Ausgabe 
20.5.1903 Zweites Blatt
 
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stände \ \

Mittwoch 20. Mait 003

153. Jahrgang

Zweites Blatt.

Die heutige Kummer umfaßt 14 Seiten.

Feuilleton.

Ei« Lträtttzlcin Himmelfahrtsblumen.

Zu M. die

Lchaufpiel-! liches gcschöpf sorge nagt, beschirmt, bewahrt, ein jedes ^ajauipiei ^^rner Zeit." Es wurden chm von Alters her Herl-

»rlAflnt täglich aubet Sonntags.

Dem «Lietzener An-,etger werden im Wechiel mit dein keffifchen Landwirt die Lletzeaer KamtUe«. blätter viermal in der Woche deigelegl.

Roianon-druck u. Ver­lag de, Brühl 'ichen Unwerl.-Bnch- u.Sieiu- dructeret (tlieild) ititxn) Nebalnon. Erpeduioa und Tnitretet:

Lchulvratze 7. tlbieflr tüt Tevflrftcnt «nzetger «letzen.

AerniprrkdanlwliitzAr 51.

S cherrebeck von seinem Amte und leitete ein Dis - zip linaroersahren ein wegen angeblich vorgekommenen Unregelmäßigkeiten in der Leitung der Gründungen zur Förderung deS Deutschtums in den Nordmarken. Jacob,en war vorjähriger NcichstagS-Kandidat im (Srenzkrcise gegen den prolestlenschen Chefredakteur Jessen. (Jacobsen ist weiteren Kreisen auch bekannt geworden durch seine künst­lerischen Bestrebungen, namentlich durch die Begründung einer Webejchule, deren hervorragende Erzeugnisse weite 'jUicrfenming gesunden haben. In den letzten Jahren hörte man aller- dingS von dieser Schule kaum etwas mehr. D. Red. deS Gieß. Anz.)

Liebesschaukel" (La bascule), ein Lustspiel in vier Auszügen von Maurice Tonnay, über bad man jetzt noch herzlich lacht. Dagegen erwies sich der Versuch, ein Stück von A. de Müsset auf die Bühne zu bringen, als miqeljlt. Man soll nichts verschwören" i|t eine geistreiche Plauderei aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahr, hunderts, aber der Mangel an Handlung langweilte die Zuhörer. Nun bereitet Intendant Ulaar nebeneinander die Autsühmng einer Reihe klassischer und einer Reihe moderner Stinte vor. Den Reigen dec ersteren eröffnete am 16. Mai die AntigonedeS Sophokles in der Wiibrandtschen Bearbeitung. Es mar ein Hoher Kunstgenuß, das antike Lüerl in einer der heutigen Bühne angcpaßten Form wieder erstehen zu sehen. Unter den Darstellern sind lobend zu nennen die Damen Möllmann (Antigone- und Po lner (Isinene) und die Herren Ticgelmann als ftreon, Psett als Lprechcr des Chors, Hennaiin als Bote und Auerbach al» Wächter. Tie Reihe moderner Stücke soll am nächsten Sams­tag mit GorkisNachtasyl" eröffnet werden.

Stockholm, 19. Mai. Ter Dichter Gras Karl S n o i l s k y ist im Alter von 62 Jahren heute geworben.

Lhristiania, 19. Mai. Ter Arzt Ibsens erklärte, daß ihm von einer besonderen Veränderung im Zu­stande Ibsens nichts bekannt seu

Ausland.

Stockholm, 19. Mai. In der 2. Kammer wurde folgendes, an den Vizepräsidenten Pehrson eingelaufenes Telegramm verlesen:Wismar, 19. Mai. Für die bei Veranlassung des Beschlusses der 2. Kammer un,erer Stadt gewidmeten herzlichen Gruge und warmen Wunsche für ein tunstiges Gedeihen sprechen wir namens unserer Stadt herz­lichen Tanj aus. Bürgermeister und Rat."

London, 19. 'Kau Tas Oberhaus lehnte die Vorlage betressend Untersagung von Wetten bei Pferderen­nen außerhalb des Rennplatzes ab.

Schatzlanzler Ritchie empjuig heute eine Abordnung der Londoner tzandclsiammer, die B. denken gegen d.e Er- Hebung der Einkommensteuer von den auslän­dischen Geschäftsvertretern in England vortrug. Bei der Einführung der Steuer müßten die fremden Ber- tretet den Umsatz und den Nutzen ihrer Firmen in England angeben, dadurch würden die ehrenhaften Firmen, die zu einer wahrheitsgemäßen Erklärung bereit seien, in Nachteil geraten gegenüber jenen, die die BereiUvilligkeit nicht haben. Diese zu erzwingen, sei aber nicht möglich. Ferner würde eine solche Besteuerung auch für die englischen GefchäftS- reisenden im Ausland viel Unbequemlichkeiten im Gefolge haben. Schatzkanzler Ritchie gab die Schwierigkeit der Frage zu und versprach, diese weiter in Erwägung zu ziehen.

Tublin, 19. Mai. Bei einer unter dem Vorsitz des Lord-MajotS abgehaltenen Versammlung zur Unterstützung oer irischen Parlamentsfraktion, kam es zu wüsten Szenen. Bei einer Rede des Führers der irischen Partei im Parlament, Redmond, bemächtige sich eine irische A a i - tatorin der Tribüne und proteuierte unter dem Beifall DeS Publikums gegen die angebliche Absicht deS Lord- Mayors, den König bei seinem Besuch in Irland zu em­pfangen. Tiefer erwiderte, er sei keine Bedientenseele, die Behauptung sei unwahr. Tie Versammlung endete mit einer solennen Schlägerei, wobei das Unterhausmitglied O'Tonnell erheblich verletzt wurde.

Brüssel, 19. Mai. WiePetit bleu" erfährt, ist in Cftenbe das Gerücht verbreitet, König Eduard werde dem König Leopold im Sommer dort einen Besuch ab- statten. , . t m ,, ,...

Paris, 19. Mai. Gestern abend drangen Nationalisten in eine republikanische Wahlerversammlung und versuchten

Tie großen Feste Ostern und Pfingsten haben eine solche Fülle von Blumen, die ihnen besonders gewidmet inb und dazu kommt noch die Menge von Maienblumen da bleiben nicht allzu viele für das Himmeliahrtsfest besonders übrig. Eine kleine Hand genügt schon, um sie ^^Ta^^rste' Himmelfahrtsblümchen ist das zierliche Kreuzblümchen, die Polygala amara, von dem der gelehrte Hieronymus Bcck m seinem 1551 in Straßburg herausgegebenen Aeäutcrbuch sagt:Solcher b.umlem Hao. ich nie anderst hören sagen, denn Creutzblumlein, darumb daß man sie in der Creupwochen iober Dittwocye-am voll- kommlichsten findet." Dann beschreibt er des Blümchens rarten Lau und sinnreiche Vorrichtungen zum Lchutze des Samens und fügt hinzu:Also treiro ist Gott der Herr, welcher auch für das kteinste blumlein ai§ fein vollkomm-

(täfle zugeschrieben, und es wuroe gerade am Himmelf'ahrtS- tage (also im sUtai ober Anfang Juni) für besonders heil- krustig gehalten. m ,

Uoeujo ist das Katzenpfotch en oder Papierroschen, daS Gnuphaiium bioicum, ein Eousinchen des Edelweiß, eine Himnietfahrtsbiume, und gewiß i|t diese einheimische wilde Immortelle - die jetzt so beliebten großen Jmmor- leiten sollen aus Australien stammen, aus der man fo anmutige Kränze winden kann, solcher Ehre wert. Es hat viele Namen, z. B. Jüngling, Helichrysum, und im Englischen heißt es The Jersey eralasting. u ,

Tie dritte tzimmelfayrisblume, die Mondviole, Botrychium luxaria, cm Aehrenfarn, heißt in einigen toegen- Den Allermannsherrn und wurde dort früher vielfach am Himmelfabristage mit den Worten gejucht:AllermannS- herrn, dich such ich gern."

Tie vierte Festblume, der A r o n s st a b, Ar um macu» tatum, gehört eigentlich schon einer anderen Festgruppe an, wird aber auch hier mitgerechnet, und zwar alS Zeigtraut, wie der Landmann und Winzer zu sagen pflegte: Man nfleqie es am Himmelfahrtsiage zu besichtigen, um zu erraten, wie die Ernte von Korn und Wein ausfallen

Josua und Kaleb als Kundschafter ins gelobte Land gesendet tvurben, nahmen sie, so erzählt Die Pflanzenlegende, oen Stab Arons mit und trugen bei ihrer Rückkehr an Diciem Stabe eine große Weintraube und Proben von dem Quoercn reichen Fruchisegen des Landes,das von Milch und Honig floß". Nachdem sic alles abgelaoen, steckten sie, so erzählt weiter die Legende, den Stab Arons in die Erde, und wo er gestanden hatte, da wuchs nachher die AronS- wurzel oder Aronsstab, Arum maculatum, empor. Seine Blitte, ein einziges einen Kolben umhüllendes Schildblatt, welches fast rote eine überzogene Kapuze aussieht, ver- schasste ihm den französischen Namen Le bonnet du granb- ptetre Aron. An dem Kolben liegen drei Ringe, von Denen man sagen kann, daß sie die Form von kleinen Trauben uiid Aehrcn haben. Tiefen Kolocn befidjtigi der Land mann unb W-uizer am Himmelfahristage, um an seinem Wachs- tum, je nachdem Die Samenringe reich oder dürftig aus­gefallen, zu sehen, ob die Ernte von Kom und Wein ge­raten werde.

So haben mir zwar nicht viele, aber doch recht be* deutungSoolle Himmelfahrtsblumen. ES lohnt sich schon dev Müde. 0» mit Den Kindern zu suchen.

des großen KreuzersErsatz Kaiser auf der Kieler Kaiserwerft am 27. Juni statt.

Wie ein Brüsseler Blatt erfährt, ist der in Belgien ansässige Prinz von Arenberg von Kaiser Wilhelm zum Mitglied des preußischen Herrenhauses ernannt ivorden. Prinz Arenberg ist auch GroßgrunDbesitzer in Preußen.

Der heutige Geburtstag des Kaisers von Rußland wurde vom Alexander-Regiment, dessen Ches der Zar ist, in festlicher Weise begangen. Ter Regiments­kommandeur sandte, ebenso wie alle übrigen preußischen Regimenter, Deren Chef Kaiser Nikolaus ist, an denselben ein Glckwunschtelegramm ab. Ferner gingen BegrüßungS- Depeschen an alle russischen Regimenter ab, deren Eycf Hälfet Wilhelm ist. Bon allen Regimentern liefen Er- widerungstelegramme ein. Mittags wohnte der Stomman- Deut des Alexander-Regimentes mit einer Abordnung von Offizieren Dem GotteSDienst in der russischen Botschaft bei. '2im Abend fand im OsfizierSkasino DeS "Regimentes ein großes Festmahl statt, zu Dem sämtliche Herren Der russi- >chcn Botschaft geladen waren. Seitens Der General-Inspek- tion Der 'Marine find Dem Zaren Glückwünsche der deutschen tiJlarine, bei welcher er bekanntlich ä La suite geführt wird, lelegraphisch übersandt worden.

Breslau, 19. Mai. Der bekannte ZentrurnSabg Justizrat Dr. P o r s ch ist vom Papst zum G e h e i m k ä rn - meter ernannt worden.

Dresden, 18. Mai. Aus dem GesamtverbandS- tage deutscher Konsumvereine entspann sich u. a eine erregte Erörterung über einen Antrag des Reichstags- abgeordneten PeuS-Tesfau, der eine Bertretung auch der Genoffcnfchaftstheoretiler im BerbandsauSschuß wünschte, ba­nnt zwischen Praxis und Theorie cme befiere Verbindung geschaffen werde. In dieser Erörterung über den Wert Der ^heorciiker für das Genosfenschajtsivesen stellte sich die Mehrheit der Versammlung Nicht auf deren Sette, ob­wohl Frau Dr. David-Mainz schließlich, gewisser niauen vermittelnd, beantragte, Der GenojsenscyastStag möge soviel Vertreter in Den Ausschuß senden, luie die üieui|ionövcrbanDe, und diese Vertreter sollen nach Be­lieben aus den Reihen der Theorctiter oder der Praktiken ivählen. Der Antrag, auf dessen Standpunkt sich im wesentlichen auch der Reichstagsabg. von Elm-Hamburg stellte, wurde abgeleljnt und beichlosten, daß der Ausschuß aus den Vorstänoeii der Revisionöverbände, einem Ver­treter der Großeinkaujsgcsel.schaft deutscher Konsumvereine und drei vom Gciwffeilschaftstage zu wählenden Mitglie­dern bestehen soll.

Heer und Flotte.

__ Der Kaiser verlieh, wie die ,Post^ meldet, um den Grasen Häjeler noch besonders zu ehren, dem 2. brandenburgischen Ulanenregiment Nr. 11 in Saarburg, dessen Ehes Graf Haseler ist, den Namen ,Ulanenregi- ment Graf Häseler*.

Airche und Schule.

DaS Kieler Konjistoriiim suspendierte, dem ,<8ecL Xagcbl.- zufolge, den Pastor Jacobsen in

GiekenerAnzeiger

General-Anzeiger ö

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mono t heb 7b tH, oienet- täbrhd) Wt. 2.80; durch ^Ibbole- u. Broetflflcllfn mondthd) fio M.: durch die Voll KÜk.L. oiertcl- läbrL autidiL BeNellg.

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u, dre "Zdaf«miminet ?iS DonniUütT* 10 llbt. Zeiten orei« i lokal ISilL au«iodrtt XU d'g.

V«iunin>vrilich *Q\ den polit and auqein.

T i e Sängerprobe in Frankfurta. M. dem bevorfiehelwen Sängerwettsirett in Frankfurt a. wird geschrieben: In Der fertiggestellten Fefihalle fand erste Probe für den Begrußuugsabcnd unter i^itung d s Tiiigeitten Max Fleisch )iati- Eine 17uO Perionen zahlende Säugeischar sang Die eiuzttnen Programninummern n tt überaus rhytniifcyer Praz^ivu und vuizuglicher Aus Pc che, besonders mit seiner Abtönung in dynamilchen Nuancen. Sie akusiifcheii Verhältnisse der Fe,ihalle.erwiesen sich ganz ausgezeichnet, sodaß Der schönste Ge,amtei.idruck zu envarten ist. Weiter wiL uns von bcm|eiben Storrefpom benten gefairicben: Tie Eintrittskarten für DcuBc^rußungs- abenb unD für das Preis sing en '^.bereits vollständig au.- veilausr .und auch für die WeUgefaiige nur noch wenige Billets vorhanden. Nachdem die ^csthaUe vollen^t ist lap sich erst die unpoi'ante Gefamianiage o^urtultn. ^ie Grund la* bei Ä umfaßt allein ^ Quadratmeter und 4öu0 Sitzlage sind vorhanden. Tas Langerpodium bietet q.<lh Yov) tolufiter unD 1700 Sänger; es fteigt bis zu ^tiuMeter aber ben Suüboden an. T>c

Sibutäbc; ferner die bO Mögen zusammen all JiLge, ]obaß ÜIMC aiut luG4 Sipdldve lut Zuichauer vorhanden find. Am^Lvettsingen beiciiigen sich 34 angemeldete ^rrfne, ein- geteilt in fünf Gruppen von je sieben und fecho Vereinen. Tie Vereine fingen durchweg zuerst den Vechswochcnpreis- dior Liegesgesang nach Der Venusfcylachr, von ^rgner- Tahn" lomponiert, unD tragen Dann cm selbstgewahltes Clwrwerk vor. Unter diesen letzteren Choren nehmen Hegar mch Brambach eine bevorzugte Stellung ein: von beiden tverben je sieben Chöre gefangen, darunter ^egarr.Kaiser Karl in der Iohannisiiaait" zweimal, ebenso Brambachs Gesang der Geister" unDMeeresstille und glückliche ffir9 Im üb. gen finden sich von bekannten Choren Ä von Schubert, dasWaldweben" von Weber unD BruckS Vom Rhein". - Samstag nachmittag findet dann hJr wninpfkna der elf besten Vereine (ein Trtitel der an- der ^etlgesarg I sogenannten Stundenchor, Der bejainmt statt und anfchli-L-nd daran di- ^'stanVfuit a. M., 19. Mai. Einen Monat lang be- errichten die Franzosen den Lpietplan des' bau,es NaL ber\.<s d) l o 6 D e r 11 r uon Gapuslam ..T i °

Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Volilische Tn^tsschail.

Ferdinandr Bekehrung.

Ein Berliner Mitarbeiier schreibt unS trnterm 19. Mai: Die lttcubesetzung deS bulgarischen Kabinetts wird in Berliner politischen Streifen günstig aufgefaßt, alS ein entichiedenes rLiizeichen dafür, daß Fürst Ferdinand nun­mehr perfönlich entfchloffen ist, mit der Politik deS Ko­kettierens mit den maceoonifchen Bestrebungen zu brechen. Besonders giebt auch der neue Ministerpräsident Petrow die Gewähr, daß tatkräftiger alS unter Danew dem Schmuggel von Waffen und Dynamit über die bulgarische Grenze entgcgengetLeten wird. Petrow hat denn auch in einer Unteueuung betont, er weroe gute Beziehungen vor- nehmlich zu Deußiand pflegen. Das i-eißt, Bulgarien will sich stritt nach den Petersburger Weisungen richten, und bad wird der Aufrechterhaltung ocs Bai la >i-Friede ns nur fär­be r lich sein.____________________________________________________________

Dculschcs Jlridj.

Berlin, 19. Mai. Man meibct aus Kürzel: Der Kaiser und bie Jtaifcrin sind heute abend mit Gefolge von hier ab gereist. Der Chef des Militäckabinetts Graf Hülsen-Haseler, dessen Befinden befriedigend ist, ist gleichfalls mit dem kaiserlichen Sondcrzuge abgefahren. Die Malierin empfing hier noch mittags drei Arbei­terinnen der Dagsburger Stickereifirma Eduard Siegel, welche zahlreich« Arbeiten, darunter bie in Seide, Perlen und Gold auögeführte prächtige Darstellung des Tags- bürget Felsens mit der Kapelle, vorlegten. Die Kaiserin, welche zahlreiche Aufträge erteilte, überreichte jeder Der Erschienenen eme goldene Brosche.

Eine heitere Episode vom Besuch deS Kai­sers in Metz teilt man mit: Am Samstag nachmittag nahm ber Kaiser, nachdem er dem erkrankten Korpskom- mandeur Gra,en Häfeier einen Besuch abgeflattet hatte, bie Ruinen bes römischen Amphitheaters in Augenschein, bie jetzt bei Anlage des neuen Metzer Bahnhofes wieder verschüttet werden. Den Kaiser zu empfangen, stand eine atoße Herrengesellschaft am Eingang der Ruinen. Der Plonarch begrüßte mit Händedruck deii Bischof Benzler und faate scherzend: ,Lch denke, die Geistlichen gehen nicht ins Theater C* Der Bischof war einen Augenblick verdutzt, sagte dann aber mit einer Verbeugung:Es war ja em r0NiMa^rstat Depesche berKöln. Ztg." schloß ber Kaiser feine nach der Kritik der gestrigen. ± r up*

Übungen an die Truppen gehaltene Ansprache mit den Worten:Graf Häfeier verlangte viel von Ihnen, aber uns allen ist klar, jener Mann mutete sich selbst das Meiste zu, er gehört zu denjenigen Soldaten, denen der Wille des Königs daS höchste Gebot die Anerkennung ihres Königs die höchste Aus- 5 C 1 IVuf Befehl beö Kaisers findet der S t a p e ll a u f

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