Ausgabe 
28.7.1903 Erstes Blatt
 
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Straßen und Schneisen

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Harpener Bergbau

Höchste Temperatur am 26.-27. Juli 19,9U C.

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Straße fehlt ein brauchbarer Pfad, da der Fahrdamm bis nahe an den Graben heranreicht. Ter diesem zunächst liegende Sirenen des Dammes ist mit nicht eingewalzten Steinen frisch beschottert, der diesseitige Seitenstreisen dagegen unwegsam durch eine fort­laufende Reihe ausgekratzter Schmutzhaufen. Bleibt der Fahrdamm selbst. Hier können zur Not Fahrräder, Holzwägelchen, Schub- karren u. dgl. ausweichen; Wagen mit Kindern gehören aber schlechterdiligs nicht unmittelbar neben vorbeieilende Radfahrer und die Pferde der Last- und Persoiienfuhrwerke. Alle diese Verhält­nisse bildeten jüngst an Ort und Stelle den Gegenstand einer ver­nünftigen und friedlichen Erörterung zwischen einein einsichtigeri, freniidlichert Vertreter des Gesetzes (Fußgendarm- uiid einem ben Sportwagen nebst lebendigem Inhalt schiebenden Familienvater, der hiermit Dem Verschönerungsverein dem er selbst angehört uiid der Forstbehörbe eine wohlwollende Prüfung der Frage empfehlen möchte.

den berühmten RomanDie Verlobten" vonAlexander Dl a n z o n i.

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Mit Recht wird auf Wärnuiigstafeln das Befahren genannten Weges voli Radfahrern und mit Fuhrwerk verboten. Wenn aber linter letztereiiiKinderwagen" namentlich angeführt werden, so bedarf das einer Anfrage. Darunter sind wohl die alten, ihrem ursprünglichen Zwecke entwachsenen Kinderwagen zu verstehen, die man vielfach mit Holz und dergl. beladen an Lejetagen auf den ~ unseres Stadtwaldes trifft? Um Wagen mit kleinen Kindern, von Kindermädchen, Müttern und gelegeiitlich aiich Vätern geschoben, kann es sich doch kaum handeln. Tenn wo anders foUten'Die fahren? Aus der anderen Seite der

Leise Anfrage!

Wan bekommt die Stadt Grüningc» Straßenbeleuchtung???

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Einer, bei dem das zwanzigste Jahrhundert schon begonnen hat.

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Meteorologische Beovachtungen der Station Gießen.

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Meratur.

Unterrichtsbriefe für das S e l b st st u d i u m der italienischen Sprache. Von Prof. G. Buonaventura und Dr. phil. Alb. Schmidt. Verlag von E. Haberland in Leipzig-R. 91. 6. Ausl. Einzelne Briefe und Probebriefe je 50 Pfg. Tie vorliegenden Unterrichtsbriefe scheinen eine Widerlegung der Mein­ung zu bilden, fremde Sprachen ließen sich ohne Lehrer nicht er­lernen. Es handelt sich bei Den HaberlanDschen Unterrichtsbriefen nach Den uns vorliegenden 2 ersten^ Heften zu schließen, um eine gediegene Arbeit, die einerseits dem Stande der modernen Sprach-

Gingesandt.

(Für Form und Jnha!i aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 26. Juli.

Der Promenadeuwcg nach dem Schiffenberg und die Kinderwagen.

Wissenschaften, andererseits Den Forderungen unserer heutigen Di­daktik auf psychologischer Grundlage gerecht wird. Dabei wird Dem ernsten Studium noch eine angenehme Seite dadurch abge­wonnen, daß Die unterrichtlichen Betrachtungen angeschlossen wer- heroorragendes Werk der italienischen Litteratur, an

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Kunst und Wissenschaft.

Auf einen eigentümlichen Fall von Idiosyn­krasie macht eine Mitteilung von Prof. Dr. Rievel im letzten Heft Der Dt. med. Wachenschr. aufmerksam. Es handelt sich um das plötzliche Auftreten von Urticaria (9t c f f e l n") beim Ge­nuß von Eiern bei einer Frau von 29 Jahren: das ganze Ge­sicht erscheint sofort verschwollen und Die Augen sind durch die ge­schwollenen Lider vollständig verschlossen; gleichzeitig besteht ein starkes Juckgefühl. Nach 3045 Minuten verschwinden die Quaddeln vollständig, es hinterbleibt oftmals nur eine geringe graurote Färb­ung, die bis nach 24 Stunden wahrnehmbar ist. Tas Seltsame ist, daß die Eier in verschiedener Art der Zubereitung verschiedene Wirkung haben. Am heftigsten tritt Die Utiearia nach Dem Genuß von rohem Eigelb und Eiweiß auf; Küchen, Backwerk unD Eis re., Denen nur Spuren von Ei beigemengt sind, bedingen nach dem Genuß einiger Bissen mit Sicherheit Utiearia; Eierkuchen dagegen werden ohne Schaden vertragen. Von gekochten Eiern kann das gargekochte Eiweiß ohne Schaden genossen werden, während die geringste Spur Eigelb mit Sicherheit die Krankheit hervvorruft. Tiefe Idiosynkrasie ist vererb- b a r! Die kleine Tochter Der Patientin leiDet an demselben Uebel. Milch- und Fleisch-Eiweiß werben von beiden Teilen ohne Schaden genommen.

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Sandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berliner Börse vom 27. Juli 1903.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießeii.)

Die hiesige Börse verharrt in ihrer festen Haltung trotz der mißlichen Situation der ausländischen Plätze. Leider ift das Ge­schäft gleich Null und die Kurse finb fast durchweg nur nominelle. Etwas Geschäft entwickelte sich in den Hütten-Aktien, von denen besonders Bochumer ans Teckimgen sich andauernder Nachfrage er­freuen. Sehr fest liegen russische Banken, namentlich Petersburger Internationale, für welche das Heimatland Käufer war. Von Renten waren Türken befestigt auf Pariser Anregung, ferner Spanier auf Gerüchte von einer französisch spanischen Allianz. Prolongationsgeld leicht.

Privat-Diskont 3 Prozent.

Nuiorpo» le Aersamm« i nur in sehr ;gung an Den mb ihre Zu« n-b ihr Ber­nitt, daß in 1114 Nichl- ncl der Stu* ngen finb in 16), Der ,23er- 'aroboruifia' nichasten iwch Dien, Dagegen nen.

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DieSuevia" in München, die heute ungefähr ein halbes Tausend Mitglieder zählt, ist unter den im Kösener Verband geeinten deutschen Korps das dritte, in München das erste, dem es vergönnt ist, das Fest hundertjährigen Bestehens zu feiern. Der 16. Dezember 1803 war es, an Dem aus dem Hofberge zu Landshut, dem da­maligen Sitze Der Universität, Die Gründung der Landsmannschaft Suevia" erfolgte. Die Landshuter Tage des jungen Bundes mögen bewegt genug gewesen sein! Der Druck politischer Ver­dächtigungen lastete auf dem Korps, und in Landshut gerabezu glaubte man sich in dieser Beziehung nicht genug tun zu können. So kann es nicht Wunder nehmen, Daß schon im Jahre 1806 eine Neukonstituierung des jungen Bundes erfolgen mußte, von ber in Dem Tagebuch Des vor allem bei Der Neugründung beteiligten Frhrn. Max v. Ow eine, höchst schätzbare Urkunde existiert, die'um so mehr von Interesse ift, als sie in das Denken und Fühlen des damaligen Studenten einen tiefen Einblick gewährt. Mit der lieber- siedelung der Hochschule von Landshut nach der Landeshauptstadt München im Jahre 1826 war, wie der Hochschule, so auch Dem Korps eine neue Blüte beschieden. Seit der im Jahre 1867 er­folgten Annahme des Prinzips des Waffenlorps ist DieSuevia" mit einer Reihe deutscher Korps in freundschaftliche Beziehungen getreten, so daß es heute mit 15 auswärtigen Korps in Kartell, bezw. befreundetem Verhältnis steht.

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Berlin, 27. Juli. In ber heutigen Sitzung des Zentral­ausschusses der Reichsbank bemerkte Der Vorsitzende, Präsident Dr. Koch, anschließend an Die vorgetragene neue Wochen­übersicht, daß Die große Anspannung am Quartalsschluß, Die ohne Die am 8. Juni vorgenommene Diskonterhöhung wohl noch größer gewesen wäre, erheblich nachgelassen habe. Jnbessen sei die Anlage noch immer nicht klein im Vergleich zum Vorjahre, unD trotz Der inzwischen erfolgten Einlösung Ser Schatzanweisungen um 58 Mill, höher, Die Wechselanlage allein um 98 Mill. Ter Metallbestand sei fast 100 Mill, geringer als 1902, die fremden Gelder um 26 Mill., Die Durch Barvorrat geDeckten 9loten um 72 Mill., um ebensoviel ist Die Notenreserve geringer. Tie fremden Wechselkurse seien nicht ungünstig, indessen sei der Zufluß des Goldes aus dem Ausland gering. Am offenen Markt sei der Diskont seit Mitte Juni aus nicht ganz klaren Ursachen doch etwas gestiegen. Eine Verände­rung Des offiziellen Diskonts werde nicht beabsichtigt, zumal Ende Juli eine besonders große Anspannung nicht §u erwarten sei. Die Versammlung war mit diesen Ausführungen debattelos einver­standen.

New-Nork, 27. Juli. An der Börse ist die Mitteilung ein- gegangen, daß bte Firma A. E. S. Hooley and Comp. die Zahlungen e i n st e l l t e.

Märkte.

Gieße», 28. Juli. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 1,001,20 50tf., Hühnereier 1 St. 67 Pfg., 2 Stck. 1113 Pfg., Gänseeier 1112 Pfg., Eiiteneier78 Pfg., Käse vr.Stck. 58 Pf., Kasematte2Stck. 56Pfg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsenpr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80l,00Mk., Hühner pr. St. 2,202,20 Mk., Hähne pr. Stück 0,651,50 Mk., Enten pr.. Stück 1,602,00 All., Gänse pr. Pfd. 5460 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6878 Pfg., Kuh- und Rinbfleisch pr. Pfund 6066 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6676 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6874 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5674 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 9,0012 Mk., Weißkraut per Stück 0000 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 9,0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg. Kirschen per Pfd. 3g40 Pfg., Aepfel per Pfd. 000 Pfg., in Körben 0000 Pfg. Trauben 0000 Pfg.

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Juli 1903.

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

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