Nr. 174
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Umverß-Buch- «.Stern- druckerei (Pietsch Erden) Redaktion. Expedition und Druckerei:
Schnlstraße 7.
Adresse für Depeschen: «u-eiger Gießen.
Fernsprechanschluß 9tr. 51.
Zweites Blatt. 153. Jahrgang
Dienstag 28. Juli 1903
Gietzener Anzeiger
** General-Anzeiger "8>
Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
BeHngSpret-, monatlich 76 Pf., viertel- jährlich Mt. 2L0 ; durch Aohole- tu Zweigstelle, monatlich 6o Pf.; durch die Post Mt. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen ür die TageLnummer bist vormittags 10 Uhr. ZeiienpreiS: total 12 Ps^ auswärts 20 Pfg.
Äerantworrtich für den poltt und allgem. Zeil: P. Wittko: für , Stadt und Land^ und , Gerichtsj aal*: A « g u st GStz; für den Anzeigenteil: Hans Beck.
E3
5>ie Heutige Kummer umfaßt 8 Kette».
Wach dem Tode des Wapstes.
Rrpm, 27. Füll
Sa der Basilika „San Giovarnri- in Saterareo" ist heute ein feierlicher Dr anergottesdi e n st für Papst Lev Xm. abgehalten worden, an dem das diplomatische Korps, die klerikale Aristokratie, die Ritter des Malthesevordens, die Fmrrilie Pecoi nnd viele andere Personen teilnahmen. — Die Kardinalskongregation nahm heute die Aus- lösnng der Gemächer vor, welche die Kardinale während des Konklaves bewohnen werden. Die Räumlichkeiten in der gleichen Höhe mit der Sixtinischen Kapelle bleiben den kränklichen Kardinalen Vorbehalten. Das Kardinalkollegium hat sicherem Vernehmen nach einstimmig den Protest Pins IX. und Leos XIII. gegen die Usurpation des Kirchenstaates rmd die von der Regierung erlassenen kirchenfeindlichen Gesetze erneuert. Der Protest wurde gestern den Mächten mitgeteilt. Es heißt ferner, daß die Kardinale, die bei ihrer Ernennung den Eid geleistet haben, um die Rechte des heiligen Stuhls zu wahren, sich verpflichtet fühlten, während der Sedisvakanz diesen Akt, der übrigens reine Formsache sei, zu vollziehen.
Paris, 27. Juli. Frau L o u b e t, welche kurz vor dem Tode des Papstes dessen Segen erhielt, hat als Dank dafür 15 000 Franks zum Peterspsennig gegeben. Die oppo- sittonelle Presse gibt ihre Unzufriedenheit über den Beschluß Telcasfes kuno, der morgigen Trauerseier für den Papst in der Nottedame-Kirche nicht beizuwohnen. Es soll dieser- halb eine Protestkundgebung gegen den Minister geplant sein.
Volltische Tagesschau.
Deutschland und Venezuela.
Der „Reichsanzeiger" schreibt: Nach Artikel 3 des am 7. Mai 1903 abgeschlossenen AK kommens zwischen Deutschland und Venezuela über die zur Feststellung der deutschen Reklamationen berufene Kormnission sind Reklamationen bei der Kommission vom deutschen Gesandten in Caracas bis zum 1. Julr 1903 anzumelden. Die Frist wurde bis zum ü. August 1903 einschließlich verlängert.
Das läßt auf eine Beserung der Beziehungen mit Venezuela schließen. Die Aenderung des Abkommens mußte natürlich mit Genehmigung Venezuelas erfolgen.
Das Manoveruuglück bei Bilek
in ber Herze g o Win a, bei dem nach unseren Berichten 15 Mann des Infanterie-Regiments Schmidt Nr. 12 infolge Hitzschlags das Leben ließen, hat begreiflicherweise in der ganzen Habsburgischen Monarchie eine starke Aufregung erzeugt. Das Krregsministerium versichert, daß alle Marsch erleichterungen angeordnet, Vorsorge für Wasserbeschasf- ung gettofsen und wiederholte Marschpausen eingeschaltet worden waren, und dcke Ursache des Unglücks deshalb lediglich in der selbst für die dortige Gegend außergewöhnlich hohen Temperatur zu suchen sei, die während des letzten Teiles des Marsches von 22 Gr. bis 40 Gr. R. empjvr- schnellte. Wir verstehen es, wenn sich die öffentliche Meinung in Oesterreich-Ungarn mit dieser amtlichen Erklärung nicht begnügen wrll und weitere Untersuchungen fordert, die klarstellen sollen, wer für das erschütternde Unglück in dem öden, schattenlosen Karstgebiet verantwortlich zu machen ist. So hohe Temperaturen sind dort nichts Seb-
tenes, und die Offiziere, welche die Marschübung von Dre- binje nach Bilek leiteten, mußten, wenn diese in der heißen Jahreszeit durchaus ausgeführt werden sollte, wenigstens dafür Sorge trägen, daß das Marschziel vor dem Eintreten der großen Hitze erreicht wurde. D^ konnte erreicht werden, wenn her Abmarsch anstatt um 6 Uhr bereits um 4 Uhr erfolgte und unterwegs keine Gefechtsübungen veranstaltet wurden. Denn für den 27 Km langen Wieg von Tre- binje nach Bilek waren sechs bis sieben Stunden veranschlagt worden. Den für das Unglück verantwortlichen Offizieren können umsoweniger mildernde Umstände zugebillegt werden, als sie mit den klimatischen Verhältnissen der Herzegowina durch längeren Anfencholl im Lande vertraut sein mußten, und Iber Weg von Trebinje nach Bilek, wie die „Seit" hervorhebt, schon wiederholt zu einem Passionsweg marschierender Abteilungen geworden ist. Schon beim Aufbruch der Truppe sandte die Sonne ihre glühenden Strahlen herab, und ein Arzt soll den Oberst auf die drohende Gefahr von Hitzschlägen aufmerksam gemacht haben. Als 450 Mann zusammenbrachen und auf der schattenlosen Straße unter den Gluten der Julisonne liegen blieben, dürfte der Oberst bedauert haben, der Mahnung'des Arztes kein Gehör geschenkt zu haben. Als Trebinje am 8. September 1878 eingenommen wurde, hat die österreich-ungarische Armee diesen Erfolg mit 9 Toten und 12 Verwundeten zu bezahlen gehabt; eine einfache Marschübung, an der drei Bataillone beteiligt waren, forderte 15 Tote und 450 Kranke. Wir verstehen es, wenn die „Neue Fr. Pr." angesichts dieses Vorfalls schreibt:
„Es scheint, daß es an manchen Stellen der Armee an der richtigen Schätzung des Wertes eines Menschenlebens sehr bedenklich fehlt. Es scheint, daß es militärische Befehlshaber giebt, denen das Augenmaß für die richtige Abschätzung der Distanz zwischen Zweck und Mittel abgeht, die sich nicht gegenwärtig halten, daß das Leben des Soldaten der Verteidigung des Vaterlandes gehört, und daß es aus Kosten dieses großen und einzigen Zweckes der Armee geschieht, wenn das Leben des Soldaten schon der Vorbereitung zu seinem hohen Berufe geopfert wird. Daß der militärische Dienst rauy und streng sein muß, daß die Gewöhnung an das Ertragen von Anstrengungen und Strapazen mit zur militärischen Ausbildung gehört, versteht sich von selbst. Aber wer den Befehl führt, von oem muß gefordert werden, daß er den obersten Zweck nicht aus den Augen verliere und die Grenze ernzuhalten wisse zwischen militärischer Erziehung und mitwilliger Hinopferung des Soldaten. Wer das nicht versteht, oder hochmütig sich darüber hinwegjetzt, dec taugt nicht zum BefehlshÄer und muß unnachsichtlich entfernt werden. Ter unvergeßliche Kronprinz Rudolf war es, der die ebenso weise wie erhabene Lehre verkündete. Das kostbarste Kapital ist der Mensch Das gilt für keine Institution in so hohem Grade wie für die Armee und wird doch nirgends so oft vergessen wie in der Armee."
Deutsches Keich.
Berlin, 27. Juli. Ter Kaiser hat anläßlich der Aufnahme des Hafens von Dover in die Reihe der Anlaufhäfen der ttans ozeanischen deutschen Dampfer an den Generaldirektor Ballin der Hamburg-Amerika-Linie ein Telegramm gerichtet, in welchem er seiner Freude Ausdruck gibt über den mit dem Dampfer „Prinz Sigismund" glücklich vollzogenen ersten Versuch und weiter sagt:
„Mit oer Aufnahme Dovers ist ein von englischer Seite an mich herangettetener Wunsch in Erfüllung ge
gangen, und es wird das sicherlich dazu beitragen, die so vielseitigen friedlichen Beziehungen der beiden Nationen noch weiter auszugestalten und enger zu knüpfen."
— Wie oer „Post" berichtet wird, ist das Reiseprv- gramm des Kaisers bis zum Schluß der diesjährigen Kaisermanöver derart festgelegt, daß' die Ausführung des geplanten Ausfluges des Kaiserpaares in die Nordsee in diesem Jahre wohl ganz unterbleiben durfte.
— Aus Kopenhagen wird telegraphiert: Das deutsche Kaiserpaar sandte zu dem Begräbnis der Lehns- gräfin Tanneskjold-Samsö prachtvolle Kranzspenden.
— Nach einem Telegramm aus London hat der dorttge „Standard" erfahren, König Eduard werde im September von Marienbad nach Darmstadt kommen, den Zaren und die Zaritza zu begrüßen. Das deutsche Kaiserpaar werde dann auch von Wiesbaden aus am hessischen Hof eintrefsen, woraus der König in Wiesbaden einen Gegenbesuch mache. In Marienbad wird der König einen dreiwöchigen Kuraufenthalt nehmen. (Bgl. unseren heuttgen lokalen Teil.)
— Vor uns liegt, so schreiben die „Alld. Bl.", die Visitenkarte unseres früheren Botschafters in Washington mit der alleinigen Aufschrift: Lebaron de Hol le den verwandt als Besuchskarre in den Bereinigten Staaten. Es ist wirklich reizend: Der frühere amtliche Vertteter des Deutschen Reiches führt sich französisch ein — empfahl sich ja wohl auch französisch? — Der jetzige, der Mann mit dem Diminutiv als Kosenamen, redet bei festlichen Anlässen, denen er amtlich beiwohnt, englisch und dabei werden unsere deutsch-amerikanischen Landsleute von hoher und höchster Stelle nachdrücklich aus den Wert ihrer deutschen Muttersprache hingewiesen und ermahnt, treu an ihr festzuHalten!
— Sicherem Vernehmen nach soll im Laufe des nächsten Monats ein Vertretertag der Nation alsozialen einberufen werden, auf dem über die von Naumann angeregten Fragen ein endgültiger Beschluß gefaßt wird.
— Wie aus Lübeck telegraphiert wird, hat der Senat ein Denkmals-Schutzgesetz nach dem Vor bilde Hessens aus gearbeitet.
Gleiwitz, 27. Juli. Wegen des am 25. Juli bei der Stichwahl Zabrze im Anschluß an die Veröffentlichung von Wahlergebnissen vor dem Lokal des „Oberschles. Wanderers" entstandenen Krawalles wurde gegen 15 Arbeiter ans Zabrze Anllage wegen Landfriedensbruchs erhoben, von denen neun gestern verhaftet und gefesselt unter scharfer Bedeckung in das Gleiwitzer'Gefängnis eingeliefert wurden. Fünf weitere Verhaftungen stehen noch bevor. Bei der Abführung der meist verheirateten Arbeiter spielleu sich herzzerreißende Szenen ab.
• * •
Die Er gebnisse der Reich s tagswahleu. Mik farbigem Wghltableau. Preis 50 Pfg. Verlag von Herrn. Schoenfeld, Dresden. Diese Liste enthält die amtlichen Ziffern. Dem Büchlein dürste ein'großer Absatz sicher sein.
Heer und Flotte.
— Aus dem Militär wochen blatt, v. Heyden» reich, Oberlt. d. Res. des Großh. Heff. Train-Bataiüons Nr. 18 (Weimar), zum Rittmeister befördert; Henk, Oberlt. (I Darmstadt), Stifel, Lt. d. Landw. b. 3nf. 2. Aufgebots (Erbach) der Abschied bewilligt. ~
Ausland.
Belfast, 27. Juli. König Eduard wohnte der Enthüllung des Denkmals der Königin Viktoria
FeuiüetM.
Zur Geschichte der Thronreden Kaiser Wilhelms I. In den „Erinnerungen an Graf Bismarck und sein Parlament 1867", die Wilhelm Oncken in ,,Belhagen und Klasings Mvnatshefterl" veröffentlicht, fiubet sich anläßlich der Geschichte der Thronrede, mit der der erste Reichstag des Norddeutschen Bundes eröffnet wurde, eine allgemein interessante Auseinandersetzung über die Art, wie Kaiser Wilhelm und Bismarck bei der Ausarbeitung der Thronreden zusammenwirkten. „Da ich selber", schreibt der Verfasser, „mit sehr vielen Menschen jahrelang hierüber im Irrtum war, da ich erst im Jcchre 1891 durch Fürst Bismarck selbst über die Entstehung der Thronreden seinerzeit die erste Aufklärung empfangen habe, die durch die „Gedanken und Erinnerungen" zum Abschluß gekommen ist, so muß auch an dieser Stelle einiges darüber gesagt werden. Aus Msmarcks münd'- lichen und schriftlichen Aeußerungen ergiebt sich für mich, daß die Thronreden seiner Amtszeit teils von ihm allein, teils von Wilhelm I. und ihm gemeinsam abgefafjt worden sind, und daß in dem Arrtell, den der letztere persönlich dazu beigesteuert hat, ein gutes Stück dessen lag, was ihren Erfolg ausmachte, weil er eben unmittelbar aus dem Herzen kam. „Seinem redlichen Sinne", sagt Fürst BiH- marck \in seinen „Gedanken und Erinnerungen", „und der Aufrichtigkeit seines Wohlwollens für andere, seiner aus denl .Herzen kommenden und von hohem Sinne getragenen Liebenswürdigkeit verdankte er es, daß ihm eine gewisse Leistung leicht wurde und gut gelang, oie der Verstandes- '.ätrgkeit konstitutioneller Regenten und Minister von Zeit zu Zeit viel Mühe macht. Mir selbst ist keine Arbeit unbehaglicher und schwieriger geweseii als bie Herstellung .;es nötigen Phrasenbedarss für Thronreden und ähnliche ileußernngen. Wenn Kaiser Wilhelnl selbst Prollamattonen redigierte oder wenn er eigenhändig Briefe schrieb, so yattein biejelben, auch wenn sie sprachlich inkorrekt waren, doch 1Tnmer etwas Gewinnendes, oft Begeisterndes. Sie be
rührten angenehm durch die Wärme seines Gefühls und die Sicherheit, die ans ihnen sprach, daß er Treue nicht nur verlangte, sondern auch gewährte. Jl statt de relatton füre; eine von den fürstlichen Gestatten, in Seele und Körper, deren Eigenschaften mehr des Herzens als des Verstandes die im germanischen Charatter hin und wieder vorckommende Hingebung ihrer Diener und Anhänger auf Msd und Leben erllären." Ein Beispiel veranschaulicht besser als die längste Auseinandersetzung, was hier gemeint ist. Weltgeschichttich ist die Thronrede vom 5. August 1866; herzergreifend ist darin der Rückblick auf den siegreich beendeten Krieg Ünd meisterhaft der Uebeftgang zur Bitte um Indemnität und zum neuen Norddeutschen Bunde. Der Text Bismarcks schließt mit den Worten: „Die Vorlagen, welche in dieser Beziehung behufs Einberufung einer Volksvertretung der Bundesstaaten erforderlich sind, werden dem Landtage unverzüglich zugehen." Jedermann sieht, daß damtt dre Thronrede nicht schließen konnte und daß ihr der würdigste Schluß gegeben ward, als der König, wie Sybel in der Urschrift entdeckte, eigenhändig hinzusetzte: „Meine Herren! Mit mir fühlen Sie, fühlt das ganze Vaterland die große Mchttgkeit des Augenblicks, der mich in die Heimat zurücksührt. Möge die Vorsehung ebenso gnadenreich/Preußens Zukimft segnen, wie sie sichtlich die jüngste Vergangenhett segnete. Das walle Gott!" Eine ganz ähu- llche Entstehung vermute ich bei der Thronrede, mit welcher König Wichelm am 24. Februar 1867 den ersten Reichstag des Norddeutschen Bundes eröffnet hat. Die Schlußsätze lauten: „Meine 5-erren! Ganz Deutschland, auch über die Grenzen unseres Bundes hinaus, harrt der Entscheidung, die hier getroffen werden soll. Möge durch unser gemeinsames Werk der Traum von Jahrhunderten, das Sehnen und Ringen der jüngsten Geschlechter der Erfüllung entgegengeführt werden. Im Namen verbündeten Regierungen, im Namen Deutschlands fordere ich Sie vertrauensvoll auf: helfeir Sie die groge nationale Arbeit rasch und sicher durchführen. Der Segeil Gottes aber, an welchem alles gelegen ist, begleite und fördere das vaterländische Werk!" Diese Worte gemahnen uns ganz und
gar, wie der persönliche Herzenserguß, mit dem der König selber das politische Werk seines Ministers ausklingen lassen wollte/'
Zrrm Heidelberger UniverfitätS-Jubiläum
sandte aus Amerika ein „alter Herr" und treuer Freund der „Jugend" die nachsolgenden Verse:
Heidelberg! Studenten-Vestel
Stadt der Burschenherrlichkeit l Ach, in deinem trauten Neste Blut der Jugend Rosenzeit;
Junger Mut und junge Liebe, Frisches Wagen, Sturm und Drang, Lose Streiche, flotte Hiebe, Liederhall und Becherklang!
Zwar die gold'nen Stunden rinnen Und im Winde weht das Glück — Was dich liebte, muß von hinnen Und faum Einer kehrt zurück.
Doch wie deines Schlosses Trümmer Heber dir bei Tag und Nacht Weben ihren Zauberschimmer Einer längst entschwund'nen Pracht —
So umwebt in Freud' und Leiden Deine Söhne ewig jung, Der elltschwund'nen Burschenzeiten Leuchtende Erinnerung!
(„Münchener Jugend*.)
"ofberichte der „Jugend". Seine Durchlaucht Fürs! Pipin, unser allergnädigster Herr, geruhten gestern vor dem Diner ein Bad zu nehmen, welches Höchstdemselben köstlich murrdete. Bei dem Diner saß Se. Durchlaucht zwischen Königin Isabella von Ari'agonien. — Der amerikanische Milliardär Vandergold trafen dieser Tage aus der Pacht „Corned beef;‘ im fürstlich Michel- burgischen Kriegshaven Dingsda ein, genchten den daselbstigen Landesherrn auf die Pacht ztl entbieten und unterhielten sich längere Zeit ebenso htlldvoll, als cordial nut Höchstdemselben. Mr. Vandergold jpracheir sich äußerst ivohllvollend über das Fürstentum Michelburg nnb seine vorzüglichen demolratisehen Einrichtungen aus.


