Ausgabe 
27.3.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. 73

Erich«»», tlgttch ouuer Sonnlatz«.

Drin ® irfjener Anzeiger werben tm öedtlel mrt dem »esstlche, toabelrt die tlefceeer Fa»tlte»- Hättet viermal in der Woche beigelegL

RotniUmtbrud u. Ver­lag der vrü h ('fctjen Unioed.e®ud>* u.6ieiiv- b ruderet CWietld) Erden) Rzboflion, fcrvebUU* unb Druckerei:

IWrel« T.

Sbrtfle für Derreichen: tteifteer »letzen.

gernlprediaiildilulÄr.bl.

Freitag^?. Mürz I003

Zweites Blatt.

153. Jahrgang

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" General-Anzeiger v e.e^*.x

v den poUu unb aüflem.

AmK- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen MDZ V xetaenteil: t>ant Beck.

JHe heutige -Nummer umfaht 10 Seiten.

WielTnTden 25. März 1908.

V e tr.: Reichstag-Mahlen.

Das (Yrotzlikrzogliche Krrisamt Glrhrn

an die Grohh. vürgermeistereien de- Kreise-.

Im Hinblick daraus, daß btt Wahlperiode de« gegen­wärtig tagenden Reichstag« am 16. Jun» L I. abläuft, be­auftragen wir Sie, da- zur Vorbereitung de« Wahlgefchäsls zunächst Erforderliche Aufstellung der Wählerlisten und Abgrenzung der Wahlbezirke ohne jeden Verzug zu ver­anlassen.

Wir verweisen in dieser Hinsicht auf §§ 13 und 7 de« Gesetze« vom 81. Mai 1869 (Bundesgesetzblatt 1869 Seite 145) und $8 1 und 7 des Wahlreglements vom 28. Mai 1870 (Bundesgesetzblatt 1870 Seite 275) insbesondere auf die in § 7 Abs. 8 de« Reglement« enthaltene Bestimmung, wonach kein Wahlbezirk mehr al« 8500 Seelen nach der letzten all­gemeinen Volkszählung enthalten darf.

Die Stimmberechtigten sind nach Dor- und Zunamen, Alter, Stand oder (Bewerbe unb Wohnort in alphabeti­scher Crbnung m bie Wählerliste elnzutragen.

Da« Formular zur Wählerliste wird Ihnen in der Kürze m doppelter, dasjenige zum Protokoll in einfacher Zahl zugehen. Die Wählerliste ist sofort in doppelter Au«, fertigung aufziislellen, jedoch vorerst nicht abzuschließen. Einlagebogen zur Wählerliste sind nach Bedarf mit der Feder Herzunellen.

Die Vorbereitungen sind dergestalt zu beschleunigen, das; die AiiSlegung der Wählerliste, über deren Xenntn Ihnen noch nähere Mitteilung zugehen wird, spätesten« llRitte April beginnen kann.

Dr. vreibert.

£klitiniihiiud)uiii).

Auf Grund Erledigung befl Amte« de« Standesbeamten und der vorübergehenden Behinderung des Stellvertreters wird für den Standesamtsbezirk Lollar dem Grobherzoglichen Bürgermeister Klmkel zu Ruttershausen die einstweilige Be­urkundung befl Personenstand« übertragen.

Wiegen, den 26. März 1903.

Grosjher-ogltche- Amtsgericht.

Krlrannimachung.

DaS Bureau der Großh. Beznlskasse Gießen TT befindet sich vom heutigen Tage ad Bleichstraße 16, im Hinterhaus.

Zahltage: Dienstag, Donnerstag und SanlStag von 812 und von 24 Uhr.

Dießen, den 27. März 1903.

Großh. Bezirksrasse Gießen IL

______Dieter. ___________________

Amtliche Nachrichten über LichseuLen.

Unter dem Cchweinebestand befl Hofbesitzers Ioh. Jost Barth m Niederwalgern, $Uei« Nlarburg, ist die Rotlaufscuche auflgebrochen.

ES ist Gehöftsperre angeordnet und der gemeinschaftliche Weidegang der Schweine m 9lieberroalgem verboten worden.

Komische Tagesschau.

DerStttttSUwsU".

Unser Berliner partamcuuu:tjcher Mitarbeiter schreibt ttnterm 26. März:

Die Hauptarbeit bei der Vertretung befl Zolltarifs rm Parlament ist bekanntlich dem Staatssekretär Grafen Po- sadowskl) zugefallen. Er dürfte auch bei der Beratung der Handelsverträge, in erster Linie die Sache der Ne­gierung führen. Cb ihm der Staatssekretär Frhr. v. Tchiel- mann dabei zur Beratung stehen wird, wird toJXhJtifajen ftxeifen bezweifelt. Man rechnet dort mit der Möglichkeit, daß Frhr. o. Thielmann im Laufe dieses Jahres seine langgehegte Absicht, um Enthebung von seinem gegen­wärtigen Amte und um Zurückversetzung in den diploma­tischen Dienst zu bitten, verwirklicht. Es ist auch bereits em Stellentausch für Herrn v. Thielmann ausfindig ge­macht mit dem Botschafter in Konstantinopel Fthrn. von Marschall. Ter Gedanke erscheint insofern plauswel, als Frhr. v. Marschall seinerzeit den russischen Handelsvertrag im Reichstag wahrhaft glänzend vertreten hat. Tie außer» ordentliche Sachkenntnis de- Grafen Pofadowskl; im Ver­ein mit der hrnreistenden Bcredtsamkeir d.s Frhriu von Marschall zwei geeignetere Vertreter konnte sich die Negierung für die neue Haiidelsoertragskampagne in der Tat kaum wünschen. Trotzdem halten wir für unwahr­scheinlich, daß Frhr. v. Marschall zur Vertretung der Han­delsverträge im Parlament hcrangezogen wird. Zum mindesten würde wohl eine Entscheidung hierüber vom rtus- fall der Neichstagsw..hlen abhängig gemacht werden, xenn h-rbt. v. Marschall steht im Erdacht" des CaprioismuS; demStaatsanwalt" s.nd die Konservativen durchaus ab- oeneigt, von den vündlern ganz zu schweigen. _ Tresen polimchen Grupp.n würden darnach Handelsverträge von vornherein verdächtig Vorkommen zu deren Vertretung Frhr v. Marsclall berufen wird. Ergaben bie Reicps.ag-- Wahlen eine wescniliche S.ä.kang der an.l2grari,chen Par­teien, dann s.llerding- könnte die Ru^oerufanz des ^rhrn. v. Marschall in ein ReichSamt eher in Frage kommen.

Der Z»eck bei Komödie.

Man schreibt uirs aus Berlin,. März:

Mit aller Gelassenheit wird an unseren amtilchen Stellen da« Verbleiben de» Präsidenten Castro in seinem sogen, timt" betrachtet. Tas Ganze war nichts als itvniobic. Trotzdem kann das Spiel einen ernsteren Zweck Huben: es kann einen Versuch darauf bedeuten, wie weit Castro die allgemeine Stimmuna in Venezuela günstig ist, wenn er demnächst neue Winkelzüge macht, um bie Zahlung der Entschadigung-rate hinianzuhalten. Cb Herr uaftro die Gläubiger Venezuela- in den 'upul zu schicken beab­sichtigt, das wird sich ja bald Herausstellen. Gesagt sein muß man immerhin auf dergleichen unliebsame lleberrasch- nngen. _____

Deutsch amerikaaischrr Gildverkrhr.

Man schreibt uns aus ot"unztrcizen:

Es eni-teht sich der öffentlichen stennhiid, wie viele von den Schatzanweisungen , d.e vor wenigen Fuh^n von Deutschlaiid nach den Vereinigten Staaten begeben wurden, wieder zurückverkauft sind. Aach der Ansichi von Börfenmännern ist es ein nicht ilneih.bckcher Dettag; bi*. glauben, daß namentlich bie Begebung eines Teiles der letzten englischen Anleihe am Stewyorkcr Aiarkt zu umfangreichen Verkäufen in deu.schen Su/atzbonds geführt hat. Lb die Ttans^k.ion geg*.b.nensalts deutscherseits wiederholt werden wird, erscheint barnaJ) zweiselha,t. Im allgemeinen dürste im beutsch-arnerckunisu-eil Fiiianzver- kehr die Union bessere Erfahrungen geviacht Haven, als Teutschiand. ES sei nur erinnert an bie Einoußen, die die Beptzer von Pacis*cbotids erlitten, öin anderen amerika­nischen EiseubahnpiiorAäten abgesehen. Seitdem hat sich da» deutsche Lap.tal von amer*kuiiischen Unteriiih.liungen mehr zurückgehalten, auch das Vor sengt schäst in derart.gen Werten ist veihaltnismutzig gering. Möglicherweise fuhrt Die Weltausstellung in St. Louis eine Wsibung dec Bezieh­ungen h.rbei. Doch im deutsch-anii.r.kanischen Vetkehr witd Da» lomnierzielle Aroment gegenüber dem ruin finanziellen wohl stets das vorherrschende bleiben.

Der Rücktritt bei spanischen Finanz« uiflerl.

Mit einer weheptvzentigen ^eeao,etzung Der spanischen Rente ist von der Berliner Börse der Rücktritt des Finanz­minister- Villaverda ausgenommen worden. Tie Lpanier^Nvarcn sehr gestiegen auf neuerdings verbreitete überaus günstige Schilderungen von der Entwicklung der Finanzen. Unter den ersten, die diese Situation auszunutzen trachteten, beianücn sich die Minister des Ilneges und der Marine. In Spanien lebt und webt man gleich in Träumen vvn künftiger Große, wenn auch nur etwas mehr Geld in die La,fr fließt. Billaverde als nücksterner Fiiianzpolitiler hat sich geun-igert, der Erhöhung des Kriegs- und Marine- vudgets zuzustrmuten, im Gegenteil namhafte Abstriche für notwendig erhärt Der König ist auf die öeite des Höhcr- Ivrdernden getreten, und das gab den Aussck)lag, die Le- inijfton Bcktaverdes unwiderruflich zu machen. Wik man lieht, betrachtet die Spelulation gesteigerte Ausgaben Spaniens für Wchrzivecke als Luxus. Unb auch anbetßiuü Durfte Die Meinung überwiegen, daß weise Sparsanilett für das Land des Wem- und der Gesänge noch immer sehr geboten ist

Der Lonig unterzeichnete das Dekret berdortedauf- anflösung. Die uongreßtvahlen wurden auf den 2b. Lprtl, die ScnatSwahleii aus den 16. Mai, bie Eortcs- ervfstiung auf den 18. Mai angefetzt. Ein unter dem Vorsitz Des Honigs abgchaltener Mitiisterral acceptierte bie Er­höhung ber StaatsauSgaben um 25 MtAtonen. Tie ge- lamtc spanische Presse betrachtet bie Demission Villaverbe uts An,ang bcs Zusammenbruchs der Siegierung.

Sin König, bet Juwelen unterschlägt

Mehrere portugieiijche Blauer bcschulbigi-n den König, bei der Rationalbant hinterlegte Juwelen, weiche Staats- Eigentum fern sollen, der Königin von Englan b al« Geschenk angeboten zu haben. Gleichzeitig protestieren bie Blätter gegen die Veranstaltung großer Festlichkeiten anläßlich des beooritehenben Besuche« des Honigs Eduard, besten An­wesenheit in Lissabon nach befl König« von Portugal Wunsch cm ^nationale« Fesf sein soll.

Wenn e« noch eines Beweise« beburfte, baß Portugal in Englanb seinen Verbündeten, ja mehr als bas, feinen natürlichen Beschützer sieht, bann ist er gegeben durch diese 'Rachrichten einer oppositionellen Presse. Es handelt sich bei Dem Besuch um nichts weiter, als um die Enviederung Des­jenigen, den ber Honig von Portugal im vorigen Jahre in xtonbon abstattete. In Der Achtung Der selbstbewußten Eng- länöer wird Das Romanenvöllchen Durch Festlichletten nicht neigen, denn Da« ,VerDienst' Englands um Portugal besteht un Grunde nur barm, baß eS ihm unter ber Hand finanzielle Beihilfe geleistet hat, roafl Portugal bekanntlich im Buren- friege burch politische Gegenleistungen wetlniachen mußte. ES icheint aber boch auch Heule m Portugal zu geben, Die glauben, baß England drauf und dran ist, ui verhältnismäßig wohlfeilen Besitz der Azor e n - I ns eln zu gelangen.

gTutfdjTsl-irid).

Berti« 26. Aiarz. Ter Kaiser tritt am 1. April abends die Reise nach Kopenhagen an. Tas Gefolge auf der Reise best.ht aus dcm Cb^i,r,rnarschatl Grafen Eulenburg, o.n Geucr..la^)Ut^n.e.. G.n.,atle^t..^n, 10.1 Mvltke, Genrralmuj^r v. Löw^i.s.lo, i^.ug.Lvj^tani von Gramms. F-gtl-l-^n. v. Lchm.t^w, Setbary Tr II- berg, V.z^miral v. Sciw^i-Bibran, GeneraUeutuont Gras

Hülscn-^as^ler, Gth. .miai v. Vutentuii und dem U^jandten v. Tschirschch-Dögciidorf.

Heute abend sano bei den Majestäten ein Diner statt, zu Dein zahlreiche Fürstlichkecken geladen waren. Ter uaiscr saß zwischen der Fürstin Aiuoii v. Aadziwilt unb der Fürstin v. &)»ar. Rech.s folgten HouSminister v. Wedel, Fürstin v. Toiinersmaick, Fürst zu D<hiia-Schlobilten und Prinztssin v. Lchötiburg-WalOtiibuig, nach l.nks der Herzog v. Ujeft, Gräfin v. Broudoisf und Fürst von Toiinetsmarck. Tie naifenn saß gegenüber Dem Staqci z.oischen dem Prinzen Adalbert und dem Fürsten von Raoz.wckl. Aus das Tiner folgte eine mustkul sche Abc idunie.Haltung.

Sieichskaiizler Gras Bülviv uut uuigcn einen vier- zehntägigen Urlaub an, den er in Sorrent (Italien) zu verltven geben ft. Er wird begleitet von dem Gesoiidten und Vortragenden Rat im Aittwäitigen Amt Fürsten Lich- liolvech und zwei Selreiärcn. Etwa am 20. Mai wird der Reichskanzler zurückk^hien, um dann den Kaiser ansaiigs Mai wieder nach Italien zu begleiten.

Jn Finanzkieisen waren heute Gerüchte über eine angebliche A n» t s m üd i g ke i t des HandelSministcrs Möller verbreitet, die aber alsbald nach ihrer Lanzierung «ich als total aus der Lust gegriffen herauSstellten.

Heute vormittag fand in Der Hedw.gslitche die Irauer feier jür den Liz. Präsidenten des ^vg.oioneten- haufes Frhr. v. He er em an statt. Anwesend waren die Staatssekretäre Graf v. Posadmosly, Frhr. v. Nichthosen, Aiälke, die Minister v. Nheiiivaben, Tr. Studt, Fihr. von Kammerstein, Möller und Budde. Prälat tzuhiiel efetu* tierte die Messe. Tie Trauerrede hielt Weitzbst'chos Ler- maiui-Frauneb.rg. Die Leiche wurde sodann nach bem Lehrter Bahnhof geleitet.

In der h.ut^gen Sitzung des BundeSratS wurden genihin.gt die Vorlage bcu:. den zollfreien Einlaß der von oer Weltausstellung in tot. Louis im Jahre 1904 zurückgelangenden deutschen Ausstellungsgüter. Ferner wurde zugestimmt: dem Ausschupberick>re über die Frage Der Beschaltung weiblicher Fleischbeschauer be­hufs Unter,uchung aus dem Auslände eingehenden Fleisches au, Trichinen, bum Entwurf einer B.ka.iNtmachuna bett. Beschä,tigung von Arbeiterinnen und lü­ge n blich en Arbeitern in zur Anfertigung von Eigarren bestimmt en Anlagen ic

Der preuß. Arbeitsminister riu)tete an die Eisenbahn» direkt Ionen einen Erlaß über bie Errichtung von Han* tinen im Eisenbahndietist, nach dem er die Prüfung des Bedürfnisses und eine zweckent.ptechende L. itang erwartet. Tie UQiitincn sollen eine WahlfahrtSeinrichtung und nicht eine Einnahmequelle bilden.

Nach einer den HreisbcHörden zugegangenen Ver­fügung des preuß. Ministers des Innern ist mit den Vor­bereitungen zu den NeichstagSwahlen ohne Verzug vorzugch.n, insbesondere sei bie Abgrenzung ber Aiahlbezirke und die Aufstellung der Wählerlisten un­verzüglich herbeizusühcen unb bas letztere so zu beschleu­nigen, daß sie spätestens bis Cftern zur Auslegung fertig sind.

Im vreuß. Abgeordnetenhause wurde der GcsctzenUvurs zur Gewährung von Wohnungsgeld­zuschuß an die unmittelbaren Staatsbeamten m Dritter Lesung angenommen. Hierauf wurde der Gesetzentwurf über Die Landestrauer, welcher fest setzt, daß an Stelle oer jrüh.ren acht Tage Die Landestrauer nur noch vier Tage Dauern, und zwar soll der Todestag dabei eingerechnet wer­den, in erster und zweiter Lesung genehmigt. ES »olgte bie Beratung befl Gesetzentwurf«^ b«.treffend Erweiterung unb Bervollftänbigulig befl Staatseijenbahnnetzes und Die Weiterbeteiligung befl StcateS an Dem Unteriiehmen Der Altbamm-Eolberger Bahn und den Bau von Klein­bahnen.

Im neuesten Hefte der Jahrbücher für Nationalöko» nomie und Statistik veröffen.licht Der Breslauer Nalional- vlonom Professor Iulrnfl B>ols eine Untersuchung über Die Fleischteuerung vvn 1902/03. Als maggebenb für biese Teuerung s..h. Prof.sfvr 25k).f f^lg.twenat^r.lche^ Faktoren an: 1) Infolge Futter not Huven sich im Laufe Dcfl Jahres 1901, um das Vieh nicht durchsuttern zu müssen. Die Lanowirte eines großen Teiles ih.es Viehbestandes ent­äußert. 2j Bei Schweden war l«00 ein AuSoe^kauf infolge besonders hohen Konsums vorausgegangen; in Das Jahr 19u2 trat man insdlgeD.si'en mit geringeren VwhbestänDen ein. 3) 1902 war bie Futtereiiite sehr gut; Vieh wurde insolgedcssen mehr als sonst z u r ü ck g e h a l t e n, um auf- gezogen unb gemästet zu werden. Tas an sch zufällige Zu- lammentreffen einer FutternFßem^ in oLIen teilen Euro­pas mit einer Maismißernte jenseits des £&:and tifiärt also Die Teuerung und ihren weltivirrschastlichen Eharak.er. Sie wurde in Europa in .h.en Wick.tngen oe«.schärjt uno gedieh zu ihrem Umfange davurch, daß 1902 eine besonders gün­stige Futtcrernte Der ungünstigen von 1901 folgte.

München, 26. März. A. ih.ntisch verlautet, 23at)em habe im Bundesrat schon lange se.ne Stimme für die Ge- Währung von LceichstagSdiäten abgegeben.

Im bayerischen Landw.r.fchaftsrut w^rde angeregt, bie Schlachtfrist für österreityisches Vi.h wuder, wie bish.c, zu verkü.zrn. la.auf er.o.Derle der B.rtre.ec der Regierung, daß oies nicht sofort in Aussicht gesteltt werden könne, da Der Zutrieb von Großvieh auch jetzt noch zu wünschen übrig lasse.

Wahlbcwcgung.

lieber Wahlkandida.iiren im Großherzoqtum und in der preußischen Provinz Jiafjau berichtet Die .Staatsbürgerztg.^ folgende«: