Nr. 145
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Fcrnlprechanf chluß Nr. 51.
Erstes Blatt. 153. Jahrgang
Mittwoch 24. Ium 1903
GietzenerAnzeiger
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Mlttärische Ansprachen des Kaisers.
Dre Ansprache des Kaisers bei bei Feier in Döb eritz aus Anlaß der Enthüllung des Denkmals für Friedrich den Großen ist am 29. M-ai d. I. im Wortlaut, den bie ,^reuzztg." mitteilt, vervielfältig t worden, um den Militärbehörden zur lieber Mittelung an die Truppen zugepellt zu werden. Die Ansprache bei der Enthüllung des Obelisken lautete:
„Vor 150 Jahren hat auf diesen Gefilden, Friedrichs II. Majestät, schon von seinen Zeitgenossen „beü Große" genannt, einen erheblichen Teil jeiner Armee zusammengezogen, um sie für die gewaltigen Kämpfe, welche er mit feinem weitschauenden Blick im Geiste vorhersah, zu üben und zu stählen. So wichtig war für ihn die Vorbereitungszeit, daß er es nicht scheute, die Kolonnen seinen kriegsgeübten Feldmarschällen zur Führung anzuvertrauen. Hier bildete der große Soldarenkonig, rastlos arbeitend, über den großen Gesichtspunkten auch das Detail nicht vergessend, feine Regimenter für die schweren Aufgaben des bald daraus eingesetzten siebenjährigen Krieges ans und schuf das innige Band zwischen feinen Soldaten und sich, welches letztere zu den äußersten Leistungen begeisterte/ während er seinen Geist feinen Generälen ein- flößte und so den Grund legte für die unvergleichlichen Erfolge, welche in der siegreichen lieber Windung einer gegen ihn verschworenen Welt in Waffen gipfelten. Unoergesten seien diese Leistungen, unverge^en die Namen der Helden jener großen Zeit! — Spottend nannten damals Friedrichs Feinde seine kleine Armee die „Potsdamer Wachtparade!" Nun, er hat es gezeigt, was er an deren Spitze vermochit. Und auch in späterer Zeit hat die „Potsdamer Wachtparade" jenem gebührend' die Wege gewiesen, der mit ihr anzubinden versuchte. Zur Erinnerung an diese Zeit ist der Obelisk aus nordischem Granit errichtet. Eine Erinnerung an „Friederieus Rex, den König und Held", zur Nacheiferung für uns alte, in ungesch.wächter Kraft rastlos an unserer Schlagfertigkeit zu arbeiten. Wenn jetzt die Hülle fällt, wenn zum Gruß die Fahnen und Standarten sich neigen, die Degen sich senken und Bajonnette im Präsentiergriff blitzen, dann geschieht das nicht nur vor diesem Stein, sondern vor ihm, dem großen König, seinen Generälen und Feldmarschallen, vor seinem grcßen Nachfolger Wilhelm dem Großen und dessen Paladinen, die jetzt alle beim großen Alliierten droben versammelt auf uns herabblicken, und vor Preußens ruhmvoller Heeresgeschichte und Tradition. „Achtung, präsentiert das Gewehr!"
Der Wortlaut der Rede des Kaisers au seine Offiziere bei der Frühstückstas el nach der Enthüllung des Obe- lisken-Denkmals war folgender:
„Das Glas, welches Ja) nunmehr zu leeren im Begriff stehe, gilt dem Gardekorps und Meiner Armee. Sie ist an dem heutigen Fest- und Ehrentage in ihren Führern hier vertreten. Ich habe in letzter Zeit zwei Korps gesehen. Bor kurzem führte Ich. einen Teil des Korps, dem die Grenzwacht in der Westmort anvertraut ist, über die einst blutgetränkten Felder zum Angriff. Rechts und links schritten wir zwischen Grabern, geschmückt mit weißen Kreuzen. Marschrichtungspunkte waren die Denkmäler der preußischen Garden,' darunter speziell vom Augusta-Regi- meni. Ein Augenblick, tiefergreifend für den, der ihn durchlebt. Denn er erinnerte an die gewaltigen Taten der deutschen Heere unter Friedrichs großem Nachfolger, Wilhelm dem Siegreichen. Heute greife Ich. zurück auf die Anfangsgescyichte der damals noch tleinen preußischen Armee unter Friedrich. — Vor zwei Tagen haben Sie auf den Brettern, die die Welt bedeuten, in erhebendem Spiel den König und fein Wirken auf dem Döberitzer Boden, chn inmitten der Männer gesehen, deren Namejn uns Preußen so teuer, und umgeben von seinen Regimentern, die ihm die Mühe mit dem Lohne dankten, daß sie mit ihrem Herzblut die Geschichte Preußens schreiben halsen. — Fürwahr, Ihnen, meine Herren Generäle, ist. es — wie jebeiii Altpreußen — so w:e Mir gewiß ergangen, daß e£ Ihnen allemal heiß und kalt den Stücken herunterlief, wenn vom großen König gesprochen ward oder er gar selbst in Person erschien. — Sie sahen zu weit den ganzen Jammer und das Elend deutscher Kleinstaaterei, welche das Ausland nachäffend, oftmals lieber mit dem undeut- s ch e n Nachbarn sich verband, als auf Seiten dessen zn stehen, der im Begriff stand, den Grundstein des neuen Deutschen 'Reiches zn legen und der deutschen Fürsten Zu- kunfi fest zu sichern. — In diesem Jammerzustand der Ohnmacht und Zerrissenheit fuhr der lorbeerumkränzte preußische Degen, geführt von der Hohenzollernhand des großen Friedrichs und „jubilierte sein Reich, als Basis, auf der einst Kaiser Wilhelm der Große das neue Deutsche Reich errichten konnte. — Das war ein eschöne, herrliche und groß: Zeit! Gewiß meine Herren, aber chenso sicher ist es, daß die jetzige Zeit ebenfalls eine schöne unb große werden kann und ist, auch für die Zn»- Eunft, wenn wir nur fest entschlossen sind, sie zu einer solchen zu machen. Der Deutsche ist oft so mutlos und melancholisch, oder, wenn es ihm gut geht, übermütig und überschwänglich. Da ist der einzige feste und unerschütterliche Pol in der Erscheinu igcn Flucht stets die preußische Armee gewesen und noch heute. — Die staunenswerten Erfolge, loelche der König errang und- die in einem köstlichen Kranz herrlicher Siege cm unvergänglicher Besitz unserer Heeresgeschichte geworden ist, entwuchsen aus angestrengter Friedensarbeit geworbener Truppen, unter denen auch mancher Ausländer zu finden gewesen ist. Heute steht die Armee als eine nationale Einrichtung vor unseren B'icken, die Generäle sind ihre Führer, von Soldat und Burger mit Achtung und Vertrauen angesehen. Eine großartige Schule zur Erziehung unserer Jugend in nationalem
Sinne! Sie, meine Herren, sind die Erzieher! Nicht nur Reglements, Taktik und Strategie, sondern auch Stolz und Dienstfreudigkett sollen in Meinem lltock gelehrt und Achtung und Liebe für unsere Zukunft mit Hilfe „unseres großen Alliierten oben" gilt bestellt sein. Dann kann Ick die Worte auch zu den Meinen machen für die gesamte Armee, welche Prinz Moritz von Anhalt-Dessau dem großen König über das Regiment Alt-Larisch nach Leuthen sagte, als Seine Majestät die Front des von ihm persönlich zum Angriff angesetzt gemeßenen Regiments abritt: „Jhro Königliche Hoheit können getrost Ihr Szepter und Krone denen Leuten anbertrauen, oenn so diese vor denen Feinden davon laufen, so möchte ich borten auch nicht gerne mehr verweilen." Dann wird Meine Armee stets das Instrument bleiben, dessen Ich bedarf, damit Meine Politik — wenn nötig — Unterstützung findet: ,stvo es die Feder allein nicht mehr machen fann, so sie nicht von der Schärfe des Schwertes soutenieret wird." — Es lebe Mein Gardekorps und die ganze preußische Slrrnee!"
Polnisch- Tagesschau.
Reichsfiuanzreform unb neue Steuern.
Erfreulicherweise scheint die Reichsregierung die Absicht zu haben, bald nach der Lösung des Handelsvertragsproblems an die Reform der Reichsfinanzen heranzutreten. 2tber die Genugtuung darüber wird geschmälert durch die unverkennbare Absicht, die Reichsfinanzreform zu einem Teile auf der Basis neuer Steuern aufzubauen. In erster Linie wird die Bier schlänge, um mit dem Grafen Posadowsky zu reden, im Reichstage wieder ihr drohendes Haupt erheben, die Erhöhung der Tabaksteuer wird auf der Bildfläche erscheinen, und noch andere Blüten fiskalischer Steuerpolitik dürfte das neue Steuerbouquet alias Finanzreformvorlage enthalten. Die Wehrsteuer, derentwegen jüngst offiziöse Fühler ausgestreckt wurden, vielleicht auch wieder die Inseraten- und Zündholzsteuer, die Ächöhung des Paketportos, eine allgemeine Wein steuer, neue Stempelsteuern usw. werden voraussichtliche im Gefolge der Reichsfinanzreform marschieren. Von der Bier- und Tabaksteuer pehk das leider so gut wie fest. Im Frühjahr 1902 haben Freiherr v. Thielmann und der Preußische Finanzminister diese Sttuern in Verbindung mit der Reichsfinanzreform ausdrücklich in Aussicht gestellt.
Die Wahrscheinlich kett einer solchen Verkoppelung der Reichsfinanzreform nut neuen Steuerplänen ergibt sich aus einem Artikel einer mitunter zu offiziösen Verlautbarungen benutzten Korrespondenz, der die kommende Reichsfinanzreform ankündigt. Offenbar gedenkt man den Reichstag durch die ewige Wiederkehr der vorübergehenden Notbehelfs, die leider alles andere als eine vorübergehende Erscheinung sind, der Ergänzungsanleihen, mürbe zu machen und ihn für die Steuerpläne der Regierung breitzuschlagen. So läßt es sich erklären, wenn für die doch zweifellos höchst unerwünschte und unvorteilhafte Praxis der Ergänzungs- anleihen in dem Artikel Stimmung gemacht wird. Man sucht sie zwar als ein Uebel, aber als ein unvermeidliches hinzustellen. Daß das Volk und der Reichstag bisher wesentlich anderer Meinung waren und anderer Meinung bleiben werden, braucht nicht gesagt zu werden.
Solange Ergänzungsanleihen zum Ausgleich einer vorübergehenden Unzulänglichkeit der Reichseinnahmen auf genommen wurden, hatten sie verhältnismäßig wenig Bedenkliches. Seitdem aber oie Unzulänglichkeit der Reichs- einnahmen gegenüber den großen Steigerungen der Ausgaben namentlich für die Wehrmacht chronisch geworden ist, müssen Ergänzungsanleihen zur Deckung des Fehlbetrages aufS entschiedenste bekämpft werden. Sie führen uns immer tiefer in eine Pumpwirtschaft, die mit ihren Zinsverpflichtungen den Reichsetat von Jahr zu Jahr stärker belasten.
Es bleibt unverständlich, warum die Reichsregierung zur Balancierung des Reichsetats nicht von der Erhebung neuer indirekter Steuern ab- und zu direkten Reichs- fteuern übergehen will. Von liberaler Sette wie von hervorragenden Finanzwissenschaftlern und von Finanzpraktikern ist wiederholt die Fundierung der unerläßlichen Reichsfinanzreform auf die Basis einer Reichseinkommen- und einer Reichserbschaftssteuer vorgeschlagen worden. Hoffen wir, daß die Mehrheit des neuen Reichstags diese Auffassung zu der ihren macht. Daun wird dem Lande eine Reform der Reichsfinanzen auf gesunder Grundlage am Ende doch nicht lange vorenthalten bleiben können.
Als Absage an die Konigstreue faßt die sozialdemokratische „Wiener Arbeiterztg." den Ausfall der Reichstagswahl auf. Der „Vorwärts" veröffentlicht mit Behagen die nachstehende Auslassung des genannten Blattes:
„Aber auch Kaiser Wilhelm hat nun seine Antwort. Er hat den deutschen Arbeitern mit väterlicher Strenge zu geredet, sich von der Sozialdemottatte abzuwenden. „Mit solchen Menschen könnt und dürft ihr als ehrliebende Männer nichts mehr zu tun haben!" So hat zu den deutschen Arbeitern ihr Kaiser gesprochen, mid nun haben sie ihm gründlich Bescheid gegeben. In den zwei Berliner Wahlkreisen, wo die ungeheure Majorität der Sozialdemokraten von vornherein sicher unb unanfechtbar war, sind heute 40 000 Arbeiter mehr als vor fünf Jahren zur Urne geschritten, nicht um den Sieg ihrer Kandidaten zu sichern, der nicht zweifelhaft war, sondern um dem Kaiser Wilhelm zu sagen, was die Ehre des deutschen Arbeiters ist. Er hat sie aufgerufen zur „Königstreue", sie sind hingezogen, um zu bezeugen, daß sie treu sind der Sozialdemokratie, treu der roten Fahne, treu der Sache der Befreiung des Proletariats."
Ob es nun nicht doch, so fragt die „Kons. Korr.", einer ganzen Zahl von Mitläufern der Sozialdemokratie schwül ums Herz werden wird?
gießet die Einweihung der Aismarckjaule öei Iriedtichsruh
wird folgendes aus Hamburg ausführlich berichtet:
In Friedrichsruh trafen, empfangen von zahllosen Schaulustigen, etwa 1000 Studenten von 44 deutschen Hochschulen ein. Der engere Ausschuß der aktiven Studentenschaft begab sich zunächst zum Fürsten Herbett Bismarck in das Schloß und trat dann mit dem Fürsten und Geheimrat Schweninger an die Spitze des großen Zuges nach dem Mausoleum. Dott angelangt, bildete die akademische Jugend einen Halbkreis und cand. ined. Rautenberg („Alemannia"-Bonn) hielt eine Ansprache. Darauf legte der Ausschuß den Kranz der deutschen Studentenschaft am Sarkophag des Kanzlers nieder, und der ganze, lange Zug desiliette durch das Mausoleum am Grabe vorüber. Während noch die letzten Korporationen ins Mausoleum gingen, trat die Spitze den Durchzug durch den fürstlichen Park, vorüber am Sterbezimmer des alten Kanzlers, an und marschierte bann weiter durch den Sachsenwald nach Aumühle, wo sich alsbald munteres studentisches Treiben entwickelte, das auch durch einen kurzen Regenschauer nicht beeinträchtigt wurde. Um 81/., Uhr stellte sich der Fackelzug auf, der schier unabsehbar war. Erst kurz vor 10 Uhr erschien die Spitze des Zuges auf dem westlich von Aumühle gelegenen, rings von Buchenwald eingesäumten Hamberge, dessen Gipfel die Säule krönt, und brachte dem Fürsten Herbert Bismarck eine Huldigung dar. Ein prächtiges Bild bot die ungeheure Schar der Chargierten, die am Fuße der Säule mit ihren Fahnen Aufstellung nahmen, während die übrigen Studenten in weitem Halbkreis herumstanden. Feierlich und ernst leitete die. Musikkapelle mit dem Choral „Ein' feste Burg ist unser Gott" die Feier ein, und mächtig schallte dann, von der ganzen Corona gesungen, das „Horch, Sturmes- flügel rauschen" in die Nachtstille hinaus. Nun trat Stud. jur. Stahl (Alemannia-Bonn) vor und hielt mit jugendlicher Begeisterung die Weiherede, in der er Bismarcks Verdienste um Kaiser und Reich pries. Herr Stahl schloß mit den Worten: „Diese Säule, die heute ihre Weihe empfängt, möge hochragende Zeiten überdauern und noch fernen Geschlechtern bezeugen, wie die akademische Jugend ihren größten Komlli- tonen geehrt hat. Zum Zeichen dessen flamme empor, du loderndes Feuer, ein Zeichen heißer Liebe und unverbrüchlicher Treue zu dem deutschen Vaterlande, das Bismarck stark und einig gemacht hat." — Am Schlüsse der Rede lodetten zum ersten male die Flammen der Säule empor, weithin alles in ein Lichtmeer tauchend. Nach der Schlüsselübergabe an den Fürsten Herbert Bismarck nahm dieser selbst das Wort:
Die Flamme, welche den Hollstoß verzehrt, so führte der Fürst aus, erinnere ihn an das Wort seines Vaters: „Patriae inserviendo consumer“. Sein Vater habe die Worte „Inserviendo consumor" einst auf einer Kerze gefunden und in der Hinzufügung des Wortes „patriae“ sich feinen Lebenswahlspruch gebildet. Auch die Flamme aus dem Turme rufe ein „consumor1, ein memoriae primi cancellarü inserviendo consumor. Heute sei Sommersonnenwende. Ats der erste Kanzler des Reiches starb, sei auch eine Sonnenwende für das deutsche Vaterland gewesen. Man brauche aber deshalb nicht zu zagen. Es gebe auch eine Wintersonnenwende, von der wieder ein Aufschwung ausgehe. Er setze seine Hoffnung für die Zukunft auf die akademische Jugend. Der Jugend als der Trägerin der Zukunft gelte sein Hoch. Er nehme den Schlüssel dankend entgegen und hoffe, daß der Schlüssel zu Deutschlands Einheit und Größe stets in ebenso guten Händen sein möge wie dieser Schlüssel in den seinigen.
Unter dem Gesänge des „Gaudeamus igitur“ wurden dann die Fackeln zusammengeworfen, und ein fröhlicher „Umtrunk" auf dem Platze neben der Säule hielt die Musensöhne noch lange zusammen, bis die Zeit der Rückreise nach Hamburg kam.
Heer und Flotte.
Aus öem Militär-Wochenblatt Nr. 63 und 64 : Deter, Oberstl. und Bats.-Kommandeur im 9. Bad. Jnf.-Regt. Nr. 170, zum Scabe des 2. Unter-Elsass. Jnk.- Regts. Nr. 137 versetzt. — Rudeloss, Haupttn. im Jns.- Regk. Prinz Moritz von Anhalt-Dessau (5. Pvmrn.) Nr. 42, zum Komp.-Chef ernannt. — v. d. O st e n, Haupttn., B aa> t h, Rittm., Adjutanten des Generalkommandos des 18. Armeekorps, zu überzähl. Majoren befördert. — v. Hagke, Lt. im Großh. Mecklenburg. Gren.-Regt. Nr. 89, in das 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168 versetzt. — Menges, Lt. im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Oberlt. befördert. — Heer, Oberst und Kommandeur des Feldart.-Regts. König Karl (x. Württ.) Nr. 13, vom Kommando nach Württemberg enthoben und zum Kommandeur der 9. Feldart.-Brig. ernannt, mit der Uniform des 1. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25 (Großh. Hess. Art.-Korps). — Volley, Oberlt. im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) 9tr. 116, für die Zeit vom Schluß der Uebungyreife der Kriegsakademie bis zum 15. August 1903 auf ein Schiff des 1. Geschwaders kommandiert. — v. Eisenhart- Rothe, Lt. im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, v. Freyhold, Lt. im 2. Großh. Hess. Drag.-Regt. (Leib-Drag.'Regt.) Nr. 21, ein Patent ihres Dienstgrades verliehen. — Hiepe, Oberst uud Brigadier der 10. Gend.- Brig. (Hannover) der Rang eines Regis. Kommandeurs verliehen. — F r h r. Röder v. Diersburg, Diitgl. Bekleidungsamts des 15. Armeekorps, unter Verleihung


