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26.8.1903 Erstes Blatt
 
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Mr. 199

Erscheint täglich außer Sonntag.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Giehener Familien» blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Unwerf.-Buch- u. Stetn- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlstratze 7.

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Kernsprechanschluß Nr. 51.

Erstes Blatt.

153. Jahrgang

Mittwoch 26. August 1903

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Gießener Anzeiger

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MWZ

___ zeigenteil: van« Beck.

Deutsches Keich.

Berlin, 25. Aug. Der Kaiser traf heute vormittag gegen 10y2 Uhr in Begleitung des Prinzen und der Prin­zessin Friedrich Karl von Hessen mit größerem Gefolge zu Pferde aus der Saalbur g ein. Gr besichtigte eingeherü», unter Führung des Geh. Baurats Jacobi die bloßgelegten Ausgrümngen des Mitratempels, sowie die vom Bild­hauer Götz entworfenen Modelle der Kaiser Alexander Se­verus und Hadrian, welche vor dem Satellum Aufstellung finden sollen. Darm besichtigte der Kaiser noch die Ge­schenke oes Kommerzienrats Albert in Wiesbaden, welche aus römischen Kunstgegenständen des Kastells SLockstaot am Main bestehen, und nahm weiter noch die Geschenke der Städte Wiesbaden und Frankfurt a. M., bestehend aus Abgüssen großer römischer Kunstgegenstände, in Augen­schein. 9Lach li/2 stündigem Aufenthalt auf dem Kastell ritt der Kaiser nach. Homburg zurück und begab sich später zum Frühstüll beim Oberbürgermeister von Homburg. An dem Frühstück beim Oberbürgermeister Marx nahm auch der englische Botschafter in Berlin ©ir Fran Lascelles teil, welcher zur Linken des Kaisers saß. Bis gegen 4 Uhr ver- wellte der Kaiser bei dem Oberbürgermeister und begab sich dann nach dem Bauplatz der Gclöser-Kirche, wo das Modell der Kirche aufgestellt und die Umrisse der Kirche durch Masten markiert waren. K'irchenbaurat Schwechten, der Leiter des Baues, erklärte dem Kaiser die Pläne und Zeichnungen. Der Kaiser ließ sich die Mitglieder des Kir­chenvorstandes durch den Geh. Baurat Jacoby vorstellen und unterhielt sich längere Zeit mit denselben. Um 5 Uhr begab sich der Kaiser per Wagen nach Friedrichs- h 0 f zurück. Dort nahm der Kaiser den Tee ein und hörte dann den Vortrag des General adjutanten v. Plessen. Hierauf erging er sich eine halbe Stunde mit seiner Schwester im Schloßpark. An der Wendtafel, die aus 18 Gedecken bestand, nahmen außer dem Gefolge Geh. Reg.-Rat v. Meister, Landrat Ebbinghausen und sämt­liche Osiiziere des Wachtkommandos teil. Die Wreise ist auf morgen nachmittag 3 Uhr 30 Min. festgesetzt.

Der Kaiser fyat dem Staatssekretär Frhrn. von Thiel mann den Rang eines preußischen Ministers verliehen. Derselbe kehrt morgen von seiner Besitzung in Bayern nach. Berlin zurück, um sich von den Beamten des Reichsschatzamtes zu verabscheiden. Er wird seinen dauernden Aufenthalt in Berlin nehmen.

Augu st Bebel scheint nach den übermenschlichen Anstrengungen, die er sich im letzten Wahlkampfe aus­erlegt hat, recht nervös geworden zu sein; selbst der Auf­enthalt in seiner schönen Villa zu Küßnacht am Züricher See am Fuße des weit ausschauenden Rigi, hat keinen be­ruhigenden Einfluß aus ihn ausgeübt. Er richtet jetzt, nach derMagdeb. Ztg.", einen Erlaß an den Äbg. von Vollmar, d. h. die FürstenwalderGenossen" nennt er und Vollmar meint er. Bebel ist über den bayerischen Freund wütend, weil dieser dieelende Vizepräsidenten- frage" nicht ruhen läßt, und er kündigt ihm an, daß er auf dem Dresdener Parteitage Abrechnung halten will. Vorher will er aber eine Reche von Wtikeln erscheinen lassen, die beweisen sollen, daß die von Vollmar verlangte Aenderung der Parteitaktik überflüssig ist, weil der Aus­fall der Reichstagswahlen der beste Beweis für die Rich­tigkeit der bisher eingeschlagenen Taktik sei. Bebel sindet nunmehr, daß in der Vizepräsidentenfrage das Hauptstück der Frage nach der neuen Taktik enthalten sei, und er ist überhaupt der Ansicht, daß die Zeit des Vertuschens und des gegenseitigen Komödienspiels in der Partei vorbei ist und dieGenossen" sich klar darüber werden müßten, wie sie zu einander stehen.

Der preußische Wohnungsgesetzentwurf hat den Regierungspräsidenten zur Begutachtung vor­gelegen. Rach den bisherigen Aeußerungen zu dem Ent­wurf dürften von seinen vier Hauptgebieren die Bestimm­ungen über den Bebauungsplan, den Kleinwohnungsplan und die Hygiene auf keine Schwierigkeiten stoßen. Be­denken haben dagegen, wie dieSchles. Ztg." berichtet, die Polizeiverordnungsbestimmungen erregt, da sie der Bau­polizei sehr weitreichende Befugnisse übertragen. Dem im Entwurf vorgesehenen Wohnungsamt für Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern sollen folgende Aufgaben über­tragen werden: Feststellung des Standes auf dem Wohn­ungsmarkt durch fortlaufende Erhebungen. Einführung einer regelmäßigen Wohnnngsinspektion behufs Ueberwach- ung der hygienischen Verhältnisse, Einführung eines öffent­lichen Wohnungsnachweises mit Wohnungsmeldepflicht. Die Mohnungsstatistik soll u. a. eine Uebersicht über die Be­wegung des Wohnungsmarktes, - Durchschnittspreise jeder Wohnuugsklasse, Lage der Wohnungen nach Stadtteilen, Zahl der leerstehenden Wohnungen nach Zeitdauer usw. geben.

Der diesjährige ordentliche Vertretertag des Keichsverbandes der Vereine der nationalliberalen Jugend wird am 30. und 31. August in Mannheim stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen außer Organi- sations- und Verwaltungsfragen und dem üblichen Berichst über die bisherige Tätigkeit der einzelnen Vereine Refe­rate über: Vorbereitungen zu den Landtagswahlen, Stell­ungnahme zur Sozialdemokratie, Einrichtung kaufmänni­scher Schiedsgerichte und Arbeitskammern. Als Abgeordnete des Zentrnlvorstands der nationalliberalen Partei werden an den Verhandlungen voraussichtlich teilnehmen: der Vorsitzende des Zentralvorstands D'r. Hammacher, die Reichstagsabg. Dr. Sattler, Dr. Hieber, Beck und Dr. Blankenhorn, ferner Rechtsanwalt Bassermann, Landtags- abg. Dr. Binz-Karlsruhe, Landtagsabg. Dr. Goldschmit- Karlsruhe usw.

Wie aus Köln verlautet, sind nunmehr die seit längerer Zeit zwischen Belgien uno Preußen schwebenden Verhandlungen über die endgiltige Regulierung der poli­tischen Zugehörigkeit Neutral-Moresnets dem Ab­schluß nahe. Demnach würde das 350 Hektar umfassende Moresnets mit seinen 3500 Einwohnern Belgien za­ges p r 0 ch e m Preußen soll für die Preisgabe dieses Anspruches eine entsprechende Geldsumme erhalten. Tie Regelung der politischen Zugehörigkeit Moresnets bedeutet nunmehr auch das desinitive Ende der in Altenberg vor kurzem eingerichteten Spielhöllen.

München, 25. Aug. Die Schwestern der verstor­benen Königin Draga sind hier zu längerem Aufenthalt eingetroffen.

Keer und Motte.

Der Kaiser hat sich auf dem Truppenübungs­platz zu Altengrabow die neue zur Einführung bei der Infanterie bestimmte Rucksackgepäckausrüstung vor­führen lassen. Hauptmann Gras Fink von Finkenstein von oer 12. Kompagnie des 1. Garde-Regiments z. F. hatte sich zu diesem Zweck mit einem Unteroffizier und einem Gefreiten nach dem Truppenübungsplatz begeben.

DieFrkf. Ztg." meldet aus Straßburg: Bei den in der Mhe von Helleringen stattgehabten Kavallerie­übungen ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Drei Dragoner des schlesischen Dragoner-Regiments Nr. 15 stürzten mit den Pferden und erlitten schwere Verletzungen. Einer derselben brach das Genick und starb kurz darauf, der zweite erlitt schwere innere Ver- letzungen, während der dritte ein Bein brache

Ausland.

London, 25. Aug. Gestern erschienen mehrere Offi­ziere des deutschen SchulschiffesStosch" beim Polizeichef in Queenstown und drückten im Namen des Kapitäns ihr Bedauern aus, daß Matrosen des Schiffes an den Ruhestörungen am Samstag abend beteiligt gewesen sind. Der Polizeichef bedauerte, daß unfreund­liche Gefühle zwischen Engländern und Deut­schen beständen. Der Zwischenfall wird damit als er­ledigt betrachtet.

Der Bericht der zur U n 1. e r s u ch u n g d e s K r i e - ges in Südafrika eingesetzten Kommission wurde heute veröffentlicht. In demselben wird zugegeben, daß eine Reihe falscher Berechnun gen hinsichtlich der Natur und der Ausdehnung der Operationen gemacht wurden, die eine große Reihe von Mißverständnissen und Versehen zur Folge hatten. Die Kommission tadelt es scharf, daß keine Kriegsvorräte vorhanden waren, erkennt aber an, daß man, als man mitten im Kriege war, sich mit der Lage geschickt abfand, und läßt denen, die darin beteiligt sind, volle Gerechtigkeit widerfahren. Sie erklärt es jedoch für einen Fehler, daß nicht ge­nügend Vorkehrungen getroffen wurden, um die Wiederkehrsolch er Zu stände Zuverhindern. An dem gegenwärtigen Militärsystem müsse man festhalten, da es sich weiter ausbilden lasse. Die Verteidigung der englischen Küsten sei in gefährlichem Maße schwach. Die Kommission hält weiter die Rekru- tierungsfrage für ernst und sagt, das Heer als Gan­zes repräsentiere in keiner Weise die mili­tärische Kraft des Reiches. Sie lobt die Kolonial­truppen, die in einem kommenden Kriege von hohem Wert sein würden, doch seien gut ausgebildete Offi­ziere und eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Disziplin notwendig. Lord Ro­berts erklärte bei seiner Vernehmung, die Zahl der gemachsten Fehler sei größer bei den höhe­ren Chargen der Offiziere als beiden nie­deren. Die Kommisiion gibt zu, daß es unmögliche sei, in Friedenszeiten eine für den Krieg hinreichende Anzahl von Sanitätsoffizieren zu halten und empfiehlt, ein System zu wählen, das dem deutschen ähnlich sei.

Rom, 25. Aug.Jtalie" meldet, die Polizeipräfektur ergreife schon jetzt Vorsichtsmaßregeln für die Ankunft des Zaren in Rom. Die Personalien der Hausbewohner und Ladenbesitzer der von dem Kaiser zu passierenden Straßen wurden geprüft. Die Polizei stellt eine Liste aller ver­dächtigen Personen auf.

Basel, 25. Aug. In der heutigen Vormittagssitzung des Zion ist en kon grosses sprach Zangwill - London über Zionismus und Wohltätigkeitsanstalten. So lobend wert die Wohltätigkeit sei, könne doch nur der politische Zionismus zu einer Heimstätte verhelfen und damit das politische Problem lösen. Am Nachmittag wurde über den Ansiedelungsvorschlag in Britisch-Mstaftika verhandelt. Der russische Delegierte will diesen Vorschlag a limine abweisen, der deutsche, östreichische und italienische wollen eine poli­tische Kommission aus 21 Mitgliedern wählen, welche den Vorschlag prüfen soll. Es sind hierzu 76 Redner angemeldet.

Agram, 25. Aug. In Zlatar, wo morgen Wgeord- netenwahl stattfindet, erfolgten Zusammenstöße zwischen den Anhängern der zwei Kandidaten, die beide Oppo­sitionelle sind. Der eine, Kumiesies, klagt im Parteiorgan, daß die Gegenpartei die Wahlfreiheit in ärgster Weise bedrohe, und mit Dynamit arbeite. Tatsächlich explo­dierte vor dem Hause eines Parteigängers eine Bo m b e, die großen Schaden anrichtete. Die Bevölkerung ist aufs höchste erregt. Die Behörde trifft alle Vorsichtsmaßregeln.

Never den mazedonischen Aufstand

im Wilajet A d r i a n 0 p e l wird heute gemeldet: Die Re­volutionäre überfielen am 18. August das Dors Dereköej, zerstörten die Kaserne und das Postamt und m a ch-

tenmehrereSo ldaten und Gendarmen nieder. Am 24. d. M. überfielen sie das Dorf Hamsibegli bei Wria- nopel, steckten 200 Häuser in Brand und spreng­ten das Wachthaus mit 250 Baschibozuks in die Lust. Im Dorfe Kervankvej (Bezirk Kirk-Kilisse) be­mächtigten sich nach dem Wdampfen des russischen Ge­schwaders die Revolutionäre des Leuchtturms von Jniada. Tie türkische Landbevölkerung flüchtete gegen Adrianopel und Konstantinopel. Tas Torf Rokito tm Streife Kaitar wurde letzte Nacht überfallen. 13 Einwohner wurden hin­weggeführt. 119 Komitadschis, welche in Kruschewo gefangen genommen, wurden nach Aionastir gebracht. Tie Truppen erbeuteten verschiedene Waffen, 3 Bomben, 2 Kanonen und eine Fahne mit der Inschrift: "Tod. Nach einer Konstanti­nopeler Depesche sind 26 Redis-Bataillone 2. Silasse im Wilajet Wrianopel einberusen worden. Im Minifterrat wurde der Kriegsminister, der die Batalllone aus Klein­asien einstellen wollte, überstimmt, weil die Mannschaften den Erntearbeiten entzogen würden, da Dort die Ernte später stattfindet.

TieFranks. Ztg." meldet aus Konstantinopel:Hussein Hllmi Pascha beschwerte sich über den russischen Konsul in Ätonastir Piandelsiamm, der demonstratio bei ihm mit einem geladenen und sichtlich zur Lchau getragenen Revolver er­schien."

Dem Berliner Vertreter der ChicagoerTally News" wird von angeblich wohlinformierter Seite in Bulgarien berichtet, daß im Auftrage der Sobranje eine De­putation sich, zum Fürsten Ferdinand begeben hat, um ihn davon in Kenntnis zu setzen, daß er eine Erklärung be­züglich seiner Wsichten Der mazedonischen Bewegung gegen­über innerhalb 10 Tag,en abzugeben habe. Falls er dies nicht tue, sollen alle seine Rechte und Ansprüche sowie diejenigen seiner Nachfolger auf den bulgarischen Thron für verlustig erklärt und ihm seine Rückkehr nach Bulgarien für immer ver- boten werden.

50. A.utsche Katholikentag.

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Köln, 25. August.

Ter Wg. Dr. P 0 r s ch hielt heute nrorgen in einer große: Versammlung des katholischen Volksvererns eine scharfe Rede gegen die Sozia ldemokratie, die trotz der großen Opferwilligkeit ihrer Angehörigen in charitischjer Hinsicht nichts leiste, während die Katholiken nach Bismarcks Zeugnis gleich nach 1848 Männer der Ord­nung in die Parlcunente brachten. Kardinal Fischer be­lobte den Verein und überbrachte dem Vorsitzenden Brandt ein päpstliches Breve mit der Ernennung zum Kommandeur des Gregorius-Ordens.

Generaldirektor Dr. Aug. Pieper (M.-Gladbach) er­stattete den Jahresbericht für das Vereins!ahr 1902/03. Der Volksverein zählte Ende Juni 1903 rund 300 000 Mitglieder. Hessen-Darmstadt halle 1902 3133, 1903 4244 Mit­glieder. Der Mitgliederzuwachs betrug im ganzen 90000 Mitglieder.

Abg. Trimborn bezeichnet den Bolksverein als das einzige Millel, um die Position des Zentrums gegen die Sozialdemokratie zu halten. Man solle sich nicht damit trösten, daß die 3 Millionen sozialdemokratischer Wähler zum größten Teil Mitläufer seien. Auch die Ziel­bewußten hätten sich außerordentlich vermehrt. Me Mll- glieder des Volksvereins müssen geschult werden zum Kampfe gegen den Bund der Landwirte, wie gegen'die Sozialdemokratie, und man dürfe sich nicht mit Iber Bekämpfung begnügen, sondern müsse auch die Schiäden der heutigen Gesellschaftsordnung zu heilen suchen. Ter Volksverein, der alle wirtschaftlichen Richt­ungen in sich berge, habe das national soziale Pro­blem bereits gelpst. Ganz besonders sei es not­wendig, sich die eifrige Opferwilligkeit der Sozialdemokratie zum Muster zu nehmen. Während die sozialdemokrallschen Gewerkschaften im letzten Jahre 11 Millionen Mark aufge­bracht hätten, hätten die chrisllichen Gewerkschaften kaum eine halbe Million zusammengebracht. Wenn man in der­selben Weise wie die Sozialdemokratte opferwillig werde, dann werde es am Siege nicht fehlen.

In der zweiten geschlossenen Generalver­sammlung des Katholikentages befürwortete Racke-Mainz namens des ersten Ausschusses die Be- seittgung des Verbotes der Marianifchen Schüler-Kongre­gation, weil dieses das elterliche Recht der Kindererziehung beseitige. Zur Bekämpfung der öffentlichen U n s i t t l i ch k e i t, die immer frecher austrete und die Jugend vergifte, empfahl der Abg. Roer en eine Verschärfung der Gesetze, Anregung der Behörden, Strafanzeigen usw. Andere Redner wiesen auf den Kol­portage-Paragraphen der Gewerbeordnung hin.

Zur Duellfrage lag folgender Anllag vor:Zur Hochachtung göttlichen und weltlichen Gesetzes, zur Wahrung der Gewissens frech eit und im Interesse wahrer Humanitär» empfiehlt die 50. Generalversammlung der Katholiken den Beitritt zur Antt-Duell-Liga, welche in anerkennenswerter Hingebung schädlichen Voruirteilen bezüglich Duell und Ehre entgegentritt und bestrebt ist, der wahren Ehre wirksamen Schutz zu bieten, den das Duell nicht zu bieten vermag." die jetzige Tätigkeit der katholischen Kirche, indem er horsams für den Kaiser und die Landesfürsten.

In der zweiten öffentlichen Generalver­sammlung sprach Pfarrer Dr. W u r m - Hausberge über über die jetzige Tätigkeit der katholischen Kirche, indem er an den Namenstag des heilige n Ludwig, des letzten Kreuzfahrers, erinnerte. Die stt:euzzüge haben nicht ausgehört, wenn sie auch eine andere Form angenommen haben. Viel werde bereits heute für die H e i d e n m i s s i 0 n