Ausgabe 
20.3.1903 Erstes Blatt
 
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Kessen.

Fleischer. S? *ud f^*bt und ÄnP* welche die n iu dem der 2. iam ? Gesetzentwurf 'besetze? überbie 1,'chau" an die Mit. -tande gerichtet haben t, M auch von dem orderung einerach, Mt TchlLchthösen ein- daß aber die ftr diese derSchlachlhoskasje"

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5) Fleisch von der Frei- iner anderen Gemeinde ustimmung der letzteren lachchofdirektor Sühnau« ie es in dem Entwurf 'legt fei....

gt in fätitel 7, roonad' iften, sondern auch die gern in einer allge- Alen. Tie Tenlschrrft welche die Losung der cbe auferlegt habe, und Me bewußt" sei, weühc gruppe auch die Men nschaftsrecht von dem zu tragen seien. Mig neinen Schutze der M- ben von der Mgmein-

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Nr. 67

(Erstes Blatt.

153. Jahrgang

Freitag 20. März l»O3

r1*ftet Hell* anbei Bonn lag*.

Dem (Äitbmn "Zln^tgn werden tm Wechsel mit bew lfestlsche» tanbaürl dir Gießener Kamille,- H6tlrt uiermal tn der Woche deigetegt.

Rotanonlbrucf u. Der» !« bet t) q b ridxN Unronl-lbud)- u.6ifin- brudern (üitn<t)6ibcn) TUbafneeu Ervebinoa unk Tnidrtrt.

Waltrat« 7.

Ibirfle Kh Depeichen, «oze»-er Gtetzea.

Kernl»r,a>antlbIutzNr 5L

GiehenerAnzeiger

** General-Anzeiger °

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen

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Schlachlvicy- und AleischSeschau.

Zur Ausführung de- ReichsaesetzeS über die bchlacht- dieh- unb Fleischbeschau vom 3. Juni 1900 hat bie Großh Regierung einen Gesetzentwurf an die zweite Kammer ge­langen lassen, bet auf bet Tagesordnung der Sitzung Dum Donnerstog stand, wegen zu später Zustellung beS Aus- fchußberichtes indes ahgefefrt würbe. Dieser uni heule vorgelegte Bericht besagt:

Durch bat Reichsgcsetz unb bie auf Grund desselben vom Bunbesrat erlassenen Ausführungsbestimmungen ist bie Fleischbeschau sowohl hinsichtlich bes aus bem Auslände eingeführten Fleisches, rote hinsichtlich ber innerhalb beS Reichsgebiet- vorzunehmcnben Schlachtungen einheitlich pc» regelt worben. Liner gefedlichen Reaclung in ben ein* zelncn ©unbebfiaaten bebar| eS nur für biejenigen Vor­schriften, für welche bas Reichsgefetz eine lanbesrechtliche Regelung Vorsicht. ES sinb bics, wie in ber Begrünbung Lu in Entwurf hcrvorgehobcn ist: 1. bie Einführung einer fakultativen Nachuntersuchung für frische- Fleisch, welches zum Zweck feiner Verwendung in Gemeinden cingcführl werben soll, in benen SchlachthausKwang besteht (Artikel 1); 2. ber Vertrieb unb bie Berwenbung von Fleisch, welches zwar zum Genuß für Menschen tauglich, jedoch in seinem Nahrung-- unb Genußwert erheblich heraogeseßt ist, sowie ber Vertrieb beanstandeten Fleisches (Artikel 26); 3. bie Losten ber Fleischbeschau unb bie polizeiliche Behandlung beanstandeten Fleische- (Artikel 711). Der Entwurf trägt biesem ErsorberniS Rechnung.

Fm einzelnen ist folgendes zu bemerken:

Artikel 1. Der Ausschuß in seiner Majorität beantragt ben lebten Absatz folgendermaßen ui fassen: ,^Bon Privaten eingeführtes ober auf vorherige Bestellung von auswärts bezogenes Fleisch kann dieser Nachuntersuchung nicht unter- warfen werben, sofern es zum Verbrauch im eigenen Haus­halte (tz 2 des Re icysge fettes- bestimmt ist." Im übrigen ein­stimmig: Annahme des Artikels 1.

Artikel 2. Der Ausschuß beantragt Annahme, empfiehlt jedoch, bie Lämmer wolle an die Regierung das Ersuchen richten, zu gestatten, daß in kleinen Landgemeinden auch andere geeignete Räumlichkeiten, B. reine Scheuertennen als Freibank Verweiidung finden dürfen.

tir titel 5. Die Regierungsvertreier haben ^ugefagt, daß in den vom Ministerium des Innern yi erlassenden Vor­schriften über die Verbringung von auf die Freibank verwiesenem Fleisch auf bie Freibank einer anderen Ge­meinde eine Bestimmung getroffen werden foll, wonach eine solche Verbringung nur mit Zustimmung der Orts- pvlizeibi.Hörde deS Bestimmungsorts zulässig ist. Mit Rück­sicht hierauf beantragt der Ausschuß Annahme.

Artikel 6. Die Regierungsoertteter haben in Aussicht gestellt, daß die Lreisämter angewiesen werden sollen, mit Rücksicht daraus, daß auf dem Lande taualich gemachtes Fletsch von der Bevölkerung voraussichtlich nickst gekauft wird, Maßregeln zum Tauglichmachen des bedingt tauglich erkannten Fleisches von den Gemeinden nur dann zu fordern, wenn sich ergeben hat, daß ein örtliches Bedürfnis dafür besteht. Die Ausschußmehrheit beantragt deshalb Annahme. Kohler beantragt: hinter dem letzten Wortober einzu- schatten:wo in Landgemeinden nach Ansicht des LreiS- ausschuseSs hierfür ein befo.iberes Bedürfnis vorzuliegen f die int".

Zu Artikel 7 liegen folgende Anträge vor: 1. Antrag ses Abg. Dr. David: a) Tie Morte in Absatz 1:unb sämtlicher hieraus erwachsender Maßregeln" sind zu streichen, und statt deren bie Punkte 1 und 2 von Absatz ll einzustellen. Absatz I würbe banach lauten:Die Kosten

bet Schlachtvieh- unb Fleischbeschau, sowie bie Losten ber nur von Tierärzten aus zu führenden Unter­suchungen nebst den Losten der Lennzei ch- n u n g des Fleisches werden durch eine Gebühr usw." b) Die Punkte 3, 4 unb 5 sind all zweiter Absatz besonders zu behandeln; es ist ihnen solgender Schlußsatz anzusügen. sind als Sonderaebühren von den Besitzern der auf die Freibank verwiesenen Tiere ui erheben." 2. Antrag der Abga. Brentano und Reh: Ter Gesetzentwurf sieht eine erhöhte Beschaugebühr vor, welche die Allgemeinheit derart zu tragen hat, daß ieder Besitzer eines jeden zur Schlachtung angemeldeten Schlack-ttieres eine Gebühr zu ent­richten hat. Diese Gebühr soll von dem betreffenben Kreis- ausschutz berart bemessen werben, baß aus ihr alle Losten, wie sie Artikel 7 Vorsicht, beftritten werden können. Diese Bestimmung fübrt k B zu folaenber Lonseauenz: Lin Be­wohner bes yessischen Ortes Bürgel verkauft ein Sckstacht- tier tn der benachbarten preußischen Gemeinbe Fechenheim. Er, bet Hesse, muß alle entstehenden Losten zahlen. Ver­kauft nun umgekehrt ein Fechenheimer ein Cchlachttier In Bürgel, so braucht er keinen Psennigzu zahlen, ba alle entstehenden Losten durch die erhöhte von der Allgemeinheit zu tragende Beschaugebühr gedeckt werden. Die Bestimmung ist deshalb ungerecht, sie ist eS deshalb aber umsomehr, als durch dieselbe die Anlieferer von krankem Vieh nichts zahlen müssen, sowie die reellen Metzger usw. direkt ge­schädigt werden. Wir find deshalb der Ansicht, daß durch die erhöhte von der Allgemeinheit zu tragende Deschau- gebühr nur gedeckt werden sollen: aj bie Losten der durch die Tierärzte oder den Fleischbeschauer auszufübrenden Untersuchung; b) die Losten der Kennzeichnung des Fleisches; c) die Losten ber weiteren polizeilichen B. Handlung des Fleisches. Es würde damit z. B. auch folgender, sich des öfteren ergebender Fall getroffen: Ein Tier wird bean­standet, untersucht unb bann freigegeben, es wäre unbillig unb ungerecht, biefe Bcschaukostcn etwa den Metzgern aus- zubürben, es kann unb muß bie Allgemeinheit auskommen. Die weiteren Losten aber, wie ber Freibank, des Aushauens, ber Bekanntmachung, ber Tauglichmachung, ber Beseitigung usw. sollen unb müssen entfprecl-end den allaemeinen Rechts- grunbsätzen von ben Besitzeri» bes beanstaiweten TiereS ge­tragen Werbern Der Antrag geht beshalb dahin: Artikel 7 wird also gefaßt: 1. Die SbfV/n ber von Tierärzten oder Fleisckcheschauern ansgufähren. u Untersuchungen; b.e Kosten ber Kennzeichnung des Fleisches und die Höften der weiteren polizeilichen Dehandluiig des Fleisches werden durch eine Gebühr gedeckt, welche für jedes zur Schlachtung angemeldete Schlachttier von dessen Besitzer eihoben wird. 2. Alle übrigen Losten, insbesondere die Losten der Benutzung der Frei­bank, des Aushauens und des Verkaufs auf dieser, sowie ber Bekanntmachung bieseS Verkaufs; bie Losten für das Tauglichmachung des bedingt tauglich erkannten und der unschädlichen Beseitigung des tauglich befundenen Fleisches einschließlich der Losten für besondere Sicherhvttsmaß- reaeln werden von dem Besitzer des beanstanveten Tieres erhoben. Der Ausschuß beantragt mit 4 gegen 2 Stim­men: Artikel 7 noch der Regierungsvorlage anzunehmen. lHiermtt sind bie Anträge Dr. David und v. Brentano unb Üieh äbgclehnt.)

Arttkel 12. Der Ausschuß beantragt folgende Fassung: Weitergehende als die durch das Reichsges.tz begründeten Einschränkungen ber Bestimmungen über bie Zuständigkeit nicht tierärztlicher Fleischbeschauer können von unserem Ministerium bes Innern auf Grunb bes § 24 Ziffer 2 des Üieichsgesetzes angeordnet werden.

Ter Ausschuß beantragt: Die Lämmer wolle an die Regierung das Ersuchen richten, einen Gesetzentwurf, betr.

die Errichtung einer La ndcS-Schlachtviehver- sicherungSanstalt demnächst in Vorlage zu bringen.

ynlitifdjr Tagesschau.

Die Kaufmannßgerichle.

Man schreibt uns aus Berlin, lu. März:

Der seit langem angelünbigte Gesetzentwurf über bie Laufmannsgerichte hat soeben in zwei Berliner Versamm­lungen eine Beurteilung erfahren. Die HandrUSangesteltten nahmen gestern abenb in einer stark besuchten Versamm­lung eine Protestresolution an gegen bie verzögernde Art, mit welcher bie Reichsregierung den Gesetzentwurf be­handele. Diese Vc-rzögerung fei als ein Werk ber in ben Handelskammern organisierten Prinzipalität zu betrachten. Heute nahm ber Deutfck)e Handelstag zu bemfelbcn Gegen- l'tanb Stellung. Man erhielt bei ber Gelegenheit »unächst von bem Referenten, SynbikuS Schloßmacher-Osfenbacy^ überrafdjenbe Mitteilung: Zm Bundesrat verneinen ver­schiedene Mitglieder die Bedürfnisfrage nach kaufmänni­schen Sondergerichten, ja, die Verneiner feien in ber Mehr­heit. Zm Grunde sei cd nur bie Gehilfenschaft, bie bieje Sonbergcrichte wolle. Zn ber TiSkuss.on gingen bie Ansich­ten über bie Zweckmäßigkeit von Kausmannsgerichten ziem­lich weit auduinanbcr. Vor allem würbe beztveifett, baß sie schneller arbeiten würben als bie Amtsgerichte. Prost Dr. Huber-Stuttgart erblickte in ben Laufmannsgerichten eine Uebertreibung ber sozialen Forberung. 'Jiad, Ablehn­ung eines VermiitelungsaiiiragS Küin:Der Deutsche Han- belstag spricht sich für kaufmännische SchiebSgerrchte aus" würbe ein Antrag Hamburg, Düsseldorf, Tuisdurg, Mühl­heim angcnonimen gegen die Lehassung von Sonder-Ge­richten. Werde gleichwohl ein Laufmonnsgaricht beab­sichtigt, dann fei es den Amtsgerichten anzugliedern unter Vereinfachung, Beschleunigung und Verbul.gung deS Cer» jährens. Der Anschluß an die Geivcrbegerichte ist aljo, ebenso wie von den juristischen Kreisen, auch vom Handels lag, verworfen luorben. Richt zu bestreiten ist, daß gerade dieser Anschluß viel toefrübigung hervorgerufen hätte bei den Angejiettten. Die Hauptsache ist aber, daß die Reform endlich Gestalt anmmmt, unb yuar noch in dieser Reichs- tagssefsioii. Sck)tteßiich ist der Alischluß an bie Amts­gerichte mit beiunbeitin Verfahren immer noch bem gegen» märngen Zustanb vorzuziehen.

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Scutfdjcs Acich.

Berlin, 19. Mär-. Der Kaiser wohnte heute ben Offiziers-Reitstuiiden-Bcsichtigungen ber Berliner Kaval­lerieregimenter bei und verblieb svbann bei bem Offizier- lorps bes Garbe-Lürassierregimenis zum Frühstück

Nach einer Depesche aus Kairo verbrachte bet Kronprinz eine vorzügliche Nacht. Die erste Ausfahrt bes Prinzen Ettel Friebnch würbe verfck)oben.

Zn ber heutigen Sitzung bes Bunbesrats würben folgenbm Ausschußanttägen bie Zustimmung erteilt: Dem Ausschußanttag betriffeno bie Zoll- unb Salzsteuerverwalt- ungslosten, bem Etat für das Königreich Bayern, dem Aus­schußantrag über den Eittwars eines Gesetzes wegen Er­gänzung des § 51 des Reichsbeamtengesetzes vom 31. Mär» 1873 und dem Ausschußanttag über bie Vorlage betreffend ben Umlauf niebcriändischer Scheidemünzen innerhalb ber preußischen Grenzbezirke.

Würzburg, 19. März. Der Landtagsabg. Schrö- b e r - Sckweinfurih (liberal- ist infolge eines Schlagonfall- gestvrven.

Lcuillcton.

Kiel. 19. März. Paul Heyfe 'SMaria von Mag­dala" gelaugt hier am 27. d. 9JL burch bie Direktion deS Stadl- tdeaierS als Prioalveranstallung desLchriilfteUers- und Zour- natluen-Bereins" zur Auttührung. Außer ben Mitgliedern deS genannten Vereins werden die Spitzen der Behörden, sowie eine beidnänhe Anzahl von Gälten zu dieser Ceranfialiung geladen werden. Tie hiesige Polizei-Tireltion Hal gegen diesen Aiodus der Ausiuhriing Ennvendungen nicht erhoben. Außer dem hiellgen Sladllhealcr-Peijonal werden drei Hamburger Gäste Mitwirken, welche sich als Nlaria, Flaoius und Zudas Zjcharwt um das Ge­lingen der Anttührung im Hamburger Thalia-Theater große Ber- bienfie erioorben Haden.

.Jahrbuch der bildenden Kunst 1903/ Unter Mitwirkung von Tr. Woldeinar von Leidlitz-Tresden. Heraus- gegeben uo» Max Martersleig Berlin SW. 48, Wilhelmstr. 9. Deutsche Zahrbuch-GeseUjchan in. b. H. Bon Dtartersleigs Jahr­buch, ein Uebervlick über das Kunstschaffen, die Runfipilege und benxcrferteiDcne Ereignisse im Jiuiiiilcbcn ist jetzt der zweite Jahr­gang erschienen. Auch er erstattet Bericht in knappen und doch erschöpieilden Aussätzen von meist wohlbekannten FachschrNlstellern. Dabei hält sich das Jahrbuch nut der Sachlichkeit einer Revue frei von jeöev Parteitcndenz, ohne darum trocken und eintönig zu jeuu Vielmehr klingt überall doch auch eine persönliche Note durch, so namcnUid), wenn A. kichlwart sich m einem an W. von Leid- litz gerichielen Bries über Klingers .Beelhoven' äußerl oder Georg Treu über Aiigusl Rodin, den Jinpresjioniuen der Bildhauer, schreibt und W. von «cidlitz das Thcina behwidett »Der Kaiser und die Kunst*, lieber die Hunfiauöiiellungcn des Jahres 19u2 reieneren WaUher Genjel, Hans Rosenhagen, Hans W. Singer, Ahr. Georg foavimann, Josei uoleusics, A. Aubert, Gull. Upinark, E. pannover, A de Saml-Hnberl: die Tcnlniäler des Jahres bespncht Fritz Schumacher: über .Bautunsl* schreibt Friedlich Ratzel: dieTenk- nialpllege* sindel Veruckuchligllng durch lioi.-eNus Gurlill^ der . «unii un Handwerk' gellen Beiirage von yr. Veneter, P. petzen u. a. und ein Ansatz von RudoU Kautzich gilt der ,3nn|i nn Buchq-iverbe". Auver mit zahtrelcheir ^erullimrniioncn ut das Jahrouch" auch noch geidimudi mit uonuglid) reproduzienen Lutislbeüagen, von Denen Die Buxenftemjchen Vienardeiidrucke nach

Ludwig Dettmanns GemäldeErn Windstoh", Paul Schultze-Naum­burgs slininiungskraltrgern, in einem eigenen, großen Stil gehal- leuein BildeRegenbogen" und Fritz von Uhdes lidjiem, von Sonnenschein ertüuiem Jnlerreur ,,Ain Fenster"' dem vorzüglich au»genaiieten Buche besonderen Reiz verleihen.

Wie uns mügeieilt wird, sind im Kunstsa 1 on von Keller u. Reiner , n Berlin umfafienbe Vorkehrungen für eine im nächsten Dlonal slallsindende GiovanniSerganlini- Ausstellung getroffen worden. Durch diese Veranstaltung dürfte auch weiteren Kreisen Gelegenheit gebolen werden, euren neieren Einblick in das ganze kunsiierische schaffen des gefeierten Meisiers zu gewinnen. Die bei Keller u. Reiner arrangicrie Sonder- Ausstellung, welche an Reichhaltigkeit frühere Veranstaltungen bei weitem übertreffen durfte, wird nicht nur eine Anzahl äußern wert- ooller Gemälde Legantuu's auS Privatbesitz, sondern auch sold;e, aus dem 9lad)lafle des Künstler- selbst um'assen, und neben diesen die Kanons zu dem großen wom Frankfuiter Kunstverem und von der Karlsruher Jubiläurnsaui-sleUung des vorigen Jahres »vohl auch manchem Gießener bereits bekannte, T. Red.) Lnptydron: Lern, Werden, Vergehen", mit dessen Aussührung der geniale Meister beschäsugt war, als er seiner Kunst jür immer entrissen wurde.

A l S eineGerhart Hauptmann-Nummer" präsentiert sich Nr. 5 der Theater- und KunsizeilschnftB ü h n e und Brett l". (Harmonie-Verlag Berlin W..) Als desoiiders uuerefiani verdienen einige Kunllpholographien hervorgehoben zu werden, die Frau A. Henwig, Eharlonenburg, in Hiddensee per- jonlich ausgenommen und der Rümmer beigencuen bau Tie Bilder geigen den Tichicr tnnutten der seldstgewahllen Weltabgejchieden- hcu der feinen Lslsceinsel. Em finnmungsvoUcs Gedicht von Atar Kirslein leuci die Haupniiann Slummer würdig em, d-.e and) manches Schöne aus jemen Werken im Bilde bringt. Tas heitere Genre kommt zu seinem Recht in einerArmen Hetnri ch"- Parodie von Leo Wulfs und scherchalten Beiträgen von Julius Knopf und Lskar Ungnad. Aus dem jonüiqen JnhaUe feien noch Die Ölamcn desHosinungS"-Tidners Hermann Heyermans, Leon Leiv^iger und Heinrich ZöUner gnianiu.

Kart Friedrich Witt m a n n, eurer der befaunteücn Theatcr- niäniier Vertins, i|t Tienstag, Jahre all, e.nem j^weren 'üiagenlc.Oeu erlegen.

Berlin, 19. Marz. Professor Robert Koch ist zum auswärtigen SDlüglieb ber Panser Aced^mie dei eciencee ernannt worden.

Berlin, 19. März. Wie man sich nach bem ,B. X.- in mebizinischen Kreisen erzählt, würbe kürzlich von einem weit­bekannten MilgUebe der mebizinischen Fakultät der Umoerfuät Berlin der Antrag gestellt, Ätintstenaldirektor Althoff zum i,r. med. bonum c»ana zu entennen. Tie Mehrzahl der Fakultätsmitglieder war jedoch angesichts der Tatsache, dag Althoff vielfach nicht im Sinne der Fakultät gehandelt hat, über den An­trag wenig erbaut, und nur bie rechtzeitige Zurückziehung bes Antrages verhinderte feine Ablehnung.

Stuttgart, 19. März. Tie ordenlllche Professur für Bau- konstruküonslehre unb Eisenbahnhochbau an ber hiesigen technischen Hochschule würbe bcin Baurat Morcke bei bet Minislenal- abtetlung für bad Hochbauwejen übertragen.

Ein Studentenheim wirb bemnächst in BreSlau erstehen, unb bannt wirb bie Frage ber Errichtung solcher, speziell für bie Stubenten bestimmten veime, bie auf oerschlebenen Uni- oerfttäten fett längerer Zeit lebhaft erörtert wirb, einer praktischen Lösung enigegengeführt. Ter Senat ber Breslauer Uniüerftlät ist dazu ubergegangen, bie über bie ganze Slabl perfireuleii Freitische für Slubeuten m eigene Regie zu nehmen unb ist gleichzeitig bem Gebanfen näher getreten, in Verfolg bieset Vereinigung ber Frei- kijche ein Slubentenhcini zu grünben, in welchem ben ärmeren Skubeiuen Dliuag- unb Abenbkost gereicht wirb, und wo ihnen ein paßender Aujenihall für den Abend geboten wird. Zur Ausmhrung dieses Planes sind bereits erhebliche Mittel, zum größlen Teil von i-nvatperioiien, bereügeficUt. Gegenwärtig verfügt ber Senat ber Univerniät über eine Summe von 17 GuO Alk. Weitere 10000 bis laOOülif. sind nach dem Verl. Tagebl. aber von anbcren Spendern noch zur Veriugung gesicUl, falls es bis 1905 gelingt, bem etu- bentenhetm em einigermaßen Tauer versprechcnbes Tomiztl zu oetlchasjen.

Tie Stubenten der Univerfiiät Valencia (Spanien) haben ber Regierung lelegraphisch mitgetetlt, baß sie bie Vor­lesungen nicht eher wieder besuchen würden, bis der Reftor und der L-iäsell von ihren L-often abgefetzt seien, der Rektor, weil er

, und der Prokekt, weder die Stuoeiueu : ?.<e uiremicren loi en. Wie verlautet, weiden sich alle übrigen Universitäten der Bewegung ansdiließen, lobau ein Generalstreik der jpanlsd)en Studenten zu erwarten ist.