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Zur Aufklärung!
Sektkellerei Kupferberg, Main;
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Man stößt leider immer noch auf die irrige Ansicht, daß unsere deutsche Sektindustrie mit der französischen nicht gleichen Schritt halten könne. Wie groß dieser Irrtum ist, beweist der Umstand, daß in Deutschland heute schon nahezu die Hälfte des Quantums hergestellt wird, welches man in Frankreich an Champagner produziert. Dieses Verhältnis erlangt um so größere Bedeutung, wenn man bedentt, daß die französische Champagnerherstellung über 200 Jahre alt ist, während man in Deutschland erst seit ca. 50 Jahren Sekt erzeugt, und daß die französischen Marken seit langem eingeführt sind, während sich der deutsche Sekt Schritt für Schritt den Absatz erkämpfen muß. Die gegenwärtige Lage würde aber schon vielmehr zu Gunsten der deutschen Industrie verschoben werden, wenn nicht noch vielfach die falsche Anschauung verbreitet wäre, daß den französischen Marken an Qualität nicht gleichzukommen wäre. Jeder wirkliche Kenner belächelt diesen Irrtum. Wenn wir auch nicht im entferntesten daran denken wollen, die als erstklassig bekannten französischen Marken in ihrem Werte herabzusetzen, so muß doch in Berücksichtigung gezogen werden, daß man für diese einen viel höheren Preis anzulegen gewohnt ist, der nur zum allergeringsten Teil dem Eingangszoll zuzuschreiben ist. Wollte man diese Preise von Mk. 12.— bis Mk. 20.— und mehr, auch für deutsche Erzeugnisse anwendeu, so würde man dafür ein Produkt erhalten, welches diesen französischen Marken teilweise sogar überlegen wäre. Den besten Beweis liefern die bestehenden Tatsachen: zu dem Preise, zu welchem die deutschen Schaumweine im Handel sich besinden, ist kein französisches Haus imstande, eine ebenbürtige Qualität zu liefern. . „ A
Um den verehrten Lesern einen weiteren Anhalt zu geben, wollen wir erwähnen,^ daß Preisunterschiede einzig und allein auf den Wert des Rohproduktes zurückzuführen sind, nicht aber auf die Sektbereitung. Diese ist bis auf einige Firmen, welche ein anderes, aber nicht bewährtes Herstellungsverfahren adoptiert haben, überall die gleiche wie in Frankreich, d. h. die Gewinnung der Kohlensäure auf natürlichem Wege vollzieht sich in den Flaschen selbst. Was aber die Rohprodukte anbetrifft, so brauchen wir uns unserer deutschen Weine nicht zu schämen. An den Hügeln unseres herrlichen deutschen Rheines werden so kostbare Gewächse gebaut, daß sie jeden Vergleich mit fremden Erzeugnissen aushalten können. Und nicht nur das: anerkannt ist sogar, daß die Rheinge^nd die edelsten Weine der Welt überhaupt hervorbringt.
Mitten in diesem unvergleichlichen Fleckchen Erde vollzieht sich die Herstellung unserer Marke „Kupferberg Gold". Ist es nötig, etwas zu ihrem Lobe zu sagen? Wohl kaum! Denn es ist eine bekannte Tatsache: Wo „Kupferberg Gold" einmal Eingang gefunden hat, ist und bleibt es ein treuer Freund und ein immer wiederkehreuder Gesellschafter. Man kann „Kupferberg Gold" mit Fug und Recht unseren „deutschen Familiensekt" nennen, denn es vergeht wohl kein Fest in den besser gestellten Familien, bei dem man ihm nicht begegnete. Ueber seine außerordentlich interessante Bereitung, deren Kenntnis übrigens für jeden Sekttrinker zur Beurteilung des Stoffes notwendig ist, werden wir in Kürze einige Angaben machen.
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