Nr. 248
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Giehener Anzeiger werden tm Wechsel nut dem hessischen Landwirt die Gießener Familien» Hättet viermal in der Woche beigeUgL
Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Untvers.-Buch- u. Stein» druck erei (Pietsch w tbcn) Redaktion. Sxpedittoa und Druckerei:
Schnlstratze 7.
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Ferniprechanschiuß Nr. 51.
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Zweites Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag 22. Oktober 1903
Bezugspreis.
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SÄ™ M V A jährlich ’M 2L0. durch
Gietzener Anzeiger«
° General-Anzeiger 99 ** —h.
Amts- und Anzeigeblatt für den Ureir Gießen MM
Die heatige Yummer umfaßt 8 Seite«.
KeKmmrmachnng.
Betr.: Aenderung an Wegübergängen der Bahnstrecke Gießen-Fulda.
Der landespolizeiliche Erorterungstermin für die in unserer Bekanntmachung vom 13. l. Mts^ Kreisblatt Nr. 122, erwähnte Aenderung des Wegnberganges bei km 22,42 der Bahnstrecke Gießen—Fulda in der Nahe der Station Grünberg findet
Dienstag den 27. d. Mts., vormittags 10 Uhr 36 bei km 22,42 statt. Die Beteiligten werden aufgesordert, in dem Termin an Ort und Stelle zu erscheinen und etwaige Einwendungen, Anträge und Wünsche daselbst vorzubringen.
Gießen, den 21. Oktober 1903.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. B r e i d e r t.
Bekanntmachung.
Betr.: Gesuch des Gutspächters Ferdinand Kammer von Hungen um Genehmigung zur Errichtung einer Dampfkesselanlage.
Ferdinand Kammer zu Hungen beabsichtigt, auf dem Grundstück Flur I Nr. 96 der Gemarkung Hungen eine Dampfkesselanlage zu errichten.
Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang vom Erscheinen dieses im Kreisblatt für den Kreis Gießen an gerechnet, auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Hungen zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung des Ausschlusses bei Großh. Bürgermeisterei Hungen vorzubringen.
Gießen, den 20. Oktober 1903.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. V.: Dr. Wagner.
Der Aücktritt des italienisch-« Ministeriums.
Tie „Agenzia Stefani" veröffentlicht folgende Note: Im gestrigen Ministerrate teilte Zanardellis dem Ministerkollegium mit, daß er gemäß seiner schpn früher kund- ge geb en en Entschließung den König in einem Briefe gebeten habe, ihn von dem Amt eines Ministerpräsidenten zu entheben. Er habe dem König geschrieben, daß er seit einiger Zeit die Ueberzeugung gewonnen habe, wegen seines gesundheitlichen Zustandes fein hohes Amt nicht mit der intensiven Arbeitskraft verwalten zu können, die er früher aufgewendet habe und die er als Pflicht und Notwendigkeit betrachte. Er sei deshalb durch die unab- weislichen Forderungen seines körperlichen Zustandes, der sich während der verflossenen Zeit relativer Ruhe nicht gebessert habe, gezwungen, den König &u bitten, seine De- mrssion anzunehmen. Er habe damit einige Wochen gewartet, weil er es nicht für passend gehalten habe, vor Beendigung der Reise des Königs und der Königin nach Paris eine Krise hervorzurufen. Die anderen Minister bedauerten sehr den Grund, der den Ministerpräsidenten zu seinem Entschlüsse bestimmt habe, und beschlossen einstimmig, ebenfalls die Demission einzureichen.
Man erwartet in Rom das Eintreffen des Königs aus Schloß San Rossore. Zanardelli begiebt sich, sobald angängig, nach Äladerno und nimmt seine begonnene Kur wieder auf.
Es gilt als sichjer, daß der König die Demission des Kabinetts annimmt. Zanardelli hat dem König Visconti V e n o st a zum Nachfolger und Gallo zum Minister des Innern vorgeschlagen. Man bezweifelt jedoch, ob Visconti Venosta die Mission übernimmt.
Auch den ehemalig en Mmi,.e< Präs dritten und spät:renMr nister des Innern im Kabinett Zanardelli, Giolitti, ist wieder die Bahn frei zum leitenden Negierungsamt. Daß, worüber ja trotz aller Krankheit Zanardellis kaum zu zwei- faln ist, eine Angelegenheit der auswärtigen Politik, der unterbliebene Zaren besuch, dies bewirtt hat, wird nicht zuletzt Giolittt selbst überraschend kommen, umsomehr, als nach der Ersetzung des Ministers Prinettr durch Morrn in der Leitung der auswärtigen Angelegenheiten Italiens am politischen Horizont grade nach dieser Richtung hin keine Bewölkung zu erwarten war. Das Prophezeien ist bekanntlich nirgend so undankbar als in der Politik, und die Zeichendeuter — zu denen Giolittt selbst gehört —, die damit rechneten, daß das Kabinett Zanardelli über die innere Politik zu Fall kommen werde, haben vorbergeraten. Es liegt also keine innenpolitische Aktion vor, die gewissermaßen die Folie abgeben könnte zum Einzug Gio- littis ins Ministerpräsidium, und ebensowenig würde die Ablösung Zanardellis durch den Staatsmann aus Piemont eine wesentliche Aenderung des politischen Kurses bedeuten. Auch Giolittt gehört der Linken an, allerdings der gemäßigten, und er würde im allgenreinen aus dieselbe Mehrheit sich stützen, wie Zanardelli. Wenn man die Kabinettsttisis unter einem höheren Gesichtspunkt betrach^- tet so erscheint bemerkenswert, daß von der Wahrschern- lichkeit der Ueberttagung des Premierportefeuilles an einen Politiker der Rechten nicht die Rede ist, obwohl z. B. der früher wiederholt „am Steuer" gewesene Marquis dr Rud kni nicht versäumte, in den ihm nahestehenden Blättern sich der Krone in enrpfehlende Erinnerung zu bringen. Darin prägt sich wohl die Ueberzeugung der öffentlichen Meinung Italiens aus, daß König Viktor E m a rt u e l bei der Wahl eures leitenden Staatsmannes die demokratischen Grundsätze irr er ster Linie berücksichtigt. An dem Verhältnisse Italiens Zum Dreibund
würde sich, unter einem Ministerium Giolitte nichts ändern, vielleicht aber käme ein frischer Zug in die den Abschluß neuer Handelsverträge vorbereitenden Arbeiten.
Der italienische Botschafter in Petersburg, Gras Morra, der sich gegenwärtig in Viareggio aufhalt, erklärte einem Redatteur des „Giornale d'Jtalia", er sei durch Paris gereist, ohne weder den König noch den Mi- nister Morin giesehen zu haben. Als er am 13. Oktober aus Petersburg abgereist sei, sagte Graf Lam s d or fs ihm: „A u s W i e d e r s e h e n i n R o m !" Morra bemerkte weiter, nicht in Petersburg,,sondern in Romereignetesichd er beklagenswerte Zwischenfall, der die Verschiebung des Besuches des Kaisers verursachte. Er glaube, die Mißdeutung der Verschiebung, die nicht durch die sozialistische Agitation verschuldet sei, werde leicht beseitigt werden. Der Kaiser werde demnächst den Besuch des Königs erwidern. Das „Giornale d'Jtalte" teilt mit, da ßder Botschafter Nelidow in allernächster Zeit einen Urlaub antrete.
We die „Kl. Pr." berichtet, soll die Zarin wieder einem Familienzuwachs entgegensetzen. Dieser Umstand sei der Hauptgrund dafür, daß die Reise des russischen Kaiserpaares nach Rom auf geschoben wurde.
WMische Tagesschau.
Die Kaiserin Auguste Viktoria
vollendet heute, Donnerstag, ihr 4 5. Lebeusjah r. Mehr als zwei Jahrzehnte ist die erlauchte Frau die treue Lebensgefährtin des Kaisers, teilt sie mit ihm Freud und Leid und Hilst ihm die Pflichten seines schweren Berufes tragen. Als Gattin und Mutter ist die Kaiserin ein Vorbild für die deutschen Frauen. Wo es gilt, httfteiche Hand zu bieten, da ist sie die erste. In dem ab gelaufenen Lebensjahr erlitt die Kaiserin einen Unfall. Sie stürzte vom Pferde und zog sich einen Bruch des linken Unterarmes zu. Ein Trost in dem Schmerze war ihr die Liebe und Anteilnahme, die man allenthalben bekundete, und die zeigten, wie sehr allen das Wohl der Kaiserin teuer ist. Zu dem heutigen Geburtstage bringt auch die hessische Bevölkerung der hohen Frau ihre aufrichttgen Glückwünsche dar.
Deutsches Keich.
Berlin, 21. Okt. Der Kaiser hörte heute die Vor- ttäge des Oberstkämmerers Grafen Solms-Daruth, des Chefs des Zivilkabinetts v. Lucanus und des Ministers des Innern Frhrn. v. Hammerstein.
— Der deutsche Botschafter Speck v. Sternburg reiste heute von Washington ab nach seiner sächsischen .Heimat. Der Botschafter überbringt dem deutschen Ka iser und dem Prinzen Heinrich Versicherungen der Freundschaft des Präside nten Roosevelt. Die Rückkehr nach Washington ist für Ende November in Aussicht genommen.
— Der preuß. Justizminister Dr. Schönstedt kann am 23. d. M. auf 50 Jahre juristischer Tätigkeit zurückblicken. 1833 zu Broich a. d. Ruhr geboren, studierte er in Bonn ,Heidelberg und Berlin die Rechte. 1865 erfolgte seine Anstellung als Kreisrichter in Broich und 1867 seine Versetzung nach Duisburg. Nach, vorübergehender Beschäftigung im Justizministerium bei Gesetzgebungsarbetten wurde er 1872 Appellationsgerichtsrat in Glogau, von wo er 1876 nach Frankfurt a.M. versetzt wurde. 1879 wurde Schönstedt Landgerichtsdirektor in Frankfurt a. M., 1883 Land- aerichtspräsident in Neuwied und J.884 als solcher nach Kassel versetzt. 1892 erfolgte seine Ernennung zum Präsidenten des Oberlandesgertchts in Celle, 1894 die zum Staats- und Justizminister und 1895 seine Berufung in das Herrenhaus auf Lebenszett sowie zum Kronsyndikus. Im Jahre 1900 verlieh ihm die juristische Fakultät der Berliner Universität ehrenhalber das Diplom eines Doktors der Rechte. Dr. Schönstedt ist zurzeit dem Range wie auch dem Lebensalter nach der älteste der aktiven preußischen Staatsminister.
— Das preuß. Staatsmini st erium hat die Aufnahme einer neuen Anleihe der Stadt Berlin in Höhe von 228 Millionen Mark nach Antrag des Magistrats mit unerheblichen Modifikationen genehmigt.
r— Zu den Finanzministerkonferenzen erfährt die „Natl. Korresp.": Der Meinung, daß aus den agrarischen Zöllen verhättnismäßig hohe Einnahmen zu erwarten seien, begegne die andere Ansicht, die finanzielle Wirkung der Zollerhöhung werde durch Prohibitivzölle stark beeinträchtigt werden. Ue Verein stimmend sprachen sich die Teilnehmer der Konferenz dafür aus, bei der Aufstellung des Etats die äußerste Sparsamkeit einzuhalten und die Schuldentilgung mehr in den Vordergrund treten zu lassen als bisher. Abstimmungen wurden nicht vorgenommen. Die Vorschläge werden den einzelnen Regierungen vorgelegt werden und dann im Bundesrate weiter beraten.
— Gegenüber verschiedenartigen Gerüchten, welche zur- zett über die K a n a l v o r I a ge im Umlauf sind, kann das „B. T." feststellen, daß die preußische Regierung durchaus au den Erklärungen sesthalte, welche Gras Bülow und zuletzt Minister Budde im Abgeordneteuhause abgegeben haben. Ob aber eine diesbezügliche Vorlage bereits beschlossen ist, dürfe schon mit Rücksicht darauf bezweifelt werden, daß der neue Landtag noci) nicht gewühlt und die Fertigstellung des Etats die dringendste Aufgabe fei.
— Welche Großstädte voll den m e i ft c_n Schulden bedrüctt werden, zeigt eine Ueberficht int Statistischen
Jahrbuch deutscher Städte. Allen voran steht die Reichs- hauptftaot mit 313 Millionen Anleche- und sonstigen Schulden, einschließlich eines „vorübergehe-nd ausgenommenen" Darlehens von 9,7 und der Amts- ic. Kautionen von 11,2 Millionen Mark. Die nächstgrößte Schuldenlast hat die Stadt München (147i/2 Millionen), dann folgen Frankfurt a. M. mit 107, Leipzig mit 82,6, Köln mit 73,4, Hannover mit 68,8, Dresden mit 631/2 und Breslau mit 57 Mill. Mark. Unter den folgenden sieben Städten, die zwischen 40 und 50 Millionen Schulden haben, befinden fich> auch Char- lottenburg mit 431/2 Millionen, mehr haben Elberjeld, Magdeburg, Nürnberg und Düsseldorf (von 47 Millionen herab bis auf 44), weniger Mannheim und Stettin (42 Millionen). Auch in bezug auf die 5Me der Gesamtausgaben für Tilgung und Verzinsung der Sck>uldenlast steht Berlin (mit 16i/4 Millionen Mark) an der Spitze; den nächst höheren Betrag hat zu diesem Zwecke aber Köln (mit 10,8 Millionen 1 auszuwenderi, und ihm folgen dann erst München (mit 8,4] und Frankfurt a. Wä (mit 7,4 Millionen Mark). Die Ge- santtsumme der Pas,wen für die 52 Städte beläuft sich aus über 1865 Millionen Mark, nicht gerechnet eine inzwischen ausgenommene Anleiheschuld von 216 Mttlionen, zu her bald auch noch die Berliner 228 Millionenanleihe wird zu rechnen sein. (Die armen Steuerzahler! Die Red^)
Potsdam, 21. Okt. Heute wurde das von der Stadt vor dem Brandenburger Äir errichtete Standbild des Kaisers Friedrich feierlich enthüllt .in Gegenwart des Kaiserpaares, des Kronprinzen, sämtlich.er in Potsdam und in Berlin weilenden Prinzen und Prinzessinnen, der Zivil- und Militärbehörden, sowie der Stadtvertretung. Das Kaiserpaar nahm, nachdem der Kaiser die Front der Ehrerlkompagnie obgeschritten war, Aufstellung unter dem prunkvollen Baldachin. Bürgermeister Vortasmer hiett eine Ansprache und feierte Kaiser Friedrich, der Jahrzehnte taxv^ unter den Potsdamern gelebt, als Vorbild der Tapferkett, Mannhaftigkeit, Standhasttgkett, Gottergebenheit und Geduld, als den Förderer des Kunstgewerbes, der Volksbildung und Jugenderziehung, als den Mithelfer an der Errichtung des Reichs. Durch dies Brandenburger Tor sei 1871 der Kronprinz nach dem Siege mit den Garden eingezogen, hier brachte ihm die Vaterstadt Potsdam den letzten Scheidegruß auf dem Wege zur Gruft, diach: der Rede fiel aus den Wink des Kaisers die Denkmalshülle. Das Kaiserpaar besichtigte das Denkmal und zog den Schöpfer, Boermel, den Bürgermeister und anbere ins Gespräch
Nürnberg, 2L Okt. In vier sozialistischen Versanimlungen wurde nach Vortragen der Abg. Sude- ium, Haller, Segitz und Merkel eine gleichLautende Resolution angenommen, welche die Verbesserungen des LandtagswaHl-Gesetzentwurfs anerkannt, jedoch die Fraktion zur Vertretung der prinzipiellen Forderungen, namenllich die Hintanhallung der Hinaufschraubung des Wahlalters und bezüglicb Benachtettigung der Städte auffordert.
München, 21. Okt. In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses wurde bei der Beratung des Mttitär- etats konstatiert, daß die Soldatenmißhandlungen in der bayerischen Armee wesentlich zurückgegau- qen seien. Der Kriegsminister bemerkt, daß der Etat für 1904 voraussichtlich keine besondere Verstärkung der Armee bringen werde.
Keer und Ilolte.
— Nach dem „Militärwochenblatt" ist General bet Kavallerie v. Massow, kommandierender General des 9. Armeekorps, zur Vertretung des erkrankten Präsidenten des Reichsmilitärgerichts nach Berlin kommandiert, Generalmajor v. Rohrscheidt, Kommandeur der ostasiatischen Besatzungsbrigade, von seiner Stelle enthoben und auf sechs Monate beurlaubt. An seine Stelle tritt Oberst Petzel, Kommandeur des zweiten ostasiatischen Jnfantertteregiments, unter Beförderung zum Generalmajor.
— Der Ablüsnngstransport der ostasiatischen Besatzungs- brigade ist auf dem Dampfer „Silvia" am 21. Oktober in Aden eingetroffen und am selben Tage nach Suez weitergegangen.
Ausland.
C h r i ft i a n i a, 21. Ott. Im heutigen Staatsrat reichte das Ministerium Blehr sein Entlassungsgesuch ein. Der Führer der Rechten im Storthing, Professor Dr. Hagerup, erhielt den Aufttag zur Kabinettsbildung. Ten Wenblättern zufolge verlautet folgende Zusammensetzung des Ministeriums: Prof. Hagerup Ministerpräsident und Justizminister, Dr. Sigurd Ibsen norwegischer Staatsminister in Stockholm, Prediger Hans Nielsen-Hange Minister für Kirche und Unterricht, Postmeister Dr. Schoe- nin g Minister für Handel und Industrie, Großkaufmann Bttger Kildal Minister für Finanzen und Zölle, Amtsingenieur Hansen, Minister der öffentlichen Arbeiten, Gutsbesitzer Matheesen Ackerbauminister, Oberstleutnant Strngstadt Kriegsminister.
Rom, 21. Ott. Die zur Untersuchung der Verwaltung der Atarine eingesetzte Kommission begann ihre Arbeiten. Sie beschloß, die Untersuchungen ohne Rücksicht auf die Dauer auf die ganze Marine auszudehnen und sie sowohl unter dem Gesichtspunkt der Verwaltung, als der Moral zu führen. Die Untersuchung soll zunächst mit den im Juni vorigen Jahres im Parlament zur Sprache gebrachten Vorgängen ihren Anfang nehmen und den Zeitraum feit 1884, wenn nötig selbst die Zeit vor 1884 umfassen.


