Ausgabe 
20.7.1903 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

ISA Jahrgang

Montag LV.JultlSvA

Nr. 167

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien' blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh loschen Univers^Buch-u.Stem- drückerei (Pietsch Erben) ,Redaktion. Spedition und Druckerei:

Schnlstratze 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

FernsprrchanschlußNr.51.

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SießenerAnzmer

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3mts= und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WtzZ

---- ** zeigenteil'. HanS Beck.

Bekanntmachung.

BeLr.: Bläschenausschlag zu Burkhardsfelden.

Nachdem der BläschermrrSjchlag in Burkhardsfelden er­loschen ist, werden die angeordneten Schrrtzmaßre^ür hiermit wieder aufgehoben.

Gießen, den 17. Juli 1903.

Großherzogliches Kreisamt Gießen-

,________________I. V.: Dr. Heinrichs._______

Bekanntmachung.

Betr.: Schweinepest zu Eberstadt.

Die bisher noch über das Gehöfte des Schweinehändlers Karl Düringer zu Utphe verhängte Gehöstsperre wird auf­gehoben.

Gießen, den 17, Juli 1903.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

,______________I. V.: Dr. Heinrichs. __________

Kekanntmachnng.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Schanzenstraße von heute ab bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt.

Gießen, den 20. Juli 1903.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Mlitische Tagesschau.

Der preußische Handelsminister über das Handwerk.

Handelsminister Möller hielt beim Besuche der Handels­kammer zu Osnabrück eine Rede und hob hervor, der Handwerker von heute habe es nicht nötig, Pessimismus obwalten zu lassen. Wenn das Handwerksgesetz auch noch nicht diejenigen Hoffnungen erfüllt habe, welche man darein setze, so dürfe doch nicht vergessen werden, daß es sich um eine Neueinrichtung handle, die erst ausreifen müsse. Was die Industrie anlange, so könnten die an sie verloren ge­gangenen Gebiete nicht wieder erobert werden. Indes könne man stolz darauf sein, eine solche Industrie zu haben, weil man durch diese der Konkurrenz des Auslandes, vor allem Amerika und England, nur erfolgreich die Spitze bieten könne. Im übrigen müsse der Handwerker rechnen lernen, um seine Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen. Er müffe auf genossenschaftlichem Gebiete vorwärts kommen und sich die Errungenschaften der modernen Technik zu nutze machen. Die Erwerbsverhältnisse müßten entsprechend den modernen Formen abgeändert werden. Er betrachte die Organisation der Handwerkskammern als einen Sieg für das Handwerk. Die preußische Staatsregierung habe nach wie vor das regste Interesse für das Handwerk. Er habe drei Kommissionen zu Studienzwecken entsandt, nach Oesterreich, Süddeutschland und England. Im nächsten Jahre werde solche nach den Vereinigten Staaten gehen.

In einer zweiten Rede betonte der Minister, man müsse mit der Tatsache rechnen und sich damit absinden, daß die großkapitalistische Bewegung eine so große Rolle spiele und das Handwerk gegen dieselbe ; schwer zu kämpfen habe, ebenso daß die Industrie von jener beherrscht werde. Man dürfe aber nicht verzagen, sondern müsse mutig vorwärts streben.

Zur Reform des bayerifchen Laudtagswahlgesetzes, zu der ein sozialdemokratischer Antrag vom 29. September 1899 den Anstoß gab, wird, was für uns in Hessen von be­sonderem Interesse ist, bemerkt:

Die Entscheidung über den Entwurf wird noch gute Weile haben, denn es ist mehr als fraglich, ob er die er­forderliche Zweidrittelmehrheit auf sich vereinigen wird. Die grundsätzlichen Gesichtspunkte wurden von der Klbgeordneten- f(immer im Mai v. I. unter Zustimmung der Regierung festgelegt und es läßt sich danach jetzt schon annehmen, daß sich der Kampf um die Vorlage wesentlich auf dem Gebiete der Wahlkreiseinteilung abspielen und in der Frage gipfeln wird, ob der Landwirtschaft vor den Städten, wie es das Zentrum will, der Mehrheitsbestand in der Kammer gesetzlich gesichert werden soll. Land­wirtschaft heißt eben in Bayern mehr noch als anderswo Zentrum. Da aber unzweifelhaft feststeht, daß das Land in der Bevölkerungszahl weit weniger ge­wachsen ist als die Städte, so wird es sich zunächst darum handeln, ob die auf die Volksvermehrung gegründete Mehraufstellung von vier Abgeordneten (163 statt 159), die ausschließlich den Städten zugute kommmen müßte, durch Korrigierung der Wahlkreise zu Gunsten des flachen Landes kompensiert werden soll oder nicht. Wird hierin nicht insoweit eine Einigung erzielt, daß die Vorlage oder eine Abänderung derselben die Zweidrittelmehrheit erzielt, so bleibt eben im Wesentlichen alles beim Alten".

Unter den preußischen Kleinbauern,

so schreibt jetzt auch dieKöln. Ztg.", hat bei der letzten Reichstagswahl eine nicht unbeträchtliche Zahl sozial­demokratische Stinunen abgegeben. DieKöln. Ztg." qlaubt den Grund hierfür in Folgendem zu finden:

Der Kleinbauer wird kopfscheu und unzufrieden durch die vielen gesetzlichen Steuerungen, Verordnungen und Verwaltungs- maßregeln der Behörden, für die ihm das Verständnis nicht so

raich cmsgeht. Der Bauer wird dadurch verärgert, unzufrieden, und gibt diesen Unmut durch Abgabe eines sozialdemokratischen Stimm­zettels kund, um der Regierung zu zeigen, daß der Bauer unzufrieden sei. Man zwingt z. B.ore Bauern durch Kreisftatut, eine bestimmte Viehraffe,Vogelsberger" zu halten und nicht ,Mmmenthaler", indem die Gemeinden keine andern Deckstiere als Vogelsberger halten dürfen. Ein Hauptgrund zu dem Mißmut der Bauern liefert auch die von den Behörden mit großem Eifer betriebene Zusammen­legung der Grundstücke, die Konsolidierung, die gewiß wirtschaftliche Vorteile bietet. Der Bauer wittert aber einen Pferdefuß dahinter. In den von Kleinbauern bewohnten Landesteilen hat das fränkische Erbrecht Geltung, wonach die Hinterlassenschaft der Eltern zu gleichen Teilen auf die Kinder übergeht, während in andern Gegenden, z. B. in einem großen Teile von Westfalen, das Anerbenrecht ein­geführt ist. Der Kleinbauer betrachtet nun vielfach die Konsolidierung als den ersten Schritt zu der Einführung des Änerbenrechts, uno dagegen sträubt er sich."

Deutsches Reich.

Berlin, 19. Juli. Man meldet aus M o l d e: Gestern abend lief der Weite von der Nordlandreise zurück- kehrende Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie,Prinzessin Viktoria Luise", Molde an. .Wie aus derAuguste Viktoria" hatte auch dieser Dampfer ein zahlreiches Kontingent Ame­rikaner, nahezu die Hälfte aller Passagiere, an Bord. Nach der kaiserlichen Abend täfel, zu welcher Admiral Hollmann und der Kapitän derPrinzessin Viktoria Luise" Einladungen erhalten hatten, wurde sämtlichen Passagieren die Besichtigung derHohenzollern" gestattet. Heute früh um 2 Uhr trat der Hamburger Dampfer die Heimreise an.

Die deutsche Seemacht in Ost-Asien wird nach einer Kieler Meldung in diesem Jahre um drei Kriegsfahrzeuge verstärkt werden.

Ein Pendant zu Bebels Erbschaft winkt seinem Genossen v. Vollmar. Einstweilen hat er das Erbe freilich noch nicht in der Tasche. Es handelt sich, wie wir derStaatsbürgerztg." entnehmen, um einen Rentner in München, der sein Haus im Werte von 95000 Mk. und ferner, aber zunächst bis zum Ableben eines Neffen ohne Zinsengenuß, ein Kapital von 52000 Mk. Herrn v. Vollmar zur freien Verwendung für sozialdemokratische Zwecke hinterlassen wollte. Mer die Schwestern des Ver­storbenen machen gegen das Testament die Unvollständig­keit feiner Datierung geltend.

München, 19. Juli. Merkwürdige Tinge hört man über die Beziehungen hiesiger prinzlicher Palais zu der antisemitischen, d. h. christlich-sozialen Beweg­ung. Von einem dieser Palais wird erzählt, daß es einen in neuester Zeit im Vordergrund stehenden anti­semitischen Streiter materiell unterstützte. Von einem an­deren Palais und hier soll die Dame des Hauses die treibende Kraft sein erzählt man sich, daß sie versucht habe, die östreichisch-christtich-sozialen Parteiführer vor den Reichstagswahlen hierherzuziehen, um den hiesigen Christ­lich-Sozialen auf die Beine^ zu helfen. Die Dame soll geglaubt haben, damit den Sozialdemokraten Abbruch tun zu können. s

Kirche und Schule.

Der Professor am Kadettenhaus in Karlsruhe, Qr. phil. et jur. Thomm, ist zum Direktor des Kaiser Wilhelms-Gymnasiums in Montabaur gewählt worden. Dr. Thomm hat als angestellter Philologe in seinen Muße­stunden noch die Rechte studiert, den juristischen Doktor und den Referendar gemacht, ein Unikum, soviel wir wissen, unter Juristen und Philologen. __________________________

Ausland.

London, 19. Juli. Der Z ar hat nach einer Washing­toner Meldung desDaily Telegraph" das Ersuchen des Präsidenten Roosevelt, drei Schiedsrichter zur Entscheidung der schwebenden Streitpunkte der venezolanischen Frage zu ernennen, dahin beantwortet, daß er diesem Er­suchen entsprechen wolle, vorher jedoch amtliche Aeußer- ungen Deutschlands, Englands und Italiener zur Sache wünsche.

Madrid, 19. Juli. Ministerpräsident Silvela hielt eine Rede, in der er darauf hinwies, daß Spanien und Frankreich gemeinsam bestrebt seien, den Statusquo in Ma­rokko aufrecht zu erhalten. Er betonte die Notwendig­keit bedeutender See- und Landstreitkräfte für Spanien und sprach den Wunsch aus, ein vollkom­menes Freundschaftsverhältnis mit dem stamm­verwandten Frankreich herzustellen.Imperial" sagt in Besprechung dieser Rede, dieselbe sei als Erklärung eines bestehenden französisch-spanischen Bünd­nisverhältnisses auszufassen.

Im Ministerrat stellten nach Prüfung der Marine­forderungen alle Minister dem Ministerpräsidenten Silvela ihre Portefeuilles zur Verfügung. Silvela begab sich darauf sofort ins Palais und unterbreitete dem König die De­mission des Gesamtkabinetts. Den Auftrag zur Neubildung pes Kabinetts lehnte er ab, worauf der König den Kammerpräsidenten Villaverde zu sich berief.

Villaverde nahm den Auftrag, ein neues Kabinett zu bilden, au.. Er unterbreitete heute abend dem Könige folgende Ministerliste: Graf San Bernardo Auswärtiges, Buganel Justiz, Besada Finanzen, General Martitegni Krieg, Estram Marine, Garcia Alix Inneres, Osma Unterricht, Gasset Ackerbau. Der König genehmigte die Liste und übertrug Villaverde den Vorsitz.

Kntyüllungsfeier des Kriegerdenkmals.

t. Friedberg , 10. Juli.

Am Samstagabend stellten sich der Veteranen- und Mili­tärverein und andere Teilnehmer, darunter die Techniker

am Mainzertor auf Und marschierten nach der städtischen Seewiese, wo der Vorsitzende Donaes eine Begrüßungs- rtzde hielt. Er dankte der Stadt Friedberg, den Frauen und Jungfrauen, den Studierenden der Gewerbeakademie und den Vereinen für ihre Unterstützung zum Gelingen des Festes und zur Herstellung des nun vollendeten Denkmals. Mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog schloß er, worauf sich bei Konzert der Kapelle der Thüringischen Ulanen Nr. 6 zu ftanau und Volksbelustigungen ein munteres Treiben auf dem Festplatz entwickelte. Lebhaften Beisall fanden die vom Turnverein durch Turnwart Hain aufgestellten Pyra­miden.

ZumAppelldes 1. hessischenGarde-Jäger* Bataillons in Steinhäußers Biergarten waren Jäger aus allen Teilen Hessens und anderen Bundesstaaten zu- sammengeströmt. Sie wurden in den vier einzelnen Kom­pagnien aufgestellt; man zählte 320 Jäger. Die Freude des Wiedersehens lag auf den Gesichtern der wackeren Krieger und geradezu rührend waren oft die Erkennungsszenen der meistens ergrauten Männer, die sich teilweise seit dem Feld­zuge, also in 33 Jahren, nicht wiedergesehen hatten. Von ehemaligen Offizieren waren anwesend Oberst a. D. Be cker- Darmstadt, Oberst S tr e mn i e tzn y - Elberfeld und Oberst­leutnant Cra m o l i n i - Darmstadt. Um 103/4 Uhr begrüßte BürgeRneister Stahl die Jäger namens ihrer ehemaligen Garnisonstadt und hieß sie herzlich willkommen, sie gleich­zeitig zur Denkmalenthüllung für ihre gefallenen Kame­raden einladend. Oberst a. D. Becker hielt dann einen interessanten Vortrag überDie Bedeutung des Kampfes des 1. Hess. Jäger-Bataillons bei Gravelotte am 18. August 1870." An der Hand einer Karte gab er ein llares Bild über den Verlauf der Schlacht. Den hessischen Jägern gebühre das Verdienst, an dem glänzenden Siege mit zäher Ausdauer und Tapferkeit mitgewirkt zu haben. Am 25. Juli 1870 rückte das Bataillon von Friedberg aus über Worms durch die Pfalz, über Saarbrücken, überschritt die französische Grenze bei Spichern und traf am 16. und 17. August bei Metz ein, um am 18. an der Schlacht bei Gravelotte teilzu­nehmen. Er schildert dann das Eingreifen der Jäger, den Tod des Kommandanten Major Llautenberg, nach dessen Tod Hauptmann Stock und nach dessen Verwundung Haupt­mann Daudistel den Befehl übernahm und das Bataillon ins Gefecht führte. Das Verdienst der Hess. Jager war, daß sie durch ihren mptigen Angriff die französischen Reserven von St. Privat fernhielten. Das Jäger-Bataillon verlor 10 Offiziere und 287 Mann. Das Bcckaillon nahm dann an der Zernierung von Metz und an den Kämpfen um Orleans teil. Den letzten Schuß gab es in Brisson bei Orleans am 29. Januar ab. Es folgte in 13 Schlachten und Gefechten. Im Juni zogen die Jäger in Darmstadt ein. Oberst a. D. Becker fordert die Jäger auf, allezeit treu zu Kaiser und Reich zu stehen. Dann dankte er der Stadt Friedberg, der ehemaligen Garnison, für ihre An­hänglichkeit an die Krieger und brachte ein Hoch auf sie aus. Für den eindrucksvollen Vortrag dankte namens der Jäger der ehemalige Jägeroffizier Oberstleutnant Cramolini.

Zur Enthüllung des Kriegerdenkmals wurde um 2y4 Uhr am Mainzertor der Festzug aufgestellt. Wohl nie hat Friedberg eine so stattliche Zahl von Vereinen gesehen. Nahezu 60 Vereine mit ccu 2000 Mitgliedern nahmen am Festzuge teil, die zumteil aus weiter Ferne erschienen waren: Offenbach, Mainz, Frankfurt, Jäger-Ver- emrgung Darmstadt, Vilbel, Worms, Büdingen, Nidda, Gießen rc. Kurz vor 3 Uhr nahm der nicht enden wollende Festzug um das Denkmal Aufstellung. Die Feier wurde eröffnet durch den von der Kapelle Mann gespielten Choral Lobet den Herrn, den mächtigen Wnig der Ehren". Oberst­leutnant Mootz hielt die Begrüßungsrede. Er dankte in erster Linie den Kriegern von 1870/71 und besonders den Jägern für ihr Erscheinen zur Enthüllung des Denkmals für die gefallenen am denkwürdigen Tage der Kriegs-Er- llärung, am 19. Juli 1870. Er dankte für die Opferwilligkeit der Stadt und der Bürger, des Veteranen- und Militär- verems, sowie allen, die sich um das Denkmal verdient gemacht haben, besonders auch dem Künstler und den Meisten, die das Denkinal zustande brachten. Unter brausen­dem Hurrah aus Kaiser und Großherzog fiel die Sülle von dem Kriegerdenkmal. Der Grundgedanke, den dieses zum Ausdruck bringt, ist die Dankbarkeit gegen die tapferen Krieger. Vor dem Denkmal kniet ein junger Soldat im Sturmanzug und schmückt den Denkstein der Gefallenen. Auf dem Denkmal thront der deutsche ReichsMer, der die erbeuteten Siegeszeichen verteidigt und den Angriff von Westen abwehrt. Rechts und links sind die Bildnisse von Wilhelm I. und Ludwig IV. angebracht, während die Rück­seite das eiserne Kreuz und die Namen der gefallend Friedberger trägt. Nach der Festrede sangen die ver­einigten Gesangvereine von Friedberg-Fauerbach unter Taubstummenlehrer Schneider das Weihelied:Das neue deutsche Reich" von A. Neff. Der Erbauer des Denk­mals, Architekt Hartig-Aachen übergab dann das Denk­mal an den Veteranen- und Militärverein. Der Vorsitzende Dönges gab in begeisterten Worten ein Bild von der Ge­schichte des Denkmalsbaues, welches gelegentlich einer Ge- dächtliisfeier für Ludwig IV. am 13. März 1898 beschlossen wurde nach dem Grundsatz:Vergiß, mein Volk, die tiruen Toten nicht." Er übergab namens des Denkmalsausschusses und des Veteranen- und Militärvereins das Denkmal dem Bürgermeister der Stadt Friedberg und schloß mit dem Wunsche: Möge das Vaterland und fein erhabener Be- schützer allezeit solche Rcänner haben, wie die Krieger von 1870/71. Das walte Gott! Wrgermeister Stahl über­nahm das Denkmal namens der Stadl und versprach, es wie ein Kleinod zu behüten, worauf er einen Kranz für die gefallenen Krieger niederlegte. Kränze wurden ferner niedergelegt von dem Präsidenten derHassia", Oberstleut­nant Cramolini, und den Vereinen: Offenbach Main^.