Gerichlssaal.
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dlesbezüglichen Bericht übersandt.
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Abg. Norman« erklärt namens der Ion» ervativen Partei, daß diese dem Artikel voll-
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sollendes: Es wurden geerntet in Äilllionen Tonnen: Weizen 3,9 (1901 : 2,49, 1900: 3,84), Nongen 0,49 (1901: 8,16, 1900: 8,56), Gerste 3,1 (1901: 3,32, 1900: 3,0), Hafer 7,46 (1901: 7,06, 1900: 7,09), Kartoffeln 43,46 (1901: 48,68, 1900: 40,68), Klee 9,64 (1901 : 6,76, 1900: 6,78), Luzerne 1,84 (1901 : 1,17, 1900: 1,31), Wiejeiibeu 26,0 (1901; 22,3, 1900: 23,1). Ter Ernteertrag vom Hektar stellte sich (im Vergleich zum Vorjahre) wie folgt: Es wurden vom Hektar geerntet: Wmterwerzen 2,06 (1,52) Tonnen, Sommerweizen 1,80 (1,83), Winlerroggen 1,55 (1,42), Sommerroggen 1,10 (1,01), Gerste 1,89 (1,79), Hafer 1,80 (1,60), Kartoffeln 13,41 (14,67), Kleeheu 5,01 (3,75), Luzerne 5,92 (5,26), Wicsenheu 4,37 (8,76).
Von den an den Exzessen beteiligten haben heute viele die Stadt verlassen.
Die „Tagt. Rundfch." erklärt, Bebel habe sich seiner Aufgabe aL3 Verteidiger der Sozialdemokrtie gegenüber den kaiserlichen Anklagen unleugbar mit großem Geschick entledigt, wahrend die Erwiderung des Kanzlers fachlich und formell nicht ganz auf der Höhe seiner vorgestrigen Rede gestanden habe.
tändig fern stehe. — Abg. Sattler, national- iberal, stellt fest, daß damit jeder Grund zur Demission falle. — Abg. Singer, Soz., erklärt, Graf Ballestrem habe das Bertraueu feiner Singer) Partei verloren. — Sodann tritt da-
Hans in die Beratung ein.
Kaiserreden. Die hierbei geführte Sprache war eine solche, dwß Royalisten die Herzen hätten bluten können.
* Brüssel, 22. Jan. In Lourain fanden gestern Studentenunruhen statt. Ein Polizeiagent, welcher die Studenten zerstreuen wollte, wurde tötlich verletzt. Die
In der Stadtkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Scheunemann.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matlyäusgemeinde.
_ ' Psarrafsistent Vogl.
Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johnnneskirckie.
Aus dem Ueichstag.
(Telegramm, nach Schluß der Redaktion eingegaugeu-)
Berlin, 23. Januar. Bei Beginn der Sitzung verliest der Bizepräfideut Graf Stolberg eine Vr- tläruug des Präsidenten Graf Ballestrem, welche auf den Artikel der Kreuzzeiturig Bezug nimmt, worin Ballestrems Geschäftsführung tritistert wird.
Graf Ballestrem erklärt, er lege, da er anscheinend das Vertrauen der konservativen Partei nicht mehr besitze, sein Amt als Präsident nieder. (Allgemeine Bewegung.)
eine schwere Niederlage bei, indem er behauptete, daß die „Rente Viagöre" lediglich eine Humbertsche Fcunilien-Unter- neljmung gewesen sei, daß keine regelmäßigen Sitzungen des Verwaltungsrates und keine General-Versammlungen stattgefunden haben und daß er seinen Namen unter die Protokolle der betreffenden Sitzungen und Versammlungen nur hingezeichnet habe, um seiner Herrschaft, zu welcher er blindes Vertrauen hatte, gefällig zu sein. Parayre blieb bei dieser Darstellung trotz des Vorhaltes des Untersuchungsrichters, daß er ja dann selbst sich als wissentlich mitschuldig an den Unregelmäßigkeiten der „Rente Viagöre" bekenne. Frituric Humbert widersprach zivar Parayres Aussagen, verfiel aber in tiefe Niedergeschlagenheit. Parayres Ungeschicklichkeit hat das ganze Verteidigungssystem der Humberts zerstört. Inzwischen hat sich die „große Therese", wie die Pariser fast bewundernd die geniale Millionenschwmdlerin zu nennen pflegen, einen neuen Prozeß zugezogen. Der
8u/o Mexikaner , , , 4 Vs /o Chinesen . . . Electric, boLuckeei . , Nordd Lloyd , . ,
Kreditaktien «... Diekonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank ... Ber iner Handelsgea. . Ueeterr. Staate bahn . , Lombarden .... üottbar ibahn .... Laura hütte.....
Bochum ...... Harpaner.....
Tendenz: ruhig.
Telephonischer Kursbericht«
Frankfurt m. Jj., 28. Januar 19u8.
xiricskajlen üer AeüukUoli.
_ Erbschaft. Sie müssen uns zunächst mitteilen, in welchem ^taare Aincruas -Lte die Erbschaft euiziehen lassen wollen.
Kunst und Wissenschu)!.
Rom, 22. Ian. Tr. Easiellani teilt mit, daß er den Bazillus der Schlafsucht entdeckt habe, welcher Krank-
LannUen Unchrichtril.
Gestorben: Kirchenrat Hellwig, Büdesheun.
Neueste Wetunngeit.
Originaldrahtmcldungen des Gießener Anzeiger».
London, 23. Ian. Eine römische Meldung besagt, daß zwischen den drei in der Venezuela-Angelegenheit beteiligten Mächten ein erneuter Meinungs-Austausch über die Blockade stattfände. Alle drei seien vollständig einig, daß die Blockade nicht aufzuheben sei. — Nach einem weiteren Telegramm beschlossen die Mächte, die Aufhebung der Blockade nicht vor dem Statt- sinden der Prälimmar-Konferenz ihrer Vertreter in Washington in Erwägung zu ziehen. Wenn Venezuela sich dann ehrlich gewillt und im Stande zeigt, ihre Ansprüche zu befriedigen, würde natürlich, sobald es tunlich sei, die Aufhebung der Blockade erwogen werden.
Paris, 23. Ian. Der „Matin" berichtet auS Caracas: Der englische Kreuzer „Tribüne" und daS italienische Kriegsschiff „Eaclo Alberto" liegen vor La Guayra. Das letztere, welches mit Apparaten für drahtlose Telegrafie ausgerüstet ist, steht in Verbindung mit den deutschen Kreuzern „Vineta" und „Gazelle", welche vor Maracaibo liegen. Ter italienische Kreuzer „Elba" ist ebenfalls in La Guayra eingetroffen, soll jedoch morgen nach Euracao abgehen.
Tanger, 22. Jan. Briefe auS Fez vom 16. Januar berichten, daß dort der Oberbefehlshaber der Truppen deS Sultans mit 36 Gefangenen, den Köpfen 16 getöteter Feinde und 1000 Stück Vieh eingetroffen ist. Dies sei das magere Ergebnis der am 15. Januar m zwei Bezirken von West- hiainas unternommenen Operationen, wobei bie Dörfer der Hiamas niedergebrannt wurden. Diese unbedeutenden Scharmützel seien als vollstündige Niederlage der H i a i n a s dargestellt. In Wirklichkeit sei aber nur ein kleiner Teil dieses Stammes in unmittelbarer Nachbarschaft von Fez an den Kämpfen beteiligt und der Erfolg der Truppen ist keineswegs vollständig gewesen. Die Lage wird von Kennern der Verhältniffe nach wie vor als ernst beurteilt
Washington, 28. Jan. Der Panamakanal- Vertrag wurde am 22. Januar unterzeichnet
Washington, 23. Jan. Wie verlautet, soll die Zahlung der Entschädigung Venezuelas in demselben Maße erfolgen, wie dies bei der chinesischen EntschüdlgungS- umme der Fall ist
* Zu der Untersuchung in der Affäre Humbert meldet die „N. Fr. Pr.": In Sachen der „Rente r . ,
Viagöre" fand eine Konfrontation Frödcwic Humberts mit ^ni1 q^>en'Ü^winnen suchte, dem ehemaligen Intendanten und Faktotum des jetzigen Mitangeklagten Parayre statt Parayre ist bestrebt, seinen ehemaligen Herrn zu entlasten, brachte ihm ober wider Willen
Nicht bie Direktive, fvnvern bie Ratlosigkeit des Grafen Ballestrem war es, bie es dahin brachte, baß ber Abg. Lebet gestern geradezu flammenve Worte gegen Kaiser und Kronprinz richten durfte. Die günstigen Erwartungen, bie ---------— die Aera Balle ft rem anfangs erweckte, sind'in all- 7^ Das Ergebnis der deutschen Ernte im Jahre 1902 gemeine Enttäuschung umgeschwgen. Man begreife, ist nach emer Zujammenstellung des tcnserlichen siansnschen Amtes £>üft Graf Bülow bie Rückkehr zu ber früheren Praris inlnpnhpci ‘ (9.Ä miirhön noovutof i>, JI i n., -Tahmov. • 'lUoiio» U U . M . ■■ - r .......m . , .
1 daß sie ihre Tätigkeit für bie Kasse sofort, am 3. Dresden, 88. Jan. Ter Geh. Kommerzienrat Naumann Januar nachts 12 Uhr emstellen wurden; Begründer und General-Direktor der Aktiengesellschaft Seidel und
2. daß sie jedem Krankcn, der Mitglied der Textil^Be- Naumann ist heute früh 71/, Uhr infolge emes Schlaganfalles trrebs-Krankenfasse sei, jegliche Hilfe verweigern wür- fleftorben.
den, auch wenn er in schwerster Not sei und aus eigenen Mitteln bezahlen wolle.
Dieser Streik war vollständig vorbereitet; es lagen bereits gedruckte Plakate vor, und alle Maßnahmen waren getroffen, um den Ausständigen die vorteilhafteste Stellung im Kampfe zu sichern.
Damit hatten die streikenbcn Aerzte den kaum ae- schlossenen Vertrag gebrochen und eine erhebliche Anzahl “fomi^iin^oKr von Kranken in Rot und Lebensgefahr gebracht. —---—-
Noch jetzt giebt sich der Wirtschaftliche Verband der Ueberzeugung hin, daß ber Sieg erreicht werden müsse durch die künstlich erzeugte Not Kranker, besonders auf dem Lande, und noch bis heute haben bie Aerzte, die sich gegenseitig 3* ehrenwörtlich gebunden haben, bei Verletzungen, Entbind-, ungen, Blutungen, Erstickungsnot ihre Hilfe kaltblütig verweigert. Drei am Orte befindliche approbierte Aerzte, die außerhalb der Organisation des Geraer Aerztevereins stehen, nahmen sich auf unsere Bitte der verlassenen Kranken sofort an unter der ausdrücklichen Erklärung, biHg sie die interimistische Behandlung unentgelilich und bedingungslos
Die „St a a ts b.-Z l g." bedauert, daß sich aus den Reihen ber bürgerlichen Parteien niemand fand, der mit dem Grasen Bülow das bas monarchische Gefühl verletzende Gebahren Bebels zurückivres und das nachholte, was am Dienstag versäumt wurde. Während der Präsident an diesem Tage mit einer von keiner Seite gebilligten Hartnäckigkeit bie Erwähnung der kaiserlichen Kundgebung zum Falle Krupp verhinderte, habe er gestern dem Abg. Bebel gegenüber in dieser Beziehung bie Zügel in einer Weise schießen lassen, als ob es kerne Zensur gebe.
Die „G e r m a n i a" erklärt, daß Bebel sich seiner Aufgabe mit Geschick, aber auch maßvoll entledigte. Ter sozialdemokratischen Partei ergehe es wie dem Zentrum, welches auch nie die Bedeutung von heute erlangt hätte, wenn es nicht versolgt gewesen wäre.
QtuiOrl inii) MrKchr. ysiihiualfdjflfL
Konstantinopel, 21. Jan. Die Einnahmen der T ü r k i s ch e n T.abakregie-Gesellschaft betrugen im Monat Dezember 1902 17 100 000'Piaster gegen 15 300 000 im gleichen Monat des Zarjahrs. j
Mons, 2L Jan. In der Glasfabrik von Hemappe wurden »egen schle ch t enGeschäftsganges 450 Arbeiter ent- assen. Auch |in den dortigen Eisenwerken werden am 1. Februar 00 Arbeiter entlassen werden.
bruigenb wünsche. Ein gründlicher Wandel tonne aber erst cuitreten, wenn sich die Krone bewußt wird, daß ihr häufiges und schnelles Eingreifen in bie öffentliche Diskussion bie eigentliche Ursache der berührten Erscheinung ist.
Tie ,^Zo,s. Z t g." bespricht eingcheno den Rückzug des Grafen Ballestrem, von dem man glauben könne, er sei müde und verdrießlich, was angesichts seines Gegensatzes zum Reickstage begreiflich fei. Ob der Zwiespalt zwischen dem Reichstage und seinem Präsidenten durch die gestrige Zurückhaltung des Letzteren gegenüber ber Rede Bebels endgültig beigelegt ist, steht dahin. Jedenfalls habe die Sozialdemokratie von dem Verhalten des Grasen Ballestrem den Nutzen gehabt.
Tas ,^B e r l. Tag e b l." schreibt: Für die Monarchisten ist der Eindruck der gestrigen Debatte nichts weniger als erhebend. Wann wird der Tag Comnun, da zu solcher Herein- Zerrung der Person des Kaisers in den wirbelnden Sand der politischen Aera keine Gelegenhett mehr sich bietet?
Tie ,^VolkSztg." meint, bie gestrige Rede Bebels sei
eins der bedeutendsten parlamentarischen ©retgniffe in bei ganzen jetzt zu Ende aeheilden Legislatur-Periode. Alle wahren Freunde des Vaterlandes müßten den innigsten: Wunsch hegen, daß diese freimütigen offenen Worte ihre Wirkung tun. Graf Ballestrem habe durch sein gestrige- Nlchteinschreiten sein Verfahren vom Dienstag selbst Den urteilt. Tas ehre ihn, denn er habe stets ein begangenes Unrecht zur rechten Zeit eingesehen und wieder gut gemacht.
Ter „Vorwärts" verössentlicht die Rede BebelS im Wortlaut an der Spitze seiner heutigen Nummer mit der Ueberschrift: „Eine Rede an die deutsche Nation", und bemerkt dazu: Seine (Bebels^) Worte wären eine nationale Tat und die deutsche Sozialdemokratie wird mit Stotz diesen Versuch der Reinigung als nickt das geringste ihrer Verdienste in Anspruch nehmen. Als Partei des Vaters landes haben bie Vaterlandslosen, die Elenden gesprochen!
dallcstrem hat sich überzeugen müssen, dag er durch fein Verbot, über die Kaiserreden zu sprechen, die Gerecht tigkeit schmählich verletzt und daß er zudem t>U s ch w e r e politische Unklugheit begangen hall TaS Ansehen des Präsidenten, das bis vor wenigen Monaten ein unbestrittenes war, ist nun allseitig geratet
Ah fr alten W interiagen, bei feuchter Witterung oder Schneefall sind Er ält ingen nd Magt-nr er Stimmungen unausbleiblich. Das beste Mhtei hiergegen ist ein wärmender Magenbitter, der als Hauemittel in keiner Familie fehlen soll. Aber die Zahl dieser wohltätigen Likör« ist Legion, deshalb verfehlen wir nicht, unsere geehrt n Leser auf das noch verhältnismässig junge, aber schon rar üenfige erprobte und aasg zeichnet wirkende Alpen- kränrer-Destillat aufmerksam zu machen Den Magenbitter .,*äntin“ iai>riziert die Firma l>r. W. Knecht &. Co. m k risukfurt a. 1H. Als hygienisches Bau»- and deboiösu» Uen .ssmittel hat t 1»" gestü zt auf är, Ui ehe Empfehlungen, die g össfen Eriolg«- aulz >wei.en Prubeflasehe Mk. 1.—, grosse Flasche Mk. 2. u Ueberail erhältlich. Vertreter: Ch. Ludwig
Ausdrücklich weist der Vorstand die unwahre Behauptung Zurück, daß er irgend welche Erklärungen abgegeben habe, die dem klaren Wortlaute des § 7 widersprächen und
Dienstag den 27. Januar:
Dornntlags 9'/, ^hr: Vereinigter Zivil- und Militärgottes
—o- - -- Münster (Wests.), 22. Jan. Der hiesige Kaufmann Eller- alle Maßnahmen waren b o r st wurde nach zweitägiger Verhandlung wegen Wuchers, die vorteilhafteste Stell- bt» 8U 60 Proz., zu 6 Monaten Geiängnis, drei Jahren Ehrverlust und 2000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Sein Beihelfer, der Agent Bahlmann, erhielt gleichfalls 5 Monate Gefängnis und 1000 Alk. Geldstrafe. Die Bewucherten waren Gewerbetreibende und Hand-
^liliverltlüts-Nachrichlkn.
— Ter Philojoph Pros. Eduard Zeller, Doktor aller vier Fakultäten, feiert am 22. d. Alts, in Stuttgart den 89. Geburtstags
Kirchliche Kachrichlen.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag nach Epiphanias, den 2 5. Januar.
Gottesdienst.
übernähmen, aber nicht in der Absicht, später einen Vertrag dienst zur Jeier von Kaisers Geburtstag? mit der Kasse einzugehen, vor allen Trugen nicht auf Grund Pfarrer Euler,
der niedrigen Taren des Geraer Aerztevereins. Sie hielten Donnerstag, den 2 9. Januar:
den Streik für standesumvürdig, das Herbeiführen einer Abends 8 Uhr im oberen Konfirmandenjaal, Kirchstraße 9, Notlage für Kranke für ein Vergehen gegen die Humanität ■ö,belltuube, Pf. 84. Pfarrer Schlosser.
und die ärztliche Berufspslicht. c 3« der Iohanuedkirche.
" ' ------ Sonntag, den 26. Januar.
Dormiltags 9', Uhr: Pfarrer Tr. Naumann.
habe, die dem klaren Wortlaute des § 7 witwrstprächen und U ^lndergottesdienst für die JohanneS-
den Aerzten ein Recht einräumtcn, über bie Anstellung neuer «farrer Dr Naumann.
Aerzte im Pauschale zu bestimmen. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Eul er.
Tie Aufsichtsbehörde hat sich in keiner Weise auf die Montag, den 2 6. Januar:
Seite der Aerzte gestellt, und bei den ^Verhairblungcn vor _ Abends 8 Uhr: Bibel stunde im Konsirmandensaal der der Aufsichtsbehörde haben die Aerzte nicht das geringste Johanneskirche. 1. Johannesbrief, Kap. 4, 1—11. LLarnung vor Entgegenkommen gezeigt, find vielmehr vollständig bei ihren Ursprung der Liebe aus Gott.
Forderungen stehen geblieben. _ Pfarrer Dr. Naumann.
... Nichts liegt dem -Vorstand- ferner, als bie wirtschaft, bet Ąb'ber
lich°>- und orgam,atorächen Bestrebungen der Aerzte zu Waner (Suler
bekämpfen aber er glaubt erwarten zu dürfen, dast ein ge. Nächstfolyenden Eonnlag, den I. Februar, Beichte und heil, bildeter Stand sich sur verpslrchtet halte, einmal eingegau- Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgememde. An- gene Verttagsbeftirnrnungen zu erfüllen und zur Abäude-, "teldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten rung eines abgeschlossenen Vertrages den Weg des rllechls — einzuhalten. Er ist der Ueberzeugung, daß das rechts- unb berufswidrige inhumane Vorgehen des Geraer Aerztevereins und seiner Anhänger die Billigung der deutschen Aerzte- schaft nicht finden kann.
Die bcu^gen Bereuter Morgenblätter vesck)asttgen sich ,, . xU , - -um Teil sehr eingeheno mit der gestriaen Reicks-
Erregung der Bevölkerung gegen die Studenten ist groß, lagssttzung. Die rechts stehende Presse ^beschränkt sich Non hpn on hen vorläufig auf ein kurzes Referat über die Verhandlungen.
Die „P o st" sagt, man könne nickt bestreiten, daß der Abg. Bebel mit Vorsicht und mit Vermeidung jeder größeren Kollision mit dem Präsidenten, wenn auch au
Nach Ansicht der „N a t.-Z t g" ist es gestern deshalb Bankier Cattam'hat gegen Frau Huncheri bie'Vertäümbungs. Llteftrem^de^ w“ Bebet ^alle^1>orbnngen^ie^^er uage angeitrengt, weil )ie ihn des Wuchers beschuldigt hatte, am Dienstag dem Abg. o. Vollmar verboten hätte. Hätte Der Verhandlung, welche schon am 11. Februar vor dem der Präsident anders gehandelt, so wäre ihm eine Nieder- Zuchlpolizeigericht stattfindet, sieht man in Paris mit großem läge sicyer gewesen. Man müsse sich fragen, ob es dahin Interesse entgegen, da bei dem Terniin die gesamte Betrugs- tdinmen solle, dap alljayrttcy im Reicysrage eine Abrechnung affäre noch vor Abschluß der strafrechtlichen Untersuchung in großer Parteien^mit dem Kaiser^ stattsmdet.^ Es sei aber derCrawford-Sache erörtert werden soll.
4% Ungar. Goldrente , 4°/ Italien Rente . . 4tl)% Portugiesen , .
e/ Portugiesin. . . .
1% C. Türken . . .
Türkenlose.....
4°/q G riech. Monopo1 -Anl. 4l ,% äussere Argentiner
auch nicht die Aufgabe eines Monarchen, sich persönlich im Kamps der Parteien zur Wehr zu setzen. Alle monarchisch gesinnten Volkskreise wurden gern zu der Gewohnheit zu- rückkehren, die Per,on des kar,ers im Reichstage nicht in die Debatte zu ziehen. Das Blatt betont noch, daß trotz der sensationellen Debatten nur durchschntttli^ etwa 120 beit am Victorla-NyanzcGSee bereits 50 000 Personen zum Opfer Abgeordnete den letzten Reichstagssitzungen beiwohnten, gefallen sind. Er hat der Londoner medizinischen Gesellschaft einen Der „Bö r s en-E o u r i e r" sagt: Der aan^e Reir der diesjährigen EtatÄebatte bestand in der Kritik von


