FreitagÄ». Mai 1803
153. Jahrgang
Zweites Blatt.
$)U heutige 'Nummer umfaßt 10 Seiten.
m Marburg zum Reichstags^
sozialdemokratischen Kandidaten gestimmt.
hat.
Der hiesige demokratische abend abgehaltenen General
haben die Sozialdemokraten, blatt* mitteilt, Dr. MichelS kandidaten proklamiert.
-k- Mainz, 21. Mai.
Hohen lohe-O eh - Amt als Sanbrat
Tie Balkan-Unruhen.
Aus Konstantinopel wird dem „Berl. Tagebl." gemeldet: Tie Türken fahren mit ihren Rüstungen fort. E- werden nicht nur fortwährend Truppen nach Anatolien und Mace- donien geworfen, sondern man setzt auch die Neuformationen der Kavallerie fort. Vorläufig werden fünf Regimenter gebildet; im Armeekorps von Adriauopel wurden
Kolonialpost.
Nach einer Mitteilung der „Köln. Ztg." hat aus Samoa eine starke Einwanderung von großen und kleinen deutschen Kapitalisten slattgefunden.
Volilische Tagesschau.
Berlin und München.
Schon seit einiger Zeit ist wieder von allerlei ,Un- ftimmigkeiten* zwischen Berlin und München die Rede. Man erinnert sich, daß kürzlich etwas unvermittelt der oer- fassungSmavige BundesratSauSschuß für auswärtige Angelegenheiten, in welchem Bayern den Vorsitz zu führen hat, in die öffentliche Debatte gezogen wurde. Jetzt kommt das.Würzb. Journ.* mit folgender Sensationsmeldung über Friktionen zwischen der bayerischen und der Reichsregierung:
.Für das eigemlid) selbstverständliche Zugeständnis der von dem bayerischen Minister des Aeußeren Freiherrn v. Podewlts, nicht ohne sich vorher der Zusiunmung maügebender Politiker aus dem Zentrum versichert zu haben, ausgestellten Forderung des eventuellen stelloertreienden Vorsitzes im Bundesräte und der In- wirkiamkeittretuug der veriasfuugsinäbigen Institution des diplo- malifchen Ausschusses mit Bayerns Vorsitz fordert Preus; en angeblich die Besetzung der Ko mm andost eilen deS zweiten und drittenArmeekorpS durch preußische Generäle unter gleichzeitigem Austausch einer größeren Anzahl Offiziere aller Grade in zeitweiliger Abkommandierung i 1» Württemberg. Ferner habe die bayerische Armee die neue Einheitsuniform — zunächst die graue Litewka — gleichmäßig einzuführen.
Uebec diese Kompensationsforderung, so erzählt das Würzburger Blatt weiter, kursiere eine sehr drastische Aeußerung deS ackss höchste verblüfften Prinz- regenten. DaS Tollste leistet sich aber daS Blatt mit dem Satze: .Höhere Militärs sind der Meinung, daß schließlich der Schutz Oesterreich-UngarnS angerufen würde, da sich der Regent unmöglich der Hoheitsrechte begeben könne.* Auch die beschleunigte Rückkehr dcS Prinz- reflenten von Wien nach München wird mit diesen „Fnk- • men* in Verbindung gebracht. Man glaubt, sich in einem Tollhause zu befinden, wenn man in einem deutschen Blatte eine Intervention Oesterreichs in deutschen Bundesangelegen- Heiken angekündigt sieht. Aber auch sonst atmet der Artikel * . Gehässigkeit, als daß man ihn ernsthaft nehmen könnte.
Vermutlich dürsten sich einige ,Unstimmigkeiten* zwischen Berlin und München, so weit sie wirklich bestehen sollten, bei dem bevorstehenden Besuche deS bayerischen Ministerpräsidenten v. PodewUS in Berlin in aller Freundschaft auS- gleichen.
Ausland.
London, 20. Mai. In einer gestern hier ab gehaltenen Zionistenversammlung wurde mitgeteilt, daß die englische Regierung sich mit der Absicht trägt, ein Gesetz gegen, die Einwanderung von Fremden zu erlassen, daS sich speziell gegen die Juden richten soll.
— Ter Königvon Italien und Präsident L o u b etk werden noch im Lause des Juli den Besuch des Königs erwidern.
— Tas Unterhaus eröffnete gestern abend die Debatte über den Congostaat. Tie Abgg. Herbert und Samoel, Sir Charles Wilke, sowie die Unterhausmitglieder Qtorfe und Emmott sprachen über die Greueltaten, welche von congostaatlichen Beamten begangen worden sind. Siel beklagten sich außerdem darüber, daß der Congostaat den Berliner Vertrag umgangen habe, indem derselbe Handelsmonopole gegründet habe, wodurch der englische Handel lahmgelegt worden sei. Lord Cranbome ertiärtc un Siameit der Regierung, es werde eine Enquete veranstaltet werden, um festzustellen, ob der Congostaat gegen den Artikel 5 des Berliner Vertrages gefehlt habe. Nach einer längeren? Tebatte, worin auch Lord Fitzmorise das Wort ergriff, erklärte Lord Balfour, er verlange von der Kammer nicht eine unbedingte und verfrühte Verurteilung einer fremden Regierung, solange nicht eine Enquete erwiesen habe, ob die Entschuldigungen begründet seien oder nicht Hierauf nahm das Unterhaus die Resolution Herbert-Samoel wegen Einleitung einer Enquete an. (Also die Herren Engländer haben Lust, den Congostaat in ihre unergründliche Tasche zu stecken, wahrscheinlich nur aus Gründen edelster Menschlichkeit! T. Red. d. Gieß. An-.)
Utrecht, 20. Mai. Ter frühere Präsident Krüger ist heute abend, von Mentone kommend, hier eingetroffen und nach Hilversum weitergereist, wo er Aufenthalt nimmt. Krüger sicht sehr gesund und rüstig aus.
Paris, 21. Mai. In der gestrigen Deputierten- kämm er wurden nach einer langen Rede des Ministerpräsidenten Combes über die Kongregationen 10 Tagesordnungen eingebracht, bei deren Beratung es zwischen den Abgeordneten Berteaux und Borguet zu einem Handgemenge kam, fobay die beiden Gegner von Saaldienern getrennt werden mußten. Abg. Iublart ersuchte die Kammer, sich vor allem über die Frage der Trennung zwischen Kirche und Staat auszusprechen und brachte in diesem Sinne einen Antrag ein. Terfelbe fordert die Vorbereitung der Trennung ohne Verbindlichkeit und ohne Tadel für die Regierung. Ter Ministerpräsident erflärte, er beglückwünsche sich zu allem, was zur Beibehaltung bet jetzigen Majorität führen könne. Tie Regierung habe keinen Grund, sich dem Anträge zu widersetzen. Ter Antrag Iublcrrt wurde jedoch abgelehnt. Schließlich nahm die Kammer die Tagesordnung Etienne an, die von der Regierung gebilligt wird und worin die Kammer die Erklärung der Regierung billigt, auf ihre weitere Festigkett vertraut in der Ahndung der liebertretungen pes Klerus sowie der Inkraftsetzung der Gesetze für die Freiheit der verschiedenen Kulte. Alle weitergehenden Zusatzanträge wurden abgelehnt.
Vigo ,21. Mai. Tas deutsche erste Geschwader ist gestern mittag hier eingelaufen. Tas Fort erwiderte den Salut. Ter Militäcgouoemeur, der Marinepräfekt und der deutsche Konsul begaben sich an Bord des Admiralschiffes zur Begrüßung des Prinzen Heinrich. Eine nach Tausenden zahlende Zuschauermenge fand sich auf dem £.uai' ein. Prinz Heinrich begab sich mit seinem Adjutanten an Land und stottere dem Bürgermeister und dem Gouverneur einen Besuch ab. Tie militärischen Ehren erwies eine Kompagnie Infanterie. Ter Prinz fährt von hier direkt nach Madrid und wird am 27. Mai nach hier zurückkehren. Tas deutsche Geschwader verläßt am 29. Mai den Hafen.
Rom, 20. Mai. Die heutige Kammersitzung begann mit einer Posse, da dec Republik mb v.iribal- ümeroberft Gattoruo, der polii. ernst genommen wird, über das Dem tu) en des deutschen Reichskanzlers Bülow, den Ministerpräsidenten Zanardelli zu einem modus vi-
Grafen Onola einzutreten.
Im Wahlkreis AlSfeld-Lauterbach-Sch o tten wie das , Offenbacher Abend-
Verein hat in seiner gestern
Versammlung beschlvffen, bei der bevorstehenden Reichstagswahl von der Aufstellung eines eigenen Kandidaten abzusehen und für den sozialdemokratischen Kandidaten Dr. David einzutteten. Bei der Wahl zu dem hessischen Landtag hat bekanntlich die demokratische Pattei hier auch für die beiden
monculicd7dP1^ vierteljährlich Alk. 2.20; durch Adhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.L.—vienel- jäbrL auSfcht. Bcücllg. Annahme von Anzeigen für die Lagesnummer bis Dormtttagi 10 Uhr. Zeilen preis, lokal ll’DU au»wärt» 20 thg.
Heer und Flotte.
Berlin, 20. Mai. Der am 18. April dS. IS. zum Generalleutnant befördette Oberquattiermeister v. Goßler ist, wie die »Kreuz-Ztg.* berichtet, zum Kommandeur der 11. Division in BreSlau an Stelle deS zur Disposition gestellten Generalleutnants v. Ende gestellt worden. Statt seiner wurde der bisherige Kommandeur der 2. Garde-Jn- fanterie-Brigade, Generalmajor v. Scheffer, Oberquattiermeister. Für diesen hat der Generalmajor von der Armee, d. 6trau5, der frühere Kommandeur des 2. Gardcregi- mentS zu Fuß, die 2. Garde-Jnfanterie-Brigade erhalten. Ferner ist der Major Prinz Heinrich XXX. Reuß vom Leib - Grenadier-Regiment ,König Friedrich Wilhelm 111.* (1. brandend.) Nr. 8 in Frankfurt a. d. O. nach FlenSburg in das Füsilierregiment „König* (schlesw.-holst.) Nr. 86 versetzt worden.
Aus dem Militär-Wochenblatt, v. Claer, Major im Generalstabe der Großh. Hess. (25.) Div., in den großen Generalstab, Gr. v. Waldersee, Hauptrn. im großen Generalstabe, in den Generalslab der Großh. Hess. (25.) Div. versetzt. — v. Lengerke, Hauptrn. im im 4. Lothring. Inf.-Regt. Nr. 136, unter Versetzung zum Inf.-Leibregt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117 zum Überzahl. Major befördert. — Friederichs, Lt. der Res. des 4. Großh. Hess^Ins.-Regts. (Prinz Carl) Nr. 118 auf ein Jahr zur Dienstleistung zum 4. Hannov. Inf.-Regt. Nr. 164 kommandiert. — Frhr. H aller v. Haller st ein, 2t im 2. Großh. Hess. Drag.-Regt (Leib-Drag.-Regt) Nr. 24, zum Lberlt, Fr hr. v. Weiter sh ausen, Oberlt im 2. Großh. Hess. Feldart-Regt. Nr. 61, zum Hauptrn. und Battt.-Chef befördert — Frhr. v. Dincklage, Hauptrn. und Battt.-Chef im 2. Großh. Hess. Feldart-Regt. Str. 61, in das 3. Garde-Feldart-Regt, Reichert, Hauptmann und Adjutant der 10. Feldart-Bria., als Battt.-Che in das 2. Großh. Hess. Feldart-Regt ftr. 61 versetzt — Hetzker, Lt im Großh. Hess. Train-Bat 9tr. 18, zum Oberlt, die Fähnriche: Brandenburg im Feldart. Negt von Peucker (1. Schles.) Nr. 6, unter Versetzung in das 2. Großh. Hess. Feldart-Regt Nr. 61, Frhr. v. Malaper t, gen. Neufooille, v. Löhneysen, Gr. zu Sayn-Dittgenstein-Derleburg im 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde-) Regt Nr. 115, v. B o e l tz i g, im Inf.- Regt Kaiser Wllhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Leo im 4. Großh. Hess. Inf.-Regt (Prinz Carl) Nr. 118, zu Lts. befördert — Dr. H all w ach s, Assist-Arzt der Landw. 1. Aufgeb. (I Darmstadt), zum Oberarzt befördert
— Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben nahm nach einer Newyorker Depesche an einem Festmahl teil, welches der Großindustrielle Jaeot Schiff ihm zu Ehren veranstaltet hatte.
Dessau, 2L Mat Dieser Tage wurde einer Gast- wrrtSwitwe ein Schwein im Gewichte von 220 bis 240 Pfund für den Preis von sage und schreibe 48 Mark an geboten, mit der Begründung, „in unseren, etwas abgelegenen Ort kommt gar kein Fleischer". Der Preis ver» leht sich natürlich für das ganze Schwein.
Hannover, 20. Mat Der „Hannov. Anz." meldet: Tie zahlreichen politischen und persönlichen Freunde von Tr. Karl Peters unter Führung des Abg. von Kardorff haben an den Kaiser ein Schriftstück gerichtet, in welchem sie die gegen Dr. Peters wegen dessen Amtsführung in Südwestaftila erhobenen Anschuldigungen zu entkräften suchen, und bitten, daß das gegen Dr. Peters seinerzeit gefällte Urteil aufgehoben und oie Wiederaufnahme des Verfahrens eingelcitet werde. Das Schriftstück ttägt die Unterschrift vieler Kolonialpolitiker und höchstgestellter Persönlich leiten. ES liegt bereits seit einigen Tagen im Zwilkabinett des Käfters.
Wahlbewegung.
Friedberg, 21. Mai. Eme VettrauenSmänner- versammlung des Bauernbundes im Wahlkreise Fried- berg-Blldingen hat nach der ,D. Volksmacht beschlossen, für die Wiederwahl des settherlgen nationalliberalen Abg.
Nr. 118
«-»chetnt täglich y Ler Sonntag».
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die «iehener .famllien* blätter viermal in der Woche betgclcgL
Rotationsdruck u. Verlag der Brü h i'f chen Unwert.-Buch- u.6tein- drucke ce, (Pietsch Erden) V ' Non, Lrveditw« und Druckerei:
Gchalftrabe 7.
Adresse für Depeschen: «uzetger Dießen.
FerntperchanIchtußAr 5L
»ie Reserven einberufen. Tie Nachrichten auS Makedonien lauten trister denn je. Tie türkischen Soldaten uni) Saptihs wetteifern an Grausamkeiten gegen die Bewohner, odaß sogar verschiedene Konsuln beün Generalinspektor der Armee protestierten. Fast überall find die Gefängnisse über* üllt
Tie Art der Bildung des bulgarischen Kabinetts überraschte nach einer Meldung des Wiener Lorr.-Bur., folgert aber, daß die Zusammensetzung des Ministeriums eine konsequente Führung der Politik gewährleistet, die auch den Ge- ahren der makedonischen Bewegung ausweiche. Die neuesten vertrauenswürdigen, aber noch der Bestätigung bedürfenden Nachrichten besagen, daß der Befehl zum Truppen- oormarsch gegen den noch in Opposition befindlichen ieil der Albanesen, welcher sich gegen die Höhen von Koprio-nik zurückgezogen hat, rüa'guugig gemacht sei, weil diese Älbo liefen das Kloster Tetschaui besetzt halten und dasselbe, falls die Truppen vorrücken, zu zerstören drohen. Taher gingen, wie verlautet, die Truppen nach dem Lager in Babait-Loces oder Tebabat Aurua. Die Unterbrechung in dem Vorgehen der Truppen soll der Rest der albauesftchen Opposition benutzen, um bei den noch schwankenden Stammen Verstärkungen anzuwenden.
Nachdem die oppositionellen Albanesen die Höhen von Foprionik besetzt hallen und das dort befindliche Kloster Tetschaeri in die Luft zu sprengen drohen, erhiellen die türkischen Truppen Befehl, die Operationen gegen die Albanesen einstweilen zu sistieren und nach Tebabat zurückzukehren.
GiehenerAnzeiger
General-Anzeiger w
Amlr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Teil: v. «iltko. für .Stadt und tianb* und .Genchtvfaaf. Auaust Dötzi füi den An- zeiqentetl: Pan« Beck.
Deutsches Reich.
Berlin, 21. Mai. Das Kaiserpaar ist gestern in Wildparkstation eingettoffen. Zum Empfang waren der Kronprinz, Prinz Joachim und 1>ie Prinzesim Viktoria Luise am Bahnhof erschienen. Das Kaiserpaar begab sich alsbald mit den Prinzen und der Prinzessin nach dem „Neuen Palais". — Aus der Rückfahrt von Urville nach Wildpark hörte der Kaiser die Vorträge des stellvertretenden Kriegsministers von Einem, des Chefs bei Militär- kabinctts Okafcn Hülsen-Häseler und des Chefs des Marinekabinetts von Senden-Bibran. Auf Station Wildpark nahm der Kaiser die Abmeldung des bisherigen groß- bri« an Nischen Militar-Attachees Oberst Waters entgegen. — Sjeute abend ist der Kaiser,nach Pröckelwitz abgereist.
- Am gcsttigen Geburtstage des Zaren er- schienen in der russischen Botschaft Reichskanzler Graf Bülow, sowie sämtliche Botschafter der hier anwesenden Gesandten, um ihre Karten abzugeben.
— Tie „Nordd. Alla. Ztg." schreibt: In einem hiesigen Blatte ist ausgeführt worden, der gegenwärtige Oberpräsident von Schlesien habe die Interessen der Provinz nicht genügend vertreten und die Staatsregierung über die unerfreuliche Entwickelung der Verhaltnifte m Oberschlesien im Unklaren gelassen. Wir halten uns für verpslichtet, hiergegen hervorzuheben, daß kaum sur eine Provinz des preußischen Staates so mel geschehen ist, al» für die Provinz Schlesien während der Amtszeit!des gegenwärtigen Oberpräsidenten. ö"Ut den b evorst eh enden R u ck tritt bc-= Herzoqs von Trachenberg ist lediglich der in seinem Abschiedsgesuch angegebene Grund eines schweren und sich allmählich vettchlimmemden Augen- ^idens^maßge^nd^^ veröffentlicht die Verleihung bei Luisenordens mit der Jahreszahl 1813/14 an bte Großherzogin von Sachsen-Weimar.,
— Dr. jur. Prinz Hugo zu .
rin qen, der vor einiger Zeit sem Amt als des Kreises Rosenberg (Schlehen) medergelegt hatte, um sich der kaufmännisch en Laufba hn zu widmen, ist jetzt, nachdem er zunächst bei der Deut- chen Bank als Volontär gearbeitet und dmui m Amerittl tüte kaufmännische Bildung vervollständigt hat, Geschafts- tübrer einer Gesellschaft mit be,chrankter Haftung geworben, der „Deutschen Oelbesprengungswerke", die er mit dem Kaufmann Leonard Schade van Westrum gegründet ha7 T« Zw-ck der G-s-Nschast, deren Derwögen 30)000 Wrt beträgt, ist die Anrveutung der Erstndung und der CLudrechtc eines Patentes, der Bcrtaus ran Lizenzen und die Beteiligung an ähnlichen Unternehmungen, ^er Prinz, geboren 1864, Lderleumant ä la lutic der Armee, rst der füngste Bruder des Fürsten Chr.stean Kraft zu H°hcnl-h-. i^eiirinaen ÄerzogS von Ujejt, ernea der größten Grund, bei der en DeuWand, Aiitgliedes des Renchstag-z und in Sportkrcisen als Präsident des Unron-Kluds bekannt, dem auch Prinz Hugo zu ovenlvhe<,ehrnngen ^ahre hin, durch als Mitglied dessen technischer Kommtsiwn angehort
dchen, kochen kann und xbeit erfahren i|t,
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