Ausgabe 
27.10.1903 Erstes Blatt
 
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der Ernennung seine.) Staatssekretärs Zeit gelassen. Keiner bet namhaften Kardinale, die auch als Papadili eina Rolle spielten, hat mit Pius arbeiten wollen. Agliardi, Gotll, Banutelli, Ferrara, Serampa, sie alle haben abgelchnt endlich hat Pius ftu dem homo novissimus, dem Nicht- italiener und Mchtlardinal Merry del Val gegriffen, der, erst 38 Jahre alt, so viel für den schwierigen Posten in die Wagschale werfen kann, daß er Routine im Verkehr mit Höfen hat und gut englisch, spanisch, deutsch, französisch und italienisch sprichst. Er ist selbst S-ohn eines vrelge- wanderten Diplomaten. Er wurde als Sohn des spani­schen Gesandten in London und seiner englischen Gattin geboren: später Tarn sein Vater als spanischer Gesandter nach Wien, weiterhin nach dem Vatikan und hier fand der junge Priester Beziehungen zu Ra."polla, der von seiner diplomatischen Stellung in Madrid her mit der spanischen Familie des Boffchasters befteundet war. Rampolla bahnte ihm die Karriere. Aber sie ging Merry del Val nicht schnell genug. Er überwarf sich! deshalb einmal mit seinem Protektor, der in ihm einen Rivalen

Er wird als ein äußerlich liebenswürd übrigen als still fanatischer Charakter c dinäle sind natürlich sehr ungehalten, i sder ihrigen gewählt hat. Merry del vember Kardinal werden. Die deut

gerichtsrat Dorus ei ff-Gießen und Dr. Vogt-Butzbach, gesprochen hatten, wiro der modifizierte Antrag Wahl- Dr. Lucius,die Synode wolle das Oberkonsistorium ersuchen, wegen Abänderung des § 13II bald eine Vorlage zu machen und hierbei die Möglichkeit einer Wiederver­leihung der Wahlberechtigung in Erwägung ziehen; die mit Zuchthaus Bestraften sollen jedoch auf alle Fälle cms- geschloffen sein" einstimmig angenommen.

Es folgt die Rechenschaftsablage resp. der Nach­weis des Vermögens stand es der unter der Verwaltung des Oberkonsistoriums stehenden Fonds in der Finanzperrode 1895/1900. Berichterstatter Abg. A u l b e r-Eppelsheim führt aus, daß die Einnahme in den fünf Jahren um 243 000 Mk. und das Vermögen um 144 000 Mk. gestiegen seien, wre der außerordentliche Beitrag zu den Gehaltszulagen der Geist­lichen und die Zahlung der ersten Tilgungsrate auf das Staatsdarlehen. Das Gesamtvermögen der 18 unter Ver­waltung des Oberkonsistoriums stehenden Fonds betrug 4 996 298 Mk. Besonders günstig haben sich die Ver-

in Empfang nehmen soll. Hierzulande wird dieses Unter­nehmen mit Freuden begrüßt.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten Der Leiter des Kgl. Landgestüts in Dillenburg, Landstallmeister v. Nathusius, ist gestorben. Frau Postsekretär Plath in Homburg, welche ihr Hündchen vor dem Ueberfahren retten wollte, wurde von dem Wagen der elektrischen Bahn gefaßt und geschleift. Sie erlitt ziemlich schwere Verletzungin. In Frankfurt a. M. ist der Bauunternehmer Weiß aus Fessy bei Metz, bekannt als Erbauer der Befestigungen Helgolands, auf der Durchreise einem Schlaganfall erlegen.

Kunst und Wissenschaft.

Das erste Konzert des Heidelberger Musik- festes in der neuen Stadtbolle, auf dem die neuen Konzert- Reformen zum erstenmal praktisch ausprobiert wurden, fand in n p,k'Y2tW«.' IiAhttfhpn WrtrrroS rrm SönnMn

dagegen schwelgt in Lobeshymnen übe Merry del Val kein Italiener, sonde' länder, Halbspanier ober Ha Nichts könnte je trefflicher die Interna, lischen Kirche symbolisieren, als diese n. menheit. Wie es scheint, hat er als iw sekretär mit Pius X. bereits mitgewi. politischen Entscheidung^ die sein Herr nämlich im ,/Osservatore Romano" zu » im Vatikan nicht empfangen werden ? das mit der Tradition des heiligen einbar sei. In Berlin war er Vertret, Begräbnis Kaiser Wilhelms L, König Namen des Papstes zur Thronbesteia und die Rechte der katholischen Kn schützen, wozu er nach drüben entsandt gelungen. Er wird also wohl nicht ei. Nolle spielen und ein so einflußreic wie sein Lehrmeister Rampolla. Abe .Versöhnlichkeit kann er manches zum beitragen.

Scheint dieser Friede auch, soweit Balkan ihn stören, vorläufig gesichert, in Ostasien. Aber wenn die Krie Rußlands und Japans neuerdinc wollen und beide Mächte eifrig weid hier die Arbeit der Diplomatie doch ; liehen Ausgang der Spannung zu Verb

Nachhaltiger dürften die Folgen et viel harmloser erscheinenden Störung ziehungen sich gestalten, die zwischen amerika und England eingetred Schiedsspruch in der Alaskafrage die Hälfte seiner pacifischen Küste far feldern an die Vereinigten Staaten, t von Rußland igekaust haben. Die Ka> ihrem Optimismus darauf, das Schie Küste vor den vorgelagerten Insel? Schiedsgericht hat ihnen unrecht geg auf ihre wirtschaftlichen Interessen w wendigen Zuganges zum Ozean keine sondern nur nach dem Wortlaut der Künftig ist der wichtige Lyanfjord, der durch die Felsenküfte ins kanadische In Kanadiern ab geschnitten. Es behält landkanal. Diese Entscheidung, der t tretet des Schiedsgerichts ihre ,Unt haben, gibt den Beziehungen Kanada, Stoß. England tut in seinem Interest weiter auf dem Wege, vor den Pankecs der imperialistischen Idee zu dienen. Preis die amerikanische Freundschaft in ffchen Imperialismus pflegen. Aber w: diern dieser Imperialismus ein, wenn den schlägt? So ist man denn jetzt untc ^Eindruck dieses Schiedsgerichts in Ka ernstlich seine Beziehungen zum Mutte "Ein Reichsüberdruß greift um sich u natürliche Idee, sich der freien Na schließen, mit der man ja ursprünglich taucht bereits im kanadischen Parl-amem -leit aus.

Sechste ordentliche evangelische (Originalbericht desGie

V.

R. B. Dar

Nachdem die heutige Sitzung um 9 das Gebet gesprochen, auch ein neuer An über die evang. Kirchenlehre zur Ver setzte die Versammlung die Beratum Wahl-Langen, den Zusatz zu § 13 Verfassung betreffend, fort. Als M Abg. Dr. Lucius-Mainz aus, es sei Widersprüche enthalten, auch gesetzliche fraglichen Bestimmung. Er macht ve ungsvorschläge. Oberkonsistorialpräsii weist auf frühere Erklärungen des Ol DieRehabilitierung" soll die Wäh meindevertretung wiedergeben und die Kirchenvorstand, und dies habe seine B einemGefallenen", der bereut und sick sätzen des Evangeliums gemäß verzei- als Mitbruder anerkennen, aber man

Sö­

fft die Produktion ganz erheblich gestiegen. In Großbe­trieben mußte mit allen Mitteln die Produktion den höheren Wirtschastsausgaben, den sinkenden Getreidepreisen gegen­über gesteigert werden, einerlei, ob sich die Verkehrsverhält­nisse für diese Güter gebessert halten oder nicht.

Die ungelöste Frage: wie hat sich in unserem Falle die Rentabilität gestaltet infolge des großen Aufschwunges der Prodnttion seit 1885, störte einigermaßen den Genuß, den wir beim Studium des interessanten Buches hatten.

S ch l e n k e.

Aeöerwinierungs fragen.

O r i g.- A r t i k e l des Hess. L a n d w.

Der Winter rückt näher und mit ihm die Frage, wie überwintere ich meine Kartoffeln, mein Obst und mein Gemüse. Die Ueberwinterung des Obstes hängt mehr als alle anderen Erzeugnisse von der Art des Erntens ab. Tie Fäulnis, über die vielfach gellagt wird, ist diesmal vor allem eine der bösen Folgen des verderblichen Stur­mes. Die abgeschüttelten Früchte haben Fall- und Druck­stellen erhalten; botanisch-physiologisch betrachtet: durch das Ausschlagen der Früchte sind verhältnismäßig große Partien ihrer Zollgewebe beschädigt, zerquetscht, zerrissen, getötet worden. Diese toten Stücke innerhalb oe£ übrigen lebendigen Organismus bieten zahlreichen Pilzen, die mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar sind, ein günstiges Nährfeld. Die Pilze zersetzen die toten Zellen, die Fäulnis beginnt. Aber auch zerbrochene Früchte faulen Heuer. Das erklärt sich zum Teil daraus, daß die Früchte, die am Baume hängen blieben, von den Aesten gepeitscht und verletzt oder gedrückt, aequetscht wurden. Die Wunden konnten nicht heilen, und kie Fäulnispilze beginnen ihr Zerstörungswerk. Im all­gemeinen tmrd ja in diesem Jahre mehr Sorgfalt aus die Ueberwinterung des Obstes verwandt, aus dem einfachen Grunde, weil es dies Jahr teurer ist, als in Herbstreimen Jahren, wo Obst fast) als wertlose Ware behandelt wird. Einö sei jedoch noch erwähnt: das Obst, das möglichst so gelagert werden muß, daß keine Frucht die anvere berührt, muß mindestens einen über den anderen Tag nachaesehen werden, damit die faulen und schimmligen Früchte entfernt und angegriffene Unterlagen erneuert wer­den. Der volle Sturmschaden wird sich erst berechnen lassen, wenn die kargen Obstvorräte nach Weihnachten schon auf ein Minimum zurückgegangen sind.

Die richtige Behandlung der Kartoffel im Winter ergiebt sich aus einigen pflanzenphysiologischen Betracht- ungern

Bei vier Grad Kälte bilden sich in den Zellen der Kartoffel Eiskristalle, bei fünf Grad Wärme keimt der Knollen und bei zwei bis fünf und mehr Grad Warme verdunstet die Kartoffel einen beträchtlichen Teil ihres Gewichts, der natürlich zunimmt, wenn die Frucht wärmer gelagert wird. Der Verlust an Gewicht entsteht ein­mal aus der Absonderung von Wasser aus den Zellen, dann bei der Keimung aus dem Verbrauch von Stärkemehl. Diese Erscheinungen bestimmen die Antwort auf die Frage, wie müssen die Kartoffeln überwintert werden?

Werden die Kartoffeln aufeinander geschichtet, so ent­wickelt sich Wärme; diese bedingt eine stärkere Ausstrahlung und ein intensiveres Verdunsten von Wasser. In Kellerräumen schlägt sich der Wasserdampf meist nieder und umgiebt die Kartoffeln mit einer feuchten Hülle. Die Feuch­tigkeit verursacht Fäulnis.

Taruin kommt es vor allem darauf an, die Kartoffeln o trocken als möglich zu überwintern. Die zweite Be­ringung für ein vorteilhaftes Konservieren der Kartoffel st Kühle. Wärme begünstigt die Keimung, die den ür den Wert der Kartoffel verhängnisvollen Verlust an Stärkemehl verursacht. Also muß die Möglichkeit des Kei­mens ausgeschlossen werden, da jeder Stoff- und Stärkemehl­verlust einmal die Kartoffel leichter, dann ihrem Nährwert «ach bedeutend minderwertiger macht. Geht die Temperatur zu tief unter Null, so erfriert die Kartoffel (siehe oben!). Folglich muß die rechte Temperatur zum Ueberwintern etwa bei zwei, drei Grad über Null liegen.

Kellerräume empfehlen sich nicht als Lagerstätten, schon aus dem obenerwähnten Grunde. Dann aber auch, weil man eine gleichmäßige richtige Temperatur meist nicht zu erhalten vermag. Aehnlich ist es mit den noch viel be­liebten Gruben. Sie sind wegen der AuMünsflmg der

Kartoffeln und der Möglichkeit des Wasserzutritts von außen her gefährlich. Am zweckmäßigsten sind die oberirdisch ange­legten Mieten, die sowohl in Bezug aus Trockenheit als auch Temperatur die beste Gewähr für gute Konservierung bieten. Die Ausdünstung der Kartoffeln in Mieten geschieht frei, der Wasser dampf wird von der atmosphärischen Luft aufgenommen und schlägt sick nicht nieder, bildet also keine Nässe um die Kartoffeln. Die Temperatur ist nicht zu kalt und nicht zu warm. Für den Winter bedeckt man die Kar­toffeln mit einer 60 bis 80 Zentimeter hohen Erdschicht, die man in sehr kalten Monaten mit Stroh überdacht. Im Frühjahr hebt man einen Teil der Erdschicht wieder ab. So aufbewahrte Kartoffeln zeigen dann einen verhältnis­mäßig geringen Stoffverlust.

Untersuchungen haben ergeben, daß trocken und kühl auf- bewahrte Kartoffeln einen Verlust von etwa zehn bis zwölf Prozent erleiden, während bei warm gelagerten Kartoffeln der Stoffverlust bis zu 50 Prozent beträgt.

Fast gar keinen Einfluß auf die Ueberwinterung der Kartoffeln hat das Licht, über dessen Einwirkung man Jahrzehnte lang gestritten hat.

Weit schlechtere Erfahrungen als bei den Kartoffeln haben viele mit der Konservierung des Gemüses gemacht. Der große Fehler, der regelmäßig die Mißerfolge der Ueberwinterung verschuldet, besteht darin, daß die Ge­müse zu früh eingewintert, eingekeltert werden. Im Herbste wird das beste Gemüse gegessen; was übrig bleibt, ist dann gut genug, um den Winter überdauern zu sollen. Das ist falsch. Die armen Krüppel an Kraft uno Gestalt haben viel zu wenig Lebensenergie, um zu überwintern. Nur die besten Gemüse dürfen eingekeltert werden. Und das geschieht auf einfache Weise. Das Gemüse wird mög­lichst spät geerntet. Ein paar Herbstsröste schaden nicht, da die Gemusezellen erst bei drei, vier und mehr Graden unter Null gefrieren. Sind die Gemüse aber in den Keller gebracht, Jo müssen sie vor Kältegraoen geschützt werden, Da ihnen dann Frost verderblich wird. Am geeignetsten sind trockene Keller Keller, die wir für trocken halten, haben immer noch Feuchtigkeit genug für eine Ueberwinterung die frostfrei sind. Rotkraut, Weißkraut, Wir­sing, wie überhaupt alle Kohl arten entblättert man auf wenige Schutzblätter und lagert sie einfach getrennt im Keller. Sie halten sich, ohne daß man weitere Urn- tände hat, recht gut bis Weihnachten. Besser ist es aller- )iugs, wenn mau Strohseile von einer Wand zur andern pannt, die wagerecht parallel laufen und etwa eine halbe Handbreite von einander entfernt sind, und dazwischen die Kohlköpfe hängt, so natürlich, daß keiner den andern berührt. O>oer man baut sich ein Stang en-oder Lat- t e n g e r ü st von beliebiger Länge, an das man die Kohl­köpfe einzeln ober paarweise über kreuz hängt. Natür­lich darf das «Gemüse dann den Boden nicht herühren. Diese Vorsichtsmaßregeln sind notwendig, damit sich bei einem Kopfe eintretende Fäulnis nicht auf andere Köpfe übertragen kann.

Die Wurzelgewächse, Rüben, Sellerie, Pe­tersilie behandelt man ungefähr wie Kartoffeln. Man schichtet sie auf Haufen und überdeckt sie mit Erde, wenn nötig, noch mit Stroh, So überwintert, halten die Gemüse- arten bis zum Vorfrühling. E. O.

3>te Maul- und Klauenseuche.

(Orig.-Artikel desHess. Landwirt".) i _ '/

Die Verluste, die in Deutschland alljährlich durch die Maul- und Klauenseuche veranlaßt werden, sind Dom Neichögesundheitsaint auf 55 Millionen Mark geschätzt worden. Diese Summe übersteigt den Wertverlust, der durch Verheerungen von Milzbrand, Tollwut, Rotz und Lungenseuchen entsteht, um das zehnfache und läßt es erklärlich erscheinen, daß von staatlicher Seite alle Mittel aufgeboten iverben, um Ausbruch und Verbreitung der gefährlichen Seuche zu verhüten. Daß die vom Staate ge­troffenen Maßnahmen für die Züchter und Landwirte nichl gerade angench'm find, beweist u. a. die grenzenlose Miß- stimmimg, die bei den Kleinbauern im Hun sr ü ckherrscht, wo in einzelnen Ortschaften die Seuche mit seit JahrW nicht erlebter Hartnäckigkeit austritt.

Natürlich hat die Behörde sofort alle Vorsichtsmaß- reaeln in Anwendung bringen lassen und wahre Aufgebote

ein solcher Mann nicht in einen kirr ikörper gehört, der naturgemäß seine f lische Integrität viel höher stellen m Stellungim staatlichen Rechtsleben". Das Volks empfinden sei in Dieser Beziehung sehr feinfühlend, und sich darüber hinwegzusetzen, würde voraussichtlich das Ansehen der kirch­lichen Vertretungskörper schädigen. Die Rehabilitierung, soweit sie für den Betreffenden wertvoll sein kann, d. h. Wiederherstellung der Wählbarkeit zur Gemeindevertretung und Kirchenvorstand, sei sonach bedenklich, und soweit sie nicht bedenllich sei, habe sie für den Betreffenden keinen Wert. Das Oberkonsistorium beantrage die Ablehnung des 'Antrags, dagegen würde es sich dem Eventualantrag des Ausschusses ivöhlwollendd gegenüberstellen.

Der Antragsteller Wahl-Langen bemerkt, daß er in Rücksicht auf die wohlwollende Haltung des Oberkonsisto­riums seinen Antrag im Sinne des Ansjchußantrags modifi­zieren wolle. Nachdem luxt), mehrere Abgg., darunter Land-

Hessen und die übrigen in Darmstadt anwesenden Fürst­lichkeiten nach Wiesbaden kommen, um hier einer Vor­stellung desOberon" beizuwohnen. Für die Zusammen­kunft soll der 4. November jetzt bestimmt in Aussicht ge­nommen sein.

Biedenkopf, 25. Okt. Großes Interesse bringen selbst unsere Biedenkopfer Landsleute in Amerika dem für unsere Kreisstadt Biedenkopf geplanten Kreis-Krieger-Denkmal entgegen. So fanden in Baltimore in letzter Zeit wieder­holt Versammlungen von früherenBiedenköpfern" statt, um sich über Mithilfe zur Errichtung eines Denkmals für die Gefallenen im deutsch-französischen Kriege zu besprechen. Es wurde ein Komitee ernannt, das Beiträge für diesen Zweck

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