158» Jahrgang
Erstes Blatt
Ami§- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Nr. 274
Srschetnt täglich außer Sonnlags.
Dern Gteßener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Kamilten« blätter otermal in der
Woche beigelegL
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Fernlprechanichluß Nr. bl.
Samstag 21. November LV03
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GietzenerAnzeiger
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TieGießenerRudergesellschaft erhielt gestern folgendes Telegramm:
Se. Kgl. Hoheit der Großherzog lassen Ihnen für er- wiesenes Beileid herzlich danken.
Flügeladjutant Rittmeister Kr a em er.
Worms, 20. Nov.
Von den Schülerinnen und Schülern der städtisch en Volksschule ist, wie wir der „W. Ztg." entnehmen, zur Beisetzung des hessischen Fürstentindes ein großer Kranz aus weißen Chrysanthemen und Maiblumen gestiftet worden. Ter Kranz, mit entsprechender Widmung versehen, wurde gestern zur Trauerfeier nach Da r m st a d t verbracht.
Zu Nr. M. d. I. L 31889.
Darmstadt, am 17. November 1903.
Betr.: Wie oben.
Gießen, den 20. November 1903.
Betr.: Die Feier deS Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs.
Die Grotzh. Kreisschulkommission Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Die nachstehende Verfügung teilen wir Ihnen zur Kenntnisnahme und Benachrichtigung der Lehrer mit.
Dr. Breidert.
Das
Großh. Ministerium des Innern
(JibtrilBug für Kchnlasgelrgeuhkilku)
an sämtliche unterstellten Direktionen, dre Leiter der höheren Bürgerschulen und die Grotzherzoglrchen Kreisschulkommissionen.
Es sind Zweifel laut geworden, ob nach dem schweren Leid, das Seine Königliche Hoheit den Großherzog neuerdings betroffen hat, Allerhöchstdessen Geburtstag auch in dresem Jahre in den Schulen festlich zu begehen sei.
In Erwägung, daß die Geburtstagsfeier des Landesherrn ein Fest der Treue ist, die m Tagen der Trauer nicht minder wie in frohen Zeiten die Herzen erfüllt und bewegt, ist diese Frage zu bejahen. Selbstverständlich aber wird die Feier in diesem Jahre auf den ernsten Ton gestimmt sein müssen, der den Umständen entspricht. Sie wird sich auf eine Ansprache nebst dem Vortrag weniger, ernster Gesänge und, wo die Möglichkeit hierzu gegeben ist, passender Jnstrumental- stücke beschränken können.
E i s e n h u t h.
Dr. Stammler.
Bekanntmachung.
In der Zeit vom 14. bls 21. November wurden in hiesiger Stadt
gefunden: 1 goldener Manschettenknopf und 1 Arbeüs- beutel mit Inhalt;
verloren: 1 silberne Damenuhr und 1 Geldstück.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 21. November 1903.
GroßherzogUau".' ^vuzeraml Gießen.
Hechler.__
. Kekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß Mittwoch, den 25. November 1903 aus Anlaß des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs die Geschäftsräume der unterzeichneten Behörde geschlossen bleiben.
Gießen, den 18. November 1903.
Großherzogliches Hauptsteueramt. Weißenbruch.
Bekanntmachung.
Unter dem Schweinebestand des Bäckermeisters Wilhelm Am end, Bahnhofstraße Nr. 62 dahier, ist die Rotlauf- seuche ausgebrochen.
Gehöstsperre ist angeordnet.
Gießen, den 20. November 1903.
Großherzogtiches Pvuzemun Gießen.
Hechler.
Zum Oevächtrns der Toten.
w Pm. Gießen, 21. 9toö.
Zwischen den Tünen von Sylt liegt ein rührender kleiner Friedhof. Bon einem Erdwall umgeben ruhen Da die Toten, die das Meer versclKungen und wreder herausgegeben hat. Bon Strarrdgras überwacyijen, wmbt such da Grabhügel an Grabhügel. Meist nur Buchstaben, wre sre die Zeichnung der Wäsche aufweist, und der Bag der Auffindung geben Kunde von dem, der da unten ruht, ^aherm warten Vater und Mutter, wartet, «n kummervolles ^Werb mit ihren Kind lein, oder auch Vielleicht eine Braut auf Nachricht von dem Verschollenen und er schlummem laugst unerkannt im Sande von Sylt. Der einzige Schmuck dre;es stillen Ortes ist ein Granitblock, auf dem m eherner ^a\ei geschrieben steht: n ,,
Wir sind ein Volk, vom Strom der Zerd Gespult ans Erdeneiland, Volt Unfall und voll Herzeleid, Vis Heini uns ruft der Heiland.
Das Vaterland ist immer nah, Wie wechselnd auch die Lose: Es ist das Kreuz aus Golgatha Heimat für Heimatlose.
Die schönen innigen Verse hat der verstorbene Berliner Oberlwsprediger Koegel gedichtet, und Carmen Lrylva, die königliche Dichterin, hat sie auf jenen Stein sehen lasten. Sie va.fen so ganz zu oer Stimmung dieses herzbeweglMMN Ortes- Niemand wird sie dort ohne tiefe Rührung lesen können. Wie mancher, dem solche Gedanken sonst ganz fern laaeir der sich keineswegs heimatlos vorkam, mag hler den unerbittlichen Ernst dieser Wahrheit empfunden, und
Heimat für Heimatlose!
Die Todesursache dcr Uriojcstn ßrifaöety.
R. B. D a r m st a d t, 20. Nov.
Es wird in diesen Tagen tiefer Trauer um die so früh aus dem Leben geschiedene Prinzessin Elisabeth in Laienkreisen viel die Frage erörtert, wie es möglich war, daß über die schwere Erkrankung und namentlich über die Todesursache zwei verschiedene Meldungen aus Skiernewice verbreitet werden konnten. Während zuerst berichtet wurde, das einzige Töchterchen unseres Großherzogs sei an Brechdurchfall (cholera nostras) resp. die dadurch bewirkte Herzschwäche nach 24stündigem Kranksein verschieden, wird in dem auf besonderen Befehl des Großherzogs veröffentlichten Protokoll der russischen Aerzte über den Sektionsbefund festgestellt, daß die Prinzessin „infolge von Typhus abdominalis ungefähr am Ende der ersten Wochen an dieser Krankheit gestorben ist", und als direkte Todesursache die sehr starke Jntoxikatwn mit Typhusgift zu betrachten sei.
Der anscheinende Widerspruch der irr diesen beiden Publikationen liegt, ist auf natürliche Weise zu erklären. Die Erkrankung der kleinen Prinzessin war, wie ein bekannter hiesiger Arzt uns versichert, allem Anschein nach eine sogenannte ambulante Form, bei der die Patientin, abgesehen von kleinen Uebehaglichikeiten und leichten F-ieber- bewegungen, die ost nicht gleich erkannt werden können, weiter keine Krankheitsspuren zeigt. Nach dem Sektionsbefund hat die Typhus er krankuri g 6—7 Tage im Körp er gesteckt und war dann irr der schar,en Form des Brechdurchfalls zum Ausdruck gekommen. Typhus ist bekanntlich eine fieberhafte Infektionskrankheit. Sie wird namentlich bet sonst gesunden Personen durch Typhuskeime (T-Bazillus) hervorgerusen, die meist durch Wasser, Milch re. ihren Eingang in den Körper finden. Hier br auchen nun diese Keime bis zu ihrer Entwickelung mindestens 7 bis 10, aber auch bis zul8,ja21Tagen,ohne äußere Anzeichen für ihr Vorhandensein im Körper zu geben. Erst durch die Fieber er scheinungen, die frühestens eine Woche nach der Erkrankung auftreten, ist dann in Verbindung mit anderen Begleitumständen mit einiger Sicherheit auf das Vorhandensein von Typhus zu schließen. Mit der Annahme des Brechdurchfalls stimmten die probusen Diarrhöe-Erscheinungen, die in der ersten Woche der Erkrankung vorkommen, durchaus überein. Man glaubte eben, daß ein akuter Darmkatarrh vorliege, der durch akute Verdauungsstörungen hervorgerusen wurde. Durchsall kommt in vielen Fällen beim Typhus vor, aber nicht bei allen. Es gehört oft eine mehrwöchige genaue Beobachtung des Patienten dazu, vasVorhanden- sein von Typhus im Körper festzustellen. Fieber und Durchsallserscheiuungen allein lassen selbstverständlich durchaus noch lernen Schluß zu. Prinzessin Elisabeth war eine frische, gesunde und kräftige Natur und gerade diese gute Körperkonstitution hat zweifellos dazu mitgewirkt, daß sich, nicht schon früher einzelne äußere Symptome der fürchterlichen Krankheit zeigten, resp. diese früher zum Ausdruck kam. Den Tod eines Typhuskranken bewirken nicht die Typyuskeime, die im tlörper stecken, und die dadurch erzeugten Follirularg.\ckstvür-Bilduugen, die den Darm durchlöchern, sondern das Gift, das sie absondern. Diejcs trat bei der verewigten Prinzessin )o schnell und so start auf, daß schon 24 Stunden nach der äußeren Erkrankung oer Tod erfolgte.
2>ie Stichwahlen in Kreuzen.
Dis gestern abend 11 Uhr waren 428 Abgeordnete bekannt. Gewählt sind: 146 Konservative, 54 Frei-Konserva< live, 97 Zentrum, 79 Nationalliberale, 23 Freisinnige Volkspartei, 8 Freisinnige Vereinigung, 13 Polen, 2 Dänen, 2 Reformpartei, 2 Bund der Landwcrte, 5 Fraktionslose. Es fehlen noch die Ergebnisse aus Teltow-Beeskow, wo die Konservativen die Mehrheit davonzutragen scheinen.
Hierbei sind Wolgast in Kiel, der seiner Richtung nach zur Freisinnigen Volkspartei, und Dietrich in Thorn, der zur Freisinnigen Vereinigung zu rechnen wäre, zunächst unter den Fraktionslosen ausgeführt.
Bei den Wahlen für den Kreis Teltow-Bees kow kam es infolge Rücktritts der beiden sozialdemokratischen Beisitzer zu großen Tumulten. Ferner kam es im zweiten Berliner Wahlkreis m Skandal- szenen. Bereits um 7i/2 Uhr war das Wahllokal gefüllt von Personen, die nicht Wahlmänner waren. Der Wahl- tommissar forderte die anwesenden Nichtwahlmänner vergebens auf, das Lokal zu verlassen, worauf die Wahl- mänuer versuchten, die Nichtwahlmänner mit Gewalt von ihren Plätzen zu drängen. Der Wahlkommissar erbat polizeiliche Hilfe. Als Polizeibeamte erschienen, entstand ein furchtbarer Lärm. Der als Wahlmann anwesende Reichstagsabg. Zubeil ersuchte hierauf um Ruhe, worauf der Lärm sofort nachließ und die Polizeibeamten sich entfernen konnten. Auch im vierten Wahlkreis verlief die Wahl stürmisch Das Wahllokal war schon früh von Sozialdemokraten besetzt, sodaß die Wahlmänner keinen Pla^ sanden. Vielfach wurden Proteste gegen die Uebersüllung des Saales und gegen die G-iltigkeit der Abstimmungen erhoben. Bei dem Lärm und dem Gedränge vor dem Wahltische wurde jede Verständigung unmöglich Polizeiliche Hilfe mußte requiriert werden, die vorübergehend den Saal sperrte. Auch während des Wahlganges kam es wiederholt zu erregten Szenen.
Ganz ruhig ging die Sache im ersten Berliner Wahlkreise ab. Tort enthielten sich die Sozialdemokraten der Abstimmung- und nach wenigen Stunden waren die Freisinnigen Dr. Hirsch, Kreitling und Alb. Träger mit 802 gegen 127 Stimmen gewählt, die auf die drei konservativen Kandidaten fielen. — Im zweiten Berliner Wahlkreise wurden die Freisinnigen; Goldschmidt und Kopsch mit 909 Stimmen gewählt gegen 485, die aus die sozialdemokratischen Kandidaten fielen. — Im 3. Berliner Wahlkreise war das Ergebnis folgendes: Gewählt wurden die Kandidaten der Freisinnigen Volkspartei Rosenow und Zwick. Rosenow, der an erster Stelle gewählt wurde, erhielt 1309 von 2605 abgegebenen Stimmen; außerdem Bebel (Soz.) 1099, Tittrich (K.) 184, Zwick (Fr. Vp.) 10, Wendlanü (K.) 1. Zwick erhielt 1302 von 2603 abgegebenen Stimmen, außerdem Ledebour (Soz.) 1100, Wendland (K.) 182, Rosenow (Fr. Vp.) 10, Tittrich (K.) 2. — Auch bei der Wahl im 4. Berliner Wahlkreise siegten die Freb- sinnigen. Es wurden gewühlt Max Schulz und Justizrat Eassel mit 930 Stimmen. Die Sozialdemokraten Singer und Heimann erhielten 530 Stimmen.
In Wetzlar wurde gewählt Regierungsrat a D. Stackmann (K.) mit 101 St. Roth (Natl.) erhielt 86, Bebel (Soz.) 4 St. (Bisher konservativ vertreten.) In Frankfurt wurden Funk (fteis.) und Oes er (Dem.), im Kreise Biedenkopf Landrat v. Heimburg (kons.), im Kreise Dillenburg Amtsgerichtsrat 5^ofmann- Rennerod wiedergewählt.
Tie Sozialdemokraten, die ihre letzte Hoffnung auf die Stichwahlen gesetzt hatten, sind nun also vollkommen unterlegen. Keiner der Ihren zieht in den neuen preußischen Landtag ein. Das Geschimpfe in ihrer Presse aber, auch in der hessischen, die schon in den Tagen nach den Wahlmännerwahlen reizende Blüten ans ihren Tungstätten zusammeugetragen hatte, wird nun von neuem losgehen. Schlechte Manieren und schlechten Geschmack wird es halt immer geben.
Eine Politik, der Verärgerung ist von sozial- : demokratischer Seite betrieben worden. Im Sinne des bekannten Satzes von dem „kleineren Nebel" wäre ge- gewesen, daß im zweiten WahlgUi..ge die Gegnerschaft gegen den Liberalismus beiseite gesetzt und gegen die Kandidaten der Rechten gestimmt wurde. Äer da hieß es: Wir leisten nur dann Hilfe, lvenn uns da und dort ein Manoat überlassen wird. Das Kompromiß scheiterte an der entschiedenen . Weigerung der Freisinnigen Vol-kspartet wie der National- liberalen. Die Revanche dafür waren die oben erwähnten , sozialdemokratischen Skandale. Auch in Lmden bei Hannover haben die Sozialdemokraten Tumult gemacht. Die Verluste, die auf liberaler Seite entstairden sind, müssen großenteils auf das Konto der Sozraldemokratie gesa)rieben werden; sie hat das „Verdienst", die Reihen der Rechten zu verstärken. Wenn noch bei alledem etwas für die Sozialdemokratie herauSgelommen wäre! Es wäre
zum erstenmal die Flügel seiner Seele zmn Flug nach oben, nach der Ewigkeit gereckt haben. Der Gedächtnistag der Toten kann uns einen ähnlichen Dienst leisten, mag man ihn nun mit den Kacholiken an Allerseelen oder nut den Protestanten am Totenfest begehen. Wer an diesem Lage ein stilles Grab draußen hat, in dem ein geliebter Mensch schläft, gar ein frisches, das erst im Lauf des letzten Jahres!, vielleicht erst ganz vor kurzem, sich geschlossen hat, dem versinkt audji die laute Welt um ihn her, und er taucht tief hinein in die Einsamkeit seines Schwerzes. Von wes für schwerem Herzeleid, von was für dunklen Schickungen weiß allein schon unser erst seit kurzem eröffneter Friedl)of auf dem Rodtberg zu erzählen. Welch ein schneidender Gegensatz: da ringsuncher die wunderbar schöne Gotteswelt in unveränderlicher Pracht und Herrlichkeit, und hier — das Schönste aus Gottes Hand: Menschenlebm und Menschenglück des Vergehens rascher Raub. Und nun zu all dem, was jeden Einzelnen unter uns betroffen hat oder bedroht, der große Schmerz, der über unser Fürstenhaus und über das ganze Land getommen ist. Wie nah liegen da strahlende Freude und tiefster Schyrerz! Wie drängt sich einem da das echte'Psalmenwort aus: „Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras er blüht, wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr." Es ist ja natürlich, daß solche Stimmungen uns nicht dauernd beherrschen, daß Lebens ft eudigkeit und Tatkraft sie in den Hintergrund drängen. Es wäre aber schftnun, wenn sich solche Freudig- 1 feit nur dadurch erhalten ließe, daß wir uns die ernsteren i Gedanken ans dem Sinn schlagen. Wenn der Gedächtnistag , der Toten sie morgen wieder in uns weckt, dann wollen : wir nicht ruijen, bis wir gelernt haben, auch Tod und Todes- l leid einzuordnen in Gottes hellsame Erziehungsgedanken . mit uns, und in Ergebung dessen zu warten, was er uns zu sagen hat; bis uns die Augen aufgetan sind für die ' Herrlichkeit der unsichtbaren Gotteswelt diesseits und jen- : seits des Grabes, in der allein die Lösung für alte dunkeln
Rätsel des Daseins geftinden wird. Möch^ten's doch alle Trauernden morgen zu Herzen nehmen: '
Das Vaterland ist immer nah". Es ist das Kreuz auf Golgatha Wie wechselnd auch die Lose:


