Ausgabe 
23.9.1903 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

gyjch. G'offlMSvaTdfy ^>7a6 Magdeburg.

u.

Vergebung.

Für das Großh. Provmzial- Arresthaus dahier soll die Liefe­rung von ca. 12 000 Kilo abge­trockneter guter Speisekartoffelu im Verdingungswege vergeben werden. Versiegelte Angebote und Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermin

vormittags 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staats­anwaltschaft dahier Justiz­gebäude, Zimmer Nr. 43 niederzulegen.

Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Mini» sterialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend; enthaltenen allgemeinen und von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staats­anwaltschaft eingesehen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden können.

Der Zuschlag bleibt drei Tage vorbehalten.

Gießen, 21. September 1903. Der Großh. Oberstaatsanwalt.

Theobald. 7158

Verdingung.

5000 cbm altes Bettungsmaterial pp. auf der Bahnstrecke Wetzlar- Gießen auf Arbeitsrvagen auf- ruladen, bei Dutenhofen abzu­laden und einzuplaniereu, soll vergeben werden.

Die Verdingungs - Unterlagen sind gegen postfreie Einsendung von 0,20 Alk. bei der unlerzeich- neten Inspektion erhältlich. Ver- diugungstermin am Mittwoch, dem 30. September 1003, nachmittags 4 Uhr. 7168

Wetzlar, den 22. Septbr. 1903. König!. Eisenbnhn-ßu'lriebs'Illspcktioll.

Hasen, stets irisch geschossen, zu haben bei Frau Ebel, Rittergaffe 11. evn

Telephonischer Kursbericht*

a. W., 22. September 1903.

Frankfurt

Schlußkurse.

7169

5855

199.60

211.10

136.00

181.40

184.37

. 101.50 . 89.75 . 101.60 . 89.30 . 100.16 . 99.20

. 101.60 99.85

. 98.80 . 102.90 . 50.20 . 30.85 . 35 45 . 128.00

. 43.50

372°/o 3°/o

37,% 3°/o 372% 97S%

Anfangs- . 200.00 . 211.00 . 135.25 . 181.60

Reichsanleihe do.

Konsols . do. . .

Hessen Oberhessen

Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .

die Bildung einer Expeditio ns ab teilung gegen diese eng­lische Invasion an, doch wird die Absendung derselben wahr­scheinlich unterbleiben müssen, weil die nötigen Geldmittel zur Ausführung derselben nicht vorhanden sind.

Belgrad, 23. Sept. Die Wahlen zur Skup- tschina sind nicht wie erwartet wurde, ausgefallen, da die von Paschitsch und Wuitsch geführten Gemäßigt-Radi- taten die absolute Mehrheit in der neuen Kammer nicht erhalten haben. Die extremen Radikalen bilden mit den übrigen Oppositions-Fraktionen die Majorität. Die Stell­ung König Peters, der erwartete, die neue Skuptschina werde ihm seine Negierung bequemer gestalten, ist dadurch noch schwieriger und gefährlicher geworden. Tie Regierung wird nach Unterzeichnung des Ukases zur Eröffnung der Skuptschina zurücktreten, jedoch bis zur Neubildung des Kabinetts im Amte verbleiben. Ter Fest­ungs-Kommandant Oberst Marinkowitsch wurde seines Amtes enthoben, weil er den verhafteten Offizieren zu viel Freiheit gelassen hat.

Sofia, 23. Sept. Ein neuer, unerwarteter Umschwung steht in der macedonischen Frage bevor. Der Sultan hat eine Reihe von Vorschlägen ange­nommen, welche die bulgarische Regierung» auf sein Er­suchen wegen der friedlichen Beilegung des macedonischen Konfliktes gemacht hatte. Diese Vorschläge umfassen die Einstellung der Metzeleien, die beiderseitige Zurückziehung der Truppen von der Grenze und die Erteilung einer Ge­meinde-Autonomie an die macedonischen Bulgaren auf breiter Grundlage. Die Durchführung des ganzen Projetts soll einer Kommission anvertraut werden, die mindestens zur Hälfte aus Bulgaren bestehen soll. Inzwischen nehmen die Operationen in Macedonien ihren Fortgang. Bei Newokop soll Oberst, Jankow zwei türkische Bataillone umzingelt haben. General Zontschew soll in ähnlich^: Lage bei Melnik stehen.

Versteigerung.

Donnerstag den 24. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Marktplatz 20 (im Adler)

1. eine Partie Schuhwaren,

2. Möbel aller Art,

3. eine Kiste Würfelzucker, ein Faß Rüböl, ein Faß Satatöl u. v. A.

gegen bar versteigert werden. Gießen, den 23. Septbr. 1903.

7171] Seipel, Gerichtsvollzieher.

vertäust wurde. Die Preise waren deshalb sehr niedrig. 7 bis 8 Wochen alte Ferkel, schwerste Ware, wurden mit 2224 Mk. das Paar gerne losgeschlagen. Der Preis für fette Schweine ist im Rückgang.

pachtet werden.

Engelrod, den 18. September 1903.

Der evangelische Kirchenvorstand.

Gürtler, Pfarrer.

3% Mexikaner . . . 4%% Chinesen . . . Electric. Schuckert . . Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien .... Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges.

Oesterr. Staatebahn , . Lombarden . . . . Gotthardbahn .... Lanrahütte.....

Bochum ... ... Harpener.....

Tendenz: fest.

Ittgdverpachtnng.

Dienstag den 29. September l. I., nachmittags

4 Uhr, soll die

Jagd der Kirche Engelrod . 330 Morgen umfassend, zumeist Waldbestand, bei Gast­wirt Karl Schaaf zu Engelrod auf weitere 6 Jahre ver-

Berliuer Börse vom 22. September 1903.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

Angesichts des hohen iüdijchen Feiertages verkehrte die heutige Börse in großer Zuruckhaltung bei geringsten Umsätzen. Die Grund­tendenz war auf allen Gebieten eine recht feste; von Kohlenwerten wurden namentlich Gelsenkirchen von guter rheinischer Seite aus dem Markt genommen. Eijenwette wiesen ebenfalls bessere Stimm­ung auf. Unsere Banken lagen fest, aber leblos, russische erhöhten ihr Niveau weiter. Heimische und fremde Renten wiederum besser. Der Kaffamdustriemarkt war durchwegs fest; seit langer Zeit ent­wickelte sich im freien Verkehr wieder ernmal reges Geschäft in den unberechtigt vernachlässigten Aktien der Neuen Boden-Mtien-Gesell- fchaft, für welche bis 150 Proz. bezahlt wurden.

Privat-Diskont 8% Prozent.

. 27.20

. 91.90

. 96.30 . 101.80 . 199.80 . 185.00 . 135.95 . 145.00 . 151.30 , 137.50 . 16.50 < 188.90 . 227.00 . 181.80 . 184.30

Heveen Garderoben liefert ein Tuch- und Maßgeschäft (Schneidermeister) in feinster Ausführung zu den billigsten Preisen. Es ge­langen nur prima in- und ausländische Stoffe zur arbeitung. Direkte Kasse oder monatliche Ratenzahlung Be­ding ung. Offerten unt. 04299 an die Exped. d. Bl. erbeten.

Lager in zweiteiligen hölzernen Riemenscheiben Alle normalen Größen sofort lieferbar.

Billigste Preise. Weitgehendste Garantie,

mgenieur Fetisch,

Giessen, Gas, Wasser-, Elettro-Anlagerr.

Telephon 378. 6187 Settersweg 77.

4% Oesterr. Goldrente . < 4^5% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrento . .

4°/o Italien. Rente . . . 472% Portugiesen . . . 8°/d Portugiesen. . . .

1% C. Türken . . .

Türkenlose.....

4% Griech. Monopol.-Anl. 47,% äussere Argentiner

Aus dem Geschäftsleben.

In der kürzlich in Berlin stattgehabten Ausstellung für Frauen­arbeit und Familienbedarf wurde der bekannten Sunlight Seife die sllberne Medaille nebst einem Ehren-Diplom zu­erkannt, eine wohl verdiente Anerkennung für die Güte der Seife.

St unter.

Spazierstöcke |

Letzte Neuheiten W

l'asselerMiriniabrik T

Giessen 9 Seltersweg 9.

3008 Jfar

pt. -V, der

> be.

Kirchliche Nachrichten.

Freitag, den 25. September, Spaziergang der neufonfirmierten Mädchen der Lukasgerneinde. Zusammenkunft um 2 7, Uhr: Alicestraße 13. Pfarrer Euler.

W-LersttiMq.

Freitag den 25. Sep­tember l. Fs., vormittags um 9 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde Saasen gehörige Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigett werden. Der An­fang ist im Ort.

Saasen, am 22. Sept. 1903. Gr. Bürgermeisterei Saasen.

Schmitt. 7153

Schon wieder Weuanschaffung

(seufzt heutzutage manche Hausmutter), irüher hat unser Leinen­zeug doch viel länger gehalten? Ja, früher haben auch noch viele Hausfrauen das Gute, nicht das Billigste gekauft und das Ber- lassen dieses Grundsatzes rächt sich am meisten bei denen, die au- stalt der garantiert guten Gioth's gemahlenen Kernseife mit Salmiak und Terpentin irgend ein billiges schlechtes Waschmittel, welches in sich scharfe Stoffe, Chlor usw., aber dem Preis ltach kaum eine Spur Seife enthalten kann, zu ihrer Wäsche nehmen und sie da­durch frühzeitig ruinieren. Gioth's gemahlene Kernseife, Preis per Packet 15 Pfg. Fabrikant: I. Gioth, Hanau a. M. 3735

Sammte, Velvets,

MM. feesaeosme«

Elten & Keussen, Kiefeld.

Btifimg ter Wrnijtaife Lnbch-Mk.

Eisenbahndirettions-Bezirk Frankfurt a. M.

Am 1. Oktober d. I. wird die normalspurige Bahnstrecke Laubach-Mücke mit den Stationen: Laubacher Wald, Freienseen, Weickartshain und Stockhausen (Oberheffeti) für den Personen-, Güter-, Gepäck- und Privatdepeschenverkehr, sowie für die Ab- fertigung von Leichen und lebenden Tieren eröffnet.

Ausgeschlossen ist auf allen Stationen die Annahme und Auslieferung von Sprengstoffen, auf ben Stationen Weickartshain und Stockhcnrsen von Fahrzeugen. Die Haltestelle Laubacher Wald dient außer dem Personenverkehr nur für den Versandt von Holz in Wageilladungen.

Bei Eröffnung der Station Stockhausen (Oberheffen) erhält die ältere Station Stockhausen des diesseitigen Bezirks die Be­zeichnung ^Stockhausen a. Lahn".

Für bte neue Bahnstrecke haben Giltigkeit die Bahnordnung für die Nebenbahnen Deutschlands vom 5. Juli 1892 und die Eisenbahn-Vettehrsordnung vom 26. Oktober 1899.

Mit dem Tage der Betriebs-Eröffnung werden die neuen Stationen mit Ausnahme der HaltestelleLaubacher Wald", welche nur im Gruppentarif VI behandelt wird in die Güter­tarife der Preußisch-Hessischen Staatsbahnen, sowie in den Olden- burgisch-Hessischen Tarif und Staatsbahn-Viehtarif, ferner in die Tarife für den Rheinisch-Westfälisch-Hessischen und Saarbrücker Kohlenverkehr ausgenommen. _

Für den Verkehr mit den Drrektronsbehrten Cassel, Frank­furt a. M. und Mainz sind die Sätze für bte neuen Stationen bereits durch Nachtrag VII zum Gruppentartf VI bekannt gegeben.

Nähere Auskunft erteilt das diesseitige Verkehrsbüreau.

Frankfurt a. M., den 18. September 1903. 7170

Hönigttche Eisenbahn-Direktion.

Celle transportiert werden, wo vor der Disziplinarkammer der Justi^beamten-d-es Oberlandesgerichts unter Ausschluß der Oeffentlichkeitine erste Verhandlung in der bekannten Begünstigungssache ebenfalls gegen drei Gefangen aus seher statt findet.

G n e s e n, 22. Sept. Heute wurde in dem Vrozeß P ia - seck a und Genossen der Oberstaatsanwalt Guhoe aus Posen darüber als Zeuge vernommen, ob die preußische Regier­ung eine Auslieferung des Angettagten Piasecka von Oester­reich verlangt habe. Der Oberstaatsanwalt erklärte, daß der erste Staatsanwatt die Auslieferung nicht für zulässig erachtet habe, weil es sich im Wreschener fsttozeß um ein politisches Telitt handle. Der erste Staatsanwalt habe in dieser Angelegenheit direkt an den Justizminister berichtet, tatsächlich sei die Auslieferung nicht verlangt worden, aus welchem Grunde, entziehe sich seiner Kenntnis. Damit war die Beweisaufnahme geschlossen. In seinem Plaidoyer stellte der Staatsanwalt folgenden Antrag: gegen das H err enh aus-Mitgli ed v. Koscielskieinen Monat, gegen Dr. v. Niegolewski und den Rechtsanwalt Woll inski jezwei Wochen Gefängnis, gegen den Abg Prälaten Stychel eine Woche Gefängnis, gegen die übrigen Angettagten Gefängnisstrafen von einem Monat abwärts. Als erster Verteidiger ergriff Justizrat Dr. Lenzmann das Wort.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 23. Sept. Agnes Sorma hat mit dem Direktor Reinhardt einen Vertrag abgeschlossen, durch den sie sich dem Neuen Theater von Mitte Dezember d. I. für mehrere Monate vervflichtet. Schriftsteller Axel Delmar wurde von Ferdinand Bonn für dessen neue Di­rektion dem Berliner Theater vom Herbst 1905 ab als Dramaturg und Regisseur verpflichtet.

Berlin, 23. Sept. Zu einem Verfahren wegen Ver­breitung einer unsittlichen Schrift hat die NovelleDas Nixchen" von der Schriftstellerin Helene v. Monbart (Pseudonym Hans von Kahlenberg) Veranlassung ge­geben. Nachdem das Buch längere Zeit unbeanstandet im Verkehr war, hat eine alte Dame Anstoß daran genommen und die Staatsanwaltschaft ist gegen ihre Verfasserin und ihren Verleger, den Verlagsbuchhändler Karl Reißner-Dres- den auf Grund des § 184 Str.-G.-B. vorgegangen. Die erste Strafkammer des Landgerichts II hatte aus Frei­sprechung erkannt. Das Reichsgericht aber hob das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht I. In der gestrigen Verhandlung sprach der Gerichtshof beide Ange­klagte frei, stellte aber fest, daß objektiv eine unsittliche Schrift vorliege und erkannte deshalb auf Einziehung und Vernichtung der vorhandenen Platten und Formen. Gegen das Urteil soll nochmals das Reichsgericht ange­rufen werden.

Paderborn, 23. Sept. Die Strafkammer veruttrilte den Sparkassen-Rendanten Toennis wegen Unter­schlagung von Privatgeldern und Untreue zu 3 Jahren Gefängnis.

G n e s e n, 23. Sept. In dem polnischen Fluchtbegünstig­ungsprozeß wurde heute unter ungeheurem Andrange des Publikums das Urteil verkündet. Kaufmann Zielecki er- hiett eine Woche Gefängnis, die übrigen elf Angettagten wurden freigesprochen.

Leipzig, 23. Sept. Unter dem Verdacht, den Ge­meindevorstand Bentmann in Zieschewitz ermordet zu haben, wurde ein 28 jähriger Maurer aus Berlin verhaftet.

London, 23. Sept. Vier Touristen stürzten von dein Seafell im Cumberlandgebirge ab und waren sofort tot.

Paris, 23. Sept. Kaiser Wil Helm soll in Wien in einer Konversation mit der Königin Mutter von Spanien geäußert haben, daß er die Verwirklichung eines von ihm längst gehegten Wunsches, dem Madrider Hofe einen Besuch abzustatten, als nahe gerückt betrachte.

Mailand, 23. Sept. Nach Meldungen aus Madrid wurde der italienische An ar ch ist Pic ci in dem Moment verhaftet, als er mittels Dynamtt den Pu l v e r t ur m von Mahon in die Luft spr en gen wollte.

Innsbruck, 23. Sept. Auf der Strauserklamm ist der sett acht Tagen verhettatete Bauer Bogner abge- stürzt und mit zerschmettertem Kopfe aufgefunden worden.

Warschau, 23. Sevt. Das ZarenPaar wird in Begleitung der tteinen Großfürsttnnen Polen am 24. Sep- tentber verlassen, um sich dttett nach Darmstadt zu begeben.

Petersburg, 23. Sept. Aus Teheran ist die Nach­richt eingetroften, daß eine ziemlich starke englische Truppenabteilung die persische Grenze von Belutschistan ü b e r s ch r i t t e n und ein n i ch t u n b e d e u- tendes Gebiet besetzt habe. Der Schah ordnete zwar

T wn,! liVimWW |TL"

tzung doik tanon Mittel-, ie des Monats zur Hohe von

ner Handlungs­ahr Gefängnis;

2 et Bergmann i den Spengler

Wirtschaft mit Itonate Äefäng-

Die Ber- iuieck, B.K. von Lornahme un­sren beschuldigt il lautete gegen ter Ausrechnung en Angeklagten blichen Ehreu- oird Anholung Lotimel Dm

in mittels Auw- slraie von 5 Alk. Gerichlsverhand- engertcht der 16. Zürn d. P. |iali)enwfrahjct)er bruch"vother- sanwattfchail zur -Schilden morden, all tbetalen Partei n folgender: Um i Äurggräfenrode nationalliberalen l£ von außen her wurden rn /ehen, wurde ti ge/chlagen, jo* -nen kamen W t zu fuchen, bet W\W wurde. z!ohl. m der beianöen, von

m in Szene ge- öer Gemüter,

Die Fenster und )cr allgemeinen röe aufeinander rrohrufe durch" SL n' 2 hi-3 zum rgens .ow ö üben--.

' X v>İ« CS!h al? 4!edM a'b!

ije Sie reute."Lt StW chwh° , M °d«

Ä61? SU1 Jtid)? J&n u 3at)lL rhaiiblunl)

Ären' L rvild,

' stellt-

\x 'nisllÄ

be geschah °b-ni> ent

d« U

.^^fonjuls Ren tot bQB es sich

lat m Lai. Men. tlPen nttv üa ^jähriger

Führer neu hatte. öer vorletzten Ueve-Calcarer ir§ Obhaus 3en Personen- Dl'i Töchter Rötlich ver- ^rankenhauje. soll dadurch 'n hatte, die i.

Im

Täglich frischer 7137

Aepfelmost.

Märkte.

Bleichenbach, 21. Sept. Der Schweine markt hier war mit ca. 500 Stuck Ferkeln ttnb Einlegfchweinen befahren. Das Angebot war aber so groß, daß vielleicht nur 7s der Tiere

Harpener Bergbau . . 184.30

Schluß-Tendenz: ziemlich fest.

UniversiMs-Nachrichten.

Die erste Doktorandin in Gießen. DieMed.- Thirury. Ztg.^ vom Jahre 1817 enthält unterm 26. März folgenden Bericht aus Gießen: ^Wir hatten heute einen feyerlichen Act der Toctorpromotion, den ersten feiner Att in den Annalen unserer Universität. Fräulein Charlotte Heiland, genannt von Siebold, eine Schülerin Osianders und der Gelehrtenfamilie, deren Namen sie trägt, nachdem sie als Geburtshelferin auf eine ehrenvolle Weise in der Residenz priveligiert worden war, unter­warf sich dem Fakultäts-Examen, und betrat hierauf das Katheder, um ihre Thesen öffentlich zu verteidigen. Sie zeigte dabey einen Umfang von gründlich wissenschaftlichen Kenntnissen, solche Ruhe und Besonnenheit, daß sie sich den allgemeinen Beyfall der Sach­verständigen und eines Auditoriums von Tausenden erwarb. Nach Beendigung der Disputation wurde sie von dem dermahligen Decan der medicinischen Fakultät öffentlich und mit den herkömmlichen Formalien zur Doctorinn der Geburtshülfe ernannt und pro- clamiert Charlotte Heiland wurde am 10. Dezember 1791 zu Helligenstadt geboren. Unter Leitung ihrer Mutter, die sich in zweiter Ehe mit bem darmstädtrschen Medizinalrat Damian v. Siebold vermähtt hatte, machte sie ihre ersten Studien im Dienst der Lucina und genoß alsdann den Unterricht Osianders und Langenbecks in Göttingen. 1829 heiratete sie den Arzt Dr. Heiden­reich in Darmstadt. In Ausübung ihres Berufes gelangte sie zu großer Berühmtheit, wurde an viele Höfe berufen und leistete u. a. der Herzogin von Klent Beistand bei der Geburt der nachmaligen Königin Victoria von England.

Kandel und Der Kehr. UolKsloirtschast.

rtiflSW-

OJr» bt doch der 6