Ausgabe 
23.2.1903 Zweites Blatt
 
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bie Beschäffruckie. Dauernd zurück gehen bte Rotzkrankheit der Pferoe, die Rotlausseuche der Schweine und der Rauschbrand der Rinder. Tas Jnstuut oediigt über ausgedehnte Räume sowohl für die Lebnäligkeit wie für die Forschung und über eine große Rlinif nebst Operationshalle und verschiedenen Nebenraumen.

»ar( von Scherzer ist gestorben. Er gehörte zu den vor­züglichsten Forschungsreisenden, Geographen und Statistikern, die das Oestreich der Gegenwart besessen hat Scherzer bereiste von 1807-1859 Diittelamerika, Brasilien, das Kapland, Indien, Ost­indien, Ehina, Ausstralien, eme Reise, die bann den Stoss zu einer vielgelesenen geographisch-volkswirtschaftlichen Beschreibung bot, deren Grundlage Lcherzers Aufzeichnungen gebildet haben. Wenige Jahre darauf (1866) wurde Scherzer zum Ministerialrat im östreichischen Handelsministedum ernannt, wobei ihm die Abteilung für Haudelsstalislik und volkswlrrschastliche Publizistik unterstellt wurde. 1869 bereifte er abermals Oslasien und in der Milte der 70er Jahre als Begleiter des Kronprinzen Rudolf Großbritannien, und auch diese Reisen förderten wertvolle Schriften zu Tage. 187275 lebte Scherzer als östrelchischer Generalkonsul in emqma, 187884 in gleicher Eigenschaft m Leipzig und 18n696 m Genua. Dann zog er sich, ein Elnundsiebzigjähilger, nach Görz zurück, wo er nun gestorben ist. Tie Zahl der wissenschaftlichen Publikationen Scherzers, die zum Teil auch m den Berichten der Wiener Akademie erschienen fmb, ist außerordentlich groß. Es seien hier außer den erwähmen iwch genannt: .Aus dem Natur- und Völkerleben im tropischen Amerika", .Weltinduslrien" undTas wirtschaftliche Leben der Völker". In Aneckennung dieser Arbeiten ist Scherzer von gelehrten Körperschaften vielfach gechrt und ausgezeichnet worden; so war er unter anderem auch Ehrendoktor der philosophischen Fakultät der Unioerfiiät Gießen.

Die Nachricht, daß Prof. Dr. (Surfer in Jena auch von der dortigen cheologischen Fakultät zum Dr theol. hon. cauba er­nannt worden fei, hat sich als irrtümlich erwiesen.

Gerichtssaal.

th. Gießen, 22. Febr. Gestern vormittag fand in der alten Kaserne ein K r i e g s g e r i ch t statt. Als Richter nahmen teil: Kriegsgerichtsrat Dr. He ß-Darmstadt, Major Clöhn er, Hauptmann Loerbrocks, sowie die Ober­leutnants Dau und Stephan. Die Anklage vertrat in den beiden ersten Verhandlungen Kriegsgerichtsrat Link- Darmstadt. Der Musketier Wtlh. Hartmann von der 11. komp. des Jns.-Regts. Nr. 116, ein geborener El­sässer, war beschuldigt der Körperverletzung mittelst hinter­listigen Heber falles. Hartmann ist geständig, er habe vor Eintritt in das Heer in seinem Heimatsdorf einer Frau, welche mit einem Mädchen kurz vorher Streit gehabt hatte, mit der Faust, von hinten kommend, einen Schlag in der Nähe der Schläfe versetzt, sodaß die Getroffene, welche ein kleines Kind auf dem Arme trug und ein zweites Kind an der Hand führte, aus der Stelle ohnmächtig zusammenbrach. Aus Vorhalt erklärte der Angeklagte, daß, wenn er den Schimpf, welchen jene Frau dem Mädchen angetan hatte, so ruhig hingenommen hätte, der Vater des Mädchens ihn fürchterlich geprügelt haben würde. Das Urteil lautete auf drei Monate Gefängnis. Erschwerend wurde in Rück­sicht gezogen, daß Hartmann sich an einer Wehrlosen Der» griffen hat. Der Musketier Heinrich Appel von der 7. Komp, des Jnf.-Regts. Nr. 116, ein geborener Gießener, war angeklagt wegen Körperverletzung mittelst eines ge­fährlichen Werkzeuges. Appel bestreitet mit aller Ent- schiedenheit, die Tat begangen zu haben; wohl sei er Zeuge des Vorfalles, der sich nachts am Bahnhof abgespielt hat, gewesen, er habe sich auch dem Schutzmann S. als Zeuge angeboten und könne nicht begreifen, wie dieser ihn als Täter habe zur Anzeige bringen können. Die Beweis­aufnahme ergab, daß am 24. Mai, abends 11 Uhr, ein Pferdeknecht im Wartesaal 3. und 4. Klasse sich unnütz be­tragen hat. Er wurde durch den Portier aufgeforbert, den Raum zu verlassen, und da er nicht gutmütig ging, mit Gewalt von mehreren Bahnbeamten entfernt. Auf dem Vorplatz des Bahnhofes beleidigte der Hinausgeworfene die Beamten und wurde von ihnen verprügelt. Hierbei gebrauchte der Knecht zur Abwehr ein Messer, welches ihm schließlich entwunden wurde, wobei sich einer der Beamten eine Verwundung an der Hand zu-og. Fürchterlich zugerichtet lag der stark angetrunkene Pferde­knecht am Boden, als die Leute von ihm abließen, und nun machten sich in der Entrüstung darüber, daß der Knecht mit dem Messer jemand verwundet hatte, etwa 20 Zivil­personen über den Daliegenden her und schlugen auf ihn mit Schirmen und Stöcken ein. Hotelbedienstete, welche be­fürchteten, der Mann werde bei der Affäre sein Leben lassen müssen, sprangen aber dem Wehrlosen bei und schafften ihm die Freiheit, sodaß er in die Klinik gehen konnte, wo man ihm, wie er heute als Zeuge bekundet, den Kopf, an dem er acht .Verletzungen hatte, verband. Appel ist dem Schutzmann S. von ihm (S.) allerdings un­bekannten Personen als einer von denjenigen bezeichnet worden, die auf den Pferdeknecht eingeschlagen hätten. Die Zeugen des Vorfalls erklären, sie könnten nicht sagen, ob Appel bei denjenigen Personen, die geschlagen haben, dabei gewesen sei. Einer der Zeugen erklärt, er wisse ganz genau, daß Appel nicht unter jenen Personen gewesen sei. Kriegs- gerichtsrat Link beantragt, den Angeklagten freizusprechen. Demgemäß erkannte auch das Kriegsgericht. Der Mus­ketier Wilh. Boos vom 168. Inf.-Regt. in Butzbach ist an- aeklagt, dem Wirt und Metzger Schneider in Biitzbach ürka 18 Psund frischen Speck gestohlen zu haben. Ter Angeklagte bestreitet die Tat: Er will, als er die Schneidersche Wirt­schaft eines Sonntags abends verlassen hat, auf der Straße

einem ihm unbekannten Zivilisten begegnet sein, welcher ihm mit den Dorten):Da hast Du lvas" den Speck in die Hand gegeben hat. Boos erklärt, er habe sich gleich ge­dacht, daß oer Speck auf nicht redlichem Wege erworben sei. Die sehr umfangreiche Beweisaufnahme ergibt, daß der angebliche Soldatenfreund in Butzbach nicht existiert. Das Kriegsgericht erkennt wegen Diebstahls auf 14 Tage Gefängnis. Strafmildernd kam in Betracht, daß die Tat einem Mundraub ähnlich sieht.

Handel uni» JJrrlirljr. yullibwirtfdjaft.

Dresden, 22. Febr. Ter Aussichtsrat der Sächsischen Bank segle die Dividende aus 5 pEt. fest. Die Generatversainm- lung findet am 23. März statt.

Sektkellerei Ehr. Avt, Kupferbcrg und Cie., Komman­ditgesellschaft am Atlien, Mainz. Tie Geielljchau verteilt 18 pEt. Dividende. Kommerzienrat Franz Kupferderg tritt in die Ver­waltung.

Halbzeugpreise. Die Versammlung des Halbzeug­verbands bejcUloß einstimmig den Antrag der Vereinigung der Halbzeugverbraucher aui eine Prelsermäuigung für das erste Quartal abzulehnen. Die bisherigen Preije und Vergütungen für Ausfuhr sollen auch sür das zweite Quartal besleheii bleiben. Auch der Trägerverband beschloß, für das zweite Quartal die bisherigen Preise bestehen zu lasjen. Ter Bejchäftigungsstand der Werke wurde als gut bezeichnet.

Märkte.

ko. Frankfurt a. M., 23. Febr. (Orig.-Telegr. desGießen Anz.") Amtliche 9lotierungen der heutigen Fruchtmarktpre ij e Wetzen Alk. 16.2b00.00, Kurhessijcher Alk. 16.2500.00, La Plata Alt. 17.5018.00, Kansas Alk. 17.5018.00, Roggen (hiesiger) Mark 14J)000.00, Gerste (Wellerauer) Alk. 16.5016.75, Franken- selber Alk. 00,0000,00, Hafer Alk. 14.2515.00, Mais Alk. 142514.50, Weizenmehl 0 Alk. 25.50-26.00, 2. Qualität Alk. 23.25

bis Alk. 24.00, 3. Qualität Alk. 21.5022.00, Roggenmehl 0 Alk. 23.0025.75, 1. Qualität Alt. 21.752225, Weizentleie Alk. 9.00 bis Alk. 9.25, Roggenkleie Alt. 9.5010.00, Maisleime Alk. 10.00 bis Alk. 14.25, Franken, Pfälzer, Ried Alk. 00.0000.00. Alles per 100 Kg. ab hier.

ic. Frankfurt a. M., 23. Febr. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."). Anuliche 9lotierungen der heutigen Viehmarkt- preise. Zum Verkaufe standen: 395 Ochsen, 126 aus Oest­reich, 37 Bullen, 0 aus Oestreich, 649 Kühe^ Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Qestreich, 324 Kalber, 186 Lchafe und Hämmel, 1243 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 17 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Psund Schlachtgewicht. Ochsen 1.Qualität 6971 Alt., 2. Qual. 6167 'Ult, 3. Qual. 60-63Alk.; Bullen l.Qual. 60 bis 62 Alk., 2. Qual. 5758 Alt.; Kühe 1. Qual. 6162 Alt., 2. Qual. 5657 9JIL, 3. Qual. 4547 Alk, 4. Qual. 4042 Alk., 5. Qual. 0000 Alt. Kälber: 1. Qualität 7981 Pfg., Lebendgewicht 4749 Pf., 2. Qual. 7375 Pfg., Lebendgewicht 4345 Pfg., Schlacht­gewicht 6264 Pfg., Schafe: 1. Qual. Schlachtgewicht 6870 P,g., 2. Qual. 6466 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 6000 Pfg., Lebendgew. 48 Pfg., 2. Qual. 5859 Pfg., Lebendgewicht 4700 Pfg., 3. Qual. 5052 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft: bei Honwieh gut, bei Kleinvieh gut Markt: kein lieber» stand.

Arbeiterbewegung.

Amsterdam, 22. Febr. Die Truppenbewegungen dauern fort Namentlich in Friesland und auf der Linie AmsterdamEmmerich, werden Vorkehrungsmaßregeln durch Besetzen von Brücken der Bahillinien usw. getroffen. Nach dein .Telegraaf" rouröen an die Truppen Patronen, die weniger stark als wie Kriegspatronen wirken, verteilt. Es herrscht völlige Uicklarheil über bte Pläne der Regierung. Gewöhnlich gut infonnirte politische Kreise glauben daß die Regierung von einer Beeinträchtigung der Streikjreiheit abstehen werde, dagegen einen Gesetzentwurf zur Regelung der Arbeitskontrakte einbrmgen werde, wozu vielleicht der Entwurf Borgestus von der vorherigen Regieruiig zuni Alufter diene.

Hlödjrntlidjt flcderjicht irr Todesfälle in der Lindt Hießen.

6. Woche. Vom L Februar bis 7. Februar 1903.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (intl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 17,40, nach Abzug von 2 Ortsfremden: 13,53 Voo.

Kinder

Es starben an: Zusammen:

Lungentuberkulose 2 (1)

Bauchfelltuberkulose 1

Influenza 2

Bronchitis 1

Knochenmark-Ent- zündnna 1 (1)

Lebensschwäche 1

Altersschwäche 1

Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr

2(1) - -

1

1 1

1

- "1 2«

1

(Summe

9 12)

6 1) 1 3.1)

Anni.: Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betrefienöen Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke tommen.

gpielplan der

Dienstag den Michus".

Dienstag den Rößl".

vereinigten Frankfurter Ztadttheater. Opernhaus.

24. Februar, abends 7 Uhr:Die kleinen

Schauspielhaus.

24. Februar, abends 7 Uhr:Im weißen

5amili£iiynd]tid)trn.

Gestorben: Karl Heinzerling, Ober-Ingenieur, Berlin.

Eingesandt.

Für Form und Inhalt akei unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Tas war gestern abend ein schlagender Beweis für die Doi> trefflichkeit unserer Feuer lärm eini ichningen. Wegen so einer Kleinigkeit die ganze Stadt zu erschrecken! Dor Jahren schon wurde die Anlage telesonischer Verblndimgen einer Anzahl seßhafter Feuerwehrleute sowie oon Feuermeldern beschlossen. Warum hört man davon nichts mehr? Muß sich erst ivleder die Schale deS Spottes über die pflichteifrigen Feuerwehrleute ergießen? TaS Kirchenkonzert fand durch den Lärm ein bedauernswertes Ende. CioiS.

Neueste jltlrliiiiiujrii.

Originaldrahtnieldungen des Gießener Anzeiger».

Karlsruhe in Schlesien, 23. Febr. Der Herzog Nikolaus von Württemberg ist heute hier gestorben.

Posen, 22. Febr. Bei einem Brande in einer Bor­stadt kam es gestern zu heftigen Ausschreitungen, die ein starkes Aufgebot von Schutzleuten und Mültärpatrouillen nötig machten. Es wurden mehrere Personen von den Be­amten und Soldaten, die ihre Waffen gebrauchen mußten wegen der Angriffe der Menge, verletzt, eine Person schwer. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen und erst nach langem Lärm die Ruhe wieder hergestellt.

n chen, 23. Febr. Der neue Kultusminister Wehner gilt als nicht ultramontan; ein Systemwechsel ist also zunächst ausgeschlossen.

London, 22. Febr. Dem Parlament ging eine Auf­stellung der neu zubildenden Armeekorps vollständig mit Ausnahme von vier Kavallerieregimentern zu, die sich jetzt in Südafrika und anderen Kolonien befinden. Das fünfte und sechste Armeekorps ist noch nicht gebildet, doch find sämmtliche zur Büdung des vierten, fünften und sechsten not­wendigen Unterabteilungen verfügbar, außer 17 regulären Batterien, die jetzt noch in Südafrika sind und von denen 14 dort noch gebraucht werden. 15 Hilfsbatterien find noch nicht gebildet.

Rom, 23. Febr. Die Äußerungen des Kaisers über Babel und Bibel und die Verurteilung der Richtung Delitzsch, die der Richtung Loisy in der katholischen Kirche entspricht, ruft im Vatikan trotz gewisser Bedenken große Genugtuung hervor. Em Kardinal erklärte, auch auf Gebiete der Bibel seien sich nunmehr der Kaiser und der Pap st begegnet.

Budapest, 23. Febr. Der Abg. Graf Eugen Zichy hat dem Abgeordneten Grafen Andrässy wegen eines Ren­contre im Abgeordnetenhause eine Duell-Forderung gesandt. Das Duell dürfte erst am Mittwoch slattfinden.

New-Por k, 23. Febr. Bowen hatte eine Konferenz mit einer Abordnung venezolanischer Rheder, welche um In­tervention baten, daß England die beschlagnahmten Schiffe sofort zurückgeben soll. Die Schiffe gehören meistens unbemittelten Leuten. England möge das Beispiel Deutschlands und Italiens befolgen, welche beide ihre Prisen zurückerstattet haben.

Telephonischer Kursbericht.

Jfc'ranklurl a. j».. 22. Februar IVoS.

8Ve% Reioheanleihe . . 102.95 3n/0 do. ... 93.15 3'/,°/o Konsole .... 103.00 tfO/o do.....92.90

3*/g°/n Heesen .... 101.25 3-6 Oberheeeen . . . 100 00 4-6 Oesterr. Goldrente . . 103.40 4' ,56 Oeeterr. bilberrente 101.00 4-6 Ungar. Goldrente . . 102.05 4°/ Italien. Rente . . . 103-80 4'.,-6 Portugiesen . . . 51.90 3°/ Portugiesen. .... 32.45 196 C. Türken .... 0000 1'ürkenloBe......131.00

4°/o Urieoh. Monopol.-Anl. 45.20 4* ,-6 äussere Argentiner.

Sj/q Mexikaner .... 25.80 4,/a /u Chinesen .... 92.95 Electric, bot ackert . . . 98.00 Nordd. Lloyd . . . . 97.60

Kreditaktien . ... 217J0

Diekonto-Kommandit. . . 196.60 Darmstädter Bank . . . 40.80 Dresdener Bank .... 149.80 Ber iner Handelsges. . . 59.80 Oesterr. Staatobahn . . . 48.90 Lombarden ..... 15.50 Oottbarubahn.....181.90

Lauraiiütte ...... 219.50 Bochum ....... 185.60 Harpener......175.

Tendenz: ttill.

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K HchvechigttULg vom 19. d. M. in der Ober­försterei Schiffenberg ist ge- gehmigt. Die Abfuhrscheme können vom 2. März an bei den zuständigen .Hebestellen bezogen werden. Die lieber» Weisung des Holzes erfolgt Dienstag, den 3. März, mor­gens 8 Uhr.

Gießen, d. 20. Febr. 1903. Gr. Oberförlierei Schlffenberg.

Heyer. 1665

Stöbt. Schlachthaus.

Freibank.

Heute uuo morgen: 1680 ©^tniinlU -jO psg.

ZLwMkSeillli 50 i-Üg.

Während der Marktzeü findet der Verkauf des Fleifches in der Großschlochttnehhalle statt.

Hotzvcrsteigerung

Freitag, d. 27. Februar l. Fs., von von 11 Uhr an, soll im Londoner Ge­meindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden:

35 Eichenstämme21,15 kw

66 Nadelstämme 19,02 594 Nadel - Derbstangen mit

44,26 tm

14 rw Nadel-Rundscheit, 2*/, und 3 m lang.

Zusammenkunft vor dem Wald im sog. Sauloch.

Londorf, d. 23. Febr. 1903. Gr. Bürgermeisterei Londorf.

Aumann. 1677

WeiWMhttiii

d. Haufe. [0799| Steinsrr. 38, L

07361 Schneiderin emps. sich m u.auß.o.Hause. Ludwigstr. 12,111.

Mittwoch den 25. Februar I. 3., nachmittags 2^Uhr, wer­den im Biekerh'chen Saale (Neu­stadt 55) zwangsweise versteigert:

10 WirtStische (runde und viereckige), ca. 60 bessere Wirts- stühle, 4 Faß Weiß- und Rot­wein, 4 Faß Branntwein, 15 Flaschen Champagner, Kognak, Rum, Nordhäuser, Pfefferminz, Krumhübeh 31 Flaschen Weiß­wein, 2 Bilder, 1 Kaiserbüsle u. v. a.

Die Versteigerung findet be­stimmt statt. 1674

Geißler, Gerichtsvollzieher. Apfelsinen Messina 160, 200, 300, 360 Mk. 7,, Blni 9)1 f. 8' 2 p. Kiste. Valencia 420 Mk. 11, ?14 Mk. 15, vers. geg. Nachnahme. Ku gen Alexander, Süd» frnchi v» vr>v. Hamburg. [1660 0822s Fran enwftehlr nch im Waschen u. Putzeii. öteuiiit- ^0, P- 08101 Eine venetlc Lchneidert» empfiehlt sich. Steinftraßc 78, II.

Ileslauranl zum Augustiner.

Bes.: J. Brunner. Ludwigsplatz.

Fastnacht-Dienstag*:

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