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Hande! und Uerkeyr. ÄolkLwatschast
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Harpener Bergbau
Schluß-Tendenz: Fest, nzchronik. Die Hag<
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Telephonischer Kursbericht.
. 27.10
4% Oesterr. Goldrente
476 % Oesterr. Silberrente 100.90
Scheune verborgen ; man entdeckte Fußspuren, die von der Besitzung
O * — aL i f a X U A Sil A»» t t n A AAHAU All» X» A l* i i I ' A
Um 3 Uhr soll die nach Darmstadt er-
. 208.00
. 217.80
. 141.75
. 191.90
. 201.90
37s% S% 3V,% 3°/o 372%
. 99.80 . 103.50 . 52.75 . 32.00 . 37.35 . 139.40
44.00 41.20
Oest. Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochtuner Guß .
1903
(Eigener Draht- der Landessynode
. 101.70
. 90.45
. 101.60
. 90.40
. 100.25
. 100.20
. 101.70
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Gevl L.S W.:
. 91.75 . 109.50 . 103 90 . 208.10 . 195.25 . 143.50 . 153.20 . 161.30 , 141.10 . 16.00 . 189.50 . 240.00 . 191.75 . 201.00
209.00
217.90
141.90
190.37
202.00
Gußstahlwerke be-
hörenden Schlößchen Re in st ein. Rückfahrt von Bingen mit der Bahn folgen.
R. B. Darmstadt, 23. Okt. bericht.) In der heutigen Sitzung
4% Ungar. Goldrente 4°/ü Italien. Rente . 472% Portugiesen . flO/ Portugiesen. . . 1% C. Türken . . Türkenlose . . . .
Geo W.'
verlk :be§q Torr
sd. Darmstadt, 23.Okt. (EigenerDrahtbericht.) Der Großherzog fuhr heute mit seinen Gästen, darunter das Aarenpaar und Prinz und Prinzessin Andreas von Griechenland, per Automobil nach dem dem Prinzen Heinrich ge-
Morde dabei, wie er diese Fußspuren mit einer Sense zu verwischen suchte, während von den angeblichen „Polacken" kein anderer Mensch irgend etwas gehört oder gesehen halte. Die Blutflecke in der Kleidung Huberts, auch ausgewaschene Flecke, die bei sorgsamer chemischer Untersuchung sich als Menschenblut erwiesen, ferner die nach Fleischersitte geführten Hnlsschnitte an den drei Opfern u.a.nn, stellten ferne Schuld außer Frage. Hebet- 70 Zeugen und Sachverständige waren geladen. Das Verdikt der Geschworenen lautete auf Schuldig im vollen Umfang der Anklage, worauf der Gerichtshof den Angeklagten, der bis zuletzt jede Täterschaft bestrrtt, zunr Tode verurteilte.
erhielt zunächst Dekan Dr. H arger-Offenbach das Wort zu einer Erklärung, in welcher er anerkennt, daß die Errichtung einer 5. Pfarrstelle in Offenbach wirklich nicht früher möglich war. Dagegen halte er seine übrigen Behauptungen aufrecht und ersuche nochmals, alles was gegen seine Person Ungünstiges vorzubringen sei, hier öffentlich vorzutragen. Die! Synode setzt darauf die gestern nachmittag unterbcochene Debatte über die Interpellation betr. die Zustände am Friedberger Predigerseminar fort, die voraussichtlich auch die ganze heutige Sitzung ausfüllen wird. Auch heute wurde wieder die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Da noch eine ganze Reihe von Vorlagen zu erledigen sind. Lj
wird morgen vormittag eine Sitzung und am Montag die Fortsetzung der Beratungen erfolgen.
kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten In der Nähe von Witzenhausen wurde ein Invalide überfallen und in den Werrastuß geworfen, sodaß er ertrank.
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3% Mexikaner . . 4%% Chinesen . . Electric. Sohuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . Lombarden . . . Gotthardbahn . . . Laura hätte .... Bochum .... Harpener ....
Tendenz: fest
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Kunst und Wissenschaft.
Wien, 22. Okt. In der Sitzung der Wiener Gesellschaft für innere Medizin teilte der Berliner Arzt F o e i n b e r g mit, er habe ein kleines einzelliges Lebewesen entdeckt, das er bestimmt für den Erreger der Krebskrankhert halte. In der Diskussion bestritten Wiener Bakteriologen bte Existenz eines solchen.
— Kleine Finanzchronik. Die Hagener ,
rufen nunmehr die Generalversammlung ein, die über die Umwandlung von Stammaktien in Vorzugsaktien unter Zuzahlung Beschluß fassen soll. — Die oberschlesischen Walzeisenpreise sind um 5 Alt. bei Verkäufen für das 1. Quartal erhöht worden. — Das Wormser Warenhaus Max Bernhold ist in Konkurs
Berliner Börse vom 22. Oktober 1903.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 3 7, Prozent.
M r u. Schlußkurse.
Reichsanleihe do.
Konsola . do. . .
Hessen Oberhessen
Vermischtes.
* Berlin, 22. Okt. In der vergangenen Nacht sind in die verschlossene Friednchstädtische Kirche Diebe eingedrungen und haben verschiedene Kirchengeräte gestohlen. I Bis jetzt sind die Diebe nicht ermittelt.
" Hamburg, 22. Okt. Ein angetrunkener Bootsmann, welcher von Arbeitern heute morgen gehänselt wurde, stach einen der Arbeiter nieder. Letzterer war sofort tot. Der Mörder ist verhaftet.
'Hamburg, 22. Okt. In Sachen der Engelma cherin Wiese melden die y£amb. Nachr.", daß die weitere Untersuchung ergeben hat, daß ihr im ganzen neun Ko st linder übergeben worden sind. Davon ist eins gestorben, zwei sind in Ostpreußen nachweislich in Pflege gegeben worden, während sechs Kinder verschwunden sind. Von diesen weiß man in vier Fällen die Namen, im fünften ^>all weiß man, daß die Mutter eine vornehme Dame aus Hannover ist, während man im sechsten Fall weder die Mutter noch, den Namen des Kindes kennt. Die Wiese bleibt bei ihrem ! Leugnen. Ueber den Verbleib der vermißten sechs Kostkinder ist nicht das Geringste zu ermitteln gewesen.
' Newyork, 22. Okt. Der bekannte Orchester-Dirigent Sousa ist gestern bei einem Spazierritt gestürzt. Er erlitt schwere Verletzungen. (Sousa ist der Komponist der ,Washington-Post'. D. Red. d. Gieß. Anz.)
• Honolulu, 22. Okt. Eine französische Barke ist an einer Sandbank gescheitert. 16 Mann Besatzung werden vermißt.
• Bei einer Treibjagd in Keppernik bei Neiße erschoß der Bauerngutsbesitzer und Gemeindevorsteher Hoffmann aus Unvorsichtigkeit einen als Treiber beschäftigten 13 jährigen Sohn eines Stellenbesitzers. Hoffmann stellte sich selbst dem Gerichte.
Wetterbericht vom 22. Oktober.
Verlauf derWitterung vonMrttwoch bis Donnerstag.
Ein im Nordosten erschienenes Tief hat das Hoch nach Südosteuropa zurückgedrängt. Ein Teiltief hat sich über England ausgebildet und verursacht heute, Donnerstag, südliche Winde, unter deren Einfluß die Bewölkung und Temperatur zugenommen hat. Nachts siel vielenorts, besonders im Norden Oberhessens, Regen. Das Tief dürfte nordostwärts weiterziehen, neue Tiefs scheinen zu folgen.
Es ist daher zunächst noch meist wolkiges Wetter mit Regen- sällen bei südlich auffrischenden und gegen West und Nordwest drehenden Winden zu erwarten.P e p p l e r.
Zürchers zum Hubertschen Gehöfte führten und genau auf die Füße 4% Grieoh. Monopol.-Anl. Huberts paßten; mau traf chn am frühen Morgen nach bem 147a % äussere Argentiner
der Polizeiverwaltung, daß das Lokal wie jedes andere behandelt werde; fo oft der Wirt um Verlängerung der Polizeistunde einkam, sei sie ihm auch gewährt worden. Das Gericht erkannte beide Angeklagten für schuldig und diktierte Herrn Cramer 8 0 Mk., Frau Cramer 40 M k. G e l d st r a f e, ev. 16 und 8 Tage
Gefängnis zu. , y I
Tilsit, 21. Okt. Vor dem hiesigen Schwurgericht ist nach viertägiger Dauer der Raub mordprozeß gegen den Fleischermeister Hubert aus Lompönen zu Ende geführt morden. In der Nacht zu Montag, den 25. Mar dieses Jahres wurde der wohlhabende MeiereibefitzerZürcher in Lompönen nebst Frau und einem 3jährigen Töchterchen von Mörderhänden abgeschlachtet und der im Schlaf-1 zimmer der Eheleute Zürcher befindliche Geldschrank seines Inhalts von ca. 12 700 Mk. beraubt. Ter Verdacht, diesen Raubmord verübt zu haben, lenkte sich alsbald auf den im selben Orte wohnenden Fleischermeister Hubert, einen verheirateten, erst 29jährigen Mann, der zwar in einem anscheinenden Freundschaftsverhältnis
zu Zürcher stand, aber vor der Tat und nach ihr ein äußerst verdächtiges Benehmen bekundet hatte. Man nahm ihn fest trotz seines hartnäckigen Leugnens imd alsbald mehrten sich die Belastungsmomente gegen ihn derart, daß die Anklage auf Raubmord er- j hoben wurde. Hubert ersann ein haltloses Märchen, indem er ! glauben machen wollte, zwei fremde „Polacken" seien zu ihm gekommen, um ihn zu einer gemeinschaftlichen Beraubung Zürchers, von dem sie angeblich wußten, daß er viel Geld im Hause aufbewahre, aufzusordern. Er habe die Beteiligung abgelehnt; aber am frühen Morgen des 25. Mai, d. h. nach der Bluttat, seien die „Polacken" zu ihm gekommen, hätten ihm unter der Bedingung, daß er sie nicht verrate, einen Teil des Geldes versprochen und sich von ihm em Tasch ntuch geben lassen, in das sie ihren Raub wickelten. Kein Mensch hat natürlich an dies Märchen geglaubt.
Alan faiid die 12 700 Mk. in einem Taschentuche Huberts in seiner
Airs Stadt und Land.
Gießen, den 23. Oktober 1903.
- Personalien. S. K. H. der Großherzog haben am 21. Okt. d. IS, den Krcisrat de§ Kreises Lauterbach Dr. | Eduard Wallau zum KreiSrat des Kreises Bensheim, den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Bensheim Kurt Eckstein zum Kreisrat des Kreises Lauterbach — beide mit Wirkung vom 1. November 1903 an ernannt. — S. K. H. der Großherzog haben den Kanzleidiener bei dem Staatsmimsterium, Hausverwalter Konrad Weitzel zu Darmstadt, auf sein Nachjuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste pr den Ruhestand versetzt und ihm aus diesein Anlaß das Sllberne Kreuz de§ Verdienstordens Philipps des Großmütigen verüehen. r
** Provinzial-Ausschuß. Samstag, den 24. Oktober 1 IS., vormittags 9 Uhr, findet im Regierungsgebäude hier jeine öffentliche Sitzung des Provinzial-Ausschuffes mit folgen- Der Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Philipp Kuhl zu Jn- cheiden um Konzessionierung einer Gastwirtschaft. 2. Ent- > Eignung von Gelände des Karl Stern zu Homberg a. Ohm1 »für die Nebenbahn Nieder-Gemünden—Nieder-Ofleiden; hier: Ausspruch der Enteignung. 3. Enteignung von Grundstücken in den Gemarkungen Lauterbach, Blitzenrod, Frischborn und Crainfeld für den Bahnbau Lauterbach—Crainfeld, hier: Ausspruch der Enteignung. 4. Reklamation gegen die 'Bürgermeisterwahl zu Burgbracht.
** Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. .26, aus gegeben am 21. Oktober d. I, enthält: 1. Bekanntmachung des G-rvßh. Ministeriums des Innern, die Betätigung von Schenkungen betreffend. Vorn 10. Oktober 1903. 2. Bekanntmachung des Großh. Ministeriums des Innern, die Arzneitaxe fiir die Apotheken des Großherzogtums betreffend. Vom 14. Oktober 1903. (Betrifft eine Wanderung für Oleum Jecoris Aselli.) 3. Bekanntmachung, die Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen berteffend. 4. Bekanntmachung, die Erhebung der in der Gemarkung Schiffender g, Kreis Gießen, erwachsenen Kosten der öffentlichen Armenpflege betr. 5. Ordensverleihungen. 6. Konkurrenzeröffnungen.
- Bazar zum Besten der Aliceschule. Infolge baulicher Schwierigkecken wird der geplante Bazar am 11., 12. und 13. November im neuen Saalbau abgehalten werden.
** Gefährlich er Sturz. Das vierjährige Kind des Landbriesträgers T. stürzte gestern von der Treppe herunter, fiel mit dem Kopf auf die Kante einer steinernen 'Stufe und zog sich schwere Verletzungen zu. Es mußte in die Klinik verbracht und dort verbunden werden.
Universitäts-Nachrichten.
— Das ,Berl. Tagebl/ erfährt, das Projekt einer Handels- fachschnle in Berlin, das von den Aeltesten der Kaufmannschaft betrieben wird, sei in der finanziellen Grundlage nunmehr gesichert. Die Finanzdeputation der Korporation bewilligte dafür 2 Millionen Mk. ----
geraten.
— Eiscubahn-Ciunahmcu. Die Gesamt-Einnahmen der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft für Ap^l—September betrugen 765 886 000 Mk. oder 40 118 000 Mk. mehr; davon entfällt der größte Teil der Mehreinnahmen auf den Güterverkehr. , c
— Rumänisches Petroleum. Der „Moniteur des Jntörets Petroliteres Roumains" bringt die Mitteilung von dem Rückzug der D i s k o n l o g e s e l l s ch a f t von der geplanten großen Unternehmung in Bustenari. Die anderen F i n a n z l e u t e, welche bet diesem Unternehmen beteiligt sind, wollen jedoch angeblich trotzdem das Projekt verwirklichen. Obgleich die Diskonto-Gesellschaft ihr Abkommen formell annulliert hat, will sie sich fernerhin für die Sache interessieren, und man hofft deshalb, die Gesellschaft würde vielleicht später ihren Entschluß wieder ändern. Eine Aeußerung der Diskonto-Gesellschaft zu dieser Angelegenheit liegt nicht vor.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
1 20. Sonntag nach Trinitatis, den 25. Oktober.
Gottesdienst.
Ju der Stadtkrrche.
Vormittags 97? Uhr: Pfarrassistent Lic. Gaul.
Vormittags 11 Uhr: Mllitärgottesdienst.
Pfarrer E u l e r..
Nachmittags 2*/8 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 5 Uhr: Festgottesdienst, Stiftungsfest des evang. Arbeitervereins. Festprediger : Pfarrer Wieder- Garbenheim.
Montag, den 26. Okt., Abends 8 Uhr, im Konfirmandensaal: Vereinigung der fon firmierten weiblichen !Iugend der Matthäusgemeinde, wozu auch die Neu- tonfirmierten eingeladen werden.
Nächstkünftigen Sonntag, den 1. Novenlber, als am Reform mationssest, feiern wir ün Abendgottesdienst Beichte und helliges Abendmahl für Aiatthäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Äii- I Meldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Ju der Johauneskirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Sonntag abend 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung I im Konfirmandensaale der Johauneskirche. Text Joh. 15, 1—8.
Montag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstunde I im Konfirmändensaal der Johanneskirche. Galaterbrief 1.
Pfarrer Dr. Naumann.
Nächstfolgenden Sonntag, den L November, am Reformations- I sest: Beichte und helliges Abendmahl für die Lukas- und bie, Johannesgemeinde im Abendgottesdlenst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
An diesem Tage wird nach allen Gottesdienstes eine Sammlung für die Gustav Adolf-Stiftung erhoben.
Katholische Gemeinde.
S a ni s t a g, den 2 4. Oktober 1903.
I Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhell zur hl. Beichte.
Sonntag, den 25. Oktober.
21. Sonntag nach Pfingsten.
I Vormittags von 6 7, Uhr an: Gelegenhell zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
, um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.
; Mllitärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9 7s Uhr: Hochamt mit Predigt.
• Nachmittags um 27, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz- > Andacht mll Segen.
Abends um 8 Uhr in Steins Garten: Feier des 6. Stif- -tungsfestes des katholischen Gefellenvereins, - wozu die ganze Gemeinde eingeladen ist.
. An den Werktagen ist abends um 6 7, Uhr Rosenkranzandachi
; mit Segen.
! Israelitische Religionsgemeinde.
' I Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage.
Samstag, den 24. Oktober 1903.
Vorabend 5.00 Uhr. Morgens 9.00 Uhr.
J Nachmittags 3.30 Uhr.
Schrifterklärung.
' I Sabbathausgang 6.05 Uhr.
** Mister Stuart Cumb erlaub und Miß ..Emmy Fey beschäftigen sich mit der Veranstaltung ebensolcher Wuudervorstellungeu, wie wir sie von dem 'Künstlerpaar Fly und Slade gesehen haben, bas erst vor wenig Tagen dem Gießener Publikum sich vorstellte. Der neue, ,
Saalbau, wohin die neuen Zauberer gestern ihre Besucher Aroenervewegung.
geladen hatten, wres wiederum guten Besuch auf. Es waren I Kassel 22. Okt. Ter G e n e r a l a u s ft a n b der Dau- auch wieder genau dieselben Kunststucke zu sehen tote das „ h werker, welcher nunmehr volle dreißig Wochen an- letzte Mal. Miß Fey stellte sich als Gedankenleserrn vor, ^dauert hat, ist beendigt, die vom Arbeitgeberverband oer- erriet Zahlen, Namen rc. und entdeckte nach halbstündigem ^ngte Generalsperre ist aufgehoben — und es rotrb auf allen Suc^n, indessen das etwas gelangweilte Publikum sich mit Arbeitsstellen, Neubauten u. s. w. die Arbeit roteber ausgenommen. Biertrinken — Rauchen war verboten — und Strecken der Endlich Hal man in mehreren Versammlungen durch ^cachgeben Mieder unterhielt, an der Hand eines Mörders aus dem auf beiden Seiten und Eingreifen des Emrgungsausschupes (Ver- Mß Fey vollbracht tretet e^u
als gefesseltes Medium die bekannten Kunststücke, fie warf wesentlichen wird eine Ausbesserung der Stunden- und Akkordlöhne ^Teller aus dem geheinunsvollen Sonderraum, zauberte oom ab eintreten So erhalten bte Maurer von diesem
-Blumen hervor und trieb mit einem Herrn, der sich fürs o^tpunkte 50 Pf. pro Stunde (bisher 45 Pfg.), die Steinträger 40 Publikum aufopferte, allerhand Allotria. Das Wunder Q^r 35), die Lohnarbeiter 35 (bisher 32), die Zimmerleute 50 wurde nachher von Herrn Cumberland freiwillig erklärt. Fisher 42) Pfg., die Bauhandwerker, die in Akkord arbeiten, er- Miß Fey ist eine geschickte Knotenlüserin und hat eine nicht halten eine Lohnerhöhung um ^Prozent. ,Ferner erhalten die I völlig normal gegliederte Hand, die sie so zusammenKulegen Dachdecker vom 1. Apnl 1904 an 45 W (bisher 42) und etn Jahr ro«ß? daß sie sie auS der Schlinge ziehen kann. Das be° später^ ipsg. 2""Di?V°ndig°n durchzogen gestern die! kannte Tischrücken,, das Herr SumfoHmifc) rn Gegenwart Umfleqeni) und verla ngtenvondenBauernNahrungs- gnehrerer Herren, dre rhre Hande lercht auf das gehermnrs- I i t t'e l. Heute soll in der Stadt eine Volksküche errichtet werden, volle, aber ganz gewöhnlich aussehende Möbel legen rnuß-j^^^ glaubt hier an eine baldige Beendigung des Ausstandes.
ten, alusführte, wurde so erklärt, daß der Zauberkünstler
am Aermel unter der Hand versteckt einen tod)ft einfachen
Apparat trug, der beim Händeauflegen und Rückwärts gehen . Ä -
ten Tisch mit sich zog. Das Publikum verfolgte die Dar- R. B. D a r m st a d t, 22. Okt. Der s o z l a l d e m o k r a 11 s ch e bietunaen mit Geduld und Interesse bis zum Schluß. Reich tags- und L and t agsab geordnete Balthasar X^rünberg., 23. Ott Eine interessante Erscheinung11ram est-nd, be“® eäm"t°en b Tl ei b i g"
iß: fett einigen un Brunnentalwerher zu beobachten, ! In'dem Hause des Angeklagten befindet sich seine frül;er inbem aus dessen Mrtte em starker Wasserstrahl auf 21/21 üon9^m betriebene Gastwirtschaft. Nach Schluß der Polizeistunde -Meter Höhe emporsteigt, also ein natürlich er Spring- erschienen dort Schutzleute und stellten den Wirt darüber zur Rede, ,brunnen. Eirre der vorhandenen Quellen wurde durch gch seinem Lokale noch Gäste befänden. Als die Schutz- eiu Rote in den Teich geleitet und entwickelt nun eine solche lente dann auf der Straße patroullierten, riefen der Herr Reichs- Kraft. Der Teich wuroe vor kurzem abgelassen, gereinigt tagsabgeordnete und seine Frau ihnen allerlei beleidigende Aeußer- unö mit einer Schutz^nauer versehen. ungen zu.- In der heutigen Verhandlung entschuldrgte sich das
sh 22 Okt teilte ckbend besuchte der! Cramer'sche Ehepaar damit, sie seien erregt darüber gewesen, daß
be Haan angesetzte Fe st Vorstellung, in der man be Haans eigenes Werk „Die Kaisertochter" in neuer Einstudierung gab. Die Vorstellung verlief gut, und dem beliebten Dirigenten würbe von S. Maj. dem russischen Kaiser ein sehr wertvolles Geschenk, ein in Silber getriebenes Tintenfaß, den Kopf des bekannten russischen Komponisten Glinka darstellend, mit Brillanten und Edelsteinen besetzt, huldvollst überreicht.


