Donnerstag 28.Mall»08
153. Jahrgang
Zweites Blatt.
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Nr. 123
Erfchetut täglich anher Sonntag*.
Dem Drehen er Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessische» Landwirt die Gtehever Kamille», blatt« Diermal m der Woche de,gelegt.
NolanonSdrnck ■_ Verlag der Brüh l'schen lln tvech-B nch- u. €>leu>- brurfetn sPieh ch (jrbexi)
Teil: U totttfo für ,6tabt und Land' und .Gerichts aal'. August Dötz; für den Anzeigenteil: t>an< Beck.
ve-«g»pret»r monatlich 7b vt.. viertel- iähriich Mk. 8 JO; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 60 Pf.; durch diePosl TIL2.— viertel- fährt. mifrldjL Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie Tageanummer bi» vormittag» 10 Uhr. Zeilenprei»: total HW» au»nxirtB 80 Pig.
GietzenerAnzeiger
M General-Anzeiger v
Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
JHe heutige Mmmer umfaßt 8 Serteu.
KeKanntmachung.
Detr.: Die Anwesenheit Leiner Kgl. Hoheü in hiesiger Stadt.
Seine Kgl. Hoheit der Grohhcrzog werden gelegentlich Seiner am 29. d. MtS. statthabenden Anwesenheit voraussichtlich zu den angegebenen Zeiten folgende Straßen und Plätze pasiieren:
Gegen 2 Uhr nachnr.: Die Bahnhofstraße. Liebigstrahe. Frankfurterstraße, Westanlage und den 06- waldSgarten.
Degen 2 7, Uhr: Die Neustadt, Marktstraße, den Marktplatz, die MäuSburg, den Kreuzplatz, Sel- tersiveg, die Südanlage, Ostanlage, Senken- bergstraße und den Brandplatz.
Gegen 5 7, Uhr: Den Brandplatz, Senkenbergstraße, Ost- anlage, Südanlage, die Frankfurterstraße, Liebigstrahe und Bahnhofstraße.
Sämtliche Straßen und Plätze, die Seine Kgl. Hoheit der Großherzog pasiieren werden, werden jeweils eine Stunde zuvor für den FithrwerkSoerkehr gesperrt sein. Die Anlagen werden für den Fuhrwerksverkehr nicht gesperrt.
Dießen, den 28. Mai 1903.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.
JJulitilrfjf Tagesschau.
Wahlbeteiligung und Wahlzelle.
ES wird unter Hinweis auf die ,Teilnahmlosigkeit* weiter Volkskreise gegenüber der Wahlbewegung vielfach die Vermutung ausgesprochen, am 16. Juni werde eine ungewöhnlich große Zahl von Wahlberechtigten der Urne fern bleiben. Das dürfte leider hier und da zutreffen, namentlich in Kreisen der sog. guten und besten Gesellschaft. Können doch hier uud da selbst Männer von ernster LebenS- auffasiung und bemerkenswerter Weltklugheit äußern, daß sie der Wahlurne fernzubleiben gedächten, weil ihnen von den nominierten Kandidaten keiner .durchaus' gefällt. Aber ist eS nicht von jeher in allen Lebenslagen das klügste gewesen, von allen vermeintlichen ,Hebeln' das kleinste zu wählen? Und hat sich nicht schon oft der volle Jndifferen- tiSmuS auf das schlimmste gerächt, wenn man schließlich sah, daß infolge eigener und anderer Schlappheit und Gleich- giltigkeit eine Meinung zu Worte kam, der man nur mit tiefster Mißachtung gegenüberstehen kann, während eine andere leicht hätte den Vorzug haben können, die nur m SUeinig- Eeiten von der eigenen abweicht? Allerdings läßt sich ein Mangel an Interesse gegenüber der Wahlbewegung leichter behaupten als Nachweisen. Schließlich läßt sich doch noch dieser oder jener «plötzlich Abgeneigte' zur Ausübung deS Wahlrechts bestimmen, schon well chm dieses teure Recht so selten in seinem Leben zusteht. Sodann ist zu berücksichtigen, daß die bevorstehende Wahl eine Neuheit und damit einen besonderen Reiz in Gestalt der Wahlzelle mit sich bringt ES mag die« sozusagen ein mechanisches Mtttel sein, eine größere Wahlbeteiligung herbeizuführen, doch eS kommt hier allein auf die Wirkung an, die sich ausschließlich bet den bürgerlichen Parteien bemerkbar machen dürste. Denn die Sozialdemokraten sind ohnehin Mann für Mann zur Stelle, und ebenso die Köhler-Freunde!
etwa einer von diesen beiden, sondern . . . alle beide etwas auf dem Kerbholz hätten." Und er erinnerte daran, wie Admiral Albini seinerzeit im Parlament vorgenommen wurde, well er gleichzeitig Kontreadmiral z. D., Senator und Vertreter der Geschutzsirma Armstrong war, und wie ich unter den Akten des Banca Romana^Prozesses auch "Zapiere Accinis befanden, die diesen Admiral stark Tom- wvmittierten. Präsident: „Aber das jinb tempi passatt Zassen Sie diese peinlichen Dinge ruhen." Ferri: „Sie ind auch für und peinlich; das bedeutet aber nicht, daß lewisse Herrschaften, die gesetzlich unantastbar sind, auch >em Lande gegenüber straflos dastehen sollen." (Großer Lärm.) Zwischenrufe: „Das ist eine Gemeinheit, eine Grausamkeit!" Ferri: es vielleicht nicht grau-
am, Millionen zu schlucken und die armen Bauern und llrbeitslosen verhungern zu lassend (Neuer wilder Lärm.) Präsident: „Herr Ferri, alle Ihre Angaben siiid haltlos." Ferri: „Bttte sehr, sie sind durch die Akten des Siebener- Ausschusses bestätigt; also nichts weniger als haltlos." (Lebhaftes Geschret) Der „Zwischenfall ist erledigt", und — glücklicherweise, ohne daß es zu noch derberen Auftritten kommt, werden weniger nervenreizende Themata aufgc- nornmen.
Kifchinew.
Der Hülssverein der deutschen Juden hat sogleich ein Mitglied seines Zentralkomitees nach Kischinew entsandt, um die durch die Metzeleien geschaffene Lage eingehend zu prüfen. Die Ausnahmen, die der Abgesandte an Ort und Stelle vorgenommen hat, liegen nunmehr vor. Danach ergibt sich folgende Sachlage: Die Zal;l der zerstörten Häuser in Ki schinew beträgt in runder Summe 700. Außerdem sind 600 Geschäfte zerstört worden, während die Hauser, in denen diese Geschäfte sich befinden, nicht stark gelitten haben. Die Zahl der Menschen, die obdachlos geworben sind, ist auf 10 000 ober auf 2000 Familien zu schätzen. Die Fanrillen sind mittlerweile bereits untergebracht, die e inzel stehend en Personen nur zum Teil. Getötet auf der Stelle wurden bei den Metzeleien 45 Personen, schwer verwundet 84, leicht verwundet mehr als 500. Bisher wurden für die Betroffenen 6Ü0U0 Rubel verausgabt, vor allem, um ihnen 'Nahrung und, soweit notwendig, jtlcibung zu verschaffen. Charakteristisch ist, daß bie Witweri sich scheuten, selbst Gew cuizunehmen, weil sie für die russischen Pfingsten neue Plünderungen befürchteten und annahmen, durch ihren Besitz die Plünderer auf sich zu ziehen. Die Zahl der Personen, die nur mittelbar von den Ausschreitungen betroffen wurden, ist auf 200v0 zu schätzen. Diese Leute find dadurich, geschädigt worden, daß sie chre Erwerbsquellen, sei eS als Arbeitgeber, fei es als Arbeitnehmer, verloren haben. Die Geplünderten gehören zum ganz überwiegenden Teil den allerärmsten Schichten der Bevöiterung an. Der Mische Mittelstand ist schon weniger hart betroffen worden, unb fast unberührt blieben die reichen Juden, bie nunmehr ihrerseits burch aufopfernde Hülse für die Geschädigten zu sorgen suchen.
Wahlbewcgung.
Frankfurt a. M., 27. Mai. Die Frankfurter Antisemiten haben am Dienstag abend m einer Versammlung, die nur mäßigen Zuspruch fand, ben Gastwirt H. Laa h, Inhaber des Hotels ,Fölner Hof", als Reichstags- kandidaten proklamiert.
Als alldeutsche Kandidaten sind tiach dem „Alld. Verband" ausgestellt worden: Pros. Hasse in Leipzig, Rechtsanwalt Glaß in Bingen-Alzey, Prof. Graf du Moulin-Eckart in Er langen-Für ch, Superintendent fi.Iingemann .iu Essen und Schriftsteller Brey in Kreuznach-Simmern.
eine Spannung bestehen soll. Der Eindruck war auf beiden Seiten durchaus sympathisch. Auch im Verkehr mit anderen hohen Reichs- und Staatsbeamten äußerte sich das freimütige Wesen des bayerischen Ministerpräsidenten auf gewinnende Weise.
— Nach einer Depesche aus Dover ist die deutsche Kaiserjacht „Komet" infolge eines befugen Sturmes im Kanal in den Hafen von Dover eingefahren.
— Der Herzog von Co bürg wird die Pfingstwvche als Gast beim Kaiserpaar in Potsdam verbringen und darauf mit dem Kaiser zum Sängerfest nad) Frankfurt reifen.
— Nach einer Meldung ans Breslau berichtet die „Sckfles. Vollsztg.", daß für den erledigten Posten des Oberpräsidenten von Schlesien auch Gras Zedlitz- 'rützschler in Betracht kommt.
— Der katholische Fcldprobst Armee-Bischof Dr. Aß- mann ist heute früh in Ahrweiler gestorben.
— Die ,Rat.-Ztg.' schreibt, das preußische Kultusministerium plane für die Weltausstellung in St. Louiß die Veranstaltung einer Unterrichts-Ausstellung. Zur Vorbereitung derselben habe sich das Ministerium mit angesehenen Körperschaften mS Einvernehmen gesetzt.
— Die Aeltesten der Berliner Kaufmanschaft beschlosien, um der Korporation alle Rechte und deren Geltendmachung vorzubehalten, der Handelskammer und dem HandelSmimster eine Rechtsoerwahrung gegen die neu- Börsenordnung zu übersenden.
Köln, 27. Mai. Heute nachmittag tagte eine Versammlung deS Rheinischen BauernvereinS. ES war eine Friedenskommission gewählt worden, die auS je fünf Herren der beiden int Rheinischen Bauernverein vertretenen Richtungen (Schreiner'sche Richtung und v. Spee'sche Richt- ung) zusammengesetzt war, um der heutigen Versammlung Vermittlungsvorschläge zu unterbreiten. Die Kommission schlug vor, als 1. Vorsitzenden den Frhrn. Clemens v. Lo s- Bergerhausen zu wählen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Ein weiterer Beschluß ging dahin, die Orga- nlsationSkommission auf 17 Mitglieder zu verstärken. Auch hierzu war bereits die Hälfte der Kandidaten oorgeschlagen, welche von der Versammlung einstimmig acceptiert wurden. Zum Punkte „Pensionierung eines Beamten' teilte der Vorsitzende mit, daß die Organisationskommission beschlosien habe, den Redakteur Schreiner mit einem Drittel seines Gehaltes zu pensionieren. (Das Gehalt beträgt 4900 Mark.)
Karlsruhe, 27. Mai. Bei der Hundertjahr» feier des badischen Leib - Grenadier - Regime n t S, über die wir bereits berichteten, hiell der G r o ß - Herzog von Baden eine Ansprache, in der er besonders die Leistungen deS Regiments im Kriege von 1870/71 würdigte. Hierbei bemerkte der greife Fürst und Mitbegründer deS Reiches:
-Auf diele Zeit müssen wir mit Dankbarkeit zurückblicken und Gott Laufen, daß sie uns in neue Bahnen eingelenkt Hatz aus der dasjenige bervorging, was uns die Kraft und Macht verliehen hat: Deutschland, ein Kaiserreich! Dieses Wort allein genügt, um au kennzeichnen, welche große Erfolge daraus erwachsen, wenn Selbstverleugnung, DiSzwlin und Gehorsam die Leitsterne sind für das ganze Volk.'
Der Großherzog schloß mit einem Hoch auf den Kaiser.
— Der erste sozialdemo kratis che Bürgermeister im badischen Lande ist in Jsprmgen bei Pforzheim mit 150 gegen 106 Stimmen gewählt worden. Die etwa 1500 Seelen zählende Gemeinde ist ca. 4 Kilometer von der bedeutenden badischen Industriestadt entfernt und von
Heber einen Skandal in der ttalienischen Kammer wird dem „Berl. Tagebl." aus Rom folgendes geschrieben: Der Sozialist Ferri bezichtigte neulich im Parlament den Marineminister Bettolo, die Interessen des Staates verraten, nachteilige Lieferungen rntt Demi äbqeschlossen und sich und seinen Anhang damtt schwer bereichert zu haben. „So ort Bettvlo Marinenrinister ist - donnerte der sozialistische Redner - schnellen die Aktien von Demi zu schwindelnder Höhe empor." Der Chorus von Lieblichkeiten, den diese „Enthüllungen" (ober „Verleumdungen", je nachdem) Herrn Ferri ein trug en, jtieg gen Hirn Niel. Die schönen Worte „Schuft, Spitzbube, g- ner, Elender, Verleumder rc." wirbelten toll durcheinander, erreichten aber ihren Höhepunkt, als ^-e m zum Beweis seiner Anklagen den Namen des zurzeit schwerkrmit niederliegenden Admirals Accini nannte und sich dann belehren lassen mußte, daß nicht Admiral Accini, sondern Admiral Albini dereinst den parlamentarischen Unter- suchüngsausschuß der „Sieben" beschäftigte. „Sie bringen diese Mllllonen-Märchen auf (rief Unterstaatssekretar Nicco- lini Ferri zu) weil. . . Sie nach jenen Millionen Appetit baben" Und Ferri erwiderte unter wildem Lärm. Mein Leben weist nicht den aeringften Makel auf: ich bin nicht wie gewisse andere Leute ein Verteidiger der BankiersDie an berühmte Radaumuster ontLmgenbe Sitzung schloß mit folgender Apotheose.Marineminister Bettolo- Ich habe auf diese niederträchtigen Verleumdungen nur das zu erwidern: „Herr Ferri, Sie such vom Scheirel bis zur Sohle-em trauriger Wicht! t^rri: „Unb Sie sind ein unehrenhafte» Individuum. Schluß: Tohuwabohu! . .
Tags darauf fand diese tragikomische ^ung em kleines Nachspiel. Ferri bat nämlich ums Wort zum Prottrkoll und gab die ErNürung ab: „Wenn er gestern infolge eines lapsus linguae die Admirale Accini und Allnni mtt einander verwechselt habe, so müsse er heute feststellen, daß nicht
Deutsches Reich.
Berlin, 27. y)iai. Die für heute angesetzte Parade der PotsdamerGarnison wurde wegen regendrohen- ben Wetters auf Befehl des Kaisers auf eine Stunde später verlegt. Um 10 Uhr ritt der Kaiser in der Uniform des Regiments der Garde du Corps nach dem Lustgarten. Hier hatte die ganze Garnison unter dem Befehl des Generalleutnants d. Mollke in offenem Viereck Aufstellung genommen. Anwesend waren die ganze Generalität, fremd- herrliche Offiziere und das Hauptquartier des Kaisers. Der Kaiser ritt die Front ab, während die Kaiserin und die anwesenden Prinzessinnen mit den Kindern an den Fenstern des Schlosses standen. Hierauf nal)m der Kaiser Aufstellung gegenüber dem Denkmal Friedrich Wilhelms L Sodann fand Parademarsch statt, zuerst in Zügen, dann in Compagnie front refp. Eskadronsfront. Das zweite Mal waren der Kronprinz, Prinz Joachim und beide Löhne des Prinzen Friedrich Leopold mit emgetreten. Der Kaiser führte zweimal das Regiment Garde du Corps der Kaiserin vor. Nach der Parade nahm der Kaiser zahlreiche militärische Meldungen entgegen und begab sich dann nach dem Stadtschloß zurück.
— Ter Kaiser empfing heute in Potsdam nach der Parade den bisherigen Botschafter in Washington o. Hol- leben und den bayerischen Ministerpräsidenten Frhrn. v. Podewils.
— Ministerpräsident v. Podewils wurde vor der Frühstückstafel bei den Majestäten auch von der Kaiserin empfangen.
— Tie „Nat.-Ztg." schreibt: Der bayerische Miniper- präsident Frhr. v. Podewils nahm in einer längeren Unterredung, die er gestern mit dem Reichskanzler hatte, wie wir erfahren, Veranlassung, mir aller End- schiedenbeit die Ausstreuungen zurückzuweisen, wonach zwischen der bayerischen Regierung und der Reichsregierung
Fabrikbevölkerung stark durchsetzt, was die sonst auffällige Tatsache der Wahl eines sozialdemokratischen Landbürgermeisters ohne weiteres erklärlich macht. Ispringen ist übrigens die ursprüngliche Heimat des „berühmten" amerikanischen Admirals Kautz, der uns als Führer der Unionflotte vor Samoa mit seinem Bombardement einen so handgreiflichen Beweis seiner Anhänglichkett ans alte Vaterland gab.
Ausland.
London, 27. Mau Unterhaus. Auf die Anftage, welche Vorsichtsmaßregeln gelegentlich der Automobil» Wett fa hrt um den Gordon Bennet-Preis in Irland getroffen seien, erklärt der Staatssekretär für Irland, es fei der Befehl erteilt, daß auf dem Wege, wo das Rennen stattfindet, sich niemand auf halten dürfe. Ein großes Aufgebot von Polizei und Diilitar werde die Durchführung des Befehls sichern. Ter Staatssekretär für Indien teilt mit, daß in Pendschab unter dessen Bevölkerung 141 78 9 Pest- Todesfälle vorgekommen sind. Labouchere fragt, ob ein Vertrag zwischen Großbritannien und Persien bestehe. Cran- bome erwidert, in Südpersien genieße die bnttsche Regierung gewisie Rechte, bie ihr von Persien zugestanden seien. Es bestehe em Uebereinlommen zwischen Großbritannien und Rußland zur Llufrechterhaltung der Integrität und Unabhängigkeit Persiens.
Madrid, 27. Mai. Das von dem Großvater deS jetzigen Königs Alfons XIIL, Franz von Assisi, errichtete Testament ist nunmehr eröffnet worden. Gr hinterläßt dem König 40 Millionen Pesetas.
Rom, 27. Mai. ^iunmehr ist die Ankunst des Königs Viktor Emanuel in London auf den 8. Juli festgesetzt worden.


