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26.3.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. 72 Zweites Blatt.

153. Jahrgang

Donnerstag 36. März 1903

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehe»

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5>lr heutige Kummer umfaßt 8 Ketteu.

Tie Siomsahrt Staifer -Wilhelms.

Unter ben diesjährigen Henffcherbesuchen ist berjenige Kaiser Wilhelme in Nom an Bedeutung hervorragend. Weniger vom Standpunkt Deutschland- als von dem Italiens aus. Daß weiß man in Italien sehr wohl, und man schickt sich deshalb an, dem deutschen Kaiser einen beispiellos glänzenden Empfang zu beteilen. Das politische Italien er» hofft von bem Besuch eine Stärkung und Hebung seines internationalen Ansehens. Daß eS deren bedarf, wird wohl niemand weniger oerfennen, als Minister Prinelti, bet Leiter der auswärtigen Politik. Er hat sich im Verlauf seines staal-männßchcn Wirken- nicht gerade mit Nuhm bedeckt. Auch als sein Veidieiisl allerdings erscheint die Erneuerung des Treibundvertrages. Herr Pnnetti ist indessen hier wohl mehr der Geschobene als der Schiebende gewesen. Er hat die dargereichte Hand seine- alten Freunde- toraf Bülow ergriffen, al- die reservierte Haltung Franlreichs und Nußland- ihn erkennen ließen, daß dort für- erste moralische Eroberungen im Interesse Italien- nicht zu machen seien.

Al- ein Fehlgriff erweist sich namentlich, daß Minister Prinelti dem König Viktor Emanuel riet, den Besuch des Petersburger Hofe- bem in Berlin vorangehen zu lassen. An der tHeroa soll man nicht am wenigsten eiilaunt gewesen sein über diese- Arrangement der italienischen Diplomatie, das der Bedeutung der politischen und sonitigen Beziehungen zwischen Nom und Petersburg nicht entsprach. Nirgend in der Wett berühren sich die Intereffen Italiens und NußlandS. Die Möglichkeit, daß Minister Punetti einem politischen Nückveritcherung-oertrag' nut Nußland den Weg ebnen wollte, ist darnach völlig ausgeschlossen. Ebensowenig liegen wirtschaftliche Berührungspunkte vor. Es bleibt das persön­liche Moment, daß König Viktor Emanuels Gemahlin einem Lande eniiammt, in dessen Regenten der Vater Nikolaus 11. seinen .einzigen Freund' sah. Sollte dieses Nloment italienischer» seit- in der Tat so hoch bewertet worden sein, dann ist der russische Hof allem Anschein nach abweichender Meinung. Der Zar hat eS nicht so eilig, in Rom feinen Gegenbesuch abzustalten. Es ist fraglich, ob er in diesem Jahre überhaupt noch bort eintreffen wird. Einstweilen ist also der politische Erfolg der Nußlandfahrt auSgeblieben.

Eine Meisterleistung PnnettiS wäre eS gewesen, wenn es ihm gelungen wäre, eine Begegnung seines König- nut Kaiser Franz Josef wenn nicht herbeizuführen, fo doch in Vorbereitung zu nehmen. Hier handett eS sich um einen Der» bünöcten und benachbarten ©trat, mit dem Italien alle Ursache hat, sich freundlicher zu stellen. Doch Prtnetti unter­nahm nach dieser Richtung hm nicht-, obwohl e- an äußeren, Anlaß Besuch de- österreichischen Geschwader- in Spezzia nicht fehlte, und obwohl die milde Denkungsart Kauer Franz Joses- an dem unfreundlichen Verhältnis de- ita» heni|d)cn Hofe- zum Vatikan schweitich Anstoß nehmen würde. Die internationale Stellung des saooytschen Königreichs ver­trügt also recht wohl eine Aceentuierung, wie sie ihm durch den bevorstehenden Besuch Kaiser Wilhelm- zuteil wird.

Da- gleiche gitt vom kirchlichen Rom, vom Vatikan. Erklärt sich die Spannung, mit der man hier dem Deutschen Kaiser emgegensieht, auch teilweise au- der wohlwollenden Behandlung, die der Katholizi-mu- in Deutschland genießt, fo verschließt man sich andererseits nicht der Erkenntnis, wie sehr em Be,uch Kaiser Wilhelm- im Vatckan dem Ansehen deS letzteren selbst zuträglich sein würbe.

Die Spuren de- Kaiserbesuches werden in Italien noch lange nachleuchten und bie geschichtliche Tatsache in Erinnci» ung bringen, daß frische Kraft und neuer Glanz dem Römer- reich noch stets au- Deutschland gekommen sind.

llolitifrtjf La^schau.

Wahltag nnb Wahlgeheimnis.

Dem Vernehmen der öffiziösen ,9lorbb. Allg. Zig." zu­folge wird voraussichtlich der Termin der Reich-tag-- wahlen auf den 1 6. Juni festgesetzt werden.

Dem nicht mehr anmutigen Rätselspiel über den Zeit­punkt der ReichStagSwahlen ist nun also ein Ende gemacht. Der Termin, den man übrigens auch für die Wahlen vor fünf Jahren auserkoren hatte, liegt günstig für die Wahlbe­teiligung, denn zu dieser Zeit werden im Allgemeinen Reisen nicht unternommen. Für die Wahlvorbereitung bleibt auch eine genügend lange Frist.

Der Vorlage zur Sicherung deS WahlgeheirnnisieS er» geht es wie anderen, fast unverhofften Geschenken: zuen't eitel Jubel, dann Befriedigung, schließlich Kritik und Mißvcr- gnügen. Jetzt schon findet die Betrachtung auS, es sei .doch noch nicht das Richtiges Die Vorlage sei verbefferungSbe- dürftig, z. B. in der Art der Isolierung deS Wählers während deS HmemlegenS deS Stimmzettels in den Umschlag. Die Nationalztg.* meint, daß in manchen kleinen Gemeinden die Bereitstellung von Rebenräiimen, wie die Vorlage sie an» ordnet, vielleicht schwer zu beschaffen wäre. Rebe, Usche, die mit Vorhängen Oer feg. ipamichcn Wänden umgeben sind, würden den Zweck erfüllen. Auch die Verlängerung der Wahlzeck nur um eme Stunde, biß 7 Uhr nachmittaaß. nut

dem Verbot der Annahme von Stimmzetteln nach diesem Zeitpunkt, begegnet vielfach Einwendungen. Voin Reichstag, soweit er nut dieser Vorlage fpmpathysiert, und das ist be­kanntlich bei den Konservativen nicht der Fall, ist noch mancher Abänderung-vorlchlag zu erwarten. Ob bie Re­gierung darauf emgeht, ist zweifelhaft. Entschieden wendet sich soeben die ,Kreuzig.* gegen bie hier unb ba laut ge­worbene Behauptung, daß die Konservativen baß .Kloset­gesetz' durch Lbstruktion zum Scheitern bringen wollen. Die Unterstellung sei so töricht, daß sie einer nochmaligen Ent­gegnung nicht bedürfe.

Der Telegiertentag der kuuservotivea Partei ist, wie man auß Berlin meldet, am Mittwoch Morgen in Berlin jufammengetreten. Tie am Dienstag Abend ab­gehaltene Vorversarnmlimg hat beschloffen, die Verhandlungen streng geheim zu hatten.

Diese Vorsicht, die übrigens bei fast allen Parteien zum Brauch ivirb, schien durch das Programm der Beuchte nicht geboten; es stand nichts auf der Tagesordnung, was der polnischen Sensation Stoff bieten konnte. Die Referenten zu­dem sind SUiäniier, die daß Wort m der Gewalt haben und nicht zu viel sagen. Wenn trotzdem die Versammlung bei Presse keinen Zutritt gestattet, so wurde wohl auf (Erörte­rungen aus der Versammlung heraus gerechnet, die man lieber die politischen Gegner nicht nut anhören läßt. Vor den Wahlen wird nun einmal alles aufgegnffen, was irgendwie Material zur Polemik oder unschmeichelhafte Glossierung her- giebt. Die Sorge der konservativen Partei ist und bleibt daß Verhältnis zumBund der Landwirte. Alan schwankt hm und her in der Behandlung des Bundes: nut dem rauhen Sturmwind ist versucht worden und mit dem säuselnden Lüftchen. Beides ohne rechten (Erfolg. Daß erstere Mittel hat die entschiedenen Agrarier nicht im mmbenen ge­schreckt, und die Wiederannäherung wurde nut unverhohlener Kühle aufgenommen. Bei den Wahlen ist die Unterstützung von Setten des Bundes in den meisten Wahlkreisen not­wendig, eine bündlensche Gegenkandidatur auf jeden Fall ge­fährlich. Darum wollen die Konservativen nut dem Bund nicht verderben. liegt nahe, daß solche Erwägungen in besonderem Grade den Telegiertentag beschäftigt haben. Bei einer Teilnahme von über fünfhundert Delegierten laßt sich da- Geheimnis der Verhandlutigen schwerlich wahren. Auch ohne daß jemand unmittelbar die Dislretton verletzt, pstegt in solchen Fällen immer etwas durchzusickern. Am ersten wird au- der bündlenschen Preffe zu ersehen fern, welche Regelung bie Beziehungen zwischen der konservativen Partei unb dem Bund erfahren haben. Die etwa erscheinenden offiziellen Berichte vom Delegiertentag enthalten natürlich nur dasjenige, was man für gut befindet nutzulellen.

Pculfdjcs Jlridj.

Berlin, 25. Mürz. Der Kaiser sprach heute vor­mittag beim Reichskanzler Grasen Bülow vor und horte später im königlichen Schloß den Borrrag der Minister Budde und v. Gvßler. Mittags empfing der Kaiser den neuen Regierungspräsidenten von Kussel, Fromme.

An der iübendgesellschaft, w^lu-e am Montag beim Admiral Hollman n siartsand und der, wie berichtet, auch der Kaiser beuvohnte, nahmen außer dem militärischen Gefolge des Kaisers nur wenige Herren, unter ihnen Prinz Schönaich-Earola.h. Generul-Tirettor S^/öne von den Innig licheu Museen, Prof. Delitzsch, Ofcneral-Diufcor Ballur, Bankier Schwabach und Gehettnrat Rathenau teil. Tie Unterhaltung buiucgic jrch n dem Interessentenk.e.se der deutschen Orrent-Gesellschast. Wie eine hi.sige Korrespon­denz meldet, dankte der Kaiser bei dieser GUegenheit De­litzsch für den ihm übersandten zwecken Vortrag über Dabei und Bibel.

Wie der ,Lokalan^" erfährt, hat sich der Dundeß- r a t bisher mit der Aufhebung des § 2 deß Je/uiten- gesetzes noch nicht beschäftigt. Die verschiedenen Rachrichten über das Stimmenverhältnis beruhen lediglich auf Kombination. Sicher sei nur, daß diepreußische und die bayrische Regierung für, Sachsen und die thüringischen Staaten gegen die Aushebung stimmen werden. Die Stellung Badens und Hessens sei vorläufig unbekannt.

Gestern abend verbreitete sich bas Gerücht von einem Attentat auf den Prinzen Adalbert, es stellte sich jedoch bald als umvahr b.raus. Ter T.agen deS Prinzeii hatte mit einem vorbeij'ahrenden Automobil kolli­diert. Letzterem platzte em Gumm.reisen unter h.ftigem Knall, wodurch das Gerücht veranlagt wurde.

Demstonf.tlionär' zufolge b.g^ebt sich der Reichs­kanzler in den nächsten Tagen nach Florenz zu seiner iL^cmahlin unb bann nach Sizilien. Graf Bülow bürfte nach Cfteni wieder in Berlin euitreffen.

Tas preußische K r ie gs m r n i st e ri um läßt zur­zeit eine hlung der Veteranen aus den Klugen 1848, 1864, 1866 uno 1870/71 vorrnh.nen. Diese Zahlung wird mit der vom Reichstaa wiederholt aefotbenen Pen- sionserhöhung für die alten Krieget in Verbindung gebracht.

DieNvrdd. Allg. Ztg." erklärt: Die Meldungen in* und ausländischer Blätter über eine vom 1. April an- geblich b.vorstch.noe Erschwerung der Einfuhr leben­den und acs^lachtet en BeslügeiS tu» Sester- r « ich berufen in vollem umfinge <u, vt, jibuug. tia» die Einfuhr geschlachteten 6>.fiu| iniange, \e siiwe dis am L April in Äxait tretende Geietz vorn 3. Juni 1V00 baretenb

die Schlachtvieh- und Fleischbeschau gemäß S 14 auf Feder- Vieh nur insoweit Anwendung, als der BundeSral dies an- ordnet. Der Bundesrat habe hiervon Linen Gebrauch ge­macht. Federvieh unterliege weder den Einfuhrbeschränk­ungen des Gesetzes, iwch einer amtHdjen Untersuchung bei der Einfuhr. Ebensowenig seien bezüglich der Einfuhr lebenden Geflügels erschwerende, am 1. April in Kraft tretende Bestimmungen ergang.n. Allerdings slliw.bten Er­wägungen über eine gttichmä^ige B haudttiiig der Linfu^» des gesamten ausländ scheu Geflügels, um einer Einschlepp­ung bet G.slügelseuche üoifcuüeugen. An eine achttägige Cuaraniflne vor der Einfuhr nach Deutschland sei dabei nicht gebaut worben. Wann die Erlvägungen abmschlossen tuerben, sei noch nicht abzusehen. Das Blatt erklärt auch die B.hauptung, die ungarllche Regierung habe bereits Bi'r- anlassung gcnominell, mit der deutschen Negierung wegen Milderung der geplanten Beschränkungeit üi Verbindung zu treten, für ebenso erfunden.

Ausland.

London, 25. Morz. Herbert, engliscker General­konsul in Budapest, wurde zum englischen Geschäfts­träger in Tarmstadt unb Karlsruhe ernannt.

Rom, 26. Allirz. Wie durch die Fieramvsra bekannt wird, kam Prinzessin Eulalia,, die Dante deS Königs Alfons, nach Rom, um ben Papst um Scheidung ihrer Ehe zu bitten. Der Papst ließ die Bittstellerin aus Wunsch der spanischen Regierung kühl a d f a l le n.

Dran, 24. Aiärz. Nachrichten, bie von der marokka­nischen Grenze hier eingegangen sind, besagen, daß der einstige Führer dcS Aufstandes vom Jahre 1675, Pu Antara, vom Prätendenten Bu yamara ein Schreiben erhielt, durch baß ersterer zum Scheich von Figuig unb der ganzen marottanischen Saha».a ernannt unb aufgefordert wird, die Wassen zu ergreifen, sich mit ihm zu vereinigen und sich gegen bie Ehristen unb Freunde der Franzosen zu erheben.

New y ort, 25. Aiarz. Ä1S bclannt wurde, day baß norbatlantifcbe Geschwader, welches biß zu den Azoren fahren soll, eventuell biß Lissabon komme, lud dec deutsche Gesandte Spea von Sternburg namens des Kaisers dasselbe nach Deutschland ein. Inzwischen stellte sich aber heraus, daß es untunlich sei, die Schisse nach Lissabon fahren zu lassen, meßioegen die Einladung außge schlagen werden mußte.

E a r a c a s, 25. Ackllz. Duiaj Verlesung einer besonderen BotsuMst im Kungiiiic zog Präsident Castro seine Demission zurua. In feiner Botschaft erttäct Castro, er habe geglaubt, daß sein Rücktritt im Interesse des Friedens der Republit erjordertich sei, er beuge sich aber vor dem Wunsche des Kongres,es, oaß er die Praiidentschaft beibehatten solle. Cr unterwerfe sich seinen Pslichten von neuem, aber nur, bis dem Volte der Frieden wieder- gegeben unb bie Dränung wiederhergestellt sei. Er glaube un Gegensatz zur Atif ich! der Senatoren und Abgeordneten, daß fein Rücktritt notwendig fei, hoffe aber, daß die Zu- tauft ihnen recht gebe.________________________________________

Fas göliinuiiuuOtum jiuua Uoiye vor Gericht.

Dritter Lag.

Die Zeugin Frau Amtsanwalt Beyer hat einer Sitzung der theosophischen G e f e l l s ch a s t b. ig.wohnt. Wenn sie gewußt hätte, daß es sich ivirklich nur um Taschen- »pielerstüllchen gehandelt, hatte sie das Eintrittsgeld nicht vezahlt. Auch der Pastor Dr. Riemalin tvohnte der Sitz­ung bei, dieser scheint aber das Medium geniert zu haben, denn oie 8iothe sagte uiuer anderem:Tas gebt nicht, es sind zu üule schivarzen Gestalten da. Ich sehe h.er einen ganzen )wrb voll Blumen, aber die schwarzen ux ft alten lassen mich nicht heran." Als sie mit den Apporten begann, Hube die Zeugin möglichst genau auf» gepaßt, und ich hatte bie Uebeczeagung, baß bie Äiothe die Blumen nicht aus der Luft greife, sondern von unten geschickt h.naufw.rse. Tie V..gim.i..nicht, Primula veriS ujro. warcn voll ttbe, bie Büschel Bergißineiiinicht waren sogar mit Binb faden umbunben. Ties fiel bet Zeugin auf, beim sie sagte sich: es fei doch ausfallend, oaß die Geister die Blumen erst noch binden, wie sie in der Markthalle g-bimbcn zu werben p.ttgen. Die Bemüh­ungen, sorgsam aufzupafsen, wurden dadurch er.chwert, daß w.eoerh^li von Ien.sch gejagt wurde:Tie Harmonie dürfe nicht gestört werden!" Tas sei ja überhaupt immer so: wenn man irgeno welche Zweifel in jenen Kreisen äußert, jo sei man schon abgetan. Es M der Zeugin nicht ge­lungen, bie 9ll)the in jener Sitzung za entlarven. Ganz zuletzt, als es zum Ausbruch ging uno bie Harmonie schon völlig gestört war, kamen piö^ttch wiebec Apporte: Blei­stifte, Notizbücher u. dergl. Ties schien bet Zeugin sehr verdacht.g. Sie sagte sich: wenn man gewissermaßen mit gläub.gem Herzen kommt und e.roaß buii den Verstorbenen hären will und dann in unc- eller Weise vorgogangen wird, so ist dies doch sehr unschön. Die Zeugin hat bann eine Sitzung mit der F«.aa Ro h. bei sich in ihrer eigenen Wohn­ung veranstaltet. Cd s.nd vier; g bis fünfzig Personen an- wef.nd geiuejen, und d.e Zeugin h.cktc sich vorg.nommen, mit großer Sorgfalt aaf.upajs.n. Für oie Sitzung sind an die Rothe b.zw. Ientsch LiX) Mt. bezahlt roorbru. Frau Rothe hatte, ehe die Sitzung loßguig, mit ihr unb einigen ihrer Gaste Kaffee getrunk.n, bann ging sie einmal auf das Älo,ett, woh.n sie von der Zeugin begleitet wurde. Dann war sie eben im Begriff, ihre Rocke zii heben, um ter Zeugin zu zeigen, daß sie an .hrem Körper nichts Verdächtiges habe, in bchif.lbtn Ro..ieiu fei aber auch eine Frau Cx? hier, bie gUiu,^ 1.9 L»HiUlkcreii wock.e. tz.nfOLgekommen, und da ya-e uic rG.tze b.e Kleiber w:.i<c h.runtergelassen unb gesagt.Sie sehen a.s», baz ich n an mir yaoe!" Der Zeugin war es aber doch fo vorgekommen, als ob fich daß