Ausgabe 
20.4.1903 Erstes Blatt
 
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pCTtrg gehabt tmb von roetterm Fälschungen desselben Kennt- niS zu haben. Der Verhaftete wirb nach Genua transportiert werden, doch dürfte die italienische Regierung seine Aus­lieferung wahrscheinlich verweigern.

Mont Lucon, 19. April. Gestern erfolgte in einer hiesigen Eisengießerei eine Explosion, wobei zwei Arbeiter getötet wurden.

* Taschkent, 17. April. Sech? bewaffnete Männer drangen abends in ein hiesiges Geschäft em, raubten die Kaffe und verwundeten den Wächter schwer. Die Täter entflohen.

Der in Essen verhaftete Fähnrich Hüssener, der den Artilleristen Hartmann erstochen hat, ist durch einen Oberleutnant deS Schulschiffes Blücher nach Kiel trans­portiert roorben. Da man Demonstrationen befürchtete, wurde, yach einer Meldung au« Essen, die Abfahrt geheim gehalten mb Hüssener in einer Droschke nach Alteneffen geschafft, weil große Menschenmengen bie bciben Essener Bahnhöfe besetzt hielten. Von Alten-Effen au8 brachte man Hüssener mit bem Hamburger Schnellzuge nach Kiel. Trotz aller Vorsicht hatten sich auch auf bem Alten-Effener Bahnhose zahlreiche Personen eingefunben, die laute Schmährufe auf Hüffener auSsließen. Verhaftungen Lärmender seitens der Polizei erfolgten nicht. In Kiel ist Hüffener in die GarnisonS-Arrestanstalt überführt worben.

Zu der Konitzer Mordaffäre meldet ein Tele­gramm, daß die gefundenen Knochen des ermordeten Ernst Winter, sowie auch der gefundene Stiefel von der Staatsanwaltschaft deschlagnahmt wurden. An den Vater Winters, den Bauunternehmer Winter in Prechlau, wurde von der Staatsanwaltschaft der gefundene Stiefel, neben dem auch die Knochen lagen, gesandt, mit dem Er­suchen, sich darüber zu äußern, ob der Stiefel seinem Sohne gehört hat. Die einzelnen Leichente,le und Kleidungsstücke Winter« wurden in folgender Reihenfolge aufgefunden: 13. Marz 1900: Rumpf (erst Oberkörper biß unter die Rippen, da« Rückgrad durchsägt, später der untere Teil deS Ober­körpers und die Gefäßdacken). Fundort: Spüle am Mönchsee. 16. März 1900: Der rechte Arm. Fundort: Seitentür des evangelischen Friedhofes. 16. März 1900: Der rechte Ober­schenkel. Fundort: im Mönchsee. 15. April 1900: (1. Öfter- feiertag.) Der Kopf. Fundort: ein Graben hinter dem Stadt» wäldchen. 9. Januar 1901: Jacket, Weste, Taschentuch. Fundort: Tannenschonung am Zechlauer Wege zwischen SchützenhauS und Wilhelrnmenhöhe. 13. Januar 1901: Hose. Fundort: Konvlktgarten, dicht am Zaun, nach dem Konvikt zu, zwischen Mönchsee und Stadtschule. 14. Januar 1901: liebediener. Fundort: Hofwinkel an der Latrine der Stadt­schule (Mädchenschule) nach der Wallgaffe zu. 16. April 1903: linker Arm, linkes Bein, rechter Unterschenkel, Stiefel­reste. Fundort: Latrine der Stadtschule (Knabenschule), und zwar unterhalb der Retiradenöffnung.

Ertrunken. Nach einer Meldung auS Hamburg kehrten drei junge Leute aus Hamburg, die in Leumühlen einem MtetSbot auf den Elbstrom hinauSruderten, nicht zurück. Daß Bot wurde mit dem Kiel oben treibend im

Finkenwärder Loch aufgefunden. Die Jnsaffen sind wahr­scheinlich ertrunken.

Zu der Angelegenheit der Prinzessin Luise von Toskana weiß ein Genfer Blatt zu be­richten, daß bie Affäre nunmehr vor ihrem letzten Stadium angelangt sei und biß Ablauf dieses Monats ihre defini­tive Lösung finden werde. Tie juristische Grundlage hier­für bilde ein von den Anwälten der Prinzessin verfaßtes l5Iahorat, in welchem die Ansprüche niedergelegt sind. Tie Formulierung ist derartig, daß ein Eimvano von sächsischer Seite kaum au besorgen ist. Man glaubt, daß gelegentlich der Anwesenheit des Königs Georg in Wien die Angelegen­heit endgiltig ausgetragen werben wirb, lieber den In­halt des Arrangements wirb noch strengste Geheiml^altung beobachtet. Doch wirb versichert, baß bie hauptsächlichsten Wünsche ber Prinzessin Berücksichtigung gefunben haben.

Auf der Moskauer Eisenbahn, etwa 200Werst von Moskau selbst entfernt, entgleiste ein mit zwei Loko­motiven bespannter Schnellzug. Der Gepäckwagen wurde vollständig zertrümmert und zwei Personen, die sich ohne BilletS emgeschlichen hatten, fanden auf der Stelle den Tod. In den anderen Wagen deß Zugeß wurden ein Rechtsanwalt, zwei Ingenieure und elf wettere Paffagiere schwer, zahlreiche andere leichter verletzt.

Neue Duellart. Zwei Gymnasiasten wetteifern um die Gunst eines Mädchens, das keinen von beiden bevorzugt. Um der Sache em Ende zu machen, beschließen sie, sich zu duellieren, und überlasten dem Mädchen die Waffen. ,Jhr duelliert Euch*, sagt nach kurzem Besinnen,auf Zigarren. Wem zuerst schlecht wird, der muß auf mich verzichten l"

UnivetMls-Nachrichtcn.

ES ist nicht ohne Interesse, zu beobachten, wie bie soziale Frage ber Gegenwart als Lehrgegenstand an ben deutschen Universitäten einen immer breiteren Raum beansprucht. Eine birelte Behandlung biefer Frage kün- bigen z. B. bie Vorlesungen von Poos. Tr. Simmel-Berlin überSociologie mit Rücksicht auf fortale Probleme ber Gegenwart", von Pvof. Dr. Schumacher-Bonn überSozial­politik", von Pvof. Dr. Oldenburg-Greifswald über bie Soziale Frage", von Prof. Dr. Leser-Heidelberg über den Sozialismus der Gegenwart", von Pvof. Dr. v. Schön­berg-Tübingen überDie soziale Frage" an. Auf allge­meiner Grundlage durfte sich auch das von Pros. Dr. v. Neu­mann-Tübingen angekündigte Kolleg überSozialismus und rwmmunismus, Geschichte und Kritik sozialistischer Anschau- ungen" bewegen. In den gleichen Rahmen gehört die Vor­lesung von Pvof. Dr. Oncken-Gießen überEpochen ber neuesten Ges chichte 1848 bis 1900 mit b e- sonb erer Rücksicht auf bie sozi ale Bewe gun g". Selbstverständlich nimmt die soziale Gesetzgebung Deutsche lands in der Erörterung des sozialen Problems der Gegen­wart eine besonders hervorragende Stelle ein. Die Vor­lesungen darüber sind zahlreich In dem Borlesunasver- Aeichuis der Universität Berlin allein finden wir folgende hierher gehörende:lieber die wirtschaftliche und recht­liche Lage des heutigen Arbeiterstaiides" von Pvof. Dr. Schmoller, überArbeiterschutz und Arbeiterversicherung in rechtlicher und sozialpolitischer Beziehung" von Prof. Dr.

Zahn, überDeutsches Arbeiterrecht" von Privaldozent Dr. o. Wenckstcrn, vhtb überDie sozialpolitische Gesetzgebung des Tcutschen Reiches" (Reichs-LersickierungSrecht) tK>n Privatdozent Dr. Laß. In Heidelberg lieft Prof. Tr. Walz überTas Recht der Sozialgesetzgebung", in Bonn Pnvat- boAcnt Tr. Ceier-Somlo überDie deutsche SoAialgesetz- gcrung" uni) in Tübingen Pros. Tr. v. Jolly überDaS Recht ber deutschen Arbeiterversicherung". Änzelne Ge­biete, welche das große Feld der sozialen Frage umschließt, behandeln u. a. Pros. Dr. v. Fuchs in Freiburg t B., der überTie Wohnungsfrage" lieft TieWohnungS- hygiene" ttakliert Privatdozent Tr. Wolpert Berlin, wäh­rend Tr. Eberstadt-BerlinWohnungsfrage und städtische Bodenentwicklung" als Gegenstand einer Vorlesung an* giebt. Pros. Tr. Kirchner Berlin behandelt dasReichs­seuchengesetz", dem zweifellos ein wichtiger Platz in der sozialen Fiage gebührt. Allgemeiner, aber auch mit dem sozialen Pnoblem der Gegenwart ziisammenhäiigend sind u.-a . folgende Vorlesungen:Deutschland als Industrie­staat" von Tr. Wel^r-Berlin.Moderne Agrar^o.ittk' von Dade Berlin,Deutsche Handelsportlik und Well wirtschaft undTie deutsche Landwirlsckiafi und Industrie" von Prof. Dr. Lldenberg-Greifswalb. Hierher gehört auch eine von Prof. Tr. Hahn-Berlin angefünbigte Vorlesung:Was lehrt bie Volkszählung von 19<0".

Ter erst kürzlich als außerordentlicher Professor für Kunstgeschichte nau) Hall e berufene, b.sl>erige Direktor deS Deutschen Buchgewerbemusenniv in Leipzig und Privat­dozent an der dortigen Universität, Tr. phil. Rudolf Kautzsch wird dem an ihn ergangenen Rufe als ordent­licher Professor desselben Fachs an die ethnische Hoch­schule in Darmstadt zum nächsten Wintersemester folgen.

©fridjtsfaal

Klage-Androhung durch Po stkartcist straf* bar. Mit dieser Frage hatte sich das Schöffengericht in Liegnitz in einer Privatklage eines Kaufmanns baielbft mit einer Berliner Firma zu beschäftigen. Der Kaufmann sollte der Berliner Firma einen Schaden von etwa 4 Mk. ersetzen, der dieser durch Herabfallen eines Reklameschildes entstanden war. Der Kaufmann bestritt feine Zahlungsverpflichtung. Er empfing bann von ber Firma eine Postkarte folgenden Inhalts:Herrn...... Wir benachrichtigen Sie höf­

lichst, daß wir am 15. d. M. die Klage anstellen. Hochack;t* ungsvoll........" Durch diese Postkarte fühlte sich

der Kaufmann beleidigt und verklagte den Schreiber der Karte wegen Beleidigung. Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten zu 5 Mk. Geldstrafe. Ta öffentliche Be­leidigung Vorlage wurde dem Kläger auch die Publikations- besugnis zugesprochen. Also Vorsicht in ähnlichen Fällen!

Krieskasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

y. Von den 19 hessischen KreiSschulinspcttoren sind 3 aka* demisch gebildete Lehrer und 16 ehemalige Volksschullehrer.

Beerenweine. Südweine.

Mit höchsten Preisen ausgezeichnet. 2584

Fr. Leo Nachfolger (C. Herber), SellerSweg 58.

Bekanntmachung.

Nachdem innerhalb der gesetzlichen Frist Beschwerden geaen bie am 14. März 19U3 oorgenommenc Wahi der Beisitzer des Ge- werbegerichtS Gießen nicht erhoben worden sind, bringe ich hier­mit zur öffentlichen Kenntnis, daß aL8 Beisitzer gewählt sind:

L Arbeitgeber.

1. Beil, Louis, Lchremermeister

2. Berg, Kari, Lchuhmachermeister

3. Bierau, Bailh^ Glasenneister

4. EmmetmS, LouiS, Fabrikant

6. Faber, E. 9L, Spengiermeister

6. penningS, Fr., Bäckermeister

7. Krumm, Eduard Raufmann

8. Leib, Heinrich, Schneidermcister

9. Müller, Ludwig, Bäckermeister

10. Pirr, Ludwig, Aletzgermeister

11. Schmidt. Clio, Uhrmacher

12. Wmn, Heinrich, Bauunternehmer sämtlich von Gießen.

II. Arbeiter.

1. Baum. Heinrich, Glaser m Gießen.

2. Bock, August, Drechsler in Gieven.

3. Tech, Karl, Eigarrenmacher m Wieseck.

4. Diehl, Johannes, Schneider in Gießen.

6. Toll, Ernst, Schmied in Gießen.

6. Hensel, Adolf, Schriftsetzer in Gießen.

7. Hollberg, Gustav, Brauer in Gießen.

8. Jakobi, Gabriel, Brauer in Gießen.

9. Krüger, Gustav, Metalldreher in Gießen.

10. Laucht, Wilhelm, Maurer m Gleiberg.

11. Männche, Heinrich, Schreiner m (Sieben.

12. Schäfer, Johs., Lackierer in Steinbach.

Gießen, den 18. April 1903. 3303

Ter Oberbürgermeister.

I. V.: Georgi, Beigeordneter.

Bekanntmachung,

betreffend den Besuch der Kaufmännischen Fachschule zu Gießen.

Häufige Schulversäumniffe der einzelnen Schüler der Kaufmännischen Fachschule zu Gießen veranlassen unß, bei Beginn des neuen Schuljahres nochmals darauf hinzuweifen, daß geschäftliche Verhinderung, welche als Grund des Ausbleibens angegeben wurde, nur in außergewöhnlichen Fällen als Entschuldigung angesehen werden kann.

Nach einem Erlaß des Großherzoglichen Ministeriums be5 Innern ist die unserer oberen Aufsicht und Leitung unter­stellte Kaufmännische Fachschule zu Gießen als staatlich anerkannte UnternchtSanstalt im Sinne des § 76, Absatz 4, deS Handelsgesetzbuches und deS § 120 der Gewerbeordnung anzusehen, und die Herren Prinzipale sind daher verpflichtet, Lehrlingen die zum Besuche deS Unterrichts erforderliche Zett freizugeden. Bei unbegründeten Schuloersäumniffen werden die fortbildungSschulpflichtigen Lehrlinge der städttschen allge­meinen Fortbildungsschule überwiesen und die nicht fort- bildiingsschulpflichtigen Lehrlinge vom ferneren Besuche der Kaufmännischen Fachschule auSgeschloffen werden.

Gießen, den 18. April 1903. 3279

Die Grotzherzogliche Handelskammer Sieben.

Der Vorsitzende:

Koch, Kommerzienrat.

Vermietung

von

eisernen Schrankfächern

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in unserem feuer' und einbruchssicheren Gewölbe

für Effekten-Selbstverwaltung.

Wir vermieten in einem auf Grund der neuesten Erfahrungen hergestellten, nach Ansicht bewährter Techntter feuer- und einbruchs­sicheren Gewölbe in schmiedeeiserne Schrärtte eingebaute, verschließ­bare Fächer ibafeej.

Die Vermietung der Schrankfächer erfolgt je nach Vereinbarung auf ein Jahr oder auch aus einen kürzeren Zeitabschnitt.

Tie ÜJliete stellt sich wie folgt:

Grüße Nr.

Hohe

Breite

Liefe

Mietpreis für 1 Jahr

1

13 cm

23 cm

50 cm

Mk. 15.-

2

24 em

23 cm

50 cm

Mk. 30.-

8

39 cm

46 cm

50 cm

Mk. 60.

Tie Einrichtung der Schrankfächer ist derart, daß nur unter gleichzeitiger Mitwirkung des fUheters und des beauftragten Be­amten das Fach geöffnet werden kann. Jeder Mieter erhält von der Bank zwei Schlüssel zu feinem Schrankfache. Weitere Exem­plare des gleichen Schlüssels existieren nicht.

Ten ÜJlietem von Schrankfächern steht zur Vornahme der mit den niedergelegten Wertgegenständen erforderlichen Arbeiten (Trennung der Eoupons rc.) em separates, verschließbares Zimmer zur Verfügung.

Tie Anzahl der oermietbaren Schrankfächer beträgt 112.

Wir empfehlen unsere neueste Einrichtung im Allgemeinen, be­sonders aber solchen Kapitalisten, welche einen Kassenschrank nicht besitzen.

Gießen, im März 1903. 2294

Bank für SM unii Wustrie.

Pepostlenkasse Hießen.

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Tie Reisezcugniffe berechtigen -nm einjährig.freiwill. Ticnst.

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Tichlungcn für alle Zwecke, Schläuche jeder Art, sämt­liche Bedarfsartikel für maschinelle Betriebe. 1463

Gebrüder Georg

Televbon 249. Bismarckstraße 6.

In der Strafsache gegen

den Maurerlehrling Wilhelm Rabenau von Langsdorf wegen Beleidigung hat das Groß­herzogliche Schöffengericht in Lich am 8. April 1903 für Recht erkannt:

Der Angeklagte Wilhelm Rabenau, 17 Jahre alt, evan­gelisch, ledig, Maurerlehrling m Langsdorf, wird des Ver­gehens der öffentlichen Be- amten-Beleidigung im Sinne der §§ 185, 196, 200 St. G. B. für schuldig erachtet und deshalb in eine im Falle der Uneinbringlichkeit mit drei Tagen Gefängnis zu ver­büßende Geldstrafe von fünf­zehn Mark, sowie in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Dem Beleidigten, Nachtwächter Hein­rich Roth XltL in Langsdorf, wird die Befugnis zuerkannt, den entscheidenden Teil dieses Urteils binnen zwei Wochen von deffen Mitteilung an den Beleidigten durch anmaüge Einrückung in den .Gießener Anzeiger" auf Kosten des Ver­urteilten bekannt zu machen.

Tie Richtigkeit der Abschrift der UrteilSformel wird be­glaubigt und die Vollstreckbar­keit des Urteils bescheinigt.

Lich, den 14. April 1903.

Kohlheyer, 3285 Gerichtsschreiber deS Großherzoglichen Amtsgerichts. Bekanntmachung.

Ter am 1. Mai d. I». in Kraft tretende Sommeilahrplan unseres Bezirks liegt m ber Zell vom 16. April bis 1. Mai o. Js. in den Tienstzimmern der Station*- Vorstände zur Einsich.".iahme osten.

Tie wichtigeren Abweichungen gegen den seitherigen Fahrplan sind darauf in einer Zusammen­stellung angegeben. 8992

Frankfurt a. M., im April 1903. Königliche Gifenbahnbirettion.

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Versteigerung.

Dienstag den 21. d. Mio., nachmittags 2 Uhr, werden Neustadt »5 dahier gegen Barzahlung versteigert:

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2) 1 Break, ca. 25 Raummeter Tannenholz, 1 Break, 3 Pserde, 2 Wagen und Möbel aller Art.

Bcrsteigeruug zu 1 findet bestimmt statt.

Gießen, den 19. April 1903. 3290s vorn, Gerichtsvollzieher

Mittwoch den 22. April 1903, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert:

1 Garnitur, bestehend aus Sofa, 2 Sesseln, 6 Stühlen, u. 1 Sofa­tisch, 3 Bilder, 1 Nähmaschine, 3 Kastenwaagen, 1 Berukow, 1 Kleiderschrank, 1 vollst. Bett, 1 Bücherschrattt,l Herrenschreib- tisch u. a. 3297

Geißler, Gerichtsvollzieher.

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