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Resormvorschläge bet ßcrjonentarife der - Äaden und Würtirm. ■cnbem Sinne. In den
teilt Finanzminiiler ine ßinigung noch nicht milch die Ukberzeugnng, blichen Resormnach !ußen volles Verständnis öge sich aber wegen der Wen oomuSftytlid) er» ?n. ßibenioioenig werde >and«in-Handgehen mit der Rückfahrkarten ici t Wrich übet twc*6 rhmuntz Ünben werde. Leise, daß damit, wie in
D. Red.)
;r Budde erklärte m ije, in erster Linie solle eine Vereinfachung ald eine erhebliche Ver- rwarten sei. Tie vierte und müsse beibehalten Serwaliung die neuen Qte, so würde sie immer 10 Millionen verlieren, ir Preußen nicht ge- lit, daß er 200 Güter- bestellt habe, um ein
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aber zwei Tennisklubs, je einen für Herren und Tomen. Letztere Hundhaben die Dallschläger mit sicherer fconb, so daß sie in jedem Wettkampf mit anderen Ta> menklubs Sieger blieben. Nun wurde beschlossen, sich einmal mit den Herren der Schöpfung zu messen. Tem Truroer Männerklub ging also die Aufforderung zum Wettkampfe zu. Aber, o weh, die Frauen unterlagen kläglich. Natürlich konnte die Schuld nur an den hindernden Röcken liegen, die Gegner waren durch ihre zweiteilige Beinbekleidung zu sehr int Vorteil. Es erging also eine zweite Herausforderung: die Frauen legten aber nicht etwa die gleiche Kleioung an, wie bie Männer, i'onbern stellten zur Bebingung, baß diese ebenfalls in — Frauenröcken erscheinen müßten. Auch darauf gingen die galanten Gegner ein. Für die nach Tausenden zahlenden Zuschauer foil es ein wahr ha st hinreißender Anblick gewesen fein. Und wieder unterlagen die Damen! Noch ein dritter Wettkampf soll statlfinoen — Äofiüm noch unbestimmt.
♦ Fahnen im Reichstag. Der Oberamtmann Spamer in Darmstadt hat (wie wir mitteilten- an den Reichstag eine Petition geschickt, bie um Verstärkung ber Amtsgewalt des Reichs.agspräjidenten b.Let Bei ftür» Misckien Sitzungen soll er die Vollmacht haben, durch das Aus,.ecken einer schwarzen Fahne aus dem Präsidium den Ausnahmezustand zu proklamieren. Während dieses Ausnahmezustandes sollen ein Pollzeikommissar uni) zwei Schutzleute dem Präsidenten bei der Lettung ber Verhandlung zur Seite stehen. Die Petitionskommissidn hat beschlossen, die Eingabe an bie Geschäftskommis.ion zu über» weisen, unb so ist es wahrscheinlich, baß man Der Anregung in irgend einer Weise Folge geben wird. Wie wir Horen, ist man dafür, statt ber schwarzen Flagge eine rote zu wählen, weil biese einen momentan herrschenden Ausnahme» unb Kriegszustand besser versinnbildlicht. Auch bem Grasen Ballestrem gefällt bie Idee mit ber Flagge sehr, und er gebeult deshalb auch bei anderen Gelegenhellen eine solche zu verwenden. Wenn er nämlich wieder gegen feine Ueberzeugung einem Anträge bes aus den Konservativen, bem Zentrum unb den Nationalliberalen bestehenden soa. Karborfs-Kartell nachgiebt, will er dies durch das Ausziehen einer weißen Fahne auf dem Präsidium Funbtun.
G,ftlabb.")
QSrnnilölaaL
Wilhelmshaven, 24. Febr. Ter Korvettenkapitän Kayser wurde ooin Kriegsgericht wegen U n g e h o r j a in 2 gegen einenDienstbejeh!zu dreimonatiger Festungshaft verurteilt.
J. Breslau, 23. Febr. Von der III. Cioilkammer des Landgerichts wurde em Gaslhausbesitzer in R. rechiskränig zu einer jährlichen Zahlung von 1 2 4 Alark bü iiiennig an seine irüljere Dlensniiagd verurteilt. Diese, die ivegeii Geisles- kiankheit erwervsuniäylg wurde, war mit ihrem Jnvaltden-Renlen- Llnirag von der Versicherungsanstalt adgeivtejen worden, weil der Gaslhaitsbesttzer (ihr Ardeligeder) uiiterlanen Hane, Jnvaliden-- oersicheruligsniarteii in ihre Quitiungskarle emzuttebeii. Er wurde daher jur den seiner srüheren Diensimagd durch leine Unterlasiung erwachsenen Schaden handar gemacht und, w»e geschehen, verurteilt.
Wien, 24. Febr. Schonkl, der Mörder öes 82]äl)iigeii TabaltrasUamen Jüllich wurde nach euier zweuäglgen Verhand- luiig trotz Leugnens zum Tode durch den eirang verurteilt.
Arbcilrrlicwcgiing.
Offenbach, L4. Febr. Unsere geiuige vcotiz, betreffend den Ofienbacher Schriftgießer streik, ist dcü)ln richtig zu ücllen, daß nicht bie Forderungen der Gehilfen beivilligl worden llnd, sondern daß em Ausgleich auf folgender Grundlage herbei- geführt ist: Tie Frankfurter und Offenbacher Schriftgießereien führen ab 1. März bis. Js. für Schriflgießer, Höhehobler, Fertig- macher. Justierer uiid Hilisarbeltermnen bie 8» »stündige Arbeitszeit ein unb bewilligen einen Almdestlohn von 27.50 Alk. für gelernte SchrMgießcr. Tie feilherigen Lohniarife bleiben in Frankfurt bestehen, in Offenbach gilt ber von den Arbeitgeber», vorgeschlagene Tarif der Firma Slempel-Frankiurt mit Ausnahme desjenigen für Höl-efralser, wofür bie Lubwig u. Alayer'schen Preise bezahlt werden. Tie Abmachimgen gelten für fünf Jahre. Tie Schriftgießereien öffnen kommenden Mittwoch ihre Fabriken wieder. O. Z.
gniiDvl uni» ycilirljr. yulksuiiilfdjafL
Frankfurt a. ®l, 24. Febr. In der Sitzung des '2lui|ia)is- rats der Mitteldeutschen Kreditbank wurde die Bilanz nebst Geivinn- und Verlustrechnung per 31. Dezember 1902 vorgelegt. Der Brutto-Gewinn beträgt einschließlich Alk. 452 648.47 Vortrag aus dem Vorjahre 1UO1 Mk. 5 060 353 97 gegen Alk. 5 086 292.67 im Fahr 1901. Nach Abzug ber Unionen unb Steuern mit Alk. 1553 777.— (nn Vor,ahr Alk. 1 506 489.21) unb ber Abschreibungen im Betrage von Alk. 124 508.61 (im Vorjahr Alk. 219 713.99) verbleibt em Reingewinn von Alk. 2 929 421.89 (im Vorjahr Alk. 2 924198.73). Ter auf ben 19. März d. Js. einbe- ruienen Generalverjammlung soll vorgeschlagen werden, eine Tlvidenbc von ö /.°/0 zur Verteilung zu bringen, Alk. 30 000— ber Pensionskasse zu überweisen und nach Absetzung der slatulen- und vertragsmäßigen Tantiemen aus neue Rechnung Alk. 473 064.16 (im Vorjahre Al all 452 646.17) vorzutragen.
— Tic Dividende der Mariendorn-Bccudorfer Kleinbahn-Gesellschaft für 1902 wird wiederum 8 Proz. betragen.
Bochum, 24. Febr. Für den Januar ergiebt der Ausweis ber Bochumer Bergwerks-Gesellschaft nach Abzug der Lbllgationszmsen und Bergschädenoergulungen einen Gewinn von 16 687 Alk. gegen 13 068 im Dezember v. I. unb 12 980 Alk im Januar 1902.
Barmen, 24. Febr. Von jetzt ab erfolgt bie Auszahlung ber pro 1903 auf 6 Proz. festgesetzten Dividende ber Banner Kreditbank.
— Die Verwaltung deö Portland-Zementwerks Hcidel- berg-Vlauuhcim schlägt eine Dividende von 4 Proz. vor.
Märkte.
p. Gichcu, 25. Febr. Vlehmarktbericht. Aus dem gestrigen Rinbviehmarll waren etwa 1200 Stück Kühe und 100 Stück Fettvieh auigeiricben. A»,ßerdem standen ea. 100 Paar Gangvieh und 350 Kälber zuin Verkauf. Tie Kundschaft für Milchvieh war aus ber Gegend von Frantiurt und Wiesbaden stark vertreten, unb ber Markt entwickelte sich in bieier Vlehgattung bei selw guten Preisen recht flott. Tas Geschäft in jetten Rmbern war jedoch flau. Trotzdem unsere Gießener Aletzger durch Häute den Handel belebten, waren feite Rinder doch nur bei weichenden Preisen an ben Manu zu bringen; em Posten älterer Schlachtkühe wurde für Kodlcn- angefauiL Ebenso war bas Geschäft in Kälbern nicht gut unb bie Preise gingen auch hierfür gegen bie bes legten Marlles zurück. Ter Handel m Fahrochsen, welche ber Markt diesmal in ganz vorzüglicher Ware auswies, war ganz vorzüglich. Händler vom Rhein und von der Sieg, sowie Käufer für oberhefflsche Guter rifien sich förmlich um bas wenige schwere Gangvieh, das am Markt zu Haven >var und zahlten dafür sehr hohe Preise. Tie Kauter beklagen sich, daß die Gießener Biehmällie um die jetzige Jahreszeit zu spät anfangen unb die An des Ailiiriebes zu lange Zeit in Amvruch nimmt. Ehe der ganze Vorrat auf dem Markt stand, wurde eS gestern beinahe 10 Uhr. Tie Handelsleute, ivelche bas gekaufte Vieh zur Dahn schafien und verladen lauen, können es nimt abroaricn, bis bie ganze Auswahl am bem Markt steht und kaufen daher r.elfach vor dieser Zett, manchmal zu ihrem Schaden. Tiejer Umstand trägt auch viel dazu bei, daß schon erhebliche Kaufe, besonders von gutem Milchvieh — wie dies auch gestern wieder ber Fall war — außer hall) des Marktes unb vor
Beginn besseren abgeschloffen worben. Aus dem Vormarkt würben gestern nicht nur bie so sehr gesuchten schivarz bunten Kühe flott verkauft, souderu auch erhebliche Umsätze in frischmelkenden Kühen, sogenannte oberheffische L'onbrafic, gemacht. Es würben bezahlt für Kühe früchmelkenb unb trogenb pro Stück T. Sone 450—500 Alk., II. Sone 360—420 Alk., HL Sorte 270—325 Alk. Abmelkkühe gingen pro Stück je nach Gewicht für 140—200 Alk. fort. Fette Rinder wurden der Zentner Schlachtgewicht verhandelt 58— 60 Alt., einige wenige Stücke ganz schiverer Tiere mit 62—64 Alk. Die Preue für Kälber stellten sich der Zentner Schlachtgewicht 1. Qualität (Tiere über 50 P'imd) 58—64 Alk., II. Qualität (zwischen 40 bis 50 Pfund) 54—86 Alk., leichtere Ware 50—52 Alk. Tas Paar Gang-Ochsen wiirde verhandelt: I. Sorte 850—950 Mk., einzelne ganz (dauere Paare 1000—1020 Alk., 11. Sone 700—800 Alk., iit. Sorte 650—680 Mk. 2 ' 3 jährige Fahrstiere gingen mit
550—600 Mk. das Paar ab. Ueberständig blieb der sehr spät zu Ende gehende Markt in Jettvieh, Kälber unb einigen Paaren Fahrvieh.
O Büdingen, 24. Febr. Ter heutige P e t r i m a r k t war außerordenilich ttark mit Schweinen befahren. Wegen des großen Angebots von Jungvieh und dem rapiden Rückgang des Preises für fette Schweine, waren durchaus niedrige Preise zu vermeid,neu. Für fette Schiveine gaben bte Metzger 54 Pfg. pro Pfund rrchlachi- gewicht. Rindvieh war gar nicht angetrieben, Krämermarkt ver- schivindend klein.
£nmiliru llndjnditrn.
Gestorben: Wolf Hers in Wörrstadt. — German Kahn in
Mainz.
Krstskallkn Der ^rihiltthin.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
A. S., Lich. Tas Los ist nicht gezogen ivorden. — ES sind diejenigen Teilnehmer an den Feldzügen 1848,49, 1866, 1870 71 an-> zumelden, welche wegen dauernder gänzlid)er Eriverbsimfäylgkeit |id) in hilfsbedürftiger Vage befinben und bem Krclsamt noch nicht angegeben sind.
yjieiiOtoloflndie rheovull-lUttgeu der Station Gietzen.
Wetter
5
■e
2
Febniar 1903
«Q
■C-S»
Q 5
C ° Ä
24.
2,s
753,3
4-7,6
4,4
57
W
2
Bew. Himmel
24.
915
752,1
4-4,8
4,2
65
SSW.
1
H W
25.
7IA
751,0
4-1,6
3,8
75
b.
2
w ■
höchste Temperatur am 23.-24. Februar 4- 7,9° C.
ilieörigftc , , 23.-24. . + 4,3 C.
stehen. Grosie Manöver sollen stattfinden. Eine besondere Kasse zur Bcschosfung von Kriegsmaterial mit einer jährlich verfügbaren Summe von zwei Millionen soll geschaffen werden. Ein Teil dieses Betrages sott aus den Erträgnissen der Monopolficrttng des Sprengpulvers entnommen wer« den, welche die Regierung der Kammer Vorschlägen wird. Eine andere Vorlage beftimmt die Abschaffung der Stelle eines Ober b esc hlshabcrs der Armee, die nach dem Gesetz von 1900 der Kronprinz bekleidet. Der letztere soll Sbommanbcur des einzigen zu bildenden Armeekorps werden, welches die drei bestehenoen Tivisiouen um-< fasst. Ter Armeekorpslommandcu^ tuitn gleichzeitig Generalinspekteur der Armee sein.
Kapstadt, 25. Febr. Auf einem Bankett äußerte Chamberlain, baß er nach sowohl von Hollandern als von Prr^ressisten erhaltenen Versicherungen, s.e wollten das Möglichste tun, um jede Mißstimmung zu beseitigen, die Lage der Tinge in der Kaplolonie optimistisch betrachte. Chamberlain berührte die Frage der Milde gegenüber den Rebellen und drückte die .Hofsnung aus, daß bald im ganzen iianbe eine so gute Gesinnung herrschen werde, daß oie Kvlonialregierung es für angemessen erachten könne, alle nur wegen politischer Vergehen Gefangenen frei» zulassen.
Washington, 25. Febr. Bowen beabstck'ttgt, ben Mächten vorzufchlagen, den Zaren zu ersucyen, ein Schiedsgericht au ernennen, um bie Frage der differenten Zölle zu schlichten.
Tanger, 24. Febr. Ter Kronprätendent sandte einen Loten an den Sultan und bot ihm Frieden an unter der Bedingung, datz er die Europäer von seinem Hofe und seiner Umgebung entferne. Ter europäische S.i an bei mit Marokko könne dagegen ungefährdet bicißcn. Ter Sultan hat das Anerbieten ab gelehnt. Es heißt, daß darüber große Unzufriedenheit unter den zum Sultan haltenoen Maroklanern entstanden sei.
Telephonischer Kursbericht.
8V/V0 Reich »an leihe . . 102.90 3*y do. . 93 25
3 Vs°/c Konnole .... 102 95 30/q do.....93.15
3l/e% Hessen .... 101.30 1 % OberhesBen . . . 00 00 4% O'-aterr. Go’drerte . . 10345 4' 2% Oesierr. ^ilberrente 101.10 4% Unzar. (i'oldr- nto . . 102.25
4° IraLen. Rente . . . 103.80
4',% PortngieH' n . . . 51.80
0/ t urf'ig est n. .... 32.50
1% C. TQrnen ....--
l'ürkenloee...... 132 00
4°/0 Unech Monopo1 -Anl. 45.00 41 . % äussere Argent:ner —
6‘lu Mexikaner .... 25.80 4f/a / Chinesen ... 98.20 Euctric. 60- uckert . . . 98.40 Nordd. Lloyd . . . . — —
hreditaktien . ... 21790
DisKonto-Komniandlt. . 196.50
Oarinstädt'-r Bank . , . 141.50
Dresdener Ba-k .... 149.20 Ber iner Haudelsges. . . 159.90 OeBterr Staatobahn . . . 149 20 Lombarden • • • • . 15.40 Ootthar ibabn .... 181^0
Laura ütte ......219 80
Buchara . ...... 188 20
llarpuner......17550
Tendenz: ruhig
ilfiii'ltr ykliiuiiflru.
Originaldrahtmeldungcn des Giestcner Anzeigers.
Berlin, 2o. Frbr. Unter bem Vorsitz des Fürsten Karl zu Löwenstein tagte im Reickistagsgebäube bie Anti-Duell- Liga unb beschloß bte Bildung von Ortsgruppen.
Berlin, 25. Febr. Die Reihe ber Wintersestlichkellen am kaiserlichen Hofe wurde gestern durch einen Fastnachtsball im königlichen Schloß beendet. Der Kaiser, der die Uniform des zwellen Leib-Husaren-Regll rnents angelegt hatte, zog viele ber anwesenden Herr- schäften in bas Gespräch, so auch die vollzählig Der।am- mellen Minister unb Staatssekretäre.
Berlin, 25. Febr. Zwisa-en Mannschaften des 1. und 2. Bataillons des Elisabeth-vregiments kam es nachts in Charlottenburg zu einem Straßen ka mp f, wobei ber Kompagnll-Scipchmacber von ber 8. Kompagnie einen ber- artigen Säbelhieb über den Kopf eryielt, daß er in das Garnisons-Lazarett gebtackst werden mußte. Dis Regiment hat eine strenge Untersu^nng eingeleitet.
Kiel, 25. Febr. Der Kaiser wlld am 8. März mit der „Hohenzollern" und einem erstklassigen Linienschiff zur Geburtstagsfeier des Königs von Dänemark in Kopenhagen emtreffen und am 11. März nach Kiel zurückkehren.
Stuttgart, 25. Febr. Cine Sonderausgabe des „Staatsanzecgers" zum heutigen Geburtstage des Königs enthält zahlreiche Auszeichnungen. Der Universi- tätskanzler v. Schönberg wuroe zum Staatsrat ernannt.
H e l s i n g f o r s, 25. Febr. Zum Gouverneur von Wasa ist der Kvtteglenrat Knipowitsch, bisher Adjunkt des Pvo- lurators am Kaffationschofe zu Irkutsk, ernannt woroen. Zum Gouverneur in St. Michel ist Generalmajor Watatsi, zu interimistischen Gouverneuren von Uleaborg finb Dr. Savander, von Abo der Verwaltungsbeamte Lang ernannt worden.
London, 25. Febr. Das Unterhaus lehnte nach langer Debatte, an der sich auch der Premierminister beteiligte, das von Dackett zur Adresse eingebrachte Amendement betreffend Mißbilligung ber Heeres- organisation des KricasministerS mit 261 gegen 145 Stimmen ab. — Lauter Beifall bet ben Ministeriellen. Die Nationalisten enthielten sich der Abstimmung. Mll ber Minderheit stimmten etwa 12 Ministerielle.
Wien, 25. Febr. Gestern wurde unter starker Beteiligung der Künstlerwelt der Komponist Hugo Wolf zu Grabe getragen. Deputationen ber Hofoper sowie der Mujikvereine wohnten der Leichenfeier bei Zwei Freunde Wolfs hielten Grabreden und bie Stadt Wien, bie durch den Bürgermeister Lueger vertreten war, widmete einen Kranz.
Wien, 25. Febr. Die frühere bayrische Hosopern- sängerin Carole Berger, vermählte Dedzwarz, wurde wegen zweier T a s ch e n b i e b st ä h l e, die sie in der Kirche verübte, verhaftet Man brachte sie vorläufig in die psyajiatrische Klinik, da man sie für irrsinnig Hali
Wien, 25. Feor. Die rasche Annahme der mace- donifchen Re sormvor schlüge ist den diplomatischen Kreisen sehr überraschend gefommen. Man schreib! bte schnelle Annahme dem Einflüsse Deutschlands zu, das der Pforte eine befonoere Vorstellung gemacht unb sie daraus hingewiesen hat, wie sehr eine Nachgiebigkeit m der rne,ormf^age im eigensten Interesse ber Türkei liege.
Sofia, 25. Feor. Der Präsident des macebonischen Komitee-, M i ch a e l o w S k i, ist g.gen Bürgschaft a u 5 b e r Haft entlassen worden. Stic »erlaubt, h^ben sich zwei in ber Provinz internierte Komiteemitglleder gcstüchtet. In Dubnicza smd neuerdings zahlreiche macebonijche Flüchtlinge emgetroffen.
Athen, 2o. Febr. In der Kammer brachte der Kriegs- minister Lymbritis verschiedene Vv.'.agen et<, welche bie Reorganisation der Armee bezio^ckeit. Tie D i e n st- zeit sott auf 16 Monate herabgesetzt werden. Alt- lährlich im Mai werden 3« (XX) 3kmm nnur den Fahnen
Säntin — was istSäntis? tragen unsere keebrien Leser. Die Antwoi t fällt n cht schwer uud sei der guten Bache w. gen an dieser Stelle ertvilt. ISäntis ist der beste Magenbitter, der bis beute auf den Markt gebracht wurde, ein Likör, der als pikantes U en ob« mittel s.ch ebenso gi osser Beliebtheit erfreut, wie er als schätz'nswenes Heilmittel bei Verdauungsstörungen etc. die grö sten Erfolge aufzuweisen hat. Santi* wird von der Firma Dr. W. Knecht & Co. m Frankturt a. II, bergest' llt und von vielen Aerzten empfuUi.n beiuer vorzüglichen Elkens« haften halber verdient er wm me Empfehlung. Probefl. Mk, 1. — , grosse Flasche Mk. 2.50. Ueberall er hä thon. Vertreter: Ch. Ludwig Thomas, Babnbofstr. 31. 432
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Dieses ist die Oats Packung
Quaker andere,
somit ausgewogene Waare ist Nachahmung.
Quaker Oats ist vottstäudig enthülst und braucht infolgedcsten nicht durchgeschlagen zu werden.
TaS Geheimnis der VauSnau ist die Kunst sparsam zu will- schaffen und in allem daS Beste bei geringem Aufwand zu beschaffen. Emen großen Posten un Jabre4dudget der Familie nimmt die Seife ein und deshalb «st es jo äußerst wichtig, nur eine solche Seife im Haushalt zu benutzen, welche wirklich gut und preiswert ist. TaS kann nimt mit vollem Recht von der Sunligtzt Seife behaupten. Wie wertvoll ist es doch für alle bei der rLchche Beteiligten, wenn es nicht mehr nötig ist, die Wäsche zu kochen und zu brühen, aiisterdem noch walten und reiben zu müssen. Turch die Sunstght Seife ist bleie zeitraubende und gestmdbell-.widrige Prozedur minötig geworden; denn es genügt Schon (Jmicibcii der vorher in lauwarmem Nasser eingeweichlcn Wäsche mit Sunlight Seife Einlegen unb boiditf aründliches AnSioaichen m remem Waffer, um euu »lendend rocipe Wäsche zu erzielen.


