Issue 
22/04/1903 Zweites Blatt
 
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

A dl

M

Mittwoch SS. April 1903

153. Jahrgang

Zweites Blatt.

Fle heutige Dummer umfaßt 12 Seiten.

ftckrtü^!

ott

Ausland

teil

Deutsches Keich.

Wahl-Bewegung.

(Eine 8kTtraueii£'indnneioer.amin[ung der Zentrurns- partei in Alzey beschloß, wie dieWormser Ztg." meldet, zur Reichstagswahl kür Bingen-Alzey den Gutsbesitzer

3. Senf tot in Gabshcirn aufzustellen. In dieser Woche »st in Bingen eine allgemeine Verttauensrnänneroersamm* lnng, in welcher der Kanoidcll eridgillig ernannt wird.

Wahlkreis Alsfeld-Lauterbach-Schotten. Die Nationalliberalen beschlossen mit den Frei- sinnigen gemeinsam vorzugehen. Als Kandidat wurde der Kreisrat Dr. Wallau tn Lauterbach borge- sehen. Der Kcuididat der Deutschfozialen Rrfornipartei und des Hess. Bauernbundes ist der seitherige Abg. Binde- wa l d, der auch die Unter(tüfoung des Bundes der Land­wirte gefunden hat.

Im Wahlkreis Dillenburg-Herborn wurde in einer DertrauenSmänneroersammlung des Bauernbundes vom vorigen Sonntag beschlossen, den seitherigen national* literalen Abg. Amtsrichter Hofmann in Rennerod nicht mehr zu unterstützen, sondern in der Person des Guts- befttzers v. Levetzow eüun eigenen Kandidaten aufzu- ftellen.

Berlin, 21. April. Ter Kaiser machte heute vor­mittag einen Besuch beim Reichskanzler Grafen Bülow.

__ Das Jubiläum des öOiährigen B e |t e b e n 51 cuw» > ------- ~ =; m -> V Garde-Tr ain-Dataillons ist heute in Gegen-1 malige Leutnant Deisel mit xregius

Aus dem Aeichslag.

Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeit« schreibt xntrriu 2L April r

Die 6d»ice|türme ber letzten Lage haben auch Me Reihen der Parlamentarier gelichtet. Sin gerechter Kri­ttler wird das Moment der Verkehrsstörungen jedenfalls 1 zur Beructsiä^iguna anempsehlen, wenn er feststellt, daß oer IHeid^tag in der heutigen ersten Sitzung nach den Osterferien mäßig besetzt war. Graf Ballestrem, der würdige Präsident, hatte zwar auch 33 Stunden auf der ^lesttä-en Lisenbahnstrebte eingeschneit gelegen, doch er war heute pünktlich zur Stelle. Graf Bülow, der heiteren Sinnes aus Sorrent Zurückgekehrte, zeigte sich dagegen dem hohen Hause nicht. Wollte er damit zum Ausdruck bringen, dag die Regierung der Wahlreglementsnovclle keine außerordentliche Bedeutung beilegt, wie dies gestern abend die offiziöseNordd. Allg. Ztg." tat, als sie die Parteien ersuchte, wegen dieser Vorlage sich nicht in parlamentanfdx Unkosten zu stürzen? Genug, nur Graf Posadowsky war am Regierungstisch erschienen, und er beeilte sich» auf eine wohl vereinbarte Anfrage des Abg. Grober (Ztr.) zu bemerken, daß der Bundesrat einer nut einmaligen Lesung der Vorlage im Reicl)stag zu* stimme. Abg. Gamp (Sip.) alaudte, das Mißvergnügen der Rechten markieren zu müßen, indem er Herrn Gröber bat, den Antrag auf einmalige Lesung einstweilen zurück- au|teilen. Bei der Abstimmung erhob sich indessen auch der größte Teil der Konservativen zu Gunsten des Antrags Gröber, ivas auf der Linken nicht geringe Heiterkeit her­vorrief. Abg. Gröber begründete in kurzen, martiaen Worten die zustimmende Haltung de- Zentrums zu den vorgefchiagenen Aenderungen des Wahlreglements: Ein- führung von SfoiierTAiunien und von WahikouvertS. Abg. Himburg (ton|j gab sich ordentlick-e Mühe, die Unzwea- Mäßigkeit der neuen Be^iimmungen darzutun. Namentlich der ^lolierraum, daSWal)lllo,et", erregt ihm Bedenken. Die Wähler würden sich ungebührlich lange in diesem Raume aufhalten können, eS würde zu unwürdigen Szenen kommen upv. Herr Htniburg erzielte mit seiner über* ängstlichen auffaifung vorwiegend einen Helle ikeitSer folg i man nahm auo) dre Ankündigung nicht tragisch, dag bre große Mehr hell der Konservativen gegen die Vorlage stimmen werde. Mg. Gamp äußerte sich namens der Reiu-spartei in ähiitichern Sinne. Die Unvolllointnenheit auch der neuen Bestimmungen wurde übrigens in der Diüluis.on zugegeben, so von den Abgg. Bassermann (nl.), Blos ^Soz.), uno Rick>ter (fr. Bp.). Doch angesichts der 'jLOiiueniugleit, die unleugbare Sicherung deS Wahlgeheim­nis >eS, bat durch die Vorrage geboten wird, möglichst bald gesetzlich fesrzulegen, verzichtete man auf Einbringung von Abanderungsantragen. Gras PosadowSly, von Abg. Richter angeregt, erörterte in seiner prazi(en Weise die staatsceck>t- liche und waylprattijd-e Seite der Vorlage, darauf hin­weisend, daß der Reiü-stag die neuen Be.iimmungen nur an nehmen ober adlehnen, mdX aber Lenderungen daran vornehmen könne. "Nach der Rede des Staatssekretärs war das Interesse an der Sache erschöpf Abg. Dr. Pachnicke «fr. Vg.) bemühte sich es durch eine Rede zu beleben, bie manche tressetide Bemertung über die Stellung der Konservativen zum Reichstagswahlreck)t überhaupt ent­hielt. Gegen den Satz:Wer den Schutz des Wahlrechts nicht wi.l, will auch das Wahlrecht nicht" wird sich kaum etwas einweuden lassen. Abg. Konrad Haußmann (Sudd. Vp.) erzwang ,ich mit seiner wuchtigen Rhetorik wenig* slens jeiuucuig die Aufmerksamlell der Veriammlung. Gr begrüßte die Einbringung der Vorlage als einen Erfolg ber politischen Rrvral und verwies auf die mit dem Isolierraum in Württemberg gemachten günstigen Er­fahrungen. Nicht eine Beschwerde sei der WahlprufungS- !ümmii|.on des wurUembergischcn Landtags zugegangen. «Hört! yort!) Aehnlid-eS teilte Abg. Geck (soz.) aus feiner badiscl-en Heimat mit Abg. Frhr. v. Hodenberg (Welse^ empfiehlt in einer später angenommenen Resolution bie 'uiischasfung von Wahrurnen lli Bries lasten,orm mit entsprerrZenvem Spall sür den Einwurs der KvuvertS, um bie namentlich auf drin Lande vielfach höchst primitiven und unzulänglichen Wahlgefäße, wie Suppen schuf, ein, Zi- garrcnh|teii, durch angemejiene zu ersetzen. Zu einer Art Ehrenrettung der von Herrn Geck mit einer Spitze gegen bie Konservativen gerügten BezeichnungKtoseiraum" er­hob sich arsdann kein geringerer als Grat Ballestrem. Gr stellte zu allseitigem Ergötzen fest, daß der Ausdruck seines Wis.eiis zum ersten Mare in Australien parlamen* taujä) vflL|u/io)jener Raum) gebraucht worden ser. Wegen des Gebrauches dieser Bezeichnung tonne ajo nicht g^grn ein Rrirglleb des deutschen Reichstags ern Vorwurf erhoben werden. (Sehr richtig! rechts.) Es sprachen noch die Ver­treter der kleineren Fraktionen. Der Welfe v. Lxhccle- Wunstorf hiell sür angezeigt, bei dieser Gelegenheit feiner Schlisuall nach Wiederherstellung des Königreichs Haiinover Ausdruck zu geben, was ihm eine schaffe Zurechtweisung seitens des Präsidenten erntrug. Dann wurde die Tts- tuision geschtosseu und die Vorrage un Einzelnen und in per Gcsamrabirrmmung angenommen. Auch zwei Konser­vative, dre Abgg. Hennrng und Will, stimmten dasur, wor- über die Lmke mit Bravorufen quitterte. Der Jsvllerraum ist also beschlossene Sache.

Madrid, 21. April. Tie Truppen des Sultans wer- den demnächst in Tanger eingeschifft, wodurch die Möglich- eines Konfliktes mit Spanien beseitigt wird. Tetuan ist von Insurgenten belagert Die Europäer flüchten, da bie Eroberung der Stadt wahrscheinlich ist Angesichts der Lage erbat der spanische Konsul die Ent* sendung von Schiffen. Nachrichten aus Merilla besagen, der Prätendent stehe bei der fZestung Shellan, 15 Kilometer von Melilla. Nach einer Depesche auö Tetuan baten die dort ansc.sftgen Europäer um Entsendung eines Dampfers, der sie an Bord nehmen kann, weil sie befürchten, daß Tetuan bald in der Gewalt der Aufständischen sei,n werde.

Rom, 21. April. Ter König nahm heute das Ent­lass u n g s g e s u ch deS Ministers des Ausivärtigen, P r i- netti, an und verlieh im das Großkreuz des Mauritius- unb Lazarusordens, sowie den Rang eines Marquis. Tie Blätter besräiigen, daß Morin zum Minister des Aus­wärtigen ernannt werden solle. Be ttolo soll das Porte­feuille der Marine erhalten.

Der deutsche Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich luden die Königin von Portugal zu einer Fahrt nach Capri ein, und begaoen sich mit der Königin an Bord desSaphir" heute dorthin.

Havriel Stxnob ve.ojientllcht imGiornclle d Italia einen Skief, wo.in er die Fabel zurücr.oeift, daß der ehe-

Kron Prinz werde Un Laufe des Sommers einen Besuch in Karlsruhe machen, um dort der Prinzessin Alex» andra von Cumberland zu begegnen. Tiefe Meld* ung ist gegenstandslos, sowohl den ta7,Ll)lichen Umständen nach wie auch namentlich mit Beziehung auf die Tendenz, ür eine angeblich geplante Verbindung zwischen dem Kron* prinzen uno der Prinzessin von Cumberland Stimmung zu machen. Ebenso falsch ist die aus Gmunden datierte An* gäbe des^annoo. Anz.", daß der Kaiser für b$n Herbst >cs Jahres einen Besuch am Hose des Herzogs von Cumber- and beabsichtige uiid voraussichtlich als Iagdgast des Herzogs mehrere Tage in Gmunden verweilen werde."

Gegenüber anderweitigen Mitteilungen, wonach in kaufmännischen Kreisen Kairo- über eine Zurücksetzung bei den Einladungen für das F e st m a h l z u E h r e n der de utschen Prinzen Aer g er aus dem Generalkonsulat herrsche, versichert diePost" aus Gruiid aenauer Mit- teilungen, daß die Deschwerbe durchaus unbegründet sei. Rach dem Diner in intimem Kreise habe ein größerer Ein* -sang stattgesunden, zu welchem auch verschiedene Vertreter Der Kaufmannschaft geladen gewesen seien.

Tie vielbetpvochene amerikaliische Panzer* chisfexkursion iiach den europäischen Gewässern unterbleibt iiach einer Newyorker Depesche desBert. Taacbl.", well sich von dem gesamten Geschivader nur drei Iahczeuge als diensttüchtig erwiesen haben.

DieBerl. jborr." meldet: Avi 21. Aprll erscheint zum ersten Male die vom Statistischen Amt herauSzugebenbc arbeiterstotistische ZellschriftR e i ch S a r b e i t s b l a 11". Das Blatt erftrittt ,ich gemäß der Denkschrift zum Reichs- haushaltsetal von 1302 auf alle mit den Perhällnissen Der arbeitenden Klassen -»usammenhängenbcn G.bieie, wird die soziale Gesetzgebung des In- und Auslandes verfolgen und besonders die Bewegung des Arbellsniorktes berück- ichllgen.

lieber die Audienz des Zentrumsabg. v. S a v i g n y beim Pa p st berichtet noch dieGerm.", letzterer habe Den Wunsch geäußert, daß da- Aentrum doS hohe Gut der Einigkell stets bewahren möge. Auch habe dec Papst seine besondere Freude über den bevorftcheiiden Besuch des deut­schen Kaiser- ausgesprochen.

lieber den Austritt ein es sozialdemokra­tischen Agitators aus der Partxi lesen wir in den ,^Leipz. N. N": Ter früher in TreSden für bie Sozial- benwlralie äußerst tätige Agitator und Redakteur der ,Sächs. Arb.-Ztg." Franz Fricke wird in diesen Tagen eineEnthüllung-^voschüce über die Dresdener Sozial- Demokratie im Druck erscheinen lassen.

Nr. 93

rfftetBt tiflTl# au&et 6onntag<.

Trm toteben er A njetget werden im fBetblel mit dem Beflißt« taibmlrt bieUbtütr lamillee* blälitr viermal tn bet

Woche bttqelegL Roiationibrud a. Ver­lag bet Brühl 'lchen Untoetl.-Buch- u-Sletn- b ruderet (tiiedd) Itrben) Ktbattxon,nxDtrw« unö Druckerei:

e<b*IHr*te 7.

Mbtefie tüt tepddjeni flnjrlfltr »letze».

^vmfprcd)an1d)lu61h 5L

wart des Kaisers sesllich begangen worden. Auch in allen übrigen Train-Garnifönen Deutschland- sanden ouS Anlaß des 50jährigen Bestehens deS train-5 der Armee

binbung staub. TreysuS sei niemals im Spionagedienst des GeneralstadS besck)äsligt gewesen. Söessel, Mathilde Bäumler und Peyborowski, die im Dienste Frankreichs standen, erhielten von Mosjettg in Kcakau die Liste inter­nationaler Spione, auf der auch der Name Esterhazys stand. Diese Liste wollten sie im Prozeß zu Rennes aus­nutzen und boten sie zuerst der Famllie DreyfuS an, ivciajc sie aber zurückwwS. Dann wurde der Name Trey- fus deigefügt und Czernuschi benutzte die Liste zur falschen Zeugenaussage im Prozeß zu Rennes. Peyborowski, der später ins Elend geraten war, wollte dem Kommissar Tomps das Geheimnis der Fabrikation der Liste verlausen. Der jranzö(.s^e Gelieralstab aber fdurfte den Kapitän Fritsch nau) 'ja^a unb bie|er erpreßte von Riathilde Baum- ler Briese. Tonips gab bie Briefe bem Eclair, welcher meinte, bas Kabinett Walbeck-Rousseau spinne eine Intrigue, um bie Afjare DreyfuS ivieber au erbjfnen. Dem Kabinett fehlte aber der Mut, alle faljdjen Zeugen int 'llozeß zu Rennes zu entlarven. Heute sud-en die Natto- naliiren sich der Baumlet alias Frau Wessel zu bedienen, um falsa-e Verbindungen mit Drehsus zu konstruieren. Nwmano aber werde sich täuschen lassen.

Linz, 21. Aprll. In Atiwescnhüit der Erzherzöge unb Erzherzog innen Franz oaluator uno Peter Ferdinaiid, deS Staiihulicrs, der Zivil- und MilllärbcHörden, sowie eine« zahlreichen Publllu..lS saiid heute die {eietliehe Enthüllung Dcs Kaiserin E l i s a b e l h - D e n k m a l S statt. Landes- haupiitiaiill übenl-oa- hiell bie Festrebe unb beuchte ein be­geistert ausgenomniiuep Hoch auf ben Kaiser aus. Zahl­reiche Krälize wurden am Denkmal nieberaelcgL

Wien, 21. April. (Abgeorbnelenhaus.) Körber beaiiuvortete heute auch bie Interpellation bes Alldeutschen ^tein über bas TienstliiLbche n Hanel in Iägerndorf, Dein angiblid) Blut zu rituellen Zwecken abge- za pst wuroe. Körber erklärt, die Besd-uldiguna entbehr« jeder Grundlage. Das Dienstmädchen habe aus Haß geaen feinen jüdischen Dienstgeber sich selbst Verletzungen bei­gebracht. In Beaiitworcung der Interpellation Schönerer betressend Stellung der De ut(chen in Oesterreich zum Bündnisse mit Deutschland angesichts deS Verhaltens Deutsdstcuids zu den Deutsd)en in Utigarn, er- tlärt der Ministerpräsident, da es sich um Deutschland einerseits und Ungarn andererseits, also um zwei fremde Staaten hunole, so stehe der Regierung gar kein Recht irgend welcher Einmischung zu. Er erad)te tue Delegationen als einen besser geeigneten Ort zu solchen Auseiiiande» setzungen. Dort wurde es sich wohl auch zeigen, ob wirklich alle Deutschen in Oesterreich geneigt sind, aus den vom Inlerplllanten angesührten Gründen jenem Bündnisse ihre Unterstützung zu entziehen.

Syrakus, 21. April. König Eduard ist heute nachmittag an Bord seiner Yacht unter Eskorte zweier Kriegsschi(fe hier eingetroffen.

Kon staut inop el, 21. April. In den letzten tagen wurden mehrere Albanesen hier verhaftet. Außer­dem wurden auch in der albcmesifchen Yildiz-Garnlson ver­schiedene VorsidMnaßregeln durchgesührt. Einige ver- Dächtige Elemente wurden verbaniit. Tie Pforte hat die Mobilmachung einer, eoent zweier Redisdivisionen in Kenia ongcorbnet In ben Kreisen ber Pforte verlautet. Der Ministerrcll habe ein militärisches Vorgehen gegen bie oppositionellen Albanesen in bem Wilajet Uesküb beschlossen. Die betresfenben Befehle seien bereits ergangen. Der Sultan liefe bem Botschafter Sinowjew wissen, baß der Attentäter Ibrahim nicht durch Puwer und Blei hin­gerichtet, sondern heute ober morgen gehängt werden wird, und zwar soll das Urteil ösfenllich an derselben Stelle, wo Ibrahim den Konsul Schterbina erschoß, vollstreckt wer­den. Tassclbe Los trifft den dortigen Krämer Hussein^ Den Anstifter des Attentats.

ft r e ib er, 21. April. Ein Frübstück, welches bie Araber Loubet an boten, war lanbesüolich aus zehn Sorten Hammelfleisch, Kamel- unb Gazellenbraten zusammengesetzt. Man trank bazu Milch vom Schaf, Ziege ober Kamel. Nach bem Tejeuner babete Loubet, h^elt Cercle mit arabischen Chef-, verteilte mehrere Tekora.wnen unb hielt eine kurze Ansprache, worin er Freunbschast zwischen Arabern unb Frankreich empfahl uub versicherte, Frankreich werbe den Arabern stets Freiheit sichern, welche Bedingung des Frie­dens sei. Tie Araber hörten nickend mit über der Brust verschränkten Armen zu. ..

New York, 21. -echril. Diplomatische Kreise weisen auf die Unzuträglichkeitcu hin welche daraus entstehen, daß Speck v o n S t e r n b u r g iwch n l ch t B o t s ch aft ex: fei, mithin hinter allen Gesandten unb gerade öor (M$äft0- träaer rangiert. 9ioc|eoelt allerditigs «etzte (ich über bie Cti?ette hinweg, indem er Sternburg als Dotschaster ansah, wodurch die Tchlomaten arg chokiert wurden Indeisensafe Sternburg kürzlich beim T.ner des mexikanischen Botschaf­ters zwischen dem türkischen Geianbten unb bem oenezola- Nischen Geschäftsträger. So wird er auch bei den Festlich­keiten in St Louis plaziert werben.

Aus §tnDl und Land.

löiegen, 22. April 1903.

Eisenbahnpersonalien. Der OberreqierungSrat Welcker, Mitglied ber Eisenbahndirektion in Mainz, oom 15. d. TL ab behufs Beschäftigung in den Eiiendahn-

i Abteilungen des Ministeriums der öffentlichen Slrbeiten nach : tommitirt; das Mitglied der Mainzer Eisenbahn-

1 öirefuon, Regierungsrat Gallo, vom 16. bS. Mts. ab bei

Rgl. Eijenbayndireluon in Frankfurt a. M. übenviesen und oer' RegierungSaffesfor Dr. Pltschke, Hilfsarbeiter der ' Direktion, zum 1. Tlai ds. Is. nach Berlin zur Königlichen

_____ Bei» gtrrtifi

JRKBTW n "XH O monaiHd) 7b oirrtrt-

A V r< . tähdid)DU. 2JO. durch

Sietzener,AMge«

General-Anzeiger v v *7 ben polU. unb allqem.

AM- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MGs

V teiaentetL pan4 Beck.

Miidiunin ueniben Itpp1Q)lQ|cl, 6d)uiteniQl)e Elgarirn unö pacls ueuide» ibltidjvaien amint unb Äoichunaen »dene fielen 'chle Bleien ch Raygra» lieuifch Aaygraö

Thiwotheckra». Sorten Kiee- uni laiibwirijch. eamtttitn bester unb fttschrfttt iflenoüeu unb Manner/ )üdj|ie Jitünialjiijltit.

Nassauer

Autnwcg 15. 'j 78

M1» 11. »gi 1 »ml Ibi m

iett, im

'"'nC.'

in üo|t;

'Oimacker, Eu^i'adl. L

: »i*!', Ä-- D u ßnsta' ,gtÄf|0D , nnRi',nö

p<{rI

inricii Geü

Söh

.adeialz, Piehsa'z

»I-Kel,

hautstau vrifuche lum'l ggg" Waschpulver Eureka de verhütet bas uulleb- Ädiarvcu nnb liiu- n ber Mlche, etwh olienrhjaidjetouuotr veich, macht bie ivcipt e büijjdjntll blenbtiio inö giebt btilelbt n einen -och» ange­nehmen g filmen g Geruch.

wäb von bttt de* bcuitnbilen haubirauen- Zeilwigen rc. als ,belle«

Waichmilie! leaemvail'enipiohleuuich dahier in keinem haus' Wen.Lurela M afei 15 ^lLl|imu£ ^toe|d)aiten ju hab-u

hc« unb nameiNJ mnttm affe6

na und 121t