksschule der Sinn Anziehung besitzt, der Kinder für Schönheit und Kunst angeregt und gepflegt»

4% Italien. Rente . . 472% Portugiesen . . 8°/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . Tiirkenlose.....

4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4% % äussere Argontiner

Rom, 30. Juli. Die sieben französischen Kar­dinale hielten wiederholt Versammlungen ab, teils bei Kardinal Mathieu, teils in der Generalproturatur von Sankt Sulpitius, wo die meisten von ihnen Wohnung genommen haben. Sie erörterten die Lage in Bezug auf das bevor­stehende Konklave. Sie sind üöereinaetommen, gemein­sam zu handeln, und zwar unter Leitung ihres Seniors Langenieux. Die Kardinale haben dem Botschafter Nisard einen Besuch abgestattet, der morgen ihnen zu Ehren ein Festmahl geben wird. Auch die Kardinale aus den übrigen Staaten hielten Zusammenkünfte ab und tauschten Be­suche aus.

Budapest, 30. Juli. Nach Blättermeldungen sind bisher über 30 Opfer des Tod es mar sch es des 12. Regi­ments nach Bilet begraben worden. Die Zahl d er Er­krank t e n beträgt ü b e r 4 0 0. Die Zahl der bis jetzt Ge­storbenen ist noch nicht bekannt.

B e l g r ad, 30. Juli. Nach der BelgraderStampa" und dem BukaresterUniversul" haben die Zankowisten und Radoslawisten in Bulgarien ein Programm entworfen, wonach Fürst Ferdinand aus Bulgarien zu ent­fernen und die Nachkommen von der Thron­folge auszuschließen seien. Die Karageorgie- witsch sollen an deren Stelle treten und eine Union mit Serbien zur Regelung der macedonischen Frage geschlossen werden. Ein Gedankenaustausch hat noch nicht stattgesunden. Die Pläne dürften jedoch in Belgrad nicht zurückgewiesen werden. (Nichts als Hundstagsgeschwätz!)

Petersburg, 30. Juli. Reisende berichten aus Maeedonien, daß die Lage in Macedonien äußerst ernst und erregt ist. Die Mehrzahl der Macedonier ist der Ansicht, daß nach Einbringung der Ernte eine allgemeine b ewaff- nete Erhebung gegen die Türkei beginnen wird.

Petersburg, 30. Juli. Die Rinderpest ver­breitet sich bei der herrschenden Hitze rapide und hat das ! Gouvernement Eajatka ergriffen.

New York, 29. Juli. Die Ueberlandfahrt des Dr. Jackson auf dem Automobil von San Franzisko nach New York dauerte 65 Tage. Sein Automobil, in einem Gewicht von 25 Zentnern, führte eine vollständige Zeltausrüstung, Kücheneinrichtung, Wasserbehälter, Gewehre, Fischereigeräte, Fleischkonserven, 5 Gallonen Petroleum und 12 Gallonen Gasolin mit sich. Die beiden Reisenden trugen zuerst Anzüge aus Cord, die sie später durch solche aus Segelleinwand ersetzten. Wenn die Kleidung abgetragen war, wurde sie weggeworfen und unterwegs neue gekauft. Tie Fahrt durch die Sierra Nevada dauerte fünf Tage, da die Straßen dort lediglich in Saumpfaden bestehen und oft von großen Blöcken eingeengt werden, die den Absturz in Abgründe verhüten sollen. Einmal brach das Luftzusühr- ungsrohr, dann bildete sich an einem Vorderrad eine Bruch­stelle. Ferner waren sieben neue Pneumatics erforderlich. Ter Wagen kam in Newyork in gutem Zustande an.

** Hessischer Landwirtschaftsrat. Außer den unerledigt gebliebenen Gegenständen von der letzten Sitzung des Hess. Landwirtschaftsrats seien von den 19 Punkten derl Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Tagesordnung insbesondere noch folgende neu hinzugekommene Nachbarstaaten. Bei einem Wettbewerb für einen Ent- Beratungsgegenstände hervorgehoben, die in der Sitzung des wurf zum Baseler Bahnhof erhielt den ersten Preis Professor Landwirtschaftsrats am 30. und 31. Juli zur Verhandlung Olbrich aus Darmstadt. Nach demTaunusboten" kommen: Anfrage der Eisenbahndirektion Mainz betr. De- soll beabsichtigt sein, den Ersatz für den jetzigen Herzberg­tarifierung von Moorerde, Torfmull und Torferde, Anfrage türm, für den schon lange gesammelt wird, gleichzeitig als Großh. Ministeriums des Innern, Abteilung für Landwirt- Bismarckturm im Taunus auferstehen zu lassen. Der- schast, Handel und Gewerbe, betr. Begutachtung des von selbe soll massiv und stark nach einem Entwurf von Vaurat Großh. Regierung vorgelegten Entwurfes eines Gesetzes über Jacobi in Homburg erbaut werden.

die staatliche Schlachtviehversicherung; Beschickung der inter-- - - ...... - - . ----

nationalen Kunstausstellung und großen Gartenbauausstellung Vermischtes.

1904 m Düsseldorf mrt Obst. ' Köln, 29. Juli. Ein Schuhmacher, der aus einem

- " r 0 d,29. Juli. Em hiesiger -andwirt Dachfenster unweit des Heumarkts Ausschachtungsarbeiten

fcC,n r +f1 ^a^CCn in .her Scheuer das Gerüst, zusah, stürzte in die Baugrube herab und war sofort tot.

Hierbei glitt er aus und stürzte in die Tenne. Mit der ' Münster, 29. Juli. Bei dem heutigen Unwetter einen Hand blieb er an einem Haken hangen, wodurch ihm wurden inmitten der Stadt ein Bauersohn sowie die Pferde abgerissen wurde. Man fürchtet für das Leben seines Wagens vom Blitz erschlagen.

des Abgestürzten. , , Berlin, 30. Juli. Aus Nahrungssorgen stürzten

w. Gundenhausen, 3n °^*x' - - - * 3 1 - ö

103.30 49.50

31.Ha 34 90

132.40 44.20

40.95

Professor Wilhelm Trübner in Frankfurt, ein ge­borener Heidelberger, hat für die Stadthalle in Heidelberg ein Kolossalgemälde geschaffen, das eine Episode aus der Geschichte der Stadt darstellt, nämlich den Augenblick, an dem der Großherzog Karl Friedrich von Baden, der Wiederbegründer der Universität Heidelberg, am Mannheimer Tor empfangen wird und vom Bür­germeister von Heidelberg die Schlüssel entgegennimmt. Ein zweites Bild wird den Empfang des deutschen Kronprinzen durch den Großherzog von Baden, die Universität und den Stadtrat beim

In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.

c. r. /r. . . r, r -------- 'm ------fernen, 24 Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der

v 30. Juli. (Ortgrnaltele- sich gestern abend nach 10 Uhr die zwei in den 20 er Satiren ^oPPc^^^^raubell=e^^ne^^Po)^^arnP^^rKaiser Wilhelm der Große",

^ramm desGreß. Anz.") Von den Teilnehmern stehenden Schwest ern Guttknecht, von benen bk eine

an einem Hochzeit sm ah l in Sammenhemr bei Kunden- Lehrerin, bie andere Malerin ist, aus dem 3 1 ' w»mttaas wohlbehalten m Newyork angekommen.

Hausen sind dreizehn Personen schwer erkrankt, eines Wohnhauses in der Lützowstraße. Beide wurden ge-

Em Teilnehmer ist berecks gestorben. Die Untersuchung tötet. Ihre Vorbereitungen am Fenster hatten Menschen- o c

ist emgeleitet. massen, die Polizei und die Feuerwehr mit dem Sprungtuch Drrg.naldrahtmeldungeu des Gießener Anzeigers.

Friedberg, 30. Jul,. Die alten Klagen über die herbeigezogen, doch kamen die Schwestern den Rettunqs-si , ^^L^Julu Der-Turm der m der ersten Halste Schädigung der ansässigen Geschäfte durch Konsum- bemühunqen zuvor 9 beSA5; Jahrhunderts erbauten Quintins-Lrrch e zeigt

und Bauernvereine, Versandtgeschäfte und Detailreisende, * Thorn, 29. Juli. Die zweite §oroafferroe11e Son^trutoon beber to'r titoa^nm^abre Frlialgeschafte kehren, wie der Jahres- der Weichsel erreichte 4 Meter und überschwemmte mit'elektrischem Geläut versehen worben ist, zurückzuführen bericht ber hiesigen Handelskammer bemerkt, auch m das Ladegeleis der Ufereisenbahn, wodurch der Umschlags- sind. Gipsbände konnten den Schaden nicht aufhalten, diefem Jahre, und zwar verstärkt wieder. Ein noch schlim- verkehr erschwert ist. Halle a. S., 30. Juli. Der Magistrat beschloß mit

merer Konkurrent ist dem Handel durch die Arbeiterkonsum- Straßburg i. Els., 29. Juli. In Mülhausen hat Genehmigung des Bezirksausschusses, für die Stadtver- vereme entstanden, die durch Gewährung eines hohen Ra- sich der Schutzmann Scholz in einem Kornfelde erschossen. rd n etenw a h len der 3. Klasse, die ^Einteilung dev batts am Ende des Jahres und bei ihrer straffen Organisa- Er stand im Verdacht, während des Dienstes einen Ein- ^söbl-Wahlbezirke aufzuheben und ,auch die Vertreter dieser, twn die Kundschaft den seitherigen Lieferanten dauernd ent- bruch im Kreisdirektionsaebäude verübt %u haben ^Alung durch me Wählerschaft in der ganzen Stadt

ziehen. Ob auf steuerlichem Gebiete dieser für den HandelI rbenfi7ib§ .Xa- unteraeaanaen 2Bie -a'ien\ #inen Zukunft

be°n^®rfabrunaen ®"to'cEflun9 dürfte nach bereits telegraphisch berichtet, ist in Kopenhagen am Sonntag Londons 29. °Julü° Das ^n"erhaus' nahmdie

den Erfahrungen^ m anderen Bundesstaaten zum mindesten der DampferNor", em Schiff der grönländischen Handels- zweite Lesung der Brüsseler Zuckerkonvention an. ^veiselhast sein, oagegwi halt die Kammer eine gründliche gesellschaft, aus Grönland eingetroffen und hat Kunde ge- Barcelona, 30. Juli. In einem öffentlich verteilten Deform unserer alten Gewerbesteuer durch eingehendere Spe- bracht von dem Untergange des BarkschiffesVega". Die von den Arbeitervereinigungen unterzeichneten Flugblatt zialisierung der einzelnen Branchen, progressivere SteigerungVega" diente seiner Zeit dem bekannten Forscher Freiherrn allen Arbeitern angeraten, den allgemeinen der Steuersätze und Heranziehung der Genossenschaften für von Nordenskjöld auf seinen Entdeckungsfahrten im nördlichen Ausstand am 3. August zu beginnen und ihn fortzusetzen, erforderlich. Eismeer. Das Schiff aina später in den Besitz einer schottischen sestgenommenen Arbeiter in F-reiheit gesetzt sind.

M ?bjähris°s Jubi- Gesellschaft über, d^ °es Er Besatzung von!. ^om, JuL An^bie, Kardinäle erging die.Auf. orbentlich b starker 3%^ na^ unb ff Ä *9 Räumen des städtischen Saalbaus. Der Deutsche Fleischer- f ^em uördlichsten

verband, sämtliche Innungen des BezirksvereinsBeide I Gewohnten Geftade Grönlands. Plötzlich begannen hier Eis- Hessen und Nassau" waren vertreten. Vertreten waren ferrrer Reiben und in wenigen Augenblicken war das Schiff zer- das Großh. Ministerium, die Provinzialdirektion Starken- drückt. Die Besatzung konnte noch 4 Boote ins Wasser lassen, bürg, das Kreisamt und die Mrgermeisterei Darmstadt rettete sich selbst auch in diese, mußte aber Proviant und sowie die hessische Handwerkskammer, außerdem eine größere "

Anzahl Handwerkervereinigungen, darunter auch der Orts­gewerbeverein und der Gesellenausschuß der Innung. Das Fest, welchem nahezu 400 Damen und Herren beiwohnten, begann mit einer akademischen Feier. An den Weiheakt reihte sich ein Bankett.Saure Wochen, ftohe Feste", hieß es in einem der Toaste, und fv war es auch.

Darmstadt, 29. Juli. Nach einer Meldung aus dem Jagdschloß Eulbach bei Erbach ist heute dort Prinz Al­brecht Stolberg-Stolberg, der Schwager des Grafen v. Erbach gestorben. (Der Verstorbene war 43 Jahre alt, und bekanntlich ein Bruder der Gräfin Erbach-Schönberg. Er war schon seit längerer Zeit schwer leidend und hatte sich nach Eulbach begeben in der Hoffnung, dort zu genesen D. R.)