Glockengeläute stattfinden soll.
25. Sept. (Eigener Draht
sd. D a r m st a d t
Mitteilung gemacht, daß die Weihe des Friedhofes durch bie evangelische Gemeinde am nächsten Sonntag nachmittag 4 Uhr feierlich, als besondere kirchlich-gottesdienstliche Handlung, mit
Das Petersburger Kabinett hat sich entschlossen, angesichts der immer noch zweifelhaften Absicht ten der bulgarischen Regierung mit einem kalten Wasserstrahl die erhitzten Köpfe auf dem Balkan zur Be- .--II I- . / .... _____
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Stelle wurde der Leiter des Elberfelder Armenwesens, Beigeordneter Aders gewählt, und der Vorstand durch Justtzrctt Mu hl and aus Colmar ergänzt. Am Abend führte nach altgewohnter Weise eine Begrüßungsversammlung die Teilnehmer zu gemütlichem zwanglosem Zusammensein in den schönen Räumen der Gesellschaft „Verein"
Aus Aladt und Land.
Gießen, den 25. September 1903.
*" Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den Oberlandesgerichtssekretär Justizrat August Scharmann beim Oberlandesgericht auf sein Nachsuchen unter An-
sprechenden Art dcS Vorgehens schweig« uitb durch dies Sä-wcigen bie türkische Regiernng ui ihrem mprberlschen Verfahren unterstützen. . - . *
Sliernewiec, 24. Sept. TaZ Karserpaar ift heute nachmittag mit den Kindern n a ch Dar mstad t ab- gereist.
** Ueber Steigen und Fallen der Butter^ Preise im Manöver-Terrain wird ans Wetzlar geschrieben: Unter den mancherlei Erscheinungen, welche die letzten Manövertage mit sich gebracht hatten, war auch ein enormes Schwanken der Butter- und Eierpreise zu verzeichnen. Während in den Tagen vorher für das Pfund Butter bis 1.50 Mark bezahlt wurde, wuchs am letzten Markttage die Zufuhr aus den Orten des Kreises in solchem Maße, daß die Verkäufer bald ftoh waren, als fte noch 1 Mark erhielten. Gar mancher konnte seine Verkaujs- ware gar nicht einmal los werden und mußte sie wieder nach Hause schleppen. Viele Landleute hatten nämlichemit ihren Vorräten zurückgehalten und gehofft, am lchteu ^age vor der Einquartierung recht hohe Preise zu erzielen. Natürlich hatten die meisten Hausfrauen aber schon früher vorgesorat, und so kam denn das Uebergebot zu stände. Auch das sehr große Angebot von Geflügel kam vielfach
versetzt und den Landgerichtssekretär bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Justizrat Dr. Max Mayer zum Ober- landesgerichtssekretär bei dem Oberlandesgericht ernannt. — Der Militäranwärter und Brückenmeisteraspirant Peter Anton Allmannsdörfer aus Mühlheim wurde zum Brückenmerster an der fliegenden Brücke bei Oppenheim ernannt.
** Sitzungen des Schwurgerichts pro 3. Ouartal 1903. Folgende Fällen stehen zur Verhandlung: Am 28. September stehl wegen Kindesmordes Marie Hurna aus Obbornhofen vor Gericht; am 29. September Heinrich Mandler aus Allendorf a. d. Lahn wegen Körperverletzung mit tätlichem Erfolg; am 30. September Wilhelm Merle aus Angenrod wegen Sittlichkeitsverbrechens; am 1. Oktober Joh. Heinrich Möckel aus Langenhain wegen Brandstiftung!; am 2. Oktober Paul Graulich aus Wallersdorf wegen Meineides; am 3. Oktober Valentin Schäfer auS Berns- Hausen wegen Verbrechens im Amte.
** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse fielen drei Gewinne von 5000 Mk. auf Nr. 3583 (nach Darmstadt) 22218 (nach Gonsenheim) 74849 (nach Mainz), Gewinne von 3000 Mk. auf Nr. 26063 39689 46392 61775 74032 74849 75875 78226 83629 94744 99355, Gewinne von
Ernte ist der Vernichtung preisgegeben. Morde sind an der Tagesordnung.
Bei alledem setzt sich Fürst Ferdinand aufs hohe Pferd, er be scheid et das An errieten des Sultans, über die Be- rutiiaimq Macedoniens mit Bulgarien zu unterhandeln, stolz dahin, sich auf schriftliche Vorschläge der Türker em- lassen zu wollen. Fürst Ferdinand tauscht eigenmächtig bie Rollen. Der Vasall diktiert dem Suzerän Bedingungen! Das russische Manifest hatte bei weitem schärfer dre von Anfang an unaufrichtige und unehrliche Haltung der bulgarischen Regierung in den Wirren kennzeichnen sollen. Die „schwersten Folgen" Hütten vor allem den bulgarischen Friedensstörern angetündigt werden müssen, denn das muß man der Pforte billigerweise zugeben, daß sie, soweit es in ihren Kräften stand, den von Petersburg und Wien erteilten Weisungen formt Folge geleistet hat. Die türkischen Grausanlkeiten süid gewiß zu benagen, aber dre Erweckung des mujellnännischen Fanatismus i)t eben das Werk Bulgariens, seiner Begünstigung und Schürung des Aufstands in Macedonien.
5U ’pat®ro6en = Sinben, 24. Sept. Bei den Wahlen zur Kirchen-Synode wurden für unsere Pfarrei als weltliche Mitglieder wiedergewählt. Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Leun von hier und als dessen Stellvertreter Altbürgermeister Germer von der Filiale Klein-Linden.
() Lang-Göns, 24. Sept. Der hiesige Turnverein veranstaltet am nächsten Sonntag im Turngarten und in den Lokalitäten des Gasthauses zum Schwanen em Abturnen. Um 3 Uhr beginnt das Schauturnen, an das sich ein Damen-Reigen anschließt. Dann folgen Konzert und
pfang abgelehnt. S. K. H. der Groß her zog wird mit ben hier anwesenden hohen Anverwandten am Bahnhof
— Nach der Ankunft rm neuen Palais wird der Tee'eingenommen und dann um 7 Uhr der Theatervorstellung von Grillparzers „Sappho" beigewohnt.
O f f e n b a ch, 24. Sept. Em s e l t s a m e r F a n g wurde gestern gegen abend im Stadtwalde gemacht. Schon seit etwa einer Woche hatte sich in den Wäldern in der Umgegend von Heusenstamm ein „ftemdländisches unbekanntes Wttd von hellgrauer Farbe und in Größe eines starken Kalbes" Herumgetrieben, ohne daß es trotz allen Anstrengungen gelang, desselben habhaft zu werden. Gestern nun wurde es im Stadtwalde an der Tempelseemühle bemerkt und mit vieler Mühe glückte es Herrn Restaurateur Stieler lim Verein mit mehreren Leuten, das Tier, ein junges Zebu, einzufangen; es wurde vorläufig von Herrn Stieler in Pflege genommen. Das junge Bnaelrind ist Eigentum des Großherzogs; es war am 16. Sept, vom Jagdschloß , Wolfsgarten entlaufen. (O. Ztg.)
23. Kongreß des Aeulschen Hereins für Armenpflege und Wohltätigkeit.
(Eigener Bericht des Gieß. Anz.)
L 94 120ÖÖ"mf.’ auf 91r. 3016 3401 (nach Alsfeld) 3437 8866
Elbersel d, 24. <sept. . Friedberg) 10249 18150 (nach Büdingen) 19829 26959 Es ist eine besonders bedeutsame Tagung, d-re rn diesem ' g2694 32928 36505 39629 39748 47353
Jahre den Verein in Elberfeld zusanmrenfuhrt. 9W £UI 56150 59153 60452 70896 73153 88041 94173 95826 1' DK L-~-. (Ohne Gewähr.)
mu>. > Friedhofsweihe. Der Evangelische Gesamtkirchen-- diesem vorstand erläßt in der heutigen Nummer unseres Blattes eine
türkischen wie bulgarischen Kriegshetzern zu Gemüte geführt, daß sie von Rußland nicht die g e r i n * a Ä — stützung zu erwarten haben, wenn sie nip . VM, — ------- - - c. , .... - , arramuu l v —- --------
Vernunft kommen und, statt Tod und Verderben über die Mansch. Es ist aber das hohe Verdienst der Begründer . ^g^ordneten" Reinhart in Worms und > Schön - christliche Bevölkerung in Macedonien heraufzubeschworen, ^r Elberfelder Armenpflege, besonders des edlen Daniel . 6^0^35^erau gehören am heutigen Tage
ftch mit den zunächst erreichbaren Reformen begnügen. Die bet Heyde, daß sie diese Gedanken in die bürgerliche 25 Jahre der Zweiten Kammer als Mit-
Kundgebung der russischen Regierung können wir leider cms Armenpflege einaeführt und durch eine treffliche Orgarn- . - h^ser Feier hat Präsident Haas den-
Raummangel nicht wörtlicy mittellen, sie i,t aber als letztes ihre Durchführung gesichert haben. Die Grundzuge » > folgendes Glückwunsch-Telegramm zugehen lassen:
Wort aufzufassen. Fruchtet auch diese „Verwarmrng" nicht, ^ser Organisation sind: die Ermöglichung einer durchaus ' heutiaen Tage begehen Sie Ihr 25jähriges Jubiläum dann dürfte der Zeitpunkt gekommen fein, daß die Balkan-1 individuellen und gründlichen Behandlung der Armensur- " Mitalied der Zweiten Kammer. Zu dieser Feier sende Wächter die Flöte auf den Tisch legen und der Pforte fteie [0^ durch eine große Anzahl ehrenamtlicher Armenpfleger, . namens der Kammer und im eigenen die herzlichsten Hand lassen zu einem kriegerischen Vorgehen gegen Bul- ^wie Weckung des Gefühls der Verantworttichkert durch M^gnsche in dankbarer Anerkennuirg Ihrer hohen Vergärten. Das Recht der Pforte, in dem Vasallenstaat mrt l^e starke Dezentralisattvn in Bezirken und eine weitgehende ... bie Interessen des hessischen Landes, sowie
militärischem Aufgebot Ordnung zu schafs^r, rst bereits Händigkeit der Bezirks Versammlungen. Elberfeld war allezeit srermdlichen kollegialen Gesinnung. Möge von der Diplomatie anerkannt, es steht auch im Einklang ^nials in der glücklichen Lage, eine große Zahl tüchtig^ vergönnt sein, als Volksvertreter zum 9cutzen
mit der Praxis des Völkerrechts. Jedenfalls wurde es Lnib eifriger Armenpfleger stellen zu können. Hrerdurch. . ^Bevölkerung noch viele Jahre in ungeschwächtcr Kraft der bulgarischen Regierung nichts nützen, wenn fte dagegen eine feststchende Tradition in Elberfeld geworden, 5^ " —Vom Präsidenten R ein h a r t ist daraus-
Protest erhöbe. Dafür dürfte selbst der bulgarenfreund- die Tellnahme an der Armenpflege als eine unab- Antwort eingelaufen: „Für Ihre mir auch
liche ftanzöfische Minister des AuswM:tigQü-Deleafls, nur ^eisbare Verpflichtung für jedermann, als eine Vorschule ^mens der Kammer ausgesprochenen Glückwünsche em- ein bedauerndes Achselzucken haben. Ein Befehl des Sul- ^de Mitarbett am bürgerlichen Gemeinwesen und als ^ie den herzlichsten Dank mit dem feierlichen Verlaus ordnete bereits den sofortigen Ankauf bonL{ne hohe Ehre galt. So hat Elberfeld ein so eindrucks- auszuharren im Dienste des Landes, solange mir
75 000 Kilogramm rauchlosen Pulvers an. Auch ^Ues Vorbild gegeben, daß dies System allerdings das .J a Kraft verleiht Reinhart." — Die Großh. Re- das deutet auf den Entschluß der Pforte hin, ernen Schlag System geworden ist, ohne das wir eine geordnete Armen- . ' üon bevm Jubiläum keine Mtiz.
gegen Bulgarien zu suhrem Die Verschwörer setzen. ihre ^ge in deutscher Art nicht denken können. Bei seinem * Darmstadt, 25. Sept. (Eigener Drahte Schreckenstätigkett mit einem Eifer fort, der die türkischen Sieaeszug durch das deutsche Land hat das System manche < . ; . x = russische Zarenpaar hat großen Em-
Maßregeln geradezu verspottet. Die „N. Fr. Pr." berichtet Wandlung im einzelnen erfahren, den verschiedenen Ver-I er i cq y tun J JA heute aus Konstantinopel: Der bulgarische Bandenführer hEnissen der deutschen Städte entsprechend. Aber überall Schischmanow sagte im Verhör im Jildiskiosk aus, die ^^n Erfolg gezeittgt, daß die Armenlasten vermindert Führer der Bandenbewegung hätten beschlossen, die Ka- ^rüen Währerw die Leistungen der Armenpflege an llm- jerne und die Munitionsdepots in Kirkillsse, einige Kon- - und Intensität wuchsen. In wachsendem Maße wurden julate in Wrianopel, die Marizabrücke und die Ka- ^e Frauen zur Mitarbeit herangezogen, und die hat sich fernen m Dfier und Mustaphapascha, sowie die Ersen- starken Widerspruches von fetten der älteren Bertteter, bahn, mit Dynamit in die Luft zu sprengen, sgr die Durchfübruna einer individuellen persönlichen
Im Kreise Kotzarm und bei Prespa haben neue Ban- fürsorge sehr förderlich erwiesen. Auch Elberfeld hat
denkampfe stattgefunoen. Die Bulgaren hatten gegen h u n- be'm 'nicgt endogen und damit den Beweis geliefert,
d er t Tote, oEnter einige Führer Kommandant Tw-auch nach 50 Jahren der alte Geist noch lebendig ist.
nowo un Sanojchak Kirkttisse meldet, daß Komitadschis r ’ ------—
bie Dörfer Göktece, Kar an er e und Erreris verwüstet, femrer in Beternau bei Vasilikos die Moschee, den Militär- iurm, sowie acht Häuser verbrannten. — Adrianopeler Konsularmeldungen besaaen, daß im Kreise Tirnowo von komitadschis sieben türkische, von Truppen und Vaschi- bozuks neunzehn bulgarische und griechische Dörferverbrannt und gep lünd er t wurden. Zah lr eich e un-, . m , ri
begrab ene Leichen verpesten die Luft. Die s erkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand
Sturm im ongarischeu Avgcorduetcuyause.
Wie aus Budapest gemeldet wird, war schon lange vor Eröffnung der Donner^ag-Sitzung des Abgeordnetenhauses der Sitzungssaal über-ftllr. Vor dem Gebäude hatte sich eine riesige Menschenruenge augesammelt, die wiederholt p<itriotische Lieder ansttmmte. Bei Beginn der Sitzuiig meldete der Abg. Olay die Jnkompatibttität gegen den Grafen Khueu an wegen dessen Mit w rss en scha s t an der Bestechuugsassäre des Grasen Lao^lauv Sza pary und des Abg. Dien es. Franz Kossuth krttisierte den Armeebefehl und das Handfcha:eiben aufs schärfste und erklärte, alle Rechte des Königs flammten von der dcation, welche diese wieder zurücknehmen kann. Der König sei von schlechten und falschen Ratgebern umgeben, welche den König mit der Ration in Feindschaft bringen. Kossuth wandte sich dann gegen Körber, und verlangt die Zurückziehung bet Verfügung betr. die Zurückbehallung der dreijährigen Mannichafteri.- Kossuth endete seine Rede unter stürmischem Beifall, worauf die Sitzung unterbrochen wurde.
Ais nach der Pause Graf Khuen das Wort nahm, wurde er von der äußersten Linken unter 3* Lärm.^sonders wichtigen und brennenden Fragen. ... mit stürmischen Zurusen: „V er rat er! Beste ch er I « > diesmal beschäftigen werden, geben chm dies be- 96057.
Hinaus!" daran verhmüerr. Nachdem der Lärm etwaI^licht sondern schon der Kvngreßort selbst, und!
10 Minuten gedauert hatte, trat der dchg. Rrgo mif d n befonderc Anlaß der den Kongreß gerade in biefem . ----- ------- ,
Ministerpräsidenten zu und rwf: „Versuchen Srenicht ° ;oE b, ^ch der Name der Stadt Bekanntmachung, die allgemeines Interesse und allgemeine
-u sprechen und rerzen sre^uns nrcht!Es.^tstmch hrer- ^n oen Kreisen der Armenpflege einen hohen Spannung heroorrufen wird. Es wird nämlich darin bic
aus ein ungeheurer 4,11mu11 w per wwnx „Elberfelder System", d. h. die Organi-1
mußte dre Sitzung unterbreche. ^d^aufmchme bür Iid ell Armenpflege in der Stadt Elberfeld,
der Verhandlungen teilt Apponyi ruck, daß Gras Kyueu 1 dentscken Städte aeradezu musterailtia und vor-
Ri«-- Lj,--».- «u «i»° ---Ich»- d°- Smm.-i.-I d-ii»'
im- M S?
die Behandlung des Zwischenfalls der Untersuchungskom- Bertreter des Elberfelder Systems gewesen ist, die
Mission Überwerse, ergrerft der Mrnrsterprasrdent d-L Lort, «Mg«Fechr durch seine Tagung verherrliche, ist jedoch w dem ungeheuren ^utt kmrm verstandl ^ Mrttelpunkt der Feier soll die Einweihung eines zu ^m Laufe seiner Rede tomml Gras »fy^en zu der eteiu, der Begründer der Elberfelder Armenpflege werden.
Volkspartei wendet sich mit entrüsteten. Zurufen gegen die Kofsuthpartei. Der Lärm und Tumult spotten jeder Beschrettung. Inmitten des Lärms ruft eine Stimme: „Es lebe der Kj?nigi" Stürmische, minutenlange Ruse rechts: , lebe der Körrig!" Von der linken Sette hört man den Ruf: „Es lebe die Verfassung!" ^tachdem die Rühe wiederhergestellt ist, setzt der Ministerpräsident seine Rede fort, und schließt mit dem Anträge, das Haus möge sich bis zur Konstituierung der Regierung vertagen. Barabas erhebt sich, um eine Entschuldigung vorzubringen, und beginnt seine Rede damit, daß er jagt: Es gttt niemanden, auch in der Regiernngspartei nicht, dessen Herz nicht von Bitterkeit erfüllt ist. (Stürmischer Widerspruch rechts.) Aus die Zurufe einiger Atttglieder der Kossuthparter setzt sich hierauf Darabas, ohne ein Wort zu seiner Entschuldignng zu sagen. Der Prästtent beantragt, über Barabas eine protokollarische Rüge zu verhangen, was angenommen
wird.
Der Fall des Abg. Lengyel, der trotz wiederhvller Zu- reihtweisung gelärmt hat, wird vom dsLäsidenten an den Ausschuß verwiesen, der über die Ausschreitung Lengyels crburteilen wird, sodann vertagt sich das Haus, bis sich das neu zu bildende Kabinett vorstellen wird. ____
Aas letzte Waynwort an den Zralkaa.
zusammen. c
Die eigentlichen Verhandlungen finden heute und morgen in diesen Sälen der Stadthalle statt. Wie von Elberfeld zu erwarten war, hat sich eine sehr stattliche Versammlung, namentlich auch aus den Kreisen der Elberfelder Armenpflege, Damen und Herren, zusammengefunden. Nach der Wahl des Bureaus, in das der Vorsitzende des Vereins, Stadttat L u d w i g W o l f aus Leipzig zum ersten, Beigeordneter Aders zum zwetten, Stadttat Fredrichs aus Ewerseld zum dritten Vorsißenden be- ^men-Neiaen unlulucbi. »...
rufen wurden, begrüßte der Oberprasrdent d-r Schern- . a®, Abend Fackelreigen, turnerische Aufsühr-
provinz, Excellenz Dr. Rasse den Kongreß, zuglerch rrn ^nz, wme ü
Namen der Kgl. Staatsregierung, mit warmen Wortm. Nauhe im, 25. Sept. Heute früh 9Ve Uhr
Ihm schloß sich der Oberbürgermeflter von Elberfeld, Dr. in Mmesenheit des Kurdirekiors v. Gr o Im an, Funk, im Namen der Siadt an. ^,er besonderen Bedeut-^fer, des Direktors der hiesigen Kur- ung der Tagung entsprech^, wurden dre eigmÜ-chen Ver- ^g^^llmeisters de Haan-Darmstadt, sowie zwei
Handlungen eroffnei ^rrch einen Vortrag des 1 Oberbauraten als Vertreter des Ministeriums und ernes
rers des Verems, Stadtrai Dr. Munsherbertz.aus Berlrn, I pxz 5>ochbauamies z>u Friedberg, Musikprobe
über das „Elberselder System".Er hatteflchnrcht bte neu errichieten Musikpavillon am nörd-
Aufgabe gestellt, ernen geschrchtllchen Ruckblrck auf die Be- U(£ Ausgang der Terrasse statt. Der alte Musikpavillon gründung und Entwicklung des Elberfewer Systems rm be]. ^„stoßenden gedeckten Halle soll abgerissen und einzelnen zu werfen da darüber eure von der Stadt heraus- st dahinter liegende Spielplatz zur Vcrgrößerrrng irnd Vcr- gegebene und den Terlnehmern des Kongresses uberrerchtc ^^biterung der Terrasse verwanüt werden. Ein dcfrnrtiver xou||cn.|iwii/i vn. v.yig.v.. .»n. jj-i "„7" VT—V" i-' Festschvrfl vuf das beste unterrrchtet. Ihm tarn cs auj üfcer die Ausführung dieser Projekte tonnte jedoch
sonnenheit zurückzuführen. Wirt Allem Nachdruck wird faen cine grundsätzliche Würdigung der Bedeutung des Systems 1^.. gefaßt werden, da auch die betr. Voranschläge ■' —C“’ an. Tas System, so fühRe er aus, ist im Grunde kern BeEiäung den Hess' Landständen erst vorgelegt wer-
n g st e ll n t e r-1 ^eues. Zu Grunde liegt chm das Syftem der alten chrrst» ö
icht endlich zur ^chen Diakonie, der Gedanke der Hilfe von Mensch zu Darmstadt 24 Sept Die „N. H. $61." schreiben:


