153> Jahrgang
Dienstag ÄS. September 1903
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Adresse für Depeschen; Anzeiger Gießen.
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Dem Gtetzener Anzeiger werden im Wechsel mit dem HeMcheir Landwirt die tittBttttr Kamttir«. Mittet viermal in der Woche deigelegt.
VdotattonSdruck n. Verlag der vrühl'sche» ^tn <versB ach-u. StÄn- druckrrrt <Pietsch Srdech
‘^ST' monatlich7bPU,otertet-
Eichener Anzeiger
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General-Anzeiger w den pottt and allgem, Amts- Md AnzeigeblM str dm Kreis Gießen MWZ V -**r i Ky zeigenteü: Hand Beck.
Kie heutige Kummer rrmfaßt 8 Seite«.
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achung.
Die am b. Anqrch ds» Js. arrgeorbnete Sperre be3 Durchgangsverkehrs über de» Markt-, Kirchen- und Linden- platz — von der Mccrktstraße bis §nr Wetzstein gaffe — wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 22. September 1903.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Bekanntmachung.
Betr.: Abhaltung der ViehmärLte.
Der Auftrieb von Vieh ottf den ViehmarkLplatz beginnt oon dem am 29. l. Mts. stattfindenden Viehmarkte ab bis auf weiteres vormittags nm 7 Uhr.
Gießen, den 21. September 1903.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
• Hechler.
Z>er Kaiser vnd die Kröeiter.
Gießen, 22. September.
Am 26. November v. Js„ vier Tage nach dem jähen Tode KruppS, versammelte Kaiser Wilhelm IL in einem Wartesaale des Bahnhofs zu Essen a. d. Rrihr Vertreter der Arbeiterschaft der Kruppschen Werke und hielt an ste eine Ansprache, die viel Aufsehen erregte. Es wird niemand cm- nehmen wollen, daß der Kaiser gehofft hatte, mit jenen Worten, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen, eine große politische Umwälzung in der deutschen Arbeiterschaft hervoczurusen. Dazu reicht sein politischer Blick git weit, aber seinem Temperament und seinem persönlichen Pflichtgefühl gemäß hielt er eS damals für angemeffen, „einen Nagel einzuschlagen", an dem einmal eine Wendung zum Besseren angeknüpst werden könnte.
In ähnlicher und vielleicht noch schärferer Weise äußerte er sich am 5. Dezember 1902 m BreSlau, als mS Fürsten- zimmer des dortigen HauptbahnhofeS 16 Arbeiter in festlichem Gewände getreten waren, nm dem Kaiser zu danken für seine Essener Rede und baß in ihr den Arbeitern geschenkte Vertrauen".
I« Essen hatte der Kaiser gesagt? ein int „Vorwärts über angeblich honbosexuelle Neigungen Krupps veröffent- lichter Artikel sei ^ellre Tat so niederträclMg und gemein, daß sie aller Her-en erbeben gemacht um> jedem Patrioten die Schamröte aus die Wange treiben mußte über die unserem ganzen Volk angetane Schmollet Dafür hatte er die sozialoemo kratische Partei vermitwörtlich gernacht, deren Anhänger nicht mehr würdig seien, sich Deutsche zu nennen, und den Arbeitern Kugeruseu: „Wer nicht das Lischchrch zwischen sich und diesen Leuten zerschneidet, legi moralisch gewissermaßen die Ätitschuld (an einem Mord) auf sein Haupt." In Breslau war der Kaiser „von freudiger Befriedigung erfüllt", weil ,Hie Arbeiter Breslaus sich erpt- schlossen haben, zu ihrem König und Landesvuter zu konr- inetr", und er sprach:
„Jahre lang habt Ihr und Eure Bruder Euch durch Agitatoren der SoKiallsteu in dem Wahn erhalten lassen, daß, wenn Ihr nicht dieser Partei augehörtet oder Euch zu Ihr bekenntet, Ihr für nichts geachtet und nicht Lu der Lage sein würdet. Euren berechtigten Interessen Gehör Ku verschaffen zur Berbefserung Eurer Lage. Das ist eine grobe Lüge, ein schwerer Irrtum. Statt Euch objektiv zu vertreten, versuchter: die Autoren, Euch aufzuhetzen gegen Eure Arbeitgeber, geZen die anderen Stände, gegen Thron und Altar, und haben Euch zugleich auf das Rücksichtsloseste ausgebeutet, terrorisiert und geknechtet, um ihre Macht zu stärken, lind wozu wurde diese Macht gjebraucht? Mcht zur Förderung Eures Wohles, sondern nm Haß zu säen zwischen ben Klaffen, und zur Ausstreuung feiger ^leixmbungeit denen nichts heilig geblieben ist und. die sich schließlich an dem Hehrsten vergriffen, was wir hienieden besitzen: an der deutschen Mannesehre ! Mit solchen Menschen könnt und dürst Ihr als ehrlieb ende Männer nichts mehr zu tun haben, nicht mehr von ihnen leiten lassen!"
Damals war's ein grauer Dezembertcrg gewesen. Sechs Monate darauf, in -desJunis heißen Tagen wurde der neue R e i ch s t a g gewühlt. In Breslau stimmte eine ungeheure Mehrheit für die Sozialdemokraten. In Essen wurden 18000, im Essener Revier 50 000 Stimmen mehr als bei der vorigen Wahl für den sozialdemokratischen Kandidaten abgegeben. Und in fast allen deutschen Großstädten triumphierte die Sozialdemokratie über ihre Wahlsiege. ।
Urrd nun sind wiederum drei Dimrate ms Land gangen. Wiederum hat, diesmal gelegentlich der Enthüllung eines Denkmals für Kaiser Wilhelm I. ui eine Ar b eit erd eputation „namens der gesanu.eu Arbeiter- schäft der dortigen Staatswerrstätton" dem Kaiser ujr Hul- diaung dargebracht, tiefempfundenen Dank ausgesproci-en, unverbrüchliche Treue gelobt und GEes >L«egcnl für den Kaiser erbetet. Gestern hat der Kaiser in freundlichen und vorsichtigen Worten zu den erschienenen Arbeiten von feiner Meinung gesprochen, die große Erfcchrung und den hohen Stand der Bclduug der den-ff chen Arbeiterschaft anerttsvrt und sie in schlichjten und ruhig würdevollen Worten daraus aufmerksam gemacht, daß nur durch den Aus- und Ausbau des einigen deutschen Reiches, an dem ja ein großer Teil der Arbeiterschaft selber wacker mitgearbeitet hat.
Handel und JnÄultrie irr Deutschland so großen Aufschwung nehmen konnten, daß sie Millionen von Arbeitern zu nähren vermögen. Die deutsche Arbeiterschaft müßte daher, so meint der Larser, um ihrer selbst willen das lebhafteste Jntereffe haben an der ungeschmälerten und ungestörten Erhaltung be8 Reiches und seinem äußeren wie inneren Zusammenhalt.
Don Kaiser berührt eS, wie man steht, seltsam, daß diese einfache und einleuchtende Tatsache in der Maffe der Arbeiter- f reife nicht ersaßt wird, daß die sozialdemokratische Partei auf ihren jährlichen ^Siegesfesten^ nach wie vor verkündet, fie sei und bleibe revolutionär, ein Todfeind der bestehenden Staatsordnung, und ste werde immer darauf aus sein, auf die Beseitigung dieses Staates hinzuwirken. Aber der Kaiser konnte trotzdem diesmal sehr wohl feine Worte auf einen um ein paar Oktaven ruhigeren Ton stimmen. Denn was da gerade jetzt in Dresden in eine recht bedrohlich klingende Resolution hineingesaßt worden ist, das ist ja im Grunde gar nicht so schlimm, als Herr Bebel die Welt gern glauben machen möchte Wenn diese Resolution auch eine , überwältigende^ Mehrheit gefunden hat, so sagen die Reden aller derer, die gegen fie mit aller Schärfe gesprochen hatten, doch deutlich genug, daß man nur den öffentlichen Eindruck der allgemeinen Einigkeit in der Partei Hervorrufen wollte. Die große Zahl der Revisionisten und die noch um sehr vieles größere Zahl der Mitläufer der sozialdemokratischen Partei, deren Vorhandensein Vebel selbst zugegeben hat, will von revolutionären Zielen nichts wissen. Es ist keine Frage, daß trotz aller Ableugnungen ein gut Teil der Leute, die sich Sozialdemokraten nennen, und ein noch viel größerer Teil von denen, die sozialdemokratisch wählen, in Wahrheit gar keine Sozialdemokraten sind und durchaus fähig scheinen zu einem Bündnis mit bürgerlichen und national gesinnten Kreisen. Ob die sozialistische Partei in Dresden wirklich trotz alledem „gefestigt" worden ist, wie der „Vorwärts" behauptet, darüber werden vielleicht schon die nächsten preußischen Landtagswahlen Auskunft geben. Jedenfalls hat jene Tagung niemanden, am wenigsten aber, wie man sieht, unseren Kaiser das Gruseln gelehrt, und daß des deutschen Reiches oberster Repräsentant fest an der Hoffnung hält, daß die deutschen Arbeüer aufwieglerischen Agita- toren zu entreißen find, deß können wir uns alle freuen.
Uslitische Tagesschau.
Nach bem sorialderaokratijchen Parteitag.
schwebte ein unglückseligerGeistdes persönlichen Haders, ja des gegenseitigen Mißtrauens, eine ganz ungewöhnliche Neigung zu Uebertreibungeu und Verschärfungen an sich bedeutungsloser Druge über einen großen Teil der Verhandlungen." So steht s im Zentralorgan der svzialdenwkrati- schen Partei Deutschlands über den Dresdener Parteitag zu lesen. Au anderer Stelle spricht der „Vorwärts" von den „Steinen", welche die führenoen Parteigenossen gegeneinander geschleudert hätten, anstatt oen Gen off en im Lande ,^üvo^ zu bieten. DÄrklich, es war ein förmliches Stein-Bombardem.eut, und bissigere und spitzere Urteile, wie sie Bebel und v. Vollmar, Fischer, Heine und Stadthagen wechselseitig sich ausstellten, sind selten in einer öftentlfcherc Versammlung hervor geholt worden. Voll- mar's auf Bebel angewendete Vergleiche mit einem „Diktators^, mit „Cromwell", seine Beleuchtung des Bebellscheu ,^Zch" gingen hart bis an die Grenze, an der ein Gegrrer erllärt, mit dem andern „fertig," zu sein. Man hatte sich ja auf manches gefaßt gemocht, aber doch nicht auf biefe Siedehitze der Leidenschaftlichkeit. Ware es noch ein reinigendes Ungewitter gewesen! Aber nein, die Temperatur in der Partei ist schwüler, als vorher; das letzte Wort, das man noch znrückhiell, um der Oeffent- lichLeit nicht gar zu sehr das Lchauspiel des Lcrmpfes Aller gegen Alle zu bieten, wird, so scheint es, erst im Fraktionszinrmer gesprochen werden. Daß der dem Einfluß der ,M^üsionisten" vorbeugende Antrag BebellSrnger- Kautsch mit 299 gegen 11 Stimmen angenommen worden ist, hat nur den Wert eines Augenblicks-Erfolgs. In der Fraktion besitzen die Revisiorristen das lieber gewicht, und es ist nicht anzunehmen, daß sie sich uuterordnen, well der Parteitag es so beschlossen hat. In umvesentlichen Fragen vielleicht wird die „Diktatup" Bebels sich behaupten; es braucht aber nur eine einzige Frage von Bedeutung zu erscheinen, etwa die taktische Stellungnahme gegenüber den neuen Handelsverträgen, natürlich auch die trotz der langen Debatten keineswegs geklärte Vize- präsidentenftage — „Man stand am Schluß da, wo man am Ansangwar", bemerkt zutreffend der „Vorwär t—, um den Gegensatz in seiner ganzen Schärfe und Unversöhnlichkeit wieder aufleben zu lassen.
Nach den Berichten vom Parteitage hat übrigens besonders eine Form der Polemik Mißbehagen und lln- rutz'e in der Versammlung hervorgerufeu: die Bezug- nahm-e auf briefliche und mündliche Aeußer- ungerr privater, zum Tell unmittelbar vertraulicher Art. So beklagte sich Bebel, daß v. Vollmar ein Privatgespräch mit ihm wiedergegeben hchte (zur Haltung der bahrischen LaudtMAsfvaition in der Wicchlrechtsftage), und ferner' daß Auer einen 18 Seiten langen Bries, den Bebel vor 30 Jahren aus dem Gefüngnis geschrieben, zur Bekämpfung seiner, Bebels, Persim und Auffassung benutzt hatte. Aehnliche Vorwürfe über Indiskretion sind mehr oder weniger deutllch auch noch von anderen Rednern erhoben worden. Das System der „Eutyüllungen" hat also in diesem Falle wenig Arrklang, gefunden.
Gras Bülow
hat, wie aus Wien berichtet wird, einem Mtarbeller der „N. Fr. Pr." gegenüber auf die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen dem Besuch Kaiser Wilhelms und des Zaren bestehe, geäußert, ehr Zusammenhang bestehe insofern, als Deutschland vertrauensvoll die Austragung der Angelegenheit im Orient zunächst O e st err e i ch-Ung ar n und Rußland überläßt. Die Frage, ob eine europäische Intervention imOrient in Aussicht genommen {ei, glaubt Graf Bülow im verneinenden Sinne beantworten zu können.
Graf Bülows Antworten sind in so vorsichtiger, diplomatischer Form erteilt, daß die politische Well durch die empfangenen Auffchlüsse nicht klüger ist, als zuvor. Das Balmn-Programm Deutschlands ist ja hinlänglich bekannt. Möglicherweise hatte aber die Wiederholung den Zweck, die in jüngster Zeit so eifrig von England aus verbrelleten Tendenzmeldungen, wie diejenige, daß Deutschland in Konstantinopel zum Krieg rate, Lügen zu strafen.
Das „Neue Wien. Tagebl." veröffentlicht ein Interview mit dem Grasen Bülow, worin er sich über den Stand der Handelsvertragsfrage zwischen Oesterreich und Deutschland folgendermaßen äußert: Von dem Wunsche geleitet, die Schwierigkellen, welche dem befreundeten und verbündeten Reiche aus der innerpolitischen Lage erwachsen, nicht zu verschärfen und die Kontinuität der guten handelspolitischen Beziehungen nicht zu stören, habe ich bisher davon abgesehen, wegen Eröffnung der Handelsvertragsverhandlungen besonders zu drängen oder zur Kündigung des Vertrags zu schreiten. Natürlich kann aber der Moment itommeri, wo wir nicht länger warten könneit, und schon jetzt haben wir die Verhandlungen mll andern Mächten früher beginnen müssen, als mit Oesterreich
Deutsches Keich.
Berlin, 22. Sept. Der K a i s e r übersandte dem Che^ des Zivilkabinetts v. Lucanus sein von Ludwig Nofter gemaltes Bildnis mit einem Schreiben, welches be- bestimmt, das Gemälde solle den großen Festsaal der Lucanus'schen Amtswohnung schmücken. Das lebensgroße Bild stellt den Kaiser in der Uniform der Garde du Eorps mit schtoarzem Küraß und Diarschallsstab dar.
— Der Kaiser unternimmt dieser Tage einen Iagd- ausflug nach dem Kurischen Haff, und zwar in den Ta- wellningker Forst. Aus diesem Anlaß hat der Hafenbauinspektor in Memel den dortigen Lönigllchen Strandvogt beauftragt, seinen Kahn sofort neu herzurichten. In dem Fahrzeug werden Sitze für den Kaiser und für etwa vier Personen des Gefolges hergestelll. Am Kirchenplatz zu In s e, wo der Kahn landen soll, wurde ein neues Bollwerk aufgeführt. Der Kaiser fährt mit der Jacht „Hohen- zollern" bis Memel und von dort an Bord des Dampfers „Bismarck" bis zu den Molen von Jnse. Bon hier begibt sich der Monarch mll dem Kahn bis zum Landungsplatz an der Kirche und dann ruittels Fuhrwerks zum neuen' Jagdschlötzchen in Paith, wo Jagden auf Elche srattftnden werden.
— Eine A euß er nngd es Kais er s toirh dem Pester Lloyd ans Mohaes gemeldet: Auf der Fahrt nach Mohacs sprach der Kaiser mit dem Ministerialrat Thaly, an den er oie Frage richtete, ob in Serbien nicht etwa schon die Revolution ausgebrochen ist Ministerialrat Thaly antwortete: ,^Rsher nicht, aber es haben sich neuerdings Offiziere den protestierenden an geschlossen." Kaiser Wilhelm erwiderte: „Schon recht! Schon recht! Schon recht!"
’ — Nach einigen griechischen Zeitungen beabsichtigt König Georg von Griechenland im Anschluß an seine Reise nach Darmstadt zur Vermählung seines Sohnes dem deutschen Kaiser in Berlin einen Besuch abzustatten. <*•*
— Das führende Bündlerblatt, die „D. Tagesztg.", schreibt: „Die Kanalschwärmer und die Herren, die einen H a-n d e l s v e r t r a g um jeden Preis haben wollen, sind mit dem Reichskanzler nicht mehr zuftieden und haben schon seit einiger Zell einen kleinen Krieg in der Presse begönnern Sie spielen ein klein wenig M i n i ft er* stürzerei; freilich ist die garcze Sache nur Spiel. Wer die Verhälllrisse kennt, der weiß, daß der Reichskanzler sich gerade jetzt des Vertrauens des Kaisers in besonderem Maße erfreut Er wird also dem Spiele mll demselben Lächeln zuschanen, mll dem wir es betrachten."
— Die „Volksztg." erfährt, daß gestern der Redakteur des vorwärts", Rehbein, der in Zeugnis- zwarrgshaft genommen worden war, weil er den Änsender des an den „Vorwärts" gerichteten Soldatenbriefes über Mißhandlungen nicht nennen wollte, aus der Haft entlassen worden ist.
Kiel, 21. Sept Der Groß Herzog von Hessen begab süh heute vormittag, von Hemmämark kommend, zum Besuch des Großherzogs boti Oldenburg und der großherzoglich olderchurgischen Familie nach Eutin. Von dort begab sichfderGroßherzog heute abend'nachDarm- stadtzurück.
Ausland.
London, 21. Sept. Die „St Jsmes Gazette" meldet.- Austen Chamberlain ist zum Schatzkanzler, Lord Se l b o r n e zum K o l o n i a l m i n i st e r, Arnold F o r st er zum KriegsMinister, und Brodrick zum Staatssekretär für Indien ernannt
Caracas, 20. Sept. Die Mächte reichteri bei der pe n e z o lan i j che n R e gi e ru n g ihre rvoch ausstehenden


