Ausgabe 
26.5.1903 Erstes Blatt
 
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Saison

Preisen:

amen

Gravelotte geschmückt.

arbeit erhalten habe".

4124

chf.

356.

die- aus

yulitifdjt Tagesschau.

Debet die Reichstagswahlbewegung in Heften

rigat Berhällnissen tapfer in und im Januar in den Gefechten bti Bnare. 7 1 180 Mann starben den Heldentod, 14 Offiziere, 300 . trugen ehrenvolle Wunden davon.

In der folgenden Friedenszeit galt es durch fleißige Arbeit den bewährten Ruf des Regiments aufrecht zu er-

Bon einem unserer ältesten Mitarbeiter wird uns aus der Geschichte des Regiments noch folgendes erzählt:

Bum IVOjäörigeu Nestchen des 2 Paiatssons ^nfuutene-Zregiments Kaiser Wilhelm (2. Kroh- herzoglich Kesstschev) Wr. 116.

^?881 wurde ein drittes Bataillon formiert, 1887 die

Metzer küarmelade !(das Feinste) E, Moitrier, MH, | 10-Psund-Eimer, ( Mk. 2*50. ! Wiederverkäuserer-

Gebr.Benhn,1 $a6n»«fi*e;f I I Lindenplatz t- ;

Lkoholfreie

Weine.

mroein rot, p.U.ni.Gl.

Burgunder 1,05 Mk.

>, tot -,85 , ). weiß,

oftr. Riesling 1,05 ,

weiß -,85 , in,Gravenftein.,75 , Landsberger-,60 , eit, Wer -.05 _. tt in teilten Cuoliloien Steinhäuser, Ncueu-Bäue 17.

*n besondere grossen Weiten.

icke

Mäntel.

Mainz, den 10. Juni 1863.

Ludwig.

Die Feier fand, nachdem das Regiment unter Heranzieh- ung des in Offenbach garnisoniercnden 1. Bataillons in Friedberg vereinigt war, in der befohlenen Werse statt. Am Abend brachte ein Sonderzug das 1. Bataillon wreder

Zur Erinnerung an den 17. Juni 1813, an welchem I Tage Mein 2. Infanterie-Regiment zu einem wirklichen Regiment unter dem Namen Gardefüfilrer-Regrment er­hoben wurde, verleihe Icy dem Regiment als em Zeichen Meines besonderen Wohlwollens neue Fahnenbander. Am 17. d. M., Vormittags 11 Uhr hat das Regiment auf dem Exercierplatzc in Friedberg zur Revue bereit | zu stehen und werde Ich hierbei die Fahnen des Regi­ments mit ihrer neuen Zierde Eigenhändig schmucken. Sämmtliche Offiziere und Militärbeamte in ihrem gegen­wärtigen Bestände, sowie diejenigen Dpi Giere und MUi- tärbeanite, welche an dem erstgenannten Tage dem Regi­ment angehört haben, werde Ich am Tage der Revue zur Tafel ziehen. Aüch ist es Mein Wille, daß die Mannschaft des Regiments vom Unteradjutanten ab­wärts an diesem Tf.zue in Passender S3e.se gespeist werde. Der anliegende Tagesbefehl ist dem Regiment vor der Revue bekannt zu geben.

Das 2. Bataillon des Infanterie-Regiments Steifer Wilhelm Nr. 116 feiert am 29. Mai d. I. zu Gießen in......... ... ...

Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Don I rcil Dem ^7. tzcijen die 100jährige Wiederkehr seines Stiftungstages, ^zcichnung In Nachstehendem sei die Geschichte dieses Truppenteils l 5 oj ä h r i ge 'nrz geschildert: . . ' ; ' '

Landgraf Ludwig DL von Hessen errichtete als Erbprinz Haft. ___o-

fm Jahre 1741 aus besonders großen Leuten nach preufju Iüig In erlassene Tagesbefehl lautet: schem Muster ein Leib-Grenadier-Garde-Regiment in Pinna- - - ----------- k~ 1,7 °

scns. Aehnlich wie nach Potsdam kamen damals viele fremde Offiziere nach Pirmasens, um dieses Regiment zu sehen, das sich einen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus geschaffen hatte. Die Stadt Pirmasens war fast nur von Soldaten bewohnt.

Das Regiment wurde 1790 auf ein Bataillon ver­mindert. Aus diesem Bataillon wurde durch "Abgabe von 1 Ofsizier 337 Mann am 1. Imst 1803 bei einer Neu- cintciiung der hessischen Infanterie das jetzige 2. Bataillon als Füsilier-Bataillon der Brigade von Landgraf formiert. Die Garnison war Alsfeld, von 1805 ab Darmstadt. Der Kommandeur war Oberstleutnant Külz. Im Jahre 1806 erhielt das Bataillon die Bezeichnung 1. Leib-Fusiller-

neue Kaserne bezogen. _ . .

Die höchste Auszeichnung wurde aber dem Regiment zuteil, als Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. auf Antrag Leiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. am 12. September 1891 die Stellung eines Chefs des Regi- menls annahm. Seine Majestät sprach in seinem Befehl aus, ,daß er sich freue, mit dem Regiment in Verbindung zu treten, welches die ehrenvollen Traditionen von Grave- lotte und Orleans in treuer und erfolgreicher Friedens-

"°^T>^b°iahr,gc Jubelfeier des Regimen» in Gießen war auf den 17. Juni 1888 fellgesetzt, und zwar I waren Vorbereitungen getroffen, die die Feier zu einer besonders glänzeiiden gestalten sollten. Groß Herzog Ludwig IV. und Prinz Alexander von Hessen hatten ihr Erscheinen zugesagt, Festlichkeiten und Mannschaften waren angesetzt, mit dem Schmuck der Kaserne begonnen; die Posten sollten m der Uniform, wie sie das Regiment 1813 getragen, aufziehen, Einladungen an ehemalige Angehörige des Regiments waren ^gangen -1 da meldete am Mittag des 15. Juni der T^^gteph^bas\ Hinscheiden des Kaisers Friedrich. Die dem RLgiment -ssu? isl Lu derselben Stunde, für die die Jubtlriumsparade aus- ersehen war, trat das Regiment unter strömendem Rest«, aut dem Brandplatze an, um dem Nachfolger Kaiser Fried- richs, dem Kaiser Wilhelm II., den Treueid zu legten. So beging das 116. Jnsanterie-Regiment am eoonutag dem 17. Juni 1888 sein 7S,ährigeo Jubrlaum! bon den Ab­zeichnungen, die dem Regiment in den letzten 15 Jahren zu teil wurden, seien hier erwal>nt. die «neunung Sr. Majestät des Kaisers zum Regiment-che, im Herbste 1891, die Verleihung neuer -chultcrllappen und Epaulttten mit dem Namenszug- seines hohen Chefs m tz-ms- ben Jahre die Verleihung neuer Fahnentücher am 20. August 1891

I unb neuer Fahnenbänder, sowie von Haarbuschen.

schreibt dieSüdd. Reichskorrespoiidciiz":

Nur langsam kommt im Großherzogtum Hessen die Wahlbewcgung m Fluß. Zur Beurllilung der sich m der diesmaligen Wahlkanipagne geltend machenden «Strömungen sei zunächst ein kurzer Rückblick auf bie Wahlen von 1898 geworfen. Tamals waren im ganzen Sanbe 235^2 Wähler vorhaiiden, von denen 61,5 Prozent, gleich 144 704, «~o........-von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Hiervon erhielten

Zur Jubelfeier des 2. Bataillons unseres Regt- - die N a ti o n al l i b e r a I e n in 7 Wahlkreisen . ..... ---* ^'38386 gleich 26,6 Prozent, die Freisinnige Der-

e i n i g u n g in einem Wahlkreis 4804 gleich 3,3 Pro^nt, Ilie Freisinnige Volkspartei in 3 Wahlkreisen Jl*-> gleich 6,3 Prozent, die T eutsche Volkspartei m einem Wahlkreis 1373 gleich 1 Prozent, das Zen t r u m in 6 Wahl­kreisen 18599 gle.ch 12,9 Prozent, die Sozialdemo, traten in 9 Wahlkreisen 48 942 gleich 33,9 Prozent, der Antisemiten (Reformparteller und Chrisllich^soziale) in 8 Wahlkreisen 19 373 gleich 13,4 Pro^nt, der Bimd^r Landwirte in einem Wahlkreise 2291 gleich 1,6 Pro- Aent, die Nation alsozialen m einem Wahlkreise 1337 gleich 0,9 Prozent. Tie übrigen Stimmen waren zer­splittert oder ungiltig. Im ersten Wahlgang wurden ge­wählt je 1 Nationalliberaler, Freisinniger, Bolköparteller und Sozialdemokrat, in die Stichwahl gelangten 3 Na­tionalliberale, 2 Antisemiten, 5 Sozialdemokraten, 1 An­hänger des Bundes der Landwirte und 1 lUtramontaner, von denen gewählt wurden 2 Nationalliberale, 2 Mniv- semiten, 1 Sozialdemokrat und 1 lUtramontaner, so daß sich die Gesarnwertretung stellte auf 3 dtetionalliberale, ie 2 Antisemiten und Sozialdemokraten, je einen Frei­sinnigen Valkspartliler und Ultramontanen Tie Wahl­bewegung für die diesmalige Wahl setzt nur langsam ein, selbst jetzt läßt sich ein abgeschlossenes Bild über den Wahlaufmarsch noch nicht geben. Am weitesten vor­geschritten sind bezetchnenderweise die Sozialdemokraten, Oie wie immer in sämtlichen 9 Wahlkreisen in bie Ag> tation eintreten und 8 Kandidaten ausgestellt haben. Auch die Zentrumspar'tei entfaltet eine eifrige Tätigkeit, sie will ebenfalls, laut einem Beschluß des Landeskomi- tees in sämtlichen Bezirken Kandidaten aufstellen, trotz­dem nur in einem Wahlkreis die Mehrheit unb in drei weiteren nur ein Trittei ber Bevölkerung katholischer Re­ligion ist: in den meisten Fällen, namenllich m ganz Ober Hessen, wirkt diese Stimmenzahlung nur dahin, den Zusammenschluß der bürgerlichen Par­teien gegen bie Sozialdemokratie zu storen. Tie Nationalliberalen haben außer den drei alten Man- datsinyabem bis jetzt in fünf weiteren Bezirken Kandi­daten ausgestellt, teilweise in Verbindung mit (mberen Parteien, auch in bem einen noch ausstehenden Bezirk jinb selbstänbige Kandidaturen in Aussicht genommen. Tie Freisinnigen haben, soweit sie nicht mit den National- liberalen gegen bie Antisemiten zusammengehen und außer dem einen bis jetzt von ihnen besessenen Wahl­kreis nur einen Kandidaten nominiert, bie Antisemiten oerteibigen bie beiden bis jetzt innegehabten Mandate unb bewerben sich in zwei weiteren um bas Mandad Selbständig tritt zum ersten Male in den Wahlkampf Der Bund der Landwirte, allerdings in einem Bezirk, wo Der Sieg für ihn von vornherein ausgeschlosien ist.

t mit löpror.

ritriollW- Kost«, ^^ga­rantiert

$ durch iie selbst­tätig« pflanze"- Baum-1 Reben-

7 <( Mun- SypW

ments sei mitgetcilt, daß das Regiment als solches erst -- § uni 1813 besteht; es erhielt damals die Gar de-Füsilier-Re gim ent". Die Jubelfeier fand im Jahre 1863 in Friedberg, der damaligen Garnison des 2. Bataillons "l Der an diesem Tage von Großherzog Lud-

tLcneralversammLung des Kletberg-Kereins.

t Gießen, 26. Mai.

Gestern wehte tagsüber vom Bergsried der Ruine Gleiberg bie schwarz-weiß-rote Fahne, eie entsanote ihren Gruß ninbum in bas Tal, aus bem am Nachmittag bie Burgmannen, die treuen Hüter und Bewohner der Burg zu Berg fliegen, um sich wie alljährlich, im Luxemburger- Rnum. d°r sich im 'liassauer-Buu b-sindet »u -mer ratung zusammenzufinden. Leider waren es diesmal der Mannen wenige, die gekommen waren, aber^geradedes- , halb haben Die Erschienenen, welche großes Interesse für I Das altehrwürdige Bauwerk, für das Wahrzeichen unserer Gegend, an den Tag legten, den -tont ber Bevölkerung verdient. Geh. Justizrat Prof. Zchmidt, der stellvertretende Doriidende eröffnete di- Versammlung. Ehrend gedacht­er des Vcrlustc. zweier Mitglieder, des früheren erst» Borfidenden, Provinzial-Tireltors o. Bechthold, ber ,ich um bie Burg Gleiberg unvergängliche Verbienste erworben bar unb bes Baurats Stahl, welcher seit 1895 als Burg- baumeifter heroorragenoes leistete; biesem letzteren sprach er für sein bisheriges Wirken ben Tank ber Versammlung aus inbem er mitteilte, baß Bürgermeister Stahl be­dauerte, burch Amtsgeschäfte verhindert zu sein, der Ge­neralversammlung beizuwohnen. Aus dem erstatteten I Rechenscyujisbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr acht I hervor, daß acht loeiierc Anteilscheine ä 20 Mk. ausgegeben werden konnten. Ter Gleiberg-Verein zählt zurzeit 139 I ordentliche und "üa" außerordentliche Mitglieder. Als

i PM Herrn

Louis Lemmö geir..:;rt. Tie erwartete Unterstützung von | ber preußischen Regierung ist leider nicht eingelaufen,

dermam ^tnstände ^ntauschea iES.

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Bon ben alten hier abgebilbeten Fahnen waren ieniaen bes 1. unb 2. Bataillons nur noch Fragmente zahl^ichen Schlachten. Es erübrigt nod^bie tarnen ber­digen Unteroffiziere zu nennen, bie bie tf^ne be. ^ubel- Bataillons diesem vorangetraaen, als^ dasselbe in ben Kampf zog: 1814 D. Helm, 181a H. öttin, 1848 49 M.

^ufliänzend. e,e.9a

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^°Etee"Probe seiner Standhaftigkeit legte das neuge-l bildete Regiment un Tezember 1812 ab. >^r ?elbzug -ahlt ,u Den ruhmvollsten Erinnerungen des Regiments. Bei -llier euigin Kälte wurde unter defuull>ig°m Gefecht, ge- drängt von den Russen, der Rii-lzug durch Rutzland unter

L 'Reglln°.llo dre zurückgedUebenen MK ZM

UHsägliä)en AnstitNgungen ge ^uptarmee in

die einzigen, welche von Tezember

ÄÄ ÄÄ Ä °- ^Ucrg, Ende Dczeniber wieder die »tobt Insterburg,

Wahrend des Feldzuges m T-utichland, MN 1. Juni ISIS, wurden die

Leistungen zu einem wirklichen ^011116111, Den An-

wechselte mehrfach

di- 'ShXa 1830, daß das Regr-I

äs« y sÄSfÄ l°Sen in dao Regiment am Feldzuge

«SS5;-®S sSÄS

Bataillon. . I

Zu ben Jahren 18061807 focht das 1. Leib-Füsilier- s Bataillon gegen Preußen in der Schlacht bei Jena und i vor den Festungen Graudenz und Stralsund. Nach Rück­kehr im Dezember 1807 kam das Bataillon nach Hom­burg v. b. Höhe in Garnison. - ..

1809 kämpfte das Bataillon gegen Oesterreich in sechs Gefechten und in der Schlacht bei Bagram, in welchen es I bie Hälfte seiner Offiziere und ein Fünftel seiner Mann- > ^^'Leun^usmarsch gegen Rußland im Februar 1812 wurde das 1. Leib-Füsllier-Bataillon mit dem Garde- Füsilier-Bataillon zu einem provisorischen Regiment ver-

^Tad Garde-Füsilier-Bataillon, das heutige 1. Satailton, war 1790 in Gießen formiert worden, hatte an ben Feld­zügen 1792-1795 unb später gemeinsam mit bem

2. Bataillon an ben ^eldzugen 180b, 180/, 1809 teil-

- - "L-

00 des Regimen» war der 18.

«uauft 1895; er galt ber (Erinnerung an bie ruhmreiche Schiacht bei Gravelotte. An bem Gedenktage waren bei ber Bar ade bie Fahnen mit Eichenlaub aus dem Bois be la ttuye. Dem mit Bravour von ben Hessen verteidigten Gehölz bei

Nr. VAI Erstes Blatt. 153. Jahrgang Dienstag2«.Mm 1^903

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Elchen MM

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