Frankfurt
-AnL
Oktoberkurse: fest.
2(1) 1(1) KD 1(1)
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2 1) 1(1) Kl) Kl)
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1 KD KD
3u/q Mexikaner 4,/2°/o Chinesen . . Electric. Schuckert . Nordd. Lloyd . .
Kreditaktien . . . Dißkonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staats bahn . Lombarden • • • Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . « . . Harpener . . . .
Reiohsanleihe do.
Konsole . do . .
Hessen Oberhessen
3Vt°/o 8 I, 3‘/,°/o 3°/o 3‘/2%
. 101.06
. 89.85
. 101.05
. 89.02
. 100.03
. 99.02 . 101.06 100.02
* 102*09 . 50.00 . 30.08 . 36 05 . 132.04 . 43.05
41.09
Lungentuberkulose Miliartuberkulose Harnruhr Nierenentzündung angeborener Lebensschwäche vorzeitiger Geburt Brechdurchfall Erstickung Lungenentzündung
4ljs% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente .
40/ü Italien. Rente . .
4Va% Portugiesen . .
5°/ Portugiesen. . . .
1% C. Türken . .
Türkenlose.....
Neueste Mewuugell.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
Berlin, 26. September. In der Jungfernhaide hat zwischen einem bekannten hiesigen Schriftsteller und
einem Schauspieler ein Pistölenduell stattgefunden. Beim zweiten Kugelwechsel wurde der Schauspieler leicht am Oberarm, der Gegner an der Hüfte verwundet. Der Grund zu dem Duell soll in alten Zwistigkeiten zu suchen sein, die in einer tätlichen Beleidigung gipfelten.
Danzig., 26. Sept. Der Kontorist Lawakowski, ein früherer Angestellter der Firma Wieler u. Hartmann, ver- uchte auf eine mit Unterschrift und Stempel der bekannten Firma versehene Quittung bei brr Norddeutschen Kreditanstalt 40 000 Mark zu erheben. Der Kassierer fragte vor der Auszahlung bei der Gesellschaft an und erhielt die Auskunft, daß ein Auftrag zur Abhebung der Summe nicht gegeben worden sei. Infolgedessen wurde der Betrüger verhaftet.
Ansbach, 26. Sept. Auf dem Festkommers anläßlich der Zusammenkunft ehemaliger Angehöriger des Ansbacher Gymnasiums hielt der frühere Ministerpräsident v. Crailsheim eine Ansprache, in der er die deutschen Stämme zur Einigkeit ermahnte und u. a. Folgendes sagte: Nachdem ein großer Kaiser und Kanzler, unterstützt von einer großen Armee das einige Deutsche Reich geschaffen, sei es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, daß es vor Uneinigkeit und Ueberwucherung des Partikularismus bewahrt bleibe. Wir sollten es stets mit dem Worte halten: „Civis germanicus sum!“ und uns jederzeit um die schwarz-weiß-rote Fahne scharen. In diesem Sinne trinke ich auf das große deutsche Vaterland.
London, 26. Sept. Die „Morning Post" meldet aus Pretoria, das Blutharnen habe bei dem Rindvieh einen solchen Umfang angenommen, daß man die freie Bewegung des Viehs in mehreren Ortschaften verboten habe, da ein weiteres Umsichgreifen der Krankheit befürchtet werde.
London, 25. Sept. Das Reutersche Bureau mdb-et aus Tanger: Nach Briefen, die um 20. September von Fez abgeschickt wurden, sind dort Gerüchte verbreitet, denen zufolge der TsUlpamm, nachdem der Kriegsminister Elrne- nebhi zum Sultan abgegangen war, die kaiserlichen Truppen angriff und schlug. Auch soNen die Verbindungen zwischen dem Lager des Sultans und Tazza unterbrochen sein. Die Briese besagen weiter, daß eine starke Streitmacht sofort abgehe zur Bestrafung des Tsul- stamms und zum Entsatz von Taztza.
Wien, 26. Sept. In diplomatischen Kreisen, welche sowohl mit der Türkei als mit Bulgarien jn Fühlung stehen, wird die Anschauung ausgedrückt, daß nach der neuerlichen Note Oesterreichs und Jiußlands jetzt kaum mehr an eine Fried enAshörung gedacht werden könne. — An die bulgarische Vertretung gelangte eine telegraphische Note der bulgarischen Regierung über eine erfolgte Ve r ständig - uug in der macedonischen Frage.
Sofia, 26. Sept. Als Antwort auf die angebliche Erklärung Lambsdorffs, daß die Türkei als souzeräner Staat das Recht habe, zur Herstellung der Ruhe Truppen in den Vasallenstaat einrücken zu lassen, verkünden die Blätter, daß 50000 Mar^n bulgarische Truppen nach der Grenze abgehen.
4% Griech. Monopol.
41 /,% äussere Argentiner
Summa: 10(6) 5(4) 5(2) —
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Kunst und Wissenschaft.
Ludwig Richter. Unter allen Malern des deutschen Volkes, ja man darf unbedenklich sagen, der ganzen Welt, hat es keiner verstanden, die idyllischen Reize der Welt irrt Kleinen, die tiefen Schmerzen und harmlosen Freuden eines schlichten Erbenloses, die Sitten und Gewohnheiten der Erwachsenen und der Kinder mit so sicherer Hand, so rein und ergreifend wiederzugeben, wie Ludwig Richter, dessen Geburtstag sich am 28. September zum hundertsten Male jährt. Ter Verlag von Georg Wigand in Leipzig hat zu diesem Tage Postkarten herausgegeben, die eine Anzahl seiner besten Werke recht hübsch wiedergeben. Diese Kartenbildchen bringen nicht nur wirkliche Kunst, sondern eignen sich Dank ihrer Mannigfaltig- keit zu Gelegenheitsgrüßen der verschiedensten Art. Einige sind ernst, andere sind heiter, alle sind stimmungsvoll. So bietet sich eine recht gute Gelegenheit, den Mann recht zu Ehren zu bringen, der wie kein andrer sinnig und innig das Leben der deutschen Familie gezeichnet hat. Möchten die schönen Karten zu hunderttau- senden° benutzt werden.
. 27.02 . 91.06 . 96.75 . 101.05 . 202.00 . 186.09 . 135.75 . 146.08
. 152.09 . 188.04 . 16.06 . 190.02 . 226.03 . 181.05 . 185.00
Telephonischer Kursbericht.
a. JA., 25. September 1903.
'Warnung vor Fälschung
□ in Pillen noch Pulverform, noch mit Kakao\ W(jllvL gemischt, sondern
ni1 p in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist Dr- Hommel’e IIUL Haematogen echt. 92
Landwirtschaft.
w. Aus dem Kreise Wetzlar, 24. Sept. Mit großer Befriedigung blickt man auch hierzulande auf die Landwrrkschaft- liche Ausstellung zu Gießen zurück. Durften sich doch viele Landwirte unseres Kreises bet dem Wettbewerb des Vogelsberger Rmdes als Aussteller beteiligen. Unter den mehr als 300 ausgestellten Tieren dieser Rasse hatte unser Kreis allein 50 Stück entsandt. Aber troß der scharfen Konkurrenz war das Resultat für unsere Aussteller sehr ehrend, indem sie 2 erste, 4 zweite, 5 dritte, 3 vierte Preise und 7 Anerkennungen, im ganzen 24 Preise, erhielten. Die Summe der Geldpreise betrug für die prämiierten Tiere unseres Kreises 1270 Mt. Wer die Verteilung der Preise auf die einzelnen Klassen genauer verfolgt, dem muß auffallen, daß unsere ausgestellten weiblichen Tiere nur einen ersten Preis erhielten, währe,id die Bullen viel besser abschnitten. Offenbar werden hier die Bullen von Jugend auf besser ernährt und dürfen auch erst mit 18 Monaten zur Zucht verwendet werden._____________________________
„Nun denn", rief bet jnnye Mann kurz entschlossen, „ich meinte damit, daß ich Dich zur Frau will. Dus war's, was ich sagen wollte." — „Wenn Du das meintest, Georg, so habe ich nichts dagegen. Dagegen sprechen die Naturgesetze nicht. Umarme mich, Georg!" (Luxemb. Ztg.)
3V2%
4% Oesterr. Goldrente .
vertagt.
Koblenz, 25. Septembr. Zwei Musketiere des 28.Infanterieregiments faßten den teuflischen Plan, nachdem sie desertiert waren, vor Laub einen Eisenbahnzug zum Entgleisen zu bringen, um, wie sie vor der heutigen, in Koblenz stattgehabten Kriegsgerichtssitzung ecklärten, die verunglückten Reisenden zu berauben und dadurch die Flucht ins Ausland bewerkstelligen zu können. Sie legten schwere Holzschwellen quer über die Bahngeleise und verrammelten dieselben. Glücklicherweise entdeckten die Bahnwärter am Abend das Hindernis, sonst wäre durch Entgleisung des unmittelbar daraus die Stelle passierenden süddeutschen Schnellzuges unabsehbares Unglück geschehen. Beide noch wegen Diebstahls Angeklagte erhielten 77, Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. Außerdem wurde auf Entfernung aus dem Heere erkannt. Von der Anklage der vorsätzlichen Gefährdung eines Eisenbahnzuges wurden die beiden freigesprochen.
München 24. Sept. Ter Amtsanwalt hat die Berufung in der Prozeßsa'che gegen den,S i m p l iz i s s m u s" wegen groben Unfugs, begangen durch das Bild Gesandtenerziehung, zurückgezogen. Der Redakteur und der Zeichner waren zu 30 Mk. Geldstrafe verurteilt worden.
Tn.anngisch.ea 1 ——
_ n. Elektro- u. Maschinen-
TechtraakMB« Ilmenau
Gerichtssaal.
b. Gießen, 25. Sept. (Strafkammersitzung.) Das heute verkündete Urteil in der Strafsache gegen den evangelischen P f arr er F. in Rendel, der, wie wrr schon ftüher berichteten, unter der Anklage stand, Vermögen der Kirche zu seinen Zwecken veräußert und verpfändet KU haben, lautete wegen Vergehens im Amte im Sinne des § 350 des Reichsstrajgesetzbuchs auf eine Gesamtstrafe von fünf Monaten Gefängnis mib Tragung der Kosten des Verfahrens. Aus den rechtlich interessanten Gründen ist her- vorzuh^ren, daß die Strafkammer nicht nur in der Veräußerung, sondern auch; in der Verpfändung eine rechtswidrige Zueignung erblickte. Das Gericht schenkte dem Angeklagten darin Glauben, daß er eine dauernde Schädigung des Kirchenvermögens nicht beabsichtigt habe. In ULbereinstimmung mit der konstanten Rechtsprechung des Reichsgerichts entschied die Strafkammer, daß in Hessen der evangelische angestellte Pfarrer insoweit als mittelbarer Beamter des Staats im Sinne des § 359 des Reichssrrasgesetzbuchs zu betrachten sei, als er infolge seiner Anstellung als Geistlicher gesetzlich berufen sei, bei der durcy die Staatsgewalt eingesetzten Verwaltung des Kirchenvermögens mitzuwirken und als Organ der Staatsgewalt unter öffentliche Autorität für die Zwecke des Staates bez. der Verwaltung und Ueber- wachung des Kirchenvermögens tätig zu sein. Strafmildernd wurde bei Ausmessung der Strafe in Betracht gezogen, daß der Angeklagte nicht aus Eigennutz gehandelt habe, sondern für seine bedrängten Brüder. — In der Strafsache gegen den Lokomotivführer A. H. in Gießen, der gegen des ihn wegen Körperverletzung zu 60 Mk. Geldstrafe verurteilende Erkenntnis des Schöffengerichts Gießen Berufung verfolgte, erkannte die Strafkammer auf kostenpflichtige Verwerfung. — Den gleichen Erfolg hatte die Berufung des Taglöhners I. W. von Alsfeld gegen das ihn wegen Körperverletzung zu 4 Wochen Gefängnis verurteilende Erkenntnis des Schöffengerichts Alsfeld. — Der Weißbinder H. Sch. in Annerod geriet anläßlich der im August L I. dort stattgehabten Äürgermeisterwahl mit einem anderen Einwohner von Annerod in Disput und versetzte ihm im Verlaufe desselben einen Messerstich in den Kopf; auch verübte er ruhestörenden Lärm Urteil : 6 Monate Gefängnis und 6 Tage Haft bei sofortiger Verhaftung. — Auf die Berufung der Großh. Staatsawvalt- schaft gelangte heute die Straffache gegen den Viehhändler M. S. zu Neustadt, der wegen Gewerbesteuerhinterziehung Einen Strafbescheid von 40 Mk. erhalten hat, auf seinen Einspruch hin aber vom Schöffen- aericht Homberg freigesprochen wurde, zur Verhandlung. Wegen der mannigfachen in Betracht kommenden Rechts- iraaen wird die Verkündigung der Entscheidung ausgesetzt — Die Strafsache gegen H. L. aus Alsfeld wegen Gewerbesteuerhinterziehung fand durch Zurücknahme der Berufung ihre Erledigung
z. Kinzenbach, 24. Sept. Die hiesige Sptnnstuben- anqelegenheit von der diesjährigen Fastnacht, wonach mehr als 30 junge Leute eine Poüzeistrafe von je b Mk erhalten, beschastrgte schon zweimal das Schöffengericht zu Wetzlar. Es wurde von den Beteiligten auch bei der gestrigen Verhandlung der wiederholte Beweis geliefert, daß man hier seit den ältesten Zetten m den Spinnstuben in der Fastnacht ganz nach Belieben beisammen geblieben und noch niemals die Polizei emgeschritten ist. Für den Aionat Oktober ist ein neuer dritter Ternnn anberauint, zu ivelchem
auch der hiesige Gemeindevorsteher zur Vernehmung in dieser Angelegenheit geladen werden soll.
Berlin, 25. Sept. Die dritte Strafkammer des Landgerichts I verhandelte gegen die Redakteure des „Vorwärts" Leid und Kalinski in der Angelegenheit des angeblichen Kaiserinsel- Projektes. Leid ist angeklagt wegen groben Unfugs und wegen Majestätsbeleidigung. Die Tendenz der Artikel ei, den Kaiser selbst als denjenigen zu bezeichnen, der die höchst änderbaren Pläne entwaff und betreibe und daß ihm angedichtet werde, aus A n g st vor einem Aufruhr sich auf die befestigte Havelinsel Pichelswerder zurückziehen zu wollen. Kalinski ist wegen Beleidigung des Hosmarschalls v. Trotha angeklagt, weil er auf dessen Erklärung, von solchen Plänen nichts zu wissen, ihn der wissentlichen Unwahrhett zieh. Die von der Verteidigung geladenen Zeugen, der Ehef des Militärkabinetts Graf von Hülsen-Häseler und Major v. Zastrow, sind nicht erschienen, da sie auf Reisen oder im Manöver sind. Die vernommenen Zeugen erklären sämtlich, von einem solchen Echloßplan nichts zu wisien. Zur weiteren Zeugenvernehmung wurde die Sitzung auf Dienstag
Handel und Verkehr. Uolkswirlschast.
§ Butzbach, 25. Sept. Unser erster Herbst-Schweinemarkt erfreute sich infolge günstigen Wetters eines starken Besuchs. Angefahren waren über 100 Wagen mit Schweinen, die fast alle verkauft wurden. Es kosteten je nach Qualität: Ferkel das Paar 30—50 Mk., Einlege- schweine 75—110 Mk.
WHrnttiche Werficht dkr Todesfälle in der Stadt Hießen.
36. Woche. Vom 30. August bis 5. September 1903.] (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 19,32, nach Abzug von 6 Ortsfremden: 7,73 %o-
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
Mk.
vor-
J281
Gießen, 25. September 1903.
Der Oberbürgermeister.
Mecum.
Bekanntmachung,
Bei der m der Sitzung der Stadtverordneten-Bcrsammlung vom
24. September ds. Js. vorgenommenen
Dezember 1903 zur Nüctzahlung kommenden 3/ /oigen Schuldverschreibungen der Anlchen der Stadt Gießen von den Jahren 1893, 1894 und 1895 sind gezogen worden:
a. vom 1893er Auleherr:
t -i. r q»n ii 47 54, 71, 76, 96 ä. 2000 Mk.
M N°" 166, 237, 272, 274, 350, 372, 386, 3S2 L 1M0 Mk.
" N 9h 87 141 204, 224, 373, 375, 398, 467, 518, 577,
" • 644 662 728, 734, 749, 772 ä 500 Mk.
O m0 66 73, 93, 136, 180, 281 ä 200 Mk.
” P. No 76,' 130, 150, 157, 211, 266, 322, 359 i 100
b. vom 1894er Attlehe«:
Lit. L. No. 370, 371 L 2000 Mk.
M No 415 464 ä 1000 Mk.
" N’ No' 860 967, 975, 1031, 1045, 1068 k 500 Mk.
" 0. gZo* 354,' 378, 396 ä 200 Mk.
" p. No. 477, 499, 558, 570 k 100 Mk.
c. vom 1895er Auleheu:
Lit. L. No. 431 = 2000 Mk.
M. No. 522 ----- 1000 Mk. N No 1103, 1106 k 500 Mk.
ES w.rd 'diks mit dem An,üg°n zur K-rmtniS der B-sitz-r der gemerkten Schuldverschr-ibung-n gebracht, daß bie Einlösung beifelben bei der Stadtkasse Gießen, . _ .
S s? SLKS KSS S Ä'. “
find noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt wordeu. Lit. N. No. 14 und 29 über 500 Mk.
„ O. No. 415 über 200 Mk. p, Nr. 25 und 252 über 100 Mk.
Bitte hier abzuschneiden 1
s
D
Alle Znterestenten nuferes Adretzbucher der Stadt und des «reifes Gießen, die dasselbe noch nicht bestell« staben, bitten wir, di- Rückseite dieses Hinweises zu beachten und zur Bestellung zu benutzen.
/ Verlag der Gießener Anzeigers vrühl'lcke ÄniverMts-vruckerei.
W-Lersteigemg.
Der Ertrag an Aepfeln von den Bäumen der Kreisstraßen soll an Ort und Stelle baumweise versteigert werden und zwar;
1. Straße Gießen—Rodheim: am Montag den 28. Sept, von vorm. 8 Uhr ab, beginnend bei Klm. 2.
2. Straße Großen-Linden —Langgöns: am Dienstag den 29. d. M. von vorm. 9 Uhr an, beginnend bei der Mühle zu Großen-Linden.^
3. StraßeGietzen—Steinbach: am Mittwoch den 30. d. M. von vorm. 8^ Uhr an, beginnend bei der Wirtschaft zur Stadt Lich. Gießen, 25. September 1903
Rohrer 7264 Kreisstraßenmeister.
Werdingung von Irainagearöeiten.
Die für dieses Jahr zur Ausführung vorgesehenen Drainagearbeiten in der Gemarkung Langsdorf — co. 37 000 Meter — sollen Montag, den 5. Oktober d. Js^ nachmittags 3 Uhr, auf dem Rathause zu Langsdorf durch öffentliches Ausgebot ver-
Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Lanasdorf zur Einsicht offen.
© i e fs e n, den 24. September 1903. 7239
Großh. Äulturinspektiou Gießen.
W i ß m a n n.
Bekanntmachung.
Diejenigen, welche für den bevorstehenden Winter Fichten-Deck- reiier aus den städttschen Waldungen zu beziehen wünschen, wollen ihre Meldungen spätestens bis znm 10. Oktober auf der Bürgermelsterei — Zimmer Nr. 15 — erstatten.
Die Lieferung erfolgt frei vors Haus. Der Preis ist auf 16 Psg. für die Welle festgesetzt und bei der Anmeldung zu entrtchten.
Gießen, den 24. September 1903. <280
. Der Oberbürgermeister.
Mecum. _____


